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Samstag, 22. November 2014

Vertières auf Haiti - Die größte Schlacht der Weltgeschichte für Freiheit und Würde der Menschheit

Ézili Dantò

18. November 2014

Schlacht von Vertières

Vor 211 Jahren, am 18. November 2014 griff die revolutionäre haitianische Armee unter der Führung von General Jean Jacques Dessalines in der entscheidenden Schlacht bei Vertières die französischen Truppen an, bis die haitianischen Krieger die weißen Sklavenhalter zur Übergabe gezwungen hatten. Alle Haitianer waren Helden an dem Tag. Die ganze Menschheit machte an dem Tag einen Fortschritt, und in der Tat lehrten die Haitianer die europäischen Sklavenhalter, dass Sklaverei nicht Zivilisation bedeutet.

Zwei Jahrhunderte später  müssen die arroganten, hasserfüllten EU/US weißen Siedler diese haitianische Lektion erneut lernen und akzeptieren. Aber die Haitianer machen unermüdlich weiter, allein, waffentechnisch und zahlenmäßig unterlegen; sie sehen sich dem Zorn fast aller Länder und Nationalitäten gegenüber, aber sie stürmen vorwärts, vorwärts, vorwärts umgeben von einem feindlichen amerikanischen Land, das von den ehemaligen Sklavenhaltern beherrscht wird.
Die weißen Siedler und ehemaligen Sklavenhalter wollen ständig aus der menschlichen Geschichte den Sieg Haitis in der Schlacht von Vertières auslöschen. Sie unterstützen in Haiti, was Colin Powell einst "die Gauner, Kriminellen und Diebe" nannte.

Aber egal, wie viele Staatscoups die EU/US noch in Haiti durchführt, das Gesetz von Dessalines kann nicht ungesagt werden. Kapwa Lamòs Mut kann nicht ausradiert werden. MariJanns (Marie Jeanne) erbitterter Kampf, Wille und Entschlossenheit können nicht ungeschehen gemacht werden. Die haitianische Revolution weigert sich, von dem Neo-Kolonialismus ausgelöscht zu werden.

Am 18. November 1803 kämpfte General François Capois, bekannt als "Kapwa Lamò", einer der zuverlässigsten Generale von Dessalines, an der Spitze der haitianischen 9. Brigade und bedeckte sich mit Ruhm durch seine erstaunliche Tapferkeit auf dem Pferderücken und dann zu Fuß in der Schlacht von Vertières. Die Legende berichtet, dass in dieser größten Schlacht, die jemals auf diesem Planeten für menschliche Freiheit und Würde gefochten wurde, eine Kugel General Kapwas Hut durchschlug, aber er drängte seine Männer und Frauen vorwärts. Ein Kanonenschlag detonierte unter seinem Pferd. Er kämpfte zu Fuß weiter, mehr Kanonenfeuer, Kugeln, Staub, Schrapnells zischten umher und fegten Kapwas Hut vom Kopf, aber Lamò stand jedes Mal, wenn er stürzte, wieder auf und stürmte weiter, den Säbel schwingend und führte seine Leute mit dem ständigen Ruf "Vorwärts! Vorwärts! Vorwärts!"

Der französische General Rochambeau war so beeindruckt, dass er das Feuer unterbrach und einen Emissär schickte mit Komplimenten für den tapferen General, der sich gerade mit Ruhm bedeckt hatte. Dann ging die Schlacht weiter, die erst endete, als die heldenhaften haitianischen Kämpfer, geführt von dem unbeugsamen General Janjak Desalin (Jean Jacques Dessalines)  die mächtigsten europäischen Armeen (die französischen, spanischen und englischen) zurückgeschlagen und eine Nation geschaffen hatte, AYITI genannt.

An diesem 18. November 2014 erinnern sich die Haitianer, gegenwärtig unter der EU/US/UN-Besatzung, dieser Helden der haitianischen Revolution. Sie erinnern sich an Kapwa Lamò, Jean Jacques Dessalines, Bwaron Tonè, alle die 'maroons' (so wurden die Guerilla-Kämpfer in Haiti genannt), Grann Guitonn, Grann Toya, Marijann (Marie Jeanne) in Crète-a-Pierrot, erinnern sich, wie die haitianische Identität und ihr unbändiger Mut in dem Schmelztiegel des Krieges gegen weißen Terror, Tyrannei und Versklavung geformt wurden.

