Donnerstag, 18. Oktober 2018

Fast eine Million Menschen auf den Straßen Haitis, um das Ende der Straffreiheit für die Mächtigen zu fordern (UPDATE)

Gestern war im Text eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Petition, um die Besetzung des Landes zu beenden. Ich habe sie unterzeichnet und heute ist sie weg. Habe weiter unten 2 links zu Videos reingelegt - das erste eine Diskussion mit Ézili Dantò und das zweite zeigt den endlosen Strom der friedlichen Demonstranten.

Ézili Dantò
18. Oktober 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
UN-Terror geht weiter
«Wenigstens 7 Haitianer starben heute ... Sie wollen die vom Westen auferlegte Regierung raus aus Haiti haben und dass ihre Ressourcen für die örtliche Entwicklung, die Infrastruktur, Erziehung und Gesundheit verwendet werden, und nicht aus dem Land in ausländische Koffer geflogen werden oder für den Luxus von einigen wenigen westlichen Marionetten, die ihnen aufgezwungen wurden ...»

Wenn man den AP-Bericht von heute über Haiti liest: ‘Die Haitianer protestieren gegen den angeblichen Missbrauch der Petrocarive Gelder’, werdet ihr sehen, wie die Medien wieder komplicenhaft an der Arbeit sind. Wie ist es möglich dass die Bedeutung des 17. Oktober für die Haitianer NIE wirklich genannt wird in diesem AP Artikel von heute. Mindestens 7 Haitianer starben heute. Sie starben nicht vergebens oder weil sie WÜNSCHTEN, erschossen zu werden oder gewalttätig. Sie wollten, dass die vom Westen auferlegte Regierung aus Haiti verschwindet, dass unsere Ressourcen für die heimische Entwicklung Haitis genutzt werden, für die Infrastruktur, Erziehung und Gesundheit, und nicht rausgeflogen werden in ausländische Koffer oder für den Luxus von ein paar westlichen Marionetten, die man ihnen aufgezwungen hat ... Aber die rassistische AP macht keinen Sinn.

Sie wollen nicht das Digisel-Monopol erklären und deren Rolle in den gefälschten Wahlen; sie wollen nicht auf Obama-Clinton deuten und ihre manipulierten Wahlen, mit denen eine ultrarechts-Marionetten Regierung in Haiti eingesetzt wurde, im Dienst der Oligarchen, um das Land zu verkaufen.

Kein Zusammenhang wurde hergestellt bei den Fotos von gewalttätigen Haitianern, die Steine werfen und Reifen verbrennen. Der Umfang der Revolte des Volkes wurde nicht gezeigt. Der AP-Artikel verschweigt auch, dass die Vereinten Nationen 15 Jahre lang Millionen Dollar in Haiti verdienten, um Polizisten auszubilden, um unbewaffnete Demonstranten zu erschießen und eben diese Vereinten Nationen auch die manipulierten Wahlzettel-Kartons abtransportierten, mit denen Haiti einen nicht gewählten, vom Westen unterstützten Jovenel Moise aufs Auge gedrückt wurde, den das Volk «legaler Bandit» nennt, der unter Anklage der Geldwäsche steht!

Die Agence Press (AP) ist eine Bande von Oligarchen-Wasserträgern. Diese rassistischen und zusammenhangslose Artikel von AP und ihren Medien-Komplizen sollten von niemandem mit ein paar Gehirnzellen getraut werdenl. Die, mit ihren rassistischen Fotos und Stereotypen von «randalierenden Haitianern». Aber ich werde seinen Namen nennen «Janjak Desalin (Jean-Jacques Desalin)», da AP den Namen nicht aussprechen kann von dem Mann, der als erster Freiheit in die Praxis umsetzte in der Westlichen Hemisphäre, der drei europäische Nationen geschlagen hat und ermordet wurde von den Mulatten-Söhnen Frankreichs und ihren Sklaven-produzierenden europäischen Vätern und weißen Siedler Kolonialisten, vor heute genau 212 Jahren.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Gewinnt China den Krieg in Afrika?



Auch wenn sich Cesar Chelala etwas vorsichtig ausdrückt, wird dennoch aus dem Artikel völlig klar, dass China in 50 Jahren mehr für Afrika getan hat als sämtliche Kolonialmächte jemals in 500 Jahren getan haben. Als kleines Beispiel aus eigener Erfahrung: Beim Abzug der Engländer aus Tanganyika hinterließen sie ganze 16 ausgebildete Akademiker. Und das bezeichneten sie dann als kulturelle Leistungen. Diesen Artikel habe ich als Ergänzung zur vorherigen 'US- Raus aus Afrika' Kampagne gedacht.
Schaut euch ruhig die verlogenen Videos mit China-Hetze auf YouTube an.

Cesar Chelala

!4. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Vor allem sehen Afrikaner mal, dass Helfer arbeiten, was sie bei Weißen nie sahen - die kommandierten immer nur.

Als ich in den 80er und 90er Jahren in Afrika unterwegs war, war ich überrascht, als chinesische Mannschaften Straßen, Schulen und Häuser bauten. Obwohl mir das damals wenig bedeutete, wurde mir später klar, dass es Teil einer Politik der chinesischen Integration in die Wirtschaft der afrikanischen Länder war.

Historisch gesehen wurde der afrikanische Kontinent von ausländischen Mächten geplündert, hauptsächlich, aber nicht ausschließlich von europäischen, die wertvolle Ressourcen abgebaut, afrikanische Eliten korrumpiert und schwache Demokratisierungsversuche auf dem gesamten Kontinent zerstört haben. Am 17. Januar 1961 wurde Patrice Lumumba ermordet. Er war der erste rechtmäßig gewählte Premierminister der Demokratischen Republik Kongo.

Ludo de Witte, Autor eines Buches über dieses Ereignis, nannte Lumumbas Ermordung «den bedeutendsten Mord des 20. Jahrhunderts». Sie wurde in gemeinsamer Komplizenschaft der amerikanischen und der belgischen Regierung durchgeführt, die kongolesische Komplizen und ein belgisches Hinrichtungskommando einsetzten. Dieses Attentat hat die politische Landschaft des afrikanischen Kontinents und seine wirtschaftlichen und politischen Perspektiven für immer verändert.

Chinas Ansatz unterscheidet sich von dem der traditionellen Kolonialmächte. Auf dem afrikanischen Kontinent geht es vor allem um zwei Dinge: die Suche und Nutzung von Öl- und Mineralressourcen und die Schaffung neuer Märkte für chinesische Waren. Darüber hinaus bietet der Bau und die Reparatur von Infrastrukturen Arbeitsplätze für chinesische Techniker und Arbeiter.

Im Gegensatz zu anderen Großmächten hat China eine relativ geringe Einmischung in die inneren Angelegenheiten der afrikanischen Länder gezeigt und gleichzeitig großzügige Hilfs- und Kreditpakete bereitgestellt. Clifton Pannell, Direktor des Center for Asian Studies an der University of Georgia, sagte: "Seine oft genannte Politik im Umgang mit afrikanischen Staaten besteht darin, den Begriff des gegenseitigen Nutzens zu betonen, und er hat sich seit langem als Partner der Solidarität mit afrikanischen Staaten gegen Kolonialismus und wirtschaftliche Abhängigkeit bewiesen".

Hilfe für die lokale Wirtschaft

Nicht jeder in Afrika freut sich über die Präsenz Chinas auf dem Kontinent. Obwohl China Afrikaner in einigen seiner wirtschaftlichen Bemühungen beschäftigt, missbilligen viele Einheimische die Konkurrenz Chinas mit lokalen Fabriken und Unternehmern. China verfolgt jedoch eine stetige Politik der Unterstützung und Ausbildung in den Bereichen Agrartechnik und öffentliche Gesundheit.

Auf dem Pekinger Gipfel des Forums über die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika, der 2018 in Peking stattfand, stellte Präsident Xi Jinping acht wichtige Initiativen vor, darunter den Kauf von mehr afrikanischen Waren und die Ermutigung chinesischer Unternehmen, ihre Investitionen zur Förderung der Industrialisierung in Afrika auszuweiten.

«US raus aus Afrika!»: Schwarze Allianz für Frieden fordert die US-Regierung auf, U.S. Africa Command (AFRICOM) zu schließen


WICHTIG! DIESE US-TERRORKRIEGE IN AFRIKA SIND AUF DAS ENGSTE MIT DEN FLÜCHTLINGSSTRÖMEN NACH EUROPA VERKNÜPFT, VOR DENEN UNS MUAMMAR GADDAFI GEWARNT HAT. HELFT DIE PETITION ZU VERBREITEN & ZU UNTERZEICHNEN. DAS IST PFLICHT ALLER FRIEDENSFREUNDE!



