Dienstag, 19. Januar 2021

Der Tag der Bäuerinnen feiert die wichtige Rolle der Frauen in der Landwirtschaft

Der Tag der Bäuerinnen feiert an mehreren Orten die wichtige Rolle der Frauen und ihre tiefe emotionale Unterstützung

Bharat Dogra

18.01.21

                        Auch die Frauen schließen sich den Protesten an

Der Tag der Bäuerin wird heute, am 18. Januar, an dem wichtigsten Protestort Kundli sowie an einigen anderen Protestorten der mutigen Bauernbewegung gefeiert. Eine große Anzahl von Frauen traf am Sonntag aus mehreren Dörfern in Haryana und Punjab und anderen Orten ein. Sie übernehmen heute viele Aufgaben und werden sich noch aktiver an der Protestbewegung beteiligen. Ihre tiefe emotionale Unterstützung für die Bewegung hat bereits Aufmerksamkeit erregt. Auch mehrere Jugendliche erreichten nach einem Marathon-Fußmarsch den Protestort.

In einem größeren Zusammenhang ist das Feiern des Tages der Bäuerinnen auch symbolisch für den sehr wichtigen, aber nicht ausreichend anerkannten Beitrag von Bäuerinnen und Landarbeiterinnen, die viel zu einem breiten Spektrum von landwirtschaftlichen Aktivitäten beitragen. Wenn man die gesamte Bandbreite der landwirtschaftlichen Aktivitäten einschließlich wichtiger verwandter Tätigkeiten wie z.B. der Milchwirtschaft einbezieht, zeigen Schätzungen, dass der Beitrag extrem hoch ist.

Dies hat in Dörfern, in denen die Abwanderung größer wurde, weiter zugenommen. In einigen dieser Dörfer sind es praktisch die Frauen, die die landwirtschaftlichen Aktivitäten leiten. Während dies in einigen Dörfern die Realität ist, bestehen in anderen Dörfern, wie z.B. den Himalaya-Dörfern, solche Bedingungen schon seit mehreren Jahrzehnten. In Himalaya-Dörfern haben Frauen auch eine wichtige Rolle beim Schutz und Erhalt der Wälder gespielt. Trotz dieser wichtigen Rolle fehlt es an einer angemessenen Anerkennung der Bäuerinnen, so dass die Frauen nicht in den Genuss verschiedener Regierungsprogramme kommen.

Ein weiterer vernachlässigter Aspekt der wichtigen Rolle und des Potenzials von Bäuerinnen ist, dass sie an vielen Orten mehr Interesse und Engagement für eine ökologisch schützende Landwirtschaft gezeigt haben. Ein wichtiger Schritt zum Schutz der Interessen kleiner und mittlerer Landwirte ist die Entwicklung hin zu einer Landwirtschaft, die unabhängiger ist, weniger vom Kauf externer Betriebsmittel abhängt und sich mehr auf freie Ressourcen innerhalb des Dorfes verlässt. Dies appelliert an die natürlichen Schutzinstinkte der Frauen, die ihre Familien vor hohen Kosten und den daraus resultierenden Schulden schützen wollen. Mit ihrem Verständnis für die Realitäten in der Küche und bei den Lebensmitteln setzen sie sich auch stärker für die Produktion von sicheren, gesunden und nahrhaften Lebensmitteln ein, indem sie die Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden usw. vermeiden bzw. reduzieren.

Ein Schlüssel zum Wohlstand auf dem Lande ist die Wertschöpfung bei Feldfrüchten und verwandten ländlichen Produkten durch die Aufnahme eines breiten Spektrums von Lebensmittelverarbeitung in ländlichen Hütten und Kleinbetrieben. Bei dieser Arbeit haben Frauen die Führung inne, da sie über viel mehr Erfahrung und Fähigkeiten verfügen.

Darüber hinaus sind Frauen auch sehr geneigt, eine Führungsrolle in sozialen Reformbewegungen zu übernehmen, insbesondere in Bewegungen zur Eindämmung des Konsums von Alkohol und anderen Rauschmitteln, zur Bekämpfung von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt sowie von Diskriminierung und zur Reduzierung der Last des Mitgift-Systems.

Landarbeiterinnen haben nicht nur viel zur Landwirtschaft beigetragen, sondern auch zur Schaffung vieler nützlicher Güter in den Dörfern und zu Entwicklungsarbeiten wie Teichen und Straßen, die durch ihre höhere Beteiligung am ländlichen Beschäftigungsgarantieprogramm allen zugute kommen. Wenn sie ermutigt werden, sind landlose Bauern auch sehr geneigt, sehr produktive und nützliche Küchengärten anzulegen.


Dieser Artikel wurde mit Hilfe von DeepLtranslator übersetzt.

Quelle - källa - source

Montag, 18. Januar 2021

Brief von Tom Feeley - Herausgeber von InformationClearingHouse

Einar Schlereth

18. Januar 2021

Tom Feeley, Herausgeber von InformationClearingHouse

 

Tom Feeleys Newsletter

Am 17. 01. 2021 hat Tom einen sehr kurzen Brief auf seiner alternativen Nachrichtenseite veröffentlicht:

Verzeiht die Unterbrechung, InformationClearingHouse braucht wirklich

eure Hilfe. 99,5 % unserer Leser spenden nichts, sondern schauen hinaus zum

Fenster. Wir bitten euch nur, dass ihr auf diesen Link klickt [da geht es zu den verschiedenen Bezahlmöglichkeiten: Paypal; Karte oder Bank und sogar zum Angebot eines Mäzens, der die Summe der Spende verdoppelt. Na und? Sagen sich die Leute, was hab ich davon? D. Ü.] und gebt, was immer ihr könnt, um unsere Arbeit zu unterstützen.

Wir bitten euch bescheiden; scrollt nicht weiter.

Frieden und Freude

Tom Feeley

PS: Ihr schickt vielleicht lieber eine Spende per mail an InformationClearingHouse, Po Box 365. Imperial Beach, California. 91933 USA

Hier ist das Original.


Note from Tom

Forgive the interruption, Information Clearing House really needs your help. 99.5 percent of our readers don't give they look the other way. All we ask is that you click this link and provide what ever you can to support our work.
We ask you humbly: please don't scroll away.
Peace and Joy
Tom Feeley
PS. You may prefer to mail a donation (U.S. Funds) to. Information Clearing House, Po Box 365. Imperial Beach, California. 91933 USA

Liebe Leser/innen!

Solche Briefe tauchen jetzt überall auf. Auch auf GlobalResearch, Neo Presse, Counterpunch, Netzfrauen, Countercurrents, China-Rising. Es ist klar, dass diese relativ großen Newsletter (Nachrichtenseiten) Geld brauchen, weil sie die

Mitarbeiter bezahlen müssen, die Server etc. Aber auch kleine Blogs, ähnlich dem meinen, haben manchmal Reklame oder bitten um Spenden, da wir auch Ausgaben haben. Ich habe in 13 Jahren 6 oder 7 PCs resp. Laptops verschlissen. Aber mir widerstrebt es, um Geld zu bitten und Reklame hasse ich von Jugend auf. Ein vollkommen überflüssiges Gewerbe. Aber wir brauchen Wachstum, so tönt es ringsherum. Einen Schmarrn. Das ist kein Wachstum, d. i. Vergeudung.

Aber zurück zu den Großen. Zu GlobalResearch, ICH etc. Sie brauchen Geld, wenn sie keine Werbung betreiben. Sie alle haben Millionen Leser und mit viel Mühe können sie vielleicht 3-400 Spender auftreiben.Obendrein hat Google die Algorythmen so zurechtgerückt, dass die Besucherzahlen aller alternativen Blogs und Newsletters drastisch zurückgegangen sind, was viele Leute aus dem Netz vertrieben hat. das war der Sinn der Übung.

Das ist ein SKANDAL & SCHÄNDLICH & WIDERWÄRTIG.

Gut – ziehen wir 10 % oder 20 % ab von den Millionen, die mit jedem Pfennig rechnen müssen, dann bleiben immer noch hunderttausende. Und wieviele von denen trinken täglich etliche Gläser Bier oder Wein? Können sie nicht auf ein Glas im Monat vielleicht verzichten? Und noch etwas. Alle bezahlen horrende Preise für das Fernsehen, für die vielen Kanäle, die sie zusätzlich bestellen und für ihre Hauspostille – das tägliche Lügenblatt. Wunderbar, sie schlucken zuerst 1 Liter Gift und bekämpfen es dann mit 3 Tropfen Wahrheit. Dass bei der Kur nichts Gescheites herauskommen kann, ist doch einsehbar.

Was denken sich diese Leute? Gar nichts wahrscheinlich. Finden sich großartig, weil sie etwas umsonst abzocken können oder wie? Oder es soll vielleicht eine Alibifunktion erfüllen. Wie irgendein Komiker mal sagte: Heben Sie bloß ihre Eintrittskarten gut auf. Wenns wieder zu einer richtigen Demokratie kommt und die Leute wollen wissen, was Sie eigentlich in der Zeit gemacht haben, dann sagen Sie: Moment mal. Gehen auf den Dachboden und holen das Köfferchen herunter und zeigen ihre Karten: Bitte sehr, ich war im Widerstand.

