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Samstag, 19. Oktober 2013

Sklaverei wurde vor 100 Jahren abgeschafft – wirklich?


Einar Schlereth
19. Oktober 2013


Von der australischen Walk Free Foundation wurde der erste Report Global Slavery Index (GSI) über Sklaverei in der ganzen Welt herausgebracht. In der ganzen Welt? Nicht ganz. Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus der Liste der „über jeden Verdacht erhabenen Bürger", die den Report abgesegnet haben. Zu ihnen gehören:

  • Hillary Clinton
  • Gordon Brown
  • Tony Blair
  • Tony Abbott
  • Julia Gillard
  • Mohammed Yunus
  • Luis C. de Baca
  • Lord Mark Malloch-Brown
  • Maria Livanos-Cattaui
  • Gareth Evans
  • Mark Eyskens
  • Lord Chris Patten
  • Par Stenback
  • Emma Bonino
  • Dan Viederman

Nun, unter ihnen kann man auf Anhieb ein halbes Dutzend Kriegsverbrecher ausmachen. Weitere Befürworter sind Bill Gates sowie ehemalige Minister und Ministerpräsidenten und dergleichen illustre Persönlichkeiten. Deswegen sieht die Liste aus, wie sie aussieht.
In erster Linie fehlt natürlich die USA, die mit 2 Millionen Gefängnisinsassen, die in einem profitablen Geschäft von Zwangsarbeit eingebettet sind, und mit ihren Millionen illegalen Gastarbeitern vorwiegend aus Mexiko, die schlimmer als Sklaven leben, Anrecht auf einen hervorragenden ersten oder zweiten Platz hätte. Hingegen sind immerhin ein paar Länder der ERSTEN Welt wie Island, Irland und England mit jeweils ein paar hundert Sklaven vertreten (quasi nicht erwähnenswert). Aber die ersten Plätze belegen in dieser Reihenfolge:

  • Indien
  • China
  • Pakistan
  • Nigeria
  • Äthiopien
  • Russland
  • Thailand
  • Demokratische Republik Kongo
  • Myanmar
  • Bangladesch

Danach folgt der Rest fast aller Länder der 3 Welt. Das nennt man ausgewogen und einen Grund, dass Kriegsverbrecher sich selbst und gegenseitig auf die Schulter klopfen können.

Die Kriterien, die dem Report zugrundeliegen umfassen Schuld-Knechtschaft, erzwungene Heiraten und Handel mit Menschen, vor allem der Verkauf und Ausbeutung von Kindern sowie Zwangsarbeit. Damit kommt der Index auf eine Zahl von fast 30 Millionen Sklaven in 162 Ländern. Die Internationale Gewerkschaftsorganisation ILO berechnete, dass davon mindestens 21 Millionen Menschen Opfer der Zwangsarbeit sind.



Gewiss sind das erschreckende Zahlen. Doch vergleicht man sie mit den Dutzenden Millionen, die unter der untersten Grenze aller manipulierten Armutsgrenzen in der Welt leben, und die als eine gigantische Reservearmee für die Sklaven angesehen werden müssen, fragt man sich, ob deren Mitglieder nicht gar die Sklaven beneiden. Sie müssten also als potentielle Sklaven mit eingerechnet werden, zumal die Reservearmee bewusst bereitgehalten wird.

Wie denn das? Na durch uns, die sogenannte erste Welt. Es ist hundertmal bewiesen worden, dass die Armut generell und überall ein künstliches, von uns geschaffenenes Produkt ist. Sie könnte im Handumdrehen – in ein bis zwei Jahren – weltweit beseitigt werden mit einem winzigen Bruchteil allein der Gelder, die von der „exzeptionellen“ Supermacht für alle ihre Kriege und 1000 Militärbasen in der Welt ausgegeben werden oder mit den Milliarden, die der 3. Welt Jahr für Jahr durch ungleichen Handel, Steuerbetrug, „legale“ Verträge, Schuldknechtschaft etc. gestohlen werden oder allein schon mit den ungeheuren Mengen an Nahrung, die wir jährlich verschwenden und/oder vernichten und in unseren unverzichtbaren Autos verbrennen.

Aber dafür fehlt die Bereitschaft und der Wille. Denn anderfalls würden die Profite sinken, die ergiebige Zwangsarbeit würde verschwinden, die Bordelle würden sich leeren, die Pädophilen – ja, weiß der Teufel, was die machen würden.

Ein besonders empörendes Beispiel auf der Liste ist Haiti, das an 2. Stelle steht und folgendermaßen beschrieben wird: „Ein Land in der Karibik mit einer Bevölkerung von gerade mal 10.2 Mill. Menschen, geplagt von Konflikten, Naturkatastrophen und von tief verankerten Praktiken von Kindersklaverei.“ Das zeige sich dann in der hohen Zahl moderner Sklaven – 200 000 bis 220 000 Menschen.

Kein Wort vom Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch die USA mit folgender Aggression und Invasion, einer enormen Naturkatastrophe, die von vielen als menschengemacht angesehen wird (HAARP!) und dem Diebstahl der Millionen, die von einfachen Menschen aus der ganzen Welt dem haitianischen Volk als Hilfe geschickt wurden, durch Bush und Clinton. Sie haben damit Luxushotels gebaut, die natürlichen Abnehmer für die Händler mit Frauen und Kindern. Der Grund für den Sturz von Aristide war natürlich, dass er sich an die Beseitigung des Hungers und der Armut gemacht hatte.

Wie wichtig Lügenpropaganda nach Art dieses Global Slavery Index allerdings von den Herrschenden genommen wird, zeigt sich daran, dass Figuren wie Verbrecher Blair, Hillary Clinton und Gates (die es nicht geniert, dass alle ihre getreuen Satrapen weit vorne auf der Liste stehen) sich die Zeit nehmen, um in PR-Videos aufzutreten (siehe die obigen Links).

5 Kommentare:

  1. WAR DAS NICHT HAITI WO SEINERZEIT NOCH EINER GROESSEREN KATASTROPHE VON MONSANTO SAMEN GESCHENKT BEKAMEM. DIE DEPPEN HABEN DAS AUSGESAET WEIL SIE NICHT WUSSTEN WAS DAS IST. ICH LAS DA WASSER EINIGER ZEIT. DIE ÜBERSCHRIFT WAR GANZ HAITI WIRD ZUR ÖKOLOGISCHEN WÜSTE .DIESE LINKEN MONSANTO SCHWEI..

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  2. http://www.youtube.com/watch?v=gvT3yOmW4hQ&feature=player_detailpage&list=UUEQbvwBmG1IhKgEGL70Khwg
    Lieber Einar, Du hast die 80 Millionen deutschen Sklaven vergessen. Siehe Film.
    Grüße Annette aus Schweden

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    1. Nja, liebe Annette, da kann man letztlich alle Untertanen in allen globalisierten monopolkapitalistischen Ländern zu den Sklaven rechnen oder? Ich werde mal versuchen, ein bisschen in das Buch reinzuhören. Ich kann Hörbücher nicht ausstehen. Lebst du in Schweden oder nur auf Besuch? ciao

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  3. http://www.rsv.daten-web.de/Germanien/Pluenderlandverschwoerung.pdf
    Lieber Einar!
    Lebe hier.
    Hier lieber was zum Lesen.
    Liebe Grüße aus Smaland
    Annette

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  4. Und wer hat die Sklaverei erfunden? Die Araber waren's!

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