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Donnerstag, 15. September 2016

Putin gibt höflich seiner Verwunderung Ausdruck über die westliche Blödheit


Paul Craig Roberts
14. September 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth




Putin im Interview mit Bloomberg
In einem Interview mit John Micklethwait vom 'Bloomberg Businessweek' wurde Putin befragt über Russlands Wunsch, seinen Einfluss geographisch auszudehnen.

Putin antwortete Folgendes:

„Ich denke, alle nüchtern denkenden Menschen, die wirklich mit Politik zu tun haben, verstehen, dass die Idee von einer russischen Bedrohung, z. B. des Baltikums vollständige Idiotie ist. Sollen wir wirklich gegen die NATO kämpfen? Wieviele Leute leben in der NATO? Etwa 600 Millionen, korrekt? Und in Russland gibt es 146 Millionen. Ja, wir sind eine größere atomare Macht. Aber glauben Sie wirklich, dass wir dabei sind, das Baltikum mit nuklearen Waffen zu erobern? Was ist das für verrücktes Zeug? Das ist der erste Punkt, aber bei weitem nicht der Haupt-Punkt.

Der Hauptpunkt ist etwas ganz Anderes. Wir haben eine sehr reich politische Erfahrung, die u. a. darin besteht, dass wir zutiefst überzeugt sind, dass man nichts gegen den Willen des Volkes tun kann. Es kann nichts gegen den Willen des Volkes getan werden. Und manche unserer Partner scheinen das nicht zu verstehen. Wenn sie an die Krim denken, versuchen sie nicht zu beachten, dass der Wille des Volkes, das auf der Krim lebt – wo 70 % ethnische Russen sind und der Rest russisch spricht, als sei es ihre Muttersprache – es war, sich Russland anzuschließen. Im Westen will man nicht einmal versuchen, dies zu verstehen.

In Kosovo z. B. berief sich der Wesen auf den Willen des Volkes, aber nicht in der Krim. Das ist alles ein politisches Spiel. Um Sie zu beruhigen, kann ich sagen, dass Russland plant und planen wird, eine absolut friedliche Außenpolitik zu führen, die auf Kooperation zielt.

Was die Ausdehnung unserer Zone des Einflussbereiches angeht, so hat es mich 9 Stunden gekostet, von Moskau nach Wladiwostok zu fliegen. Das ist in etwa dasselbe wie von Moskau nach New York durch ganz Ost- und Westeuropa und über den Atlantik. Glauben Sie, dass wir uns ausdehnen müssen?“

Quelle - källa - source

5 Kommentare:

  1. haben die ehemals europäischen "siedler" welche die indianer EINFACH vernichtet haben und dies ihre "freiheit" nannten eine andere ethische "willenstruktur" (entwickelt)? ich habe die geschichte immer genau so verstanden: respektlosigkeit vor harmonischem leben mit der natur und unbewaffneten menschen >>> nur der macht der vermeintlichen "stärke" folgend >>> also einem unmenschlichen willen zum "sieg" durch gewalt um jeden preis.

    sich dieser perversen dummheit zu stellen sind sie nicht fähig - genau wie auch jelzin dazu unfähig und unwillig war ...

    so ist JEDER mensch dadurch erkennbar, WIE er seinem (über)lebenswillen umsetzt - alles andere ist ideologisches verklär+verdummungspalaver, dem sich putin (und seine versteher) verwundert ausgeliefert sehen und aus der gutgäubigen naivität von gorbatschow wesentliches gelernt haben.

    erst wenn die menschen die chance bekommen, OHNE schmerzen und angst zu lernen, könnte sich was ändern - doch bis heute muß sich diese chance zur freiheit des denkens jeder selbst NEHMEN - wenn er es wirklich will - diese freiheit ist leider kein königsweg der menschenrechte ...

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  2. Es handelt sich absolut nicht um westliche Blödheit. Es geht auch nicht um Glauben.

    NIEMAND ist so blöd anzunehmen Rußland wolle sich mit kriegerischen Mitteln ausdehnen.
    Und NIEMAND glaubt so etwas.

    Das ist eindeutige, unverhohlene Kriegshetzerei. Es ist doch völlig offensichtlich und an etlichen Ereignissen festzumachen, das ein Vorwand gesucht und konstruiert wird Rußland in einen Krieg zu treiben. Die medialen Kriegshetzer tun schlicht nur wie ihnen befohlen und verbreiten vorbereitend ihre Lügen die die Völker schlucken sollen um einen Krieg gegen Rußland mit Billigung oder bestenfalls auf "Verlangen" der Völker zu entfachen.

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    1. Natürlich hast du Recht. Und das weiß doch auch der Putin. Indem er quasi darauf eingeht, zwingt er den Bloomberger geradezu, die Blödheit seines Mediums auch zuzugeben. Dem ist sicher nicht wohl in seiner Haut gewesen.

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  3. mein Reden! Was braucht Russland noch eine "Schrebergarten(fläche)" dazu?? Russland - wir alle brauchen Freunde, keine Feinde. Putin bietet Freundschaft an, wieder und wieder und ist geduldig wie eine pädagogisch wertvolle Kindergärtnerin, die schon viel zu lange mit "Europa im Trotzalter" konfrontiert ist.

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    1. Wir brauchen eine Loslösung aus der USRAEL Umklammerung
      Die Menschen in Europa wollen Freundschaft mit Rußland
      das paßt den Freimaurern nicht - sie suchen die Konfrontation denn Kriege bringen GEWINN und es sind immer dieselben Banken ... immer dieselben Strippenzieher

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