einartysken

Donnerstag, 19. November 2015

Ist dies die 'Bombe', die den russischen Jet zerstörte?


Corey Charlton
18. November 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

ISIS hat in der neuesten Ausgabe ihres online-Magazins 'Daqib' ein Bild der selbst gebastelten Bombe veröffentlicht, die angeblich das russische Charterflugzeug vom Himmel holte.
Bild des Bombentyps, der im russischen Flugzeug deponiert wurde. Allerdings fehlt ja zumindest ein Zeitzünder

In derselben Nummer behauptet die ISIS auch, dass man die chinesischen und norwegischen Geiseln hingerichtet habe.

Allerdings sei die Authenzität des Bildes bis jetzt noch nicht festgestellt worden. Im Text zum Foto heißt es:
„Nachdem wir eine Möglichkeit entdeckten, die Sicherheit im Internationalen Flughafen von Sharm el-Sheikh zu umgehen, beschlossen wir, ein Flugzeug der US-geführten Koalition gegen den Islamischen Staat runterzuholen; aber das wurde gegen ein russisches Flugzeug ausgetauscht. Eine Bombe wurde ins Flugzeug geschmuggelt, was zum Tod von 219 Russen und 5 anderen Insassen führte, nur einen Monat nach Russlands gedankenloser Entscheidung.“ [Gegen die ISIS vorzugehen. D. Ü.]

Heute hat die russische Zeitung Kommersant bekannt gegeben, dass die Bombe in Flugzeug-Kabine versteckt war und nicht im Gepäckraum, wie früher berichtet wurde.


Auf den Seiten der Quelle sind noch mehr Fotos und auch Videos zu finden:


Quelle – källa - source

5 Kommentare:

  1. Nunja, ich glaube eher, dass die Russen da zwar einerseits darauf hinweisen wollen, dass ihre Flugzeuge/Airlines keinesfalls aus Schrottfliegern bestehen, andererseits aber lieber einen falschen - aber immerhin logischen - Urheber für das Attentat vorschieben als noch mehr Knatsch mit der Ukraine zu fördern:

    http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2

    "Ein- und Austrittslöcher von Geschossen im Cockpit-Bereich"

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  2. Die Tolle Dose, den Elektrischen Zünder und den witzigen Schalter in allen Ehren, aber so funktioniert es nicht.
    Da fehlt noch eine Energiequelle und hochbrisanter Sprengstoff , somit wäre es für einen Selbstmordattentäter perfekt.
    So wie Einar geschrieben hat fehlt noch der Zeitzünder für eine Fernzündung.

    Warum sollte der IS denn die wirkliche Quelle veröffentlichen? Der möchte doch munter weitermachen...

    Jetzt wird vom Flughafenpersonal wieder abgelenkt, welches den alleinigen Zugang zum Gepäckraum hatte. Es wurden aber schon mindestens 2 Personen festgenommen.

    In der Kabine wäre der Selbstmordattentäter sogar und einzigst überzeugend realistisch.
    Aber die Putzfrau, in Ägypten eher der Putzmann, gibt es ja auch noch, die diese Dose übersehen oder hingestellt hat. ;-)

    Wieviel Sprengstoff braucht man denn überhaupt, um so einen Vogel abzuschießen? Der brach ja offensichtlich in der Luft auseinander.
    Ganz so einfach ist das auch nicht.

    Die Druckkabine kann den Überdruck in Grenzen abbauen, dazu gibt es Outflow Valve und Overpressure Relief Valve (Druckentlastungsventil bei Überdruck), welches sich im Heck unten befindet. Also ein Silvesterknaller bringt den Airbus nicht nach unten!

    Das ist auch der einzigste Makel vom Hudson River-Piloten US-Airways-Flug 1549 , wo er den Ditch Mode vergessen hatte zu betätigen, also das Heck wasserdicht zu "verpacken". (Macht ein Pilot auch nur einmal in seinem Leben!)

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  3. So ein Ding würde bei jeder Röntgenkontrolle des Gepäcks (sowohl bei Piloten als auch Passagiergepäck auch dem blindesten Kontrolleur sofort auffallen.

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  4. Neue Informationen oder Desinformationen:

    http://www.anna-news.info/node/47396

    In diesem Bericht geht man von einer Sprengladung von etwa 1 kg TNT aus. Der Sprengsatz war versteckt unter einem Passagiersitz der Reihe 30 oder 31, dort verdächtigt man konkret die Plätze 30 oder 31 A.

    Die Sprengwirkung ging nach vorn bis zur 27. und nach hinten bis zur 32. Sitzreihe.

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