«US raus aus Afrika!»: Schwarze Allianz für
Frieden fordert die US-Regierung auf, U.S. Africa
Command (AFRICOM) zu schließen
Black Alliance for Peace
3. Oktober 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Black Alliance for Peace (BAP) hat die Kampagne «USA raus aus Afrika! AFRICOM schließen» in Gang gesetzt, die darauf abzielt, die Invasion der USA und die Besetzung Afrikas zu beenden. 
Heute jährt sich zum zehnten Mal die Gründung von AFRICOM, kurz für U.S. Africa Command. Obwohl US-Führungskräfte sagen, dass AFRICOM den Terrorismus auf dem Kontinent "bekämpft", glauben wir, dass der geopolitische Wettbewerb mit China der eigentliche Grund für die Existenz von AFRICOM ist. AFRICOM ist eine gefährliche Struktur, die den Militarismus nur noch verstärkt hat.

Als AFRICOM in den Monaten vor Barack Obamas Amtsantritt als erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten gegründet wurde, lehnte eine Mehrheit der afrikanischen Nationen – angeführt von der panafrikanistischen Regierung Libyens – AFRICOM ab und zwang das neue Kommando, stattdessen von Europa aus zu arbeiten. Aber mit dem Angriff der USA und der NATO auf Libyen, der zur Zerstörung dieses Landes und der Ermordung seines Führers Muammar Gaddafi im Jahr 2011 führte, begannen korrupte afrikanische Führer, den AFRICOM-Truppen zu erlauben, in ihren Ländern zu operieren und Militär-Militär-Beziehungen zu den Vereinigten Staaten herzustellen. Heute haben diese Bemühungen zu 46 verschiedenen Formen von US-Basen sowie zu Militär-Militär-Beziehungen zwischen 53 der 54 afrikanischen Länder und den Vereinigten Staaten geführt. Die Truppen der US-Spezialeinheiten sind inzwischen in mehr als einem Dutzend afrikanischer Nationen im Einsatz.

Vizeadmiral Robert Moeller, erster und ehemaliger Stellvertreter von AFRICOM, erklärte 2008:
"Der Schutz des freien Verkehrs natürlicher Ressourcen von Afrika zum Weltmarkt ist eines der Leitmotive von AFRICOM."

Wir sagen, dass AFRICOM die Kehrseite des heimischen Krieges ist, der von derselben repressiven Staatsstruktur gegen schwarze und arme Menschen in den Vereinigten Staaten geführt wird. In den USA verbindet die Kampagne «Raus aus Afrika! AFRICOM schließen» die Polizeigewalt und den heimischen Krieg gegen das Schwarze Volk mit dem US-Interventionismus und Militarismus im Ausland.

"Es muss nicht nur eine Massenbewegung in den USA geben, um AFRICOM zu schließen, sondern diese Massenbewegung muss untrennbar mit der Bewegung verbunden werden, die über dieses Land fegte, um die mörderische Polizeibrutalität gegen Schwarze und Braune zu beenden", sagt Netfa Freeman von der Pan-African Community Action (PACA) und dem Institute for Policy Studies (IPS). Freeman vertritt PACA, eine BAP-Mitgliedsorganisation, im Koordinierungsausschuss des BAP.
 "Die ganze Welt muss anfangen, AFRICOM und die Militarisierung der Polizeidienststellen als Gegenstücke zu sehen."

Laut Vanessa Beck, Leiterin des BAP-Forschungsteams und Mitglied des Koordinierungsausschusses, kostet die Finanzierung von AFRICOM im Jahr 2018 267 Millionen US-Dollar.

"Dieses Geld wird Afrikanern/Schwarzen in den USA gestohlen, um unsere Schwestern und Brüder auf dem afrikanischen Kontinent zu terrorisieren und ihnen Ressourcen wegzunehmen", sagte Beck. "Stattdessen sollte dieses Geld verwendet werden, um unsere menschlichen Bedürfnisse in den USA zu befriedigen und für Wiedergutmachung für Menschen in jeder afrikanischen Nation, die vom US-Imperialismus betroffen ist."

BAP stellte folgende Forderungen auf:
  • Vollständiger Abzug der US-Streitkräfte aus Afrika
  • Entmilitarisierung des afrikanischen Kontinents
  • Schließung der US-Basen in der ganzen Welt und
  • Die Schwarz Kongress-Fraktion (Congressional Black Caucus (CBC) muss gegen AFRICOM auftreten und Anhörungen über die Auswirkungen von AFRICOM auf den afrikanischen Kontinent durchführen.

Wir bitten die Öffentlichkeit, sich uns anzuschließen und ein Ende der US-Invasion und Besetzung des Kontinents unserer Vorfahren zu fordern, indem sie diese Petition unterzeichnet, die wir an die CBC-Führer weiterleiten werden.


Diese Kampagne ist die Bemühung von BAP, bei der Schließung aller US-Militärbasen im Ausland zu schließen und ebenfalls die NATO-Basen. BAP ist ein Gründungs-Mitglied der Coalition Against U.S Foreign Military Bases (Koaliton gegen US-Auslands-Militärbasen)

Quelle - källa - source

Dienstag, 16. Oktober 2018

Portugal: das Land der Roten Nelken


Wer erinnert sich noch an die Roten Nelken in Portugal? Sind das nur noch die ‘Alten von Anno Dunnemal’ wie ich? Schließlich sind 56 Jahre vergangen und nur die 76-jährigen Menschen könnten noch konkrete Erinnerungen daran haben. Erst vor wenigen Tagen fiel mir ein, dass ich lange nichts über Portugal gehört oder gelesen habe. Und heute kam der Artikel von TeleSur.
Doch offenbar kennt Anahi Rubin nur die offizielle Variante der Geschichte der Nelkenrevolution. Hier findet ihr einen Teil der Wahrheit und hier einen zweiten Teil. In einem Känguru-Prozess verurteilen die bürgerlichen Umstürzler den revolutionären kommunistischen Umstürzler Otelo Saraiva de Carvalho zu einer 15-jährigen Gefängnishaft. Und damit versank die Revolution im bürgerlichen Sumpf. Ûber die aktuelle linke Regierungskoalition kann ich nichts sagen. Noch nicht.



Portugal: das Land der Roten Nelken

Anahi Rubin

12. Oktober 2018

Aus dem Spanischen: Einar Schlereth

Im vergangenen September hatte ich die Gelegenheit, zur Festa Do Avante auf der Insel Amora in Portugal zu fahren. Dieses Festival findet seit 1974 statt und wird von der PCP (Kommunistische Partei Portugals) organisiert. Jedes Jahr hat das Treffen zentrale Themen, dieses Jahr wurde es dem 200. Jahrestag der Geburt von Karl Marx gewidmet.

In dieser Zeit, wo die Welt von neoliberalen Wellen überschwemmt wird, bedeutet die teilnahme an solch einem Ereignis, die Wette zu verdoppeln, dass eine gerechtere Welt nicht nur möglich, sondern unumgänglich ist.

Nach Verlassen des Flughafens, nahmen wir die U-Bahn und später das Schiff, das uns zur Insel brachte, was mir ein Gefühl der Vertrautheit gab; die Möglichkeit zu spüren, in einem Land zu sein mit ähnlichen Charakteristika wie in Lateinamerika: Geschäfte mit tollen Angeboten, freundliche Menschen in einfacher Kleidung, die sich in ruhigem Rhythmus bewegten umrahmt von weißen Häusern, Straßen mit Kopfsteinpflaster und Meeresbrisen.

Bei der Ankunft in Amora, das gegenüber von Lissabon liegt, begegnen wir den roten Plakaten, die uns zum Festival willkommen heißen, auf dem an drei Tagen mehr als eine Million Personen aus den verschiedensten Orten der Welt über die Perspektiven der progressiven und linken Bewegungen angesichts des weltweitenVormarsches der Rechten diskutieren werden.

Das Festival findet statt in einer riesigen Anlage mit Buden aus allen Gegenden Portugals; mit Musik und typischen Gerichten, was den Teilnehmern erlaubt, näher die Vielfalt der Provinzen kennenzulernen. Es gab auch viele Vertriebene, Theater-Zelte, Kinos, Büchermärkte und vier Bühnen, wo tausende an der politischen Kultur teilnehmen und Musikgruppen des Landes sowie eingeladene Gruppen aus verschiedenen Ländern genießen konnten.

Montag, 15. Oktober 2018

Neue Post aus Russland vom 15. Oktober 2018

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth




Ukraine ist am ärmsten in Europa


Laut neuester Statistik des Internationaen Valutafonds hat sich die Ukraine nach dem vom Westen unterstützten Staatsstreich zum ärmsten Land Europas entwickelt. Früher war Moldavien am ärmsten, aber dort ist die Wirtschaft trotz allem in den vergangenen Jahren gewachsen.

