einartysken

Montag, 31. Dezember 2012

Syrien macht eine humanitäre Katastrophe durch


Es ist unfassbar, was das syrische Volk unter diesem Verbrechergesindel zu leiden hat, das von den Westmächten permanent ins Land geschleust wird. Homs wurde inzwischen schon mehrmals gesäubert, aber kaum widmet sich die Armee einem neuen Brennpunkt, kommen tausend neue Ganoven aus Jordanien, Katar und Saudiarabien. Wie soll sie sich dieser nie versiegenden Horden erwehren können,  die genau wie im Irak, in Afghanistan und Libyen genauestens instruiert werden, die Infrastruktur gründlich zu zerstören? Das allein ist schon ein Kriegsverbrechen par excellence. Und nun scheint für viele dieser Folterer, Mörder, Vergewaltiger und Diebe die Hauptaufgabe im Plündern zu bestehen und sie fangen an, sich um die Beute zu schlagen. Der Gedanke, solchen Unmenschen in die Hände zu fallen, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Der Bericht aus dem Guardian , der beschreibt, wie diese Typen beisammensitzen, um die Beute zu verteilen, ist hier finden.

Bill van Aucken
29. Dezember 2012


Nach zwei Jahren von zunehmendem Bürgerkrieg steht Syrien einer humanitären Katastrophe gegenüber, wo etwa 4 Millionen Menschen – ca. 20 % der Bevölkerung – nicht ausreichend Nahrung und Unterkunft haben. Hunderttausende haben sich in die Flüchtlingslager in den Nachbarländern geflüchtet und bis zu drei Millionen sind interne Flüchtlinge.

Die UNO berichtete am Donnerstag, dass ihre Hilfsrationen für die 1.5 Mill. Syrer reduziert werden mussten, weil es an Mitteln mangelt und der Bedarf ständig wächst.

„Die Hilfsorganisationen in Syrien haben es schwer und die Menschen verlieren die Hoffnung, da die Gewalt zunimmt und dadurcch alles schlimmer wird“, sagte ein UN-Beamter. „Es wird immer schwieriger, den elementarsten Bedarf zum Überleben zu decken“, sagte Ging, der Direkter der UN-Hilfsoperationen.

Sonntag, 30. Dezember 2012

US-Regimewechsel in Malaysia?

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Einar Schlereth
30. Dezember 2012
 
Die beabsichtigten Regimewechsel in Syrien und Iran sind noch lange nicht zu Ende gebracht, da sind die Washingtoner Verbrecher schon dabei, den nächsten Regimewechsel einzufädeln – und zwar in Malaysia. Dazu hat Nile Bowie für Russia Today und Global Research den sehr langen Artikel „US-Attempting „Regime Change“ in Malaysia – Fact or Fiction?“ (USA versuchen „Regimewechsel“ in Malaysia – Tatsache oder Fiktion?“) geschrieben, den ich in diesen 'stressigen' Tagen beim besten Willen nicht übersetzen kann. Ich werde daher im Folgenden nur ein paar wichtige Punkte herausgreifen und diskutieren.

In dem südostasiatischen Land stehen Wahlen bevor und Anklagen wegen ausländischer Einmischung sowie das Misstrauen gegen die politische Opposition werden heftig im Land diskutiert. Die regierende Partei ist die United Malays National Organization (UMNO), die wiederum eine Koalition führt, die Barisan Nasional, die seit Malaysias Unabhängigkeit 1957 an der Macht ist.

Der vorherige Ministerpräsident war Dr. Mahathir Mohamad, dem es gelungen war, Malysia aus einem Land, das Rohstoffe wie Palmöl und Zinn exportierte, in ein hoch industrialisiertes Land zu verwandeln, das u. a. Autos und elektronische Güter produziert.

Samstag, 29. Dezember 2012

Der „Friedensplan“ der Vereinen Nationen ist ein Betrug


Ergänzend zu dem Artikel von gestern 'Die guten und die schlechten Terroristen' verweise ich gerne noch auf einen Artikel von Cartalucci, aus dem ich ein paar wichtige Passagen übersetze. Er betrachtet Brahimi ebenfalls als einen Schurken. Er stellt eine ausführliche Zusammenfassung all der vom Ausland zusammengestellten Gangsterbanden auf und ihre jeweiligen Verbindungen zu den Terroristen in Libyen, der NATO, den USA und Golfstaaten, die alle auf die eine oder andere Weise ihre besonderen Interessen verfolgen.
Allerdings versäumt er, darauf hinzuweisenn, dass Brahimi anfangs als ehrlicher Unterhändler aufgetreten ist und beteuerte, dass er nur die Opposition innerhalb Syriens anerkennen werde und sich jeder ausländischen Intervention widersetze. Er hat also eine Kehrtwendung von 180 Grad vorgenommen. Dass solche Typen nicht an ihren Lügen ersticken. Verrat haben sie ja in ihrer gesamten Karriere geübt, weswegen er ihnen sehr leicht von der Hand geht.


Tony Cartalucci
28. Dezember 2012


Der UN-“Friedensbeauftragte“ Lakdhar Brahimi versucht eine Übergangsregierung vor den vorgeschlagenen Wahlen in Syrien einzufädeln. Für Brahimi sind diese Bemühungen nicht nur vergeblich, sie sind auch absolut unredlich. Der Vorschlag einer „Übergangsregierung“ inmitten einer tatsächlichen fremden Invasion, finanziert, bewaffnet und offen von ausländischen Interessen in Gang gehalten, verletzt sowohl Syriens Souveränität als auch die eigene Gründungscharta der UNO.

Es wäre vergleichbar einem UN-Beauftragten in Polen zu Beginn des 2. Weltkrieges, der eine Übergangsregierung mitten in der deutschen Invasion gefordert hätte. Die UNO wäre eindeutig ein Vermittler von Unrecht und nicht von Frieden.

ASIEN muss sich von den westlichen Ketten befreien

Wenn Chandran Nair sich eher auf das Volk statt auf die Intellektuellen verließe, wäre er wirklich auf der sicheren Seite. Wer hat den die Globalisierung, die er so zu Recht beklagt, in die Wirklichkeit umgesetzt? Das waren weder Bush & Co noch Obama, sondern das sind die intellektuellen Stiefelknechte in allen Bereichen - von der Verwaltung bis zu den Bankern und den Wissenschaftlern und Erfindern immer effektiverer Waffen.Die Intellektuellen sind im großen und ganzen ein windiger Haufen. Hat der Lenin schon gewusst.


Chandran Nair

28. Dezember 2012


Die Welt taumelt immer noch in der Krise, wobei Asien eins der wenigen Gebiete ist mit großen Wachstumsaussichten. Dies sollte eine neue intellektuelle Ära einläuten. Aber die Politikmacher in ganz Asien fahren fort, sich genau den Dingen zu widmen
durch deren Schuld die Welt in die gegenwärtige Zwangslage geraten ist – die westlichen Ideen.

Es ist nicht nur, dass wir versagt haben, uns auszudenken wie wir mit den Kräften leben sollen, die von der industriellen Revolution freigesetzt wurden, sonden dass wir uns mit den Ideologien herumschlagen, die sie geschaffen hat, vor allem gegen den hartnäckigen Glauben, dass der Markt, die Technologie und liberale Demokratie alle unsere Bedürfnisse erfüllen werden.

Freitag, 28. Dezember 2012

Die guten und die schlechten Terroristen in Syrien


Dieser Artikel ruft uns einige Beispiele für gute und schlechte Terroristen in Erinnerung. Gleichzeitig kommt die Nachricht, dass Brahimi offenbar „umgefallen“ ist – wahrscheinlich ist er daran erinnert worden, wem er den Posten zu verdanken hat – und fordert jetzt „real change“, d. h. „wirkliche Veränderung“, was ja genau die urssprüngliche Forderung der USA gewesen ist. Darunter versteht er, dass Assad schon vor der Bildung einer Übergangsregierung zurücktreten soll, die bis zu den Wahlen im Amt bleiben soll. Außerdem tut Brahimi so, als sei das eine Forderung des syrischen Volkes, was jedoch eine glatte Lüge ist. Außerdem wurde uns ja nun mehrfach vorexerzierrt – etwa in Tunesien und Ägypten - was die Aufgabe einer Übergangsregierung ist: nämlich hinter den Kulissen die Karten neu zu mischen und so zu mischen, dass die Kandidaten des Westens auf jeden Fall ans Ruder kommen. Das Datum für Wahlen wird bewusst offen gehalten, so dass man irgendwann entscheiden kann, ob Wahlen überhaupt sinnvoll sind oder man das Ganze lieber vergisst.
Brahimi will nun von  Damaskus nach Moskau fliegen, wo bereits der syrische Außenminister Faisal Muqdad mit seinem russischen Kollegen Überlegungen hält.
Aber Russland hat bereits seine Antwort auf Brahimis Plan gegeben und gesagt, dass Syrien „in ein blutiges Chaos stürzen würde“, wenn sein Vorschlag einer Übergangs-Regierung, die durch Gespräche erreicht wird, scheitern würde. Man hat also geschickt auf seinen alten Standpunkt zurückgegriffen. Russland kann unmöglich auf eine westliche Position einschwenken, ohne das Vertrauen des größten Teils der Welt, der seine Hoffnunen auf Russland und China setzt, zu verlieren.


