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Samstag, 18. Februar 2012

Griechenlands Spar-Drama: Gesundheitswesen ist hinüber, der Armee geht’s gut



Russia Today 16. Februar 2012


Die menschlichen Kosten des von der EU aufgezwungenen Spargprogramms in Griechenland spürt man wie nie zuvor. Mit den Kürzungen und Abstrichen stehen Krankenhäuser ohne Medikamente da, Arbeiter ohne Geld und kranke Griechen haben Pech. Aber, wie Jacob Greeves von Russia Today berichtet, der Besuch der NATO-Bosse in Griechenland deutet an, dass die Armee davon unberührt bleibt.

In dem Video wird – wie eh und je – die türkische Gefahr an die Wand gemalt, obwohl Griechenland seit dem Freiheitskampf nicht von den Türken bedroht wurde, sondern umgekehrt die Griechen in die Türkei eingefallen sind. Aber dieser an die Wand gemalte Teufel reicht aus, dass Jahr für Jahr – Sparkurs hin oder her – riesige Summen für die Armee ausgegeben werden. Und das ist wohl auch der Zweck des Besuches der NATO-Bosse in Athen.
Unterdessen müssen kranke Menschen vor Hilfsorganisationen Schlange stehen, die ursprünglich für arme Arbeitsimmigranten gedacht waren.


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