Jetzt kommt Moldavien auf den 133. Platz in der Welt mit 2695 $ BNP pro Kopf und die Ukraine auf den 134. Platz mit 2656 $ BNP pro Kopf. Auch bei den Durschnittslöhnen pro Kopf landet die Ukraine auf dem letzten Platz.

kp.ua 13/10



Brücke über den Amur



China hat jetzt seinen Teil der neuen Eisenbahnbrücke über den Fluss Amur zwischen Nizjneleninskoje in dem russischen jüdischen autonomen Gebiet (Birobidzjan) und Tuntszjan auf der chinesischen Seite fertiggestellt.

Der Bau hat 2014 begonnen und ist in der Hauptsache von (1887 von 2215 Metern) von China gebaut worden. Auf der russischen Seite ist der Bau mehrmals unterbrochen worden. Er soll nun bis Juni 2019 beendet werden. Die Kapazität wird auf 21 Millionen Tonnen Güter pro Jahr berechnet.

Der Bau wird von dem russischen Fond für Entwicklung des Fernen Ostens und der Baikalregion finanziert. Der Transportweg für den Export von Eisenerz vom Kimkano-Sutarskij-Eisenbergwerk nach China wird sehr stark verkürzt.

Prime 14/10



Das dänische Finanzdurcheinander



Der russische Anteil an der «Geldwäscherei», doe von der estnischen Abteilung der Dänischen Reichsbank enthüllt wurde ist geringer, als die Westmedien behaupten, schreibt Dmitrij Minin vom Fond strategiotjeskoj kulutry. Von den 23 Mrd. Dollar, die genannt worden sind, haben weniger als ein Viertel russische Verbindungen.

Laut der Revisionsfirma Bruun & Hjejle, die den Skandal untersuchten, gab es 6200 zweifelhafte Konten und 8800 verdächtige Klienten in der estnischen Filiale der Bank. Von den Kunden waren 177 Russen und 75 aus Aserbeidschan.

Der russische Artikelschreiber verweist darauf, dass 23 % der verdächtigen Geldströme intern in Estland geschehen sind, was Zweifel aufkommen lässt von Estland als dem ehrligsten und am wenigsten korrupten Land in Europa aufkommen lässt.

2017 hat Transparency International Dänemark als ehrlichstes Land (nach Neuseeland) erkoren und Estland auf dem 21. Platz, am höchsten unter allen Ländern in der ehemaligen Sowjetsphäre.

Sowohl Dänemark als auch Estland gehören zu den Ländern der Welt, die am weitesten gekommen sind bei der Einführung der «elektronsichen Verwaltung» (e-government), was offensichtlich keine Garantie gegen Korruption ist.




Fond strategitjeskoj kultury 29/9




Neues weißrussisches AKW


 
Astravets AKW

Das neue AKW Astravets in Weißrussland, das von dem russischen Atomstrojexport gebaut wird, soll im Dezember Weißrussland und das Baltikum mit Strom beliefern. [Die sind alle heiß drauf, ein neues Tschernobyl oder auch Fukushima zu bekommen. Man fasst es nicht. Dabei sind alle miteinander völlig UNFÄHIG, etwas gegen Fukushima zu unternehmen. D. Ü.] Das Werk soll eine Kapazität von 2,4 GW haben und kostet 11 Mred. Dollar zu bauen, wovon 90 % russisches Kapital sind.

Die Lage in der westlichen Grodnoregionen, nahe der Grenze zu Litauen, weniger als 60 km von Vilnius ist beunruhigend aus dem Sicherheitsgesichtspunkt, aber der billige Strom aus Weißrussland kann auch den heimischen litauischen Konkurrenten schwere Konkurrenz bereiten. Mit Astravets wird Weißrussland auf eine Produktion von 10,8 GW kommen, was man vergleichen kann mit Litauens 3,6 GW, Estlands 2,7 GW und Lettlands 2,6 GW. Seit Litauen 2010 ein AKW in Ingalina schloss, mussten die Konsumenten Preiserhöhungen bis zu 33,3 % bezahlen.

Für Weißrussland selbst bedeutet das neue AKW jedoch eine geringere Abhängigkeit von russischer Energie. 82% der Energie des Landes kommen heute aus Russland, vor allem russisches Gas für die 22 mit Gas getriebenen Kraftwerke im Lande.



Intellinews.com 12/10




Neue russische Luftabwehrraketen?



Eine Äußerung des liberal-demokratischen Wladimir Zjirinovskij im TYV-Programm «Ein Abend mit Wladimir Solowjow» haben Spekulationen darüber geweckt, dass Russland viel weiter in der Entwicklung von Luftabwehr gekommen ist, als man bislang angenommen hat.

Zjirinovskij machte ironische Bemerkungen, dass die USA und Israel die S-300 Luftabwehrraketen fürchten, die Moskau an Syrien geliefert hat. «Aber wir haben S-400, S-500, S-600 und S-700. Wir können den ganzen Planeten abdecken, so dass nicht ein einziges Flugzeug in die Luft kommt,» sagte Zjirinovskij.
Der Programmleiter zischte Zjirinovskij an und bat ihn, vorsichtig mit Verteidigungs-Geheimnissen zu sein, sonst «fängt er noch jeden Augenblick an, von der Schrecken einjagenden S-1500 zu reden».

«Die neueste ist bis jetzt die S-700, « antwortete der Politiker. «Ich glaube, dass es das letzte Luftabwehrsystem ist, denn danach gibt es keine Raketen mehr, die man hoch schießen kann.»




ria-novosti 15/10

China bringt Investitionen nach Afrika, während die USA nur Kriege bringen



Auwei, jetzt bekommen die ‘unersetzlichen’ Amerikaner es um die Ohren geschlagen von der UNO, von Russland und von den US-Wirtschaftsexperten Stacy und Max im RT-Fernsehen.


China bringt Investitionen nach Afrika, während die USA nur Kriege bringen

RTs Keiser Report
9. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Sie beginnen den Marsch in die Zukunft. © Reuters / Thomas Mukoya
Afrikanische Länder stehen Schlange, um von China Investitionen zu erhalten, sagt Ghanas Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo. Er sagte in der UNO, dass Beijing dringend benötigte Infrastruktur und Jobs nach Afrika bringt und nicht Kolonialismus.


RTs Kaiser Report untersucht die Frage und sagt, dass Handel nur funktioniert, wenn beide Parteien einen fairen Deal machen können.

«Sie [Afrika. Die Redaktion] betreiben Handel, der friedlich ist. Die USA bauen Militärbasen, was auf einer Kriegs-basierten Ökonomie basiert,» sagt Max Keiser.

Er hebt hervor, dass China, das vor kurzem 16 Mrd. Dalehen und Hilfe dem afrikanischen Kontinent gegeben hat, versucht nicht irgendwelche Einschränkungen zu erzwingen, sondern bieten Hilfe ohne damit verbundene Bedingungen an.

Max and Stacy kommen zu dem Schluss, dass Förderung von Wettbewerb gut für Afrika ist, weil die EU und die USA -Unternehmen jetzt mit den chinesischen Investitionen wetteifern müssen.

«Wettbewerb ist nützlich und er fördert den Frieden. Und Afrika ist bereit, eine wirklich riesige Wachstums-Story zu werden im XXI Jahrhundert,» sagt Keiser. 

Freitag, 12. Oktober 2018

Die Elektrische Revolution: Legt Lithium beiseite, Vanadium ist das neue Super-Metall für größere Batterien


James Burgess
12. Okltober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Lithium war eine tolle Sache. Cobalt auch. Alles, was sie brauchten, war ihr Elon Musk-Moment, der in der Form der Giga-Batterie-Fabrik in Nevada. Und der wird kommen für ein Element, das alles Elektrische zur revolutionären Endlinie bringt: Vanadium.
Der eine Moment, der alles verändern wird.... und dieser Moment kann nahe sein.

Vanadium ist Lithium auf Steroiden – wild, größer und der einzige Weg von hier nach vorne. Möglicherweise haben wir den Höhepunkt unserer elektrischen Revolution bereits durch Batterien mit Lithium erreicht.

Wir brauchen größere Batterien, vorzugsweise die Größe eines Fußballfeldes - oder 20.

Chinesische Gigafabrik (Quelle: Elektrek)
Das ist Vanadium-Element 23. Die Antwort auf unsere Frage der Größenordnung.

"Es ist kein technologisches Vielleicht mehr", sagt Matt Rhoades, Präsident und CEO von United Battery Metals, einem Vanadiumforscher aus Colorado, der auf einer der wenigen bekannten Quellen für das nächste große Batteriemetall in den gesamten Vereinigten Staaten sitzt.

Rhoades sollte wissen.... seine Firma steckt hinter der Entdeckung, die hofft, Amerika endgültig auf die Vanadiumkarte zu setzen. Das Wray Mesa Project der UBM in Colorado verfügt über eine Schätzung der Mineralressourcenbasis, die eine Ressource von rund 2,7 Millionen Pfund Vanadium angibt - ganz zu schweigen von dem gesamten Uran, das sie bereits besitzen.

