Sonntag, 15. Januar 2017

Zhou Youguang, der Chinesisch schreiben so einfach wie das AB C machte.

New York Times
15.Januar 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Zhou Youguang war ein Ökonom, der drei Jahre in New York arbeitete. Aber nachdem er nach China zurückkehrte, wurde er von der chinesischen Regierung verpflichet, ein einfacheres alphabetisches Schreibsystem zu entwickeln.

Der Schöpfer des Hanyu pinyin half, das Erlernen der Sprache sowohl in China als auch im Ausland zu erleichtern. PHOTO: SINA WEIBO
BEIJING  Zhou Youguang, bekannt als Vater des Hanyu pinyin zur Schaffung des Systems einer romanisierten chinesischen Schrift, die zum internationalen Standard seit ihrer Einführung vor etwa 60 Jahren geworden ist. Starb gestern in Beijing, wie die chinesischen Medien berichteten. Er war 111 Jahre alt.

Sie wurde von China 1958 angenommen. Das Hanyu pinyin sollte die zehntausenden traditionellen Schriftzeichen, in denen das Chinesische geschrieben wurde, ersetzen, aber als ein ortographisches Brecheisen, um einen Zugang in das Labyrinth dieser Schriftzeichen zu erlangen.

Seither hat das Hanyu pinyin den Alphabetismus im Lande enorm erhöht, hat die Qualen von Ausländern beim Studium des Chinesischen erleichtert, hat den Blinden einen Weg ermöglicht, die Sprache in Braille zu lesen und erleichterte in einer Entwicklung, die Herr Zhou schwerlich vorhersehen konnte, den schnellen Zugang des Chinesischen in die Komputer-Tabulatoren und die Mobiltelefone.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Hacking, Wanzen, Sklaverei und Geldwäsche: Wie IBAMA und Indigene eine Gangster-Gang hochgehen lassen

Beim Übersetzen dieses Artikels habe ich vor Wut wieder leise vor mich hin geköchelt. Es ist wieder ein klassisches Beispiel, wie die größten Verbrechen stets in den feinsten Gesellschaftskreisen ausgeheckt werden und immer auch nur möglich sind, indem sie auch in den höchsten Kreisen gedeckt werden. Es hat stets in Brasilien Bemühungen von ganz unten gegeben, die Korruption zu beseitigen, aber die weiße Oberschicht, die Oligarchen, haben Jahrhunderte lang so tief verankerte Abhängigkeitsverflechtungen geschaffen, dass es fast unmöglich scheint, sie aufzubrechen. Schaut euch diesen Superverbrecher Jotinha an, der trotz Verhaftung aus dem Gefängnis rein- und rausmarschiert, als wäre gar nichts gewesen. Dabei reichen seine Schandtaten für mindestens 3 x lebenslänglich unter verschärften Haftbedingungen. Es sind ja nicht nur die riesigen Wald-Gebiete, die da abgeholzt wurden, und dadurch unschätzbare Flora vernichtet wird, sondern auch ungezählte Tierarten. Den indigenen Völkern wird ein unermessliches Unrecht zugefügt - letztlich der gesamten Menschheit - und obendrein werden bettelarme brasilianische Arbeiter ärger noch als Vieh behandelt. Und dieser Jotinha will ein Mensch sein? Das kann er nur, weil die ihn umgebende Klasse aus denselben abartigen menschähnlichen Exemplaren besteht, die fest zusammenhalten im Gegensatz zum Volk, das sich immer wieder beschwatzen und vertrösten lässt und jedem Versprechen glaubt, auch wenn niemals nur eines gehalten wird. In so einem Ambiente war es möglich, eine anständige Präsidenten aus dem Amt zu jagen. Mich ekelt es.


Hacking, Wanzen, Sklaverei und Geldwäsche: Wie IBAMA und Indigene eine Gangster-Gang hochgehen lassen
ECOTERRA und ((o))eco

20. Dezember 2016

aus dem Englischen und Portugiesischen: Einar Schlereth


Bis zu seiner Verhaftung in diesem Jahr hat einer der größte Waldzerstörer in der Geschichte des Amazonas ein großes und raffiniertes kriminelles Netzwerk von seiner Basis im Viertel Jardins der feinen Leute in Sao Paulo geleitet. Wanzen und Feld-Untersuchungen durch Bundesagenten haben eine ausufernde Operation aufgedeckt, mit der Millionen in der Landwirtschaft gemacht wurden, vermittels Hacking, Satelliten-Analyse und Sklavenarbeit. Dieser Bericht beruht zum großen Teil auf der Darstellung des Falles auf der brasilianischen Umwelt-Nachrichten-Seite ((o))eco.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Dokumentation über Zoophilia

Einar Schlereth
11.Januar 2017

Ihr braucht gar nicht erst zu googeln, denn dort findet ihr das Wort Zoophilia nicht. Auch die deutsche Rechtschreibung im Libre Office unterstreicht das Wort als falsch. Nun ja, Leute mit Griechisch-Kenntnissen oder mit etwas Phantasie können sich sehr  leicht zusammenreimen, um was es geht: um Tierliebe, die Tierliebe der besonderen Art.

Gesetzliche Verbote sind ein Erbe der Bibel.
Die rabiate Verfolgung der Zoophilia begann in Europa, besser noch im christlichen Kulturbereich just mit der Einführung des Christentums. In den 'heidnischen' Ländern war vielerorts Zoophilia Teil des sexuellen Verhaltens. Sie ist im Grunde so alt wie die Menschheit. Die ältesten Kunst-Äußerungen des Menschen, die Grottenmalereien in Altamira (16000 v. u. Z.), die noch viel älteren, die mitten in der Sahara gefunden wurden und noch älteren in Südafrika zeigen Menschen, die mit Tieren sexuell Verkehr haben.

