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Sonntag, 2. Februar 2014

VENEZUELA: Löhne steigen, Arbeitslosigkeit sinkt. Wie machen die das?




Wieder ein eklatantes Beispiel für die Lügen- und Hetzpropaganda unserer 'yellow' Presse (von Bild bis Zeit und Spiegel). Außerdem sprechen unsere Pentagon-Megaphone auch gerne von den Milliarden aus China, mit denen die bolivarianische Regierung gekauft worden sei. Dazu gibt es einen schönen Artikel von Mark Weisbrot in The 4th Media "Chinas Bemühungen können helfen, die Stabilität in der Region Lateinamerika aufrechtzuerhalten". Weisbrot schreibt à propos Inflation: "... es gibt ein Land, das sowohl die Fähigkeit zu helfen hat als auch ein großes Interesse es zu tun: China. China hat bereits Venezuela mit Dutzenden Milliarden Dollar-Darlehen geholfen - wovon das meiste bereits zurückgezahlt ist - und auch mit Investitionen. ... Zwar stimmt es, dass beide Länder (auch Argentinien) eine hohe Inflation haben und ihre Währungen auf dem Schwarzmarkt abgewertet haben, aber es ist nicht klar, wieviel davon grundlegende Ursachen hat und wieviel der Dollarpreis-Blase ihrer Währungen auf dem Schwarzmarkt ist. (Gewiss ist die Schwarzmarktdollar-Rate in Venezuela eine Blase, hervorgerufen von Käufern, die auf das Sinken der lokalren Währung wetten.) Also das ist auch eine schmutzige Lüge, die aber den Vorteil hat, dass man beide anschwärzen kann: China des nicht-existenten Imperialismus und Venezuela/Maduro der Unfähigkeit.
Nun von diesen Zahlen hier unten können die Amerikaner und Europäer nur träumen. Deswegen sind die Europäer gezwungen, nach Venezuela auszuwandern und zur Abwechslung mal selbst Gastarbeiter zu spielen.


Thierry Deronne
Caracas am 22. 1. 2014
aus dem Französischen: Einar Schlereth


Verheimlicht von den privaten Medien in Venezuela [die Oligarchen kontrollieren 90 % des Zeitungs- und Fernsehmarktes! D. Ü.] und ihren internationalen Mittlern (Le Monde, El Pais, Libération, NYTimes etc.), sprechen die im Januar 2014 vom Nationalen Statistikinstitut herausgegebenen Zahlen von einer erneuten Senkung der Arbeitslosigkeit, die im Dezember auf 5.6 % gesunken ist. Dies ist die niedrigste jemals von der bolivarianischen Regierung registrierte Zahl (erinnern wir uns, dass die Arbeitslosigkeit bei 11 % lag, bis zur Wahl von Hugo Chávez im Dezember des Jahres 1998).
Von 1999 bis 2013 hat die venezolanische Wirtschaft durchgestartet dank der treibenden Kraft des Staates und der öffentlichen Investitionen, wodurch 4185697 Personen eine Arbeit bekommen haben. Die Studie zeigt auch, dass die „informelle“ Arbeit, die 1999 etwa 55 % der aktiven Bevölkerung beschäftigte, 2013 auf 37.9 % gesunken ist. In derselben Periode ist die Zahl der Festangestellten stark gestiegen, von 45 auf 62.1 %. Ein Zeichen der Zeit ist, dass Venezuela nach Argentinien an zweiter Stelle der Einwanderung steht (der größte Teil Spanier), die Europa auf der Suche nach Arbeit fliehen.

Im Januar 2014 hat Präsident Maduro eine neue Erhöhung von 10 % des Minimallohnes dekretiert, womit dieser der höchste in Lateinamerika ist. Vom Mai 2013 bis Januar 2014 ist er um 59 % gestiegen und beträgt nun 3270 Bolivares. Parallell dazu sind die Rechte der Arbeiter durch ein neues Arbeitsrecht gestärkt worden, was das neo-liberale Joch gebrochen hat (1).

Um diese Fakten auszuradieren ziehen es die internationalen Medien vor, auf der Inflation zu bestehen (die, nebenbei gesagt, laut IWF sehr viel größer unter den Regimen vor der bolivarianischen Revolution war) (2). Sie „vergessen“, dass in Venezuela die Nahrungsmittel, das Gesundheitswesen auf allen Ebenen, Mieten und alle sozialen Missionen vom Staat subventioniert werden und in manchen Fällen völlig kostenlos sind und ein zunehmender Teil der Bevölkerung von der sozialen Sicherheit profitiert. 1998 zählte Venezuela nicht mehr als 380 000 Pensionäre, die 60 % des Minimal-Lohnes erhielten. Heute gibt es 2750 000, deren Pensionen im selben Rhythmus wie die Löhne angehoben werden und monatlich im voraus bezahlt werden. Dadurch werden die Lohnerhöhungen und die Kaufkraft real.