"Vanadium ist hier, und Lithium hat Angst, weil der 13 Milliarden Dollar teure Energiespeichermarkt bereits seinen neuen Posterjungen gefunden hat", sagte Rhoades Oilprice.com.

China, gefolgt von Russland und Südafrika, verfügt über die größten Reserven an Vanadium, das zu einem strategischen Rohstoff in der elektrischen Energietechnik geworden ist.

Der Moment der WahrheitI

In der Tat ist, Rhoades ein Experte für Timing.

Der weltweite Kampf um Vanadium wird immer heftiger....

Die Chinesen haben bereits ihren Elon Musk Moment gehabt.....

Die USA haben keine.....

Und Vanadium war im vergangenen Jahr das leistungsstärkste Batteriemetall und schlug sogar Lithium und Kobalt.

Die Wahrheit ist, dass es ein langer Weg für Vanadium war, nicht nur in den Energiespeichermarkt einzudringen, sondern tatsächlich die Zukunft des Energiespeichermarktes zu werden.

Der nächste "Moment" wird sein, wenn jemand in den USA - immer einen Schritt hinter dem chinesischen - Pläne für eine amerikanische Vanadiumbatterie-Gigafabrik bekannt gibt. Jeder, der nicht vor diesem Moment eingetreten ist, wird seinen Lithium-Kater pflegen.

China baut bereits die weltweit größte Vanadium-Flow-Batterie (VFB) Gigafactory in Dalian, mit den massiv leistungsfähigen (200MW/800MWh) Batterien, die von Rongke Power hergestellt werden.

Mit Hilfe von DeepL übersetzt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Angesichts dessen, was die USA der Welt angetan hat, sollte sie alle Flüchtlinge hereinlassen


Im Jemen werden nicht nur mit US-Hilfe gezielt Menschen bombardiert und die lebensnotwendige Infrastruktur, sondern auch Städte, die dem Weltkulturerbe der Menschheit angehören. Aber das machen sie ja routinemäßig überall, wie gerade eben in Mossul, in Syrien, in Libyen, in Korea, Vietnam, Laos, Kambodja und in Deutschland haben sie es auch gemacht. Sie sind wirklich unentbehrlich!

Khury Petersen-Smith
19. Juli 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Menschen in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt sind zu Recht empört über die Inhaftierung von Migranten durch die US-Bundesbehörden und die Trennung ihrer Familien an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Kurz darauf entschied der Oberste Gerichtshof, das rassistische Reiseverbot der Trump-Administration für mehrere muslimische Mehrheitsländer aufrechtzuerhalten, was eine weitere heftige Reaktion auf die Politik der Regierung gegenüber Einwanderern, Reisenden und Asylbewerbern hervorrief.

Zerstörungen in der Hauptstadt Sanaa
In der Mittelschule lernen die Kinder in den Vereinigten Staaten, dass die drei Zweige der Bundesregierung mit einem System von "Kontrollen" ausgestattet sind, so dass kein einzelner Zweig seine Macht überschreitet und die Rechte des Einzelnen verletzt. Aber jetzt kann die ganze Welt sehen, dass das Einzige, was vom Weißen Haus und vom Obersten Gerichtshof "überprüft" wird, das Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit ist.

Die Fälle sind durch die Fremdenfeindlichkeit mehr als einer Verwaltung miteinander verbunden. Ein Großteil Lateinamerikas und der muslimischen Welt teilt ein Erbe von US-Interventionen, die die Migration, die jetzt grausam eingeschränkt ist, fördern.

Migranten aus Südamerika an der Südgrenze standen im nationalen Rampenlicht. Aber zu selten wurde die Frage gestellt: Welche Situation würde so viele Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen und die gefährliche Reise nach Norden überhaupt erst anzutreten?

Eine ehrliche Antwort erfordert eine Untersuchung der US-Politik in Lateinamerika, insbesondere in Mittelamerika.

Während die Trump-Administration ununterbrochen über ihren Lieblingsbösewicht, die Bande MS-13, spricht, sagt sie nichts über die Ursprünge der Bande. MS-13 wurde tatsächlich auf den Straßen und in den Gefängnissen Südkaliforniens herangezogen, wo in den 90er Jahren so viele salvadorianische Migranten inhaftiert wurden. Washingtons Deportation ehemaliger Gefangener - unter anderem Salvadorianer - zurück nach El Salvador war der Kontext für die Entwicklung der MS-13.

Die salvadorianische Gemeinschaft, die sich in den 1980er und 1990er Jahren in den Vereinigten Staaten entwickelte, entstand dann, als die Salvadorianer vor einem alptraumhaften Bürgerkrieg flohen. Die Vereinigten Staaten waren tief in diesen Konflikt verwickelt, indem sie die salvadorianische Regierung und die rechtsgerichteten paramilitärischen Kräfte in ganz Mittelamerika bewaffneten und unterstützten.

Diese Todesschwadronen begingen unsägliche Gewalttaten, die bis heute in der gesamten Region nachklingen. Ähnliche Muster haben sich in Guatemala und Honduras entwickelt, die auch Herkunftsländer für Flüchtlinge sind, wo die Vereinigten Staaten ein Vermächtnis der Unterstützung rechter Führer in Vergangenheit und Gegenwart haben.

Auf der anderen Seite der Welt liegt Jemen, eines der sieben Länder, dessen Bevölkerung vom Reiseverbot betroffen ist - der Ort eines katastrophalen, von den USA unterstützten Krieges. Wir hören vielleicht nicht die Schreie jemenitischer Kinder, wie wir sie von Kindern gehört haben, die an der Grenze festgehalten werden. Aber viele von ihnen sind auch hier in den Vereinigten Staaten wegen des Reiseverbots von ihren Familien getrennt.

Wie in Mittelamerika begehen die Vereinigten Staaten im Jemen Verbrechen, die Millionen in verzweifelte Verhältnisse zwingen.

Nach Angaben der Vereinten Nationen existiert heute die schwerste humanitäre Krise der Welt im Jemen – mit dem markanten Unterschied, dass es an anderen Katastrophen rund um den Globus nicht mangelt. Es gibt einen Bürgerkrieg im Jemen, in dem Kämpfer auf beiden Seiten Maßnahmen ergriffen haben, die schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung hatten. Aber die überwältigende Verantwortung für die Zerstörung liegt bei einer von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführten Koalition, die gnadenlos den Jemen bombardiert hat zur Unterstützung des Saudi-freundlichen Abdrabbuh Mansour Hadi, den die Golfstaaten wieder an die Macht bringen wollen.

Ihre Aggression zielte auf zivile Infrastruktur, Hochzeiten, Beerdigungen und sogar medizinische Einrichtungen. Infolgedessen wurden Zehntausende getötet und Millionen vertrieben. Millionen von Menschen leiden unter Hunger, Krankheit und Tod durch völlig vermeidbare Krankheiten wie Cholera. Laut UNICEF benötigen 11 Millionen Kinder oder "fast jedes Kind im Jemen" humanitäre Hilfe.

Montag, 8. Oktober 2018

Neue Post aus Russland vom 8. Oktober 2018



Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Indien kauft russische S-400 Raketen


Am 4. Oktober landete Präsident Putin zu einem offiziellen Besuch in Neu Delhi, Indien. Putin und Narendra Modi unterzeichneten 20 verschiedene Dokumente, wovon das wichtigste um den Kauf von fünf Komplexen an Luftabwehr-Raketen S-400 «Triumf» für mehr als 5 Milliarden Dollar ging.

Indien entschloss sich für diesen Kauf, obwohl die USA offen mit der Einführung von Sanktionen gedroht hat. Vor Putins Besuch machte der Chef des indischen Generalstabs Generalleutnant Bipin Ravatt einen 6-tägigen Besuch in Russland. Indien betreibt eine selbständige Politik, erklärte Ravat und erwägt, trotz der Sanktionsdrohung noch weiter zu gehen mit dem Kauf von einigen Modellen der russischen Kamov-Helikopter und anderer Waffensysteme.

Um nicht unnötig Pakistan zu irritieren geschah die Unterzeichnung des Waffengeschäfts diskret ohne Anwesenheit der Medien. Aber Putin betonte, dass die Zusammenarbeit mit Indien sich nicht nur um Waffen drehe. Im August nahm Indien zum ersten Mal an einer gemeinsamen anti-terroristischen Übung «Friedlicher Auftrag 2018» [Merkt euch das: Eine Militärübung ist ein «Friedlicher Auftrag». D. Ü. ] auf dem russischen Territorium teil.
Die 20 Dokumente gingen alle um Gas, Erdöl, Maschinenbau bis hin zur IT-Sphäre.

