einartysken

Samstag, 27. Mai 2017

Instabilität weitet sich in Mali und der Sahel-Region aus

Entschuldigt bitte, dies ist ein typischer Griff ins Klo, nicht allein von mir, sondern auch von Binu, dem Herausgeber von Countercurrents (Indien). Nur ein flüchtiger Blick und mich dann frisch, fromm, fröhlich, frei in die Arbeit gestürzt. Der Autor verliert kein Wort über die permanenten Einmischungen, Invasionen, die brutale Plünderung und Ausbeutung Afrikas durch die Pariser Mafia. Werde mich demnächst mit einem besseen Artikel revanchieren. Ich empfehle euch einstweilen den phantastischen französischen (!) Film "Der Saustall" mit Isabelle Huppert anzuschauen (liegt auch auf YouTube).
Außerdem muss ich bis zum 30. Mai eine Pause einlegen. Dann bekomme ich wieder festen Telefonanschluss mit ADSL-Breitband. Obwohl ich einen Spitzen-Laptop (HP Elitebook) habe, tanzt der Cursor wie besoffen kreuz und quer über den Desktop, löscht ganze Abschnitte, verschiebt sie etc. pp. So kann man unmöglich arbeiten. Dasselbe Problem vorher bei dem Spitzenlaptop Thinkpad gehabt. Das ist seit Jahren ein bekanntes Problem, aber den "Experten" gelingt es nicht, diesen Mist zu beseitigen. Bis demnächst.

25. Maii 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

"Feldmarschall" Macron in Afrika
Der erste Auslandsbesuch des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Chef der Armee nach dem üblichen Besuch in Berlin galt Gao in Nord-Mali. Der Besuch war ein Versuch als jemand, der sich um die Bemühungen der französischen Truppen bei ihren Operationen in Nord-Mali und dem Sahel kümmert.

Im März 2012 wurde der westafrikanische Staat Mali effektiv geteilt in etwa zwei gleiche Teile, jeder etwa so groß wie Frankreich. Der nördliche Teil stand unter der Kontrolle von zwei rivalisierenden Touareg-Gruppen und außerdem aus nicht-Touareg-Gruppen aus anderen Sahel-Ländern und Nigeria. Die größere Touareg-Gruppe ist die Nationale Bewegung zur Befreiung von Azawad (MNLA). Sie ist die größte, aber schlecht bewaffnet. Ihr Hauptziel ist, einen unabhängigen Staat zu gründen, in der Sprache der Touareg Azawad genannt. Die MNLA- Führer erklärten auch sehr schnell ihre Unabhängigkeit.

Freitag, 26. Mai 2017

Schande über Norwegen


Das kleine, aber reiche Norwegen muss jetzt auch noch mit dem mächtigsten Land der Welt über das halb so große kleine, arme, geschundene Syrien herfallen. Norwegen, das selbst Opfer einer deutschen Agression und Besatzung gewesen ist, muss sich in die Gesellschaft der übelsten Gangster- und Verbrecher-Staaten – USNATOISRAEL – und widerlicher Terrorgruppen saudisch-wahabitischer Provinienz begeben, um sich am Gemetzel von Frauen und Kindern zu beteiligen und um von einer blutbesudelten US-Präsidentflosse getätschelt zu werden. Die westlichen Politiker sind wahrlich von allen guten Geistern verlassen – man kann sie nur noch anspucken.
Ich frage mich allerdings auch, wo die Russen sind und was sie machen. Es sollte doch für die US-Luftwaffe gesperrte Zonen geben. Und was ist mit der syrischen Luftabwehr?


Schande über Norwegen


Chris Tomson

20. Mai 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die potentiellen Mörder!
Am Samstag gab der irakische Militärkommandeur Shakir Abid bekannt, dass einer Truppe norwegischer Spezial-Einheiten erlaubt wurde, die syrische Grenze bei al-Waleed im westlichen Anbar zu überqueren. Sie betrat die Al-Tanf Region in Syrien, wo die von der US-gestützte Freie Syrische Armee FSA [d. h. auf gut deutsch arabischer Abschaum aus freigelassenen Häftlingen mit Inquisitions-Ideologie geimpfte Terroristen. D. Ü.], von der Offensive der Syrischen Arabischen Armee SAA an der Schnellstraße Damaskus – Bagdhad in die Zange genommen wird.

Die irakische Armee, insbesondere die Grenztruppe und die irakische Bundespolizei haben dem norwegischen Kontingent sicheren Übergang gewährt, damit sie sich den US – und englischen Kräften anschließen können, die bereits östlich von Homs sind, trotz der scharfen Proteste der Regierung in Damaskus.

Shakir Abid sagte auch, dass der Islamische Staat 50 km weiter nördlich beginnt und dass dort Kämpfe stattfinden.

Washington zufolge sind US-geführte Koalitionskräfte seit Monaten in der Al – Tanf aktiv zusammen mit der FSA, die ursprünglich in Deir Ezzor standen. Auf den ständigen Vormatsch der SAA und paramilitärische Einheiten nach Al-Tanf hat die US-Luftwaffe schon zweimal Angriffe geflogen.

Quelle - källa - source

Mittwoch, 24. Mai 2017

EINMAL WAS GANZ ANDERES … (Update)


Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen und der Assange-Artikel von John Pilger wurde von FritztheCat übersetzt. Ihr findet den Link unten in den Kommentaren oder hier. Außerdem ist gestern am 26. Mai das Urteil vom kenyanischen Gericht zu Gunsten des Ogiek-Volkes gefallen! (siehe im 8. Abschnitt)
 
Einar Schlereth

24. Mai 2017

Bevor ich richtig beginne, rasch mal einen kurzen Bericht zu meiner Gesundheit nach der Operation und der Kur in Ischia. Die neue Hüfte ist für mich schon so etwas wie ein Wunderwerk – sie hat mir schlagartig die Schmerzen genommen und mir – ergänzt durch mein intensives Training - nach beinahe 7 Monaten in hohem Maße meine Beweglichkeit wiedergegeben. In Verbindung mit meiner Kur konnte ich lange Märsche auf der gebirgigen, wunderschönen Insel machen, während gleichzeitig das Ekzem durch die heißen Schwefelquellen verschwand. Ich habe vom Tag meiner Abreise am 14. April bis heute alle Behandlungen an den Beinen eingestellt. Das wäre – falls der Erfolg anhält – ja geradezu ein Wunder, da die Schul-Medizin sagt, ein a-topisches Ekzem sei unheilbar. Also, glaubt nicht alles, was die Ärzte sagen und macht euch selber schlau. Außerdem gibt es das Internet, wo sich viele Möglichkeiten finden, jede beliebige Frage zu stellen, auf die man häufig gute Antworten bekommt. Hier möchte ich auch nochmal allen Leuten danken, die mir hier gute Ratschläge gaben.

Nun zu ’Einmal was ganz anderes ...’ Ich will euch mal kurz meine tägliche Arbeit erklären. Ich lasse aber alle meine Tätigkeiten in Haus und Hof beiseite, die allerdings zum Ausgleich für das Hocken vor dem Bildschirm für mich sehr wichtig sind.

Als erstes schaue ich die mailbox an, werfe die ganze Reklame raus und fange dann an, meine Newsletter zu lesen. Das sind GlobalResearch (Kanada), InformaionClearingHouse und den Counterpunch (beide USA) sowie Countercurrents (Indien). Daneben gibt es die News Feeds von Stefan Lindgren (Schweden), Pål Steigan (Norwegen) sowie SANA (Syrien), Al Manar (Libanon) und die belgische Investigaction usw.  Die blättere ich im Schnellverfahren durch, einige lese ich an, speichere sie, wenn sie interessant sind und wenn sie mir wichtig erscheinen, lagere ich sie auf dem Desktop.

Am Ende dann liegen immer ein paar Artikel auf dem Schreibtisch und ich habe die Qual der Wahl. Geht es um kurze Artikel, kann ich vielleicht mal zwei übersetzen, aber meistens wird es nur einer. Das ist natürlich unbefriedigend.

