Donnerstag, 15. November 2018

USA wird die EU besiegen


Ebenfalls gestern hat Pepe Escobar einen Artikel "Den Überschall-Putin dekodieren an einem Tag der Erinnerung" geschrieben. Er macht sich lustig über Macron, das sich-in-Szene-setzen und sein napoleonisches Gehabe. Trotz aller Manöver Macrons, Putin und Trump auseinander zu halten, haben die sich doch getroffen und ein halb-stündiges lebhaftes Gespräch geführt. Er spricht von dem Kampf zwischen dem Globalisten Macron und Italiens Populisten Salvini, der gegen das globale US-System ist. Er hält fest, was wir schon wissen, dass Putin die Idee einer Armee der Europäer für gut hält, weil es die Multi-Polarität fördere. Pepe meint, es sei bei dem Putin-Trump-Gespräch wohl AVANGARD, das hypersonische Gleitfahrzeug  aufs Tapet gekommen, das im nächsten Jahr einsatzbereit sein soll. Viele US-Einprozenter glauben es nicht, aber Pepe meint, dass Putin Trump überzeugen konnte und die Notwendigkeit von Gesprächen drängt. Dann hat Pepe aber eine abstruse Idee: Er meint, Putin könne es bei fortgesetzten Gesprächen schaffen, Trump davon zu überzeugen, dass Syrien und der Iran zu einem Serbien führen könnte, was die Mächte schlafwandlerisch in den 1. Weltkrieg führte. Das ist bullshit, wie Gerry Docherty & Jim Mcgregor deutlich widerlegt haben.
 
Finian Cunningham
14. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der Test-Schlag von Donald Trump gegen die Idee von einer europäischen Armee war bezeichnend. Jede Idee der Europäer, dem «Schutz» der Amerikaner zu entgehen, ist Anathema in Washington.

Das kommt daher, dass amerikanische Macht nicht davon handelt, Europa «zu schützen». Das ist nur die eitle glorreiche Propaganda-Mythologie. In Wirklichkeit geht alles darum, dass Washington das lukrative Schutzgedudel aufrechterhalten will, die imperiale Kontrolle über die «sogenannten» Alliierten und das militärische Zielen auf Russland als Hauptziel.

Die Idee von einer europäischen Armee wurde wieder von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche hochgepuscht. Macron ist besonders eifrig gewesen, dass die europäische Union ihre eigene Armee aufbaut, unabhängig von den USA.

Auf einer Tour zu den Schlachtfeldern des 1.Weltkrieges in Nordfrankreich sagte Macron: «Wir haben uns selbst zu schützen gegenüber China und Russland und auch gegen die USA.» [Wie oft sind Russland und China in Frankreich eingefallen?]

Trump nahm ihn sofort in die Pflicht und sagte, dass seine Bemerkungen «beleidigend» wären. [Die sogenannte Beleidigung hat er doppelt zurückgegeben, indem er ihn daran erinnerte, dass die Franzosen in beiden Weltkriegen gegen die Deutschen verloren haben - da hat er sogar die 3. Niederlage im Krieg 1870-1871 vergessen. D. Ü.] In einem folgenden Treffen in Paris zur Erinnerung an den WWI, scheint der französische Führer unter Druck zurückgerudert zu sein und versuchte, dem US Präsidenten zu versichern, dass eine europäische Armee «komplmentär» zur US-geführten NATO wäre.

Dennoch ist der Vorschlag Europas, seinen eigenen Weg zu gehen, nicht aufgegeben worden. Diese Woche sagte der fransösische Finanzminister Bruno Le Maire zur deutschen Geschäftszeitung ‘Handelsblatt’, dass Europa gegen «die Trump-Verwaltung aufstehen muss» und Angst haben soll, ihre eigene Macht als ein «Imperium» sicherzustellen.

«Jedermann weiß, es gehört Mut dazu, der Trump-Verwaltung in den Weg zu treten,» sagte Le Maire in einem Interview. «Die Völker Europas haben genug von dem Gesabbel in Brüssel gehabt. Sie wollen Handlung sehen.»

Der französische Kabinett-Minister sagte vergangene Woche als Echo zu Macron, dass Europa ein «Friedliches Imperium» [contradictio in adiecto. D.Ü.] sein müsse, um gegen China und die USA standhalten zu können.

Le Maire forderte Deutschland auch auf, die französischen Pläne zur Schaffung einer von Washington unabhängigen Truppe - "politisch, finanziell und militärisch" – zu unterstützen. "Wir haben lange darüber gesprochen. Jetzt ist es Zeit für Entscheidungen."

Mittwoch, 14. November 2018

Macdonald Laine starb im Kampf gegen Regierungs- Landdiebstahl für US- Luxushotel (UPDATE: 50 MORDE)

UPDATE: CLINTON-OBAMA ERMORDETEN VIA PARAMILITÄR ÜBER 50 (!!!)
friedliche Haitianer, die gegen die Veruntreuung der gestohlenen Milliarden Hilfsgelder demonstrierten. Die Toten wurden verbrannt und verscharrt und die Spuren verwischt. Alles deutet darauf hin, dass der bekannte Hausneger Richard Duplan und Hauptkommissar SAINTIL LASALINN in das Verbrechen verwickelt sind. Die Paramilitär-Mörder wurden zur Erfüllung ihres Auftrags in Uniformen der Polizei gesteckt. (Quelle ist ein Ézili-mail v. 16.11.2018, 5:24:27)

Ézili Dantò

15.November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das gestohlene Land ist rot umrandet.
Zur Erinnerung an MacDonald Laine am 25. Oktober 2018, vier Jahre nach seinem verdächtigen Tod im Kampf gegen den Martelly-Lamothe/Stephanie Balmir Villedrouin – Ausverkauf von Haiti-Eigentum an Ausländer auf der Insel A Vache.