Das Flaggschiff in der russisch-indischen Zusammenarbeit ist das Kernkraftwerk in Kudankulam im Süden des Landes. Es wird auf Jahrzehnte hinaus Bestellungen bei der russischen Atom-Industrie einbringen. Aber jetzt haben Russland und Indien beschlossen, weiterzugehen und weitere sechs Reaktoren zu bauen mit der neuesten Technologie «Rosatoms», die bereits in Novovoronezj und in Leningrads AKW verwendet wird.

Sogar auf dem Eisenbahngebiet wurden wichtige Abkommen geschlossen. Indien ist der Welt größte Eisenbahnnation – acht Milliarden Menschen fahren jeden Tag mit der Bahn im Lande und die Streckenlänge ist die 4-größte der Welt (nach USA, China und Russland). Weniger als die Hälfte ist elektrifiziert. U. a. soll Russland Steuersysteme für die indischen Gleisanlagen liefern, die von schweren Unfällen betroffen waren.

Rbc 8/10


Drohendes Kirchen-Schisma

Der Patriarch von Moskau und ganz Russland Kirill hat in einem Brief alle orthodoxen Kirchen ermahnt, eine allgemeine Diskussion über die sogenannte autokefali (Selbstverwaltung) zu starten. Traditionell stand die dominierende orthodoxe Kirche in der Ukraine unter dem Moskauer Patriarchat, aber das wollen jetzt die Politiker der Ukraine ändern. Es scheint, das es ihnen glückte, sogar das Patriarchat in Konstantinopel, dessen Oberhaupt (heute der Patriarch Bartholomeus) traditionell als Primus inter pares gerechnet wird, für den Plan gewonnen hat. In den russischen Medien hört man oft Anklagen, dass hinter dem Plan Washingtons Hand steckt, um die ukrainische Kirche von Moskau abzuspalten. Präsident Poroshenkos Plan scheint zu sein, Konstantinopels Anerkennung der nicht-kanonischen (nicht anerkannten) ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiew Patriarchats (UOC-KP) zu gewinnen. Das würde jedenfalls das Startsignal für einen umfassenden Kampf um Kirchen und Kircheneigentum in der ganzen Ukraine sein.

Mitte September begannen zwei Exarken (Repräsentanten des Patriarchen von Konstantinopel) zusammen mit der UOC-KP zu arbeiten, um die autokefalin vorzubereiten. Die Initiative wird stark vom Moskauer Patriarchen kritisiert, der praktisch die diplomatischen Beziehungen zum Patriarchen in Konstantinopel abgebrochen hat. Die Heilige Synode der russisch-orthodoxen Kirche außerhalb Russlands und die heilige Synode für die ukrainische orthodoxe Kirche haben alle ihre Dienste für den Patriarchen in Konstantinopel eingestellt.
Keine der lokalen Kirchen hat ihre Unterstützung für die ukrainische autokefali zugesagt.

Selbst in «Revolutionären Ländern» sind die Massenmedien noch in Händen der Rechten


André Vltchek
7. Oktober 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Wie kann ein Land seinen Kampf gegen den westlichen Imperialismus gewinnen, wenn sein Volk über die Massen -Medien und die Erziehung durch nordamerikanische und europäische Doktrinen und Weltauffassungen total verseucht wird?

Wo immer ich arbeite und kämpfe in dieser Welt werde ich immer überrascht, sogar schockiert von den mächtigen westlichen Indoktrinierung-Instrumenten   und wie effektiv ihre Propaganda ist.

Selbst in solchen Ländern wie Vietnam, wo man meinen sollte, dass der Kommunismus einen gewaltigen Sieg um den ungeheuren Preis von Millionen Menschenleben errungen hat, wird das Volk jetzt zunehmend vom Westen indoktriniert. Die Menschen sind apathisch und immer ignoranter in Bezug auf die Welt. Ja, natürlich ist das Land offiziell solidarisch mit vielen kämpfenden und unterdrückten Teilen in der Welt, aber fragt man gewöhnliche Leute in den Straßen von Hanoi, was sie über die schrecklichen Dinge wissen, die durch die Multis in Afrika oder selbst in Indonesien verübt werden, dann würde die große Mehrheit antworten, dass sie so gut wie nichts wissen. Und wenn man noch nachdrücklicher fragt, besteht die Chance, dass sie einem sagen, dass sie das wirklich nicht kümmert. Das ist so, weil die westliche offizielle Erzählung sie bereits infiltriert hat, alles hier durchdrungen hat, von den sozialen Medien bis zu den NGOs. Sie beginnt auch, die Künste, das Fernsehen und die Erziehung zu beeinflussen.

Krieg ist im Gang und er ist echt. Er ist hart, rücksichtslos und oft verheerender als ein richtiger Krieg, der mit konventionellen Waffen geführt wird.

Die Opfer dieses Krieges sind menschliche Gehirne, menschliche Auffassungen, Kultur und manchmal ganze politische Systeme.

Euer Land verliert eine «ideologische Schlacht», dann noch eine und bald befindest du dich in einem System, das dir vollkommen fremd ist und auch deinem Volk, seiner Geschichte, seinen Traditionen und Wünschen.

*

Ich schreibe diesen Aufsatz in der Stadt Puebla, in Mexiko. Ih wisst, dass das mexikanische Volk erst kürzlich gewählt hat und zwar mit überwältigender Mehrheit den linken Präsidentschaftskandidaten Andres Manuel Lopez Obrador.

Drei Wochen lang reiste ich durch das ganze Land. Ich habe mit Hunderten von Menschen gesprochen. Die meisten von ihnen waren hoffnungsvoll, die meisten von ihnen sehnten sich instinktiv nach dem Sozialismus. Normalerweise nennen sie es nicht "Sozialismus", denn jahrzehntelang wurde ihnen gesagt, dieses Wort in keinem positiven Zusammenhang zu verwenden, aber was sie beschreiben, wenn sie träumen, ist dennoch eindeutig eine Form des Sozialismus.

Aber wie sollen sie die Stellung ihres Landes in der Welt bestimmen oder selbst ihre eigene Position in ihrem Land? Du stellst den Fernseher an und alles, was du zu sehen bekommst, ist CNN auf Spanisch («Mexikanische Ausgabe») oder den extrem rechten FOX oder irgendeinen örtlichen TV-Sender, der einem großen Sender gehört. Beinahe alle internationalen Nachrichten in den Zeitungen Mexikoos werden von den westlichen Presseagenturen übernohmen.

Kann so der Sozialismus aufgebaut werden, auf Basis des westlichen Indoktrinierungs- und Desinformations-Systems? Telesur ist nicht einmal in den meisten Fernseh-Kabel-Systemen vorhanden! Was dann?

                                                               
                                                              *

Nochmal - das ist wirklich nichts Neues. Zum Beispiel waren die Mainstream-Medien seit Beginn der Bolivarianischen Revolution in Venezuela fest in den Händen der rechten Personen und des Großkapitals. Nicht alle, aber definitiv die meisten von ihnen.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Chinesische «aggressive Industrie» bedroht den US-militär-industriellen Komplex; ‘stabiles Budget’ erforderlich (UPDATE)

Hier kommt noch ein Artikel, der auf GlobalResearch erschienen ist mit dem Titel 'China’s Big Hack”: The US Has Its Own Reasons For “Saving the World” From China’s Supposed Big Tech Spying' von Andrew Korybko. Er hat sehr viel Material zusammengetragen, weshalb der Artikel sehr umfangreich geworden ist. Leider habe ich nicht die Zeit, ihn zu übersetzen.

Da bleibt einem wirklich die Spucke weg! Das Pentagon, das BILLIONEN Dollar veruntreut hat, jedes Jahr mehr Steuergelder abzockt, die US-Industrie, die zur Maximierung ihrer Industrie große Teile ihrer Kapazität «outsourcte» nach China und Millionen ihrer Arbeiter auf die Straße warf, beklagen sich jetzt, dass sie kein Geld haben und keine Fachkräfte und geben die Schuld China. Nun kommen sie mit der alten Masche der Angstmache, die ständig gegen Russland eingesetzt wurde, um noch mehr Gelder aus dem Volk herauszupressen. Und die Mitleid-Masche kommt auch noch hinzu. Die arme USA, die von allen ausgebeutet und obendrein noch bedroht wird. Chuzpe ist gar kein Ausdruck. Es ist eine maßlos unverschämte, verbrecherische Haltung der größten Kriegs-Hetzer, Kriegsentfacher und Kriegsgewinnler aller Zeiten gegenüber ihrem Volk und gegen China.


Chinesische «aggressive Industrie» bedroht den US-militär-industriellen Komplex; ‘stabiles Budget’ erforderlich

RT World News
6. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ein neuer Bericht des Pentagons nennt China die größte Bedrohung für den militärisch-industriellen Komplex der USA und schlägt Alarm über Rückgang in einigen "kritischen Verteidigungsfunktionen" aufgrund der Aktionen Pekings für Arbeitskräftemangel und "instabiler" Finanzierung-»Instabilisierung».

