Sonntag, 9. Dezember 2018

Hier spricht eine Indigena: DER SAFT DER MELASSE

Ilka Oliva Corado
17. September 20180917

Aus dem Spanischen: Einar Schlereth
Der Titel des Buches lautet: Die Geschichte einer Frau ohne Papiere auf dem Marsch durch die Wüse von Sonora in Arizone.
Sie machten uns glauben, dass der Fortchritt der Zement sei, dass der Fortschritt im Zement liege, dass der Zement der Fortschritt ist. Sie machten uns glauben, dass die Industrialisierung der Wohlstand der Gesellschaften sei. Dass, um zu industrialisieren, man gnadenlos abholzen müsse und mit ganzen Ortschaften Schluss machen muss: ihnen das Wasser, die Erde, das Essen und alle vitalen Mittel zur Existenz. Diese Dörfen, sagten sie uns, haben keine Bedeutung und wenn sie Widerstand leisten, müsse man sie mit purer Gewalt beseitigen, daher die Genozide, die das kollektive Gedächtnis mit Trauer umhüllen.
Der Saft der Melasse.

Sie sagten uns, dass die Zivilisation ein notwendiges Konzept sei für das Überleben der Menschheit, dass wir, die Gehorsamen die zivilisierten Wesen sind, hingegen jene, die dem Zwang Widerstand leisten, sind es nicht.

Die Ursprungsvölker und der Plebs sind der Feind, der besiegt werden muss. Sie sagten uns auch, dass in der Menschheit, die wir bilden, nur die Auserwählten Platz haben, die exklusiv seien, da sie aus der Crême und Sahne bestünden. Der Abschaum muss weggeschüttet werden.

Dafür benutzten sie ein Filter, den sie höhere Erziehung nannten und den sie sättigten mit Klassizismus, Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Patriarchat, Frauenfeindlichkeit, Dogmen, Doppelmoral, Stereotypen und Gefühsllosigkeit. Sie zementierten es im Vergessen. Sie zogen uns aus dem Serumsaft und machten uns glauben, dass wir die Crême und die Sahne wären. Wir, die Unterdrückten.

Sie ließen uns auswendig lernen, dass ein Titel von der Universität, sie von der Herde trennt, sie einzigartig und gepriesen macht: die Unerreichbaren. Uns ließen sie unseren Ursprung vergessen. Wir mussten auswendig lernen, dass sie nicht mehr Plebs sind sondern im Gegenteil: sie sind die exklusiven Aabsolventen, die Doktoren, Architekten, Professoren, Journalisten, Unternehmer in einer Hierarchie, zu der das Pack niemals Zugang erlangen wird. Sie machten uns glauben, wir seien die Crême und die Sahne von der Melasse, die Abfall wurde. Melasse, so nannten sie den Saft unseres Ursprungs und Jahrhunderte lang ließen wir es zu und prägten es uns ein; sie verwandelten uns in ausgezeichnete Komplizen und Lakaien des Missbrauchs.

Mit einem Titel der Universität kann die Crême und Sahne ihre eigene Klasse ausbeuten, kann den Pöbel ausbeuten, woher er auch stammt. Und sie vermehrten ihn und häuften ihn übereinander in den Städten, die geschaffen wurden, um ihn einzuschließen. Ein Zentrum der massiven Einkerkerung des Fortschritts, des Erfolgs, des Triumphes und der wirtschaftlichen Stabilität.

Und wir glaubten uns gefeiert: unerreichbar und unsterblich. Und bald begannen wir teilzunehmne an der Unterdrückung des Plebs, wenn er widersteht. Mit unserer Passivität von Vasallen lenken wir uns ab, indem wir unsere Gefängnisse bemalen und unsere Kerker mit Möbeln, Schuhen, Esskörben, Titeln und Diplomen füllen, um von den notwendigen Schein erfolgreicher Wesen zu leben.

Und wir billigten es, dass die Bergbauunternehmen damit ganze Ortschaften verschwinden ließen, weit weg von der Stadt, weil wir Juwelen in unseren Gefängnissen haben wollten, um sie unter den Gefangenen zu zeigen und untereinander um zu sehen, wer in der Lage ist, mehr zu sammeln. Denn darum geht es: ein Wettbewerb um die Anhäufung von allem, was für das Leben unnötig ist: Konsumismus als Erweiterung des Kapitalismus. Wir sind diese neoliberale und faschistische Ader der Massenvernichtung. Ja, so faschistisch wie derjenige, der den Befehl gibt und derjenige, der den Abzug drückt.

Draußen, weit weg von der Stadt in Zement gebadet, vom Gefängnis mit dem Anschein von Fortschritt, gibt es Orte im Widerstand, die um ihre Freiheit kämpfen, die sich nicht geschlagen geben, die ihre Identität und ihren tausendjährigen Ursprung verteidigen. Die ihr Recht auf die Erde verteidigen, ihre Nahrung und ein Leben in Freiheit. Trotz unserer Zustimmung und dem Schweigen der Gefühlslosigkeit und dem Dogma vom Komfort mit der Crême und der Sahne bildeten sich Diktaturen, die versuchten, sie auszulöschen durch erzwungenes Verschwindenlassen, Foltern und Genozide, was wir billigen mit der Kälte der zweckdienlichen Verräter. Und ebenso zu unserer Zweckdienlichkeit tun viele von uns so, als wüssten sie nichts, um sich nicht mit unseren Problemen zu belasten, Probleme, geeignet, Kontakte zu verlieren, die auf der Karriereleiter nützlich sein können.

Und wie eine Dosis von Würde und Erinnerung folgt der Saft unseres Ursprungs unserer Trauer Würde zu verleihen. Die «Unzivilisierten», die den Fortschritt nicht kennen, die Freien, Wilden und Tapferen kämpfen weiter für uns, obwohl wir dagegen sind. Sie wissen, dass wir der Saft des Abfalls sind, aus dem wir gemacht sind, auch wenn wir uns für die Crême und die Sahne halten.

Jene, die nicht die berühmte «Zivilisation» kennen und nicht die Kerker aus Zement kennen und die Kompetenz für die Unsterblichkeit, sie kennen das Land, die reine Luft, die Frische der Flüsse, die Fruchtbarkeit der Erde, den Ruf des Uhus, den Wind vor dem Regen.

Die «Unzivilisierten» kennen die Kräuter, die der Seele Sehnsucht heilt, den Arm des Bruders, den Blick der Umarmung, die streichelnde Stimme, die schützende Solidarität. Sie kennen die Einigkeit, das Teilen, die Würde, die Ehre. Die Identität. Sie kennen den Respekt vor dem höheren Wesen, das die Erde und ihre Früchte ist. Sie kennen die Wichtigkeit der Sonne und des Regens. Des Unverzichtbaren, das die Meere und die Flüsse sind, so wie die Bienen. Sie wissen, dass alles in diesem Universum miteinander verwoben ist und einfach da ist aus einem fundamentalen Grund für die Existenz der Ökosysteme und des Überlebens aller Lebewesen, keines dem anderen überlegen.

Dies unterrichten sie nicht in der Universität, weil sie sonst denkende Wesen bilden würden, die die Zwänge und den Betrug analysieren und in Frage stellen würden, was über Jahrhunderte hinweg wir für die Crême und die Sahne halten sollten. Wir würden die Marionetten entlarven. Die Keile. Die starken Mauern indoktrinierter menschlicher Wesen für den Verrat. Wir wissen, dass der Zement nicht überlegen ist dem Moos in den Bergen und nicht den Guayabos-Blättern. Und wir wissen auch, dass Gold und Diamanten nicht bedeutender sind als das Wasser und das Leben der Menschen.

Wir wissen, dass wir die sind, die fortbestehen innerhalb eines enormen Gefängnisses und dass wir auf Muster reagieren, die zuvor für unsere Konditionierung und unsere dogmatische und unempfindliche Reaktion auf Missbrauch untersucht wurden, denen wir ohne es zu wissen ausgesetzt sind, weil sie es als Fortschritt und Triumph tarnen. Wir bilden exorbitante Mengen an amorpher Masse, die sie nach Belieben bewegen.

Aber während wir weiter schlafen mit dem Geiz dessen, der mehr hat, und Marionetten jener sind, die sich als Herren der Welt fühlen, widersetzt sich der Saft, wie er seit Jahrtausenden tut, und darum kämpft, dass die Melasse nicht weiterhin benutzt wird als Eindämmungs-Mittel gegen den inopportunen Kampf der Völker für ihre Freiheit.

Ich wünschte, dass eines Tages die Massen, die in den Zementstädten eingesperrt sind, begreifen, dass die Pappschateln der Universitäten nicht das Wasser aus den Flüssen zurückgeben werden, wenn die Erzminen sie austrocknen, und dass die Frische der Tomaten nicht durch Gold, Parfüms und «wichtige» Kontakte übertroffen wird. Ich wünschte, dass sie verstehen, dass die wichtigen Kontakte auch eine optische Illusion des falschen Lebens sind, das die Zementstädte bieten.

Ich wünschte, dass sie eines Tages an sich denken und sich mit dem Saft verbinden, der mit den Wurzeln des Guayacán und Flamboyán sich nährt von der Würde und der Erinnerung, um sich jeden Tag zu erheben und weiter Widerstand zu leisten gegen die Ungerechtigkeit, den Missbrauch und die Unterdrückung der Verräter.

Ich wünschte, es käme der Tag, an dem wir begreifen, dass wir das Mark, die Drosselklappe, der Ursprung, die Inhärenz und die lebendige Glut sind. Möge das Erwachen wie ein Sturm sein, wie ein gewaltiger Donner, wie ein Erdbeben aus dem Zentrum der Erde, wie ein Schrei, der in den Eingeweiden der Hügel rumpelt; ein Erwachen, das diejenigen erzittern lässt, die sich selbst als Besitzer der Welt und unseres Lebens angesehen haben, und lasst uns zu unserem Ursprung zurückkehren, um gemeinsam mit uns zu kämpfen, um alles zurück zu gewinnen, was sie uns genommen haben.