Jean Matulnes Lamy schrieb heute:
«Mein teurer Freund und Kamerad, heute sehen wir alle deutlich, wofür du gekämpft hast. Das ganze Land singt jetzt dein Lied. Du wirst für immer in unserer Erinnerung bleiben. Heute vor vier Jahren bist unerklärlicher Weise aus unserem Leben verschwunden. Aber wir wissen, dass die Justiz-Maschine in Gang gekommen ist, um dir Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und Gerechtigkeit wird am Ende siegen.»
Die Menschen kämpfen um ihren Besitz.
Macdonald Laine war 27 Jahre alt und der Präsident von Konbit Peyizan Ilavach KOPI (Organisation der Bauern auf Île a Vache) zur Zeit seines allzu frühen Todes am 25. Oktober 2014.

Ézili fährt fort: Heute, am 25. Oktober 2018 denken  wir daran, wie Fischer, Bauern, Frauen, Männer und Kinder gegen den Martelly/Lamothe Diebestahl ihres Landes, ihres Lebensunterhalts und ihrer Küsten kämpften. Wie dann der damalige Tourismus-Minister Stephanie Balmir Villedrouin (heute auch in den 3.8 Milliarden PetroCaribe Korruptionsskandal verwickelt) die Hochglanz-Vermarktung des Diebstahls betrieb und die Inselbewohner zum Schweigen brachte, die eine Zeitlang das ganze Geschäftsleben und jede Bautätigkeit zum Stillstand gebracht hatten. (siehe: ‘Tourismus ist nicht Entwicklung’ und ‘US-Besatzer in Haiti privatisieren die Îla a Vache’).

Unter dem korrupten Michel «Sweet Micky»-Martelly-Regime wurden Haitis Fischer, Marktfrauen und Bauern allein gelassen, ohne Medien- oder Menschenrechte, Organisations-Hilfe, in ihrem Kampf gegen die Clinton-Obama-Banditen, die mit Hilfe von 27 Millionen $ aus Venezuela die Bevölkerung terrorisierten und vermittels Präsidenten-Dekret vom 10. Mai 2013 ihrer Heime beraubt wurden.

Dienstag, 13. November 2018

Das Volk will Blut sehen! Chinas Exekution von Milliardären ist, was Amerika braucht


Joaquin Flores
11. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das chinesische Ritual, korrupte Politiker und scheinbar willkürlich Milliardäre hinzurichten ist wahrscheinlich eine der am meisten vorausdenkenden, fortschrittlichsten und stabilisierendsten Einrichtungen in der Welt von heute. China hat ca. 250 Milliardäre, an die 20 % von ihnen endeten hinter Gittern, von denen bekanntlich einige hingerichtet worden sind.

Aber die chinesische Öffentlichkeit und die Medien führen diese Liste der Milliardäre weiter. Solche Listen, bekannt als Bai Fu Bang, werden in Forbes und dem chinesischen Äquivalent Hurun veröffentlicht. Aber im Volksmund sind diese stattdessen als Sha Zhu Bang bekannt: "Schweine für die Schlachtliste."
Kriminelle Milliardäre auf dem Weg zur Hinrichtung


Stellt euch das vor! Wenn die Forbes 500-Liste in der öffentlichen Vorstellung so etwas Ähnliches wie die öffentliche Hinrichtungsliste wäre. Aber wir müssen es uns nicht vorstellen. Für alle praktischen Zwecke, in den Herzen und Köpfen der Durchschnittsamerikaner, ist sie das bereits. Die Art und Weise, wie die Eliten uns davon abhalten, eine Kultur positiv zu gestalten, die eine interne Elite-Exekutions-Serie hervorruft, ist unsere selbstzerstörerische, menschenfeindliche Kultur, die sich entweder auf geringfügige Verbrechen oder gegen entgegengesetzte soziale Ansichten anderer normaler, machtloser Menschen richtet.
Und die USA könnte von China lernen, und hoffentlich werden wir bald diese öffentlichen Hinrichtungen sehen.
Bei Anwendung der konventionellen Rechtsprechung müssen sie sterben
Es ist doch Standard, Massenmörder und Serienkiller in die Todeskammer zu schicken. Ihre Handlungen haben unmittelbaren und direkten, vorzeitigen Tod von anderen verursacht. Und sie haben es in vorsätzlicher Weise getan oder genau wissend, dass das Ergebniss dieser Handlungen den Tod hervorrufen würde. Kriminelle Fahrlässigkeit ist auch ein Verbrechen.

