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Mittwoch, 26. August 2020

Chinas Wachstum-Strategie, um den Heimat-Markt zu stärken

teleSUR/JF
26. August 2020
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Chinas Präsident XI Jinping sagte am Montag, dass sein Land vor “turbulenten Veränderungen” stehe, gekennzeichnet durch “erhöhte Risiken im Ausland” wegen des wirtschaftlichen Wachstumsmodells, das auf der Stärkung des Binnenkonsums basiert.
­--------------------------------------------------------------------Siehe auch
China verteidigt den Tik Tok Prozess, um seine Interessen zu schützen

Auf einem Symposium über den 5-Jahres-Wirtschaftsplan, den die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 2021 vorlegen wird, versicherte Xi, sein Land müsse sich auf die Herausforderung vorbereiten, die der "zunehmende Gegenwind aus dem Ausland" darstelle.

"Der Binnenmarkt wird den nationalen Wirtschaftskreislauf dominieren", sagte er und fügte hinzu, dass die Politik eine Komplementarität zwischen den inländischen makroökonomischen Prozessen und der internationalen Dynamik anstreben müsse.

Xi fügte hinzu, dass die COVID-19-Pandemie Veränderungen beschleunigt, die "seit einem Jahrhundert nicht mehr gesehen wurden", und dass China "die sich bietenden Geschäftsmöglichkeiten ergreifen" müsse.


(Q2) 2020 Wachstumsrate einiger Länder:

1. China: +3.2%
2. Südkorea: -3.3%
3. Nigeria: -6.10%
4. Deutschland: -10.1%
5. Italien: -12.4%
6. Spanien: -18.5%
7. Frankreich: -13.8%
8. England: -20.4%
9. Japan: -27.2%
10. USA: -32.9%
11. Singapur: 41.2%
Martin Zubby Okorowu, Nigeria
25. August 20

Um dies so schnell wie möglich zu erreichen, wird das Wachstums-Modell unabhängige wissenschaftliche und technologische Innovationen und Investitionen in wichtigen Technologien stärken.

Dies alles wird begleitet durch proaktive ökonomische Diplomatie, die versuchen wird, engere Bindungen zu allen Ländern zu entwickeln, was bedeutet, dass das asiatische Land die Märkte offen halten wird.

Die chinesische Wachstumsplanung wird stattfinden mitten  im Handelskrieg von Donald Trump gegen das asiatische Land. Am Dienstag jedoch kamen Washington und Beijing überein, mit der Umsetzung eines Teil-Handelsabkommens welches beide Länder zuvor in diesem Jahr vereinbarten.

Quelle - källa - source

2 Kommentare:

  1. Dieses China erinnert in der augenscheinlichen Effizienz der gesellschaftlichen Prozesse und Vorhaben an einen riesigen Ameisenstaat, an ein überdimensioniertes Schweizer Uhrwerk. Ich habe den Verdacht, die drehen Marx glatt um, ein Volk beutet dort die paar Kapitalisten aus. Aber noch weit mehr amerikanische Kapitalisten. Hatte Marx das tatsächlich so gemeint, mit dem Sozialismus? Außer den bekannten China-Veröffentlichern entdeckte ich vor Kurzem Chinahirn.de, wo ein Kenner und Buchautor, Herr Wolfgang Hirn, Kopf ist. (Schöne Wortassoziationierereireireirei) auch Newsletter anbietet. Ich lass mich mal überraschen.

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    1. Ob Marx das so gemeint hat ist uninteressant, die Welt hat sich in den letzten 150 Jahren verändert und Marx hätte heute nicht dasselbe geschrieben und gedacht wie vor 150 Jahren, gilt natürlich auch für alle anderen Menschen, die vor 150 Jahren lebten.
      Ob die heutige Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in China die Zustimmung von Marx gehabt hätte kann ich nicht beurteilen, die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik unter Mao passte wohl eher zu den Theorien von Marx. Allerdings hätte China damit nicht ein solches Wachstum erreicht, und der Wohlstand und die Lebensqualität der Chinesen hätte niemals dieses Niveau erreicht.
      Dimo Lunar

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