Ojalá ....

Und hier ist der sehenswerte Blog von Ilka Oliva Corado.

Quelle - källa - source

Freitag, 7. Dezember 2018

VIDEO: Das Spinnennetz. Englands Zweites Imperium. Korrumpierung der globalen Ökonomie. Das Netzwerk von Steueroasen der britischen Elilten. (1 Mill. Besuche)



Dass die City of London eine Gangster-Zentrale ist, hat sich ja weithin herumgesprochen; dass sie maßgeblich am 1. und auch am 2. Weltkrieg beteiligt gewesen ist sowie an allen Kriegen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg dringt auch allmählich ans Licht. Aber wer kannte schon die unappetitlichen Details? Und dann wird das bewusst verdummte Volk auch noch auf den Arm genommen und nochmals um seine Pfennige, Peseten, Kronen, Lira oder Euros betrogen, indem sie in Millionen Boulevard-Blättern diesen "netten, lieben, ganz normalen" Billionärs-Menschen auf die gedeckten Tafeln und in die Schlafgemächer schauen dürfen. Wir brauchen mehr gelbe Westen! 
VIDEO: DAS SPINNENNETZ
Englands Zweites Imperium. Korrumpierung der globalen Ökonomie. Das Netzwerk von Steueroasen der britischen Elilten. (1 Mill. Besuche)

True Publica
5. Dezember 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Seit es vor genau 10 Wochen auf YouTube hochgeladen wurde Michael Oswalds zukunftsträchtige Dokumentär-Film über Britannien und sein Steueroasen-Imperium 1,000,000 angeschaut. «Das Spinnen-Netz: Britanniens zweites Imperium» dokumentiert, wie die britischen Eliten ein Netzwerk von Steueroasen nach dem Zweiten Weltkrieg schufen und wie weit sie gehen, um es zu behalten – am Beispiel eine ab schreckende Szene, wie ein Jersey Polizei-Offizier das Interview der Filmemacher mit einem Steueroasen-Whistleblower belästigt und unterbricht. Auf Basis des Buches von Nick Shaxsons Bestseller ‘Treasure Islands: The Men Who Stole the World’ liefert der Film einen ernüchternden Bericht über Britanniens Rolle bei der Kossumpierung der globalen Ökonomie.
Der Dokumentarfilm ist kostenlos auf YouTube zur Verfügung in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Untertitel stehen zur Verfügung auf französisch, spanisch, deutsch, italienisch, russisch, arabisch, koreanisch, ungarisch, englisch, türkisch und portugiesisch.
Der Filmregisseur Michale Oswald sagte über die Inspiration zu diesem Film:
«Ich stellte fest, dass es eine interessante, kohärente und in sich geschlossene Story ist, die noch nicht erzählt wurde, die Story von Englands Umwandlung von einer Kolonialmacht in eine Finanzmacht und die Millionen obskuren finanziellen Strukturen, die von den Finanz-Interessen der City of London geschaffen wurden, die im Kern dieser Umbildung liegen.»
Das Netzwerk für Steuergerechtigkeit von John Christensen, Co-Produzent von dem «Spinnennetz», folgt seinem Interesse an dem Gegenstand zurück zum Ende der 1970-er Jahre, als er und verschiedene Kollegen begannen, sich die Rolle Londons als globale Steueroase anschauten:
«Wir hatten keine Zweifel, dass die City of London ein großer Spieler in dem Prozess war, die armen Länder ihres Reichtums zu berauben und beim Schutz von Englands geheimen unter seiner Jurisdiktion stehenden Vasallen vor politischen Angriffen – bei den Vereinten Nationen zum Beispiel – um die Politik  die Lücken im Regelwerk zu korrigieren, die Kapitalflucht und die Steuer-Hinterziehung in so gewaltigem Ausmaß ermöglichten.
Das ‘Spinnennetz’ wurde mit einem erstaunlich geringen Budget hergestellt und wurde von Rezensenten gelobt. Hier ein paar Beispiele:
«Vergesst alles von John Le Carré, dies ist ein wahres politisches Drama, dass spannender ist als alles, was man in Tinker, Tailor, Solider und Spy gesehen hat.»
Filmotomy
«Eingerahmt von starken Bildern von der City of London, den Steueroasen und mit einem unvergesslichen originalen Soundtrack versehen, ist «Das Spinnennetz» ein Film, den jeder gewöhnliche, Steuern zahlender Bürger anschauen sollte.»
Modern Times Review
«Das Spinnennetz gibt einen ausgezeichneten Überblick vom Ausmaß der globalen Steuerhinterziehungs-Problems und die ätzende Wirkung auf die Demokratie.»
Open Democracy

Der Film ist kein Thriller. Es gibt keine Verbrechen, keine Morde, Kriege oder Vergewaltigungen. Aber er behandelt die Konsequenzen solcher Akte, metaphorisch oder real, und ihr braucht eine starke Verfassung, um ihn zu sehen, wenn euch der Zustand des Kapitals interessiert. Es ist ein ruhiger, professioneller und genauer Film, wie ein Hitman sein soll. Ich kann ich gar nicht genug empfehlen.»
Mr. Ethical, Whistleblower.

Anmerkung für die Leser/Zuschauer: Klickt bitte auf den Teilen-Knöpfe oben. Verbreitet den Artikel auf eurer Email-Liste, auf Blogseiten, Internet-Foren etc.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Video: Hinter der US-Attacke gegen chinesische Smartphones



..... der Dieb schreit haltet den Dieb. 
Manlio Dinucci
Huawei
5. Dezember 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Huawei-Zentrale in Shanghai
Nachdem Trump auf chinesische Waren schwere Steuern gelegt hat – 250 Mrd Dollar – akzeptierte er auf dem G-20 Gipfel einen «Waffenstillstand» durch eine Verschiebung der Maßnahme auf später, vor allem, weil die US-Ökonomie durch die chinesische Vergeltung gelitten hat.

Aber abgesehen von den kommerziellen Erwägungen gibt es auch ein paar strategische Gründe. Auf Druck vom Pentagon und der Geheimdienste ergriff die USA die Entscheidung, die Benutzung von Smartphones und Telekommunikations-Infrastruktur von dem chinesischen Unternehmen Huawei zu verbieten und warnte, dass sie möglicherweise für Spionage benutzt werden könnten, und machte Druck auf seine Alliierten, dasselbe zu tun.

Die Warnung vor chinesischer Spionage, die besonders an Italien, Deutschland und Japan gerichtet war, wo es die meisten US-Militärbasen gibt, kam von eben jenen US-Geheimdiensten, die jahrelang die Telekommunikatio ihrer Alliierten, besonders Deutschland und Japan, abgehört haben. Das US-Unternehmen Apple, dass damals der unbestrittene Führer in dem Sektor war, sah seine Verkäufe durch Huawei verdoppelt (ein Unternehmen, das im Besitz der Arbeiter als Aktien-Besitzer ist) und auf den 2. Platz nach Südkoreas Samsung kam. Das ist emblematisch für eine allgemeine Tendenz.

Die USA – deren ökonomische Vorherrschaft künstlich auf dem Dollar beruht, bislang die Hauptwährung für Geld-Reserven und den Welthandel – wird zunehmend von China überholt, sowohl bei der Kapazität und der Produktions-Qualität. Die New York Times schrieb, dasselbe:

«Der Westen war sicher, dass das chinesische Herangehen nicht funkionieren würde. Man müsste nur zuwarten. Sie warten heute noch. China plant ein riesiges globales Netzwerk für Handel, Investitionen und Infrastruktur, das die finanz- und geopolitischen Beziehungen neu gestalten wird.»

Die kam vor allem, aber nicht nur, zusammen mit der Neuen Seidenstraße, die China gegenwärtig quer durch 70 Länder in Asien, Europa und Afrika baut.

Die New York Times hat 600 Projekte untersucht, die von China in 112 Ländern errichtet wurden, darunter 41 Öl- und Gas-Pipelines, 199 Energie-Zentralen, die meisten davon hydro-elektrisch (inkl. sieben Dämme in Kambodscha, die die Hälfte des Strombedarfs des Landes decken), 203 Brücken, Straßen und Eisenbahnlinien, plus mehrere große Häfen in Pakistan, Sri Lanka, Malaysia und anderen Ländern.

All dies wird von Washington als «eine Aggression gegen unsere vitalen Interessen» angesehen, wie das Pentagon in der Nationalen Verteidigungs-Strategie der USA 2018 erklärte. Das Pentagon definiert China als einen «strategischen Wettbewerber, der eine räuberische Ökonomie benutzt, um seine Nachbarn einzuschüchtern», wobei es geflissentlich die Serie von Kriegen seit 1949 von den USA geführt wurden, einschließlich gegen China, um diesen Ländern ihre Ressourcen zu rauben.

Während China Dämme, Eisenbahnen und Brücken baut, nützlich nicht nur für sein kommerzielles Netzwerk, somdern auch für die Entwicklung der betroffenen Länder, waren Dämme, Eisenbahnen und Brücken in den US-Kriegen immer die ersten Bomben-Ziele. China wird beschuldigt vom Pentagon, «in kurzer Zeit seine Hegemonie in der indisch-pazifischen Region zu erzwingen und die USA unvorbereitet zu schlagen mit einer künftigen globalen Vorherrschaft», zusammen mit Russland, das angeklagt wird, «die NATO zu zerschlagen» sowie den demokratischen Prozess in der Krim und Ostukraine».