Jetzt zum Detail an diesem Tag. Ich blieb zuerst am ’Journal de l’Afrique’ von Collon hängen, weil Michel Collon mit einer Reihe anderer Leute den Fall Mbagbo in der Elfenbeinküste mit einem größeren Dossier neu aufrollt und eimen Prozess anstrengen will. Dies ist EINS der großen Verbrechen, das die Franzosen in jüngster Zeit in Afrika begangen haben, im Zusammenspiel mit der EU und der USA versteht sich. Und da beginne ich schon zu fluchen, weil ich nicht weiß, wie ich es unter die Leute bringen soll. 1. weil das Thema wichtig ist, weil es bei uns total unter den Tisch gekehrt wurde, 2. weil französisch in Deutschland kaum ein Mensch lesen kan und 3. ich eine Broschüre nicht eben mal rasch übersetzen und auch nicht auf die Schnelle kurz zusammenfassen kann. Ich dachte, dass ich es vielleicht an den gestrigen Artikel über die Guarani am Amazonas hängen könnte zusammen mit dem neuen Brief von Ézili Dantò über Haiti, aber das ist ja auch nichts Halbes und nichts Ganzes. Also landet das im Archiv – vielleicht braucht man es einmal.

Dienstag, 23. Mai 2017

Was liegt an einem Namen? USA streichen Syriens Al Qaida von der Terrorliste


Warum nicht gleich? Wir haben von Anfang an gesagt, dass die USA die Al Qaida, die ISIS und alle anderen Terror-Banden geschaffen, finanziert, ausgebildet und nach Syrien transportiert haben. Sie haben geleugnet. Sechs Jahre ohne Unterlass gelogen. Das ist die USA, wie sie leibt und lebt. Und jetzt zeigt sich mit aller Deutlichkeit, welch enormen Fehler die Russen machten, als sie sich auf das Spielchen mit den ”moderaten Rebellen” einließen. Es war Betrug von Anfang an. Ich nannte sie seit Beginn die ”gemäßigten Halsabschneider”.

Hier zeigen Trump mit seiner Melania, dass sie ebenso eiskalte Killer sind, wie alle von Trumps Vorgängern. Ist ja auch egal, ob man Immobilien, Heringe oder Waffen verscherbelt.

Was liegt an einem Namen? USA streichen Syriens Al Qaida von der Terrorliste

Whitney Webb
22. Mai 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Es stellt sich heraus, dass von der Terrorliste der USA und Kanadas gestrichen zu werden, so einfach ist, wie seinen Namen zu ändern. Während die Terrorliste der USA lange geheim und kontroversiell gewesen ist – als ob ”vernünftiger Verdacht” ausreicht, jedes beliebige Individuum als ”Terroristen” zu bezeichnen – fanden die mit Al Qaida verknüpften Terroristen-Banden heraus, dass sie mit einer kleinen Namens-Änderung von der Terroristen-Liste genommen werden kann.

Die Terrorgruppe, die lange als Jabhat al-Nusra oder als al-Nusra Front bekannt war, funktionierte lange weiter als Zweig der Al Qaida in Syrien, lange nachdem Daesh (ISIS) ihre Verbindung mit ihr 2014 leugnete. Sie wurde zuerst auf die US- und Kanada-Terrorliste 2012 gesetzt. Aber indem sie den Namen in Hay’at Tahrir al-Sham änderte, gelang es ihr, von den Listen gestrichen zu werden. Das erlaubte Bürgern in beiden Ländern, der Gruppe Geld zu spenden und auch dorthin  zu reisen, um mit ihr zu kämpfen und deren Propaganda zu verbreiten.

Nicole Thompson vom US-Außenministerium sagte am Montag dazu, dass ”wir glauben, dass diese Aktionen ein Spiel der al-Qaida sind, um so viele Leute der syrischen Opposition wie möglich unter ihre Kontrolle zu bringen … Wir studieren dieses Problem sehr sorgfältig.”

Montag, 22. Mai 2017

EU-Konferenz mit den Guarani-Kaiowá ...


... sowie die Verletzung der Rechte der Amazonas-Indigenen


UNPO-Erklärung Konferenz am 30. Mai 2017 im EU-Parlament, Raum A 5G-1


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Nach UNPOs Faktenfindungs-Mission Ende 2016 organisiert UNPO jetzt eine Konferenz im EU-Parlament unter dem Titel ”Die Guarani-Kaiowá und die Attacke auf die Rechte der Indigenen in Brasilien”. Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit Urmas MEP (S&D), Xabier Benito Ziluaga MEP (GUE/NGL), Ignazio Corrao MEP (EFDD), Pascal Durand MEP (Greens/EFA) and Pier Antonio Panzeri MEP (S&D) organisiert und bezweckt, die Situation der Menschenrechte des Volkes der Guarani-Kaiowá zu untersuchen und Wege zu finden, wie die EU helfen kann, den Respekt für die indigenen Rechte im Land zu fördern. Die Konferenz wird die Guarani-Kaiowá-Führer Ladio Veron und Inaye Gomes Lopes vorstellen sowie einige Mitglieder des Kongresses, die dazu beitragen, das Bewusstsein für ihre Sache zu fördern.

Die Guarani-Kaiowá sind ein indigenes Volk, das im brasilianischen Staat Mato Grosso do Sul lebt, wo sie Gebiete des Amazonas-Regenwalds bewohnen. Die Integrität dieses Ökosystems ist lebenswichtig für ihre Kultur, ihren Lebensunterhalt und die Gesundheit des Volkes. Doch wird ihnen zunehmend das Land ihrer Vorfahren gestohlen, um Sojabohnen, Mais und Zuckerrohr anzubauen. Die Guarani-Kaiowá stecken in einer immer schwierigeren und immer hoffnungsloseren Situation mit zunehmenden Unterernährung der Kinder und hoher Selbstmordrate. Widerstand, sowohl von den Indigenen als auch  von Aktivisten wird mit Apathie begegnet und oft mit brutaler Gewalt.

Sonntag, 21. Mai 2017

Der Angriff auf Trump


Paul Craig Roberts


19. Mai 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Wir werden Zeuge eines Angriffs des Nationalen Sucherheitsstaates und ihren liberalen Medien auf einen Präsidenten der USA, den es noch nie gegeben hat.

Wilde und nicht geprüfte Anklagen von verräterischen oder illegalen russischen Verbindungen sind an der Tagesordnung in den Nachrichten seit Trumps Wahlkampagne um die Präsidentschaft. Diese Anklagen haben einen Punkt erreicht, dass es eine impeachment – Bewegung (Amtsenthebung) gibt, die von der NSA und ihren liberalen Medien betrieben wird und von den Demokraten gebilligt wird, der amerikanischen Linken, die sich gegen die Arbeiterklasse und Koryphäen wie den Harvard Juraprofessor Larry Tribe als ”Trump-Klägliche” gewandt haben. Die Washington Post, die nicht beim Treffen von Trump mit dem russischen Außenminister Lawrow anwesend war, gibt vor zu wissen, dass Trump Lawrow nationale Sicherheitsinformationen gegeben hat.

Die russische Regierung hat den Presstituierten ein Transkript vom Treffen angeboten, aber die sind in keiner Weise daran interessiert.

Die neueste Story ist, dass Trump versuchte, den FBI Direktor zu bestechen, bevor er ihn feuerte, um nicht die ”russische Untersuchung” weiter zu verfolgen. Es ist klar, dass es in den amerikanischen Medien keine Intelligenz gibt [im Englischen bedeutet ’intelligence’ sowohl Nachrichtendienst als auch Intelligenz. D. Ü.] Der Präsident braucht nicht jemand zu bestechen, den er feuern kann.

Was wir hier erleben, ist die Entschlossenheit der NSA, ihre geschätzte ”Russische Drohung” in ihrer Rolle als die Nummer Eins Drohung für die USA beizubehalten. Die liberalen Medien, seit 1950 im Besitz der CIA, stimmen in diesem Ziel überein.