Die guten und die schlechten Terroristen in Syrien (leicht gekürzt)

Ismail Salami
26. Dezember 2012


Terrorismus ist Terrorismus und kann nicht anders definiert werden, es sei denn, die Interessen einer Partei verändern die Skala zu Ungunsten einer anderen und teilen die Terroristen in Syrien in gute und schlechte ein, womit der Wille des Westens zur Demokratie zweifelhaft wird.
In einem düsteren politischen Ton verurteilte der russische Außenminister Lawrow „als absolut unakzeptabel“ die Unterstützung des Westens für die Terroristen in Syrien in einem exklusiven Interview mit Russia Today.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abgereicherte Uranwaffen (depleted uranium weapons) gleich KEINE Atomwaffen?

Brigitte Queck


26. Dezember 2012

Allen jenen ins Stammbuch geschrieben, die Depleted Uranium Weapons NICHT als atomare Waffen bezeichnen.
 
Dr. med. Andreas Bau und Dr. sc. nat. Hans Könitzer haben dazu in der Schweizer Zeitung Zeitfragen Nr. 23, vom 8. Juni 2009, unter: „Funktion und edeutung von Kalium für den menschlichen Körper“ folgendes geschrieben:

„Untersuchungen von Bodenproben aus Serbien haben weitere Resultate zutage gefördert. Man fand nicht nur Uran und dessen Zerfallsprodukte, sondern weitere radioaktive Elemente /Substanzen. Diese Befunde werfen schwerwiegende Fragen auf - etwa das vorgefundene Isotopenverhältnis im Kalium, das so in der Natur nicht vorkommt, steht in keinem Zusammenhang mit den Zerfallsprodukten von Uran, ist aber als Folge von Kernwaffenversuchen bekannt."

Nach der Bombardierung der nationalen Fernsehstation im Zentrum Belgrads waren zwei Leichname der 16 getöteten Fernsehmitarbeiter nicht auffindbar. Sie seien buchstäblich „verdampft“ , wird im Film „Jugoslawien: der vermeidbare Krieg“ berichtet.

Der Rassismus deutscher Behörden

Brigitte Queck

25. Dezember 2012
Oury Jalloh


Auf den ersten Blick ist man versucht, dies zu verneinen. Wir haben doch, wird man sagen, Demokratie in Deutschland!

Aber im Falle Jalloh müssten bei allen Deutschen die Alarmglocken läuten. Erinnern wir uns: Am 7. Januar 2005 erlag der alkoholisierte 21-jährige Schwarzafrikaner Oury Jalloh, der von der Polizei trotz NICHT VORLIEGENS EINER STRAFTAT ins Gefängnis geworfen worden war, an Händen und Füßen auf einer Pritsche gefesselt in einer Dessauer Polizeistelle dem Feuertod. Den Brandmelder hatten die verantwortlichen Polizisten ausgeschaltet, da, wie sie später aussagten, schon mehrfach Fehlallarm geschlagen wurde.

Statt nun den Vorgang genauestens zu untersuchen, haben 2 Landgerichte seither VERSUCHT ZU ERKLÄREN, WIE ES DAZU KOMMEN KONNTE, DASS DER AN HÄNDEN UND FÜßEN GEFESSELTE JALLOH, DEN DIE POLIZISTEN VORHER UNTERSUCHT HATTEN, WAS SEINE NACH AUßEN GESTÜLPTEN HOSENTASCHEN BEWIESEN, SEINE MATRATZE SELBST ANZÜNDEN KONNTE! Mit anderen Worten - es kam für das Gericht beim ersten Prozess NUR DIESE VARIANTE IN BETRACHT!
Jalloh gefesselt auf dem Bett (Rekonstruktion)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Noam Chomsky lobt MAO

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Es ist klar, dass Noam Chomsky sich nicht den Mund verbieten lässt. Und er lebt nach dem Motto (von Busch, Brecht , Kroll?): Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert. Er sagt eben auch unbequeme Wahrheiten - x-mal belegt und bewiesen - ebenso oft mit gegenteiligen Lügen versucht zu widerlegen. Da wird dann eben eine große Hungersnot auch dem Mao in die Schuhe geschoben. Wenn hingegen gewissenlose Verbrecher wie Churchill bewusst ein Hungersnot erzeugen - wie in Bengalen noch während des 2. Weltkrieges mit 6 Millionen Opfern oder die USA mit 'humanitären' Sanktionen ungezählte Opfer verursacht haben, dann psst, psst, psst - davon spricht man doch nicht.

Steven Durel interviewt Chomsky
21. Dezember 2012


In diesem ausführlichen Interview wird über die Neuwahl von Obama gesprochen, seine erste Amtszeit und die Parteienlandschaft in den USA im allgemeinen.
Gegen Ende stellt Steven Durel ihm diese Frage:
In der Vergangenheit waren Sie kritisch gegenüber der Sowjetunion und sagten, dass es ein „staatskapitalistisches“ Land sei und totalitär wäre. Verdienen andere sogenannte kommunistische Länder – China, Nordkorea, Kuba, Vietnam – eine ähnliche Kritik?

Chomsky: Sie verdienen eine Menge Kritik, aber sie sind sehr verschieden voneinander. Ich will keinen Gradmesser anlegen, aber es gibt einige Dinge, die sie tum, die in Ordnung sind.

Nehmt das China Maos, das zu hassen von jedem erwartet wird. Wenn man sich die Jahre des maoistischen China anschaut, dann wurden dort 100 Millionen Menschenleben gerettet im Gegensatz zum demokratischen, kapitalistischen Indien; und zwar allein durch Gesundheits-Programme auf dem Lande. 100 Millionen Menschen zu retten, das ist keine kleine Zahl, was auch die Jahre der großen Hungersnot umfasst.

Dienstag, 25. Dezember 2012

FROHE WEIHNACHTEN, Palästina: Ein jordanischer Vatikan im Jordanland und ein ägyptischer Bazar in Gaza

Die Schrumpfung Palästinas
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Christof Lehmann
25. Dezember 2012



2012 haben die Palästinenser weltweit gefeiert. Nicht, dass die Palästinenser mehr auf das Reisen erpicht sind als andere Leute, sondern weil die palästinensichen Familien seit 1948 zu einer weltweiten Odyssee gezwungen wurden – deswegen mussten sie weltweit feiern.
2012 erhielt Palästina einen Beobachterstatus als Nichtmitglied bei der UNO, wo Israel ein volles und freches Mitglied seit Jahrzehnten ist. Ja, den Palästinensern wurde gnädigerweise eine Beobachterguckloch auf die Bühne der weltpolitischen Angelegenheiten gewährt und sie haben jetzt die Erlaubnis, offiziell Lobbyarbeit zu leisten.
Die „implizite Anerkennung Palästinas“ als Staat wurde von 198 Mitgliedsstaaten bei der UN-Generalversammlung gebilligt. Eine überwältigend Majorität in der Tat; und eine bedeutende Anzahl von Staaten der EU stimmten dafür. Hat irgend jemand eine Ratte gerochen? Ich ja.

Montag, 24. Dezember 2012

Gerüchteküche dampft – doch in Syrien keine Änderung

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Einar Schlereth
24. Dezember 2012


Der englische Telegraph (nomen est omen) kocht aber Suppen aus heißer Luft. Er meldet als große Neuigkeit, dass die USA und Russland einen gemeinsamen Versuch unterstützen, eine politische Lösung für Syriens Bürgerkrieg zu finden – nur das ist schon mindestens dreimal über den Ticker gelaufen. Die Grundlage ist das Genfer Papier, auf das man sich im Grunde vor Monaten geeinigt hatte, das aber vom Westen bislang ignoriert wurde.

