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Samstag, 18. April 2020

Von Stiefelleckern und Fersenbeißern


Da sieh mal einer an – da finde ich heute zufällig einen Artikel, den ich 2008 geschrieben habe, aber nicht sagen kann, ob und wo ich den veröffentlicht habe. Im Netz und auf meinem Blogg kann ich nichts finden, da ich ihn damals noch nicht hatte. Also blieb er unbeachtet über 12 Jahre lang liegen.
Nun muss ich den 8-Seiten-Text nochmals tippen, aber es lohnt sich. Am Ende könnt ihr mir sagen, was sich groß verändert hat in der Zwischenzeit.

Von Stiefelleckern und Fersenbeißern

Einar Schlereth

19. März 2008
37 Militärbasen allein auf Okinawa
Gestern landete der Artikel “The Rape of Okinawa” von Chalmers Johnson (Die Vergewaltigung auf Okinawa) in meiner mailbox. Er berschreibt die ständig wiederkehrenden Vergewaltigungen japanischer Mädchen und Kinder durch amerikanische Gis, die Belästigung japanischer Frauen, die Schlägereien in Bars, bewaffnete Überfälle, Betrügereien, Schießereien und sonstiges.Seit 63 Jahren hat es 92 500 Zwischenfälle dieser Art gegeben, rund 1500 pro Jahr, mehr als 4 pro Tag. Und was tut Japans Regierung dagegen? So gut wie nichts. Diese Herren mümmeln lahme Proteste in ihre Bärte, die Amerikanier schicken eine flaue Entschuldigung und – es bleibt alles beim alten.

Der Grund? Allein auf Okinawa gibt es 37 US-Militärbasen. Und wo sich die Amis einmal festgebissen haben, da lassen sie nie mehr los. Und daher wälzen sich die Japaner seit 63 Jahren im Staub und schlecken die Stiefel der Ami-Soldateska.

Ein anderer Aspekt dieser Tatsache ist, was unsere ach so fortschrittlichen, militanten Feministinnen dazu sagen. Nun was? Nichts. Niemals. Reinste Totenstille. Die jammern und jaulen über die Unterdrückung der Frauen in islamischen Ländern und stellen sich aber im Grunde auf die Seite der GI's, die doch “im Irak und in Afghanistan die Demokratie bringen und die Befreiung der Frauen”, in einem Kampf, den ihre amerikanische Sister Hillary noch zu intensivieren versprochen hat.

Nun ja, sie äffen eben nur die großen Häuptlinge in den Medien und der Politik nach, die seit über 60 Jahren auch nichts anderes tun, als die amerikanischen Stiefel zu lecken,
mit wenigen rühmlichen Ausnahmen wie der Kulturchefin des ‘Aftonbladet’ Åsa Linderborg.

Die eifrigsten Arschkriecher unserer professionellen US- Stiefellecker sind natürlich die Deutschen, denn die haben ja wie die Japaner auch immer noch nach 60 Jahren amerikanische Besatzungstruppen im Land, aber sie behaupten steif und fest, dass sie unabhängig seien. Hahaha. Sie haben ihre Lektion gründlich gelernt. Sie dürfen ein bisschen Demokratie spielen, aber wehe, sie übertreten den Rand des Sandkastens. Und das Beispiel macht natürlich Schule. Wenn große Nationen wie Deutschland und Japan kriechen, denken die kleineren Länder selbstverständlich, dass sie es erst recht müssen.

Von Adenauer über Erhard, Brand, Kohl, Schmidt bis Merkel standen sie alle stramm vor den Amis. Vor allem müssen sie wieder und wieder beweisen, dass sie wirkliche Demokraten sind, indem sie ganz wild in anti-Kommunismus machen. Adenauer wäre am liebsten sofort losmarschiert gen Osten, gegen den Erbfeind, die Russen, die obendrein Kommunisten waren.

Für das Ziel hat er gern sein Vaterland verraten und Stalin die kalte Schulter gezeigt, als jener den Deutschen schon damals, Anfang der 50-er Jahre die Wiedervereinigung anbot.