"Um eine wahre Vorstellung oder Ermessen der Intelligenz, Solidarität und männlichen Tapferkeit des Volkes von Haiti zu bekommen, als es unter Führung von Toussaint l'Ouverture und dem verwegenen Dessalines stand, muss man sich erinnern, welches die Bedingungen waren, von denen sie umgeben waren; alle benachbarten Inseln waren im Besitz der Sklavenhalter; sie konnten von keiner dieser Inseln Sympathie, Hilfe und Kooperation erwarten. Sie mussten die Weinpresse allein bedienen.

Sie hatten die Hand gegen die christliche Welt erhoben und die Hand der christlichen Welt war gegen sie. Sie standen auf verlorenem Posten und sie wussten, was sie tun mussten oder sterben." Fredrick Douglas

*

Hier kann man eine Petition unterzeichnen, um von Frankreich die Rückzahlung an Haiti der 22 Milliarden $ zu verlangen, die Haiti als Preis für Frieden bezahlen musste (die letzte Tranche 1947!!!).

Quelle - källa - source

Und hier auf der englischen Wikipedia-Seite zu Vertières (eine deutsche gibt es typischerweise nicht)  kann man mehr über diese Schlacht lesen.

In der Karibik wurde nicht nur diese weltgeschichtliche Schlacht geschlagen, sondern dort, auf Guadeloupe wurde auch einer der - in meinen Augen - größten Menschen der Weltgeschichte 1745 geboren: Chevalier de St. George. Über ihn habe ich hier einen Essay geschrieben.

13 Kommentare:

  1. wieder mal überflüssig... die sklaverei wurde an verschiedenen punkten der geschichte abgeschafft (z.b. europa nach christianisierung), dann wieder eingeführt, wieder abgeschafft usw., d.h. haiti hat nicht als erstes land die sklaverei abgeschafft. es scheint so, als würde der einzige sinn des artikels die erwähnung von "weißem terror" sein, weil sie offensichtlich weiße menschen hassen und bei jeder gelegenheit diskriminierung gegen sie befürworten würden - als "gleichstellung" wie alle linken. genau wie sie sie in feminismusartikeln gegen männer befürworten. ein therapeut würde das als masochismus bezeichnen. andere menschen finden wahrscheinlich andere begriffe dafür...
    vielleicht ist auch diese abstruse petition der grund für diesen post. eine rückzahlung von irgendwelchen 100-jährigen schulden ist natürlich schwachsinn und kann einer nation nur verordnet werden, deren gebiet besetzt wurde und wird und überdies ihre eigenen brutal interessen missachtet, denn nach dem prinzip hätte wahrscheinlich jede nation irgendwelche schulden zu bezahlen, und die geschichtlich motivierten forderungen würden nie ein ende nehmen. es ist auch völlig sinnlos, die franzosen von heute haben mit denen aus der geschichte nichts mehr gemeinsam, es sind ja nicht einmal alle ihre direkten nachkommen (migration)! alle heutigen schuldenstände werden in anleihen dokumentiert, von denen sehr wenige eine längere laufzeit als 10 jahre haben. die kollektivschuld ist etwas, das niemals vernünftig begründet werden kann, sondern immer nur durch "rassedenken" (weiß gegen schwarz etc.). klingelt's? sehen sie, wie schnell man selbst vom linken kollektivisten zum rechten kollektivisten mutiert?
    was interessant zu wissen wäre, ist wie stark die heutige truppenpräsenz von eu/usa/un denn ist? ich finde im netz keine berichte darüber, die aktueller sind als 2010.

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    1. Danke, SKLAVE!!

      "Europa nach der Christianisierung" Wann soll denn das bitte gewesen sein, die Christianisierung Europas???

      Es hat sie nie gegeben!!!

      Statt dessen hat eine Räuberbande, eine kriminelle Vereinigung, ein richtiger Todeskult unter dem Label und Markennamen "Christentum" die Völker Europas eines nach dem anderen überfallen und unterworfen.

      Die Mädchen und Frauen hierhin verschleppt und die Jungen und die Männer dort hin als Sklaven verkauft und die ganz kleinen Kinder in das gesteckt, was sich heute Kloster nennt, um sie zu Irre zu erziehen, um diesen Kult auch recht lange aufrecht erhalten zu können. Der gigantischste Betrug der Weltgeschichte!!! Und das größte Verbrechen an der Menschheit, das jemals begangen wurde!!! Eine "Religion" wurde geschaffen, die gar keine ist!

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    2. Die Aktivitäten der weißen 'Zivilisatoren' in Haiti sind eins der allergrößten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, gefolgt und vergleichbar in etwa mit dem Schicksal der Palästinenser. Aber das einzusehen, dafür fehlt solchen Dumpfbacken wie dir der Verstand und die Empathie.