Aber weil die Typen vom Telegraph keine Fakten haben, erfinden sie welche. Moskau sei bereit, Präsident Bashar al-Assads Abgang zu akzeptieren. Und Brahimi fliege nach Damaskus, um den neuen Vorschlag zu unterbreiten, der erfordern würde, dass Assad schnell die Macht abtritt und bereit wäre, ins Exil zu gehen. Namentlich nicht genannte russische Quellen hätten gesagt, Assad wisse, dass er keine Zukunft habe. Und natürlich wärmt der Telegraph auch die dämlichen Sprüche von Anders Fogh Rasmussen auf.

Das Schönste ist, dass Brahimi in Kairo mit Mitgliedern des Syrischen Oppositionsrates zusammengetroffen sei, ”der von DER WELT als legitimer Repräsident des syrischen Volkes anerkannt worden sei, und fragte sie nach einer Wunschliste für die künftige Regierung”.

Doch, so der Telegraph weiter, seien das größte Hindernis für Brahimis Plan just die Rebellen, die sich kurz vor dem Sieg glaubten und keinerlei Verhandlungen wollten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Standardwerk über ”DER KREBS DER KORRUPTION, DIE SAAT DER ZERSTÖRUNG: die MONSANTO GMO Beschönigung”


Buch-Empfehlung von
Einar Schlereth


Vielleicht war sogar der Auslöser dafür, das Engdahl dieses Buch mit dem obigen Titel geschrieben hat: Die Vorstellung von diesem gigantischen Komplex, den die EU darstellt mit ihren 27 Mitgliedsländern, 500 Millionen Einwohnern und einem Brutto-”National”-Produkt von 18 BILLIONEN Dollar. Und verbunden mit der Vorstellung von dem enormen Anreiz, den dieser Koloss für private Lobby-Gruppen aller Art darstellt, für die Tabak-, Pharma- bis hin zur Agro-Industrie, sowie die normen Summen, die von ihnen ”investiert” werden.
Das Buch hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Nacken, aber seine Infos sind angesichts neuester Forschung immer noch brisant. So hat die Lobby-Aktivität z. B. dazu geführt, dass inzwischen das europäische Äquivalent zur US-FDA, die EFSA, in die Fußspuren der FDA tritt und versucht, ernsthafte und unabhängige Forscher zu diskreditieren, um uns die GMOs schmackhaft zu machen.
Engdahl geht in einem aktuellen Artikel auf einen der größten Korruptionsfälle ein in Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen von Prof. Seralini von der französischen Universität Caen über Ratten, die mit GMO-Mais gefüttert wurden und u. a. schreckliche Tumore entwickelten. Diesen Fall habe ich hier und hier schon beschrieben.

Samstag, 22. Dezember 2012

UN-Bericht: Vernichtende Anklage gegen USNATO-Zerstörung Syriens

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Ich bin gespannt, wie die "Liberalen", die angeblich so besorgt um Freiheit und Demokratie sind, auf diesen Knüller reagieren werden. Washington und die Mainstreammedien werden ihn ignorieren, wie gewöhnlich. Erstaunlich ist, dass die Ermittler unter Federführung von Carla del Ponte arbeiteten. Will sie den üblen Ruf, den sie sich mit ihren Scheinprozessen gegen Milosovic und andere Serben erworben hat, verwischen? Denn das ist klar, dass sie sich mit diesem Report in Washington keine Freunde macht.

Chris Marsden


21. Dezember 2012

Eine unabhängige internationale Untersuchungskommission der UNO hat endlich zugegeben, dass ein sektiererischer Bürgerkrieg in Syrien tobt. Ihre Befunde sind das Resultat von ausgedehnten Untersuchungen und Interviews zwischen dem 28. September und dem 16. Dezember 2012.


Er beschreibt im Detail Massaker und grobe Verletzungen der Menschenrechte, die Syrien polarisiert haben zwischen Unterstützern des Sunni-Aufstandes und jenen Sunnis zusammen mit verschiedenen Minderheiten, die sich auf die Seite des von Alawiten geführten Ba'athist-Regimes gestellt haben aus Furcht, dass sein Sturz eine noch brutalere Sunni-chauvinistische Alternative sein würde. [Alle verlogenen diskriminierenden Begriffe werden trotzdem weiterhin benutzt, wie z. B. Baathist-Regime, obwohl die Baath-Partei ihr Monopol aufgegeben hat, obwohl die Regierung demokratisch gewählt wurde, obwohl die Alawiten bei weitem nicht die Mehrheit bilden. D. Ü.]

Freitag, 21. Dezember 2012

Arundhati Roy Wir nennen es Fortschritt - Dritter Teil


Heute findet einer der größten Kämpfe in Indien um die Ausbeutung von Bauxit, das Erz für die Gewinnung von Aluminium, statt, das eine zentrale Bedeutung für den militär-industriellen Komplex hat. In den Bergen von Orissa und Chhattisgarh liegt etwa Bauxit für vier Billionen Dollar. Die Bauxitberge sind wunderschön; es sind Berge mit flachen Rücken. Bauxit ist poröses Felsgestein, und wenn es regnet, dann saugen die Berge das Wasser auf; sie sind wie Wasser-Tanks. Sie entlassen das Wasser durch ihre Füße und bewässern damit die Ebenen. Die Bergwerkgesellschaften, die das Bauxit für eine kleine Royalty von der indischen Regierung gekauft haben, haben es bereits auf dem 'Future's Market' [Terminbörse, wo Futures and Optionen gehandelt werden. D. Ü.] verkauft. Für die einheimische Bevölkerung ist das Bauxit in den Bergen die Quelle ihres Lebens und ihrer Zukunft, ihrer Religion, ihr Alles. Für die Aluminium-Fabriken ist der Berg nur ein billiger Lagerplatz. Sie haben es bereits verkauft, also muss das Bauxit heraus, entweder friedlich oder mit Gewalt.
Als ein Schriftsteller, etwas zu wissen und es für sich zu behalten, ist wie sterben.
Jetzt plant die indische Regierung – die größte Demokratie in der Welt – die Armee nach Zentralindien zu schicken, um die ärmsten Menschen in der Welt zu bekämpfen.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

SYRIEN: Terroristen auf der Flucht? Update

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Einar Schlereth
20. Dezember 2012


Ein kleiner Update von vorgestern, der das bestätigt, worauf ich im Grunde schon hier hingewiesen hatte. Von den großartigen Siegen, die von den Terroristen angeblich gewonnen werden, wie unsere Medien behaupten, ist vor Ort nichts zu sehen. Dass sie verheerende Niederlagen erlitten haben, scheint eher der Wahrheit zu entsprechen.
Dazu schreibt 'MoonofAlabama':
”Die jüngste Niederlage in Damaskus geschah trotz des intensiven Trainings, das die Aufständischen von britischen, amerikanischen und jordanischen Spezialeinheiten erhalten hatten und trotz neuer Waffen, die ihnen von den Golf-Diktaturen geliefert worden sind.”


Auch ein Großangriff der Rebellen auf die Infantrieschule in al-Meslmyeh war abgeschlagen worden, obwohl in unseren Medien so getan wurde, als wäre die Schule eingenommen worden oder beinahe oder irgendwie. Es ist schon großartig, wie die New York Times herumeiert, um das Ganze wie einen Sieg aussehen zu lassen.

Obendrein haben mehrere Führer verschiedener Terror-Gruppen ihre Anführer verloren. Die Tawhid-Brigade ihren Anführer Yousef al-Jader und der Führer der al-Nusra-Front Ayad Al-Tubasi ist ebenfalls gefallen. Obwohl die Nusrah Front von Washington auf die Liste der Terroristen gesetzt wurde, wird sie weiterhin von allen Terror-Gruppen anerkannt und von allen Golfdiktaturen und westlichen Sponsoren mit Waffen und sonstiger Ausrüstung versorgt.

Aber es dürfte für die westlichen Medien schwieriger werden, Angriffe der syrischen Armee, selbst Luftangriffe auf Stellungen der Nusra-Front, wie vor zwei Tagen im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk, zu beklagen, da diese mit US/NATO-Zielen doch übereinstimmen. Oder etwa nicht? Hat sich am Krieg gegen den Terror etwa wieder etwas geändert? Mal sehen, wie sie das wieder hindrehen werden.