In Persien, Indien, Hinterindien, China bis nach Japan gibt es Malereien, Skulpturen,
Fresken, Holzschnitte aus allen Jahrhunderten, die detailliert den Verkehr von Frauen und Männern mit allen nur denkbaren Tieren darstellen. Ich denke, dass das auch für die Hochkulturen in Nord - und Südamerika gilt, obwohl mir davon nichts präsent ist. Eine amüsante Story ist aus Indien bekannt. Unter der britischen Herrschaft beschwerten sich alle Männer eines Dorfes bei den Engländern, dass ihre Frauen ständig hinauf auf die Weiden gingen, um es mit den Ponys zu treiben. Die Engländer trafen ein salomonisches Urteil: Die Frauen durften nur noch einmal die Woche hinaufgehen.

Montag, 9. Januar 2017

Ditt und Datt aus Russland

Russische Post, Nr. 1 vom 9. Januar 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Weihnacht auf dem Roten Platz in Moskau

Kälteste Weihnacht in Moskau in 120 Jahren

Am 7. Januar, der Weihnacht in Russland wurde das kälteste Wetter in 120 Jahren gemessen, berichtet Ria Novosti. In Moskau sank die Temperatur auf ca. -30°C, außerhalb von Moskau waren es -32°. In Sibirien und Jakutien wurden - 40 Grad notiert.

Kälteeinbrüche von -30 und -40° C sind in Moskau nicht ungewöhnlich. Wie jeder Besucher versichern kann, geht sogar der Verkauf von Eis auf den Straßen weiter bei diesen Temperaturen. Aber da ungewöhnlich viele in der Weihnachtsnacht unterwegs waren, wurden 200 Zelte organisiert, wo man warme Mahlzeiten bekommen konnte. 

Die orthodoxe Kirche folgt nicht dem julianischen Kalender, der 13. Tage hinter dem gregorianischen Kalender zurückliegt, der von der katholischen Kirche im 15. Jahrhundert angenommen wurde. Daher feiern die orthodoxen Christen Weihnachten am 7. Januar und nicht am 25. Dezember.

rt.com 7/1

Selbst 500 Radfahrer ließen sich nicht abschrecken.

Das BNP wächst 2017

Bereits im 2. Halbjahr 2017 kann Russlands BNP auf 2 % wachsen, sagt Maxim Oreshkin, der neue Minister für wirtschaftliche Entwicklung (nach dem abgesetzten Uljukajew).

Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Schandfleck westlicher Berichterstattung: Humanitäre Katastrophe im Jemen spitzt sich zu

8. Januar 2017

Ich habe schon mehrfach Artikel zu Jemen aufgelegt. Aber es passiert absolut nichts. Die Medien schweigen. Aber RT schweigt nicht, deswegen lege ich noch rasch diesen Bericht auf.
Ein Mann klagt an - vor wem?

Im Jemen ereignet sich eine humanitäre Katastrophe. Die Mangelernährung ist laut UNICEF auf einem neuen Höchststand. Knapp 2 Millionen Kinder leiden an Unterernährung. Alle 10 Minuten stirbt mindestens ein Kind.
Beim Krieg im Jemen handelt es sich um einen Schandfleck der westlichen Mainstreammedien. Die westlichen Regierungen wollen nicht, dass die Medien über ihre Beteiligung am Krieg berichten, weil sie alle beteiligt sind und natürlich fett daran verdienen.

Der Hashtag #SOS-YEMEN GENOCIDE verbreitet sich in den sozialen Medien weltweit.
Schaut euch das Video an und verbreitet es und ruft eure 'Volksvertreter' an und die Zeitungen und fragt, warum sie dazu nichts zu sagen haben.


Ende des US-Imperiums: Russische Kriegsschiffe trafen gerade in den Philippinen ein


Darius Shahtahmasebi
6.Januar 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Duterte begrüßt Konteradmiral Edurard Mikhailow
Der bekannte amerikanische Kritiker der Außenpolitik und Linguist, Prof. Noam Chomsky, hat zahlreiche Male erklärt, dass die Macht der USA seit dem 2. Weltkrieg ständig abgenommen hat. Wie er anmerkte, hatte die USA 1945 „buchstäblich den Reichtum der halben Welt, unglaubliche Sicherheit, Kontrolle über die westliche Hemisphäre, über beide Ozeane und – die gegenüberliegenden Küsten beider Ozeane“.

In diesem Zusammenhang – und im Zusammenhang mit den ständigen Kriegen, die die USA in mehreren Ländern mit der fortgeschrittensten Militärtechnologie der Welt führten – ist es schwer, sich vorzustellen, wie das passieren konnte. Aber Chomsky hat nicht Unrecht.

Es begann mit dem, was man in den 40-er Jahren den „Verlust von China“ nannte, dass die USA langsam Gebiete in Südostasien verloren, was dazu führte, dass sie brutal die Indochina Kriege vom Zaun brach. Chomsky schreibt, indem Vietnam zerstört wurde in einem stark kritisierten Krieg – sollte verhütet werden, dass Vietnam seine Selbständigkeit gewinnt und vielleicht ein kommunistischer Staat wird – und man wollte den anderen Ländern verdeutlichen, dass jedes Land, das sich von der US-Kontrolle befreien würde, in die Steinzeit gebombt werden würde. Die Strategie funktionierte damals; wie Chomsky schreibt, hatte 1965 jedes Land in der Region eine Diktatur, die so herrschte, wie es die - außenpolitischen Interessen erforderten. Aber wie die jüngsten Entwicklungen in der asiatischen Region gezeigt haben, war der Erfolg dieser tyrannischen Strategie wirklich sehr kurzlebig.