Die amerikanischen Medien ist an ihre Versklavung durch die NSA so gewohnt, dass sie nicht an die Folgen denkt. Aber Prof. Stephen Cohen ist es nicht. Ich stimme ihm zu, dass die größte Bedrohung der nationalen Sicherheit ”der Angriff auf Präsident Trump ist”.

Cohen sagte, dass es einen 4. Regierungszweig gibt, die Geheimdienst-Gemeinde, die die Handhabung der US-Außenpolitik-Angelegenheiten der Exekutive und des Kongress unterbindet.

Als ein Beispiel erinnerte er uns, dass ”Obama 2016 einen Deal mit Präsident Putin ausarbeitete für militärische Zusammenarbeit in Syrien. Er sagte, er werde "Geheim-Nachrichten” mit Russland teilen, so wie Trump und Russland zusammenarbeiten wollten. Unser Verteidigungs-Ministerium sagte, es würde keine Teilung dulden. Und ein paar Tage später tötete es syrische Soldaten, verletzte damit das Abkommen, und das wars dann. Wir können also fragen, wer eigentlich heute in Washington die Außenpolitik macht?”

1960 dachte Präsident John F. Kennedy, dass er der Chef wäre und wegen dieses Glaubens wurde er ermordet. JFK blockierte eine Invasion Kubas, das Northwoods Projekt, einen Präventiv-Atomschlag gegen die Sowjetunion und sprach von der Beendigung des Kalten Krieges.

In den 70-er Jahren wurde Nixon aus dem Amt getrieben, weil er dachte, er sei der Chef der Außenpolitik. Wie Kennedy war Nixon eine Bedrohung der NSA. Nixon setzte SALT1 und den anti-ABM-Vertrag durch und er öffnete China, womit er auch die Spannungen minderte. Der militärische und Sicherheits-Komplex sah, wie sein Budget dahinschwand bei der Verminderung der Drohungen. Nixon entschloss sich auch, aus Vietnam abzuziehen, aber der NSA widersetzte sich. Nixon, der Präsident, der am meisten über Außenpolitik wusste, wurde aus dem Amt getrieben, weil seine Friedensbemühungen eine Bedrohung der Macht und des Profits des militärischen Sicherheitskomplexes waren.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es keinerlei Beweise gegen Nixon bei der ”Untersuchung” der Washington Post gab. Die Reporter der Post stellten einfach eine Sammlung von Anspielungen zusammen, die auf Nixon Verleumdungen warfen, und sein ”Verbrechen” war, dass er sagte, er habe vom Watergate Einbruch später erfahren als in Wirklichkeit. Nixon hielt den Einbruch unter dem Tisch bis nach der Wahl, weil er wusste, dass die Washington Post der CIA es benutzen würde zu verhindern, dass er wiedergewählt wird.

Das ”Verbrechen” von Nixon, für das er eigentlich entfernt wurde, war sein Erfolg bei der Durchsetzung friedlicherer und stabilerer Beziehungen zu Russland und China.

Trump, der mit Immobilien und Unterhaltung beschäftigt war, hatte keine Ahnung von den Minen, auf die er treten würde, wenn er die Beziehungen zu Russland normalisieren würde und über den Zweck der NATO nachdenken würde.

Der US-Militär – und Sicherheitskomplex sitzt auf einem Budget, das von den US-Steuerzahlern hart erpresst wird in Höhe von 1000 Mrd. $ jährlich. Die Drohung, die Beziehungen zum Feind zu normalisieren, die ja geschaffen wurden, um das riesige Budget zu rechtfertigen, stellte eine große Bedrohung der Macht und der Profite der NSA dar.

Deswegen wird Trump gebrochen und/oder als Präsident der USA entfernt.

Wieder einmal erweist sich die Demokratie in Amerika als machtlos. Es gibt niemanden in Washington, der Trump helfen könnte. Jene, die helfen könnten, wie ich selbst, können vom US-Senat nicht bestätigt werden, weil der mit Haut und Haaren vom Militär/Sicherheits-Komplex, der Wall Street und der Israel Lobby geschluckt wurde.

Trump versuchte, die amerikanische Bevölkerung mit ihrer Regierung zu verbinden, ein Akt des Verrats an der Oligarchie, die an Trump ein Beispiel statuieren wollen, das Politiker in Zukunft davon abhalten soll, dem Volk mit Populismus zu kommen.


Quelle - källa - source 

Freitag, 19. Mai 2017

Drei Fragen, die Haitianer den Bürgern der Welt stellen


Ayiti pa pou vann - Haiti is not for sale
Desalin is Rinsing Worldwide! 
Ayisyen you are not alone. 
Self-defense is a human right.


Ézili Dantò
18. Mai 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Hunger & Wut unter US-Diktatur
1. FRAGE: Was ist so wichtig an Haiti, dass die USA ihre viert-größte Botschaft in der Welt dort bauen und die größte in der westlichen Hemisphäre und gleichzeitig eine UNO- Stellvertreter-Besatzungsarmee finanzieren unter dem Vorwand von sogenannter Hilfe und gefälschten Wahlen seit 2004?

Haitis Rate an Tötungsdelikten liegt bei 10.2 pro 100 000. Sie war noch niedriger 2006 mit 5.6 pro 100 000. Haiti hat eine der niedrigsten Verbrechensraten und die niedrigste Zahl an Gefängnisinsassen in der Karibik, wenn nicht in der ganzen westlichen Hemisphäre.

Die Dominikanische Republik hat beinahe viermal so viel Gewalt als Haiti. Brasilien hat 54 mal mehr Gewalt auf 100 000 als Haiti. Warum bringt die UNO nicht Stabilität in die viel gewalttätigere Dominikanische Republik? Oder nach Brasilien, WashingtonD.C., Detroit, Jamaica, Mexiko, Bahamas, Kolumbien – alles Länder mit mehr Gewalt als Haiti.

2. FRAGE: Warum gibt es eine UN, Kapitel 7, shoot-to-kill ”Friedens-Durchsetzungs”-Mission in Haiti seit 2004? Ein Land, das sich nicht im Krieg befindet, das kein Friedens-Abkommen umsetzen muss und mit weniger Gewalt, als die meisten Länder in der westlichen Hemisphäre? Die UNO hat niemals seit ihrem Bestehen ein kriegsbereites Battaillon in ein Land geschickt, das sich nicht im Krieg befindet. Warum dieser doppelte Standard für Haiti?

Mittwoch, 17. Mai 2017

Neue Post aus Russland vom 15. Mai 2017



Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


9. Mai – der Tag des Sieges

Der 72. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland wurde in 28 Städten mit Militärparaden gefeiert. An mindestens 500 Orten wurden Demonstrationen zum Thema ”Unsterbliches Regiment” durchgeführt, an dem Rekord-viele, an die 8 Millionen teilnahmen, 800 000 allein in Moskau.
Ein Marsch des Unstrerblichen Regiments wurde sogar in der Ukraine trotz Provokationen durchgeführt. Präsident Poroschenko nannte die Veranstaltung eine ”Spekulation mit menschlichen Gefühlen”.
Außerdem wurde der 9. Mai mit gewissen Ausnahmen in der gesamten ehemaligen Sowjetunion gefeiert. In der Ukraine verursachten rechte Gruppen Provokationen und griffen physisch alle an, die das in der Ukraine verbotene orange-schwarze St. Georgsband trugen.

In Tadschikistan hatten die Behörden das Feiern des 9. Mai als ”unvereinbar mit dem Islam” gestrempelt, aber ca. 300 Leute trotzten dem Verbot in Duschanbe.

In Estlands Hauptstadt Tallinn erlaubten die Behörden in diesem Jahr die 9. Mai-Demonstrationen, wobei sich 2000 Leute versammelten. Im Vorjahr war sie verboten, aber 500 hatten dem Verfbot getrotzt.