Der Gipfel ist ja, wenn bei uns kleinen Fischen, die gar nichts nehmen und ihre Arbeit nur machen, weil sie ihr Bedeutung zuschreiben, es uns beinahe wie dem Tom Feeley ergeht: dann sind 99.9 % der Leute zu faul, zu träge, zu feige oder was weiß ich, um einen kleinen, ganz kleinen Kommentar zu schreiben – egal ob kritisch oder zustimmend, irgendwas, was zeigt, dass sie gelesen und etwas nachgedacht haben. Ich habe gerade mal geschaut, wieviel Kommentare es bei 56 Artikeln, die ich geschrieben oder übersetzt habe (ein Teil mit 10 – 20 Seiten lang) gegeben hat: ganze 26, meist ziemlich kurz, aber immerhin. Und auf 100 Kommentare kommt ein Dankeschön, oder ein ‘Danke für deine Arbeit’.

Da kann man wirklich nur zu dem Ergebnis kommen, dass die ganze Arbeit für die Katz ist. Ich habe beschlossen, mein 84. Lebensjahr noch abzuschließen und auch den Blog. Es gibt so viele Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, so viele Musik, die ich noch nicht gehört habe und wenn ich dann wirklich gelegentlich mal Lust habe, was zu schreiben, kann ich das auch machen. Obwohl -

             Das ist dann auch für die Katz!


Sonntag, 17. Januar 2021

VORSCHLAG FÜR KULTURPROJEKT NR. 2

Ich hatte diesen neuen Vorschlag 2 an ca. 8-10 Freund/innen probeweise geschickt in einer bulk-Sendung (wenn man also ein Dokument an einen Freund schickt und gleichzeitig als Blindkopie an viele andre Bekannte & Freunde schickt). Das scheint aber nicht richtig geklappt zu haben, weil nur ein paar Leute geantwortet haben. Also lege ich das Papier nun hier auf. Falls nötig, habe ich auch eine englische Fassung schon hier bereit liegen.

VORSCHLAG FÜR KULTURPROJEKT NR. 2

Einar Schlereth

14. Januar 2021


Wir, d. h. ich und etliche Freunde, alles betagte Herren, haben ein sehr großes

                                                PROBLEM.

Ich glaube, dass ich schon am längsten darüber grüble, weil ich fest überzeugt war, dass ich wohl gleich nach der Pensionierung das Zeitliche segnen würde. Und daher begann ich, mir große Sorgen um meine

                                               BIBLIOTHEK

zu machen. Ich sprach die Stadtbibliothek in der Provinzhauptstadt Växjö an, die dann 2 Herren schickte, die einen Blick auf die 6000 Bücher warfen. Einige

wertvolle Bände fassten sie ins Auge und sagten dann: “Dann wollen wir nun

mal anfangen.” Aber Hallo, meine Herren, da muss irgendjemand etwas völlig

falsch aufgefasst haben. Ich wollte eine Schenkung machen, die nach meinem Tod ausgeführt werden sollte. Dann erklärten sie mir das procedere. Sie würden ma. 2 – 5 % aussuchen und der Rest geht auf den Müll. Das war wie ein Schlag auf den Kopf. An Stelle von Hitler ist jetzt also die Müllkippe getreten. Ist ja auch etwas diskreter. 

Das eigentliche Problem ist, dass sowohl die Bibliotheken als auch die Museen und Kunsthallen in Donationen ertrinken. Sie haben dafür weder Platz, noch das Personal, diese Massen zu handhaben.

                        Wie hieß es immer: Nie wieder! Na dann lest mal weiter!
 

Das Problem besteht also in allen reichen Ländern und ins besondere auch für die Verlage, die für ihre nicht verkauften Bücher die Lagerung nicht bezahlen können. Täglich gibt es unter vielen Toten einen gewissen Prozentsatz Bücher- und Bilderfreunde. Und unter ihnen wiederum viele, die fast einen Herzschlag bekommen, wenn sie davon hören. Ich begann mich also an die Freunde zu wenden, von denen ich wusste, dass sie Bibliontheken haben. Für manche war das ganz neu, für manche nicht, aber allen machte es Kummer. Und alle waren ratlos, bis auf meinen guten Freund Hartmut Barth-Engelbart. Er machte folgende Vorschläge:

Das muss über den Freidenker-Verband, die Arbeiterfotografie, die Nachdenkseiten  usw…  veröffentlicht werden. Wir müssen Strukturen aufbauen und Sponsoren auch im bürgerlichen Lager gewinnen, die daran interessiert sind, den Brand der Bibliothek von Alexandria und Granada, die Bücherverbrennung, die Hexenprozesse und die McCarthy-Tribunale sich nicht noch Mal wiederholen zu lassen. Das Abfackeln der Anna -Amalia-Bibliothek in Weimar, das die Treuhand-Breuel zu verantworten hat, gehört auch in diese Reihe.

Das meine ich aber auch. Bücher zu verbrennen, wenn man weiß, dass sie in der Welt Mangelware sind, vor allem in Afrika, wo die Alphabetisierungsraten hoch sind (ca. 36 % - das sind etwa 400 Mill, aber 800 Millionen können lesen), ist unethisch und ein rassistisches Verbrechen. Im übrigen gibt es auch in dem so reichen Deutschland 4 Millionen Analphabeten. Im gesamten Deutschland rechnet man mit 2-stelligen Zahlen. Da gäbe es viel zu tun, aber man pfeift drauf. Je blöder das Volk, umso besser für die Herren. 

Heute gehen die Bücherverbrennungen diskret vor sich, abgeriegelt und im Günen (hier eine Anlage in Hamm).

Hartmut hat auch schon Vorschläge für Lagerungsorte gemacht: die Quandt’ schen Villen zwischen Bad Homburg und Königstein z. B. Es gibt da auch unter Hamburg riesige Katakomben, die genutzt werden könnten. Und es geht ja um noch mehr, zumindest bei Hartmut und mir, nämlich um wertvolle und originale Gemälde sowie um hunderte Kassetten und Platten mit Musik (Klassik, Jazz, Folk aus aller Welt) sowie CDs und DVDs mit Filmen. Was das Personal angeht, wäre es kein Problem, wenn endlich mal Juristen auf den Plan träten, um die Kriegshetzer und Waffenproduzenten anzuklagen, zu verurteilen und einzubuchten. Dann würden die Milliarden für die Bundeswehr für Kultur frei werden. Aber all die Plätze und Kräfte würden nicht ausreichen.

Nun können wir ja schwerlich unsere Hoffnungen in die über alle Maas-sen hirnrissigen Kulturbanausen in ihren Regierungssesseln setzen, sondern eher in Menschen, die wissen, was Kultur ist und das sind z. B. die Chinesen. André Vltchek hat in mehreren Essays über das kulturelle Leben in Beijing, Shanghai und anderen Städten berichtet. Er erzählte von den zahllosen Kunstgalerien, Bibliotheken, Musikhallen und Opern; dass es in den Galerien – im Gegemsatz zu Europa - auch viele innovative und kritische Werke gibt, die eifrig diskutiert werden. Überhaupt gäbe es in China eine enorme Diskussionskultur, die im Westen so gut wie nicht mehr vorhanden ist.

Hier ist ein kurzes Video über ein afrikanisches Mädchen, das von den Eltern verstoßen wird, weil es als Hexe verschrien wurde. Es kämpft sich aber allein durch, bis sie ihren Wunsch erfüllen kann, zur Schule zu gehen, um zu lernen.

                    Hört seine Geschichte und haltet ein Taschentuch bereit.
 

Und da kam ich auf folgenden Gedanken:

Ihr alle habt von dem gigantischen chinesischen Projekt OBOR (One Belt One Road) gehört und von den geplanten Endpunkten in Europa, als da sind der Bahn-Endpunkt Duisburg und Wien, sowie die Häfen Rotterdam, Genua, Triest und Piräus, ferner geplant auch Rostock und Verona (siehe unter Wiki OBOR englisch, spanisch, russisch, deutsch etc.). Es böte sich an, Piräus und Triest als Punkte für den Empfang von Bücher-Containern zu nutzen, wo die gigantischen China-Container-Schiffe sie mühelos zuladen könnten und auf dem Rückweg durch den Suezkanal und das Rote Meer in afrikanischen, thailändischen und indonesischen Häfen ausladen könnten, je nachdem wo Punkte zur weiteren Verteilung an die neu entstehenden, Universitäten, Forschungsinstitute, Museen sowie Bibliotheken und Museen angelegt werden können.

Ich denke, es ist selbstredend, dass die Ausstattung mit wissenschtlicher und technischer, medizinischer, belletristischer Literatur zu Architektur und Kunst auf dem ausgebeuteten, unterdrückten und vernachlässigten Kontinent Afrika, aber auch in Ländern wie Indien, Indonesien, Vietnam Billionen kosten wird. Anfangs wird es natürlich eine eingleisige Angelegenheit sein, aber im Zuge der Modernisierung könnte es zu einem weltweiten Austausch führen.