MEXIKO: 6 Tote, 1000-de verhaftet, Regierung bleibt stur (Update)


Einar Schlereth
8. Januar 2017
Massenprotest in Mexiko
Dies ist ein kurzes Update zu dem Artikel von vorgestern. Ein kurzer Check hat ergeben, dass im deutschen Sprachraum nur die Neue Zürcher Zeitung etwas über den Sreik gebracht hat, aber in Deutschland von den MSM (den Mainstreammedien) nur die Stuttgarter Zeitung und das Handelsblatt lediglich von einem Lehrerstreik sprechen (das Handelsblatt kann der Pöbel aber nicht lesen, auch wenn man den ad-Blocker deaktiviert). Also wie immer einseitig und verlogen, denn sie stellen die Demonstranten als gewalttätig und roh dar. Dabei ist gerade die mexikanische Polizei als einmalig brutal und rücksichtlos bekannt. Besonders tat sie sich 1968 in Mexiko City auf dem Tlatelolco-Platz hervor, wo sie 300 Studenten massakrierte und tausende Verletzte hinterließ.

Ansonsten haben nur eine Reihe von alternativen Webseiten über Mexiko berichtet. Es geht einerseits um die von dem Präsidenten vorgelegte Erziehungsreform sowie um die Senkung der Subsidien für Treibstoff um 20 %, was eine erhebliche Verteuerung des jetzigen Preise von 4 $ (mehr als in den USA) für die Gallone (3,78 l) mit sich gebracht hat, vor allem die Verteuerung der Lebensmittel – obwohl Mexiko eine Menge Erdöl fördert.

Aber Innenminister José Antonio Meade sagte entschlossen im Rundfunk: „Keinen Schritt zurück!“ Und Peña Nieto stellte die absurde Behauptung auf, dass „künstlich niedrige Preise beizubehalten, würde bedeuten, den Ärmsten Resourcen wegnehmen und sie denen geben, die am meisten haben“. Also merkt euch das, ihr Tölpel, wenn ihr mehr bezahlt, verdient ihr mehr.

Freitag, 6. Januar 2017

Mexikaner haben genug – Streik breitet sich aus – Tausende Polizisten im Einsatz


Neil Hardt
6.Januar 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Bourgeoisie hat die Hosen voll.
Die Polizei hat in ganz Mexiko an die 600 Verhaftungen vorgenommen bei den andauernden Protesten gegen Präsident Enrique Pena Nietos Senkung der Benzin-Suventionen, was umgangssprachlich als gasolinazo bezeichnet wird. Ein Polizist wurde getötet bei Konfrontationen in einem Armenviertel von Mexico City. Der Bürgermeister hat 9000 Polizisten eingesetzt, um das Handelszentrum der Stadt zu schützen.

Gestern gab es Andeutungen, dass die örtlichen Proteste der Arbeiter sich zu einer breiteren Streikbewegung entwickeln. Vierzehn Tausend Busse, LKWs und Taxis im Öl produzierenden Staat Veracruz erklärten einen Streik in ihrem Staat von unbegrenzter Länge. Viele ließen ihre LKWs, Taxis und Busse auf den Straßen stehen.

Arbeiter in Veraceruz an der Atlantischen Küste schlossen sich den Transportarbeitern in Guadalajara an der Pazifikküste an, aber erste Berichte sprachen nur von teilweisen Streiks. LKW-Fahrer und Demonstranten fuhren fort, mehrere wichtige Schnellstraßen und Zollposten zu blockieren, die große Inlandstädte miteinander verbinden.

Der Protest geht weiter, während der kommende Präsident Trump noch mehr Zweifel anmeldete an Mexikos Industrie, die für den US-Markt produziert, als er eine Drohung tweetete, Toyota wegen seiner Pläne, eine Autofabrik in Baja California zu bauen, zu bestrafen.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Wie ein vereintes Iran, Russland und China die Welt verändert – zum besseren.

Federico Pieraccini

3. Januar 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


US-Weltmacht ade!

Die zwei vorherigen Artikel beschäftigten sich mit verschiedenen geopolitischen Theorien, ihrer Übertragung in moderne Konzepte und praktische Aktionen, die von den USA in den vergangenen Jahrzehnten unternommen wurden, um die globale Vorherrschaft zu gewinnen. Dieser Teil wird beschreiben, wie der Iran, China und Russland über die Jahre eine Vielfalt von ökonomischen und militärischen Aktionen unternahmen, um den kontinentalen Angriff auf ihre Souveränität durch den Westen abzuwehren; insbesondere, wie die US-Bemühung um die globale Hegemonie eigentlich das Ende des 'unipolaren Momentes' beschleunigte, dank des Entstehens einer multipolaren Welt.

Vom Moment des Berliner Mauerfalls an sah die USA eine einzigartige Gelegenheit, das Ziel eines einzigen globalen Hegemons zu erreichen. Mit dem Ende der Sowjetunion konnte Washington zweifellos nach planetarer Herrschaft streben, ohne Wettbewerb fürchten zu müssen und vor allem keine Konsequenzen. Amerika fand sich selbst als einzige und alleinige Supermacht, mit der Aussicht, ihr kulturelles und ökonomisches Modell über den Planeten auszubreiten, wenn nötig mit militärischen Mitteln.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Es ist ein gut gehütetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem „Geldentwertungs“-Projekt (Update)


Hierzu noch ein Video von RT mit einer Diskussion zur Abschaffung von Bargeld, das auch in Deutschland und Schweden allmählich auf den Tisch kommt. Das wird auch Zeit, denn wie man am Fall Indien sieht, kann die Regierungs-Mafia blitzschnell zuschlagen.


