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Samstag, 29. September 2012

Griechischer Ausverkauf für die Europäische Zentralbank – mehr Demonstrationen erwartet

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Man beachte, wie ständig gebetsmühlenartig wiederholt wird: Griechenlands Krise, Griechenlands Schulden und 'Wir müssen' etc. pp. Es müsste korrekt heissen: die Banken-Schulden, die Krise der Regierung und der griechischen Elite sowie der Oligarchen. Nicht die Griechen haben das Debakel verursacht - sie waren weder faul, noch haben sie zu viel gefressen oder sich im Luxus gewälzt. Im Gegenteil, die griechischen Löhne sanken mit der Zeit auf den Stand der 70-iger Jahre. Während das Einkommensniveau der Superreichen in die Stratosphäre stieg. Fangt die Lumpen ein, schüttelt sie kräftig mit dem Kopf nach unten, dann wird genug Geld aus ihren Taschen kullern, um alle Schulden zu bezahlen.


HKT
29. September 2012
Griechenlands 3-Parteien-Koalition kamen zu „Grund-Übereinstimmung“ über das neue Sparpaket für das Jahr 2013-14, um die griechische Schuldenkrise zu lösen, sagte der griechische Finanzminister Yannis Stournaras am Donnerstag.
„Es gab eine grundlegende Übereinstimmung über die Maßnahmen. Jetzt wollen wir um die Zustimmung der Gläubiger nachsuchen“, sagte er den Medien, als er das Büro des Premiers Antonis Samaras nach dem Treffen mit den Koalitionspartnern verließ.
Stournaras fügte hinzu, dass die drei Parteiführer übereinkamen, eine Verlängerung desFinanzanpassung-Programm bis 2016 in den Verhandlungen mit der EU und dem IWF zu erlangen, die das schuldengeplagte Land mit multi-Milliarden-Eurodarlehen zu stützen, damit ein Finanzzusammenbruch in der Eurozone vermieden werde.
In getrennten Erklärungen vor der Presse sagte der Führer der Demokratischen Linken Fotis Kouvelis und der sozialistische PASOK-Führer Evangelos Venizelos, dass sie in den Hauptfragen Einigung erzielt hätten, aber kleinere Fragen noch ungeklärt seien, die erst in den nächsten Tagen behandelt würden.
Es ist noch nicht klar, wann das Paket dem griechischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt wird.
Stournaras sagte am Montag, die vorgeschlagenen Ausgabenverringerungen müssten einer Delegation von EU/IWF in Athen vorgelegt werden und Griechenland will alle Fragen abgeschlossen haben bis zum EU-Gipfel am 18. Oktober, um die Freigabe der nächsten Tranche der internationalen Darlehen zu erreichen.

Quelle - källa - source

1 Kommentar:

  1. "...das neue Sparpaket für das Jahr 2013-14, um die griechische Schuldenkrise zu lösen,..."

    Je mehr der Staat spart, desto schneller kommt es zu einer deflationären Abwärtsspirale (Rezession). Warum das so ist, ist trivial: Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen.


    Wird ein allgemeines Zwischentauschmittel mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwendet, steigen die Geldvermögen, die sich bei nur wenigen Prozent der Bevölkerung konzentrieren, über die Verzinsung (Liquiditätsverzichtsprämie) an, sodass auch die Verschuldung von Mittelstand und Staat exponentiell wachsen muss. Und wenn der mittelständischen Privatwirtschaft die Schulden bereits "Oberkante Unterlippe" stehen, muss sich der Staat weiter verschulden, um den Zinsgeldkreislauf aufrechtzuerhalten.

    Selbstverständlich ist eine weitere Erhöhung der Verschuldung auch keine Lösung. Und was jetzt? Mit dem selbständigen Denken anfangen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/behandlung-eines-privatpatienten.html

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