”Wir werden niemals vergessen, dass Europas Freiheit und der lange ersehnte Frieden durch unsere Väter, die Großväter und die Urgroßväter gewonnen wurde,” sagte Präsident Putin auf dem Roten Platz. ”Sie machten alle mit Mut und grenzenloser Geduld unvorstellbare Prüfungen im 2. Weltkrieg durch.

Rekord hohe Beteiligung am Marsch des Unsterblichen Regiments
Sie warfen sich gegen den Feind und wussten, dass der Kampf der letzte für sie sein konnte. Sie fielen, ohne den Sieg erleben zu können, aber sie taten alles für ihn, was sie konnten. Wir beugen unsere Häupter vor ihnen in Erinnerung an alle jene, die nicht zurückkehrten und wir trauern um die Veteranen, die uns bereits verlassen haben.” schloß Putin und bat um eine Schweigeminute.

In Schweden formiert sich der Widerstand gegen die NATO


Einar Schlereth

17. Mai 2017

Die POLIT-MAFIA in Stockholm hat das halbe Land und mehr an die NATO für endlose Militär-Übungen verschachert. Vom äußersten Norden 1000 km weit südwärts, bei denen vor allem ganz neue Stealth-Drohnen getestet werden sollen. Außerdem sollen mitten im Land, im zweitgrößten See des Landes, dem Vättern ebenfalls Übungen stattfinden, bei denen Granaten in den fischreichen See geschossen werden sollen.

Das ist eine typisch amerikanische Vorgehensweise. Die Amerikaner haben bewusst die schönsten Archipele im Pazifik mit ihren tausenden Atomversuchen zerstört und vergiftet, den GUAM-Archipel haben sie zerstört, jetzt haben sie mit einer gigantischen Marine-Baisis auf Jeju diese wunderschöne Insel in Südkorea, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, zerstört; Sokotra, eine Insel in Jemen, ebenfalls ein Weltkulturerbe mit vielen endemischen, d. h. einmaligen, herrlichen Pflanzenarten haben sie auch zerstört. Selbst im eigenen Land haben sie riesige Landflächen atomar verseucht und ungezählte heilige Stätten der indigenen Völker, wie erst kürzlich wieder einen Begräbnisplatz der Sioux Standing Rock. Nebenbei zerstören sie auch viele archäologische Stätten von unschätzbarem Wert, wie im Irak, Libyen, Syrien, Afghanistan usw.

Und nun üben sie quasi mit ihren NATO-Lakaien und tausenden Flugzeugen im Norden des Landes ohne Rücksicht natürlich auf die samische Urbevölkerung und ihre Rentier-Herden, wie man Alte, Frauen und Kinder ins Jenseits bombt. Obendrein die Umwelt extrem verschmutzt, von der Lärm-Pollution ganz zu schweigen.

Und wie immer werden solche eingreifenden Entscheidungen von ein paar Polit-Kanaillen getroffen ohne Befragung der betroffenen Menschen. Genau diese Figuren sind dieselben Leute, die ohne Unterlass von Demokratie schwätzen. Die Bevölkerung ist derweilen so lethargisch, dass sie kaum noch zu politischen Aktionen fähig sein. Nur vereinzelte mutige Leute haben weit oben demonstriert und wurden zu hohen Strafen verdonnert, rein demokratisch, versteht sich.
Doch allmählich beginnt sich Widerstand zu regen. Gestern fand in Växjö, der Hauptstadt in der Provinz Kronoberg eine gut besuchte Veranstaltung mit der 80-jährigen Friedens-Aktivistin Agneta Nordberg statt, die unermüdlich weltweit an Friedens-Veranstaltungen teilnimmt. Sie ist zusammen mit anderen auf Jeju unter dem NATO-Draht durchgekrochen, um ein Zeichen zu setzen.

In Växjö wurde außerdem der Verein För Fred och Alliansfrihet (Für Frieden uns Allianzfreiheit) gegründet, aus deren Flugblatt ich die wichtigsten Sätze zitiere:

AUSLÄNDISCHE KAMPFFLUGZEUGE IN SCHWEDEN? ATOMWAFFEN AUF SCHWEDISCHEM BODEN?

... Der Reichstag stimmte für Schwedens Anschluss an NATOs Gastabkommen. Das bedeutet eine ernste Bedrohung unserer Alliansfreiheit, die uns über 200 Jahre lang dem Krieg ferngehalten hat.
Schweden nimmt an immer umfassenderen Kriegsübungen mit der NATO teil. Die Übungen umfassen große Teile von Schweden und bedeuten erhebliche Einwirkungen auf die Umwelt. ...
Russland wird als Vorwand benutzt, dass Schweden aufrüstet und sich der NATO annähert. Russland gibt 4 % der Verteidigungsgelder der Welt aus und für die NATO sind es 69 %.
Russland hat nur ein Basis außerhalb der ehemaligen Sowjetunion und die USA haben Basen in 80 Ländern. ... Wer bedroht wen?
Nun hoffen wir sehr, dass die Schweden wenigstens so viel Courage wie das kleine Ecuador aufbringen, das seit Jahren den Unverschämtheiten des 'großen Bruders' Paroli bietet.


Montag, 15. Mai 2017

Der BRUTALE Frieden


BBC 1945 The Savage Peace – YouTube

Der BRUTALE Frieden




BBC 1945 The Savage Peace – YouTube

Einar Schlereth kommentiert:

Habe diesen Film angesehen. Natürlich ist er erschütternd, zumal, weil er mich persönlich angeht. Ich stamme aus Ostpreußen, d. h. geboren bin ich in der Regierungshauptstadt von Westpreußen namens Marienwerder. Aber Hitler hat sie später an Ostpreußen angeschlossen. Und ich bin mit der Familie am ersten Januar 1945 geflohen, über das dünne Eis der gefrorenen Weichsel, das jedoch
durch Stroh verstärkt worden war. Auf Hitlers Befehl sind die Brücken gesprengt worden, weil die Leute ihre Heimat verteidigen sollten. Wie sollte unsere Familie das tun? Vater mit einem Bein, Mutter hochschwanger, meine Schwester 6 Jahre und ich gerade 8 Jahre alt geworden plus Großmutter mütterlicherseits. Für die Flucht hatte mein Vater als 'Reichsschrifttumsleiter', ins Deutsche übersetzt heißt das Chefredakteur oder auch Chefeinpeitscher, gute Gründe - und er hatte ein Auto, das er als Invalide behalten durfte. Von diesen speziellen Umständen wusste ich damals natürlich nichts, sondern nur, dass wir vor den bösen Russen fliehen mussten.

Die Flucht dauerte in jenem Jahrhundertwinter mit - 45 ° C auf den verstopften Straßen knapp 10 Monate. Es war meinem Vater gelungen, sich samt Familie nach Bayern, pardon Franken, durchzuschlagen. Großvater väterlicherseits hatte in Bad Neustadt a. d. Saale eine Notunterkunft gefunden, als er in Schweinfurt ausgebombt wurde. Das wurde dann meine neue Heimat für 10 Jahre bis zum Abitur. Danach suchte ich das Weite und begann in Hamburg zu studieren. Dem Vater verdanke ich nolens volens, dass ich seit 23 Jahren eine dritte Heimat im südlichen Schweden gefunden habe. Denn durch einen seiner Studienfreunde, ein Schwede mit einem Sohn in meinem Alter, gab es einen Austausch und ich verliebte mich in das Land, weil es meiner Heimat so ähnlich war.

Sonntag, 14. Mai 2017

Plant Washington einen Atom-Erstschlag?


Richard Edmondson

13. Mai 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Trotz eines scheinbar freundlichen Treffens am Mittwoch zwischen Trump und dem russischen AuIn den vergangenen Wochen sind Berichte aufgetaucht (siehe hier z. B.), dass die russischen Militärs jetzt überzeugt sind, dass die USA einen Atom-Erstschlag planen.