Einar Schlereth
4. Januar 2014

Ich begann gerade mit der Übersetzung dieses Artikels, da er der erste Hinweis auf den berühmten amerikanischen Finger war, der hinter dieser irrsinnigen Entscheidung Modis und seiner Billionärsmafia steckt, als ich auf das deutsche Original stieß. Das vermutete ich die ganze Zeit, ohne etwas darüber zu erfahren. Aber nun reiche ich euch diesen Artikel von Norbert Haering weiter. Und wenn ihr sein Papier gelesen habt, werden ihr wissen, dass alle die ganz, ganz großen Player in der US-und Finanz Politik dahinterstecken. Diese katastrophale Entscheidung von Modi wurde also in Washington, der IWF, der FED etc. ausgebrütet und hat in der indischen Bevölkerung ein enormes Unheil angerichtet. Es hat schon an die hundert Selbstmorde gegeben und Tote, weil Todkranke kein Geld hatten, um das Krankenhaus VORHER bezahlen zu können. Denn erstens haben nur ca. 36 % der Inder ein Bankkonto; zweitens ist auf vielen Konten kein Geld und drittens ist ein außerordentlicher Geldmangel aufgetreten, der weite Teile des Handels, vor allem in den ländlichen Regionen, zum Erliegen gebracht hat. Und das in einer Ökonomie,  die unter dem faschistischen Hindu-Regime von Modi sowieso schon kränkelte.
Hier folgt Haerings Artikel:
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Es ist ein gut gehütetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem „Geldentwertungs“-Projekt


Norbert Haering
1. Januar 2017
Andrang beim Geldhändler
Mit einem Schlag erklärte die indische Regierung am 8. November 2016 die beiden größten Geldscheine und damit über 80 Prozent des indischen Bargelds mit sofortiger Wirkung für ungültig. Worüber erstaunlicher Weise niemand zu reden oder zu schreiben scheint, ist die entscheidende Rolle, die Washington dabei spielte. Dabei wurde sie nur sehr oberflächlich verborgen.

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Zu dem Thema hat auch unsere geschätzte Vandana Shiva folgenden Artikel geschrieben „Demonitisation: Beware of Digital Dictatorship“ (Geldentwertungs-Projekt: Hütet euch vor der digitalen Diktatur – Norbert Häring schreibt 'Bargeld -Experiment', was ich nicht so geglückt finde. Denn erstens sind in ganz Europa schon lange Bemühungen in Gange, das Bargeld völlig abzuschaffen, was bisher auf den hartnäckigen Widerstand der Bevölkerung gestoßen ist. Es geht also um eine bargeldlose Zahlungs-Reform. Aber was Reform in Wirklichkeit bedeutet, müsstet ihr von der Euro-“Reform“ noch in Erinnerung haben. Reform heißt immer, wirklich immer nur 'Abzocke' und zwar massiv. Zweitens geht es um die totale Kontrolle aller Menschen. Man will wissen, wann ihr zur Arbeit fahrt, wann ihr anfangt, wann ihr aufhört, wann und wo ihr essen geht, zuhause ankommt, ins Bett geht und wann ihr eins der Millionen öffentlichen Scheißhäuser benutzt, die nur mit der Kreditcard zu öffnen sind. Ich wüsste da eine gute Protestaktion, die aber von mindestens einigen zehntausend Leuten für den Anfang durchgeführt werden müsste.)

Aber nun zu Vandana Shiva. Sie schreibt:
„Obsolete Systeme pressen unsere Arbeitsmuster und unser Wohlbefinden – als ein sehr großes Land und als eine alte Zivilisation – in eine Form, die offenbar zu klein ist. Wir leben in Zeiten, wo die nicht-arbeitenden, Coupon-Schneider und Spekulatoren zu den reichsten Milliardären geworden sind.

Unterdessen werden die hart arbeitenden, ehrlichen Menschen, wie Bauern, Arbeiter in selbst-organisierten Ökonomien (fälschlicherweise unorganisiert und informell genannt) nicht nur noch tiefer in die Armut getrieben, sondern werden sogar noch kriminalisiert, indem ihre selbst-organisierten ökonomischen Systeme „schwarz“ genannt werden. Die Swadeshi Ökonomie wird als „Schatten-Ökonomie“ bezeichnet.“
Endlossclangen vor Banken
Sie schreibt weiter, dass Millionen ehrlicher Inder, die zur wahren Ökonomie beitragen, ihre Zeit verschleudern müssen, um an Geldautomaten Schlange zu stehen oder kilometerlange Märsche zur nächsten Bank auf sich nehmen müssen.

„In Venezuela – wo genau derselbe Zirkus läuft – hat es Aufruhr gegeben. In Indien hingegen stehen wir geduldig in der Schlange in der falschen Hoffnung, dass das Muster der indischen Ökonomie vom Schwarzgeld gereinigt wird. Die Ökonomie wurde gewaschen und die Schmutzflecken sind größer geworden.“ Und der Verbrecher Modi hatte geschworen, wir sollten ihm 50 Tage geben, wenn es nicht klappt, dürften sie ihn hängen. Nun ja, die 50 Tage sind längst vorbei und vom Hängen ist natürlich keine Rede mehr.

Dann zählt Vandana Shiva auf, wer diese stinkreichen Milliardäre sind, die mit Hilfe von Patenten und Monopolen von Informations-Werkzeugen und der Netzwerk-Technologie Milliarden „verdient“ haben, in sehr kurzer Zeit. Wie die Bill Gates und Genossen, die auch durch Patente für Software, die von genialen Leuten entwickelt wurde, Geld gemacht haben; die lediglich die Arbeitsplätze besitzen und die Arbeit, die unter ihrem Dach gemacht wird, gehört ihnen. Gates benutzte sein Monopol, um Rivalen auszuschalten und egal, welchen PC du kaufst, du landest bei Bill Gates.
Vandana schreibt:
„In einer ehrlichen Ökonomie wäre ein solches Verhalten illegal, aber in Indien haben wir es „smart“ getauft. Brauchen wir einen Mark Zuckerberg, um Freunde zu haben und mit ihnen sprechen zu können?
NEIN.
.....................