Arundhati Roy Wir nennen es Fortschritt - Zweiter Teil


Natürlich hat Indien auch Medien – ich kenne kein anderes Land mit so vielen Nachrichtenkanälen, die alle gesponsert oder im Besitz von Multis sind, einschließlich Bergwerks-und Infrastruktur-Unternehmen. Die große Mehrheit aller Nachrichten wird durch Reklame bezahlt, also kann man sich vorstellen, was damit einhergeht. Der Premierminister des größten Demokratie der Welt, Manmohan Singh, der mehr oder weniger von dem IWF installiert wurde, hat nie in seinem Leben eine Wahl gewonnen. Er hat sich für eine Wahl aufgestellt und verloren, aber danach saß er plötzlich da. Er ist die Person, die, als er Finanzminister war, wirklich alle Gesetze augehoben hat und das globale Kapital nach Indien hereinließ.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wir nennen es Fortschritt

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Die Aufgabe, die sich Arundhati Roy wieder und wieder stellt, ist der Versuch, die Widersprüche Indiens anschaulich zu machen. Doch das ist eine Sisyphus- Arbeit. Man denke an dieses gigantische Land mit seiner gigantischen 1.2 Mrd Bevölkerung. Zerrissen von ethnischen, religiösen, ökonomischen und Kasten-Widersprüchen. Hinzu kommen noch tausend andere Widersprüche - die zwischen den Geschlechtern, zwischen Land und Stadt, zwischen diametral entgegengesetzten Rassen und Kulturen, total verschiedenen Sprachen etc. pp. Da ist es wirklich nicht verwunderlich, wenn sich die Autorin hin und wieder in all den Widersprüchen verhaspelt. Zum Teil liegt es natürlich daran, dass sie in der Dialektik nicht bewandert ist. Ein besonders großer Widerspruch kommt bei ihr regelmäißig vor: Sie sagt ganz klar, dass Indien von der ersten Stunde seiner Unabhängigkeit die Armee gegen die Indigenen eingesetzt hat. Wie kann ein solches Land denn dann eine Demokratie genannt werden? Was sie dann tut, wenn sie kurz danach davon spricht, dass die Demokratie ausgehöhlt worden sei. Nun ja, diesem Widerspruch erliegt sie nicht alleine. Bei uns wird ja sogar in den Schulen gelehrt, dass die griechische Sklavenhaltergesellschaft eine Demokratie gewesen sei. Oder dass die Vereinigten Staaten von Amerika gar die größte Demokratie seien. Ein Land, das in seiner ganzen Geschichte nur ein Dutzend Jahre Frieden hatte. Das einen Genozid nach dem anderen und einen Raubkrieg nach dem anderen durchführte. Also beurteilen wir Arundhati Roy nicht zu streng. Sie leistet eine ungeheuer große und wichtige Aufklärungsarbeit.
Da der Artikel sehr lang ist, gebe ich ihn in drei Etappen heraus.
Erster Teil

Arundhati Roy
17. Dezember 2012

Rede auf der Konferenz ”Die Erde in Gefahr”
Übersetzung aus dem Englischen: Einar Schlereth

Syrien gibt der UNO Kontra in Bezug auf palästinensische Flüchtlinge


UN-Boss Ban Ki-moon ist wohl die allerwidrigste Figur, die diesen Posten jemals innehatte. Ein eiskalter Heuchler, der sich um all die Opfer - ob Frauen, Kinder, Alte und Kranke  einen feuchten Dreck kümmert und mit Elefantenohren allein und ergebenst auf das Wort Washingtons lauscht. Die Terrorbanden haben vom ersten Tag an auf Zivilisten geschossen, aber das er weder gesehen noch gehört. Und das Dröhnen der Drohnen, die Tag für Tag und Stunde für Stunde im Jemen, Somalia, Afghanistan, Pakistan Zivilisten in Stücke reißen, hört dieser grinsende Stinkstiefel auch nicht. Die ganze UNO ist eine durch und durch verderbte und korrupte Bande, die eher heute als morgen aufgelöst gehört. Die Welt würde viel friedlicher werden, wenn diese von den USA gesponserte Organisation nicht mehr Feigenblatt für jede Art von US-Aggressionen - von Korea über Vietnam bis Irak und Syrien heute - dienen würde.
AFP
17. Dezember 2012

Syrien hat am Montag der UNO Kontra gegeben wegen des Schicksals palästinensischer Flüchtlinge, nachdem UN-Boss Ban Ki-moon ”große Sorge” bekundete nach dem tödlichen Luftangriff auf das Yarmuk-Lager im Süden von Damaskus.

”Die Vereinten Nationen und die Internationale Gemeinschaft sind verantwortlich für die Entbehrungen der Palästinenser, weil sie nicht die UN-Resolutionen in Bezug auf ihre legitimen Rechte durchgesetzt haben”, sagte der syrische Außenminister Walid Muallem.

”Syrien hat unseren palästinensischen Brüdern seit Jahrzehnten etwas geboten, was kein anderes arabisches Land getan hat”, sagte er zu Ban Ki-moon in einem Telefongespräch, das von SANA zitiert wurde.

Der Außenminister bezog sich auf die Verleihung gleicher sozialer Rechte und Lebensbedingungen für Palästinenser in den Flüchtlingslagern, die lange als die besten in der Region angesehen wurden.

Der Luftangriff auf Yarmuk am Sonntag war der erste gegen ein Flüchtlingslager, deren Bewohner in dem 21 Monate dauernden Konflikt zwischen Rebellen und Regierung gespalten waren.

Es hatte Zusammenstöße zwischen der Volksbefreiungsfront Palästinas (PFLP -GC), die für Assad ist, und den Rebellen, darunter auch einige Palästinenser, gegeben, laut syrischen Menschenrechtsbeobachtern.

Die pro-Regime Zeitung Al-Watan sagte am Montag, dass die Straßenkämpfe zwischen der PFLP-GC und den Aufständischen ”die Armee gezwungen hatte, mit Luftangriffen auf die Positionen der Rebellen zu reagieren”.

Ban Ki-moon sagte am Sonntag, dass der Luftangriff ”eine Sache großer Sorge” wären, weil 8 Menschen getötet worden seien und er warnte beide Seiten, dass Angriffe auf Zivilisten ”Kriegsverbrechen” darstellen könnten.

”Der Generalsekretär ist alarmiert über die dramatische Eskalation der Gewalt in Syrien in den vergangenen Tagen und die großen Gefahren für die Zivilisten”, sagte der UN-Sprecher Martin Nesirky.

Muallem sagte, die Dschihadisten der Al-Nusra Front wären mit Artillerie in das Lager eingedrungen und hätten ein Krankenhaus angegriffen.

Washington hat in der vergangenen Woche die Al-Nusra Front als terroristische Vereinigung auf die schwarze Liste gesetzt. Ursprünglich bekannt für ihre schweren Autobomben-Angriffe, ist diese Gruppe inzwischen zu einer der effektivsten Rebellen-Streitkraft in ganz Syrien geworden.

Laut Muallem stünden die Kämpfe in Yarmuk zwischen ”Terroristengruppen, die finanzielle Unterstützung und Waffen von benachbarten Ländern erhielten und den Volkskomitees der PFLP-GC”.

Der Außenminister warnte: ”Seid wachsam, palästinensische Brüder. Nehmt keine dieser Terroristengruppen auf oder helft ihnen, denn sie sind Fremde in dem Lager und wollen euch aus dem Lande haben”.

Er betonte, dass ”die palästinensische Sache, die legitimen Rechte der Palästinenser und die Befreiung der besetzten Gebiete, die Ziele Syriens sind, das dafür kämpft, sie zu erreichen.”

Quelle - källa - source

Dienstag, 18. Dezember 2012

WARNUNG AN DIE SYRISCHE OPPOSITION

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Stefan Lindgren
Ryska Posten

17. Dezember 2012
Aus dem Schwedische: Einar Schlereth

Die 'Freie Syrische Armee' (FSA) hat einen Schimpf gegen die ganze Menschheit begangen, indem sie eine ukrainische Journalistin gekidnappt hat und droht, sie hinzurichten. Außerdem gab sie bekannt, dass sie alle Russen und Ukrainer töten werde, die sie in Syrien findet. Dies schrieben vier bedeutende russische Nachrichtenbüros am Sonntag.
Die FSA droht, die Journalistin Anchar Kotjneva hinzurichten, falls sie nicht ein Lösegeld von 50 Millionen Dollar erhält. Dieses Ultimatum hat ein Befehlshaber der FSA am 13. Dezember unterzeichnet.
In der Mitteilung der Nachrichtenbüros heißt es, dass diese Erklärung der syrischen Opposition ”mit einer Kriegserklärung gleichgesetzt werden kann”. Zuvor in dieser Woche haben hohe russische Beamte gesagt, dass sie Pläne haben, das Leben der ca. 4000 russischen Bürger in Syrien zu schützen. Der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Duma hat daran erinnert, dass die USA in solchen Situationen ihre Truppen zu schicken pflegen.
Die Drohung der Terroristen kann eine Kette von Ereignissen in Gang setzen, die Russland in den Konflikt hineinziehen können. Wenn russische Leben auf dem Spiel stehen, hat Russland das Recht, seine Mitbürger zu schützen”, schreiben die vier Nachrichtenbüros.
Die entführte Journalistin Anchar Kotjneva ist seit mehreren Jahren in Syrien stationiert und hat dazu beigetragen, ein wahres Bild Syriens bei vielen Gelegenheiten zu geben, ein Grund offenbar, dass sie zur Zielscheibe der westlichen Welt geworden ist.