Das ist die Quelle für den «Vorfall» im Kertsch-Sund, der von Kiew provoziert wurde unter dem Kommando des Pentagon, und um das Treffen zwischen Trump und Putin auf dem G-20 zu sabotieren (was auch geschah) und die Ukraine in die NATO zu zwingen, wo sie schon ein de facto Mitglied ist.

«Langfristiger strategischer Wettbewerb mit China und Russland» wird vom Pentagon als «Hauptpriorität» angesehen. Zu diesem Zweck, «müssen wir unsere nukleare Streitmacht modernisieren und die trans-atlantische Allianz der NATO stärken».

Und hinter dem kommerziellen Krieg lauert der nukleare Krieg.

Quelle des Videos auf italienisch: PandoraTV
Dieser Artikel wurde ursprünglich in Il Manifesto veröffentlicht.




Manlio Dinucci ist ein Forschungs-Mitarbeiter im Zentrum für Forschung zur Globalisierung.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Von JEJU den Jemen sehen – es sind wirklich besondere Menschen auf Jeju


Über Jeju habe ich schon mindestens sechs Artikel geschrieben. Die könnt ihr alle lesen, wenn ihr in die Suche einfach Jeju eingebt.


Von JEJU den Jemen sehen – es sind wirklich 

besondere Menschen auf Jeju

Kathy Kelly
4. Dezember 2014


Dorfbewohner suchen nach ihren Habseligkeiten im Jemen.
Vor einigen Tagen folgte ich einem ungewöhnlichen Skype-Anruf von jungen südkoreanischen Gründern der ‘Hope School’. Sie liegt auf der Insel Jeju, wo sie eine Unterstützer-Gemeinde aufbauen wollen zwischen den Jeju-Bewohnern und den neu ankommenden Jemeniten, die in Südkorea Asyl suchen.

Jeju ist ein Visum-freier Hafen und die Eingangspforte für annähernd 500 Jemeniten, die beinahe 9000 km gereist sind auf der Suche nach Sicherheit. Traumatisiert von den ständigen Bombardierungen, Drohungen mit Gefängnis und Folterung und dem Horror der Hungersnot, sehnen sich die vor kurzem eingetroffenen Jemeniten mit Kindern nach einem Refugium.

Wie viele tausend andere, die aus Jemen geflohen sind, vermissen sie ihre Familien, ihre Nachbarn und die Zukunft, die sie sich einst ausgemalt haben. Aber jetzt nach Jemen zurückkehren, wäre für sie extrem gefährlich.

Ob man die Asylsuchenden Jemeniten in Südkorea willkommen oder abweisen soll, ist für viele, die auf Jeju leben, eine sehr schwere Frage gewesen. Die Gründer der «Hope School», die in Gangjeong leben, eine Stadt, die bekannt ist für ihren tapferen und zähen Friedens-Aktivismus, wollen den neu ankommenden Jemeniten ein respektvolles Willkommen zeigen, indem sie Gelegenheiten schaffen, bei denen die jungen Menschen aus beiden Ländern einander kennenlernen und besser die Geschichte, Kultur und Sprache des anderen verstehen lernen.

Dienstag, 4. Dezember 2018

"Islamischen Extremismus" fabrizieren


Dies ist ein sehr langer Artikel, den zu übersetzen ich jetzt keine Zeit habe. Ich werde aber ein paar Schlüsselabsätze hier übersetzen und will euch bitten, mit Hilfe - nicht mit Google - sondern mit DeepLcom. Wenn ihr draufklickt, könnt ihr sofort mit übersetzen anfangen (und unter 7 Sprachen auswählen). Immer ein, zwei, drei Absätze markieren, in den Kasten legen und in Sekunden-Bruchteilen kommt die Übersetzung - besser und schneller als jedes andre Übersetzersystem.



Ghali Hassan
3. Dezember 2018



Der so genannte "islamische Extremismus" ist zum Synonym für die westliche Definition von "Terrorismus" geworden, um den anhaltenden Krieg des Westens gegen den Islam und die Muslime zu verbergen. Sie wird von antimuslimischen anglo-zionistischen Massenmedien und den anglo-zionistischen politischen Einrichtungen erfunden und sensationell gemacht. Ihre Absicht ist es, Muslime zu dämonisieren und muslimische Identität mit einer Tendenz zur Gewalt zu verbinden, um die Öffentlichkeit zu manipulieren und die brutale Unterdrückung von Muslimen zu rechtfertigen.
Eine aktuelle Studie der University of Alabama in den USA ergab, dass "Terroranschläge", die von Menschen begangen wurden, die nach ihrem Glauben als "muslimische Extremisten" beschrieben und identifiziert wurden, 357% mehr US-Presseberichte erhalten als solche, die von Nicht-Muslimen (Juden und Christen) begangen wurden. Die Studie fügt hinzu, dass Terroranschläge von Nicht-Muslimen durchschnittlich 15 Schlagzeilen erhielten, während solche von Menschen mit muslimischen Namen und islamischem Hintergrund 105 Schlagzeilen erhielten. Die Studienergebnisse basierten auf allen Angriffen auf den US-Boden zwischen 2006 und 2015. Zwischen 2008 und 2016 begingen Weißr und Rechte fast doppelt so viele Terroranschläge wie die, die als muslimische Extremisten" dargestellt wurden [siehe 1 und 2]. Tatsächlich haben Muslime weniger Terrorakte begangen als Nicht-Muslime, die mehr als 90% aller Terrorakte begangen haben. Darüber hinaus haben Juden in den USA mehr Terrorakte begangen als Muslime, so die FBI-Studie. Darüber hinaus zeigt eine Studie der Duke University und der University of North Carolina am Chapel Hill, dass "die terroristische Bedrohung durch "radikalisierte" Muslim-Amerikaner übertrieben wurde". Dennoch behauptet eine neue Studie des Institute for Social Policy and Understanding, kurz ISPU, dass Täter von Gewaltverbrechen härter verurteilt werden, wenn sie als muslimisch aufgefasst werden. Der Bericht behauptet auch, dass große amerikanische Medien überproportional viel Aufmerksamkeit auf Muslime richten, die der Verschwörung angeklagt werden. Die Trends in den USA sind nicht viel anders als in Australien.
Hier weiterlesen. Er befasst sich nun mit den Zuständen in Australien, die zum Teil noch schlimmer als in den USA sind.

Montag, 3. Dezember 2018

Neue Post aus Russland vom 3. Dezember 2018

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Eingestelltes Gespräch mit Trump

Das G-20- Spitzentreffen in Buenos Aires am 1.- 2. Dezember wurde, obwohl Trump das Gespräch mit Putin einstellte, ein Erfolg für Russland. Es ist nicht das erste Mal, dass Russland zeigt, dass man sich wohler fühlt  im G-20-Milieu als dem kleineren G7/G8 Kreis.

Putin hatte Treffen mit u. a. Recep Erdogan der Türkei, während Trump drei Treffen einstellte: mit Russland, der Türkei und Südkorea. Bei einem Treffen mit Japans Premier Shinzo Abe betonte dieser, wie wichtig es Japan sei, dass man die Zusammenarbeit mit Russland verstärke.

Sogar Saudiarabiens Muhammad bin Salman hatte ein erfolgreiches Gespräch mit Putin, wurde aber von Trump gemieden. Putin konnte sogar Beratungen mit Frankreichs Macron und Deutschlands Angela Merkel halten, wo sie übereinstimmten, den Konflikt mit der Ukraine in dem Kertsch-Sund auf einem Treffen im sog. Normandieformat zu behandeln (Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich).

Bei einer kurzen Diskussion mit Trump antwortete Putin auf dessen Fragen, was im Kerscht-Sund passiert sei. «Er hatte seine Auffassung in der Frage und ich meine», konstatierte Putin danach.

Putin verwies darauf, dass die Ukraine viel schlimmere Krisen durchgemacht habe, als die im Kerscht-Sund, ohne dass ein Ausnahmezustand ausgerufen wurde. Außerdem hat der Ausnahmezustand das Land in zwei Teile geteilt, in einen «verlässlichen» und einen «unverlässlichen» Teil. «Einen größeren Fehler kann ich mir nur schwer vorstellen», sagte Putin.

Der Beschluss in Kiew, allen Russen im waffenfähigen Alter die Einreise in die Ukraine zu verweigern, wird nicht mit gleicher Münze von Russland heimgezahlt, versicherte Putin.

Die Beratungen auf dem eigentlichen G-20-Treffen wurden hinter verschlossenen Türen gehalten. Eine Resolution, die die Bedeutung des Freihandels und die Reform der Welthandelsorganisation, die von den USA lahmgeschlagen  zu werden droht, passte offenbar Trump nicht. Er verließ das Treffen, nachdem er eine geplante Pressekonferenz eingestellt hatte.

Vesti nedeli 2/12




Pause im Kirchenkonflikt




Präsident Poroschenkos Schachzug in der 11. Stunde seiner Mandatszeit, die Kontrolle der orthodoxen Kirche in der Ukraine in die ukrainische nicht-kanonische Kiew-Patriarchat zu überführen scheint auf Probleme gestoßen zu sein.

Das Patriarchat in Konstantinopel – das traditionell als «universal» angesehen wird – hat gewiss die Regeln für ein unabhängige ukrainische Kirche gebilligt. Aber man hat noch nicht ein sogenanntes «tomos» ausgefertigt, was ein Dokument ist, das formell eine autokafele ukrainische Kirche bestätigt.

Dinge, die den Patriarchen Barfolomej in Istanbul zögern lassen mit seinem «tomos»,  sind möglicherweise die, dass einer der ukrainischen Metropoliten unter Verbrechens-Anklage steht und andere Würdenträger verhört werden – und dass das Potjajev-Kloster verstaatlich und in ein Museum umgewandelt wurde, eine Einmischung in die Angelegenheiten der Kirche sin, wie es sie seit der Sowjetzeit nicht mehr gegeben hat.