Digitalisierung hat sich auf alle Gebiete verbreitet. Lasst uns nicht vergessen, dass viele multi-nationalen Unternehmen eine große Rolle spielen, Chemikalien und GMOs Afrika aufzuzwingen, sowie Patente über neue GMO-Technologien und digitale Patente für die Biovielfalt auf Erden. Dieser riesige Saatgut-Raub wurde auf der jüngsten Konferenz über Biovielfalt in Cancun abgewürgt.

John Naughton, Professor für öffentliches Verständnis der Technologie an der Offenen Universität und Autor des Buches „Von Gutenberg bis Zuckerberg: Was wir wirklich über das Internet wissen müssen“ nannte die digitalen Moguln die „Räuberbarone“ unserer Zeit.“

Shiva zitiert dann Naughton aus dem Guardian: „Im sozialen Netzwerk hat Mark Zuckerberg sich selbst listig eingefädelt (via seiner Hardware und Software) in jede online-Kommunikation, die zwischen 900 Millionen Abonnenten abläuft bis zu dem Punkt, wo Facebook wahrscheinlich weiß, dass zwei Leute dabei sind, eine Affäre zu haben, bevor sie selbst es wissen. Und wegen der Natur des Netzwerkes werden wir am Ende, wenn wir nicht aufpassen, Gewinner haben, die alles kassieren: ein soziales Netzwerk; eine Suchmaschine; einen online-multimedia Laden usw.“

Vandana fährt fort:
„Es ist bereits eine digitale Dikatur. Und wir müssen weit mehr Fragen stellen als wir tun. Wir haben blind Mittel – die demokratisch gewählt werden müssten – zum Selbstzweck erhoben. Geld und Werkzeuge sind Mittel, sie müssen mit Klugheit und Verantwortung für höhere Zwecke verwendet werden, wie den Schutz der Natur, die Wohlfahrt aller und das Gemeinwohl.“

Dienstag, 3. Januar 2017

Der Faschist Obama unterminiert den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung, bevor er das Amt verlässt – Trump will Haiti besser wiederaufbauen als die Clintons


Meines Erachtens ist dies ein Novum in der Geschichte, dass ein (mit viel Schimpf und Schande) abgehender Präsident dem Nachfolger bereits ein fertiges Budget auf den Tisch legt und eine Reihe von Gesetzen, die er zu befolgen hat, die weder im Haus noch im Senat nennenswert diskutiert worden sind. Wenn Trump schlau ist, erklärt er dies für gesetzwidrig und nimmt den ganzen Mist und wirft ihn in den Papierkorb. Stattdessen kann er vorschlagen, dass ab sofort alle neuen Gesetze diskutiert werden müssen – in beiden Häusern. Das würde dem Gesindel die Mäuler stopfen und die Hände binden.

Der Faschist Obama unterminiert den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung, bevor er das Amt verlässt – Trump will Haiti besser wiederaufbauen als die Clintons

Èzili Dantó
29. Dezember 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Ézili Dantó
Ich will schnell dieses Update schreiben, denn heute ist der 29. Dezember 2016 und ich koche die jährliche Haiti-Unabhängigkeitssuppe Joumou und ich will noch eine Maniküre machen, zur Gym und zur Bücherei gehen, bevor der Tag vorbei ist. Habt also Nachsicht mit mir! Ich habe auch schon alle Zutaten für die Schwarze-Augen-Bohnensuppe bereit. Beides sind Suppen für Gutes Glück! Die eine wurde von den Schwarzen in Amerika geschaffen und die Joumou-Suppe feiert Haitis Unabhängigkeit von der Sklaverei und dem Kolonialismus, immer am 1. Januar seit 214 Jahren jetzt. Natürlich habe ich auch einen neuen Stapel 'pikliz' [würzige Pickles. D. Ü.] zum Jahresbeginn von 2017 gemacht! Checkt mal im Netz nach den Rezepten, wenn ihr an Èzilis Neujahrsfest am Sonntag teilnehmen wollt.

Unterdessen hält Obamas parteiübergreifender Imperialismus sich noch mit den Fingerspitzen fest … rutschend, rutschend, je näher wir demTag der Einweihung des neuen Präsidenten kommen. Ich höre, dass ein extra Kontingent von US-Mariners in Haiti eingetroffen ist – 20 an der Zahl.

Montag, 2. Januar 2017

Das Odéon - eine Oase in Europa

1911 hat ein Münchner Schankwirt das Café Odéon in Zürich eröffnet und sicher nicht geahnt, dass es einmal weltberühmt werden würde. Zu verdanken ist es den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert, die so unendlich viele Menschen zu Flüchtlingen machte, von denen viele Künstler und Politiker in Zürich landeten.


Dieses Audio/Video habe ich gestern fertig gemacht. Es ist das 14. Video. Auch wenn ich jetzt schon etwas mehr Übung habe, dauert es immer seine Zeit und ein Tag ist wieder dahin.  Das vorige Video 'Der Jakobsweg', das ich hier angezeigt habe, ist schon 170 Mal gesehen worden, andere nur 10 oder 20 Mal. Obwohl ich es hier in der vorigen Woche nochmal erklärt hatte, war es wohl nicht deutlich genug. 