Er gab den Ton an für die Hetze gegen die Russen. Ausgerechnet gegen die Russen, denen allein wir die Befreiung von dem Nazi-Joch zu verdanken haben. Die Russen, die
den Europäern nie etwas getan haben (mit einer Ausnahme im 1. Weltkrieg, als sie von Churchill, der Queen und Co. gegen den Kaiser Wilhelm gehetzt wurden), die aber ständig von den Europäern invadiert wurden, die dabei immer wieder auf Granit beißen. Von den Schweden unter ihrem von allen Nazis hochverehrten König Karl XII, dann unter Napoleon, nach der Oktoberrevolution von 16 westlichen Nationen (inkl. den Deutschen) und endlich von Hitler. Aber die Russen sind die Aggressoren, die Expansionisten, die erzbösen Buben, denen man nicht trauen kann und darf.

In diese Kerbe haben sie alle geschlagen, ob konservativ oder liberal oder humanistisch oder christlich oder sozialdemokratisch (die besonders) – in dem Punkt waren sich alle rührend einig. Und da die Russen ein für allemal die “Achse des Bösen” waren, brauchte man nicht hinsehen, was die Amis machten. Die konnten in aller Ruhe und mit unserer Hilfe an die 100 Kriege nach dem 2. Weltkrieg führen mit ca. 15 Millionen Toten, die meisten auf der Gegenseite und auf der eigenen Seite bloß Schwarze und armes Pack, was nicht weiter schlimm war. Die konnten und können bis heute nach Herzenslust vergewaltigen, foltern, töten, aushungern, bomben und zerstören und stehlen (das vor allem) und bekommen von uns noch reichlich Applaus.

Und wenn es sich bei den Feinden der USA um richtig kleine, schwache und am Boden liegende Länder handelt, dann verwandeln sich unsere Arschkriecher und Stiefellecker in bösartige kleine bissige Köter, die im Schutz von Herrchen dem Feind tapfer an die Fersen gehen. Kuba, Irak, Venezuela, Nicaragua, Zimbabwe, Serbien, Afghanistan. Und Nord-Korea natürlich. Man weiß doch - “Achse des Bösen” und so. Ein Hohn auf die Geschichte, da die Koreaner immerhin zu den Siegern des 2. Weltkriegs gegen den Faschismus gehörten, wie auch die Serben übrigens.

Ja, richtig. Jetzt geht es ja auch um den Kampf gegen den Terrorismus und die Terroristen sind, wie jeder weiß, die Muslime. Die auch den Europäern nie etwas getan haben, ganz im Gegenteil, nur Gutes. Wie etwa durch die Rettung der griechischen Kunst und Literatur, die von den Christen fast ausgerottet wurde. Oder später dann in Spanien, wo sie von Christen und Juden als Befreier begrüßt wurden wegen der bestialischen Unterdrückung durch die christlichen Könige.

Hingegen haben die Christen über die Jahrhunderte hinweg ständig die Moslems überfallen, ermordet, beraubt – zuerst im Mittelalter mit den endlosen Kreuzzügen, dann auf dem Höhepunkt des Kolonialismus. Als die Europäer sich dann mal wieder untereinander in die Haare gerieten, durften die Muslime aus aller Welt dann an der Seite der Kolonialisten den Kopf hinhalten gegen das Heilige Versprechen, danach die Unabhängigkeit zu erhalten. Nun ja, was als heilig im Munde der Christen zu halten ist, das kennt man ja. Meineid, Betrug und Verrat. Und als Krönung dann raubten ihnen die jüdischen Zionisten auch noch Palästina. Ausgerechnet die Juden die über Jahrtausende bei den Moslems eine Heimstatt und Zuflucht vor der “Religion der Liebe” fanden.