Außerdem schwindet der Einfluss Konstantinopels. Außer dem halben Griechenland und den orthodoxen Kirchen in den USA hat es keine Unterstützung.  Die orthodoxe Versammlung in Florenz beschloss kürzlich, sich unter die Jurisdiktion der russischen Kirche zu stellen als Reaktion auf Konstantinopels Spaltungspolitik.



Vesti nedeli 2/ 12


Umweltprotest in Archangelsk

 

Mehrere tausend Menschen versammelten sich am Sonntag zu einem Treffen in Archangelsk, um dagegen zu proestieren, dass die Region laut einem neu begonnenen Projekt Abfälle aus anderen Regionen entgegennehmen soll.

In Severodvinsk, das noch näher am sog. EkoTeknoPark liegt, soll eine Deponie angelegt werden, eine Abfallsortier-Station und eine Rückgewinnungsanlage. Die Abfalle sollen per Zug von Moskau und anderen Regionen angeliefert werden.
Der Platz wurde ausgewählt wegen der niedrigen Bevölkerungsdichte und den Klimabedingungen, aber viele Ortsansässigen teilen nicht diese Beurteilung.

Das ganze Projekt ist dadurch ausgelöst worden, dass 24 der 39 großen Abfallplätze in Moskaus Vororten vor einigen Jahren geschlossen wurden, wegen intensiver Umweltproteste der Anwohner.

https://www.newsru.com/russia/02dec2018/arkh-
garbage.html

Präsident López Obrador in Mexiko mit dem Mandat des Volkes ins Amt eingeführt

Joaquin Flores
3. Dezember 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Andrés Manuel López Obrador übernahm am Samstag die Präsidentschaft, als erster linker Führer in mehr als 70 Jahren, was eine Kehrtwende in einem der radikalsten Experimente in Öffnung des Marktes und der Privatisierung der Welt darstellt.

In seiner Rede versprach der neue Präsident «einen friedlichen und ordentlichen, aber tiefen und radikalen Übergang, weil er die Korruption und die Straflosigkeit beenden wird, der die Wiedergeburt von Mexiko verhindert.»


López Obrador - AMLO genannt - wird Präsident
Mexiko hatte lange eine relativ selbstversorgende und autarke Ökonomie gehabt, die vom Staat und dem Unternehmens-Sektor dominiert wurde, der die Vorherrschaft durch seinen Nachbarn im Norden verhinderte. Die Beziehungen sind nicht besonders gut gewesen, nachdem die USA Texas von Mexiko 1845 an sich rissen, wodurch sich die Beziehungen verschlimmerten und dann den mexikanisch-amerikanischen Krieg 1846-48 provozierten, den Mexiko verlor. Als Ergebnis verlor Mexiko 40 % seines Territoriums an die USA. Laut Bedingungen des Friedensvertrages war den Mexikanern  der freie Zugang in die USA erlaubt, allerdings nur in die Staaten, die zuvor zu Mexiko gehörten. Als jedoch der US-Bürgerkrieg 1865 zu Ende ging, verlor jeder US-Staat die souveräne Kontrolle über seine Staatsgrenzen. Mit der Zeit kamen die USA und Mexiko zu ihrer gegenwärtigen komplexen ‘Einwanderungs’-Situation.

Mexiko durchlief eine Periode revolutionärer Veränderungen, konterrevolutionärer Aktivitäten, der Instabilität und Umwälzungen, Intriguen und Betrug von 1910 bis 1932, die erst unter Cardenas aufhörten – der erste Präsident, der in der Lage war, unabhängig von dem revolutionären, populistischen  Führer Calles seit 1924 zu handeln, doch innerhalb der Ideologie und dem Rahmend der Endphase der langen revolutionären Periode, die den Aufstieg der PNR erlebte (Partido Nacional Revolucionario (später PRM – Partido de la Revolución Mexicana und am Ende PRI – Partido Revolucionario Institucional). Da kam der Aufstieg von Cardenas und eine Periode der Stabilität, die unter dem neoliberalen Druck der USA Mitte der 1980-er Jahre, als Reagan Präsident wurde, zu erodieren begann.

Seit dem Beitritt zum Allgemeinen Abkommen über Handel und Zölle 1986 und dann mit der NAFTA 1994 machte man weiter und unterzeichnete mehr Freihandelsabkommen als jedes andere Land und privatisierte so gut wie alle Sektoren der Ökonomie außer dem Erdöl und de Strom. Selbst in den Industrien gibt es große Teile, die in Privatbesitz sind und über Aktien gehandelt werden.

Seit der 32 Jahres-Periode seit GATT fand die Wohlstandsverteilung nach oben statt und raus aus dem Land. Man wurde auch Zeuge des Aufstiegs der Narco-Gangs in Zusammenarbeit mit der CIA und eingebunden in die militarisierte Bundespolizei (kurz die ‘Federates’).

Die Unterzeichnung des NAFTA-Vertrags 1994 bedeutete den sicheren Untergang der indigenen Gemeinden, überwiegend von den Maya herstammend, in den südlichen Staaten Mexikos, wie Chiapas. Die unmittelbare Antwort war eine quasi-marxistische, kultur-autonomistisch/ nationalistische linke Guerilla-Bewegung, die eine Phase des bewaffneten Kampfes begann. 1994 besetzten die Zapatistas die regionalen Regierungsgebäude in Chiapas, was die mexikanischen Behörden zwang zu antworten. [Wieso? Was ist das für eine Formulierung, lieber Flores?]

Die Antwort war brutal und verursachte die Unterstützung aller linken Gruppen in Mexiko.

Aus einem breiten Netzwerk von linken sozialistischen und linken nationalistischen Bewegungen entstand die PRD, die 1989 gegründet von dem Sohn von Cardenas, Cuauhtémoc Cárdenas und Lopez Obrador. Daher sahen die Menschen Obrador als die Fortsetzung der ursprünglichen PRI, bevor sie ihren Rechtsschwenk zum Liberalismus machte.

Es wird weithin geglaubt, dass Obrador bereits die Wahlen vom Juli 2006 gewann, die aber durch US-Einmischung und örtliche Korruption gestohlen wurde.

SEIN NEUES MANDAT

Trump billigt Luftdruckstrahlverfahren im Atlantik, schädlich für Wale, Delfine etc


Trump & Co versuchen nicht nur mit aller Kraft, das Leben der Menschen brutal und drastisch zu verkürzen, sondern auch die Reste des Lebens aller Tiere in den Weltmeeren. Von den Walen und all dem Zeug verstehen sie sowieso nichts und zum Fressen reichen ihnen Steaks, Hamburger und Whiskey. Die überwiegende Zahl der Abgeordneten und Senatoren sind blöde wie die Nacht und sitzen nur ihre Zeit in beiden Häusern ab und warten auf die nächsten fetten Geldschecks aus Israel und der Lobbyisten, während die Welt mit Mensch, Fauna und Flora Stück um Stück in Fetzen gerissen wird. That’s democracy, buddy!


Trump billigt Luftdruckstrahlverfahren im Atlantik,
 schädlich für Wale, Delfine etc
Zentrum für biologische Vielfalt

30. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Featured image is from Center for Biological Diversity

Trump billigte heute fünf Lizenzen, womit Wale, Delfine und anderen Meerestiere Schaden erleiden werden, aber Erdölgesellschaften mit Hilfe seismischer Luftdruckstrahlverfahren nach Erdöl im Atlantik vor der US-Ostküste suchen können. Die Erlaubnis für derlei Erkundungs-Aktivitäten von Delaware bis Florida ist der erste Schritt, um den Atlantik für neue Erdölbohrungen zu öffnen, was die Verwaltung im Januar vorgeschlagen hatte.

«Die Trump-Verwaltung gibt der Ölindustrie die Erlaubnis, brutale akustische Attacken gegen die Wale und Delfine und anderes Meeresgetier im Nordatlantik durchzuführen,» sagt Kristen Monsell, Direktor der Rechtsabteilung für Ozeanprogramme im Zentrum für Biologische Vielfalt.

«Diese Luftdruck-Strahl-Explosionen verletzen und töten Meerestiere und sind das Tor für Offshore-Bohrungen vor der Atlantikküste und für extrem giftige Ölverschmutzungen. Wir werden kämpfen, um die gefährdeten Glattwale vor den betäubenden Akustikstößen zu schützen und vor den kommenden Bohr- und Verschmutzungen.»

Die Ankündigung kam nach dem Tod von mindestens 20 gefährdeten Glattwalen seit dem April 2017 und einen jahrelangen Rückgang der Populationen. Die Wissenschaftler schätzen, dass sie nur noch aus 411 Tieren bestehen.