Ich werde dieses Papier jetzt an Freunde und Bekannte schicken und möchte euch bitten, eure Meinung dazu zu äußern, eventuelle Fehler mir mitzuteilen, vor allem auch die Leute zu finden, die Kontakte zu chinesischen Institutionen,

Diplomaten oder Professoren haben, die es an maßgebliche Stellen weiterleiten können. Danach sollten wir es korrigiert, vielleicht als Petition (we.act?) dann zur Unterschrift an weitere Freunde schicken.

Sollten wir zu einem positiven Ergebnis kommen, kann man dann immer noch überlegen, wie der Transport am günstigsten zur nächsten Sammelstelle gesandt werden kann und wie man am besten die Hilfe für ältere Freunde bereitstellen kann, die nicht mehr schwere Arbeit leisten können oder die nicht hinreichende finanzielle Mittel zur Verfügung haben.

Mit herzlichen Grüßen

Einar

Samstag, 16. Januar 2021

Admiral Ramdas appelliert an die Regierung, die Landwirt-Gesetze zurückzunehmen (Update)

Gerade kommt auf Countercurrents ein Artikel von Colin Todhunter mit einem kleinen Video hoch, in dem ein Bauer von den Demonstranten in Delhi seine Meinung sagt. Kürz und bündig und er weiß genau, wie die ganze Sache abgelaufen ist. Dass Agro-Bosse Modi die Wahl bezahlt haben und wenn Modi zurückweicht, werden sie ihn vierteilen. Schaut es euch an (engl. Untertexte). Und Toli Todhunter ist natürlich auch prima (Google oder Deep benutzen!).

 

Mehrmals habe ich schon erlebt, dass sich Admiral Ramdas für das Volk Indiens eingesetzt hat. Er ist in Indien eine hoch verehrte und geachtete Persönlichkeit. Ich bin sehr gespannt, ob sich die Kanaille Modi dieser Empfehlung von Admiral Ramdas beugen wird, oder doch lieber auf Seiten der Agrar-Billionäre bleibt.

Admiral Ramdas appelliert an die Regierung, die Landwirt-Gesetze zurückzunehmen

Admiral L. Ramdas

16. 01. 2021

                            Die Landwirtschaftsgesetze zurücknehmen!

Ich bin Admiral Laxminarayan Ramdas, ehemaliger Chef des Marinestabs. Ich habe meinem Vaterland 45 Jahre lang in Uniform gedient und bin nach meiner Pensionierung direkt aus Delhi in dieses Dorf gekommen.

Erstens: Lassen Sie mich zunächst für all jene, die während dieser zwei Monate friedlicher Proteste mit ihrem Leben bezahlt haben das Ehrenopfer (Shraddhanjali) darbringen, indem sie in der bitteren Kälte auf Autobahnen kampierten, die zur nationalen Hauptstadt - Delhi - führen. Ich möchte auch den Tausenden von Landwirten, die im ganzen Land Selbstmord begangen haben, und ihren Familien wegen der harten Bedingungen, unter denen sie schuften, meine Anerkennung zollen.

II. Ich möchte einige Gedanken mit unserem verehrten Premierminister, Shri Narendra Modi ji, und auch den Führern des Samyukta Kisan Andolan teilen.

III. Seit meiner Pensionierung im Jahr 1993 lebe ich in dem Dorf Bhaimala im Raigad Distrikt auf einem Stück Land, das mir die Regierung von Maharashtra für mein Vir Chakra in den Operationen in Bangladesch 1971 gegeben hat. Das war banjar zameen - ohne Wasser und ohne Bäume oder Pflanzen. 26 Jahre lang haben wir das Land begrünt und von unseren Shetkari-Schwestern und -Brüdern etwas über Landwirtschaft gelernt.

Während meiner Dienstzeit waren wir uns zwar der engen Verbundenheit unserer Kajans mit ihrem Land und ihren Kisan-Familien bewusst, aber erst nachdem wir hier gelebt und über den Anbau / die Landwirtschaft gelernt haben, hat man die harte Realität des Landlebens und der Landwirtschaft als Beruf wirklich verstanden.

Es ist diese Erfahrung der Realität, die mich dazu veranlasst hat, meine Stimme zu erheben und mich für die Probleme einzusetzen, die unsere Landwirte heute zu beleuchten versuchen.

IV. Sehr geehrter Herr Premierminister, ich bitte Sie dringend, um der Verfassung und der Republik willen, die uns heilig sind, die drei Landwirtschaftsgesetze, wie von den Landwirten gefordert, aufzuheben und damit die derzeitige, vermeidbare Sackgasse zu beenden.

Jede weitere Gesetzgebung sollte mit den Bauern und ihren Führern diskutiert werden und könnte in der kommenden Haushaltssitzung oder einer Sondersitzung des Parlaments eingebracht werden.

Die neu formulierten Gesetze sollten an einen paritätischen Parlamentsausschuss zur Diskussion mit allen Beteiligten weitergeleitet werden.

V. Wir halten den Tag der Republik für heilig und wichtig für alle Menschen in diesem Land. Die Bauern haben bereits zugesichert, dass sie weder die Parade noch andere Veranstaltungen stören werden. Sie sind natürlich sehr daran interessiert, auch an dieser jährlichen Feier teilzunehmen.

Ich bitte Sie daher, einer einvernehmlich festgelegten Anzahl von Bauern und Traktoren zu erlauben, bis zum 25. Januar das Ramlila-Gelände zu erreichen. Dies wird es ihnen ermöglichen, teilzunehmen und nach der Hauptparade vom Vijay Chowk zum India Gate und weiter zum Kriegsdenkmal zu ziehen.

        Riesige Traktor-Demonstration der Bauern auf dem Weg nach Delhi

Auf diese Weise werden die Bauern in der Lage sein, ihre Söhne und Väter zu ehren, die in den vielen Kriegen, die vor und nach der Unabhängigkeit geführt wurden, das höchste Opfer gebracht haben. Hoffentlich wird dies die Wunden und die Kluft in der Nation heilen.

Ich appelliere auch an die Führer der Kisan Morcha, den Protest abzubrechen und in Ihre Häuser zurückzukehren, wenn die Regierung zustimmt, die drei umstrittenen Gesetze aufzuheben. Sie haben vorbildliche Disziplin gezeigt und den Frieden über diese vielen Wochen in der eisigen Kälte und unter den harten Bedingungen aufrechterhalten. Ich bin zuversichtlich, dass Sie weiterhin den Weg des Friedens und der Gewaltlosigkeit gehen werden.

Diejenigen, die für die Feierlichkeiten am 26. Januar in Delhi bleiben werden, hoffe ich, dass sie auch die gleiche Disziplin einhalten und unseren Tag der Republik mit all ihrem Patriotismus und Eifer bei der geplanten Traktor-Rallye feiern werden.

Ihr habt das ganze Land aufgeweckt und das Gewissen unseres Volkes wachgerüttelt, ich grüße euch alle.

Jai Kisaan. Jai Jawan. Jai Hind.


Admiral Laxminarayan Ramdas war ehemaliger Chef des Marinestabs .

Quelle - källa- source



Freitag, 15. Januar 2021

Neue Studie: Nervenzellen-Verjüngung lässt blinde Mäuse sehen

Mit Dank an bild.de übernehme ich diesen Artikel. 

Denn es gibt eine ganze Menge Menschen, die gerne unsterblich werden wollen und viele, die die Nase voll haben und gerne abtreten, um das Elend nicht mehr mit ansehen zu müssen. Zu denen gehöre ich auch.

Neue Studie: Nervenzellen-Verjüngung lässt blinde Mäuse sehen

Bild.de Redaktion

2.12.21

Es wäre ein kleiner Durchbruch in der Altersforschung …

Forscher fanden bei Mäusen heraus, dass sich durch eine Reprogrammierung Nervenzellen verjüngen lassen

Nervenzellen des Gehirns sind zu Beginn des Lebens anpassungsfähig und können sich so nach Verletzungen regenerieren. Die Fähigkeit geht mit der Reifung des Gehirns allerdings in fast allen Hirnregionen verloren. Wissenschaftler kehrten diesen Alterungsprozess jetzt um.

Durch Experimente in Sehnerven von älteren Mäusen fand das internationale Team aus Altersforschern heraus, dass sich der frühe Status zurückgewinnen lassen könnte ‑ indem Nervenzellen reprogrammiert werden!

Die im Fachjournal „Nature“ veröffentlichte Studie geht dabei auf die Idee der sogenannten Horvath-Clock zurück, mit der das biologische Alter eines Organismus anhand bestimmter, epigenetischer Muster auf der DNA bestimmt und dessen zukünftige Gesundheit und Lebensspanne vorausgesagt werden kann.