Sie hat für mehrere russische Medien gearbeitet, wie etwa die Fernsehkanäle NTV, RenTV, RT und Utro.Ru sowie für das Nachrichtenbüro RIA Novosti.


Die Ukraine hat die syrischen Behörden aufgefordert, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um Anchar Kotjneva, die am 10. Dezember gekidnappt wurde, frei zu bekommen. Die Ukraine hofft, dass diese Gewaltshandlung von der internationalen Gemeinschaft verurteilt und bestraft wird.




Montag, 17. Dezember 2012

Syrische Studenten verurteilen US-Sanktionen, die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben


Franklin Lamb
16. Dezember 2012


Was glaubt dies widerliche Weib eigentlich, wer sie ist?” fragt ein Mitglied des Medienbüros in der russischen Botschaft in dem großen fensterlosen Block hier in Damaskus.
Viktor” war an unseren Tisch geladen worden im Restaurant ”Lady of Damaskus” von unserem Gastgeber, einem Scheich und Abgeordneten im syrischen Parlament. Viktor war wütend, als er sein Handy auf den Tisch legte, nachdem er offenbar eine empörende Nachricht gehört hatte. Es handelte sich um die neueste Erklärung der Sprecherin des US-Außenministeriums Victoria Nuland und ihre anti-russischen Erläuterungen und Beleidigungen des syrischen Alliierten, die Viktor als freche Falsch-Interpretation der jüngsten Erklärungen von Russlands Nahost-Gesandten Michael Bodganow betrachtete. Der hatte am 13. Dezember 2012 gesagt, als Antwort auf eine Frage: ”Man müsse der Tatsache ins Auge sehen – ein Sieg der syrischen Oppostion kann … unglücklicherweise nicht ausgeschlossen werden.” Und er hatte auch gesagt, dass die syrische Regierung ”mehr und mehr an Boden verliere”. [Dies ist vom russischenTV-Sender Anna bestritten worden. D. Ü.]

Großartig: Der GMO-Riese BASF packt ein in Schweden


Rune Lanestrand
17. Dezember 2012


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Nach mehr als 30 Jahren von ebenso sinnloser wie gefährlicher Forschung wird das GMO-Unternehmen BASF gezwungen, seine Forschung über eine Industriekartoffel, die extra viel Stärke enthalten sollte, einzustellen. Dank dem ausdauernden Widerstand von engagierten Menschen gibt BASF [hier könnt ihr mehr über den deutsch/globalen Chemieriesen lesen. D. Ü.] auf und hat seine Forschung und ”Entwicklungen” eingepackt. Wahrscheinlich wird man sein Glück in einem anderen Teil der Welt versuchen.
Die Forschung wurde zusammen mit Svalöf Weibull betrieben, ein Tochterunternehmen von Lantmännen innerhalb des LRF-Konzerns [das ist der Interessenverband der Bauern, der aber nur im intresse der Großbauern tätig ist und außerdem ein riesiges Medien-Imperium aufgebaut hat. D. Ü.] ist und mit dem Segen des Landwirtschafts-Ausschusses, des Landwirtschafts-Ministeriums und nicht zuletzt des Landwirtschaftsministers Eskil Erlandsson von der Zentrums-Partei. Die LRF hat die ganze Zeit auf zwei Stühlen gesessen mit einem GMO-kritischen Gesicht gegenüber den Konsumenten und hinter dem Rücken der Mitglieder und der Konsumenten hat man mit dem deutschen GMO-Unternehmen BASF bestens zusammengearbeitet.

Die Forschung hat viele, viele Millionen gekostet und die Bauern, die keine GMO-Feldfrüchte haben wollen, mussten indirekt durch schlechtere Bezahlung seitens Lantmännen das Ganze mitfinanzieren. Obwohl BASF und Svalöf Weibull am Ende ihre Industriekartoffel  für den kommerziellen Anbau genehmigt bekommen haben, gibt das Unternehmen jetzt auf, weil es jedes Jahr Demonstrationen gegen die bebauten Felder gab. Das ist zusammen mit dem übrigen Widerstand gegen die Auswüchse der Behörden von den gehorsamen Medien so gut wie totgeschwiegen worden.

Wir im 'Kleinbauern-Verband West' haben auch gegen den Versuchsanbau von GMO-Raps der BASF in Västergötland protestiert, was bei den Medien auf lahmes Interesse stieß. Ich weiß nicht, aber das Problem scheint für die oberflächlichen Journalisten und die Redaktionen zu schwer zu sein. Sie jagen ja hauptsächlich nach Sensationen.

Dass BASF und Svalöf Weibull die Forschung aufgeben, ist ein großer Sieg für die kleine Gruppe, die sich gegen den GMO-Schwindel engagierte. Akiko Frid von der Organisation 'Hej Då GMO' hat wie die Spinne im Netz in den vergangenen Jahren eine große Rolle bei der Arbeit gespielt, den GMO-Riesen auf die Knie zu zwingen.
Die erste GMO-Kartoffel, die vom Lantmännen und der BASF in Lyckeby südlich von Kalmar in den 80-er Jahren angebaut wurde, sollte ihrer Meinung nach Frost vertragen (so naiv waren sie und sind sie immer noch). Sie hatten ihr nämlich ein Gen der Nordmeerflunder eingepflanzt. Natürlich wurde das zu einem prächtigen Fiasko. Die Kartoffel stank nach Fisch, war ungenießbar und verfaulte nur wenige Wochen nach der Ernte. Allein jener Versuch hat Millionen gekostet. Da hätten sie schon aufhören sollen, wenn die Vernunft geherrscht hätte.
Es sind beinahe 30 Jahre vergangen, seit ich begann, auf die gefährliche Gen-Manipulation in der Landwirtschaft hinzuweisen. Deshalb empfinde ich die gepackten Umzugswagen von BASF als ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk.

Quelle - källa - source

Sonntag, 16. Dezember 2012

Multis wollen GMO-Nahrung durchpeitschen - Unabhängige Wissenschaft in Gefahr


Vandana Shiva
8. Dezember 2012


Wissenschaft ist eine Wissenschaft, die nur dann unabhängig ist, wenn sie integer ist und die Wahrheit über ihre Forschung sagt. Es waren die Integrität, Unabhängigkeit und Souveränität der Wissenschaft, die mich dazu trieben, Physik zu studieren.

Heute ist die unabhängige Wissenschaft von Ausrottung bedroht. Obwohl das für alle Bereiche gilt, bin ich am meisten besorgt über die Bereiche der Nahrung und Landwirtschaft.

Der Kern der Nahrungs- und Landwirtschaftsdebatte sind die genetisch veränderten Organismen oder GMOs. Der neue Avatar der agrochemischen Industrie ist die GMO-Industrie. Ihr zufolge seien die GMOs notwendig, den Hunger zu beseitigen und obendrein seien sie sicher.

Aber die Beweise aller unabhängigen Wissenschaftler haben gezeigt, dass die GMOs nicht zur Nahrungssicherheit beitragen. Der Bericht der UN-geförderten Technology for Development (IAASTD) – geschrieben von über 400 Wissenschaftlern nach drei bis vier Jahren Forschung – kam zum Schluss, dass es keinerlei Beweise gäbe, dass GMOs die Nahrungssicherheit erhöhten. Der Verband betroffener Wissenschaftler schloss in seinem Bericht ”Ein Ausbleiben der Ernte”, dass in den USA die GMOs die Ernteerträge nicht erhöht haben. ”Der GMO-Kaiser hat keine Kleider” - ein Bericht der ”Globalen Bürger” über den Zustand der GMO-Landwirtschaft basierend auf weltweiten Untersuchungen - fand auch heraus, dass GMOs nicht die Erträge erhöhte hätten. Dennoch fährt die Propaganda fort, dass die GMOs die einzige Lösung gegen den Hunger seien, weil sie die Erträge erhöhten.

