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Freitag, 29. November 2019

VIDEO «Die Asche des Krieges» mit Dr. Ayssar Midani



von Mark Taliano, Ayssar Midani und Michel Collon

27. November 2019


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die syrischen Soldaren wurden überall immer als die Befreier gefeiert.


Mit einem Bericht aus Joubar, einem Vorort von Damascus wirft Dr. Ayssar Midani ein Licht auf die Realitäten des NATO-Krieges gegen Syrien und gegen die Zivilisation selbst.

Sie führt uns an die Orte, von denen aus die Terroristen ihre Raketen auf Kinder, Männer und Frauen in Damaskus abfeuerten, wobei tausende Menschen getötet und verwundet wurden. Sie zeigt uns die Orte, wo die Terroristen ihre Opfer folterten.

Wir durchforschen Tunnel, die von Terroristen und ihren gefangenen Sklaven gegraben wurden, in denen sie Waffen, Munition lagerten, und ihre vom Westen befohlenen und kontrollierten Terror-Kampagnen durchführten.

Wie hören Zeugenaussagen von Sameer Mjalli. Terroristen kidnappten seine zwei Brüder 2012 und ihr Verbleib ist unbekannt. Mjalli ist ein Flüchtling vor der israelischen Besetzung von Gaza und dann vor dem NATO-Terrorismus in Ghouta.
Video mit dem bekannten belgischen Autor Michel Collon:

Wir erfahren, wie der Westen die Wahhabi Ideologie unterstützt und züchtet, was er immer noch tut. Wir sehen, wie Terroristen Beamte des öffentlichen Dienstes angreifen und alle säkularen Institutionen.

Alle Beobachtungen von Dr. Ayssar Midani sind von vorausgegangenen unabhängigen Forschern vor Ort bestätigt worden.

«Die Geiseln lieferten den Gangs mehrere Vorteile. Erstens waren sie wichtig als Sklavenarbeiter beim Tunnelgraben, zweitens wurden sie als menschliche Schilde benutzt, um Luftangriffe zu verhindern und schließlich dienten sie zuweilen als Opfer von «Regime» -Angriffen hingestellt – also Handlungen unter falscher Fahne. Niemand hat eine Vorstellung von der Zahl der Geiseln; aber viele Zivilisten und Soldaten werden immer noch vermisst.» (1)

2018 hat Eva Bartlett dieses Zeugnis von Khaled aufgenommen, ein Zivilist, der das Leben unter der Terror-Besatzung erdulden musste:

«Sie haben mich eines Nachts angehalten, als ich etwas holen wollte. Sie nahmen an, dass ich für die Regierung arbeitete und der Armee half. Sie brachten mich zum al-Taoubah-Gefängnis, wo sie mich folterten. Sie banden mich an einen Stuhl und gaben mir Elektorstöße in die Hände oder die Zehenspitzen. Sie befestigten zwei Drähte an meinen Zehen und die anderen Enden am Inverter. Sie machten das so lange, bis man etwas gestand. Ich habe nichts gestanden, weil ich nichts zu gestehen hatte. Sie folterten mich zwei Tage. Was sie taten, brachte mir eine starke Kurzsichtigkeit ein. Ich hatte das Gefühl, als würde der Strom aus meinen Augen kommen.»

Khaled erzählte von einer Exekution, die er in Douma erlebte. «Sie kamen in einem LKW mit einem 23mm (Luftabwehr) Maschinengewehr und schossen ihm den Kopf ab. Dann beschuldigten sie die syrische Armee, ihn ermordet zu haben.» Ein Foto auf seinem Mobiltelefon zeigt einen kopflosen Mann auf einem Stuhl und keine Reste von Granaten.

Jaysh al-Islam schossen ihm den Kopf weg, weil er billig Nahrungsmittel verkaufte, denn sie wollten die Preise hoch halten, damit die Leute arm blieben und für sie arbeiten mussten beim Tunnelbau und bei Kämpfen mitmachen mussten.» (2)

Dokumentationen mit Beweisen von dem, was in Syrien passierte und was jetzt in Syrien passiert, sind immer die Antithese zur Kriegspropaganda gewesen, die von den Kolonial-Medien und den Quellen des westlichen «Establishment» gesponnen wurde.


Fußnoten:
(1) Tim Anderson, “SYRIA: The Long East Ghouta War – Tim Anderson in Damascus.” 21st Century Wire, 14 October, 2017.
(https://21stcenturywire.com/2017/10/14/syria-long-east-ghouta-war-tim-anderson-damascus/?fbclid=IwAR3gYLcDaAwrQWTna4SWPX92uVZ6reWphc-ejTSh9wdRkDjDx9RH3XHh5kU ) Accessed 27 November, 2019.

(2) Eva Bartlett, “Torture, starvation, executions: Eastern Ghouta civilians talk of life under terrorist rule.” RT, 10 June, 2018.
(https://www.rt.com/op-ed/429349-syrians-tell-terrorists-white-helmets/?fbclid=IwAR29ewYvJySErhNvyDRPnsZmg8QLk8-xi8cUNXrvMSSw-WLFQKmlJw5NADQ) . Accessed 27 November, 2019.

Quelle - källa - source

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