Samstag, 1. Dezember 2018

Das Geo-engineering, das ein Phantom ist (Update)

Ganz zu Anfang dieses Videos gibt Dane Wigington die Unsummen an Schweige- Geldern bekannt, die von den Billionären den Umweltorganisationen (NGOs) in den Rachen geworden werden. Die Organisationen also, die vorgeben, uns vor den schädlichen Aktionen und Umtrieben der Regierungen schützen zu wollen, die halten die Hand auf, damit sie von der Rockefeller Foundation gefüllt wird.Im Gegenzug halten diese NGOs den Mund über das flächendeckende Besprühen der Atmosphäre mit hochgiftigen Stoffen und die Gesundheits-NGO gegenüber hält ihr Maul über die Auswirkungen dieser Gifte auf unsere Gesundheit und so macht man vergnügt diese Mary-go-round-Spielchen und führt alle die Spender an der Nase herum. Ein paar Beispiele: Todesrate steigt, Lebenserwartung sinkt und der IQ der Menschen ist in vergangenen Jahrzenten drastisch gefallen; es kommt zu Verblödung und Parkinson durch Mangan; Kinder sind stets weniger in der Lage, Zusammenhänge zu begreifen etc. etc. Und jetzt, wo ich dies höre, fällt mir auch auf, dass ich lange nichts mehr über die Chem-trails gelesen habe.
Diese Frage beantwortet ein hoher ehemaliger CIA-Beamter, der seinen Posten aufgab, als er sah, dass die CIA ständig gegen die Verfassung verstößt. Und nun fragt er zu Recht: "Wo sind die Whistleblower?" Tja, der bedeutendste sitzt in der Botschaft von Ecuador in London, praktisch mit gebundenen Händen und hat in jedem Augenblick zu gewärtigen, dass er in die USA verschleppt, verurteilt und nach Guantanamo geschickt wird. Und alle anderen haben das Muffensausen, in anderen Worten, sie haben Schiss. Hier könnt ihr ihn hören: Kevin Shipp.


Dane Wigington
30. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

«Angesichts der Umwelt und des Klima-Wechsel-Kollaps um uns herum, wie weit sind die Klima-Ingenieure bereit zu gehen bei ihrem Versuch, den Klima-Kollaps vor der Bevölkerung zu verschweigen? Sind die Klima-Ingenieure bereit, riesige Gebiete der verbliebenen Wälder in Brand zu stecken, um kurzfristig den Globus abzukühlen und der Kontinent in Rauch gehüllt wird? Ohne Rücksicht auf die Gesamtkosten für den Planeten als Ganzes? Schaut euch die Daten in diesem Video an und urteilt selbst.»
Dies schreibt Dane Wigington auf seiner Webseite https://www.geoengineeringwatch.org/climate-engineering-wildfires-to-temporarily-cool-earth/




Schaut euch die Flächenbrände in Kalifornien an. Aus dem Video geht hervor, dass sie willentlich erzeugt wurden, um durch die enorme Rauchentwicklung Kalifornien abzukühlen. Das aber macht, laut Dane die Situation immer schlimmer. Die Feuer werden jedes Mal von Jahr zu Jahr extensiver und aggressiver. Da hunderte Leute verbrannt sind, kann dies nur als Mordbrand
angesehen werden. Mal sehen, wer und wieviele in den Knast kommen. Wetten?
Nicht einer.

CHINA wird verteufelt, weil es den Armen hilft! Der Westen dreht durch!


André Vltchek

30. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die meisten, die eine Chance hatten, die chinesischen internationalistischen Mega-Projekte zu sehen, verstehen ohne weiteres, dass der Westen sich dem Kollaps nähert; er wird niemals in der Lage sein, mit dem enormen Enthusiasmus und progressiven Geist des bevölkerungsreichsten Landes auf Erden wetteifern zu können, das obendrein auf sozialistischen Prinzipien (mit chinesischen Charakteristika) aufgebaut ist.

Ich schreibe diesen Essay im ländlichen Laos, wo ich gerade buchstäblich eine ganze Armee von chinesischen Ingenieuren und Arbeitern in Aktion sah, die riesige Brücken und Tunnel bauten, wodurch es eins der ärmsten Länder in Asien, sowohl mit China als auch mit Südostasien verbindet, Krankenhäuser und Schulen baut, kleine Fabriken für die ländliche Bevölkerung, Flughäfen und hydroelektrische Kraftwerke oder kurz gesagt, die große Mehrheit des laotischen Volkes aus der Armut reisst und es mit einem Auskommen und einer Infrastruktur versorgt.

China macht genau dies in der ganzen Welt, von winzigen Inselländern im Südpazifik bis zu afrikanischen Ländern, die jahrhundertelang durch den westlichen Kolonialismus und Imperialismus ausgeplündert wurden. Es hilft den lateinamerikanischen Ländern, die in Not sind, und während es all dies tut, wächst es selbst zu einer Mittelklasse, zu einem ökologisch und kulturell verantwortlichen Staat; einem Staat, der wahrscheinlich die extreme Armut sehr bald ausrotten wird, höchstwahrscheinlich bis 2020.

Der Westen ist entsetzt!
Das könnte leicht das Ende seiner globalen Ordnung sein, und es könnte tatsächlich viel früher geschehen, als erwartet.

Und daher wird China bekämpft und provoziert auf jede nur denkbare Weise, von der US-Militäraufrüstung im pazifischen Asien bis hin zur Ermunterung mehrerer asiatischer Länder plus Japan, die Volksrepublik China (VRC) politisch und selbst militärisch zu irritieren.

Anti-chinesische Propaganda im Westen und seinen Marionettenstaaten hat jüngstens ein kakophonisches Crescendo erreicht. China wird angegriffen, wie ich kürzlich in meinen Essays beschrieben habe, von praktisch allen Seiten; es wird angegriffen, weil es «zu kommunistisch» sei oder «weil es nicht ausreichend kommunistisch sei».

Der Westen, so scheint es, verachtet alle ökonomische Praktiken Chinas, sei es die zentrale Planung, «die kapitalistischen Mittel für sozialistische Ziele» oder der standfeste Wunsch der neuen chinesischen Führung, den Lebensstandard seines Volkes zu heben, anstatt multi-nationale Unternehmen zu bereichern auf Kosten der einfachen Bürger der PRC.

Es sieht aus wie ein Handelskriegs, ist es aber nicht: wie der ‘Westen versus Russland’ ist der ‘Westen gegen China’ ein ideologischer Krieg.

China dekolonisiert zusammen mit Russland effektiv Teile der Welt, die der Gnade  des Westens  ausgeliefert waren und ihm sowie seinen Unternehmen zur Verfügung standen (und auch den Unternehmen solcher Klientenstaaten des Westens wie Japan und Südkorea):

Wie immer es auch bezeichnet wird, so findet De-Kolonisierung eindeutig statt, da viele arme und vormals verwundbare Länder weltweit jetzt den Schutz von Beijing und Moskau suchen.

Mittwoch, 28. November 2018

Nur ein einziger Weg kann den Faschismus vermeiden: Sozialismus


Einar Schlereth

28. November 2018

 
Der neoliberale Kapitalismus (Photo: Mr. Fish / Truthdig))

Der kluge und aufrechte Journalist Chris Hedges hat einen guten Artikel geschrieben unter dem Titel «Der dunkle Weg des Neoliberalismus zum Faschismus». Dort schreibt er, dass die Ideologie als ökonomische Theorie immer eine Absurdität gewesen sei, so wie das göttliche Recht der Könige oder der Glaube des Faschismus an den Übermenschen. Und wörtlich sagt er: «Die Konzentration des Reichtums in den Händen einer globalen oligarchischen Elite – acht Familien haben 50 Prozent des Reichtums der Weltbevölkerung – bewirkt die Zerstörung der Regierungs-Kontrollen und Regulierungen, was immer massive Einkommensungleichheit schafft und Macht der Monopole stärkt, was politischen Extremismus bewirkt und Demokratie zerstört.» Das ist ein schwammiger Satz. Schuld daran ist, dass Chris Hedges versäumt hat, den Marx zu lesen oder nicht richtig verstanden hat.

Marx hat vor 150 JAHREN vorausgesagt, dass am Ende das gesamte Kapital in den Händen weniger zusammenfließen wird. Woher konnte er das wissen? Weil er das Gesetz der bürgerlichen Ökonomie gründlich erforscht hat und herausfand, dass sie allein durch Gewalt möglich ist, weshalb er zu Recht die bürgerliche Demokratie als die DIKTATUR DER BOURGEOISIE bezeichnete. Der Volksmund hat bereits das Wesen der Demokratier erfasst mit dem Spruch: Würden Wahlen zu Gerechtigkeit führen, wären sie schon längst verboten worden.

Marx und Engels haben doch genau beschrieben, wie die Macht der Industrie und des Handels entstanden ist: durch pure und reine Gewalt. Die Freiheit der Bauern auf Basis der Allmende wurde durch Polizei und Armee geraubt, die Allmende eignete sich der Staat an, der sie untereinander aufteilte, denn der Staat waren ja damals auch schon die Besitzenden. Und mit dieser Maßnahme zwangen sie gleichzeitig die ohne jeden Besitz Dastehenden in ihre Betriebe und ihre Fabriken, wo sie gezwungen waren für Löhne zu arbeiten, die von den Herren festgelegt wurden. Der gesamte Arbeitsprozess beruhte von Anfang an auf extremer Gewalt, genau wie der Reichtum aus dem Handel zum größten Teil aus extremem Diebstahl, Plünderei und Ausbeutung in den Kolonien (die ursprüngliche Akkumaltion).

Weil die Reichen immer mit rücksichtsloser Gewalt vorgingen und die Arbeiter und das ganze Volk bis auf das Blut ausquetschten, kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Wut und Raserei und zu Aufständen, die aber in den meisten Fällen ungeplant und ohne Führung stattfanden, weshalb sie in Blut erstickt werden konnten. Obendrein führte das entsetzliche Elend und die Armut zu Krankheiten und Seuchen, die natürlich auch auf die besitzenden Schichten übergriffen. Aus reinem Selbsterhaltungswillen wurde von diesen dann zu «Reformen» gegriffen. Kinderarbeit wurde eingeschränkt, Grundlagen der Gesundheitsfürsorge wurden entwickelt, die Löhne mussten erhöht werden. Alle diese Fortschritte wurden unter dem politischen Begriff der Demokratie eingeordnet. Dabei handelte es sich lediglich um Maßnahmen zur Erhaltung des Proletariats, d. h. der Menschen, die schließlich den Reichtum und den Profit schufen. Die Maßnahmen wurden langsam auch politisch ausgeweitet: allgemeines Wahlrecht, das Wahlrecht für Frauen, parlamentarische Vertretung wurden eingeführt. Aber die bürgerliche (Miss)Wirtschaft geriet regelmäßig in die Krise und musste immer wieder «ver- und ausgebessert» werden - die Reformen von John Keynes sollten die Krisen für immer beheben – es wurden kleine und große Kriege in Gang gebracht. Es half alles nichts, die Diktatur der Bourgeoisie blieb sich immer gleich.