ECUADOR: Die politischen Gefangenen des Rafael Correa


Einar Schlereth


16. Dezember 2012


Schon mehrmals habe ich hier sowohl positive als auch kritische Stimmen zu Correa zu Wort kommen lassen. Dass er Assange politisches Asyl angeboten hat, hat ihm viele Pluspunkte eingebracht. Weniger gut wurde bewertet, dass Correa Indio-Mitarbeiter ausmanövrierte, als er plötzlich internationale Mammut-Gesellschaften in das Land holt und sie in ökologisch wichtigen und fragilen Gebieten sogar Tageabbau betreiben lässt, wogegen die indigene Organisationen friedlich protestierten und dennoch von der Polizei zusammengeschlagen wurden (siehe hier und hier, es lohnt wirklich, beide Artikel nochmals zu lesen).


Hier habe ich nun einen Bericht hereinbekommen, der die Zustände im größten Gefängnis von Quito beschreibt, das für 300 Insassen gedacht war, aber jetzt 1200 Gefangene beherbergt.

Der Artikel ist von Satya Sagar und heißt ”Die politischen Gefangenen des Rafael Correa”. Er traf im Gefängnis einen Professor der Soziologie an der Uni Quito, der an einer Diskussion über den ”Marsch des Volkes für Wasser, Leben und Würde” im März d. J. teilgenommen hatte und nun zusammen mit neun anderen Aktivisten unter der Anklage, Anführer einer Terroristen-Gang zu sein, im Gefängnis sitzt, das übervoll ist, laut, verdreckt und bedrohlich.

Auf dem Marsch wurde Correa vorgeworfen, dass er Multis erlaube, in ökologisch empfindlichen Gebieten in großem Umfang nach Gold zu suchen und dass er die Tätigkeit in Gewerkschaften kriminalisiere.

Diese Gefangenen sind grausamer und erniedrigender Behandlung unterzogen worden. Sie mussten stundenlang auf den Knien ausharren und eine 18-jährige Studenten-Aktivistin wurde mit Gewalt zu Boden geworfen, gefesselt, obwohl sie schwanger ist.


Die ”verdächtigen” Beweise waren die 'Verfassung der Republik von Ecuador', The Citizen, eine offizielle Regierungszeitung, Broschüren über die Philosophie des Rechts, ”Verteidigung der Demokratie” u. dgl. Vor Gericht wurden mangels echter Beweise vage Beschuldigungen laut neuer ”anti-Terrorismus-Gesetze” vorgebracht, wie sie in den USA üblich sind. Und dies von einer Regierung, die sich anti-imperialistisch nennt.

Der wahre Grund der Verhaftung war die Entscheidung der Regierung, Bergbau und Erdölbohrung im Amazonas-Becken Ecuadors zu erlauben sowie die Unterzeichnung eines Vertrags mit Ecuacorriente (ECSA), einem Multi in chinesischem Besitz, für den Abbau von Kupfer und Gold im Tagebau vermittels eines Verfahrens, das extrem umweltgefährlich und verschmutzend ist.


Genau solche Probleme hatte Correa bei seinem Machtantritt 2006 versprochen zu bekämpfen. Und das hat ihm die breite Unterstützung der indigenen Bevölkerung und auch des Professors und der anderen neun Angeklagten eingebracht. Zum Teil hat Correa seine Versprechen eingelöst. So wurde Chevron in einem lang andauernden Prozess für schuldig befunden, im Amazonasbecken schwerste Umwelt- und Gesundheitsschäden für die Bevölkerung angerichtet zu haben und zu einer Strafe in Milliardenhöhe verurteilt.

Correa hat auch Programme für Gesundheit und Erziehung und die Reduzierung der Armut umgesetzt. Wie in Bolivien sind in einer neuen Verfassung, die in einem Referendum angenommen wurde, die Rechte der Mutter Erde anerkannt worden.

Doch wie ich in dem oben verlinkten Artikel geschrieben habe, ist Correa zunehmend autoritärer geworden. Und die eingekerkerten Aktivisten sowie die vielen Tausende Demonstranten haben lediglich ihrer Pflicht gehorcht, als sie das Abweichen Correas von dem versprochenen Kurs verurteilten.

Die Familien der Angeklagten haben sich jetzt an Menschenrechtsorganisationen in Lateinamerika gewandt und um internationale Hilfe gebeten, um Druck auf die Regierung von Correa auszuüben, dass die Gefangenen frei gelassen werden. Am Ende seines Artikels schreibt Sagar:

”Ironischerweise hat Ecuador von Liberalen in der Welt Lob erhalten, weil es dem Wikilieaks-Gründer Assange Asyl gewährte … Es ist an der Zeit für die internationalen Unterstützer von Rafael Correa zu fordern, dass seine Regierung aufhört, die US-Regierung nachzuahmen und beginnt, Rede- und Pressefreiheit in Ecuadors eigenen Grenzen zu erlauben.”

Samstag, 15. Dezember 2012

EUROPA – EIN FRIEDENSPROJEKT?



Dies ist ein außerordentlich wichtiger Artikel, der in der liberalen schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter erschienen ist und aus dem wir enorm viel lernen können. Estens: Ist das nun eine Konspiration oder nicht? Eine Konspiration, die vor fast siebzig Jahren ausgeheckt wurde. Eine Konspiration, vor der wir - die "extreme" Linke - immer gewarnt haben. Vor der große afrikanische Gelehrte und Staatsmänner gewarnt haben, wie Cheikh Anta Diop, Kwame Nkrumah, Patrice Lumumba, Eduardo Mondlane, Amilcar Cabral, Muammar al-Gaddafi, die allesamt nicht gehört wurden, sondern lächerlich gemacht wurden, als größenwahnsinnig und/oder autoritär von den Medien hingestellt wurden, aber meistens einfach ermordet wurden. Am Ende des Artikels nennen die beiden Autoren auch einige Beispiele. Aber sie haben sich sehr zurückgehalten, weil sonst wahrscheinlich ihr Artikel nicht veröffentlicht worden wäre. Sie wagen auch nicht von dem ersten Krieg nach dem "allerletzten" Krieg (2. Weltkrieg) zu sprechen - dem gegen Jugoslawien. Sondern erwähnen nur die Gefahr eines erneuten Krieges in Europa. 
Sie kommen auch nicht darauf zu sprechen, dass dieses Projekt ja im höchsten Grade virulent ist und eifrig umgesetzt wird - von Südafrika bis Somalia und zur Elfenbeinküste. Die Afrikaner sollten vor allem immer an Haiti denken. Die Weißen vergessen nicht - selbst nach Jahrhunderten haben sie sich an dem kleinen Land Haiti schändlich gerächt. Das Land, das sich unter der genialen Führung von Toussaint L'Ouverture befreit hat, der sowohl den Franzosen als auch den Engländern schmachvolle Niederlagen beibrachte und von dem "GROßEN" Napoleon unter Brechung seines "Ehrenwortes" verhaftet und in einen Kerker im Jura geworfen wurde, wo er verhungerte und erfror.

So sollte Europa die Macht über Afrika gewinnen


Stefan Jonsson und Peo Hansen


9. Dezember 2012
 Aus dem Schwedischen von Einar Schlereth


Am Montag erhält die Europäische Union den Friedensnobelpreis in Oslo. Aber hinter dem modernen Mythos von einem Friedensprojekt verbirgt sich eine Geschichte kolonialer Ambitionen. Was Europa vereinen sollte, war die gemeinsame Ausbeutung Afrikas - und dies Projekt wurde seit den 60-er Jahren am Leben gehalten, schreiben Stefan Jonsson und Peo Hansen.


„Europa wird deine Revanche werden.“


Diese Worte wurden am Abend des 6. November 1956 gesprochen vom ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer zu Frankreichs Premierminister Guy Mollet. An jenem Abend in Paris sehen die beiden ein, dass sich die Machtbalance in der Welt endgültig verändert hat.
Invasion Frankreichs, Englands und Israel in Ägypten 1956

Freitag, 14. Dezember 2012

EIN HUNDELEBEN FÜR SYRIER – der von syrischen Verrätern in Doha entworfene Plan der Unterwerfung unter Imperialisten und Golf-Monarchien

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Mit dem "Doha-Abkommen", das natürlich geheim gehalten wurde, wird die Katze aus dem Sack gelassen. Eine Handvoll von syrischen Hochverrätern und Quislingen - deren man sich wie üblich danach so schnell wie möglich entledigen wird, denn wer liebt schon Verräter - unterschreibt das Todesurteil für Syrien. Und was der al-Khatib für eine Kanaille ist (bzw. Kollaborateur der dritten Generation), kann man hier auf dem Blog nachlesen. Nehmt die Lupe zur Hand und sucht, ob in dem "Abkommen" irgendetwas von "Demokratie" steht.