"Während mehrere Länder eine Politik verfolgen, um ihre Wirtschaft auf Kosten des amerikanischen Produktionssektors zu stärken, hat keines unsere industrielle Basis so erfolgreich ins Visier genommen wie China", heißt es in dem Bericht mit dem Titel "Bewertung und Stärkung der industriellen Basis und der Stabilität der Lieferketten der USA".

Das Dokument befasst sich auch mit anderen Problemen, wie dem Niedergang bestimmter Sektoren, nämlich des Schiffbaus, sowie mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und dem instabilen Vertragsfluss für strategischen Hersteller, deren Nischenfabriken seit Jahren ohne Arbeit sind. Aber das meiste davon kann durch einen "stabilen und vorhersehbaren" Finanzierungsfluss an das Verteidigungsministerium behoben werden - das bereits einen Rekord von 719 Milliarden Dollar für das nächste Jahr gesichert hat.
Geschäft mitten in  NEW YORK, Manhattan
Pekings Aktivitäten sollen bereits einige der US-amerikanischen "kritischen Verteidigungsfunktionen" praktisch ausgelöscht haben, nämlich "Solarzellen für militärische Zwecke, Flachbildschirme für Flugzeuge und die Verarbeitung von Elementen mit seltenen Erden". Auch andere High-Tech-Bereiche sind durch Chinas Aktionen ernsthaft "bedroht", behauptet das Pentagon.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Amerikanische Kriege und Selbstaufgabe - Wie die letzte Supermacht ihrer Fesseln entledigt wurde


Für diese Übersetzung muss ich mich entschuldigen. Tom Engelhardt habe ich ja schon oft übersetzt, weshalb ich mich frohen Muts auch dieses Artikels annahm. Doch erzählt  er hier unglaublich viel Blech (die Krönung ist, dass er immer noch an Washingtoner 9/11 Story glaubt! Unfassbar!). Aber das war ziemlich am Ende und deshalb habe ich es auch zu Ende geführt. Also seht selbst.



Tom Engelhardt

15. Juni 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Betrachten Sie es als die allamerikanische Version der menschlichen Komödie: eine große Macht, die ewig weiß, was die Welt braucht, und reichlich Ratschläge mit einer Tontaubheit gibt, die humorvoll wäre, wenn sie nicht so grauenvoll wäre. Wenn Sie schauen, finden Sie Beispiele dafür fast überall. Hier ist zum Beispiel eine Passage in der New York Times aus einem Stück über die topsy-turvy Trumpian-Verhandlungen, die dem Singapur-Gipfel vorausgingen. "Die Amerikaner und Südkoreaner", schrieb der Reporter Motoko Rich, "wollen den Norden davon überzeugen, dass die Fortsetzung des Überführens der meisten Ressourcen des Landes in seine Militär- und Atomprogramme das wirtschaftliche Wohlergehen seiner Bürger beeinträchtigt. Aber der Norden sieht die beiden nicht als sich gegenseitig ausschließend an."

Denkt einen Moment darüber nach. Die USA haben natürlich ein Upgrade ihres ohnehin schon massiven Atomwaffenarsenals in Angriff genommen (das ist noch bevor die Kosten überschritten wurden). Sein Kongress und sein Präsident haben sich seit Jahren als begierig erwiesen, jährlich mindestens eine Billion Dollar in den Haushalt des nationalen Sicherheitsstaates zu stecken (eine Zahl, die immer noch steigt und bei weitem die jeder anderen Macht auf dem Planeten übertrifft), während ihre eigene Infrastruktur schwindet und zerfällt. Und doch findet er die verarmten Nordkoreaner rätselhaft, wenn auch sie einen so extremen Weg gehen.

Ahnungslos ist kein Wort, das die Amerikaner normalerweise auf sich selbst als Land, Volk oder Regierung anwenden. Doch wie anwendbar ist es.

Und wenn es um Ahnungslosigkeit geht, gibt es einen anderen, weitaus seltsameren Weg, den die Vereinigten Staaten seit mindestens George W. Bush verfolgt haben, der nicht folgenreicher sein könnte und der doch irgendwie der am wenigsten wahrgenommene von allen bleibt. Zu diesem Thema haben die Amerikaner keine Ahnung. In der Tat, wenn Sie die Vereinigten Staaten auf die Couch eines Psychiaters legen könnten, könnte dies der richtige Punkt sein, um zu beginnen.

Das gezügelte Amerika

In gewisser Weise ist es die älteste Geschichte der Erde: der Aufstieg und Fall von Imperien. Und beachten Sie den Plural dort. Es war nie - zumindest nicht bis vor kurzem - ein Imperium, sondern immer Imperien. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert, als die Flotten der ersten europäischen Kaisermächte mit Blick auf die Unterwerfung in die größere Welt einbrachen, war es immer ein Wettbewerb vieler. Es gab mindestens drei oder manchmal deutlich mehr aufsteigende imperiale Mächte, um die Vorherrschaft zu erringen oder langsam heraus fielen. Dies war per Definition die Geschichte der großen Mächte auf diesem Planeten: der herausfordernde Aufstieg, der herausgeforderte Niedergang. Man muss es über viele Jahrhunderte weg als den grundlegenden Strang der Geschichte begreifen, die Story, wie alles geschah, bis mindestens 1945, als nur noch zwei "Supermächte", die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion, sich auf globaler Ebene gegenüberstanden.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Endlich widersteht die EU der US-Schikane wegen der IRAN-Sanktionen


Pepe Escobar
2. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

- Die Geschichte kann eines Tages festlegen, dass dies der schicksalhafte geopolitische Moment war, in dem die Europäische Union ihren Doktorgrad in Außenpolitik erworben hat. Vergangene Woche kündigten die EU-Außenministerin Federica Mogherini und der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif bei den Vereinten Nationen ein "Special Purpose Vehicle" (SPV) an, das sich mit den Sanktionen der Trump-Regierung gegen den Iran befassen soll, nachdem die USA einseitig aus dem JCPOA, auch bekannt als Iran Atomabkommen, ausgetreten sind.

Mogherini betonte ausdrücklich: "In der Praxis bedeutet dies, dass die EU-Mitgliedstaaten eine Rechtspersönlichkeit gründen werden, um legitime Finanztransaktionen mit dem Iran zu erleichtern, und dies wird es europäischen Unternehmen ermöglichen, weiterhin in Übereinstimmung mit dem Recht der Europäischen Union mit dem Iran zu handeln und könnte anderen Partnern in der Welt offen stehen".

Die SPV, die laut Mogherini "darauf abzielt, den Handel mit Teheran in Gang zu halten, während die US-Sanktionen in Kraft sind", könnte noch vor Beginn der zweiten Phase der US-Sanktionen Anfang November in Kraft treten.

Diese Initiative allein bedeutet, dass Brüssel versucht, sich als ernstzunehmender geopolitischer Akteur zu positionieren, sich offen den USA zu widersetzen und die vom Weißen Haus, der CIA und dem Außenministerium initiierte Dämonisierungskampagne gegen den Iran im Wesentlichen zu zunichte zu machen.

Es reicht nicht aus, sich daran zu erinnern, dass es sich bei dem JCPOA um ein von den Vereinten Nationen unterstütztes multilaterales Abkommen handelt, das nach jahrelangen, mühsamen Verhandlungen erzielt wurde. Die anderen JCPOA-Unterzeichner neben dem Iran und den USA - Russland, China und die EU-3 (Frankreich, Großbritannien und Deutschland) - waren immer entschlossen, das Abkommen aufrechtzuerhalten und den Iran im zivilen Kernenergiebereich zu unterstützen.

Kinder KZ’s in den USA


Diesen Artikel habe ich übersetzt, obwohl ich mit den Schlussfolgerungen von Eric London nicht einverstanden bin. Natürlich bin ich absolut gegen die Nazi-Methoden der USA, Kinder und Einwanderer willkürlich zu misshandeln und in KZ's zu stecken. Aber die Aufforderung von E. London, die Grenzen zu öffnen, um noch mehr Einwanderer in dieses rassistische und faschistische Land zu holen, heißt, die Menschen vom Regen in die Traufe zu schleudern.  Es war nie in den USA zu dem Schmelztiegel der Völker gekommen, wie immer und immer wieder behauptet wird. Die USA sind von Anfang an ein Hexenkessel für alle NICHT-WEIßEN  gewesen, wo sie ausgebeutet, geschunden, verfolgt und  sogar gefedert und in Brand gesteckt wurden. Und das wird sich auch nicht so schnell ändern, wenn überhaupt. Erstens müssten wenigstens wirkliche und effiziente Rechte für alle durchgesetzt werden, müssten die Knebelverträge mit Mexiko aufgehoben werden, müsste die Jahrhunderte lange Ausbeutung ersetzt werden mit Wiedergutmachung und Hilfe für die lateinamerikanischen Länder. Das halte ich für einen Weg in die Zukunft.