Diese epigenetischen Muster entstehen unter anderem durch sogenannte Methylierungen, also chemische Gruppen, mit denen das Erbgut während der Embryonalentwicklung bestückt wird. Sie regeln die Aktivität der Gene. Ihr Muster und damit auch die Zellfunktionen verändern sich im Laufe des Lebens, da gewisse Gene nur in bestimmten Lebensabschnitten gebraucht werden. Manche Funktionen gehen beispielsweise im Alter verloren, obwohl die eigentliche Information weiterhin in den Genen verankert ist.

Mäuse konnten wieder sehen

In ihrer Studie verjüngten die Wissenschaftler Neurone des zuvor verletzten Sehnervs der alten Mäuse, indem sie mithilfe einer Gentherapie drei sogenannte Transkriptionsfaktoren in den Zellen aktivierten. Ergebnis: Die Methylierungsmuster auf dem Erbgut wurden so verändert, dass es dem junger Mäuse glich.

Dadurch erlangten die reprogrammierten Zellen offenbar ihre ursprüngliche Fähigkeit zurück, sich nach einer Verletzung regenerieren zu können – im Fall der Experimente nach einer Augenerkrankung oder einer mechanischen Verletzung.

► Labormäuse mit einem induzierten grünen Star (Glaukom) reagierten nach der Behandlung wieder auf optische Reize und konnten sich immerhin anhand von Mustern in einem Raum orientieren, woraus die Forschenden auf ein wiedergekehrtes Sehvermögen schließen.

Was bedeutet das für den Menschen?

In einem parallel veröffentlichten Begleitartikel kommt der Autor Andrew Huberman zu dem Schluss, dass diese Studie eine neue Ära der Medizin einleiten würde, gealterte und geschädigte Gehirne therapieren zu können.

„Die Studie ist technisch sehr hochwertig und zeigt auf, dass das Epigenom tatsächlich ein gutes Ziel sein kann, um altersbedingte Erkrankungen zu therapieren. Ein ähnlicher Ansatz wurde bereits vor einigen Jahren benutzt, um das grundsätzliche Potenzial dieser Vorgehensweise zu demonstrieren“, sagt Dr. Peter Tessarz, Leiter der Arbeitsgruppe Chromatin and Ageing, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln.

Diese Studien würden vor allem deutlich machen, dass alte Zellen grundsätzlich alle Informationen haben, genauso wie auch junge Zellen, die Information jedoch nicht richtig genutzt wird. „Das Besondere in der vorliegenden Studie ist jetzt jedoch, dass man den Eingriff ins Epigenom gezielt über die Infektion mit harmlosen Viren erreichen kann, was die Möglichkeiten dieses Forschungsansatzes potenziell vergrößern könnte“, ergänzt der Biologe.

Mehr Tests notwendig

„Die Studie weckt sicherlich große Hoffnungen für die regenerative Medizin, allerdings muss der Effekt zunächst in größeren Fallzahlen und unabhängigen Laboren bestätigt werden“, sagt Prof. Dr. Dr. Wolfgang Wagner, Leiter des Lehr- und Forschungsgebiets Stammzellbiologie und Cellular Engineering, Uniklinik RWTH Aachen.

Außerdem sei unklar, ob die gesteigerte Regeneration eher auf einer Reaktivierung der Stammzellen oder im Zusammenhang mit Verjüngungseffekten steht. „Es wird spannend sein zu überprüfen, ob sich ein regenerativer Effekt dann auch auf andere altersassoziierte Erkrankungen übertragen lässt“, so Wagner.

► Und auch Dr. Peter Tessarz mahnt zu Geduld: „Ob und wie sich die Ergebnisse dieser Studie auf andere Erkrankungen oder Gewebe im Alter übertragen lassen, ist leider noch nicht absehbar; das Gleiche gilt für die Übertragbarkeit auf den Menschen …“

Quelle - källa - source

Neue Studie sagt voraus, dass der Amazonas-Regenwald um 2064 kollabieren wird.

Neue Studie sagt voraus, dass der Amazonas-Regenwald um 2064 kollabieren wird.

Tiffany Duong

11. Januar 2021

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

 

Amazonas brennt seit Monaten




Die Zukunft des größten Regenwaldes der Welt sieht düster aus. Ein neuer Bericht für Environment: Science and Policy for Sustainable Development kommt zu dem Schluss, dass der Amazonas-Regenwald zusammenbrechen und bis 2064 weitgehend zu einer trockenen, busch-bewachsene Ebene werden wird. Entwicklung, Abholzung und die Klimakrise sind dafür verantwortlich, so der Autor der Studie und Geologe Robert Toovey Walker von der University of Florida, wie UPI berichtete.

Walker überprüfte die jüngsten Forschungsergebnisse und stellte fest, dass die starke Entwicklung in den Amazonas-Ländern den Wald dezimiert hat und droht, ihn über die Kante in Richtung Zerstörung zu drücken.

Es liegt in der Natur eines Regenwaldes, dass das Kronendach seinen eigenen Niederschlag erzeugt. Die lokale Umgebung und die Bewohner sind zum Überleben auf das darin erzeugte Süßwasser angewiesen. Das Ökosystem kann sich von kleineren, periodischen Dürren erholen, aber längere und schwerere Ereignisse verringern bereits die langfristige Widerstandsfähigkeit des Waldes, berichtet Interesting Engineering.

Längere Trockenzeiten, die der Regenwald bereits erlebt und die durch Abholzung und die Klimakrise noch verschärft werden, verhindern, dass sich die Regenwaldkronen von Bränden erholen. Entflammbare Gräser und Sträucher "dringen permanent ein" und übernehmen die Landschaft; der tropische Regenwald trocknet aus und verwandelt sich in eine tropische Savanne, so die Studie.

"Ein Wald kann nicht überleben, wenn sein Kronendach mehr als 4 Jahre braucht, um sich von einem jährlichen [Dürre-]Ereignis zu erholen", schrieb Walker in dem Bericht. "Das südliche Amazonasgebiet wird bei der derzeitigen Verlängerungsrate der Trockenzeit voraussichtlich irgendwann vor 2064 einen Kipppunkt erreichen."

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wurde dafür kritisiert, den Wald für die Ausbeutung zu öffnen und die Waldzerstörung voranzutreiben. Unter Bolsonaro stieg die Abholzung des Amazonas auf ein 12-Jahres-Hoch, und Aktivisten warnten, dass er die Pandemie als Vorwand benutzte, um den Schutz des Regenwaldes zu untergraben. Walker kritisierte Bolsonaros Regierung für "die Absicht, alle verbleibenden Beschränkungen für die ungehinderte Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Amazoniens zu beseitigen".

Walker schätzte auch, dass der Amazonas um etwa 20% geschrumpft ist, seit die intensive Entwicklung begann, und dass sich die Trockenzeit im Süden bereits um zusätzliche 6,5 Tage pro Jahrzehnt verlängert hat, berichtete UPI.

Die Modelle der Studie sagen voraus, dass, sobald die Abholzung 30-50% im südlichen Amazonien erreicht, die Niederschläge im Westen um bis zu 40% abnehmen werden, was die Verschlechterung dieser Umgebung von üppigem, tropischem Wald zu trockener, offener Savanne zementiert, berichtete Science Alert.

"Am besten kann man sich das Ökosystem Wald als eine Pumpe vorstellen", sagte Walker gegenüber UPI. "Der Wald recycelt Feuchtigkeit, was die regionalen Regenfälle unterstützt. Wenn man den Wald weiter zerstört, sinkt die Niederschlagsmenge... und schließlich macht man die Pumpe kaputt."

Wenn sich der Wald in ein Grasland verwandelt, werden auch alle Vorteile des massiven Ökosystems verschwinden und eine "multidimensionale Katastrophe" wird die Folge sein, schreibt Walker in der Studie.

In erster Linie wird die Wassersicherheit für über 35 Millionen Menschen, die in der Region leben, verdampfen, so Science Alert weiter. Die Abhängigkeit des gesamten Kontinents vom Süßwasser aus Amazonien "bedeutet, dass das Ausmaß der Katastrophe schlimmer sein wird als bisher angenommen", so Walker in der Studie.

Zusätzlich werden viele Pflanzen und Tiere in dem biodiversen Ökosystem zum Aussterben gebracht. Unter ihnen könnten neue medizinische Entdeckungen und Lebensmittel liegen, so UPI. Holz und andere wertvolle Ressourcen werden ebenfalls verschwinden.

Schließlich und vielleicht am alarmierendsten ist laut Science Alert, dass der Wald seine Fähigkeit verlieren könnte, den überschüssigen Kohlenstoff der Welt zu speichern, der hilft, das Klima und die Temperatur des Planeten zu regulieren. Tatsächlich sagen einige voraus, dass der größte Wald der Welt um das Jahr 2035 herum von eine Wasserbecken zu einer Quelle werden wird, so der Bericht.

Walker kam zu dem Schluss, dass es "zweifelhaft" sei, dass der Amazonaswald angesichts der vielen Bedrohungen, denen er ausgesetzt ist, in Zukunft noch widerstandsfähig bleiben könne.