Montag, 12. November 2018

Neue Post aus Russland vom 12.November 2018



Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



300 Polizisten gefeuert

In diesem Jahr sind 300 Polizisten entlassen worden, nachdem sie von Bürgern wegen schlechtem Auftreten angezeigt wurden, berichtet Innenminister Wladimir Kolokoltsev. 65 davon wurden wegen «Mangel an Vertrauen» gefeuert. Mindestens 45 000 Beschwerden sind registriert worden.

Eine neue Befragung von VtsIOM enthüllte am Freitag, dass das Vertrauen der Allgemeinheit zur Polizei um 10% gesunken sei (von 67 auf 57 %) seit 2017. Die russische Polizei ist letztens von mehreren Skandalen erschüttert worden, u. a. wurde im Haupbüro von Ufa an einer Kollegin durch drei Polizisten eine Gruppenvergewaltigung begangen.

rt.com 9/11


Getreideexport um 54 % gestiegen


Russlands Export von Weißmehl und Roggenmehl ist um 54,3 % vom Januar bis September dieses Jahres gestiegen, verglichen mit derselben Periode vor einem Jahr, laut der neuesten Statistik der Bundeszollbehörde.

Der Getreide-Export brachte 6 Mrd. Dollar ein, was 62% mehr als in derselben Periode des vorigen Jahres war. Russland hat jetzt mehr als die Hälfte des Weizenmarktes der Welt und ist zum größten Exporteur von Getreide geworden dank der Rekordernten und attraktiver Preise.

Rt.com 9/11


Asien ist jetzt wichtiger als Europa


Russlands gröste Ölgesellschaft Rosneft lieferte 43,1 Mill. Tonnen Öl nach Asien von Januar bis Septemder 2018, während der Export nach Europa 41 Mill. betrug.

Asiens Bedeutung als Markt für das russische Öl ist seit 2003 gewachsen, als der Kreml die private Öl-Gesellschaft Yukos übernommen hat. Gleichzeitig hat Russland seine Lieferungen von Niedrigschwefelöl aus dem Westen nach China umgelenkt, was Probleme für die europäischen Raffinerien geschaffen hat, die Ölmischungen von schlechterer Ural-Qualität erhalten. Der europäische Markt stagniert wegen niedrigerem ökonomischem Wachstum, Übergang zu erneuerbaren Energien und Übergang von Industrie- zur Dienstleistungs-Ökonomie.

Selbst der totale Handel in Russlands Umorientierung nach Osten ist auffallend, auch wenn der Europa-Handel noch dominierend ist. Der Handel zwischen Russland und China ist in den ersten 10 Monaten mit 28,2 auf 87,2 Mrd Dollar gestiegen und wird auf 100 Mrd. $ für das ganze Jahr berechnet, sagte Chinas Zollbehörde am 7. November.
Neulich haben Putin und Xi Jinping ein neues Ziel für 2020 von 200 Mrd. Dollar aufgestellt und bei dem gegenwärtigen Zuwachs scheint es möglich zu sein. Nach dem Zusammenbruch der SU 1991 betrug der Russland- China Handel weniger als 5 Mrd. $.

Russlands Handel mit der EU ist gleichzeitig von 285 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf 231 Mrd. € im Jahr 2017 gesunken (Minus 19%), als Folge der westlichen Sanktionspolitik. Die EU hat nach manchen Beurteilungen über 100 Mrd. € durch die Sanktionspolitik verloren, erklärte Außenminister Sergej Lawrow am vorigen Montag.

Laut Russlands Premierminister Dmitrij Medwedew hat Russland angefangen, seinen Export nach China zu diversifizieren von den bloßen Öl- und Gaslieferungen in wachsendem Grad auf traditionelle Waren, wie Bauholz, Metalle, Chemie und Landwirtschaftsprodukte.

Die Partner haben eine Reihe gemeinsamer Projekte im Bereich von Energie und Hochtechnologie, u. a. ein Projekt für schwere Helikopter und ein gemeinsames Raumfahrt-Projekt.

China ist einer der Investoren in das russische Projekt, eine LBG-Gasanlage auf der Jamal-Halbinsel zu bauen. Die erste Phase der Anlage hat zuvor in diesem Jahr mit der Produktion begonnen und eine zweite Phase ist geplant. Im Juli unterzeichneten beide Länder ein Rahmenabkommen zum Bau des siebten und achten Reaktors im AKW Tianwan, einem ganz neuen AKW und für einen schnellen Neutronen-Reaktor.


Intellinews 8/11

Sonntag, 11. November 2018

Kann die äthiopisch-eritreische Allianz Frieden nach Süd-Sudan bringen?


Wenn drei afrikanische Länder sowie der stille Teilnehmer Südsudan ein Friedens - Abkommen in Asmara ohne die Anwesenheit einer imperialen weißen Großmacht schließen, mit zusammen 165 Millionen Menschen auf einer Landmasse von sage und schreibe 2 500 000 km², dann ist das in unseren Krüppel-Lügen-Medien keine Nachricht wert und auch auf Google findet man nichts (oder so versteckt, dass es unauffindbar ist). Das ist symptomatisch und zeigt einmal mehr die unausrottbare und eingefleischte rassistische Haltung der Weißen. Auf Xinhua News findet man natürlich einen sachlichen Artikel.
Thomas C. Mountain
12. September 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Präsidenten Dr. Abiy,,Mohamed Abdulahi und Afewerke schließen Friedensabkommen.
Alle Wege zum Frieden am Horn von Afrika scheinen dieser Tage durch die eritreische Hauptstadt Asmara zu laufen. Wird die neueste Friedens-Initiative der alliierten Länder Äthiopien und Eritrea mgöglicherweise Frieden in den Suüdsudan bringen?