Noureddine Merdaci
11. Dezember 2012


Es wird vielleicht Monate, wenn nicht Jahre dauern, bevor wir den Prozess nachvielziehen können, durch den Syrien in diesen Bürgerkrieg geraten ist. Offenbar hat Damaskus nicht die Gefahr abgesehen, nicht nur für das Regime an der Macht, sondern auch für das Land selbst, das nun in Gefahr ist, als Nationalstaat unterzugehen. Doch der Schleier beginnt sich zu heben über die Umstände der ”Konklave”, die Anfang November in Doha gehalten wurde, wo sich eine heterogene ”Opposition” versammelte – gespalten, ohne ein Programm und ohne Perspektive – die sich selbst einen Führer erwählte, Moez Achmed al-Khatib und sich zu einer ”Koalition” organisierte.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Atheisten sehen sich weltweiter Verfolgung und Schikane gegenüber

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Als MORUSA (Mensch ohne Religion und sonstigem Aberglauben) bin ich schon mit 8 Jahren in dem zu 90 % ultra-katholischen Bad Neustadt a.d. Saale mit handfester Diskriminierung konfrontiert worden. Und natürlich hätte ich in der schwarzen Diktatur (die auf die braune nahtlos folgte), in zahllosen  (wie etwa den staatlich bezahlten, aber von Kirchen geführten) Einrichtungen nicht arbeiten können. Wie das in staatlichen Ämtern gewesen wäre, kann ich nicht sagen, da ich nie im entferntesten daran dachte, mich dort jemals zu bewerben. Zu dem Absatz unten über die USA möchte ich ergänzend sagen, was mir mein Freund Jeff Archer mal schrieb: "In den USA wird ein Atheist als etwas angesehen, was ganz weit unten angesiedelt ist - unter Schwarzen, Latinos und selbst unter Indianern. Einfach als das Schlimmste von allem." Im übrigen ist er Journalist und Schriststeller- und Atheist. Neben seinem politischen Blog - der hübscherweise La Gauche is right heißt - ist er auch Präsident der Atheisten- Koalition von San Diego ACLU), an deren Blog er auch mitarbeitet.

RT (Russia Today)
11. Dezember 2012

Vom christlichen Westen bis zum islamischen Nahen Osten erleiden Atheisten Diskriminierung und Verfolgung bis hin zu Hinrichtung, Lebenslang, Aberkennung der Staatsbürgerschaft und Verweigerung von Erziehung und Gesundheitsfürsorge, enthüllte ein neuer Report.

Eine 69 Seiten Studie ”Freedom of Thought 2012: A Global Report on Discrimination Against Humanists, Atheist and the Nonreligious” (Ein globaler Bericht über Diskriminierung von Humanisten, Atheisten und Nicht-Religiösen) ist von der International Humanist and Ethical Union (IHEU) veröffentlicht worden.

Zunehmende Unterstützung für 'Frieden im Kongo'


In den mehr als hundert vergangenen Jahren hat es im Kongo mindestens drei Holocausts gegeben. Der größte begann Ende des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert unter der Regierung des belgischen Königs Leopold II. Man schätzt die Zahl der Opfer bei seiner brutalen Plünderung des Landes auf ca. 9 Millionen Menschen. Dafür ist er mit vielen monumentalen Statuen geehrt worden. Die heutigen Vergewaltiger des Kongo wie etwa Obama werden mit Nobelpreisen geehrt. Die wenigen Stimmen, die seither gegen die Verbrechen protestiert haben, wie jene von August Bebel, sind immer wirkungslos verhallt. Tragen wir dazu bei, dass es nicht wieder und wieder geschieht.
Der 9 Millionenfache Mörder Leopold II

Die Freunde des Kongo

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die Einnahme von Goma durch die M23-Miliz im November hat einen Schock in der ganzen demokratischen Republik Kongo und der Region der Großenn Seen in Afrika hervorgerufen. Größtenteils auf ausländischen Druck hin hat die Miliz die Kontrolle über die Stadt an die Regierung von Kongo zurückgegeben. Doch die M23-Miliz steht immer noch wenige Kilometer außerhalb der Stadt und man glaubt, dass sie viele ihrer Leute in ziviler Verkleidung in der Stadt gelassen hat. Außerdem kontrolliert die M23 immer noch mehrere Schlüsselstädte, die sie in der Nord-Kivu-Provinz des Kongo erobert hat.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

SYRIEN: NICHT EINEN EINZIGEN TOTEN ...

hätte es in diesem schönen, friedlichen Land gegeben, hätte die "westliche Welt- und Wertegemeinschaft" nicht massenweise Verbrecherhorden mit Waffen ausgerüstet und in das Land geschleust.

Ja, es gab Demonstrationen in Syrien, die aber alle sehr zivil und auch friedlich verliefen. Bis zu dem Zeitpunkt, als der Westen unter Anleitung der USA und Israel moslemische fundamentalistische Fanatiker bis an die Zähne bewaffnet in das Land schickte, um Demonstranten, Polizisten und Soldaten aus dem Hinterhalt zu erschießen. Der gewaltige Medien-Lügenapparat, den wir schon aus Libyen kannten, wurde wieder in Gang gesetzt, um diese Schandtaten der Regierung in Damaskus anzuhängen. Lügen wurden auf Lügen getürmt mitsamt gefälschten Videos, Dokumenten, erfundenen Zeugenberichten usw. Es wurde eine Mauer aus Lügen errichtet, die durch nichts zu durchbrechen war. Obwohl die große Mehrheit der Menschen - in Russland, China, den übrigen BRICS- Ländern und der sogenannten Dritten Welt die Wahrheit kennt und sehr viele Versuche zur Herstellung des Friedens unternommen hat, kann auch diese Tatsache bei uns nicht wahrgenommen werden. Denn was Wahrheit ist, das bestimmen bei uns die Kriegsverbrecher, Kriegsprofiteure und Kriegshetzer von rechts bis links. 

Die JUNGE WELT


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Dienstag, 11. Dezember 2012

”Militärischer Voyeurismus” oder Invasion Syriens? Französische Spezialeinheiten bei den Rebellen

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Obwohl ich im vergangenen Artikel eine leise Hoffnung zum Ausdruck brachte, lässt sich dieses von Ismail Salami geschilderte Szenario nicht von der Hand weisen. Obwohl es ein Verbrechen wäre, wie es nur ein äußerst krankes Gehirn sich ausdenken kann. Aber von der Sorte gibt es ja in den USA und Israel mehr als genug. 
Und bitte schaut euch dieses Video an (oder lieber nicht, ich habe es nicht getan, weil das zu ungeheuerlich ist) oder lest besser den Text dazu. Es handelt davon, wie die Rebellen Kinder zwingen, Menschen abzuschlachten. Wer dann noch für einen Krieg gegen Syrien ist, den sollte man schleunigst in die nächste Klapse schaffen. 


Dr. Ismail Salami


8. Dezember 2012


Als Teil des finsteren Syrien-Planes haben französische Militäragenten kürzlich Treffen mit vom Ausland gestützten Militanten im Lande abgehalten, ”um die Situation vor Ort zu studieren”.
Ein Bericht des französischen Blattes Le Figaro vom Freitag deutet an, dass ”deren Hauptaufgabe darin bestand festzustellen, wer die Kämpfe rund Damaskus kontrolliert”.
Es scheint, dass ein vom Westen orchestrierter Plan, das Land zu invadieren, bereits im Gange ist, und dass man eine vereinte militärische Aktion gegen das Land abspricht und vorbereitet.
Der Bericht sagt auch, dass Treffen mit Kenntnis der französischen Regierung im vergangenen Monat stattfanden und dass die französiche Regierung die ”operative Fähigkeit jeder Gruppe” und ihre ”politische Einstellung” wissen möchte.

Russland verwirft kategorisch ein libysches Szenario in Syrien




Eine leise Hoffnung ist, dass offenbar in Gesprächen am Rande der Konferenz in Irland zwischen ihm, Clinton und Brahmini neue Überlegungen beschlossen habe auf Basis des Genfer Abkommens (dessen Grundlagen Meyssan verdeutlicht hatte). Der letzte Absatz ist natürlich eine Ente im Zusammenhang mit dem im Westen erfundenen Szenario eines chemischen Krieges.