Offensichtliche stecken wir in gefährlichen Zeiten. Artikel, die Russland dämonisieren werden täglich von den Medien ausgespuckt. Der tiefe Staat in Washington (von dem ich sagen würde, dass alle Besitzer oder Chefs der großen Medien-Konglomerate dazugehören) versucht eindeutig, einen Konflikt zu entfachen und zu schüren. Chaos im Nahen Osen verbreiten, ist sein modus operandi seit vielen Jahren gewesen, aber das ultimative Chaos würde natürlich ein Atomkrieg sein. Und das scheint seine Lieblings-Phantasie und Wunsch zu sein. Glauben sie, dass sie ihn gewinnen können? Möglicherweise. Damit beschäftigt sich der zweite Artikel.

Der Irrsinn hat sich natürlich auch auf England ausgebreitet wo der Verteidigungsminister Michael Fallon jüngst erklärte, dass unter gewissen Umständen die Regierung von Theresa May einen atomaren Erstschlag erwägen könnte – selbst wenn England nicht angegriffen würde. Fallons Idiotien werden im dritten Artikel von Felicity Arbuthnot diskutiert.

Interessanterweise sieht Arbuthnot die Möglichkeit, dass der gegenwärtige Zwist um Nordkorea ein ”roter Hering” ist. Ich will das nicht ausschließen, lege aber hier einen Link rein zu einer Analyse von Roberts vor genau einer Woche.

Der Verfasser meint, dass das THAAD anti-Raketen-System in Südkorea nichts mit Nordkorea zu tun hat, sondern eigentlich China ins Visier nimmt. Eine vergleichbare Analogie wäre das US-ballistische Verteidigungs-System in Ost-Europa. Der ”Raketen-Schild” sollte angeblich Europa vor dem Iran schützen, obwohl die meisten Beobachter damals wussten, dass das eigentliche Ziel Russland war. Das System wurden erstmals vor mehr als 10 Jahren angekündigt und wurde endlich im vergangenen Jahr in Rumänien einsatzfähig.

Die Theorie ist, dass der Schild es jetzt der USA oder NATO ermöglicht, einen Überraschungs-Erstschlag gegen Russland zu führen, und danach alle russischen Interkontinentalraketen eine nach der anderen auszuschalten, die einen Gegenschlag führen könnten. THAAD wird dieselben Fähigkeiten gegenüber China haben.


Richard Edmondson ist Romancier, Dichter, Journalist und Friedensaktivist: https://richardedmondson.net

Quelle - källa - source

Irans Wahlen: Eine leere Scharade für die ethnischen Minoritäten


Rahim Hamid

12. Mai 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Macht des Staates ist gottgegeben.

Bei den für den 19. Mai vorgesehenen Wahlen wetteifern die sechs Kandidaten um jede Stimme und alle wollen die wichtige Unterstützung der ethnischen Minoritäten gewinnen, die zusammen 50 % von Irans Bevölkerung ausmachen.
Alle sechs Kandidaten - Hassan Rouhani, Ibrahim Raisi, Mohammad Baqer Qalibaf, Issaq Jahangiri, Mustapha Hashmi Taba und Mustapha Muslim – benutzen Parolen und Versprechungen, die diese Gruppen lieben, wie die Reduzierung der Inflation, Arbeitsbeschaffung, und die Bekämpfung der endemischen Korruption in diesen Regionen.

Alle sechs versprechen auch die Aktivierung der seit lange suspendierten Artikel 15 und 19 der iranischen Verfassung, die den unterdrückten Ethnien endlich Zugang zur Erziehun in ihrer Muttersprache und die Erlaubnis, eigene kulturelle und zivile Zentren einzurichten, verschaffen würde. Obwohl sie zusammen mehr als die halbe Bevölkerng des Landes bilden, werden alle Minderheiten – Aserbaidschaner, Kurden, Turkmenen, arabische Ahwasis und Belutschen – nur in den Wahlzeiten vom Regime beachtet und umworben. Ansonsten werden sie brutal unterdrückt und bewusst von der Zentralregierung marginalisiert, die immer sogar die Idee politischer, kultureller und wirtschaftlicher Rechte leugnete.

Das Thema ist effektiv tabu wegen der rassistischen Denkungsweise des Regimes und dem phobischen Terror bei separatistischen Aufständen, die periodisch immer wiederkehren und zu ständigen Razzien und pausenloser Unterdrückung führen; das Regime missachtet sogar die Tatsache, dass die grundlegenden Menschenrechte in der gegenwärtigen iranischen Verfassung festgeschrieben sind.

Samstag, 13. Mai 2017

Donald Trump ist ein Diktator, der noch trainiert


Jim Hightower

11. Mai 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Commandante Trump

Dies ist das Bild, das unser gegenwärtige Oberste Befehlshaber zu kultivieren scheint. Er hat sich mit Generalen umgeben, herablassend alle ’bösen Buben’ mit Krieg bedroht, hat drastisch die Militärausgaben erhöht und verteilt gebieterisch Ohrfeigen an ausländische Führer, beleidigende Tweets und öffentliche Schimpftiraden an ethnische Gruppen und ganze Länder. Indem er als Patton-on-the-Potomac posiert will Trump ”Amerika wieder zum Fürchten machen”.

Wie soll das denn gehen? Schaut mal nach Süden, nach Mexiko. Unser kriegerische Präsident hat die Mexikaner wiederholt als marodiierende Diebe, Mörder und Vergewaltiger verrissen. Und wie zum Hohn schwor der grinsende Präsident, er würde Mexiko sofort versiegeln, indem er einen 2880 km langen und 10 Meter hohen Zaun bauen wird  – den er als ”physisch unüberwindbar, groß, mächtig und schön” beschrieb. Aber der große Mann und sein großer Zaun schmelzen angesichts der Realität dahin. Angefangen bei den Kosten: 21.6 Mrd. $! Die Kongress-Führer von Trumps eigener Partei konnten so eine riesige Zahl nicht schlucken. Das Interim-Budget-Abkommen, das im April beschlossen wurde, legte genau NULL Dollar fest, um mit dem Bau zu beginnen.

D
ann ist da die Realität von den illegalen Grenzüberschreitungen in unser Land. Erstens kommen zwei Drittel der Leute ohne Papiere legal mit einem gültigen Visa herein. Dann, wenn ihr Visum abläuft, bleiben sie einfach. Keine Mauer wird dieser großen Majorität von Immigranten etwas anhaben können; sie würden buchstäblich einfach durchgehen oder drüber hinwegfliegen über Trumps nutzloses Monument. Zweitens sind heute die meisten Leute, die Mexikos Grenze überschreiten, keine Mexikaner, sondern El Salvodarianer, Hondurianer, Guatemalteken und andere aus Zentralamerika. Viele von ihnen sind Kinder, die davor fliehen, weil sie regelmäßig gekidnappt, vergewaltigt und ermordet werden. Obendrein besteht die am schnellsten wachsende Gruppe illegaler Immigranten nicht aus Latinos sondern aus Asiaten.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Terroristen loben Syriens ’Weißhelme’



Brandon Turbeville

10. Mai 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Weißhelme und Terroristen in trauter Gemeinschaft

Wie sehr sich die westlichen MSM Medien anstrengen mit neuen Propaganda- Techniken und tragischen Berichten, mit denen sie ihre Leser und Hörer überzeugen wollen, dass die vom Westen finanzierten Terroristen, die gegen die syrische Regierung kämpfen, eigentlich friedensliebende, Demokratie liebende Freiheitskämpfer und selbstlose Aktivisten sind, umso mehr Enthüllungen kommen ans Licht, was die wahre Natur der stark hochgelobten Weiß-Helme ist.