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  2. @ Anonym

    Purer Schwachsinn, Toussaint L'Ouverture rettete 1791 seine Sklavenhalter, bevor er sich dem Kampf anschloss. Viele ehemalige schwarze Führer der Zeit damals bewahrten oft ihre sklavenhalter und deren Familien vor schlimmeren, auch wenn gesagt werden muss, dass viele Franzosen umkamen. Die Unterscheidung zwischen weißen Franzosen, Spanier und Engländern etc. war auch damals den Scwarzen bekannt. Und ihnen war auch bekannt, dass oft Kreolen, oder freigelassene Sklaven, auch oft selbst Sklaven besaßen. Ist halt nicht alles schwarz und weiß.

    Und Sklaverei war noch bis weit im Mittelalter in Europa verbreitet. einfach mal Ostkoloniastiation googlen. Es stimmt aber, daß der Bedarf sank, denn die Leibeigenschaft erreichte ökonomisch das, was die Sklaverei tat. Und was die haitianische Elite danach kulturell machte, erinnerte eher an ein haitianisches Mimikry europäischer Kultur. Auf jeden Fall war Haiti danach wohl keine schwarzafrikanischer Staat, sondern wenn überhaupt, ein typisch lateinamerikanischer.

    Das Erstmalige und Eimalige an Haiti war der Gedanke, dass Schwarze nicht automatisch Sklaven sein müssen. Die Verbindung von Sklaverei und schwarzer Hautfarbe wurde hier erstmalig gebrochen.

    Sogar Rochambeau vermochte es Mut zu erkennen und das bei diesem ausgesprochen sadistischen Rassisten.

    @ Löding

    schöner Artikel. Fehlt nur Mackandal. Genau so wichtig

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    1. Für das Judentum ist die Steuererhebung bereits die hinreichende Bedingung, um ein "System" als Sklaventum zu enthüllen.

      Ich kann den Unterschied zwischen Leibeigenschaft und Sklaverei nicht erkennen. Für mich sind das Wortklaubereien oder, um es noch deutlicher zu sagen, juristisch Spitzfindigkeiten, denn im BGB werden ich rechtlich als PERSON "behandelt". Selbstverständlich verstehe ich - Deppen Doof, wie ich nun mal bin - darunter aber einen Menschen, was nun aber rechtlich damit GAR NICHT "gemeint" ist.
      Habe ich aber "verstanden", dass Person und Mensch identisch sind - was sie freilich niemals sind noch sein können - hat mich der Todeskult da, wo er mich haben will: Sklave aus Freiwilligkeit. LOL.

      Tja, nun bin ich aber kein "WAS", sondern ein "Wer": ein Mensch. Der Menschen aber darf nach der Lehre des Todeskultes nicht zum Sklaven gemacht werden und Steuern dürfen von ihm nicht verlangt werden. Wohl dem Menschen, der die "kirchliche" Taufe verstanden hat und wohl dem Menschen, der begriffen hat, dass das Recht eine von der "Kirche" erfundene Philosophie ist. Wohl denen, die verstanden haben, dass das Christentum nicht das Abendland-Christentum, die "Kirche(n)" oder "Religionsgesellschaften" sind, denn diese sind ja Teil dessen, was ich als Todeskult bezeichne. Gut, die Anthropologen nennen es die Schuldkultur, aber die haben weder "religös" noch rechtlich und schon gar nicht politisch etwas zu sagen, können einem aber bei der philosophischen Wahrheitsfindung große Dienste leisten.

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    2. Dem Kinde kann viele Namen gegeben werden und im Laufe der letzten 2000 Jahre wurden immer neue Metaphern dafür verwendet. Ich nenne es, was es ist SKLAVENTUM; es liegt also eine Sklaverei vor. Und das bedeutet nichts anderes, als dass ich ein Sklave bin. Und so werden ich von diesem System ja auch ausgewiesen - und diesen Ausweis MUSS ich - klar, gesetzlich vorgeschrieben, Ordnung muss sein - bei mir tragen.
      Nennt sich aber nicht PERSONEN-Ausweis, sondern PERSONAL-Ausweis - also: ich gehöre "jemandem" (oder "etwas"[?]). Und für sone Deppen-Doofen-Bunzel, wie meiner einer, wird mein Name auch für jeden sichtbar als Capitis Deminutio Maxima [Sklave] in kapitalen Lettern geschrieben: GEORG LÖDING. Ne Nummer gibt es gratis dazu, denn Ordnung muss schließlich sein. Gesetz ist Gesetz. Denn wer sollte sich bei all den Sklaven auch sonst noch zurecht finden - ohne Nummer? Geht das überhaupt? Son Sklave soll schließlich arbeiten und seinen Herren Profite abwerfen. Buchführung ist wichtig.