Um den Bürgerkrieg im Südsudan zu verstehen, muss man nicht weiter als zu den chinesischen Ölfeldern gehen, ihre einzigen, die sie in Afrika haben und betreiben. Sie waren eines der ersten Ziele der Rebellion resp. des Coup-Versuchs vor über 5 Jahren. Der einzige Nutznießer des südsudanischen Bürgerkrieges ist die USA gewesen, denn Chinas ambitiöse Pläne zur weiteren Entwicklung ihres einzigen Ölfelds wurden zunichte gemacht.

Niemand, außer dem eritreischen Präsidenten Isayas Afewerki hat mit dem Finger auf die Verantwortlichen für diesen Flächenbrand gezeigt, nämlich die «ausländische Macht» der Central Intelligence Agency (CIA), die in den vergangenen 60 Monaten 10 Mill. Dollar monatlich an die Rebellenarmee bezahlte, ohne die es keine funktionierende Rebellenarmee gäbe. Soldaten müssen bezahlt werden, mindestens 300 $ im Monat und für etwa 20 000 Mann (alle aus der ehemaligen Südsudanischen Rebellenarmee) sind eine ausreichende Summe, um diese teure Operation in Gang zu halten, die bislang 600 Millionen erforderte. Niemand hat Zugang zu so viel Kleingeld wie The Man, oder auch CIA.

Eine der Hauptforderungen der Rebellen ist gewesen, die chinesische Öloperationen im Land zu beenden. Na ratet mal, in wessen Interesse? Gewiss nicht im Interesse der Südsudaner, deren Überleben von den Ölquellen abhängt.

Ein schneller Blick auf den sanften Staatsstreich und die «friedliche Revolution» in Äthiopien, dessen vormalige Gangster-Regierung der CIA-Aufforderung Folge leistete, das schmutzige Geld in den Südsudan zu schmuggeln. Da die ethnische Minorität der Tigray nicht mehr an der Macht ist, steht an der Wand geschrieben «Spiel ist aus», denn auf wen kann die CIA zählen, um ihr dreckiges, blutbeflecktes Geld waschen? Nicht das übliche Marionetten-Regime Uganda oder Kenya, dessen beide Ökonomien durch den Bürgerkrieg im Sudan Schaden gelitten haben. Die CIA wird gewiss nicht dem devisenschwachen Präsidenten Bashir von Sudan Bargeld anvertrauen. Vielleicht also, vielleicht wird diese Ausgeburt von Babylon, der dreckige Krieg im Südsudan der CIA – USA versus China - bald zu einem Ende kommen.

Samstag, 10. November 2018

Menschen haben keine Sonderrechte


Dass Binu den Preis gewonnen hat, erfreute mich sehr. Er ist auch so ein Mensch, der nicht ruhen und rasten kann, wenn Menschen leiden, ja nicht nur der Mensch und die Tiere, sondern die ganze Welt. Da leidet er mit ... und handelt. In einem Punkt stimme ich nicht mit ihm überein. Die Vorschläge am Ende - die glaubt er mit Sicherheit selbst nicht.

Binu Mathew
3.Oktober 2018



Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Binu im weißen Hemd bei der Preisverleihung.
Dies ist eine Rede, die ich für den Solidarity Media Awards vorbereitet habe.
Diese Auszeichnung wurde Countercurrents.org und mir für die mutigen Einsätze für Menschenrechte und Bürgerrechte verliehen. Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Ich habe keine solchen Ansprüche. Ich tue alles, was ich kann, in meiner begrenzten Kapazität für die Menschheit und andere Arten auf der Erde. Da die Organisatoren mir eine so große Verantwortung übertragen haben, lassen Sie mich meine Erkenntnisse über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschenrechte teilen.
Lassen Sie mich klar von Anfang an sagen, dass die menschliche Art nur eine Art in unserem Öko-System ist. Menschen haben keine Sonderrechte. Menschen haben nur die gleichen Recht in unserem Ökosystem wie alle anderen Arten auch. Vielmehr, da die Menschen die dominante Art sind, haben sie die Verantwortung, die Rechte aller anderen Arten zu schützen. Es ist nur, weil die Menschen die Fähigkeit haben, ihre Rechte einzufordern, dass das Konzept der ‘Menschenrechte’ existiert. Selbst diese Rechte sind bedroht durch mehrere Quellen

- Klima-Wandel
- Ressourcen-Erschöpfung
- Grenzen des Wachstums

Klima-Wandel

Die Überschwemmung, die Kerala gerade erlebt hat, macht eine Sache klar. Es sind nicht nur die Western Ghats, die von manchen Umweltschützern als besonders empfindliches Gebiet erklärt wurden. Wenn wir dieses Konzept ausweiten, würde es uns klar sein, dass die ganze Welt ein ökologisch empfindliches Gebiet ist, was bedeutet, dass wir uns nirgendwohin in Sicherheit bringen können angesichts einer Flut, Dürre oder eines Hurrikans!