Tatsächlich scheint es, dass jede Woche ein neuer Beweis auftaucht, der enthüllt, dass die Weißhelme nichts anderes sind als ein Teil von Al Qaida/al.Nusrah, geeschaffen, um schlaue Propaganda-Videos zu produzieren, um die gewöhnlich abgehärteten Gefühle der ahnungslosen Amis in Wallung zu bringen. Nachdem enthüllt wurde, dass sie in denselben Häuasern wie al Nusrah/al Qaida wohnen, Waffe tragen (siehe auch Vanessa Beeleys -Artikel hier), dieselben gefährlichen Rettungs- und Notfalltechniken benutzen und stolz behaupten, Terroristen zu unterstützen und den Wunsch haben, syrische Soldaten zu morden, fuhren die Weißhelme fort, Dokumente und Proklamationen zu unterzeichnen zur Unterstützung der al Nusrah bei ihren Bemühungen, den Zivilisten das Trinkwasser zu sperren.

Anschläge vom 11.9. 2001 haben USA zerstört



Da ich seit Tagen mit der Umstellung auf einen anderen Breitband-Provider beschäftigt bin, bekommt ihr heute die Roberts-Übersetzung von der Luftpost. Ich möchte dazu sagen, dass ich exakt die gleichen Gedanken gehabt habe wie P. C. Roberts und schon am folgenden Tag in einer Diskussion mit Freunden meine Auffassung vertrat, dass es die Amerikaner selber waren. Wenige Wochen später kam m. W. die erste Analyse von dem an der West Point Akademie lehrenden Sten Goff und ein paar Jahre später eine umfassende, exakte Analyse vom Michael Ruppert, der den Blog From the Wilderness hatte, mit Sten befreundet war und am Ende in den Selbstmord getrieben wurde. Der Buchtitel heißt Crossing The Rubicon: The Decline of the American Empire at the End of the Age of Oil. Er wird bei Wikipedia immer noch als Konspirationstheoretiker geführt, noch ein Beispiel dafür, wie verfilzt Wikipedia mit Pentagon, CIA etc. ist. Es gibt aber außer den von Luftpost genannten Autoren noch andere Bücher über 9/11 auf deutsch wie etwa David Ray Griffin und hier werden noch viele andere Quellen genannt. Am aller wichtigsten dürfte die TRUTH Gemeinde sein, mittlerweile auf über 3000 Experten angewachsen, die unentwegt von der Regierung eine neue Untersuchung fordert.

Paul Craig Roberts
7. Mai 2017
Aus dem Englischen: LUFTPOST

Die Ereignisse am 11. September 2001 (9/11) haben die Welt verändert. Sie haben der US-Regierung als Vorwand für Militärinterventionen in sieben Staaten im Mittleren Osten gedient, den Tod von Millionen Zivilisten verursacht und Westeuropa eine Flut muslimischer Flüchtlinge gebracht. Die US-Regierung hat Milliarden Dollars vergeudet, um ganze Länder zu verwüsten und Frauen und Kinder zu ermorden, während gleichzeitig die öffentliche Infrastruktur der USA verrottete, viele US-Bürger ihre überschuldeten Häuser verloren und Kranke nicht mehr angemessen behandelt werden konnten. Die Anschläge am 11. September dienten auch als Rechtfertigung für die Aussetzung der Bürgerrechte, die unsere Verfassung allen US-Amerikanern garantiert.

Hier weiterlesen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Zusammenstöße in Venezuela erfordern weitere Tote


Zu einem alten Trotzkisten wie Bill van Aucken habe ich kein sonderliches Vertrauen. Anfangs hatten sie Chávez gelobt, jetzt wird er beinahe wie ein Abenteurer und Putschist geschildert. Ich habe ihn immer für eine Ehren-Mann gehalten, der das Beste wollte und auch lernbegierig war, dem aber keine Zeit blieb, seine Vision zu verbessern. Sein größter Fehler war, wie auch Collon auf seinem Blog Investig-Action festgestellt hat, dass er die Oligarchen, die ständig Obstruktion betrieben und in ihren Medien gegen ihn maßlos hetzten und sogar putschten, unbehelligt ließ und auch die dem Volk gestohlenen Milliarden sowie alle Medien beließ. Er wiegte sich im Traum der Versöhnung. Das Resultat sehen wir jetzt. Was er mit Mühe zusammen mit dem Volk aufgebaut hat, wird nun niedergerissen.
Zum Ausgleich hier noch ein Link auf deutsch, der m. E. etwas ausgeglichener die Ereignisse in Venezuela schildert.

Todeszahl steigt auf 37 bei den fortlaufenden Zusammenstößen in Venezuela

Bill van Aucken

7. Mai 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Sind verdammt nach Belgrad, Maidan und Hongkong aus.
Artikel-Unterschrift:Venezuelas Oppositionsaktivisten stoßen mit der Polizei zusmammen bei einem Protest gegen die Regierung von Präsident Nicolas Maduro am 6. April 2017 in Caracas. Die Gewalt brach aus am dritten Tag in Folge, was die Spannungen erhöhte. AFP Photo/ JUAN BARRETO
Die Todeszahl stieg auf wenigstens 37 am Donnerstag bei den landesweiten Protesten und Straßenzusammenstößen, die seit einem Monat stattfinden. Die Identität der neuesten Opfer spiegelt den gewalttätigen und provokativen Charakter der Kampagne wieder, die von Venezuelas rechter Opposition geführt wird, und auch die zunehmend repressive Unterdrückung durch die Regierung durch Nicolas Maduro.

Parallel zu dieser politischen Konfrontation in den Straßen von Caracas und anderen größeren Städten gibt es eine Welle von Plünderungen durch Teile der Armen, die wegen Mangel an Nahrung und sinkende Einkommen verzweifelt sind.

Samstag, 6. Mai 2017

Flugzeuge der US-geführten Koalition aus syrischen sicheren Zonen verbannt

RT Editorial
5. Mai 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Unterzeichnung des Abkommens in Astana
Die vier sicheren Zonen, die in Syrien eingerichtet werden, sollen für Flüge der US-geführten Koalition gesperrt werden, sagte der russische Gesandte bei den Astana-Friedens-Gesprächen, wo man sich auf die Zonen einigte.

„Was Aktionen [der Koalition] in den de-eskalierten Zonen angeht, so sind diese von  jetzt an für ihre Flüge gesperrt,“ sagte Alexander Lewrentyew zu Journalisten in der Hauptstadt Kasachstans.

Er fügte hinzu, dass der Bann nicht Teil des Memorandums zur Etablierung der sicheren Zonen wäre, sondern versicherte, dass die Koalition sie nicht überfliegen würde.

„Als Garanten werden wir alle diesbezüglichen Aktionen genau überwachen,“ merkte er an. „Absolut keine Flüge, insbesondere nicht von der internationalen Koalition werden erlaubt. Mit oder ohne vorherige Ankündigung. Die Sache ist abgeschlossen.“

Er sagte auch, dass die US-geführte Koalition weiterhin Luftschläge nahe Raqqa, der syrischen Hochburg des Islamischen Staates (IS, ehemalig ISIS/ISIL), nahe einiger Städte am Euphrat und der Stadt Deir ez-Zor durchführen werde.

Der russische Außenminister war nicht so definitiv über den Bann der US-Kriegsflugzeuge, und erklärte, dass „diese Fragen noch auf militärischer Ebene diskutiert werden“.

Am Donnerstag wurde ein Memorandum in Astana unterzeichnet zur Errichtung von vier „sicheren Zonen“ in Syrien, wo die sogenannten Kämpfer der „moderaten Opposition“ sicher vor Luftschlägen sind und wo sie die Dschihadisten fernhalten. Die Zonen werden in den Provinzen Idlib, Latakia und Homs eingerichtet, sowie in Teilen von Aleppo.

Russland, Iran und die Türkei dienen als Garanten der Übereinkunft, die Hoffnungen weckt, die Gewalt in dem kriegszerrissenen Land zu mindern.

Weiterlesen: UN-Boss heißt die de-Eskalations-Zonen willkommen.

Der Schritt erhielt Beifall von den Vereinten Nationen und wurde reserviert in Washington begrüßt.