Hier erst einmal ein Screenshot von der Hauptseite, wo rechts dieses Foto von mir zu finden ist, wobei auf der Seite mein Name in blau auftaucht, was immer und stets


bedeutet, dass dies auf einen Link verweist. Und das ist in diesem Fall MEINE Seite auf Google+, auf die automatisch alles, was ich veröffentliche, gelegt wird. Und es ist eine Endlos-Seite mit fast 3000 Artikeln, wo ihr endlos hinunterscrollen könnt bis zum Anfang vor 5 1/2 Jahren. Seite ist nicht ganz richtig - nach einer gewissen Anzahl von Fotos und Texten (jeweils von max. 500 Anschlägen, wird neu geladen, was aber blitzschnell geht. Es wird immer wieder von Leuten beklagt, dass Artikel verschwinden. Habe ich 2-3 Mal erlebt, aber dann ging es um Videos oder Bilder, auf die jemand Anspruch erhob und Rechte geltend machte. Ich habe allerdings noch nie gecheckt, ob das bei mir in größerem Umfang passiert. Sollte ich aber mal machen. Wenn also hier mein Name angeklickt wurde, dann kommt diese Seite hoch:
Links 'Über mich' ist eine Kurzbiographie, Beiträge sind alle meine Artikel, was unter 'Sammlungen' zu verstehen ist, wurde mir bislang noch nicht klar. Unter 'Foto' findet man ein paar Seiten mit Fotos, die ich benutzt habe (ist praktisch, da man schnell etwas finden kann), 'YouTube' sind fast ausschließlich die von mir hergestellten Videos:
8 meiner Videos


Dann kommt noch die +1, wovon ich auch schon berichtete: Dort werden Artikel und Nachrichten gezeigt, die nochmals zu lesen, lohnend ist. 

Das ganze Theater kommt nur daher, weshalb es mir nicht gelingt, eine Video-bar wie diese hier in klein direkt auf meinem Blog anzuzeigen. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Fehler bei Google liegt. Ich kommte bis zu einem gewissen Punkt,
wo der nächste Schritt nicht funktioniert. Ich muss also weiter warten, bis ein echter Experte auftaucht. 

Eine zweite Möglichkeit, meine Videos zu finden, ist einfach das obige Video nicht hier sondern größer auf YouTube anschauen und dann kommen rechts auch alle meine Videos hoch, aber nicht so schön geordnet, sondern vermischt mit anderen.

Nun hoffe ich nur, dass ihr alle gute in das NEUE JAHR gerutscht seid, ohne Hals- und Beinbruch. Schönen Abend noch.

Samstag, 31. Dezember 2016

20 Fotos: Meine sieben Monate beim Standing Rock

20 Fotos: Meine sieben Monate beim Standing Rock

Desiree Kane
30 Dezember 2016 

Welch friedliches Bild und welch mustergültige, nicht-militärische Ordnung
Desiree hat hier einen sehr langen Bericht über ihre Zeit in diesem riesigen Lager von hunderten Völkern und Stämmen geschrieben. Ich kann das nicht übersetzen, aber ihr sollt euch an den herrlichen Fotos erfreuen können und könnt ja auch versuchen, euch den einen oder anderen Abschnitt zu erschließen. Und hier könnt ihr weiterlesen und die übrigen Bilder sehen.





Donnerstag, 29. Dezember 2016

Dies ist die gefährlichste Zeit für unseren Planeten


Meine Güte, einerseits ein hoch renommierter Wissenschaftler, der auch hier kluge Gedanken entwickelt, aber andererseits auf komplett irrsinnige Gedanken verfällt. Dass in ein paar hundert Jahren die Menschen Kolonien in den Sternen für 10 Milliarden (oder bis dahin noch viel mehr) Menschen errichten können! Nun ja, mit seinem Big Bang - den ich nie akzeptieren konnte - lag er ja auch daneben. Aber in den letzten beiden Abschnitten bringt er noch mehr Klöpse: zu unserer Rettung sind wir von den intellektuellen Eliten abhängig. Bloß das nicht!!! Dann kommen wir richtig vom Regen in die Traufe. (Beispiel: Bill Gates und seine Monsanto-Mafia). Damit bestätigt er nur, was er am Anfang sagt: Er habe das Gefühl, dass sein Elfenbeinturm immer höher und größer wird.


Dies ist die gefährlichste Zeit für unseren Planeten
Stephen Hawking
4. Dezember 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Der Mensch im Elfenbeintum
Als theoretischer Physiker in Cambridge habe ich in einer privilegierten Luftblase gelebt. Cambridge ist eine ungewöhnliche Stadt, deren Zentrum eine der großen Unis der Welt ist. In dieser Stadt ist die wissenschaftliche Gemeinde, deren Teil ich mit 20 Jahren wurde, sogar noch anspruchsvoller. Und innerhalb der wissenschaftlichen Gruppe, in der ich arbeitete, war man zuweilen geneigt, sich selbst als den Gipfel zu sehen. Und fügt noch hinzu den Ruhm, den ich durch meine Bücher erlangte und die Isolation, die mir meine Krankheit auferlegte, was alles zusammen mir das Gefühl gab, dass mein Elfenbeinturm immer größer wird.

Hurrah, das alte GOOGLE+ ist wieder da! (Update)

Ich habe noch etwas gefunden - unter diesem Bild hier gibt es neben 'You Tube', das man anklicken kann, noch eine '1+', die auch 'klickable' ist und da werden eine Reihe von Artikeln von meinem und anderen Blogs gezeigt, wie  'Hinter der Fichte', 'Global  Research', 'countercurrents', 'de.sott.net', 'www.heise.de' und 'Deutsche Wirtschaftsnachrichten'. Es wird der Titel angezeigt plus 2 Zeilen Text und die Quelle. Es sind Texte, die man gut und gern ein zweites Mal lesen kann. Schaut es euch einfach mal an.