Das Papier mit dem Namen ‘Hot House Earth’ (Treibhaus Erde) wurde beinahe zur selben Zeit veröffentlicht, als Kerala unter Wasser stand. Laut diesem Papier, wird die Temperatur um 5° C steigen und der Meeresspiegel wird um 3 - 30 Meter steigen über Normal, wenn wir nicht dringende Maßnahmen zur Verhütung der Erwärmung ergreifen. Am 5. Oktober hat das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) einen Sonder-Report herausgegeben. Laut diesem Report haben wir noch 12 Jahre, um die katastrophale Erwärmung zu verhindern. Wenn wir nicht bis 2030 gehandelt haben, werden 1,5 ° C Erwärmung eine ausgemachte Sache sein. Zum ersten Mal gab die IPCC zu, dass der Meeresspiegel-Anstieg Ende des Jahrhunderts mindestens einen Meter betragen wird.

Als Contercurrents.org 2002 gegründet wurde, lag das CO2 Niveau bei 370 ppm. Jetzt liegt es bei 410 ppm. Laut James Hansen, Vater der Klima-Wechsel-Wissenschaft ist dies der CO2 Gehalt, der in der Eamianischen Periode herrschte vor 125 000 Jahren. Paleoklimatische Studien enthüllen, dass während jener Periode der Meeresspiegel um 7 bis 9 Fuß (ca. 1 m) höher war als heute. Dies bedeutet, das wir uns in unserem Klima in unerforschtes Gebiet begeben. Die globale Erwärumung ist nicht nur ein Phänomen, das unsere Seeküsten betrifft, wodurch viele Städte am Ende des Jahrhunderts unter Wasser stehen werden. Die Realität ist, dass der Klima-Wechsel verheerende Überschwemmungen, Dürrezeiten,  Hurrikane, Schnee-Stürme und weitere extreme Wetter-Ereignisse mit sich bringen werden. Wenn die Menschen nicht mehr auf diesem Planeten leben werden können, was machen dann die Menschenrechte noch für einen Sinn?


2. Ressourcen-Erschöpfung


Das zweite Thema, das ich ansprechen will, ist die Ressourcen-Erschöpfung. Laut dem Welt-Energie-Outlook Report von 2010 der Internationalen Energie Agentur hatte das konventionelle Erdöl (leicht zu gewinnendes Öl) um 2005 herum seinen Gipfel erreicht. Diese Minderung wurde mit der Gewinnung unkonventionellen Öls durch Fracking ausgeglichen, aus Teersand und Tiefsee-Bohrung. Es ist interessant festzuhalten, dass im Juli 2008 das Öl einen Rekord-Preis von $147.27 erreichte. Es ist auch interessant festzuhalten, dass zum selben Zeitpunkt die globale

Freitag, 9. November 2018

Nein, Xis China ist nicht in Gefahr! Wie westliche Presse immer alles in den falschen Hals kriegen



Dennis Etler
Gastautor
3. November 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Putin und Xi Jinping
Hierum geht es: «Magnus schreibt über die Gefahren von Xis wahrscheinlichem Aufstieg zum Präsidenten auf Lebenszeit. Seit den Exzessen von Maos Ein-Mann-Herrschaft hat die Kommunistische Partei Chinas (CPC) im großen und ganzen im Konsens regiert und die Provinz-Regierungen dienten als Gegengewicht zur föderativen Autorität via Kontrolle ihres Landes und viele der lokalen staatlichen Unternehmen (SOEs). Xi fordert den status quo heraus. Das sogenannte Xi Jinping – Denken ist jetzt der offizielle Partei-Kanon. Das harte Durchgreifen gegen die Korruption 2012 durch Xi in seinem ersten Jahr wurde weithin gesehen als Vorwand, um politische Gegner auszuschalten und an potentielle Gegner eine Warnung zu schicken. Seither hat Xi daran gearbeitet, die Macht auf sich selbst zu zenrieren. Magnus merkt an, dass Xi als lebenslanger Führer geschützt ist vor kurzfristiger Unzufriedenheit des Volkes, und es bedeutet auch, dass jede langfristige Entscheidung, gut oder schlecht, ein Teil von Xis Erbe wird.»

Erstens ist XJP nicht «Präsident auf Lebenszeit». Diese falsche Bezeichnung wird ad nauseum wiederholt, ist aber dennoch falsch. Die Beseitigung von Amtszeiten ist nicht gleichbedeutend mit der Krönung eines Präsidenten auf Lebenszeit. Wenn der richtige Zeitpunkt kommt, wird Xi in Pension gehen, nachdem er seine historische Aufgabe erfüllt haben wird.

Zweitens, auch wenn XJP das Herz der CPC-Führung ist, ist er kein Potentat, sondern herrscht kollegial durch Beratungen mit anderen Parteiführern. XJP ist ein Konsens-Hersteller, nicht ein Diktator.

Drittens wird das «XJP Denken» als eine Art totalitäres Mantra dargestellt. Der Inhalt des «XJP Denkens» wird niemals erwähnt oder diskutiert. Es besteht aus einer Aufzählung von Zielen und Vorgaben für China in der neuen Ära, die begonnen wurde, Idee wie die «ökologische Zivilisation», «nachhaltige Entwicklung» usw. und keine drakonische, ideologische Agenda.