RIA Novosti


9. Dezember 2012


”Wir werden die libysche Erfahrung sich nicht in Syrien wiederholen lassen. Unglücklicherweise sind unsere westlichen Partner von dem Genfer Abkommen abgewichen und wollen den Abgang des [syrischen Präsidenten] Bashar al-Assad”, sagte Lawrow, fügte aber hinzu, dass Russland nicht an irgendeinen bestimmten Führer Syriens gebunden ist.
Russland und China haben die vom Westen gestützte UN-Resolution vom 19. Juli per Veto abgelehnt wegen der Befürchtung, dass sie zu einer ausländischen Intervention führen werde.
Die Resolution war an den Artikel 7 der UNO-Charta geknüpft, die die Anwendung von Gewalt in dem schnell eskalierenden Konflikt ermöglicht hätte.
Russland sagt, es habe kein spezielles Intresse daran, dass Assad an der Macht bleibt, aber dass das syrische Volk über sein Schicksal zu entscheiden hat. Eine Anzahl westlicher Länder habe versucht, Moskau zu überreden, eine Resolution zu unterstützen, die eine militärische Operation zuließe, aber Russland hat wiederholt darauf bestanden, dass die westliche Bestrebung für ein Zuschlagen in Syrien zu einem ”libyschen Szenario”führen werde.

Lawrow sagte auch, dass man keine Gespräche über das Schicksal von Assad führen werde. Außerdem hat der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew gesagt, dass die syrische Führung Russland versichert habe, dass es keine Gefahr einer Verbreitung chemischer Waffen im Nahen Osten gäbe.
 ”Die syrische Regierung versichert, dass sie ihre Verbreitung nicht zulassen werde. Wir hoffen, dass dies so sein wird”, sagte Patruschew.

Lawrow kam auch darauf zu sprechen und sagte, dass Russland mehr besorgt sei, dass die chemischen Waffen in die Hände von Assads Gegnern fallen könnten, in deren Rängen al-Qaida Anhänger zu finden seien. AFP berichtete, dass Aufständische in Aleppo die Kontrolle über eine chemische Fabrik gewonnen hätten, die zur Herstellung von chemischen Waffen dienen könnte.

Quelle - källa - source

Montag, 10. Dezember 2012

Das Magnitsky-Gesetz gegen Russland: Washington beschuldigt Moskau des ”Zarentums” nach sowjetischer Art, weil es gegen die US-Vorherrschaft ist.


Da bleibt einem doch wirklich die Spucke weg. Die Herren US-Senatoren, die alle miteinander - vielleicht mit einer Handvoll Ausnahmen - vor ein Gericht gestellt gehören unter Anklage von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschenrechte, haben die Chutzpah, die auf wesentlich demokratischerem Wege zustandegekommene russische Regierung des 'Zarentums' anzuklagen und einzelne Mitglieder auf verschiedene Weise zu verfolgen. Vor allem in der Beschlagnahme von fremdem Eigentum, da kennen sich die Amis aus. Denn das praktizieren sie ja seit Beginn ihrer Geschichte.

Global Research News
9. Dezember 2012

Am Donnerstag hat der US-Senat das Magnitsky-Gesetz gegen Russland gebilligt, das Präsident Obama Ende dieses Jahres unterzeichnen wird. Es ebnet den Weg dafür, dass russische Beamte, die der Verletzung von Menschenrechten bezichtigt werden, mit einem Visa-Bann belegt und ihre Guthaben in den USA eingefroren werden köbbeb. Moskau sagt, dass entsprechende Vergeltungs-Gesetzgebung dadurch herausfordert werde.

Das Gesetz ist nach Sergej Magnitsky benannt, der nach westlicher Lesart ein anti- Korruptions-Anwalt war, und von Russland wegen  Steuervergehen angeklagt wurde. Er wurde eingesperrt, nachdem eine bürokratische Betrügerei in Höhe von 230 Mill. $ aufgedeckt wurde. Berichten zufolge wurde er im Gefängnis schwer geschlagen und verschied 2009.

Mo Yans Nobel-Vorlesung

Ich finde, dass dies eine sehr ehrliche "Rechenschaft" ist mit einer souveränen Behandlung der üblen Vorwürfe gegen seine Person.

 

Mo Yans Nobel-Vorlesung

Übertragen aus dem Chinesischen von Karin Betz

7. Dezember 2012

Die Geschichtenerzähler

Sehr geehrte Mitglieder der Schwedischen Akademie, sehr geehrte Damen und Herren:
Ich nehme an, daβ die Anwesenden über das Fernsehen oder das Internet bereits mehr oder weniger mit der Gemeinde Gaomi im Kreis Dongbei vertraut geworden sind. Vielleicht haben Sie auch Bilder meines neunzigjährigen Vaters gesehen, meines älteren Bruders, meiner älteren Schwester, meiner Frau, meiner Tochter und meiner ein Jahr und vier Monate zählenden Enkeltochter. Doch den Menschen, den ich am meisten vermisse, können Sie leider nicht mehr zu Gesicht bekommen: meine Mutter. Viele haben sich, nachdem mir der Preis zugesprochen wurde, mit mir freuen können, nur meine Mutter nicht.
Meine Mutter wurde 1922 geboren und starb 1994. Wir haben ihre sterblichen Überreste in einem Pfirsichgarten im Osten des Dorfes begraben.
Im vergangenen Jahr plante man die Verlegung einer Bahnlinie durch den Garten und uns blieb nichts anderes übrig, als ihr Grab an einen anderen Ort außerhalb des Dorfes zu verlegen. Als wir das Grab öffneten, stellten wir fest, daβ der Sarg längst zerfallen und die Asche meiner Mutter bereits eins mit der Erde geworden war. Wir muβten uns damit begnügen, symbolisch etwas Erde auszugraben, die wir in das neue Grab legten. Ich begriff damals, daβ meine Mutter ein Teil der Erde ist. Alles, was ich auf dieser Erde stehend erzähle, erzähle ich meiner Mutter.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Syrien: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm




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Stefan Lindgren
9. Dezember 2012


Eine Photographie von 1941, als Syrien noch von französischen Kolonisatoren beherrscht wurde, zirkulierte kürzlich auf sozialen Seiten im Netz. Auf dem mitgenommenen Foto sieht man den französischen General Georges Catroux neben einem älteren Mann mit listigen Augen gehen – Nur-Eddin al Khatib.

Mehr als 70 Jahre sind vergangen und der Urenkel dieses Nur-Eddin - Mouaz al-Khatib, früher Prediger in der Umayyadmoschee in Damaskus – ist jetzt der Führer der 'Katar-Koalition', die am 11. November auf einer Versammlung in Doha geschaffen wurde.

Die Rolle des Kolonialkollaborateurs scheint erblich zu sein. Der Großvater al-Khatib war der wichtigste Mann bei der Zusammenarbeit mit Frankreich.
Es ist auch keine Überraschung, dass die grün-weiß-schwarze Fahne mt drei Sternen der ”Opposition” jene Fahne ist, die in Syrien benutzt wurde, als es französisches Mandat war, wie Elena Gromowa auf Voltaire.net in ihrem sehr interessanten Artikel berichtet.

Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

Dies ist eine der wenigen prinzipiellen Stellungnahmen zu der Tragödie in Syrien. Muss man etwa Deutschland mögen oder sein Recht, eindringende Mörderbanden zu bekämpfen, nur weil die Deutschen die Merkel (das Ferkel - schaut euch den Videoclip im Netz an, ich lege ihn nicht hier auf) wählen? Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. Dezember 2012 um 22:18 Uhr
Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags

Hier unterschreiben:
Unterstützer können hier mit zeichnen

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom XX. Dezember 2012 hierzu“ befinden.

Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsysteme diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien." Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien er-möglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht.

Samstag, 8. Dezember 2012

Demonstrationen in ganz Europa gegen Erdogans Krieg gegen Syrien

Demonstrationen am 8. NOVEMBER gegen NATO-Kriegshetze


ERDOGAN MACHT SICH ZUM WILLIGEN WERKZEUG DER NATO MIT DER INSTALLIERUNG VON PATRIOT RAKETEN AN DER GRENZE MIT SYRIEN

Es ist die selbstverständliche Pflicht aller Menschen, die für den Frieden und für das Recht aller Staaten, ob groß oder klein, auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung eintreten, sich den türkischen Freunden auf den Demonstrationen anzuschließen.