Sie, die gerade der brutalen Verfolgung durch Hitler entgangen waren, machten sich umgehend an die ethnische Reinigung Palästinas, schlugen die Palästinenser tot, erschossen sie, verjagten sie, raubten ihre Häuser, ihren Besitz, das Land und wurden mit unserer, von schlechtem Gewissen beflügelten tatkräftigen Hilfe zur stärksten Militärmacht im Nahen Osten und zur 3-größten Atommacht der Welt. Und genau wie ihre Busenfreunde, die Amis,
führen sie seit 60 Jahren nichts als Krieg, vor allem mit großer Tapferkeit gegen die wehrlosen palästinensischen Kinder, Frauen, Alten und Jungen bomben, morden und foltern sie nach Herzenslust, während die Welt desinteressiert zuschaut oder gar applaudiert. Nicht nur den Palästinensern ergeht es übel, sondern auch den Christen, die verprügelt werden, deren Bischöfe bespuckt werden, deren Heiligtümer zerstört und beschossen werden. Hat der deutsche Rottweiler in Rom protestiert? Oh nein, vor den Zionisten muss selbst der allmächtige Papst kuschen, sonst bekommt er es mit dem großen Bruder zu tun.

Die größeren Kriege gegen die größeren Feinde lassen die Zionisten aber lieber von den Amis führen. Ansonsten haben sie viel gelernt von den Yankees und man hilft sich gegenseitig. Unter US-Schutz werfen sie Bomben, wo es ihnen gefällt, im Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten, Uganda, gelegentlich auch mal auf amerikanische Kriegsschiffe, was aber unter den Teppich gewischt wird, man handelt im großen Stil mit Drogen und Waffen, mordet nach Gutdünken in Gottes weiter Welt, denn man weiß ja, dass man auf jeden Fall straffrei ausgeht.

Denn alle Welt liegt vor diesen erbarmungslosesten, brutalsten und äußerst hinterlistigen Terroristen auf dem Bauch. Kürzlich drohten sie den übrigen Palästinensern mit Vernichtung oder gar dem Holocaust, aber die Welt hüllt sich in kompaktes Schweigen. Alle die überaus demokratischen und eifrigen Speichellecker und Arschkriecher schweigen. Klar, sie können gar nicht anders.

Das Elend ist bloß, dass durch die eiserne Kontrolle durch Neocons, Zionisten und sonstige Dunkelmänner über sämtliche Medien und alle die Machtmittel in unseren viel gelobten Demokratien in den Köpfen der Mehrheit ein derartiges Durcheinander angerichet worden ist, dass die meisten Menschen Unrecht als Recht ansehen, gut als schlecht, schwarz als weiß. Und deshalb schweigen die Völker, bis auf die wenigen, die noch nicht von den Amis geknechtet worden sind.

Wie ist es nur zu dieser unwürdigen, erbärmlichen Unterwerfung und Kriecherei gekommen? Nun, die USA sind das einzige, richtige, weltweite übriggebliebene Kolonialreich, das sich nach dem 2. Weltkrieg zu einem mächtigen Imperium, um ein Haar sogar zum Superimperium entwickeln konnte.
Aber Texas, Kalifornien, Hawai, Puerto Rico, Alaska sind durch Gewalt, Raub und Betrug in der Kolonialzeit “erworben” worden und den colonies, wie die USA ursprünglich hießen, eingegliedert worden. Halb und halb kommen neue Gebiete wie Panama, Grenada, Haiti hinzu.

Die USA sind ein mächtiges Imperium, aber wie gesagt: die Weltherrschaft ist ihnen entglitten
und sie ist zu einem “gescheiterten Staat” geworden, der sich nur noch vermittels seiner enormen Militärmacht und seinen über tausend Militärbasen in der Welt und durch maßlosen Terror halten kann. Es kann von Glück reden, dass in Russland und China nicht Typen wie der Trump sitzen, sonst wäre die USA bereits ausradiert worden.