Quelle - källa -- source

Dienstag, 12. Januar 2021

China und seine Entwicklungshilfe mit Schwerpunkt Afrika

China  und seine Entwicklungshilfe mit Schwerpunkt Afrika

Einar Schlereth

12. Januar 2021

Von China erbaute Konferenzhalle für die Afrika Union (AU) in Addis Abeba

Entwicklungshilfe (EH) ist ein relativ neues Phänomen. Seit wann gibt es die denn? Seit der russischen Revolution, seit es die UdSSR und die Internationale gab. In der 3. Internationale saßen kommunistische Delegierte aus der ganzen Welt, auch aus all den Ländern, die noch von den Kolonialisten besetzt waren.

Die SU begann frühzeitig mit der Hilfe für die unterdrückten Völker, die anfangs sich auf politische Unterstützung beschränkte, aber in dem Maße, wie in einigen Ländern Befreiungsbewegungen heranwuchsen, lieferte sie auch Waffenhilfe. Diese Hilfe weitete sich mit der Zeit zwangsläufig aus. In den Befreiungskriegen wurden außer Waffen auch Medikamente, Verbandszeug, Ärzte gebraucht, was dann wiederum zu Stipendien in Russlands Universitäten führte. Und allmählich entstand aus der Hilfe zur Entwicklung die ‘Entwicklungshilfe’.

Das war ja etwas ganz Neues, woran die Imperialisten und Kolonialisten nie im Traum gedacht hatten. Kolonien waren zur Ausbeutung da, zum Diebstahl von Gütern, die es in Europa nicht gab. Ein paar Leute wurden ausgebildet zu Bürohilfen, Fabrik-Arbeitern, Chauffeuren. Nach fast hundert Jahren der Unterdrückung Tanganyikas – erst durch Deutschland, danach von den Briten – gab es in Tanganyika 18 “Intellektuelle” am Tag der Unabhängigkeit. Und als die Franzosen den Senegal verlassen mussten, haben sie alles, was sie gebaut haben (die Schwarzen natürlich unter französischem Kommando), Schulen, Krankenhäuser, Straßen etc. kurz und klein geschlagen. So agiert die edle, zivilisierte Nation.

Nach und nach sah sich der Westen in den 50-er Jahren gezwungen, auch Entwicklungshilfe (EH) zu leisten. Die war von besonderer Art. Für jede Mark, die z. B. in Afrika investiert wurde, kamen wunderbarerweise zwischen 3 und 5 DM wieder zurück. D.h. die EH wurde zu einem ausgezeichneten Instrument der Ausbeutung – ganz friedlich.

Nach dem Sieg Maos in China begann man auch dort Hilfe für unterdrückte Völker zu leisten, obwohl ja das eigene Land noch weitgehend zerstört war von Tschiang Kai-chek und den USA. Schon Mitte der 50-er Jahre leistete China eine enorme militärische Hilfe für Korea, das von den USA überfallen worden war. Trotz allem half China auch nach Kriegsende beim Wiederaufbau Nord-Koreas, das von den Yankees furchtbar zerstört worden war – viel schlimmer als Deutschland. Es stand kaum noch ein größeres Haus und 20 Prozent der Bewohner waren tot (z. Vgl. :D verlor im 1. Weltkrieg keine 4 %).

Später unterstützte Mao auch Vietnam mit Waffen kostenlos gegen Frankreich und die US-Imperialisten, weil er meinte, dass man mit Waffen zur Befreiung keinen Handel treiben darf. Nach Maos Tod bis zum Machtantritt von Xi Jinping ist zwar weiterhin kontinuierlich Hilfe nach Afrika geflossen, aber erst unter Xi trat ein enormer Entwicklungsschub in ganz Afrika durch vermehrte Hilfe Chinas ein. 

Chinas Premierminister Li Keqiang unterzeichnet Eisenbahnvertrag in Nairobi

Und Xi setzte fort, was die Chinesen vor über 500 Jahren schon einmal gemacht hatten, als Admiral Zheng He mit seinen riesigen Schiffen an Afrikas Ostküste landete, nicht um der Eroberung willen, sondern um Neues zu entdecken und intensiven Handel zu treiben.

Aber nach wie vor gilt, dass China erwartet, dass ihre Partner das “US- besetzte” Taiwan nicht anerkennen und dass man sich an die gegenseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des Partners hält. Damit machte sich China gute Freunde, vor allem auch, dass an die Hilfe keinerlei Bedingungen geknüpft werden (gilt nicht für große Bauvorhaben, weil sie die lieber selber bauen, damit es keine Unstimmigkeiten gibt. Angenommen, eine Brücke stürzt ein, dann haben die Chinesen das zu verantworten. Es gibt dann keine Prozesse und Streitigkeiten).  

 

Xi Jinping in Senegal with Präsident Sall

Chinas Entwicklungsfinanzierung für Afrika” auf Wiki ist ganz ordentlich – zuweilen stolpern sie über die eigenen Füße, indem sie auf der einen Seite Chinas Einsatz sehr loben und auf der nächsten wieder bemäkeln, dass die falschen Regime unterstützt werden im Gegensatz zu westlicher Hilfe (jaso? Und wer hat denn dann kontinuierlich die schlimmsten Diktaturen hoch gelobt und unterstützt? USRAELEU). Im Schnitt aber wird in den meisten Artikeln der chinesische Einsatz sehr gelobt, weil er in den vergangenen 20 Jahren Afrika sichtlich vorangebracht hat.

Das haben auch mit uns befreundete Journalisten wie André Vltchek und auch Thomas C. Mountain in ihren Berichten bestätigen können. Insbesondere lobten sie, dass Chinesen immer selbst mit anpacken – nicht wie die Weißen dastehen und herumkommandieren. Dass China die von Kolonialisten total vernachlässigte Infrastruktur vorantrieben durch den Bau von einigen tausend Kilometern an Eisenbahnlinien, Straßen, Autobahnen, Flugplätzen; den Bau von zahlreichen Krankenhäusern, Schulen, Universitäten. Tausende Stipendien für das Studium in China verteilten. Kraftwerke bauten und elektronische Kommunikationsnetze verbesserten oder bauten. André hat in Kenya, Simbabwe, Eritrea begeistertes Lob über die Chinesen hören können. Ein ganz besonderes Beispiel fand er in Harare, das als schlimmste Stadt der WELT bezeichnet wird. Er erlebte es als eine der schönsten, saubersten und sichersten Städte Afrikas. Aber ach, es hat keine malerischen Slums, keine Strichjungen oder billige Huren und man kann keine Devisen-Deals machen. Ja, das ist wirklich schlimm.

Auch der Westen wollte natürlich in dem Geschäft mitmischen. Man hatte allerdings seine eigenen Methoden. Z. B. schickten sie ihre hitmen aus, die sich an hohe Beamte oder am besten direkt an die Staatschefs wandtern, ihnen den Mund wässrig machten für neue Waffensysteme, für großartige Eisenbahnlinien und Staudämme und was es sonst noch alles gibt. Aber das kostet doch? Jaja, aber das ist doch kein Problem. Das wird 100 oder 200 oder 300 Millionen Dollar oder mehr kosten, die bekommt ihr billig und könnt sie nach und nach zurückzahlen. Das eilt ja nicht. Aber, aber, nach 1 oder 2 Jahren wird die Weltlage schlechter und der Zins muss leider ein bisschen angehoben werden. Und somit sitzen zahllose Länder der 3. Welt ganz schnell in der Zinsenfalle und müssen wertvolle Erze verditschen, Gesundheits-, Wasser- und Stromversorgung in die hilfsbereiten Hände westlicher Schurken legen.

Eine weitere beliebte US-Plünderungsmethode ist der braindrain. Das bedeutet, dass bedeutende Wissenschaftler, Experten, Erfinder u. dgl. von den USA mit hohen Löhnen oder Honoraren geködert resp. eingeladen werden. Auf diese Weise verlieren viele Länder die enormen Summen für die Ausbildung und den nachfolgenden Nutzen für das eigene Land. Aber das stört die USA gar nicht und sie vergessen, dass die Schwarzen eigentlich keine Menschen sind.

Ich habe mehrere Fälle beobachtet: In Kenya hat ein kleiner Junge ein Mini-Instrument für ein Fahrrad entwickelt, das zum Aufladen von Handies diente. Ganz klar, dass das zu einem Hit wurde. Denn viele ländlichen Gebiete haben noch keinen Strom und dann müssen die Menschen in den nächsten Laden gehen, um ihr Handy aufladen zu können. In Burundi hat ein Jugendlicher aus ein paar Brettern und Schrottteilen eine Windmühle gebaut, die den Strom für eine Glühlampe oder ein Radio/TV Gerät liefern konnte und somit den Kindern das Studium im Dorf erleichterte resp. möglich machte. Denn je näher man dem Äquator kommt, umso dunkler wird es. Sechs Uhr früh wird es hell und um sechs Uhr abends wird es dunkel. In der Volksrepublik Kongo wiederum hat ein junger Mann ein Gerät für Herzkranke, vor allem für frisch operierte Patienten, die weit entfernt von einer größeren Stadt wohnen, erfunden, um ihre Herzfunktion laufend zu überwachen, das beim geringsten Fehler das nächste Krankenhaus informiert. In diesen drei Fällen wurden die Jungen in die USA eingeladen und mit Angeboten überhäuft. Aber alle drei lehnten sie ab und wollten zurück, um ihrem Land zu dienen. 