Quelle - källa - source

Freitag, 5. Mai 2017

Deutschland will zum 2. Mal internationalen Spitzbergen-Vertrag brechen


In der 'Neuen Rheinischen Zeitung' las ich heute den von Brigitte Queck übersetzten Artikel von Pawel Iwanow, wo es um die Absicht der NATO geht, den internationalen Spitzbergen-Vertrag zu brechen und dort große Militärübungen abzuhalten. Nun, das wäre nicht das erste Mal. Schon im 2. Weltkrieg hat Deutschland diesen 1920 geschlossenen internationalen Vertrag gebrochen und auf Spitzbergen mit Zivilisten oder Soldaten Basen errichtet, anfänglich vor allem Wetterstationen. 


Rest von Kriegswetterstationen »Knospe« und »Nussbaum« in Signehamna (Krossfjord)
Aber das war nicht alles. Der Krieg griff auch auf Spitzbergen über: "Im September 1943 (kam es) zu einem großangelegten Angriff durch die weitgehend untätig in Nordnorwegen in Fjorden wartende deutsche Nordmeerflotte auf Svalbard. Zusammen mit 9 Zerstörern bombardierten die großen Schlachtschiffe Scharnhorst und Tirpitz Barentsburg und Longyearbyen, wobei neun  norwegische Soldaten getötet wurden und neunundvierzig gefangengenommen wurden." (Wikipedia)

Doch auch das ist noch nicht alles. Als ich 1992 ein Feature für den NDR über die Samen machte und in jenem Sommer - der nur Regen und Kälte bot - nach Kautokeino kam, in aller Frühe vor einem Restaurant mit Tankstelle hielt und eintrat, kam es statt einer Begrüßung zu einer Anklage. Der Wirt, der meine deutsche Autonummer gesehen hatte, sagte: "Sie wissen doch, dass die Deutschen vor ihrem Abzug in Svalbard 5000 russische Kriegsgefange massakriert haben?!" Ja, ich wusste es. Wie ich auch alle die anderen Kriegsgreuel kannte, die die Deutschen an den den völlig unschuldigen samischen Menschen begangen hatten. Sie wurden vertrieben, erschossen, ihre Rentier-Herden niedergemäht, die Siedlungen mutwillig vor dem Abzug dem Erdboden gleichgemacht, mit einem Wort, eine Politik der verbrannten  Erde. Seine Aussage wurde mir im übrigen etwas später im Hotelrestaurant auf der Anhöhe über dem Städtchen von einem norwegischen Ingenieur bestätigt.

Smartphones - die neuen Zigaretten - noch schlimmer


Vor drei Wochen habe ich diesen Artikel aufgelegt und plötzlich wird das Thema überall thematisiert. Sogar die New York Times hat es übernommen mit 'The Phones We Love Too Much' (Telefone, die wir zu sehr lieben).
Da seht ihr, wie avanciert mein Blog ist. Hahaha. Na ja, um ehrlich zu sein, die NYT hatte im Januar schon einmal einen Artikel dazu mit dem nächsten Cartoon:




Dies kommt im übrigen der Situation, wie ich sie in Italien ständig erlebte, noch näher. Girls, die hinten auf dem Motorrad saßen, texteten oder twitterten. Im Straßenverkehr, in den Kneipen, in den Bussen - überall hatten alle so ein Ding in der Flosse oder am Ohr. Bei mir bauten sich regelrechte Aggressionen gegen diesen Dreck auf. Die NYT hat sogar in beiden Artikeln auf die gesundheitlichen und sozialen Schäden hingewiesen.

Einar Schlereth

15. April 2017'

Bildunterschrift hinzufügen

Dies ist mein erster Tag auf Ischia und ich kan euch schwören, das ich so ein Bild wie dieses hier an einem Tag öfters gesehen habe. Ich wollte auch darüber schreiben, aber so ein guter Titel war mir nicht eingefallen wie der obige.
Das obige Bild ist in einer Schule aufgenommen und von seiner Schule erzählt er, dass die Schüle alle naslang aus der Klasse rennen und draußen ihre Smartphones checken.

Vor fünf Jahren habe ich hier an einem Gymnasium Sprachen unterrichtet und in der allerersten Stunde, als es überall zu piepen und zu dudeln bekannen, habe ich nur kur mit der rechten Hand gewunken und gesagt: Absgtellen und alles hierher auf einen Haufen- Seeehr lange Gesichter. Nach 14 Tagen wurde ich jedoch gegangen, weil eine richtige Lehrerin aus Paris zurückkam. Man stelle sich vor, dass meine Schüler protestierten und mich behalten worden. Das hat mir zwar gefallen, aber den Job habe ich deswegen nicht zurückbekommen.

Zurück zu den Smartphones. Ich habe also einige vielköpfige italienische Familien in Busse und Restaurants beobachet, die reinkommen und noch nicht richtig sitzen, da haben die schon in ihre Dinger in der Flosse und können ihren Blick nicht mehr vom Display nehmen. Proteste von den Eltern? Iwodenn1 Die haben doch auch ein Smarrtphone in der Hand. Die einzige gemeinsame Tätigkeit, die ich sehen konnte, war dann, wenn sie zuzammenrückten und Fotos und Selfies machten.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Zur Erinnerung an Karl Marx



Swapnil Dhanraj

2. Mai 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Zwar sind viele europäische Denker und Philosophen berühmt, aber nicht alle sind so relevant wie Karl Marx, der oft als Vater der Revolution bezeichnet wird. Als Student der Sozialwissenschaften war es für mich ein Privileg, Karl Marx zu Beginn meiner Graduierung zum Doktor studieren zu dürfen. Dieses Papier ist ein Versuch, Marx zu seinem 199sten Geburtstag (5. Mai 2017) meinen Tribut zu zollen. Dies ist eine Ode an diese phänomenale Figur, den alle möglichen Leute, einschließlich nicht-Marxisten, heimliche Marxisten, Leute, die zu beiden Enden des politischen Spektrums gehören, das Recht haben zu kritisieren, zu verteidigen oder einfach zu studieren. Über Karl Marx  und seine Relevanz für die zeitgenössische Gesellschaft zu schreiben, ist keine einfache Aufgabe. Es gibt eine Fülle von Büchern über Marx und seinen bedeutenden Beitrag zur politischen Wissenschaft, Ökonomie, Soziologie und Anthropologie. Anders als viele andere Denker, bleiben Marx und seine Theorien universal anwendbar, wo er eine natürliche Beziehung mit Menschen und ihren sozio-politischen und ökonomischen Bedingungen eingeht. Die Lehren und die Methodologie von Marx haben einen anderen methodologischen Apparat für die Analyse der sozialen Bedingungen geliefert. Heute haben die posthumen Schriften von Marx Wirkung auf viele Individuen, Autoren, Praktiker und Akademiker gehabt, die für soziale Erneuerung eintreten.

Der Marxismus heute ist eine „Ideologie des Bewusstseins“ für die Menschen, die an die Marx‘sche Analyse der Gesellschaft glauben. Wie Marx ganz richtig erklärt hat, ist das Bewusstsein ein soziales Produkt und bleibt ebenso konstant wie das menschliche Leben. Weiterhin war er der Meinung, dass die Menschen sich von den Tieren durch das Bewusstsein unterscheiden. Daher inspiriert uns das Verständnis von Marx und seinen Lehren, auf dem Pfad des Bewusstseins zu wandeln, um uns aufzuklären, die Massen um uns von allen Arten der Unterdrückung und sozialer Übel zu befreien. In bester Form hat Marx den Horizont seines Publikums erweitert, wozu Studenten, Schriftsteller, Intellektuelle und einfache Leute gehörten.