      Nein, nein, die Sklaverei war - eben nicht nur - bis weit im Mittelalter in Europa verbreitet. Sie wurde bis heute gesellschaftlich niemals überwunden, nur dass wir heute seit Gründung der Reichsbank 1876 eben einer "Bank" gehören, denn schließlich hat die die Kredite gegeben als sich die "Leibeigenen" Deutschen von ihrer Sklaverei ab 1807 bis 1850 freikaufen konnten. Und Kredite müssen sich amortisieren - mit Zinsen versteht sich, und Zinses-Zinsen sowieso. Dass aber so eine "Schuld" dadurch niemals weniger, sondern immer größer wird, sorgt nun dafür, dass die Sklaven und noch viele Generationen danach freiwillig zahlen, "denn Schulden bezahlen, das ist doch schließlich Ehrensache."

      Natürlich darf ich diese "Schulden" nicht etwa mit Geld oder Gold oder sonst einem Gut bezahlen, sondern nach Recht und Gesetz nur mit dem, was diese Herren mir als Geld oder Gut vorschreiben. Da sie nun dieses "Geld" aber selber machen, können sie es mir geben oder lassen - niemand kann sie dazu zwingen. Und selbstverständlich werden sie mir immer nur soviel davon geben, dass ich überleben kann, die Zinsen bediene, aber weder für mich noch für meine Nachkommen jemals davon loskommen kann: ein grandioses, ein geniales Sklaventum. Und damit das auch so bleibt, werden ständig neue "Steuern" und Abgaben und Gebühren gefunden und wenn keine gefunden werden, dann werden sie erfunden. Alles nach Recht und Gesetz - Früher nannte sich das Gottes Willen nach Gottes Freiem Gnadentum - die Verarsche ist geblieben, die Namen und Begriffe wurden der Mode angepasst.

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    1. Muss diese Art von Unkenntnis auch hier bei dir verbreitet werden, Einar Schlereth? Diese Leute wollen gar keinen Frieden.
      Ich finde das ja immer richtig - jeder soll nach Frieden schreien, aber wenn der Frieden nur als Phrase mißbraucht wird, um ganz andere Phantasien zu erreichen - doch da kann mir schon der Kragen platzen - aber ich benehme mich und werden ihn nicht als Dummkopf und Vollposten beschimpfen.

      Diese Leute wollen gar keinen Frieden. Als Stalin diesen Friedensvertrag angeboten hatte, wurde er abgelehnt! Und bei einem kleinen Räuspern - soll ich mal? :-) dass nur der Sozialismus den Frieden bringen kann und Stalin dafür gekämpft hat, ticken solche "Neuhauser" ganz schnell ganz anders.

      Und dann diese Gleichsetzung der Russischen Förderation mit dem Dritten Reich - für mich bereits ein Skandal. Das empört mich. Aber auch jetzt werden ich ihn nicht als ignoranten Idioten beschimpfen.

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  4. Man müsste sich nur die einfache Frage stellen warum überhaupt Krieg!? Die Gier nach Profit und Macht, die eigentlich die Daseinsberechtigung des Menschen in Frage stellt. Nicht einmal Parasiten sind so destruktiv wie so manches menschliche Individuum.

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    1. Warum? Meine Güte! Weil das vielen total viel Spaß macht.

      "Unser" System lebt vom Krieg, daran hängen 97% aller Menschen. Hier ein wenig ausbessern, dort ein wenig renovieren, an anderen Stellen ein Reförmchen. Es gibt hier auch wirklich nicht mehr viele Menschen die das System weg haben wollen. Es wurde sich damit "abgefunden" - das Große EGAL - und das muss unweigerlich auch gegen alle Mahner, auch gegen die 80% der Menschen, die gar keinen Krieg wollen - noch nie wollten - oder glaubt jemand den Humbug, dass die Menschen 1914 den Krieg wollten, das wäre dann schon Dachschaden Hoch-4 ^4, zum Krieg führen, denn schließlich werden doch all diejenigen an der Gewalt gelassen, die den Krieg nicht nur wollen, sondern vor unser aller Augen diesen vorbereiten, die dafür die Trommel schlagen - jeden Tag offener, unverhohlener, fordernder und am Schluss wird uns - wenn es wieder schief geht, weil es natürlich schief gehen muss - erzählt, dass eine Massenhysterie vorlag: die wollten alle den Krieg. Denn die Tote können ja nicht mehr sagen, wie es wirklich war. Also, wird die BRD nicht gestürzt, muss es zum Krieg kommen - mit Russland wird es dann zum Krieg kommen.

