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Dienstag, 8. April 2014

OFFENER BRIEF an die Bundeskanzlerin

Ich betrachte dies vor allem als eine Geste gegenüber Russland, seinem Volk und dem russischen Präsidenten. Und ich unterstütze auch die unten liegende Petition an den
Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossija Segodnja, Dmitri Kisseljow, da ich ein Gegengewicht zur dumpfen Lügenpropaganda sehr begrüßen würde.


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland.

Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin.

Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

Die Strategie der USA läuft auf eine Spaltung Europas und eine Konfrontation mit Russland hinaus und schadet den Interessen der europäischen Länder.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung:

-   Keine Unterstützung der US-Strategie einer Spaltung
Europas durch Wiedererrichtung eines Eisernen Vorhangs.
 -  Keine Sanktionen gegenüber Russland, zumal sie den
wirtschaftlichen und Arbeitsmarktinteressen in Deutschland
und den europäischen Ländern ebenso schaden wie den
Interessen an stabilen und partnerschaftlichen Beziehungen.
-  Stopp der Ausdehnung der NATO nach Osten und der
militärischen Einkreisung Russlands, die NATO darf nicht bis
zur Grenze Russlands vorrücken, die Ukraine nicht in die
Militärstruktur der EU eingebunden werden
 -   Unterstützung für eine demokratische Ukraine, ohne
Faschismus und Revanchismus, mit gutnachbarschaftlichen
Beziehungen zu Westeuropa und Russland.
 -  Keine Steuergelder für die finanzielle, logistische und
Ausbildungs-Unterstützung von faschistischen Organisationen.

Hochachtungsvoll

Klaus Hartmann
Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes


unterstützt / mitgezeichnet durch:

Hans Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft zur Rechtlichen
und Humanitären Unterstützung (GRH e.V.)
Peter Dietrich, Gert Julius, Lothar Nätebusch, Vorsitzende,
sowie Bernd Cachandt, Vorstandsmitglied des Bündnisses für
Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V. (BüSGM)
Anneliese Fikentscher, Vorsitzende, und Andreas Neumann,
Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Arbeiterfotografie
Joachim Guilliard, Sprecher des Heidelberger Forums gegen
Militarismus und Krieg
Wilfried Handwerk, Unternehmer – Berater für die Ukraine und
Russland, Präsident des Deutsch-Ukrainischen
Wirtschaftsverein e.V.
Dr. Klaus Steiniger, Chefredakteur des „RotFuchs“
Veronika Thomas-Ohst, Vorsitzende, und Karl Heinz Otten,
Vorstandsmitglied des Euregioprojekts Frieden e.V. Aachen
Karl-Heinz Wendt, Bundesvorsitzender der Gesellschaft zum
Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM)
Dr. Matthias Werner, Präsident des Ostdeutschen Kuratoriums
von Verbänden e.V. (OKV)



Schließlich empfehlen wir die Unterzeichnung einer Petition an den
Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossija Segodnja, Dmitri Konstantinowitsch Kisseljow, in der gebeten wird, den TV-Nachrichtensender Russia Today, der auf Russisch, Englisch, Spanisch und Arabisch zu empfangen ist, auch in deutscher Sprache einzurichten. 


Petion hier.
Quelle zur Freidenker Webseite hier.

6 Kommentare:

  1. DAS HABEN SIE SEHR GUT GEMACHT MIT IHREM BRIEF AN DIE KANZLERIN .OB ES WAS NUTZT ?????

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  2. Zitat: OB ES WAS NUTZT ?????

    Was einzig und alleine zählt, sind die wirklich e h r l i c h e n
    Bemühungen weitere Eskalationen angesichts agressivster Handlungsweise der EU und den / der USA usw. zu vermeiden, um ein >friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen
    d i e s e s Kontinents zu ermöglichen.

    Eventuelle Gedankenspiele, o b es etwas nutzt etwas zu unternehmen, diese Gedankenspiele sind aus diesem Grund eher kontrapoduktiv.

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  3. Eigentlich leben wir ja in einer Demokratie. Das heißt, “alle Macht geht vom Volke aus”. Daher frage ich mich, ob die Taten unser Regierungen in Berlin und Brüssel tatsächlich dem Wählerwunsch entsprechen. Sieht man unsere Regierung nicht nur als Kasperlesverein aus Berlin sondern als Gesamtkonstrukt aus Medien, Brüssel, Frankfurt, und Berlin dann merkt man schnell, dass nicht alle Macht vom Volke ausgeht. Diese Staatssimulation ist alles andere als eine Demokratie. Wer das ausspricht gilt sofort als Populist oder Europa-Kritiker. Das könnte daran liegen, dass es den Menschen (noch) zu gut geht. Damit die vertrottelten Deutschen aufwachen benötigt es wieder Blutbäder und Grabenkämpfe. Und genau dies gilt es zu verhindern. Verdummte Menschen, die ihren (Ver)Führern blind gehorchen, haben diesen Kontinent schon mehrfach vernichtet. Dies dürfen wir kein weiteres Mal zulassen.

    Es mag durchaus sein, dass die heutige Welt von einer debilen Bande gezüchteter Wahnsinniger regiert wird. Vor denen fürchte ich mich allerdings nicht. Ich fürchte mich vor den indoktrinierten Massen, die mich auf der Stelle erschießen würden, gäbe man ihnen nur den richtigen Befehl. Ich fürchte mich vor der Herde von wohlmeinenden Idioten, die glauben das geschriebene Gesetze und Autoritäten um jeden Preis befolgt werden müssen, selbst auf Kosten offensichtlicher Moralität.

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  4. wie kann es einen Bundesvorsitzendenen eines/(und einen...) Freidenkerverbandes geben.... können die "Mitglieder" nicht alleine denken???????

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  5. Wirklich sehr witzig! Selbst ist der MANN, nicht wahr? Macht und schafft alles alleine. Na dann viel Glück.

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  6. Die USA und die westlichen Staaten haben alles getan, um die Ukraine zu destabilisieren, indem sie sich massiv in die inneren Angelegenheiten einmischten. Das Ziel war und ist bei dieser ganzen Geschichte, die NATO an den neuen ausgemachten Feind Russland auf Tuchfühlung zu bringen und zwar weit weg von den USA. Mit dem Putsch in der Ukraine und dem neuen Ziel in Richtung Westen und NATO ist die Lunte an das Pulverfass gelegt worden. Die Mehrheit der russischsprachigen Bevölkerung auf der Krim und der Ostukraine, das war zu erwarten, gehen diesen Weg nicht mit. Russland handelte in reiner Selbstverteidigung, als es dem Willen, der russischsprachigen Menschen auf der Krim, nach Wiedervereinigung, statt gab Es ist schlimm, dass sich die deutsche Regierung, entgegen dem Willen der Mehrheit des Volkes, auf Wunsch der USA, in eine neue gefährliche Konfrontation gegen Russland hineinziehen lässt. Es könnte der letzte Krieg für die Menschheit und dazu noch mit deutscher Beteiligung überhaupt sein.

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