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Sonntag, 9. September 2012

Ein Gedanke an alle unsere bedürftigsten Menschen, denen man verstanden hat, die Angst vor Gott zu verkaufen


Es gibt wenige Leute wie den Professor Jean-Paul Pougala aus Kamerun, der mir regelmäßig aus dem Herzen spricht. Er schickt seine Artikel regelmäßig an eine Reihe von Leuten per e-mail. Die Quelle am Ende führt also nicht zu seinem Artikel, sondern zu dem amerikanischen Artikel über diese unerhörten Sammlungen der schwarzen Kirchen. Darüber wächst die Empörung in den USA und manche fragen zu Recht, was die Kirchen mit all dem Geld machen. Damit könnte man - nur so zum Beispiel - dafür sorgen, dass alle Menschen auf der Welt in den Genuss von sauberem Trinkwasser kommen. Aber der Gedanke kommt diesen sauberen Seelenhirten wohl nicht einmal im Traum.

Jean-Paul Pougala
aus dem Französischen von Einar Schlereth
9. September 2012
An diesem Sonntag, der Tag des Gebetes für die Christen, verlange ich von jenen, die zu einem Kultort gehen, einen Gedanken an alle unsere schwächsten Menschen zu schenken, denen man verstanden hat, die Angst vor Gott zu verkaufen. Jene, die selbst, wenn sie sich hungrig schlafen legen, immer noch ein Geldstück finden, um den Priester oder Pastor zu mästen.


Einen zweiten Gedanken an die bedürftigen schwarz-amerikanischen Menschen, die den schwarzen Kirchen in 18 Jahren, von 1980 – 2008 die Bagatelle von 480 Mrd. Dollar ausgeschüttet haben, das heisst 240 000 Mrd. FCFA [französische Franken in einigen ehemaligen französischen Kolonien], während ihre Kinder beinahe alle im Gefängnis landeten, aus Mangel an Erziehung; während diese Kinder nicht an die Uni gehen konnten aus Mangel an Geld, niemals eine Reise außerhalb ihres Ghettos gemacht aus Mangel an Kleingeld.

Ihr, die ihr am Sonntag beten geht, Dank dafür, dass ihr betet, dass sich dieses System nicht in Afrika durchsetzt und dass wir genügend Kraft und Verstand haben mögen, um diese Mafia zu neutralisieren, die sich immer stärker in Afrika wächst, um die Ärmsten bis aufs Blut auszusaugen.


Dank für das Gebet, dass die afrikanischen Politiker die Kraft haben mögen, den religiösen Proselytismus (Propaganda) zu verbieten, um unsere psychisch schwächsten Menschen zu schützen.


Ein letztes Gebet, dass schließlich in Afrika der Laïzismus im Staat, den Institutionen und dem öffentlichen Raum nicht ein leeres Prinzip bleibt und dass nicht mehr in hundert Prozent der Hotels und Herbergen in Afrika die psychologische Aggression mit einer ständig gegenwärtigen Bibel herrscht, in allen Zimmer in systematischer Weise, denn das Hotel ist ein öffentlicher Raum so wie der Staat laizistisch ist, um die Wahl eines jeden, zu glauben oder nicht zu glauben, zu respektieren.
Und lest diesen Text:
Haben Schwarze Kirchen 420 Mrd.$ gesammelt?

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