Wie konnte es dazu kommen. Man muss zu den Anfängen zurückgehen, um das zu begreifen. Die USA sind ein Land, in dessen Geschichte die Jahre ohne Krieg an den fünf Fingern abgezählt werden können. Na gut, es sind sogar 17 Jahre, nicht nur 10 Jahre. Es hat die Welt mit Strömen von Blut überzogen. Es hat sich mit jedem Diktator der Welt befreundet (ja, auch Hitler gehörte lange dazu). Es hat eine finstere Geschichte von Rassismus, politischer Unterdrückung, Verfolgung und Liquidierung missliebiger Personen und Andersdenkender aufzuweisen. Das die absolut höchste Quote an Gefängnisinsassen hat (relativ das hundertfache von China) und die höchste Hinrichtungsquote. Obendrein eine Korruption, die jeden Vergleich mit einer beliebigen Bananenrepublik standhält.

Außerdem sind die USA das einzige Land – neben den Zionisten in Palästina – das glatt auf internationale Abmachungen und Verträge pfeift, das konsequent seit Jahrzehnten seine Mitgliedsbeiträge an die UNO nicht zahlt, das ständig Druck in allen Formen auf ihre Mitglieder ausübt und das sein Möglichstes tut, um die UNO auszuschalten, sobald sie nur einen kleinen Schritt ‘nebenaus’ macht.
Und die USA ist ein Land, das durch sein Militär und die zahllosen Basen zur größten Dreckschleuder der Welt wurde und zur Zerstörung der Natur – der Länder, der Wälder, der Meere und Gewässer und Atmosphäre – den größten Beitrag leistete, sowie alle Übereinkünfte und Verträge boykottiert und verhindert. Ein Land, das gerade zum wiederholten Male dabei ist, die Welt durch seine unverantwortliche Wirtschafts- und Finanzpolitik ins Chaos zu stürzen.

Und ein solches Land wird gleichwohl seit Jahrhunderten als der Welt größte und reinste Demokratie gefeiert. Wie ist so etwas möglich? Einige Faktoren möchte ich hier aufzählen, die meines Erachtens allzu wenig, wenn nicht gar keine Beachtung gefunden haben. Zuallererst ist dieses Land durch die größte Landraubaktion der Weltgeschichte in den Besitz von unermesslichen Gebieten mit jungfräulichem, fruchtbaren Böden in gemäßigtem Klima gelangt, was von Anfang an große landwirtschaftliche Erträge ermöglichte, zumal die Menschen im Gegensatz zu ihrer Heimat auf eigenem Land arbeiteten und dadurch enorm motiviert waren. Diese Erträge wurden im Laufe der Zeit durch die
Zwangsarbeit der vielen Millionen Afrikaner, die beinahe kostenlos war, gewaltig erhöht. Dies war eine ideale Ausgangslage für das Entstehen einer Industrie, die außerdem auf unerschöpfliche natürliche Ressourcen zurückgreifen konnte und auf einen ständigen Nachschub an billigen Arbeitskräften aus Europa und den Millionen Menschen aus aller Herren Länder. Dadurch wurde ein Netz von weltweiten Beziehungen geschaffen, denn jedes einzelne Individuum schlug in seinem Heimatland die Propagandatrommel, beabsichtigt oder unbeabsichtigt. So mancher haute gern auf den Putz, um sein Scheitern zu kaschieren. Doch den meisten ging es zweifellos besser als in der Heimat, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es häufig dargestellt wurde. Kein Unsinn war denkbar, der nicht zuhause geglaubt wurde.

Und da sehr viele Menschen aus religiösen Gründen gekommen waren, konnten sie zu Recht von den großen Freiheiten faseln. Die Freiheit also, für die eigene Sekte eine Kirche bauen zu dürfen, die dann sogleich daran ging, die wirklichen Freiheiten der anderen, die Freiheit des Denkens etwa, einzuschränken.
Von den Freiheiten der Indigenen, Schwarzen und Gelben und Braunen ganz zu schweigen.
Jedenfalls blieb dieses Getrommel und Gepauke in der ganzen Welt nicht ohne Folgen. Welches andere Land kam jemals in den Genuss einer nie aufhörenden, schönfärbenden und kostenlosen Propaganda? Die bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. Kaum ein junger Mensch, kaum ein Künstler, Musiker, Schauspieler, auch kaum ein Intellektueller, der nicht vom Land der Freiheit jenseits des Atlantik selbst heute noch träumt und oft genug den Traum verwirklicht. Alle zusammen in gewissem Sinne gläubige Menschen, unbeleckt von politischen Kenntnissen und sozialem Ethos, weshalb sie sich auch mühe- und reibungslos in die US-Gesellschaft eingliedern konnten.
Hinzu kommt, dass die USA bald dazu übergingen, eine strenge Auswahl zu treffen. Man nahm nicht Kreti und Pleti. Man nahm fähige Arbeiter, fähige Handwerker und Wissenschaftler, die möglichst auch die richtigen religiösen und politischen Voraussetzungen mitbrachten – im Namen der Freiheit natürlich. Eine Politik, die ergänzt wurde durch systematischen braindrain aus der ganzen Welt. Man kaufte Genies ein, wie andere ihre Kohlköpfe kaufen.