 

Geplantes Fernstraßennetz für ganz Afrika.
 

Kann man es den afrikanischen oder andren 3. Weltländern verdenken, dass sie sich lieber an die Chinesen wenden, als an uns? Und als ich dann das erste Mal von den Plänen Xi Jinpings hörte, machte mich das sehr froh. Dieser herrliche Kontinent, ebenfalls mit einer Wiege, eigentlich DER Wiege der Menschheit, der bald eine Zweite Wiege der Menschheit in China folgte. Vergleicht man diese beiden Kulturen, kann man schnell herausfinden, dass sie einander sehr ähnlich sind, und zwar in den elementarsten Bereichen. Beide waren nicht kriegerisch, sondern mussten sich ständig gegen fremde Eindringlinge wehren. Beide haben die ersten Schriften erfunden, die Ägypter gleich mehrere. Beide hatten keine Sklaven – in Ägypten war es gesetzlich verboten, dass Ägypter zu Sklaven wurden (bei den Germanen etwa war es üblich, dass einer, der seine Schulden nicht bezahlen konnte, als Sklave verkauft wurde). Die Ägypter waren den Chinesen in der Behandlung der Frauen voraus. Die Frauen waren den Männern gleichgestellt. Sie saßen zeitweise auch auf dem Pharaonenthron, sie erbten, wenn die Männer starben, sie konnten Geschäfte gründen etc. Auf dem Gymnasium lernten wir noch, dass die Pyramiden von Sklaven gebaut wurden. Nonsense. Sie wurden in der Winterzeit, wenn nichts zu tun war, von den Bauern gebaut, was als Ehre angesehen wurde. Und noch etwas: Beide Länder waren auf viel zu wenig Ackerland beschränkt. China war immer riesengroß, aber es hatte riesige Wüsten, viele Gebirge, wenig Ackererde. Und Ägypten war auf den schmalen Streifen längs des Nils angewiesen. Beide Länder entwickelten den Ackerbau zu hoher Blüte, um ihr Volk ernähren zu können.

Wie schon gesagt, verteidigten sich beide erfolgreich gegen alle Angreifer. Gut, die Chinesen wurden mehrmals von den Mongolen besiegt, konnten sie jedoch durch ihre Menge assimilieren. Die Ägypter verteidigten sich einige TAUSEND Jahre erfolgreich gegen Hetiter, Perser, Türken, Germanen, Nubier. Bis sie einen schweren Fehler begingen, den die Römer später wiederholten. Da sie ja nicht dauernd an Krieg wie die Weißen dachten, legten sie irgendwann den Krieg in die Hände gefangener fremder Völker, die zuvor immer ein paar Jahre in Ägypten arbeiten mussten quasi als Entschädigung, bevor man sie nachhause schickte. Tja und dann wurden einige Generäle immer mächtiger und ergriffen die ganze Macht. Diese Militärs wurden dann aber vom ständigen Ansturm der vielen Nordvölker nach und nach besiegt oder auch gekauft. Alexander, die Römer, später dann die christlichen Horden, die Kreuzzügler (die man heute als fanatische Halsabschneider bezeichnen würde) und die Moslems. Und von dem Schlag hat sich Ägypten nicht mehr erholen können. Und seht euch an, was aus dem stolzen Ägypten geworden ist. Ein Elendshaufen mit seinen Fellachen, geschundene, arme, extrem arme Teufel, die in elenden Lehmhütten hausen. Kommt man hingegen in den Süden Ägyptens zu den Nubiern, findet man, dass jeder Nubier wie ein Adelsmann aussieht und in schön bemalten, geräumigen Häusern wohnt.

Ich denke, dass der kluge Xi das alles auch weiß und deswegen vor allem Schwarz - Afrika zumindest auf den Durchschnittsstand der Welt heben will. In der aktuellen Covid19 Ära hat China sehr viel kostenlose Hilfe geschickt, während die Europäer und Amerikaner ihre Impfstoffe allein für sich nutzen oder teuer verhökern. Ali Baba machte eine Milliarde Dollar locker, um Masken, Schutzkleidung für Schwestern und Ärzte etc. nach Afrika zu schicken. Hat es je einen solchen Milliardär bei uns gegeben? Nicht dass ich wüsste.

Montag, 11. Januar 2021

Strauchritter Modi auf Stromklau in Kaschmir im Jahrhundertwinter

Einen so menschenverachtenden Schurken wie Modi - nein, muss man  nicht lange suchen. Die sitzen in allen westlichen Regierungen. Bei der Krim hat die ganze Welt gebrüllt - wo das genaue Gegenteil wie hier passierte - aber jetzt halten alle das Maul. Weil das ja schließlich UNSER SCHURKE ist. Doch würde es mich nicht wundern, wenn den Millionen indischen Bauern die Geduld ausgeht und sie ihn an die Laterne hängen. Eine Miliarde Menschen würde jubeln.

Ein Leben im Alptraum - nach Unterjochung des 

Volkes in Kaschmir hat Modi ihm im 

Jahrhundertwinter noch 85 % des Stroms geklaut

Prof. M. A. Sofi

10. Januar 2021

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

 

Jahrhundertwinter in Kaschmir - und das Tal ist ohne Strom

Die obige Zeile unterstreicht eine Realität, die nicht viele derjenigen, die das Tal von außerhalb Kaschmirs besuchen, als eine Tatsache des Lebens anerkennen würden. Denn während ihre Gastgeber und die lokale Verwaltung alles tun, um ihnen einen komfortablen Aufenthalt im Tal zu ermöglichen, mit Zugang zu allen Annehmlichkeiten, einschließlich einer fast ununterbrochenen Stromversorgung an ihren Unterkünften, kann natürlich die einheimische Bevölkerung nicht so viel Glück erwarten, und das ist auch völlig verständlich. Was jedoch nicht so klar ist, ist die Ungleichheit zwischen den beiden Klassen, die eigentlich zu verblüffend ist, um als Routine oder normal durchzugehen, wie die folgenden Passagen zeigen sollen.

Nach dem Ausbruch von Covid-19 in Indien vor etwa zehn Monaten gab es in ganz Indien einen Zusammenbruch oder zumindest eine Simulation davon (in Anlehnung an den Ausdruck von P. B. Mehta), der sich vor allem auf das Gesundheitswesen, die Bildung, das Reisen und den Tourismus, das Gastgewerbe und viele andere Dienstleistungen auswirkte. Aber nirgendwo war der Zusammenbruch dieser Dienstleistungen so übergreifend und vollständig wie im Kaschmirtal.

Die elementare Wut des Wetters in dieser Jahreszeit, die sich in diesem Jahr entfesselt hat, hat die Dinge nur noch komplizierter gemacht, als sie eigentlich sein sollten. Die herzzerreißendsten Szenen sind in den Krankenhäusern von Srinagar zu sehen, und noch schlimmer im ländlichen Kaschmir, wo selbst todkranke Patienten mangels medizinischer Versorgung oder rechtzeitiger Beratung durch die Ärzte sich selbst überlassen sind.

Hinzu kommt der fast vollständige Stillstand des Verkehrs auf den Straßen, von denen die meisten aufgrund der schwersten Schneefälle seit Jahrzehnten blockiert bleiben, was durch das Schneckentempo der betroffenen Abteilungen der JK-Verwaltung bei der Räumung der Straßen vom angesammelten Schnee noch verschlimmert wird. Es liegen Zeichen von Todesangst in der Luft, von der die Menschen im ganzen Tal heimgesucht werden, wo das einzige Gebet an die Natur in Form des Wunsches daherkommt, von der Aussicht verschont zu bleiben, dass jemand in der Familie krank wird und der Patient zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden muss. Oder noch schlimmer, die Möglichkeit eines Todesfalls in der Familie, wenn die Rituale, die die Waschungen, die Beerdigung des Verstorbenen oder die Vorkehrungen für die Ernährung der trauernden Familie während der Zeit der Trauer begleiten, die größten Herausforderungen für die Familie, die Freunde, Verwandten und die Nachbarn darstellen. Die häufigen Stromausfälle, die zu einem kompletten Blackout führen, oder das Einfrieren von Wasserleitungen, begleitet von Rohrbrüchen, ist ein Alptraum, vor dem sich jede einzelne Seele in Kaschmir sicher sein möchte. Unter normalen Umständen würden vor allem die wirtschaftlich privilegierten Schichten der Kaschmiris versuchen, dem rauen Winterwetter zu entkommen, indem sie lange Besuche außerhalb des Tals unternehmen. Leider war dieses Jahr eine Ausnahme, da der ungewöhnliche Verdächtige - Covid-19 - die Möglichkeiten zu reisen und sich fern von zu Hause aufzuhalten stark eingeschränkt hat.

