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Samstag, 22. Dezember 2018

Die USA verliert die ‘Schlacht ‘ um Afrika wegen ihrer Besessenheit, China und Russland einzudämmen.



Die USA verliert die ‘Schlacht ‘ um Afrika wegen ihrer Besessenheit, China und Russland einzudämmen.
Widerstand gegen US-Diktate
Paul Antonopoulos
15. Dezember 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Washingtons Besorgnis, dass Russland und China dem Land die Gelegenheit entziehen, in einer Region zu investieren, wo die Mittelschicht rapide anwächst.

Der nationale Sicherheitsberater des Präsidenten Donald Trump legte eine neue US-Strategie für Afrika vor. Auch diese Strategie legt den Fokus auf die Eindämmung des politischen und finanziellen Einflusses von Russland und China.

Die USA behauptet, dass sowohl China als auch Russland «räuberische Praktiken» verwenden, die ökonomisches Wachstum verhindern sollen und in die US- militär- und Sicherheits-Interessen auf dem Kontinent eingreifen.

Doch dieser Wunsch der USA, China und Russland als Teil der neuen Strategie einzudämmen, kann zu einer noch geringeren US-Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent führen, was bedeutet, dass den USA Investitionsmöglichkeiten in einer Region entgehen, die weltweit das höchste Wachstum der Mittelschicht aufweist, wie Bloomberg sagt.

Während die USA an ihren strategischen Prioritäten festhält, hat China in den vergangenen paar Jahren in Afrika investiert. Das asiatische Land hat in physischen und finanzieller Weise investiert, was man auch «soft power» nennt.

Die Chinesen haben ihre Stipendien für afrikanische Studenten erhöht, haben ihre Leute zu friedensbewahrende Maßnahmen der UNO in Mali und Südsudan geschickt und haben Spezialisten entsandt, um dringende ökonomische und soziale Bedürfnisse anzugehen.

Außerdem ist der afrikanische Kontinent ein entscheidender Teil des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels, wo der chinesische Präsident Xi Jinping in mehrere Projekte investieren will, wie Kraftwerke in der Elfenbeinküste, einen Flughafen in Ruanda und eine Eisenbahn in Kenya.

Dem Professor für internationale Beziehungen an der Uni von Witwaterstrand in Johannisburg, Südafrika, hat der US-Berater John Bolton nicht eine Frage von Bedeutung für die Afrikaner genannt, wie etwa Hunger, Arbeitslosigkeit, Wachstum, demographische Fragen und Klimatwandel.

China andererseits konzentriert seine Handlungen genau auf diese Gebiete, laut Sherri Goodman, Mitglied des Internationalen Zentrums für Akademiker in Woodrow Wilson, USA.

Sie zitierte als ein Beispiel die Anwesenheit chinesischer Techniker bei Wasserbeschaffungs-Projeken in den vielen Regionen Afrikas, die von Dürre betroffen sind, «Rettungsringe» für die Menschen, die in jenen Gebieten leben. China hat eine langfristige Vision und versteht die Bedürfniss der Länder, sagt Goodman.

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