Man muss das Gesetz der „gerechten Kosten und Preise“ hinzufügen, das die Gewinne des kommerziellen Privat-Sektors auf 30 % begrenzt, der bisher 200 – 1000 % Aufschläge praktizierte [welch üble Diktatur! Die armen Händler! D. Ü.], die Herabsetzung der Mieten für kleine und mittlere Händler und Mieter, die Hilfen für kleine Sparer und die verschiedenen ökonomischen Mechanismen, die allmählich der spekulativen Blase des Dollars die Luft nehmen.

Die sozialen Investitionen (die vor der Revolution bei 12 % festlagen) sind 2013 bei 54 % des Staatsbudgets gewesen und werden 2014 die 60 % passieren.

Man versteht, warum, trotz des ökonomischen Krieges, der von der Opposition geführt wird, die von bolivarianischen Regierung ins Werk gesetzte Politik weiterhin die Armut sinken lässt. Sie ist von 21.6 % im Jahr 2012 auf 19.6 % im Jahr 2013 gesunken. In derselben Periode ist die extreme Armut von 6.3 auf 5.5 % gesunken. Diese Zahlen sind von der CEPAL (Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika) bestätigt worden. Präsident Maduro hat erneut an das Ziel der bolivarianischen Revolution erinnert, „die Armut bis 2019 auf Null“ zu bringen.
Fußnoten:

Notes :

1) “La nouvelle loi du travail, un pas de plus vers la vraie
vie” http://venezuelainfos.wordpress.com...

2) Voir “Associated Press et le mythe d’une opposition
muselée au Venezuela” http://venezuelainfos.wordpress.com...
et “The Economist.. économise la vérité sur le Venezuela”
http://venezuelainfos.wordpress.com...


3) Sur le mythe d’une économie en difficulté au Venezuela,
“L’apocalypse tant espérée n’aura pas lieu”,
http://venezuelainfos.wordpress.com...
Quelle - källa - source

6 Kommentare:

  1. Also entschuldige, man braucht nur in Venezuela zu leben und dort einkaufen um das alles zu widerlegen was hier steht. Ausserdem: Was hilft Lohnerhöhung von 10 Prozent wenn die Preise um 57 gestiegen sind ? Was hilft Subvention wenn man in der Schlange früh sich aufstellen muss und warten an die drei Stunden wie in Cuba auf Grundnahrungsmittel die kommen sollen? Fast alles wird importiert sogar die schwarzen Bohnen... Ist das Fortschritt ist das gerecht in ein Land das produzierte seine eigene Nahrungsmittel ? Die seine Bauern hat und seine Fachleute? Die Sozialhilfe ist gestiegen das stimmt, aber davon versickern 60 % Prozent in Korruption, denn sonderbarerweise sind alle Minister die damit zu tn haben oder hatten plötzlich Millionäre. und zwar in Dollars.

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    1. Löhne/Preise ?
      Aber siehe:
      "14. “Seit Jahren Venezuelas Regierung hat sich geweigert, zu genehmigen UN-Menschenrechte Experten für die Durchführung fact-finding-Besuche in dem Land” - Das ist der Grund, warum die UNESCO und die FAO haben beide erst vor kurzem lobte Venezuela Bildungs-und Lebensmittel-Entwicklung. ..."
      http://translate.yandex.net/tr-url/en-de.en/venezuelanalysis.com/analysis/10301

      ob die einseitig Berichten (aus den USA)?

      http://translate.yandex.net/tr-url/en-de.en/venezuelanalysis.com/analysis/10071

      Zu all dem, sollte man auch sehen das die Spekulanten von Lebensmittelpreise etc., Preistreiber und zugleich der Unterdrückung über Sanktionen etc. an den Börsen gehandelt und aus der USA gesteuert werden.
      Und oben drauf wird auch noch auf Unheil gewettet, von Leuten die bestens durch ihrem Gewinn aus Erpressungen ausgestattet sind.

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  2. Ist Herr Thierry Deronne blind und taub, oder einfach nur saublöd?

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  3. Na, ich glaube, die meisten wissen, wer hier saublöd ist und immer im Interesse der Oligarchen-Verbrecher spricht. Ich habe euch beobachten können. Arrogante Typen in ihren stacheldrahtbewehrten Supervillen.

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    1. Liebe Herr Schlereth, Sie tun mir aufrichtig leid. Ihre Antworten sind so unter Ihrem Niveau. Sie sehen alles nur schwarz oder weiß, aber man kann gegen den Neoliberalismus und gleichzeitig auch gegen den Chavismus sein, aber das werden Sie nie verstehen, da Sie in Ihrem Fundamentalismus festgebundene sind und verteidigen etwas, was nicht zu verteidigen ist.

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  4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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