Die Bolschewistische Revolution war die erste große erfolgreiche Revolution, die völlig neue Wege aufzeigte. Das wurde von der Internationale der Oligarchen auf der Stelle erfasst. Deshalb organisierte sie eine gewaltige Streitmacht von 14 Ländern, die das Kind in der Wiege ersticken sollte. Es misslang, denn wirklich revolutionäre Armeen sind allemal besser als die konventionellen ‘Legionärs-Armeen’ des Kapitals. Aber um welchen Preis gewann die Revolution? Mit 13 Millionen Toten. Unter ihnen wie immer die besten und glühendsten Verteidiger der neu gewonnenen Freiheit.

Aber die Bürgerliche Diktatur gab sich nicht geschlagen. Mit Bergen von Lügen, von Hass- und Hetzpropaganda im Verein mit allen bürgerlichen Staaten und vom Staat kontrollierten Medien, mit Infiltration, Unterminierung, Diversion und Sabotage hat man es geschafft, die Sowjetunion zu kippen. Vorher schon wurde im Westen die 68er Studentenrevolution durch den Dritten Weg, durch die Friedliche Revolution à la Chruschtschow und am Ende den neo-Liberalismus in die rechten Bahnen gelenkt. Es gab einen gewaltigen back-lash, den wir uns nicht in den wildesten Träumen hätten vorstellen können. Nu wenige merkten, dass es nur eine weitere Reparatur-Aktion am Kapitalismus werden sollte, die im Grunde an die primitivsten Gefühle und Denkvorstellungen appellierte. Soziales Denken und Handeln wurde verteufelt,
Gewerkschaften und linke Organisationen wurden zerschmettert, es galt nur noch die individuelle Freiheit, der freie Markt, freies Unternehmertum, freies Fließen der Geldströme, Freiheit, Freiheit, allenthalben Revolutionen, grüne Revolution, Mode-Revolution, die Landwirtschafts-Revolution und was weiß der Teufel noch alles. Alles wurde revolutioniert - all dies sieht auch Chris - allein die Diktatur der Bourgeosie blieb unverändert erhalten - das sieht Chris nicht. Der Kreis schließt sich und sie kam an ihren Ausgangspunkt der extremen Gewalt zurück – den FASCHISMUS.

Vor knapp 50 Jahren hatte ich mit meinem Freund, dem englischen Professor Malcolm Caldwell an der School of Economics in London eine lange Diskussion über das Schicksal der PKI in Indonesien – die auf die Chruschtschow-Doktrin hereinfiel – und die Revolution der Roten Khmer in Kambodscha, die ebenfalls von Anfang an verteufelt wurde. Wir beide waren der Meinung, dass sie auf dem rechten Weg war. Ich meinte dann, dass England auch so etwas brauchen könnte, was er vehement verneinte und sagte, das würde man durch die Demokratie schaffen. Kurz danach reiste er nach Kambodscha, nach dem Einmarsch der Vietnamesen, um die Wahrheit herauszufinden, die ihn dann brutal in der Hauptstadt Pnom Penh ermordeten.
Selbst kluge Leute fallen auf die Demokratie-Schimäre herein.



Montag, 26. November 2018

Neue Post aus Russland vom 26. November 2018

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth




Drei ukrainische Fahrzeuge beschlagnahmt


Am Sonntag morgen drangen drei ukrainische Kriegsfahrzeuge über russische Gewässer in den Kerscht -Sund. Gegen die Geepflogenheiten, die Ukraine früher auch respektiert hat, dass etwa Durchfahrten zuvor von den russischen Behörden bewilligt werden müssen.
Weitere zwei Fahrzeuge waren aus Berdjansk abgefahren, um sich den drei anderen Fahrzeugen anzuschließen. Aber die machten dann schnell kehrt.
Die Eindringlinge
Die ukrainische Seite behauptet, dass die jetzt beschlagnahmten Schiffe von Odessa nach Mariupol fuhrend und dass Russland unterrichtet worden sei. Das wird von russischer Seite geleugnet, die außerdem meint, dass die ukrainischen Fahrzeuge nicht den Anweisungen folgen wollte, als sie sich dem Sund näherten.

Es geht um zwei Patrouillenboote «Nikopol» und «Berdjansk» sowie das Bugsierboot «Jany Kapu». Im Zusammenhang mit der Kränkung feuerte die russische Grenzwacht Schüsse ab und drei ukrainische Seeleute sind leicht verwundet worden. Die Fahrzeuge sind nach Kertsch gebracht worden und die Verwundeten wurden behandelt.

Ukraines Präsident Poroschenko hat dem Sicherheits- und Verteidigungsrat Vollmacht gegegen, dass ei Ausnahmezustand («Kriegszustand») bis zum 25. Januar eingeführt wird. Das beinhaltet auch, dass er bei Verlängerung die Präsidentenwahl aufschieben kann, die er mit Sicherheit verliert.

NATOs Generalsekretär Jens Stoltenberg hat ein Treffen der NATO Arbeitsgruppe für die Ukraine einberufen, während Russland zu einer Extra-Sitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen hat.

Rbk.ru 26/11


Der russische Standpunkt
Das russische Außenministerium beklagte in einer Erklärung, dass «Kiews Konfrontationtspolitik zur Destabilisierung der russisch-ukrainischen von gewissen Ländern unterstützt wird, einschließlich einiger EU-Länder».

Russland weist alle Anklagen von aggressiven oder ungesetzlichen zurück im Azowschen Meer und Kerscht-Sund. Die Erklärung erinnert man daran, dass die Krim nach der Wiedervereinigung mit Russland ein integraler Bestandteil Russlands und in die russische Fderation integriert wurde als Teil der russischen Föderation, und seine Souveränität ausübt, sowie seine souveränen Rechte und Jurisdiktion im Seefahrtsgebiet, das an die Krim grenzt.

Das «Azowsche Meer ist Russlands und der Ukraine Innengewässer, wo nur russische und ukrainische Fahrzeugt die Freiheit zur Durchfahrt haben. Der Kerschtsund ist nicht und war nie ein internationaler Wasserweg laut der UN-Meeres-Rechts-Konvention von 1982. Daher sind eventuella Behauptungen von Transit-Rechten oder unschuldiger Passage für ausländische Fahrzeuge nicht auf der Strecke gültig.»

Die russische Seite behauptet, dass ihre Inspektionen gültig und motviert waren. «Die Zunahme der Anzahl von Inspektionen seit April 2018 beruhen auf dem Bedürfnis nach Stärkung der Sicherheit im Kerschtsund nach der Öffnung der Krimbrücke.»

48 % der Fahrzeuge, die inspektiert wurden zwischen April und Oktober 2018, oder 720 von 1492, waren auf dem Weg nach oder von russischen Häfen. Die überwältigende Mehrzahl der Inspektionen – 93 % - wird auf dem Ankerungsgebiet nahe der Einfahrt zum Sund durchgeführt, wenn Meeres-Konvoys für die Passage durch dne Kerscht-Yenikale-Kanal gebildet werden. Diese Inspektionen dauern in der Regel nicht mehr als drei Stunden. Wenn die Schiffe in dem Azowschen Meer sind, wird nur selten ein Schiff gestoppt und dann nur aus zwingenden Gründen, heißt es.

Im Gegensatz zu dem, was Kiew und Brüssel behauptet wird, baut Russland nicht seine militärische Anwesenheit im Azowschen Meer auf. Die ukrainische Seit hat hingegen einen Beschluss mitgeteilt, dass man eine Marinebasis in Berdjansk bauen will und regelmäßig Teile des Azovschen Meeres für Artillerieübungen schließen will.

http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/3414549



Ungleiches Maß für russische Armut

Laut Weltbank und dem russischen föderativen Statistik-Dienst sind 13,2 Prozent von Russlands Bevölkerung ark (2017). Das bedeutet, dass 19,3 Millionen Einwohner inklusive der Krim unter dem Existenzminimum von 9786 Rubel leben (148 $ beim heutigen Wechselkurs). Wladimir Putin legte im Mai das ambitiöse Ziel fest, dass die Anzahl der Armen um die Hlfte bis 2024 gesenkt werden solle.

Wird er das schaffen? Wieviele liegen so nahe an der Armutsgrenze, dass sie riskieren, drunter zu rutschen bei der nächsten niedrig-Konjunktur? Laut einer Studie von Russlands Präsidentenakademie für Ökonomie und öffentliche Verwaltung, die am 21. November veröffentlicht wurde, können ganze 22 % der Russen in der «Armenzone» liegen, was bedeutet, dass sie nichts über die grundlegenden Bedürfnisse für das Überleben hinaus kaufen können.

36 % lagen laut der Studie in der «Kunsument-Risiko-Zone», d. h. sie können Essen und Kleider kaufen, aber finden es sehr schwer, echte Konsumwaren (Kühlschrank, Fernseher, Staubsauger etc.) zu kaufen.

14 Prozent
befinden sich möglicherweise in einer «möglichen Veränderungs-Zone», will heißen, dass die ihre ökonomische Situation verbessern können.

Die restlichen 28 % befinden sich in einer «Komfort-Zone», d. h. sie können sowohl die alltäglichen Bedürfnisse, als auch größere Einkäufe befriedigen und es ist unwahrscheinlich, dass sich ihre Situation in der Zukunft verschlechtert.