Hurrah, das alte GOOGLE+ ist wieder da!
28. Dezember 2016

Hier 19.898.070 Hits in 2 Jahren und 6.540.000 Hits auf dem Blog in gut 5 Jahren!

Urteilt doch selbst!


Ist das nicht schöner, klarer und übersichtlicher? Auf einen Blick sieht man die Zahl der Follower und der Hits. Genau in der Mitte des Bildes darunter ein Klick auf YouTube und alle meine Videos kommen zur Auswahl hoch. Unter Bilder könnt ihr viele der Fotos, die ich auf dem Blog einsetzte, anschauen.
Es werden drei Spalten angezeigt und man kann endlos runterscrollen und alle Posts ansehen. Beim neuen Google+ geht das nicht. Vielleicht doch, aber dann ist es so gut versteckt, dass man es nicht findet. Überhaupt findet man das Meiste nicht. Oder soll das so sein?

Für alle, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben: rechts oben seht ihr das runde Foto und meinen Namen in blauer Schrift und darunter steht Google+. Dann irgendwo auf die blaue Schrift klicken und das obige Bild hier taucht auf.


AN ALLE EIN GUTES NEUES JAHR!

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Chinas Wachstum ist für die globale wirtschaftliche Zuversicht beruhigend


Sollte es nicht langsam jedem Leser der MSM auffallen, welchen Mist die uns seit Jahren auftischen? Die haben doch alle paar Monate den Zusammenbruch der Wirtschaft Chinas und seiner Währung verbraten. Das Platzen von Börsen- Blasen und das Platzen der Wohnungsbau-Bubbles und überhaupt den Sturz der Diktatur. Zeigt das den Lesern nicht, welche Idioten in diesen Käseblättern, Rundfunk- und Fernsehstudios sitzen und dass die einzig fähigen Politiker und Wirtschaftsexperten in China und Russland zu finden sind? Die ihre Länder in allen Bereichen vorwärts bringen, obwohl ihnen pausenlos von den kriminellen westlichen Regimes Sanktions-Knüppel in den Weg geschleudert werden? Nein, das sieht man nicht, weil man blind dem Schmarrn unserer Medien glaubt. Gute Nacht Marie, schlaf weiter, aber es wird ein böses Erwachen geben.


Chinas Wachstum ist für die globale wirtschaftliche Zuversicht beruhigend

Redaktion RT
27. Dezember 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Teil der Großen Mauer
Die zweitgrößte Wirtschaft der Welt wird ihre Wachstums-Ziele von 6.5 – 7 Prozent in diesem Jahr erreichen, berichtet die staatliche Xinhua Agentur. Das stabile Wachstum des Landes ist beruhigend für eine „schwache und gefährdete“ globale Ökonomie, fügte sie hinzu.

Die Aufrechterhaltung eines stabilen Wachstums 2017 wird für China nicht einfach sein, sagt Xinhua, „in Anbetracht der immer noch schwachen Nachfrage, der fortlaufenden Entschuldung und der Kapazitätsreduzierung sowie eines schwächer werdenden Grundstücks-Sektors“.

Aber im Gegensatz zu anderen Ländern hat China die Flexibilität, einen scharfen ökonomischen Abstieg zu vermeiden, indem es seine Wirtschaft umstrukturierte und auf Konsum und Dienstleistungen lenkte, laut der Agentur.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Reise nach Santiago de Compostela

Einar Schlereth

27. Dezember 2016

Speziell für alle Sünder unter euch habe ich meine Sendung von 1991 im NDR auf meinen YouTube Kanal gelegt, auf dass ihr baldmöglichst diese Reise unternehmt und von euren Sünden summa summarum befreit werdet. Am wirkungsvollsten ist sie natürlich als Wanderung. Ich weiß nicht, ob es eine Skala gibt: mit Fahrrad 50 % der Sünden, mit Auto 30 % und Flug 10 % oder so. Da müsst ihr euch erkundigen.

Aber auch als waschechter Heide kann man sie sehr genießen aus vielerlei Gründen. Schon der ständige Wechsel der Landschaften - Gebirge und tiefe Täler, fruchtbare Felder, bezaubernde Orte, grandiose romanische Kirchen, in Argosta hat sogar ein Architekt wie Antonio Gaudí eine Wahnsinns-Kathedrale hingestellt, steppenartige Abschnitte, wo kein Haus weit und breit zu sehen ist, steile, beschwerliche Wege kurz vor Santiago und Sonne, die gnadenlos auf einen herabbrennt. Ein Sombrero mit breitem Rand empfiehlt sich.




Eure Eindrücke und Erlebnisse könnt ihr mir dann gerne berichten. Eure Sünden werde ich alle vergeben. Hier noch die Gaudí Kirche in Argosta


und hier auch noch der Palazzo der Ritter von Santiago, in dem ich auf meiner Reise nächtigte (siehe dazu eine Notiz auf meiner YouTube-Seite):

Palast in der alten Königsstadt León

Montag, 26. Dezember 2016

Hetze gegen Phillippinens Präsident Duterte eskaliert


Einar Schlereth


26. Dezember 2016
Bad im Regen
Anfang des Monats habe ich einen langen Artikel von André Vltchek über die Philippinen und seinen neuen Präsidenten Duterte übersetzt. Jetzt hat er noch einen geschrieben, besserund noch viiiiel länger – ca. 35 Seiten. Die Zeit habe ich nicht, um den zu übersetzen, denn sonst könnte ich zwei Tage nichts anderes tun. Zudem hat André viel aus dem ersten Artikel übernommen.