Eric London
2. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ungeheizte Zelte in Texas
In den ganzen Vereinigten Staaten sammelt die Regierung im Schutz der Dunkelheit Einwandererkinder ein und schickt sie in ein Konzentrationslager in Tornillo, der Wüste in Texas, nahe der US-mexikanischen Grenze. In den vergangenen Wochen wurden hunderte Kinder aus Pflegeheimen nach Tornillo verlegt, wo sie in Zelten leben, 20 in einem Zimmer.

Die New York Times sprach mit Mitarbeitern in Unterkünften, die Szenen beschrieben, die an die schändlichsten Episoden der amerikanischen Geschichte erinnern, darunter die Gefangennahme flüchtiger Sklaven, die erzwungene Entfernung von Indianern von ihrem Land und die Internierung von Japanern während des Zweiten Weltkriegs.
Laut der Times werden, "Um Fluchtversuche zu vermeiden, die Aktionen spät in der Nacht durchgeführt, da Kinder weniger wahrscheinlich versuchen werden, wegzulaufen. Aus demselben Grund erhalten Kinder in der Regel wenig Vorwarnung, dass sie verlegt werden."

Da die Kinder in Panik geraten,, wenn Beamte in die Heime kommen. weinen einige Mitarbeiter . Andere protestieren und äußern vergeblich Bedenken über die Sicherheit der Kinder im Wüstenkonzentrationslagern. Kinder fragen, ob sie an ihrem neuen Standort betreut werden. Die Telefonnummern für ihre Notfallkontakte sind auf Gürtel geschrieben, die um die Taille der Kinder gebunden sind.

Rund 13.000 Kinder befinden sich derzeit in Unterkünften und Einwanderungshaftanstalten im ganzen Land in Haft, ein Rekordhoch. Die Bedingungen in den Haftanstalten und Unterkünften für Einwanderer sind erbärmlich; Kinder berichten über Fälle von Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt.

Montag, 1. Oktober 2018

Neue Post aus Russland vom 1. Oktober 2018


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Lawrows Rede in der UNO


Lawrow hat im Gegensatz zu Trump wesentliche Themen aufgegriffen und keine Hirngespinste. Zuerst ist er auf den Kmapf gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen eingegangen und die Befreiung der Welt von den Atombomben; auf den Widerruf der USA des Atomdeals mit dem Iran sowie das umfassende Abkommen zum Verbot von Kernwaffentests; auf die syrische Frage und die angeblichen Giftgas-Attacken; die endlose Skripal- Story in England und zur Vernichtung biologischer und chemischer Waffen. 

Aber diese Rede mit anschließender Presse-Konferenz könnt ihr auch hier auf RT lesen.



Russische Basis auf dem Mond



Russland kann die erste bemannte Basis auf dem Mond 2030 bauen, meint der Chef der atom-planetologischen Abteilung des Weltraum-Forschungsinstituts der russischen Wissenschaftsakademie Igor Mitrofanow, der am Freitag von der Tass interviewt wurde.

Am Montag sagte die Roskosmos Corporation, dass Russland Pläne habe, eine eigene Basis für eine Weltraumbesatzung auf der Oberfläche des Mondes zu bauen. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der NASA oder den BRICS -Ländern wird überlegt, sagte das Unternehmen.

«Ich glaube, dass Russlands erstes bewohnbare Modul auf dem Mond etwa um 2030 auftauchen wird oder etwas später. Das wird der erste Vorposten sein. Noch keine richtige Basis, sondern eine Art Pension für Besucher-
Expeditionen,» sagte Mitrofanow. Er meint, dass Russland sowohl technisch als auch ökonomisch eine solches Programm durchführen könne.

Das erste Modul einer solchen Basis wird von gleicher Größe wie die internationale Raumstation sein. Es wird fest auf dem Mond plaziert werden und mit einer 1 Meter dicken Schicht von Monderde bedeckt werden, der Schutz vor starken Sonnenflecken bieten soll.

Mitrofanow sagte, dass russische Kosmonaten relativ leicht von relativ kleinen Landekapseln dort einziehen könnten. Das Modul soll mit lebensnotwendigen Systemen ausgerüstet werden, die Mondresourcen verwenden, Eis eingeschlossen, das zur Herstellung von Frischwasser verwendet werden kann und auf längere Sicht auch für Sauerstoff.

Tass 28/9

Dienstag, 25. September 2018

Neue Post aus Russland vom 24. September 2018


Stefan Lindgren
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Dramatischer zweiter Wahlumgang

Es sieht so aus, als ob «Vereintes Russland» im zweiten Wahlomgang am Sonntag im Kreis Chabarovsk (Ferner Osten) und in der Region Wladimir (Zentral-Russland) verloren hat.
In Wladimir siegte höchstwahrscheinlich der liberal-demokratische (LDPR) Wladimir Sipjagin gegen die aktuelle Gouverneurin Svetlana Orlova von «Vereintes Russland». Als 99,9 % der Stimmen gezählt waren, hatte Sipjagin 57,02 % und Orlova beinahe 20 % Stimmen weniger. Die Auszählung war dramatisch, da Orlowa bis in die frühen Morgenstunden führte.
Im Kreis Chabarow verlor Vjatjeslaw Sjport gegen den Herausforderer der LDPR Sergej Furgal. Als 99,2 % ausgezählt waren, hatte er 27.91 % und Furgal 69,62 % der Stimmen erhalten.
In Chakassien (Sibirien) hätte auch ein 2. Wahldurchgang stattfinden sollen, aber der aktuelle Regionschef Viktor Zimin ist wegen Krankheit zurückgetreten. Der 2. Wahlgang ist jetzt aufgeschoben auf den 7. Oktober zwischen dem 2. und 3. Gewinner, dem Kommunisten Andrej Filjagin.
Im Kreis Pirmojek, wo der aktuelle Gouverneur in dramatischer Weise beim vergangenen Wahlumgang auf dramatische Weise gewann, kommt es wahrscheinlich zur Ungültigerklärung der ganzen Wahl durch das zentrale Wahlbüro in Moskau. Ella Pamfilowa sagte, dass es auf beiden Seiten viel Betrug gegeben habe – mindestens 200 Klagen sind eingegangen.
Kriiker meinten, dass dies zustandekam, um das Gesicht von «Vereintes Russland» zu retten. Aller Voraussicht nach wird eine Neuwahl am 16. Dezember durchgeführt. Der kommunistische Herausforderer Andrej Isjtjenko hat noch nicht gesagt, ob er sich einer erneuten Wahl stellen will, aber er will auf jeden Fall vor Gericht klagen wegen der Vorkommnisse.
[Haben die Russen die Jeltsin-Jahre schon vergessen, dass sie jetzt wieder anfangen, diese liberalen Betrüger und Verbrecher zu wählen? D.Ü.]

Vesti nedeli 23/9, rbc 24/9


Syrien schoss ein russisches Aufklärungsflugzeug ab

Am 17. September schoss die syrische Luftabwehr ein russisches Aufklärungsflugzeug IL-20 über der Küste der Provinz Latakia ab, als es auf dem Weg aus 5 km Höhe zur Landung in der Basis Hmeimin ansetzte, wobei 15 Soldaten getötet wurden.
Als Präsident Putin auf einer Pressekonferenz in Ungarn während seines Staatsbesuchs auftrat, sagte er, es sei eine Folge «einer Kette unglücklicher Umstände» gewesen.
Hinter der diplomatischen Formulierung verbirgt sich etwas ganz anderes. In einer Erklärung von Russlands Außenministerium, auf die Putin verwies, wird Israel für den Vorfall verantwortlich gemacht.
Entgegen eines Abkommens, das von Russland und Israel 2015 geschlossen haben, einander über die eigenen Flug-Operationen zu informieren, hat Israel diesmal erst eine Minute zuvor gesagt, dass man vorhabe, Ziele in der Latakia-Provinz anzugreifen. [D. h. also, die sagen Putin Bescheid, wenn sie Killer-Raids durchführen und Putin sagt dann: Denn man tau? (Das ist Platt-Deutsch: Ran an die Gewehre! Leinen los! Dann macht mal!) Das gleicht ja den Billigungen von Obama für die Drohnen-Morde oder etwa nicht? D.Ü.] Israel hat «bunker busters» (GBU 39) auf Fabrikgebäude abgeworfen, von denen sie behaupten, dass die libanesische «Hisbollah» Waffen lagert zur Verwendung gegen Israel.
Die israelischen Flugzeuge agierten so, dass das russische Flugzeug in die Schusslinie der syrischen Luftabwehr geriet. Das Ereignis riskiert, dass ernste Verschlechterungen zu Israel eintreten werden, die bemerkenswert gut waren.