Rfe/rl 21/11


Touristen pfeifen auf Sanktionen

Erfreulicherweise weist Russland insgesamt einige gute Zahlen bei den Touristenströmen auf. Washingtons Russenphobie dämpft nicht den amerikanischen Tourismus nach Russland. Mehr als 213 000 US-Touristen besuchten Russland in den ersten neun Monaten von 2018, schreibt die Izvestia und zitiert Daten von der FSB. Die Anzahl liegt beinahe 30 % höher als 2014. Die Amerikaner sind besonders an exotischem Tourismus interessiert. Viele wollen Sibirien besuchen und den Baikalsee sehen oder eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn von Wladiwostok nach Moskau machen.

Gleichzeitig wird berichtet, dass über 6,4 Millionen Touristen, hauptsächlich Russen, die Krim seit Beginn des Jahres besucht haben. Das ist ein Rekord für die gesamte Periode nach Auflösung der Sowjetunion. Über eine Million Menschen – 16 Prozent der Gesamtheit – kam aus dem Nachbarland Ukraine.

Tass 21/11

Quelle - källa - source

Samstag, 24. November 2018

China: Eine neue Philosophie der Wirtschaft (Update)

Hier kommt ein weiterer interessanter Artikel, von Paul Antonopoulos geschrieben: "Warum China in den ärmsten Ländern der Welt investiert"
der zwar eingesteht, dass China sehr viel Infrastruktur, Ausbildung etc. liefert, doch er meint, dass es früher oder später zu militärischen Imperialismus greifen wird. Halt ich für unwahrscheinlich, nachdem es 1000 Jahre ohne ausgekommen ist.
 
Peter König
16. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Chinas Wirtschaftsphilosophie ist weit entfernt von der des Westens.

Der Westen versucht beständig, die Interessen seiner Partner zu unterminieren, ob im Handel oder politischen Abmachungen; seien es Partner im Westen, ihre kleineren und schwächeren Brüder oder im Osten oder im Süden – es gibt da immer ein Element der Ausbeutung, einen Trick, einen Partner zu überlisten, ihn zu beherrschen. Gleichheit und Fairness sind im Westen unbekannt.

Oder, als das Konzept einmal bekannt war, zumindest bei einigen Lädern und einigen Leuten, ist es beseitigt worden indoktriniertes neoliberales Denken – Egozentrismus, «ich zuerst» und die blanke, alles durchdringende Doktrin von der «Maximierung der Profite»; kurzfristiges Denken, sofortige Belohnung – oder noch extremer, einen Mord heute für ein Glücksspiel oder ein Geschäft, das morgen stattfindet.

Etwa der  Handel mit Futures – der Inbegriff der Manipulierung ökonomischer Werte. Nur in der kapitalistischen Welt.

Dies ist ein Kernmerkmal westlichen Handels und Gewerbes. Manipulierung und Ausbeutung gehen über Ethik; es gilt Profit ‘Über Alles!’ – Hört sich das nicht nach Faschismus an? – Nun, das ist er. Und wenn der Partner auf die List hereinfällt, verwandelt sich das Spiel in Zwang – und wenn das auch nicht hilft, dann marschiert die westliche Armee ein mit Bomben und Panzern, um Regime-Wechsel zu vollziehen – und um das Land zu zerstören, das es beherrschen will. Das ist die westliche brutale Ökonomie – volle Hemonie. Kein Teilen.

Chinas Herangehen ist völlig anders. Es geht um Teilen, um Teilnahme, um wechselseitigen Profit. China investiert Billionen Dollar [ja Billionen, nicht Milliarden! D. Ü.] in Entwicklungsländern – in Asien, besonders in Indien und jetzt auch in Pakistan, Afrika, in Südamerika, meistens Infrastrukturprojekte, als auch Bergbau und Naturressourcen. Anders als die Gewinne durch westliche Investitionen, wird der Gewinn von Chinas Investitionen geteilt. Chinas Investition und Bergwerkonzessionen werden nicht erzwungen, sondern fair ausgehandelt. Chinas Investitions-Beziehung mit einem Partner-Land bleibt friedlich und nicht ‘drängend’ und missbrauchend, wie so gut wie alle aus dem Westen – der Drohungen und Gewehre benutzt, um zu bekommen, was er will.

Natürlich beklagt sich der Westen über die Investitione Chinas, lügt, wie ausbeuterisch sie sind, aber in Wahrheit ist der Westen empört über die Konkurrenz in Afrika und Südamerika – Kontinente, die immer noch als westliche Domaine angesehen werden, da sie seit 500 Jahren von westlichen Mächten und Imperien kolonisiert wurden – und was heute angeht, so werden die afrikanischen und lateinamerikanischen neo-kolonisiert, nicht mehr (bislang) mit brutaler Militär-Gewalt, sondern mit noch furchtbarerer Finanz-Strangulierung, durch Sanktionen, Boykotte und Embargos; alles höchst illegal nach internationalen Standards. Aber es gibt keine internationalen Gesetze, an die man sich hält. Internationale Gerichte und Richter werden gezwungen, den Diktaten Washingtons zu folgen sonst ... buchstäblich immer «oder sonst»; und das sind ernste Drohungen.

Nehmt das Beispiel von West und Zentral Afrika, die ehemaligen französichen Kolonien. Die französische westafrikanische Zone umfasst acht Länder: Benin, Burkina Faso, Guinea Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo; und das französische zentral-afrikanische gebiet umfasst 6 Länder – Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, Republik Kongo, Äquatorial-Afrika und Gabon. Alle 14 Länder haben eine gemeinsame Währung, den CFA-Franken (CFA= Communauté financière africaine – Afrikanisch Finanz-Gemeinschaft).

Mittwoch, 21. November 2018

Migranten – ja, jain oder nein

Einar Schlereth

21. November 2018

Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern wir.

Migranten – ja, jain oder nein



Der berühmte ‘Melting-Pot’, von dem unsere amerikanisierten Lehrer so schwärmten, ist nicht nur in der USA gescheitert, sondern er funktioniert auch anderen Ortes nicht. Nicht in Frankreich mit seinen Millionen ‘französischen Algeriern’, in England nicht mit ihren Millionen ‘Commonwealth-Bürgern’, in Südamerika nicht, wo Brasilien oft als Beispiel angeführt wird und schon gar nicht in den faschistoiden Ländern Indien oder Indonesien, wo es regelmäßig seit Kriegsende anti-Chinesen-Pogrome gibt.

Welche Länder haben es zu einem erträglichen Miteinander gebracht? In Russland gab es zu Zeiten des Zaren noch sehr viel Juden-Pogrome, was in der Sowjetunion und durch spätere Abwanderung der Juden nach Israel gelöst wurde. Von vielen Besuchern des neuen Russland und in spärlichen persönlichen Erfahrungen habe ich erfahren, dass in dem Vielvölkerland kaum Animositäten festzustellen sind. Dasselbe gilt für China mit der Ausnahme Sinkiang, wo durch eingeschleuste Wahabiten und mit Hilfe der CIA oft Stunk und Sabotage betrieben wird.

Der Global Peace Index kommt natürlich zu ganz anderen Werten. Dort werden z. B. Kanada und Australien als äußerst friedlich eingestuft. Tja, woran das wohl liegen mag? Weil man in Australien die Urbevölkerung sehr gründlich ausgerottet hat. Die wenigen Überlebenden werden schlimmer als die Tiere behandelt. Aber da es nur wenige sind, fällt das natürlich in der Statistik nicht ins Gewicht. In dem ach so friedlichen Kanada werden heute noch mit Gewalt indigene Frauen sterilisiert. Und generell wird auf die Rechte der Indigenen gerne gepfiffen, verkaufen auch an die auf Menschenrechte spuckenden Saudis jede Menge Waffen.

Russland hingegen wird als «äußerst gefährlich» eingestuft. Ist ja klar, weil dort der Putin rumtobt. Nur merken alle meine Freunde nichts davon. Außerdem hat Russland binnen kurzer Frist Mammutveranstaltungen durchgeführt (die Winter-Olympiade in Sotschi und die Fußball-Weltmeisterschaft), die von vielen Millionen Ausländern besucht wurden, die in überwältigender Mehrheit begeistert waren, weil sie überall nur auf liebenswerte und hilfsbereite Menschen trafen. Und Moskau ist mittlerweile zur 6.-besten Stadt der Welt gekürt worden.

Als sehr gefährlich werden – in diesen Fällen zu Recht – all die Länder eingestuft, wo die USA Zoff macht: Afghanistan, Pakistan, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Kongo und Nigeria, Sudan, Somalia, Honduras und Ukraine usw. usw.

Dienstag, 20. November 2018

Assads Genugtuung: Syrien wieder im arabischen Schoß


Moon of Alabama
19. Novermber 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Als Folge von Syriens militärischem Erfolg gegen seine Feinde, schmeicheln sich die arabischen Staaten, die den Krieg gegen Syrien unterstützten, wieder bei ihm ein. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen ihre Botschaft in Damaskus wieder eröffnen. Kuweit und Bahrein wollen folgen. Heute besuchte eine Delegation von Parlamentariern aus Jordanien Damaskus und traf sich mit Präsident Assad.
In Damaskus kehrt Frieden ein - Assad und Frau werden gefeiert.

Die Mitglieder der Delegation bestätigten, dass die Stimmung in den Straßen Jordaniens  immer auf Seiten des syrischen Volkes gewesen ist angesichts des Terror-Krieges gegen das Volk, und dass Syrien die erste Linie der Verteidigung für die gesamte arabische Region ist und der Sieg in diesem Krieg ein Sieg für alle arabischen Länder gegen die westlichen Projekte sein wird, die auf die Destabilisierung und Fragmentierung dieser Länder im Dienst von Israels Sicherheit zielten.