Deshalb werde ich wichtige Punkte herausgreifen und mit anderen Informationen noch ergänzen, damit ihr dieser infamen Hetze begegnen könnt, zumal sie hauptsächlich auf Lügen beruht – wie gewönlich.

Einleitend vergleicht André diese Hetze mit derjenigen, die von Anfang an gegen Kuba und Castro, gegen Hugo Chávez und Evo Morales und und und vorgebracht wurde und sich immer gleicht: die sind verrückt, unfähig, anti-demokratisch und diktatorisch. Und das lesen die Menschen hier in der EU, in USRAELNATO bis hin nach Japan und sogar in den meisten Ländern der Dritten Welt, wo die imperialistischen Medien ein diktatorisches Monopol ausüben, somit auch in den Philippinen selbst.

Aber diesmal wollte André mehr von dem berichten, was Duterte TUT und was das VOLK davon hält, denn das war im vorigen Artikel zu kurz gekommen. Denn Duterte hat im eigenen Land Beliebtheitsraten zwischen 70 und 80 Prozent, etwa wie Wladimir Putin, und das treibt unsere Imperialisten zum Wahnsinn.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Wer profitiert vom 'Sarajewo Moment' der Türkei?

Ich habe in meinen Artikeln zu Putin und Erdogan (hier und hier) und mehreren Kommentaren darauf verwiesen, dass die Orientierung der Türkei nach Eurasien und SCO und OBOR das einzig Sinnvolle ist. Dann machte Erdogan wieder eine 180° Wendung - möglicherweise auf Grund übler Behandlung durch die USA - aber nun scheint er den Kanal vom Westen endgültig voll zu haben. Sinnvoll wäre auch, wenn jemand dem Erdogan mal stecken würde, sich die Minoritäten-Politik Russlands genauer anzusehen, dann könnte er das Kurden-Problem auch vom Tisch fegen, das so viel Unglück schon über beide Völker gebracht hat. Und wenn manche meinen - ich will mich da nicht ausnehmen - dass Putin gegenüber Erdogan zu nachsichtig und nachgiebig gewesen sei, so hat der schlaue Fuchs mit Geduld und Spucke am Ende doch Recht behalten. Eine Sache ist nämlich bisher von allen Analytikern übersehen worden: Durch den Deal mit der Türkei bekommt Russland wieder Zugang zum Mittelmeer und seiner Basis in Syrien. Wir konnten ja schon mehrmals sehen, wie schwierig sich die Gestaltung des Nachschubs gestaltete - erst jüngst, als die russische Flotte halb Europa umsegeln musste, um vor Syrien in Stellung gehen zu können. Durch die Dardanellen ist es ein Katzensprung. Das wird die USRAELNATO auch besonders stark fuchsen.

Pepe Escobar


21. Dezember 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Andrei Karlows Heimkehr
Lasst uns gleich zum Kern der Sache kommen: Ankara 2016 ist nicht Sarajewo 1914. Dies ist kein Vorspiel zum 3. Welt-Krieg. Wer immer den Mord am russischen Botschafter in der Türkei Andrei Karlow geplant hat – ein kühler, ruhiger, gefasster Diplomat der alten Schule – riskiert einen mächtigen Rückschlag.

Der Mörder Mevlut Mert Altintas war ein 22-jähriger Absolvent der Polizei-Akademie. Er wurde von der Turkish National Police (TNP) suspendiert wegen des Verdachts von Verbindungen mit der Fethullahist Terrorist Organization (FETO) nach dem gescheiterten Putsch am 15 Juli gegen Erdogan, doch kehrte er im November in den Dienst zurück.

Es ist kein Geheimnis, dass die Gülenisten die TNP stark infiltriert haben; ein spezielles Ergebnis des Angriffs wird ein noch eifrigerer Schlag gegen das Gulen-Netzwerk. Die türkische Untersuchung wird sich nicht nur auf den großen Sicherheits-Lapsus im Ankara Zentrum für moderne Kunst konzentrieren müssen – sondern weit darüberhinaus. Es ist nicht sehr beruhigend, dass der türkische Innenminister Suleyman Soylu eine scharfe Erklärung drei Stunden nach dem Ergebnis abgab.

Samstag, 24. Dezember 2016

Russland, Türkei, Iran unterzeichnen Deal zu Syrien nach dem Mord am russischen Botschafter in der Türkei


Halil Celik und Alex Lantier

21. Dezember 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Syrien-Treffen Russlands, der Türkei und des Iran in Moskau
Gestern haben sich Spitzendiplomaten Russlands, der Türkei und des Iran in Moskau getroffen und eine Erklärung, genannt 'Beendigung des US-entfachten Krieges in Syrien', unterzeichnet. Nachdem die von Russland gestützte  syrische Armee die Schlüsselstadt Aleppo von den US-gestützten islamistischen Kämpfern erobert hat, zeigt der Deal, dass die Beziehungen zwischen den drei Ländern sich verbessern trotz der Ermordung am Montag von Russlands Botschafter in der Türkei, Andrei Karlow.

„Heute arbeiten die Expertem am Text der Moskauer Erklärung über sofortige Schritte zur Lösung der syrischen Krise. Es ist ein gründliches, sehr notwendiges Dokument,“ sagte der russische Verteigigungsminister Sergei Shoigu bei einem Treffen mit seinem iranischen Partner Hossein Dehghan.

Shoigu wies die US- und europäischen Initiativen zu Syrien zurück mit der Erklärung, dass „die Versuche, zu gemeinesamen Anstrengungen durch die USA und ihre Partner vergebens (seien) … Niemand von ihnen hat einen wirklichen Einfluss auf die Situation vor Ort.“