Viertens ist die anti-Korruptions-Kampagne nicht einfach ein «Vorwand, politische Rivalen abzuschieben», sondern ein notwendiges Linderungsmittel, die Partei zu korrigieren und sie auf ihre Wurzeln zurückzuführen, dem Volk zu dienen.

Aber all dies wird von den durchschnittlichen verblendeten westlichen «China-Experten» nicht bemerkt, die China nur durch die Linse der westlichen politischen Wissenschaft sehen.

Die «roten Fahnen», auf die China angeblich in der Zukunft stoßen wird, wie eine Schuldenkrise, verzögertes Wachstum, drohende demographische Unbalance etc. werden alle durch die Linse der westlichen ökonomischen Theorie betrachtet, die sich nicht auf Chinas System des Sozialismus mit chinesischen Charakteristika anwenden lässt, das nach völlig anderen Prinzipien arbeitet.

Diese Vorurteile werden selten wenn überhaupt akzeptiert, vor allem, weil sie gar nicht erkannt werden.

Mittwoch, 7. November 2018

Als Amerika groß war, vergewaltigten barbarische weiße Nicht-Siedler einen Kontinent und griffen einen Planeten an


Das ist die beste Zusammenfassung amerikanischer Geschichte, die ich je gelesen habe. Stellt am besten einen Kübel neben euch, wenn ihr dies lest. Ihr könnt euch denken, warum.
Paul Street’s
28. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Kanonenboot gegen Floß - die tapferen US-Soldaten!
Eure Gebete und Hymnen, eure Predigten und Danksagungen ... sind ... ein dünner Schleier, um die Verbrechen zu verdecken, die eine Nation von Wilden beschämen würden. Es gibt keine Nation auf Erden, die sich mehr schockierender und blutigerer Praktiken schuldig gemacht hätte als das Volk dieser Vereinigten Staaten, bis zu dieser Stunde.
Frederick Douglass, 4. Juli 1852

«Zusammen,» Donald «Macht Amerika wieder groß» Trump erzählte den Absolventen der US-Naval Akademie im vergangenen Mai, «dass es nichts gäbe, was Amerikaner nicht tun können, absolut nichts. In vergangenen Jahren und gar Jahrzehnten,» fügte Trump hinzu, «haben zu viele Leute diese Wahrheit vergessen. Sie haben vergessen, dass unsere Vorfahren ein Imperium verprügelten, einen Kontinent zähmten und über die schlimmsten Übel der Geschiche triumphierten.»

Ich wurde an Trumps Erklärung erinnert kürzlich, als ich über den bemerkenswerten Rekord von Klimawechsel beeinflussten extremen Wetterereignissen nachdachte, die in den vergangenen Jahren die USA heimgesucht haben. Epische Brände, Dürren, Regen, Überflutungen, Tornados, Schneefälle und Hurrikane demütigen Amerika. Sie sind nur der Vorgeschmack der strengen kontinentalen Zähmung, die US-Amerikaner zu erwarten haben von Mutter Natur in den kommenden Jahren. (Mehr darüber weiter unten.)

Wo soll man anfangen, die Unwahrheiten und Beleidigungen zu verarbeiten, die in Trumps Überlegung stecken, wie «Amerika» einmal «groß» gewesen ist?

Unsere Vorfahren?» Ich habe väterlicherseits einen Großvater, der möglicherweise von schottisch-irischen Immigranten im 18. oder sogar 17. Jahrhundert nach Nordamerika kamen, aber mein größter ethnischer Strang ist Finnisch, dank der «Ketten-Migration» der Luhtala Familie nach DeKalb, Illinois im frühen 20. Jahrhundert, lange nach Schließung der westlichen US-Front. (Die Luhtalas arbeiteten in Stacheldraht-Fabriken, um den Kapitalisten»Zähmern» und Landräubern des Kontinents zu helfen, ihre Landgewinne als privates Eigentum markieren zu können.) Wie Hunderte von Millionen anderer US-Amerikaner habe ich Vorfahren, die lange nach den ursprünglichen weißen und meist englischen, irischen und deutschen "Siedlern" der Nation kamen. (Derzeit sind 14% der US-Bevölkerung im Ausland geboren, der größte Prozentsatz seit 1910, direkt nach der Ankunft meiner finnischen Urgroßeltern, als 15% der US-Amerikaner in anderen Ländern geboren wurden.)

Die «Ahnen ... verprügelten ein Imperium»? Wahrlich nicht. Die USA brachen lediglich vom westlichen Rand des britischen Empire ab, das die Welt bis zur Nachkriegszeit Pax Americana (mehr zu dieser schönen Formation weiter unten) wie kein globaler Hegemon regieren würde. Das Britische Empire hatte vom Ende der Napoleonischen Kriege bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine ziemlich gute Strecke zurückgelegt.

Meiner Meinung nach haben die besitzenden Herren an der Spitze der so genannten Amerikanischen Revolution ihre neue Sklavenrepublik als ein Imperium verstanden – als ein "Imperium der Freiheit", nannten sie es, ohne Sinn für Ironie, da sie sich der rücksichtslosen ethnischen Säuberung (um einen Satz aus dem 20. Jahrhundert zu verwenden) der ursprünglichen Bewohner des Landes und der Ausweitung der Sklaverei des Schwarzen beweglichen Gutes widmeten.