Die ersten Anzeichen, dass dies geschehen würde, tauchten vor ein paar Monaten auf, als eine TV-Persönlichkeit aus Kuwait von dem Vergnügen sprach, wieder das friedliche Damaskus zu besuchen. Im Juni nannte der Außenminister der UAE den Ausstoß Syriens aus der Arabischen Liga einen «Fehler». In einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung sagte Assad, dass er «großes Verständnis» bei den arabischen Staaten gewonnen habe.

Die Saudis jedoch sind noch nicht in Damaskus willkommen. Sie waren einer der größten Finanziers der Dschihadisten und werden einen ebenso großen Preis bezahlen müssen, um ein gutes Einverständnis zu erzielen. Verhandlungen sind im Gange. Eine formale Wiederaufnahme Syriens in die Arabische Liga kann nicht mehr weit sein.

Hinter dieser Veränderung steckt die Angst von erneuten türkischen Ambitionen. Nicht nur Saudiarabien, sondern alle arabischen Staaten wollen nicht, dass die Türkei expandiert und mächtiger wird. Sie wollen nicht arabisches Land in Syrien unter türkischer Kontrolle sehen. Die einzige Ausnahme ist bisher Katar, das mit der Türkei alliiert ist und türkische Truppen im Land hat, um es vor dem saudischen Imperialismus zu schützen.

Die drei Blöcke, die den gesamten Nahen Osten bilden – die Türkei, Iran und die arabischen Staaten nördlich des Roten Meeres - haben grob dieselbe Menge an Bevölkerung. Jeder Block repräsentiert eine religiöse-politische Strömung. Die Türkei führt die Sunni-politische Bruderschaft, der Iran die politische Shia und der 3. Block besteht aus Ländern mit Sunni-Majorität mit mehr oder weniger diktatorischen Herrschern. Die drei Blöcke wetteifern an ihren Grenzen mit Irak und Syrien. Die Araber merkten schließlich, dass ihre Versuche, die syrische Regierung los zu werden, zu Gewinnen für Iran und der Türkei führt und sie die Verlierer wären.

Für Syrien ist die neue arabische Stellungnahme ein sehr willkommener Wechsel. Zwar wird er sicher nicht die Allianz mit dem Iran ändern, aber er wird eine große Hilfe gegen die türkischen Ambitionen sein. Es braucht außerdem Investitionen für den Wiederaufbau und die reichen Golfstaaten werden sicher einiges liefern. Das wird auch die US und europäischen Pläne zunichte machen, Syrien Gelder vorzuenthalten, bis es sich ihrem Willen unterwirft.


Montag, 19. November 2018

Neue Post aus Russland vom 19. November 2018


Stefan Lindgren
19. November 2018

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Putins Beliebtheit

Einige westliche Beobachter beunruhigen sich über Putins sinkende Popularität. Die Unruhe ist übertrieben. Laut der teilweise vom Westen finanzierten Meinungsforschungs-Institut Levada.ru ist Putins Popularität nie unter 60% gesunken, eine Ziffer, mit der sich nur wenige West-Führer messen können. Macron hat am 29. September 29% gehabt; May ebenso viel und Trump 38 % in der ersten Woche im November.

Aus dem Diagramm hier unten geht geht seine Beliebtheit seit Beginn seines Machtantritts hervor. Die blaue Kurve zeigt, wie viele seine Führung nicht gut finden. Im Oktober hatte Putin 66 % Wählerunterstützung. Am höchsten war sie im Juni 2015 mit 89 %.

Ryska Posten


Drei Tage in Singapur

Präsident Putin verbrachte drei Tage in Singapur, das er zum ersten Mal besuchte. Dort nahm er an der ASEAN teil, dem Spitzen-Treffen der südostasiatischen Organisation, bei dem 18 Staatsoberhäupter anwesend waren, aber nicht Trump, der seinen Vize Mike Pence schickte.
Nach der feierlichen Eröffnung ergriff Putin die Gelegenheit, den ersten Stein für ein russisches Kultur-Zentrum am Rande von Singapur zu legen.

Zwischen den Sitzungen des offiziellen Treffens traf Putin mit Mike Pence zousammen, um das Präsidenten-Treffen im Zusammenhang mit dem G22-Treffen in Buenos Aires vorzubereiten. Da soll es um Sicherheit, die ökonomische Entwicklung und regionale Probleme (Ukraine, Syrien etc) gehen.

Bei Putins Zusammentreffen mit Japans Premier Abe drang nach außen, dass Japan jetzt auf Basis einer sowjetischen Erklärung von 1956 über die zwei südlichsten Kurilen-Inseln verhandeln will. Japan hat lange Anspruch auf vier Inseln und die Schären Kunasjir und Iturup erhoben. Putin und Abe haben sich bereits 20 Mal getroffen, aber auf diesem Treffen war eine gewisse Kühle zu bemerken, wo bei wieder zum «Sie» übergingen nachdem sie sich früher geduzt haben.
Am Sonntag fand das Spitzentreffen der APEC (Asia Pacific Economic Co-operation) in Papua-Neuguinea statt. Von Russlands Seite nahm Premierminister Dmitri Medwedew teil. Zum ersten Mal wurde keine gemeinsame Deklaration angenommen, vor allem weil China und die USA verschiedene Auffassungen zur Entwicklung haben.

Vesti nedeli 18/11


Russland und Türkei bunkern Gold


Im dritten Quartal 2018 hat der Goldeinkauf von den Zentralbanken der Welt das höchste Niveau seit 2015 erreicht, wie aus einem Bericht des Weltgoldrates hervorgeht. In dem Zeitraum nahm der Goldkauf um 22 % zu. Russlands Zentralbank war der größte Goldkäufer und erwarb 92,2 Tonnen Gold. Der totale Wert der russischen Goldreserven wurde im September auf beinahe 2000 Tonnen geschätzt (ca. 77,26 Mrd Dollar).

Im November überstiegen Russlands Goldreserven die 2000 t Grenze. Somit beträgt der Goldwert mehr als 17 % der gesamten russischen Reserven.


Die türkische Zentralbank kaufte 18,5 t Gold. Kasachstan 13,4 t, Polen ebenfalls, während Ungarn seine Reserven von 3,1 auf 31,5 t verzehnfachte.

Finance.ua 18/11

16 Jahre Krieg im Jemen – 2.längster US-Krieg nach Afghanistan


In diesem Report heißt es, dass einer von drei US-Drohnen-Toten im Jemen-Krieg Zivilisten sind, inkl. Kinder. Ich habe diesen Artikel nicht übersetzt, weil es mir hier um etwas andres geht:
Hier wird von 33 % Zivilisten-Toten gesprochen und von 66 % toten Freiheits-Kämpfern. Warum wird dieser Unterschied gemacht? 

Es handelt sich hier um 100 % Morde - die USA

haben mit den Saudi-Killern eine MORD-AG 

gegründet. Seit 60 Jahren habe ich zusammen 

mit Millionen und aber Millionen Menschen für

Freiheitskämpfer in Algerien, Vietnam, Laos, in
 
Afghanistan, Angola, Mosambik, Guinea-Bissau 

und vielen anderen Ländern demonstriert und 

Veranstaltungen organisiert. Jetzt aber hat es 

sich einge"bürgert", dass ermordete Freiheits-

kämpfer quasi nicht mehr gezählt werden, dass 

es quasi rechtens ist, sie umzulegen. Weil deren 

Leben weniger wert ist als das Leben einer Frau 

oder eines Kindes? Obwohl sie selbstlos für die 

ganze Gesellschaft eintreten und ihr einziges 

Leben, das sie hatten, geopfert haben? Das darf 

nicht sein. Prinzipiell ist für uns der Mord tabu, 

insbesondere der neokolonialistische, imperiale 

Mord, der tagtäglich auf die heimtückischste 

und gemeinste Weise mit Raketen und Drohnen 

verübt wird. 

Und was soll man von den Milliarden Menschen 

sagen, die sich täglich in ihrem Sessel all diese 

Meldungen über Morde anschauen, in Ländern, 

wo wir absolut nichts zu suchen haben? Washat 

die USA im Jemen zu suchen? Außer, dass sie 

ihre Waffen verkaufen und das Öl klauen will? 

Das sind ihre edlen Motive, um Arbeitsplätze zu 

sichern. Die könnten sie sichern, indem sie ihre 

verrottete Infrastruktur wieder herstellen. Aber 

nein, das geht nicht, weil man sich dabei seine 

Hände dreckig macht.

Länder, die solche Maßstäbe anlegen, sind für 

mich nichts anderes als brutale unmenschliche 

DIKTATUREN!
 

Report says 1 in 3 US drone-strike deaths in Yemen are civilians, including children

18. November 2018

Bombings by the Saudi-led coalition may have devastated Yemen, but the country faces another deadly threat in the sky – US drones. A third of those killed by them in 2018 were civilians, including children, according to a report.

"We live in fear. Drones don't leave the sky," said one farmer, describing the day that two of his relatives were killed in a US drone strike. His is one of several testimonies recorded in a new report by Associated Press documenting the rising civilian death toll caused by the US drone war against Al-Qaeda's Yemeni franchise.

Raketen-Angriff auf Sanaa (Weltkulturerbe!) © Reuters / Mohamed Al-Sayaghi
While gathering an official toll of civilian deaths caused by US drone strikes is difficult – due to the inability to confirm identities or allegiances – estimates by AP show that a third of those killed so far in 2018, or some 30 people, were not members of the terrorist group. Some 215 civilians were killed by drones since the campaign started in 2002, according to the Bureau of Investigative Journalism.