Der einzige Punkt, der in diesem Essay herausgearbeitet werden soll, ist folgender: Was haben die aufeinanderfolgenden Regierungen in J&K getan, um das monumentale Leid der Menschen zu lindern, insbesondere derjenigen, die im Tal leben und mit einem Winter zu kämpfen haben, in dem alles aus den Fugen gerät. Man könnte entgegnen, dass das Wetter nicht von irgendjemandem gemacht ist und dass es unfair ist, andere für das damit einhergehende Leid verantwortlich zu machen. Sicherlich, aber das ist nicht mein Plädoyer. Alles, was ich sagen will, ist, dass man hoffen würde, den Stachel aus solch unwirtlichen Wetterbedingungen zu ziehen, wenn nur die riesigen Ressourcen des Tals, die zur Stromerzeugung eingesetzt und ausgebeutet werden und von denen der größte Teil nach Delhi und in viele andere Teile Indiens umgeleitet wird, dem Tal, das sich mit mickrigen 15 % des erzeugten Stroms begnügen muss, den rechtmäßigen Anteil daran zurückgeben würde. Das Ergebnis dieser Regelung ist, dass große Teile des Tals während des größten Teils der Saison ohne Strom sind. Die Situation wäre jedoch sicherlich nicht so schlimm und erbärmlich, wenn die aufeinanderfolgenden Regierungen in J&K ernsthaft genug gewesen wären, zumindest unseren eigenen Anteil an Elektrizität von der Zentralregierung einzufordern, der den hier lebenden Menschen zusteht, und diesen auszugleichen. Wäre das so gewesen, hätten die meisten Teile des Tals nicht tage- und wochenlang ohne Strom auskommen müssen. Die Situation in den städtischen Gebieten und erst recht in Srinagar ist unbestreitbar besser, nicht weil es in der Stadt Srinagar eine ununterbrochene Stromversorgung gibt, sondern weil die Lastverteilung mehr oder weniger gleichmäßig geregelt ist.

Zyniker würden dieses Argument als tendenziös abtun mit der Begründung, dass die Bewohner der oberen Stadtteile von Srinagar keinen Grund haben, sich zu beschweren, da sie in dieser Hinsicht besser gestellt sind. Vielleicht, und das liegt daran, dass diejenigen, die wie dieser Autor das Privileg haben, in einem Gebiet zu leben, in dem sich die Bewohner mit einem "vergleichsweise unbedeutenden" Stromausfall von sagen wir 6-7 Stunden täglich zufrieden geben müssen! Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Methode am Werk ist, die diese verrückte Besessenheit der Regierungen im Zentrum untermauert, den Menschen in Kaschmir weiterhin die Rechte vorzuenthalten, die ihnen zustehen.

Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs an der Spitze des Berges aus Schnee, der das Tal unter sich begraben hat! Eine lange Spanne von Entbehrungen in Kaschmir zu jeder Jahreszeit haben die Machthaber erzeugt zu einem Preis, der ganz gewaltig ist. Sicherlich für die Kaschmiris, aber noch bedrohlicher für diejenigen, die sich endlos fragen, wie man den politischen Aufruhr in Kaschmir beheben kann. Ein Appell an das Prinzip von Occam's Rasiermesser hätte sie darüber aufgeklärt, dass der völlige Vertrauensverlust der Kaschmiris in die Idee Indiens ebenso dem Unwillen des Zentrums geschuldet ist, das Kaschmir-Wirrwarr zu lösen, und seiner exzessiven Gewaltanwendung beim Umgang damit, wie seiner hartnäckigen Weigerung, ihnen die Rechte und Privilegien zu verweigern, die ihnen als normalen Menschen zustehen. Nicht umsonst ist die Situation, wie sie derzeit in Kaschmir herrscht, an einem Scheidepunkt angelangt, und es ist kein Anzeichen in Sicht, dass in absehbarer Zeit ein normales Leben an diesen Ort einkehren wird, egal ob es regnet oder schneit. Es sei denn, die Verantwortlichen haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihre "Politik" entsprechend geändert!

Prof. M. A. Sofi, JK Institute of Mathematical Sciences, (University of Kashmir), Srinagar

Quelle - källa - source

Sonntag, 10. Januar 2021

Die Weigerung der Regierung, die Bauerngesetze aufzuheben, erweist sich als sehr teuer

50 Tote und zahllose Verletzte zählen nicht, es zählt auch nicht, dass die Bauern friedlich und diszipliniert aufgetreten sind. Die Regierungsmmafia will offenbar ein Gemetzel, um dem Bauernpack eine Lektion zu erteilen. Offensichtlich hat der Verfasser das auch im Kopf gehabt, als er von der äußerst riskanten Politik der Regierung sprach. Aber bei der Geschlossenheit einer so großen Menge an Menschen kann das auch leicht nach hinten losgehen. Doch ich ich will nicht spekulieren.

Die Weigerung der Regierung, die Bauerngesetze aufzuheben, erweist sich als sehr teuer

Bharat Dogra

8. Januar 2021

Bäuerinnen protestieren gegen die Bauerngesetze

Die riesige Menschenmenge, die so große Hoffnung hatte, dass das Patt mit den Bauernverbänden bald gelöst sein wird und die Regierung die Hauptforderung selbst nach 44 Tagen friedlicher und disziplinierter Proteste auf fünf Plätzen am Rande von Delhi nicht akzeptiert hat, ist enttäuscht worden. Die Gespräche am heutigen 8. Januar waren besonders unangenehm, als die Vertreter der Bauern in ihren Erklärungen nach Ende der Gespräche noch weniger Hoffnung hatten als je zuvor.

Die Argumente für die Aufhebung der drei Gesetze sind sehr überzeugend, und abgesehen von der wachsenden Einigkeit der Landwirte in dieser Forderung und ihrer festen Entschlossenheit in dieser Frage, erhält diese Forderung immer mehr Unterstützung von bedeutenden Personen und Experten. Die Kraft dieser Forderung und der Bewegung ist so groß, dass auch Organisationen landloser Arbeiter, ihre Mitglieder und Repräsentanten zur Unterstützung gekommen sind und sich sogar dem Protestdharna angeschlossen haben.

Verschiedene Gruppen von Menschen, darunter Frauen, Studenten, Jugendliche, Künstler, Händler, Verkäufer usw. haben die Bewegung spontan unterstützt. Die Bewegung hat starke emotionale Akkorde verschiedener Bevölkerungsgruppen berührt, aber nicht die der Regierung, die sich zunehmend von Bauern, Arbeitern und vielen anderen Gruppen entfremdet zu haben scheint, außer ihren Hardcore-Anhängern.

In der Tat haben sogar Teile der Sangh Parivar gegen die drei Landwirtschaftsgesetze Stellung bezogen. Langjährige Verbündete der BJP wie die Akali Dal und einige andere kleinere Gruppen haben sich aufgrund ihrer Opposition gegen die drei Gesetze von der Partei getrennt. Die meisten der führenden Oppositionsparteien sind natürlich gegen die Landwirtschaftsgesetze und einige haben dies sehr entschieden zum Ausdruck gebracht.

Sicherlich hätte all dies für die Regierung Grund genug sein müssen, die drei Landwirtschaftsgesetze aufzuheben, zumal die Verabschiedung der Gesetze demokratische und verfassungsmäßige Grundsätze ignoriert und in großer Eile durchgepeitscht hatte, und dies allein sollte als ein starker Grund für die Aufhebung der drei Gesetze gelten.

Sehr unglücklicherweise wurden all diese Überlegungen von der Regierung in ihrer Sturheit ignoriert, indem sie sich weigerte, die wichtigste Forderung der Bewegung, die drei Landwirtschaftsgesetze aufzuheben, zu akzeptieren. Das hat hohe Kosten für die Nation und ihre Demokratie [Hahaha – Diktatur darf nicht vorkommen. D. Ü.] Die offensichtlichsten Kosten beziehen sich auf die Härten, die die Bauern erleiden - den Tod von fast 50 Landwirten bei den Protesten, die bei sehr kalter Witterung mit starken Regenschauern stattfanden sowie viele gesundheitliche und andre Probleme, die mit solchen Blockaden verbunden sind.

Es gibt jedoch noch umfassendere Kosten, die mit dem Vertrauensverlust zwischen Regierung und Bevölkerung, der Verhärtung von Haltungen und dem Verlust des Vertrauens in demokratische Prozesse zusammenhängen. Eine solch riskante Politik, wie sie praktiziert wird, kann extrem kostspielig werden, wenn die Dinge außer Kontrolle geraten und die Situation sich verschlechtert. Erfahrene, wohlmeinende Führungspersönlichkeiten lassen solche Konfrontationen nicht lange auf sich beruhen. Die Kosten für die Nation, ihre Demokratie und Sicherheit werden extrem hoch sein, wenn die Regierung auf schwere Gewaltanwendung gegen diese Bewegung zurückgreift.

Man kann nur hoffen, dass sich trotz allem auf Seiten der Regierung die Vernunft durchsetzt und sie endlich die Forderung nach Aufhebung der drei Agrargesetze akzeptiert.