      Yo^^, klar hier kann es durch den Umsturz der BRD natürlich zum Bürgerkrieg kommen. Zwei, drei, fünf, zehn Millionen Tote? Ich weiß es nicht! Gut sage ich, dann ist das so. Aber der Krieg mit Russland wird mindestens eine Milliarde Menschen das Leben kosten.

      Aber, wie oben gesagt. Es herrscht das große EGAL - also kommt auch der GROßE KRIEG.

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  5. Georg Löding, mit dem Dummpfosten war der oberste Anonym gemeint, aber die Antworten verrutschen immer wieder, weiß der Teufel warum. - Ich finde es einfach unglaublich, wie hier konstant um das eigentliche Thema herumgeredet wird. Da kämpft ein winziges Volk - entrechtet, versklavt, unbewaffnet (außer ihren Arbeitsinstrumenten), untrainiert - um seine Freiheit, besiegt seine französischen Sklavenhalter im Verbund mit einer kleinen Schicht Mischlingen, dann die Spanier, dann die Engländer, dann wieder die Franzosen, die alle dieses Volk wieder in die Sklaverei zurückschleudern wollen und schafft als erstes die Sklaverei prinzipiell ab. Die Erklärung der Französischen Revolution zu den allgemeinen Menschenrechten galt NICHT für Sklaven, wurde außerdem schnell wieder von Napoleon beseitigt, aber das kann hier KEINER als einen großen Sieg der Menschheit sehen und anerkennen. Stattdessen wird von 1000 anderen Sachen gequatscht und grotesker Unsinn verbreitet wie "Die - oder alle überhaupt - wollten den Krieg", was eine infame Lüge ist. Haiti hat nie ein anderes Land angegriffen, hat im Gegenteil Simon Bolívar Mittel zur Verfügung gestellt, um die Völker Südamerikas vom spanischen Joch zu befreien, was ihm nie gedankt wurde, im Gegenteil haben die USA schon damals deswegen Sanktionen über Haiti verhängt, und dennoch wird dieses kleine, tapfere, friedliebende Volk wieder und wieder von dem US-Moloch angegriffen, unterjocht und ausgebeutet, und 2004 sogar im Verbund mit der halben - vor allem christlichen - Welt. Und da soll man sich als Weißer nicht in Grund un Boden schämen? Oh nein, man redet drumherum, rechtfertigt es und verbreitet Infamien. Das finde ich schlicht zum Kotzen.

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    1. Ja, Einar, dass Pflaumenhansel Anonym gemeint war, ist mir klar gewesen.

      Tja, "und das mit der christlichen Welt": es hat lange in meinem Leben gebraucht zu erkennen, dass es sich um den Todeskult - in ihrer eigenen Terminologie: das Anti-Christentum - schlechthin handelt. Ich weiß nicht, ob Mann das nur erkennen kann, wenn Mann mal im außereuropäischen Ausland war ... aber die wirklichen Sklaven, die sitzen nun einmal hier, denn ihr Denken ist ja gefangen genommen, eingekerkert - solche Menschen können einfach nicht erkennen, dass das im Lichte der Erkenntnis ein großer Sieg der Menschheit war. Denn auch der Rassismus ist ja tief in den Menschen implementiert worden: da kann nicht sein, was nicht sein darf.
      Sklaven, zumal "doofe" Mohren, Neger, auch das noch! - ich mag nicht zitieren, was Emanuel Kant zu dieser in ihrer Denkfähigkeit höchst entwickelten "Rasse" geschrieben und verbreitet hat - befreien sich ... das ist den Deppen Doofen Bunzeln einfach zuviel ..., weil sie nicht gelernt haben zwischen Wissen und Denken zu unterscheiden Ja, die meisten wissen ja nicht einmal, dass auch das Denken gelernt sein will. Tiefster Aberglaube, finsterstes Mittelalter liegt hier vor.

      Schämen? Eigentlich ist es mir nur noch peinlich (aber das hat auch was mit Scham zu tun). Dir ist zum Kotzen? Ich bin schon froh, wenn ich an deren Wahn nicht auch noch krank werde. :-)

      Und, was soll ich über mich sagen? Ich wusste ja nicht einmal - bis zu deinem Artikel - was da in Haiti vor so langer Zeit schon geschehen ist. Ich war von meiner Unkenntnis gerade zu überrascht worden und etwas benommen.

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    2. Danke, Georg, für deine Erläuterung. Dass wir auch Sklaven sind, ist ja spätestens seit Marx klar. Er verwies darauf, so lange dieses Gesellschaftssytem besteht, sind weder die Proletarier noch die Kapitalisten frei.

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