«Zähmten einen Kontinent?» Lässt man die Tatsache beiseite, dass Kanada und Mexiko auch einen großen Teil Nordamerikas besitzen, war Trumps Satz eine unverschämte Beleidigung der ursprünglichen Bewohner des Kontinents. Hier hat der Präsident die ursprünglichen «Siedler» von 10 -18 Millionen menschlichen Wesen, die Nordamerika vor den weiß-europäischen Invasion bewohnten, als prähistorische «Wilde» eingestuft, die die harte Hand des «zivilisierten» weißen Mannes brauchten, um Ordnung zu schaffen.

Es war das Orwell’sche Gequatsche und die Wahrheits-Verdrehung. Die First Nation-Völker des Kontinents waren höchst zivilisiert, nicht von der Klassenherrschaft angegriffen, sondern harmonisch verbunden mit der natürlichen Umwelt in einer Weise, die eine kritische Bedeutung für menschliche und andere lebende Dinge in unserem Zeitalter des kapitalistischen Ökozids gewinnt. Wie der einheimische amerikanische Autor und Aktivist Ward Churchill vor mehr als zwei Jahrzehnten schrieb:

«Am Tage ... als Christopher Columbus zuerst an die karibische Küste gespült wurde, war Nordamerika seit langem mit einem Überfluss an außerordentlich komplexen Gruppierungen von Zivilisationen ausgestattet. Sie hatten nach und nach den Kontinent in den vergangenen 50 000 Jahren besetzt und sie stellten eine Gesamtbevölkerung von vielleicht 15 Millionen dar, mit Städten wie dem urbanen Zentrum mit 40000 Bewohnern in Cahokia (dem heutigen Illinois), mit hoch entwickelter Architektur und Techniken, geistigen Traditionen, die Äquivalente der modernen Öko-Wissenschaft enthielten, verfeinerte Wissenschaft von der Pharmakologie und holistischer Medizin, und sehr raffinierte Systeme der Regierung, des Handels und der Diplomatie. Die traditionellen Ökonomien des Kontinents waren .... basiert auf umwelt-verträglichen Anbau-Methoden, die in etwa mehr als die Hälfte aller Gemüsearten herstellten, die jetzt von den Völkern der ganzen Welt verzehrt werden. Im Großen und Ganzen waren die einheimischen Gesellschaften mit solchen Errungenschaften organisiert in ziemlich egalitären Zügen, wo Immobilien in kollektivem Besitz waren und Mutterkonzentriertheit (Matrifokalität) ein normativer Standard war.»

Nordamerika vor der Eroberung umfasste «sehr große Gesellschaften, die Methoden perfektioniert hatten, sich in psychologisch erfüllende Ganzheiten zu organisieren, wobei sie einen hohen Lebensstandard entwickelten und dennoch eine Umweltharmonie aufrecherhielten ... Krieg, im euro-entwickelten Sinn, wie er heute verstanden wird - als höchst organisierte Massen-Vernichtung – war, wie Churchill anmerkte - «unbekannt» unter und zwischen den Ersten Nationen.

Montag, 5. November 2018

Neue Post aus Russland vom 5. November 2018

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Kongress für Russisch-Sprechende



Präsident Putin nahm am Donnerstag am siebten Weltkongress für russische Landsleute im Ausland teil. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gerieten ca. 30 Millionen Russen und Menschen mit Russisch als Muttersprache außerhalb der Russischen Föderation. Der Begriff «die russische Welt» ist aber noch größe. Russisch wir von nahezu 300 Millionen Menschen in der Welt gesprochen.

Aber der Wunsch nach Heimkehr beruht auch auf der wachsenden russischen Phobie im Ausland. «Wir können sehen, wie man heute die Zivilisationswerte und kulturelle sowie historische Sphären niederreißt, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben. Ziel ist es, verschiedene formlose Protektorate zu schaffen, da gespaltene Völker, ihrer nationalen Erinnerungen beraubt und auf Vasallen reduziert, einfacher und geschmeidiger zu kontrollieren sind und als Bauernopfer eingesetzt werden können zugunsten eigener Interessen», sagte Putin.

Putin beklagte den negativen Trend, der in vielen Regionen der ganzen Welt zu beobachten ist, einschließlich der gesamten ehemaligen Sowjetunion. «Sowohl roher Nationalismus und
Russophobie werden eingesetzt, während man gleichzeitig eine brutale Einmischung in das Kirchenleben betreibt,» fuhr er fort.
«Wir sehen, dass die Anzahl der Menschen, die in ihre Heimat zurückkehren wirl, in den vergangenen Monaten gestiegen ist,» sagte Putin.

«Wir werden weiterhin den Anpassungsprozess erleichtern, die Verfahren vereinfachen, zusammen mit den regionalen und lokalen Behörden, Unternehmen, nichtstaatlichen Organisationen, die alle zusammenarbeiten müssen, um die Bedingungen für diese Menschen zu verbessern, Arbeitsgelegenheiten zu schaffen und die Bedingungen, Unternehmen zu betreiben, zu verbessern.»

Mehr als einer Million Menschen wurde die russische Staatsbürgerschaft zwischen 2012 und 2017 bewilligt, während die Netto-Auswanderung 1,6 Millionen betrug, wie ein Dokument zur russischen Migrationspolitik zeigt, das auf der Heimseite des Kreml veröffentlicht wurde.