Merkel Skandal: "Menschenrechte ade!" - Die Hofierung Saudi-Arabiens

Guido Grandt hat Recht: das Verhalten dieser 'Volksvertreterin' stinkt gen Himmel, und was dem Ganzen die Krone aufsetzt, dass sie die Chutzpah besitzt, Putin diesen wiedergekäuten Lügendreck aus Washington Putin vor die Füße zu kotzen. Putin ist leider viel zu höflich. Wieso lädt er diese miese, verlogene und heuchlerische Figur denn überhaupt noch ein? Die gehört in einen Knast in Saudiarabien. Aber es gibt tatsächlich Deutsche, die diese bluttriefende Volksvertreterin und notorische Lügnerin wunderbar finden. Hatte gerade auf Ischia eine Diskussion mit zwei Frauen mittleren Alters, die sie gut fanden und 'ehrliche Haut' nannten. Schauen solche Leute ihr nur in die Augen und nehmen jedes Wort von ihr für bare Münze? Werfen die nie einen Blick auf ihre Handlungen? Wie sie sich anschmiert an die USA, an die Faschisten und Terroristen und die Saudis? Sehen diese Leute nichts, übersehen sie es? Ich verstehe solche Leute nicht. Jetzt hat der Westen vereint die Saudis noch in die UN-Frauenrechtskommission gewählt. Zum Totlachen.

Skandal: "Menschenrechte ade!" - Die Hofierung Saudi-Arabiens

von Guido Grandt
Es ist einfach unglaublich: Wie Sie wissen traf Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi, um u.a. mit ihm über geopolitische Konflikte zu sprechen. Dabei kritisierte sie das Vorgehen der Russen in Syrien sowie deren Unterstützung der Separatisten in der Osturkaine. Wieder einmal gab sich Merkel als globale Vertreterin der Menschenrechte aus.
Scheinheilige Merkel-Politik
Ich sage Ihnen: Das ist äußerst scheinheilig! Denn kurz zuvor, nämlich am letzten Wochenende, reiste sie in eines der höchstumstrittendsten Ländern dieser Welt: Nach Saudi-Arabien! Dieses führt einen barbarischen und völkerrechtswidrigen Stellvertreter-Krieg im Jemen gegen den geostrategischen Gegner Iran. Die zivilen Opfer interessieren niemanden. Auch nicht die Briten und die Amerikaner, die die Saudis dabei unterstützen.
Bedenken Sie: Schon die Juristen des Weißen Hauses warnten den damaligen US-Präsidenten Barack Obama davor, die Saudis zu unterstützen, um sich nicht an der Beteiligung an Kriegsverbrechen schuldig zu machen!

Mittwoch, 3. Mai 2017

Warum Washington höllische Angst vor Rusland und China hat



Pepe Escobar

22. April 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Zum Wohle unserer Länder und der Welt!
Die russisch-chinesische strategische Partnerschaft, die beiden ”existentiellne” Bedrohungen für Amerika, wie das Pentagon schwört, vereinigt, kommt nicht als formeller Vertrag daher, der mit Glanz und Gloria – und einer Militärparade – unterzeichnet wird.

Sie ist gehüllt in Schichten subtiler Raffinesse, so dass es keine Möglichkeit gibt, die tieferen Bedingungen zu kennen, die Moskau und Beijing ausgemacht haben bei den ungezählten Treffen auf höchster Ebene von Xi und Putin.

Diplomaten lassen off the record gelegentlich entschlüpfen, dass es vielleicht eine kodierte Botschaft an die NATO gegeben hat in dem Sinne, dass wenn ein Mitglied der Partnerschaft in Bedrängnis gerät – sei es in der Ukraine oder in dem Südchinesischen Meer – wird die NATO es mit beiden zu tun bekommen.

Vorläufig lasst uns auf zwei Momente konzentrieren, wie die Partnerschaft in der Praxis funktioniert und warum Washington keine Ahnung hat, wie man damit umgehen soll.

Punkt A
ist der bevorstehende Besuch des Direktors des Hauptbüros der Chinesischen Kommunistischen Partei (CCP) Li Zhanshu in Moskau auf Einladung vom Chef der Präsidentenverwaltung im Kreml Anton Vaino. Beijing betonte, dass sich die Gespräche um – was sonst – die russisch-chinesische strategische Partnerschaft drehen werden, ”wie es im vorhinein von den Führern beider Länder ausgemacht wurde”.

Dienstag, 2. Mai 2017

Neue Post aus Russland vom 1. Mai 2017



Stefan Lindgren
1. Mai 2017


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
1. Mai Feiern in Moskau
140 000 am 1. Mai in Moskau
Der 1. Mai wurde in Moskau vor allem von Gewerkschaften (FNPR) gefeiert, die 140 000 Teilnehmer unter der Forderung nach einer Verdopplung der Löhne wegen der Inflation versammelt.
Am Zug nahm Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin, der Vorsitzende der FNPR Michael Schmakow, der Vorsitzende der FNPR in Moskau Sergei Tschernow teil sowie die Vorsitzende der FNPR der Moskau-Region Valentina Kabanowa. Auch die Kommunistische Partei „Geeintes Russland“ und „Gerechtes Russland“ nahmen an den gewerkschaftlichen Demonstrationen teil.

In Wladiwostok nahmen 35 000 Personen an den Feiern teil. Sie wurden traditionell von den Sirenen der Fahrzeuge in der Bucht Goldenes Horn begrüßt.
In Chabarosk marschierten tausende Menschen im 1. Maizug vom Komsomolskaja-Platz.
In Nowosibirsk gab es Krach, als die ironische Gruppe „Monstration“ sich mit den Kommunisten unter Parolen wie „Ich bin einig“, „Flugzeuge gehen vor“ und „verrückt zu sein, ist keine Schande“ vereinigen wollten.
In Simferopol auf der Krim nahmen laut dem Chef von Krims Ratsversammlung Wladimir Konstantinow 50 000 Menschen an den Mai-Feiern auf dem Leninplatz teil.
Ria-novosti vom 1. Mai

Montag, 1. Mai 2017

Vernichtungsleugnung

Jan Myrdal
April 2017

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Heute morgen spricht Björn Wiman und eine Gruppe anderer im Fernsehen über die „Vernichtung“. Aber die Wortwahl „Vernichtung“ ist eine historische Lüge, doch politisch dienlich. Was ich jetzt formulieren werde, wird Björn Wiman vermutlich „Vernichtungsleugnung“ nennen. Was das ist, lese ich in der schwedischen Wikipedia vom 15. März 2015:
Die Vernichtungsleugnung ist die Auffassung, dass die Vernichtung –
d. h. Der Volksmord an vor allem Juden, der während des 2. Weltkrieges stattfand – keineswegs stattgefunden habe oder nicht in dem Umfang, wie er in der jetzigen akademischen Forschung beschrieben wird. /…./ Die Vernichtungsleugnung ist in mehreren Ländern gesetzlich verboten, u. a. In Frankreich (wo selbst die Leugnung des Volksmordes an den Armeniern  seit 2012 verboten ist), in Deutschland und Österreich, wo die ‚Absicht‘, die Vernichtung zu verneinen oder zu mindern bereits bis zu 20 Jahre Gefängnis einbringen kann.“
Diese historisch dienliche Lüge liegt in der bestimmten Form des Wortes ‚die Vernichtung‘ und konkret in der Beschreibung, als ob es sich um einen „Volksmord an vor allem Juden (handelte), der im 2. Weltkrieg stattgefunden hat“.

Ich werde erklären, worum es sich handelt und beginne mit dem Konkreten. Hitlerdeutschland führte vor und während des Krieges Massenmord an Kommunisten und anderen sonstigen Gegnern durch. Der Kommissarbefehl zum Beispiel (siehe Bild). Und beschloss außerdem Volksmord aus ethnischen Gründen. Das Reichssicherheitshauptamt arbeitete einen Plan aus zur „Dezimierung der slawischen Bevölkerung um 30 Millionen, was am 12. Juni 1942 vom Reichsführer SS Heinrich Himmler bestätigt wurde. Da hatte bereits Herman Göring dem Chef des Reichsicherheitshauptamts  im Rang eines SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich den Auftrag gegeben, die Konferenz mit höheren Beamten und SS-Führern „zur Endlösung der europäischen Judenfrage“ zu organisieren, die in Wannsee am 20. Januar 1942 gehalten wurde. Dort wurde diskutiert, wie man 11 Millionen Juden in den Osten transportiert werden sollte, um ausgelöscht zu werden.