einartysken

Samstag, 14. Mai 2016

Russische Nachrichten gesammelt von Stefan Lindgren

Russische Nachrichten gesammelt von Stefan Lindgren


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Hier übersetze ich ein paar Neuigkeiten aus Russsland, die Freund Stefan wieder zusammengestellt hat, u. a. das komplett von Dagens Nyheter übersetzte Interview mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow, in dem er den Schweden sehr deutlich die Lewiten liest und die unerhört dummen Äußerungen seiner schwedischen Kollegin zurückweist. Der Hass Schwedens auf Russland hat seinen Ursprung in den USA. Russland habe Schweden immer respektiert und er hat nie irgendwelche Beweise für die Anwesenheit russischer U-Boote in schwedischen Gewässern gesehen. Und außerdem waren es die Schweden, die im Zusammenhang mit den Sanktionen fast alle Beziehungen abgebrochen haben und nicht Russland. Ich kann eigentlich immer noch nicht richtig arbeiten – tue es mit einem Auge, was mühsam ist – weshalb ich den Artikel leider nicht übersetzen kann. Hier also nur ein paar kürzere Nachrichten.


Russland ist zum führenden Weizenexporteur der Welt geworden.
Russland hat jetzt sogar die USA und Kanada überholt und ist weltführend, berichtet der Landwirtschafts-Minister Alexander Tkatschow.
Ihm zufolge wird Russland in diesem Jahr ca. 25 Mill. t Weizen exportieren. Bereits im vorigen Jahr hat Russland rekordhohe Ernten von Mais (13.2 Mill. t), Reis (1.1 Mill. t), Sojabohnen (2.7 Mill. t) und Buchweizen (900 000 t) geborgen. Die gesamte Getreide-Produktion betrug 104.8 Mill. Tonnen.

Ebc. Ru vom 28. April


Gesunkene Wirtschaftsverbrechen

Das internationale Revisionsbüro Pricewaterhouse-coopers berichtet eine 20-prozentige Verringerung der ökonomischen Kriminalität in Russland seit 2014. Das schreibt man der laufenden Korruptionsbekämpfung und den verstärkten internen Revisionen in den Unternehmen zu.
Laut Report haben 48 % der Unternehmen und Organisationen Fälle ökonomischer Kriminalität in den vergangenen 2 Jahren beobachtet. Das ist eine bedeutend niedrigere Zahl als 2014 (60 %), aber nichtsdestoweniger ist sie höher als der Durchschnitt in der übrigen Welt (36 Prozent), schreibt PwC.

rt.com vom 22. April


Gesamtzahl gefallener russischer Soldaten im 2. Weltkrieg

Neun Millionen sowjetische Soldaten der bewaffneten Streitkräfte der SU sind im 2. Weltkrieg umgekommen, berichtete Generalmajor Alexander Kirilin, Mitarbeiter von Russlands Vize-Verteidigungsminister.
Durch langjährige Arbeit sind russische Militärforscher zur Schlussziffer von 8 866 400 tote Soldaten [D. h. ein Drittel der Gesamtzahl von 27 Millionen Opfern der Sowjetunion. D. Ü.] gekommen.

tass.ru vom 30. April




Russische Post Nr. 19 vom 12. Mai


Bach in Palmyra


Am 8. Mai hat ein einmaliges Konzert im antiken Palmyra Syriens stattgefunden, das im März von dem 'Islamischen Staat' befreit worden ist.
Im Amphitheater, wo die Terroristen kürzlich 25 Personen geköpft haben, führte das russischen Philharmonische Orchester des Marinski-Theaters in St. Petersburg unter Leitung des Dirigenten Waleri Gergijew statt, das u. a. Musik von Johann Sebastian Bach aufführte.

Das Konzert wurde von den Fernsehstationen vieler Länder ausgestrahlt. Russlands Präsident Wladimir Putin dankte via Satellitenübertragung allen, die die Befreiung Palmyras und das Konzert ermöglicht haben.





Wie religiös sind die Russen eigentlich?

Nach dem Fall der SU ist der Anteil der Russen, die sich selbst als orthodoxe Christen bezeichnen, von 17 auf 74 % gestiegen, laut dem unabhängigen Meinungsforschungs-Institut Levada Tsentr.

7 % bezeichnen sich als Moslems, aber keine der übrigen Religionen (Katholizismus, Protestantismus, Judentum etc.) erreichen 1 %.  Von den Orthodoxen behaupten nur 11 %, an Gottesdiensten teilzunehmen, 24 % gehen niemals in die Kirche und die übrigen tun es bei besonderen Gelegenheiten wie Beichte, Taufe etc. 61 % der Orthodoxen lesen niemals die Bibel. [Das unterscheidet sich wohl kaum groß von unseren Verhältnissen. D. Ü.]

http://www.levada.ru/old/17-12-2012/v-rossii-
74-pravoslavnykh-i-7-musulman

Frühzeitige Zeckeninvasion

Beinahe 60 000 Menschen sind in Russland bereits von Zecken gebissen worden seit Beginn des Jahres. Das ist eine Zunahme von 50 % gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr und 25 % mehr als 2014.
Nur 66 Fälle von TBE sind jedoch bekannt geworden und 172 Fälle von Borelia. Die meisten Fälle wurden aus Moskau, Kaluga, Kaliningrad [ehemaliges Königsberg – D. Ü.] und der Penza-Region gemeldet.

Aif vom 9. Mai

Quelle - källa - source

1 Kommentar:

  1. Zu den angeblichen russischen U-Booten vor Schweden: Der schwedische Verteidigungsminister sagte ja am 11.6.2016, dass die U-Boote in Wirklichkeit ein schwedisches und ein deutsches waren. Vgl.:

    Schweden gibt bekannt: Es gab kein russisches U-Boot vor Stockholm
    http://blauerbote.com/2016/06/16/schwedische-regierung-gibt-bekannt-angebliches-russisches-u-boot-2014-war-schwedisches-u-boot/

    AntwortenLöschen