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Montag, 9. November 2015

Erbe eines US-Verbrechens – die Spaltung Chinas



Xi Jinping und Ma Treffen in Singapur
Einar Schlereth 
9. November 2015
 
Handschlag zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und Taiwans Präsident Ma Ying-jeou
So wie die USA in Russland einmarschierten, um die Oktober-Revolution zu zerschlagen, taten sie es auch in China. Die Machtergreifung der Kommunisten sollte unbedingt verhindert werden. Washington schickte Geld, Waffen, Flugzeuge und 'Berater', die an der Seite des Faschisten Tschiang Kai-shek kämpften (s. C. P. Fitzgerald „Revolution in China“, EVA FFM,1956, S. 95 ff. Eine ausführliche Analyse von Tschiang Kai-sheks Terrorherrschaft auf Taiwan findet sich hier.) . Sie wurden besiegt und aus dem Land gejagt, aber nicht ohne Tschiang im Gepäck. Die US-Flotte setzte ihn in einer Gewaltaktion mitsamt seiner geschlagenen Armee hinüber nach Taiwan. Dann baute die USA Taiwan als vorgeschobene Festung aus, um in China Subversion, Infiltration, Attentate, Terroranschläge, Spionage zu betreiben. Über all dies steht natürlich bei Wikipedia kein Wort.

Mit diesem Erbe schlägt sich China nun seit fast 70 Jahren herum. Erst in den vergangenen zwei Jahrzehnten kam es langsam zu einer Annäherung und nun zu einer ersten Begegnung eines chinesischen Präsidenten mit einem Präsidenten von Taiwan, nachdem er zuvor schon mit den Präsidenten der Erbfeinde Japan und Südkorea zusammengetroffen ist.

Präsident Xi Jinping versucht mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl einen Keil in die US-Mauer aus Lakaien-Ländern zu treiben, die von den USA um China errichtet wurde (außer Taiwan gehören dazu Japan, Vietnam, Brunei, Philippinen, Indonesien, Thailand, Australien). Diesen Handschlag werden die Amis mit Zähneknirschen beobachtet haben und werden nun verdoppelte Anstrengungen unternehmen, damit Ma's Partei verliert und der Nachfolger die Oppositionspartei wird, die Ma's Initiative verurteilte.

Präsident Xi und Präsident Ma trafen sich auf neutralem Boden in Singapur vor einem Riesenaufgebot von Presse-Fotografen und Journalisten.


1 Kommentar:

  1. Tja.... dann kann man nur drauf warten bis der nächste Vogel vom Himmel fällt....

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