Ein weiterer Faktor sind die zahllosen Kriege in Europa und vor allem die Weltkriege I und II, von denen die USA durch ihre isolierte Lage kaum je in Mitleidenschaft gezogen wurden. Keine Bomben, keine brennenden Städte, keine Flüchtlinge. In der Folge kamen ungezählte Intellektuelle ins Land, die man fast unbesehen nehmen konnte, da man sie nur richtig gut bezahlen musste, wodurch sie automatisch auf die richtigen Gedanken kommen, falls sie zuvor die falschen gehabt haben sollten. Die Millionen Kommunisten aus Europa waren ja kräftig reduziert worden und hatten in der Regel kein Geld für ein Ticket in die USA. Und bei Kriegsende konnte man noch die größten und besten deutschen Forscher und Wissenschaftler mit nachhause schleppen.

Es gab also kein Elend in der Welt, das sich nicht für die USA in klingende Münze umsetzen ließ – genau wie für die Kirche. Und da das wunderbar
funktionierte, taten die USA ihr Bestes, das Elend der Welt zu vergrößern. Durch Errichtung weiterer Diktaturen, Anzettelung von weiteren Kriegen, das Kaufen von gefügigen Marionetten, die Züchtung von Speichelleckern. Das war prima für die Rüstungsindustrie, für die Landwirtschaft, für das Absahnen der wirklich intelligenten Leute aus den Krisengebieten, wobei man sich immer als der gute Onkel Sam in Szene setzen konnte.
Skrupel? Was ist denn das?

Das Zusammenwirken all dieser Faktoren – man könnte gewiss noch mache andere finden – brachten einen Reichtum und ein Konzentration an Macht zustande, die für die übrige Welt die oben genannten Auswirkungen haben musste. Aber es hatte auch innerhalb des Landes für die Menschen verheerende Auswirkungen. Man kann sagen, dass es auch innerhalb des Landes eine Konzentration der Reichtums gab, die der äußeren entsprach.
Das gleiche Phänomen fand sehr früh in Spanien, später in England und in Frankreich statt. Der Reichtum aus den Kolonien kam ja nicht dem Volk zugute, sondern der floss immer in die Taschen der Superreichen.

Doch über kurz oder lang wird der amerikanische Traum ausgeträumt sein. Durch die grenzenlose Selbstgerechtigkeit, die nicht zu übertreffende Arroganz der Macht, die unermessliche Gier, den rabiaten Egoismus, die stets schamloseren Lügen, die wachsenden Umweltprobleme, den völlig hemmungslosen und gnadenlosen Marsch über Leichen auch aus den eignen Reihen kommen immer mehr Leute im eigenen Land, aber auch sehr viele Menschen außerhalb zu der Einsicht, dass diese Rechnung nicht aufgeht, dass sie nicht zu den Gewinnern gehören. Und möglicherweise erwächst aus dieser Einsicht die über 200 Jahre alte Gewissheit, dass Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit PLUS Gerechtigkeit den einzig gangbaren Weg in die Zukunft bilden werden.

2 Kommentare:

  1. sehr treffend beschrieben. Danke Einar.

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  2. Palina, schreib mir doch mal. Adresse liegt oben auf über mich. Würde mich freuen.

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