Israelische Medien in totaler PANIK wegen Russlands Liefergungen von S-300 an Syrien


Endlich mal wieder eine gute Nachricht. Die eigentlich überfällig war. Israel hat
während des syrischen Krieges an die 1000 Angriffe gegen Syrien geflogen, was große Schäden und viele Tote gefordert hat. Sie taten es ungestraft, weil sie den großen Bruder im Rücken hatten. Aber, wie FortRussia sagt, ist noch lange nicht raus, ob es wirklich geschieht. Moskau hat das schon oft angekündigt und es war oft nur heiße Luft. Diesmal gibt es allerdings einen sehr ernsten Grund.

Joaquin Flores

25. September 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die israelischen Medien sind in totaler Raserei über die kommenden Lieferungen an Syrien von russischen anti-Luftabwehr-Raketen S-300. Sie sind sich im klaren, dass dies zu ernsten Folgen für die israelische Luftwaffe führen wird.

Aber, wie FNR anmerkt, gibt es eine keineswegs abwegigie Chance, dass Russland die Lieferung nicht vollzieht, angesichts der Geschichte in dieser Frage und in Verbindung mit Mustern, die man anwendete mit solchen Ankündigungen, um ein Zugeständnis von einer dritten Seite zu erhalten.

Aber wie die Jerusalem Post erklärt, würde das Auftauchen der S-300 es der syrischen Armee erlauben, ihe Luftabwehr des Landes zu modernisieren, was eine «Bedrohung Israels» wäre.

Im Zusammenhang mit den Lieferungen von Luftabwehr-Raketen, veröffentlichte der Ninth Channel einen Artikel mit der Überschrift «In zwei Wochen wird Israel einen Alptraum erleben.»
RevContent InArticle SOLO

Die Zeitung Yediot Aharonot gibt auch zu, dass die Lieferung von S-300 an Syrien eine sehr schlechte Nachricht für Israel ist, weil es für die israelische Luftwaffe «mehr Anstrengungen, mehr Planung und mehr Vorsicht erfordern würde, den Himmel über Libanon und Syrien zu benutzen».

Laut Haaretz können die S-300 in den Händen Syrien Israels Aktivitäten in der Region gefährden, so dass man ab jetzt zweimal nachdenken müsse, bevor man die nächste Attacke mache».

Die Entscheidung, das S-300 System an Syrien zu liefern, wurde auf dem Hintergrund gemacht des Vorfalls mit dem Abschuss der russischen IL-20 Flugzeugs am 17. September. Es wurde von der syrischen Luftwaffe abgeschossen durch den Fehler Israels, was zum Tof von 15 Soldaten führte.

Wie der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigiu erwartet, wird die S-300 dazu beitragen, die «Heißsporne» abzukühlen, und keine übereilten Aktionen zu unternehmen, die russische Menschen gefährden.

Das S-300 «Favorit» System ist vorgesehen zur Verteidigung von großen industriellen Anlagen, von Verwaltungs-Gebäuden und Militärbasen. Es ist das erste mulit-Kanal System, das in der Lage ist, sechs Komplexe auf sechs Ziele zu richten mit jeweils 12 Raketen.

Joaquin Flores ist Chefredakteur von Fort Russ News sowie Direktor des in Belgrad ansässigen Think-Tanks, dem Center for Syncretic Studies. Er studierte an der California State University, Los Angeles, im Bereich Internationale Beziehungen und war zuvor als Chefverhandler und Interner Organisator in verschiedenen Ländern für die SEIU-Gewerkschaft in Kalifornien tätig. Flores hat zwanzig Jahre Erfahrung in der Organisation von Gemeinschaft, Arbeit und Anti-Kriegsorganisation. Flores ist regelmäßig in den iranischen "PressTV"- und russischen "RT"-Nachrichten erschienen, um seine Expertenmeinungen und Analysen zu aktuellen geopolitischen Fragen zu teilen. Als Thought Leader hat er in zahlreichen Foren international öffentlich gesprochen, in über 10 Sprachen veröffentlicht, seine konzeptionellen und ideologischen Rahmenbedingungen, Ansätze zur Markenbildung und Ästhetik haben andere in seinem Bereich beeinflusst.


Montag, 24. September 2018

Amerika: »Die Ersten, die hier ankamen, stammten aus Afrika«



Ich erlaube mir mit Dank Spektrum und Herrn Schrader, diesen hervorragenden Artikel von Christopher Schrader aufzulegen. Ich wollte schon die Arbeit von Ézili Dantó, der Juristin, Künstlerin, Menschenrechtlerin etc. etc. aus Haiti übersetzen, die auch darüber schon ausführlich geschrieben hat, aber nun kann ich mir das sparen, d. h. eigentlich doch nicht, weil sie so unendlich viel mehr dazu zu sagen hat. Wie sie im Brief schreibt: Ich müsste alles in einem Buch zusammenfassen. Ich habe dies auch auf mein Google+ gelegt. 
Vorwort des Wissenschaftsmagazins Spektrum


Seit den 1970er Jahren rüttelt Niède Guidon im Nordosten Brasiliens am Lehrgebäude der Anthropologie. Mit ihren Funden im Nationalpark Serra da Capivara stützt sie ihre These, die ersten Siedler seien schon vor 100 000 Jahren aus Afrika gekommen, nicht erst vor 13 000 aus Sibirien. Die 1933 geborene Grande Dame der Archäologie spricht in ihrem Haus in São Raimundo Nonato über Felsmalereien, versteinerte Fäkalien, korrupte Politiker und einen Flughafen ohne Flugzeuge.



Christopher Schrader

17. 07. 2018


Über dem Tor zum Haus von Niède Guidon hängt ein Ausspruch von Dante: Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr hier eintretet. Erst vor Kurzem hat die 85-jährige Archäologin ein weiteres Schild dazuhängen lassen: Ich bin die Hoffnung. Und wenn man auf die Gegend im Süden des Bundesstaats Piauí blickt, ist da sicherlich was dran. Seit mehr als 40 Jahren forscht die Franko-Brasilianerin hier. Auf ihr Drängen entstand der Nationalpark Serra da Capivara, der später zum Weltkulturerbe wurde. An Felsüberhängen und in Höhlen haben Ureinwohner dort in prähistorischer Zeit eine gewaltige Kunstgalerie geschaffen. Hunderte Fundstätten, zehntausende Motive in Rot, Ocker, Weiß und Schwarz auf helle Steinwände gemalt. Kaum einen anderen Ort gibt es auf der Welt mit einer größeren Dichte solcher Felsmalereien.

Die Bilder erzählen vom Leben der Künstler. Sie zeigen die Fauna der Region vom Gürteltier bis zum Jaguar, aber vor allem zeigen sie Menschen. Diese stehlen Honig, jagen und fischen, sie kämpfen und feiern Rituale, sie küssen, lieben und gebären. Viele sind Strichfiguren und bis auf den Federschmuck offensichtlich nackt, weil ihr erigierter Penis sie als Männer ausweist. Andere tragen breite Umhänge und einen Kopfputz, der an einen Helm erinnert. Akrobatisch wirkende Massenszenen, bei denen die Figuren der oberen Reihe kopfüber auf den Armen der unteren zu stehen scheinen, sind womöglich Kreistänze, bei denen der Künstler das Problem der Perspektive anders gelöst hat als in der europäischen Kunsttradition üblich.

6000 bis 12 000 Jahre seien die Zeichnungen alt, einzelne vielleicht sogar 14 000 Jahre, erklärt Guidon. Damit entstanden sie, schon kurz nachdem der Mensch aus Sibirien kommend in Amerika eingetroffen war – zumindest würden es die meisten ihrer Fachkollegen so auffassen. Für Niède Guidon liegen die Dinge hingegen anders. Sie hat viele archäologische Funde zusammengetragen, die laut ihrer Analyse ganz und gar nicht zu der bisherigen Lehrbuchmeinung passen. Verlief die amerikanische Besiedlungsgeschichte völlig anders als gedacht? Die Antwort auf diese Frage steht noch aus. Vielleicht findet sie sich eines Tages sogar in der Serra da Capivara selbst.

Um die außergewöhnliche Stätte zu schützen, setzt die alte Dame auf den Tourismus. Doch bisher finden nur wenige Besucher den Weg in den Park. Zuletzt sanken die Zahlen sogar von 20 000 auf 16 000 pro Jahr, weil selbst die Brasilianer wegen der Wirtschaftskrise im Land seltener kommen.
Niède Guidon


© Christopher Schrader (Ausschnitt)
 
Niède Guidon | Die 1933 geborene brasilianische Archäologin liegt mit ihrer Sicht auf die Besiedlung Amerikas über Kreuz mit zahlreichen Fachkollegen. Doch ihre Verdienste um die Erforschung des prähistorischen Südamerikas sind unbestritten.