Bharat Dogra ist ein Journalist und Autor. Zu seinen jüngsten Büchern gehören Planet in Peril und Protecting Earth for Children.

Quelle - källa - source

Periyar E.V. Ramasamy: Es ist notwendig, das revolutionäre Erbe des süd-asiatischen Sokrates wiederzubeleben

Dieses Zitat unter dem Bild ist in der Tat ein  schöner Leitfaden für's

Leben und die junge Studentin hat vollkommen Recht, wenn sie die Gedanken von Periyar verbreitet und Marx studiert. Das ist jetzt zur Zeit der faschistischen Hindu-Modi Diktatur wahrlich angebracht. Mahatma  Gandhi hilft da nicht weiter. Es versteht sich von selbst, wenn so ein Mann nie zitiert wird. Die Ablehnung Gottes und des Brahmanismus ist ein Keulenschlag gegen das widerwärtige gegenwärtige Regime Indiens.

Periyar E.V. Ramasamy: Es ist notwendig, das revolutionäre Erbe des süd-asiatischen Sokrates wiederzubeleben

Adithya M

8. 01. 21

Aus dem Englischen: Einar Schlereth 

 

Periyar E.V. Ramasamy

"Wenn ein größeres Land ein kleineres Land unterdrückt, stehe ich auf der Seite des kleineren Landes. Wenn das kleinere Land eine Mehrheitsreligion hat, die die Minderheitsreligionen unterdrückt, dann stehe ich auf der Seite der Minderheitsreligionen. Wenn die Minderheitsreligion eine Kaste hat und eine Kaste eine andere Kaste unterdrückt, stehe ich auf der Seite der Kaste, die unterdrückt wird. Wenn in der unterdrückten Kaste ein Arbeitgeber seinen Angestellten unterdrückt, stehe ich auf der Seite des Angestellten, wenn der Angestellte nach Hause geht und seine Frau unterdrückt, stehe ich auf der Seite dieser Frau. Insgesamt ist die Unterdrückung mein Feind."  - Periyar E. V. Ramasamy


Er war Atheist, er war Feminist, er war gegen religiöse Einrichtungen, er trug Schwarz, er war ein radikaler Denker, er ist immer noch ein Ikonoklast für viele, die sein universelles Denken respektierten und studierten. Thanthai Periyar existiert als ein Denkmal der vernachlässigten Sozialphilosophie in der indischen intellektuellen Arena. Der Monat September markiert den 142. Geburtstag von E.V Ramasamy, im Volksmund als Periyar bekannt. Der Quantensprung der Zeit änderte nichts an seiner Stellung vor der Elite der intellektuellen Studentenschaft; er ist unter ihnen bekannt als ein dravidischer Führer, der eine separatistische Bewegung in Südindien eskalierte und darüber hinaus als ein Anti-Hindi-Idol! Das Bildungssystem hat sein rationales Denken und seine Sozialphilosophie unterbewertet und ihn nur als einen nonkonformistischen Führer dargestellt, obwohl es eine Vielzahl von gleichwertigen Werten gibt, die über ihn zu diskutieren sind. Es lohnt sich nicht, Periyar zu charakterisieren und in einen zeitlichen Rahmen einzupassen; er war seiner Zeit voraus, seine Philosophie und Werte müssen in einem universellen Kontext studiert werden und sollten in diesen beispiellosen Zeiten in Erinnerung bleiben.

Periyar und Parallelen mit Sokrates

Die Handlungen von Sokrates und wie er sich für die Jugend im klassischen Athen einsetzte und wie Periyar die brahmanische Ordnung und das internaisierte Kasten- System unter nicht-Brahmanen in Tamil Nadu in Frage stellte, haben symbolische Ähnlichkeiten. Obwohl Sokrates keine formelle Erziehung genossen hat, war er in der Lage, ein dialektisches Herangehen an den Rationalismus zu entwickeln und damit die Idee von der Überlegenheit von Athen über Sparta und die ganze Welt herauszufordern.

In diesem Prozess demontierte er den athenischen Stolz über die vage Idee der Vorherrschaft, deckte die Schwäche des Systems auf und befähigte die Jugend, ihre Eltern und die Machthaber zu hinterfragen. Entsprechend wählte Periyar den Weg einer missionarischen Kampagne, um die Wurzeln des Kastensystems zu besiegen, indem er das unpersönliche rationale Denken unter den Massen verbreitete. Für ihn bedeutete Rationalismus Freiheit und die Abschaffung Gottes war rudimentär.

Periyar erkannte die Notwendigkeit, wissenschaftliches Temperament unter den Menschen zu entwickeln und lieferte eine ökonomische Erklärung für die Unterwerfung der Frauen. Die koloniale Unterwerfung war sekundär für diejenigen, die zu den unteren Schichten des sogenannten "hierarchischen Kastensystems" gehörten. Periyar führte die Bewegung der Selbstachtung an, um die Fesseln dieser sozialen Hegemonie zu sprengen, und legte Werte der Selbstermächtigung und der Menschenwürde an und ermutigte zu "Selbstachtung-Ehen" ohne Brahmanen-Priester. Durch diese Bewegung förderte er Beschäftigungs- und Bildungschancen für Frauen. So wie die Philosophie von Sokrates durch Aristoteles institutionalisiert wurde, hatte auch Periyar viele Anhänger. Seine antireligiösen Werte, seine Sozialphilosophie und sein Feminismus erlangten zu dieser Zeit in Tamil Nadu eine breite gesellschaftliche Basis, die sich jedoch im Laufe der Zeit verschlechterte. Das Versäumnis, seine Praktiken zu institutionalisieren, wirkte wie eine unterbrochene Brücke und erfüllte daher nicht das beabsichtigte Ergebnis.

Tamil Nadu wurde der erste Bundesstaat, der Reservierungen für rückständige Kasten in Regierungsjobs gewährte, was später in ganz Indien durch den ersten Zusatzartikel der indischen Verfassung eingeführt wurde. Periyars Erfolg steht auf einer Stufe mit dem von Sokrates, wenn es darum geht, soziale Übel auszurotten und rationales Denken unter den Menschen zu wecken. Doch wie bereits erwähnt, verschlechterte sich sein Denken mit der sich verändernden politischen Kultur.

Die Notwendigkeit, Periyars Werte im heutigen Indien wiederzubeleben

Während der Anti-CAA-Bewegung verkündete die Studentengemeinde zusammen mit gut informierten Massen die Ideen von Gandhi, Ambedkar, Nehru, Azad und sogar von Bhagat Singh als Zeichen der sozialen Revolution. Rufe nach der Ermächtigung der Dalits und religiöser Toleranz wurden laut. Zugleich blieben die ebenso universellen Ideen von Periyar am Rande. Dies ist ein deutliches Zeichen für die "Trockenheit des indischen intellektuellen Systems". Schmutzige Politik und Konkurrenz um die Macht sind zu alltäglichen Phänomenen geworden. Unter diesen Umständen ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wie E.V. Ramsamy gehandelt hat! Er kritisierte die Elitenstrukturen und Kastenvorurteile in der Kongresspartei. Sein Gesetzentwurf für eine kommunale Vertretung wurde in einer offenen Sitzung des Kongresses in Kanchipuram abgelehnt, und er hatte den Mut, den Kongress für diesen Akt des brahmanischen Imperialismus zu verlassen. Er prangerte die Unterrepräsentation von Dalits und Frauen in prominenten Positionen der indischen politischen Parteien an.

Die unglaubliche Zunahme von Gewalt gegen Minderheiten, Dalits und die Idee der Einschränkung von Rede und Ausdruck heute zeigt deutlich, warum die soziale Philosophie von Periyar wiederbelebt und diskutiert werden sollte. Wir brauchen seine Ideen und Werte, um die Errichtung einer brahmanischen Theokratie in Form eines majoritären Nationalismus zu verhindern. Der Versuch, seine Ideologie ins Lächerliche zu ziehen, dient nur dazu, die Errungenschaften der OBCs* in ganz Indien abzulehnen. Dravida Kazhagam, die politische Partei, die von Periyar gegründet wurde, sagt: "Wenn Tamil Nadu zufällig der einzige Staat ist, in dem eine 69-prozentige Reservierung erlaubt ist, dann ist es dank Periyar. OBC-Führer wie Uma Bharati und Kalyan Singh sind die Produkte des Periyaritischen Erbes, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind."

* OBC = engl. Other Backward Classes (andere zurückgebliebene Klassen)

Lesen Sie das eingangs erwähnte Zitat noch einmal.

Adithya M. ist Studentin im zweiten Jahr des Grundstudiums der Politikwissenschaften am Hindu College der Universität Delhi. Sie ist eine begeisterte Leserin subalterner politischer Literatur. Außerdem ist sie sehr daran interessiert, marxistische Theorien zu verstehen und zu lernen und für ihre Rechte zu kämpfen.

Ursprünglich in der Hindu college Gazette veröffentlicht.

Quelle - källa - source