Im Durchschnitt befinden sich ca. drei Millionen Arbeitsmigranten in Russland (3- 4 Prozent der durchschnittlichen jährlichen Arbeitskraft). Etwa 10 Millionen ausländische Mitbürger und staatenlose Personen leben mehr oder weniger permanent in Russland, während mehr als ausländische Bürger zufällig hier leben, heißt es im Dokument.

2012 – 2017 war die Einwanderung nach Russland genauso groß wie die natürlichen Bevölkerungs-Verminderung, heißt es.
Viel beschreiben die Schwierigkeiten, Aufenthalts-Erlaubnis und die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten, obwohl sie offenbar Russen sind. Es kann 40 – 60 000 Rubel kosten, um «kostenfreie» Beratung zu erhalten. Menschen, die fließen russisch sprechen, werden gezwungen, Sprachtests zu machen etc.

tass 31/10 und 1/11, vesti nedeli 4/11



USA kauft russische Raketenmotoren



Trotz der politischen Spannungen geht die russisch -amerikanische Zusammenarbeit im Weltraum weiter. Die USA wollen vier russische Motoren für ihre Atlas-Raketen kaufen und noch mehr später.

Sonntag, 4. November 2018

Die beiden Koreas stoppen Militärübungen und schließen die Schießscharten, die zuvor aufeinander zielten.


Zoom in Korea

1. November 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Demilitarisierte Zone (DMZ)
Um 12.01 am 1. November haben Nord- und Südkorea begonnen, alle Land-, Luft- und See-Militärübungen zu stoppen und begannen auch mit der Aufgabe, eine fest-gelegte No-fly-Zone entlang der militärischen Demarkationslinie (MDL) zu installieren. Die Maßnahmen entsprechen dem September-Abkommen über die Durchführung der historischen Panmunjom-Erklärung im militärischen Bereich, das von beiden Verteidigungs-Ministern Koreas am Rande des 5. inter-koreanischen Gipfels in Pjöngjang unterzeichnet wurde.


NK News-Bericht:

«Die beiden Korea kamen zuvor überein, die Übungen mit scharfer Munition und Feldtrainingsübungen (FTX) auf Regimentsebene aufzugeben auf 5 Kilometer Entfernung von der MDL. Zur See haben beide Seiten mit scharfer Munition und See-Manövern aufgehört in 80 km Buffer-Zonen an der Ost- und Westküste. Beide Seiten wollen auch Abdeckungen an den Rohren der Küstenartillerie und den Schiffskanonen anbringen sowie auch alle Schießscharten in der abgesteckten Zone schließen.

Von beiden Seiten wird auch erwartet, alle Wachposten an der Entmilitarisierten Zone (DMZ) bis Ende November einzuziehen. Mit Beginn nächsten Monats nach Beendigung der gemeinsamen Inspektion durch beide Koreas und dem US-geführten Kommando, wird erwartet, dass die gemeinsame Sicherheitszone der DMZ geöffnet wird, damit die Menschen sich frei zwischen Norden und Süden bewegen können nach 65 Jahren.




Quelle - källa - source


Donnerstag, 1. November 2018

Willkommen im Dschungel


Pepe, als geborener Brasilianer, kann uns ein bisschen mehr über diese Figur Jair Bolsonaro erzählen. Er berichtet natürlich immer, was unsere Qualitätsmedien so gerne auslassen. Dass er allerdings Lula in den Himmel hebt, finde ich keineswegs gerechtfertigt. Es war ja schon zu Lulas und Dilmas Zeiten so, dass die Hälfte des Parlamentes aus Kriminellen bestand, die es durch gute Verbindungen schafften, nicht in den Knast zu kommen. Das hätten die 'Arbeiterführer' Lula und Dilma mit allen Mitteln ändern müssen. Mit einer gut organisierten Arbeiterklasse und der noch besser organisierten 'Landlosen-Bewegung' hätte man den Augias-Stall wirklich ausmisten können. Solange diese weißen Verbrecher nicht politisch und ökonomisch kalt gestellt werden, ist an echten Fortschritt nicht zu denken.

Pepe Escobar
30.Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Demonstration für Lula
Mit der Wahl des rechtsextremen Jair Bolsonaro zum Präsidenten am Sonntag hat in Brasilien eine beunruhigende neue Ära begonnen, schreibt Pepe Escobar.
Jean Baudrillard definierte Brasilien einmal als "das Chlorophyll unseres Planeten". Und doch hat ein Land, das weltweit mit der sanften Kraft der kreativen Lebensfreude verbunden ist, einen Faschisten zum Präsidenten gewählt.
Brasilien ist ein zerrissenes Land. Der ehemalige Fallschirmjäger Jair Bolsonaro wurde mit 55,63 Prozent der Stimmen gewählt. Dennoch wurde ein Rekord von 31 Millionen Stimmen abwesend oder ungültig erklärt. Nicht weniger als 46 Millionen Brasilianer stimmten für den Kandidaten der Workers' Party, Fernando Haddad, Professor und ehemaliger Bürgermeister von Sao Paulo, einer der wichtigsten Megalopolen des globalen Südens. Die erstaunliche Tatsache ist, dass über 76 Millionen Brasilianer nicht für Bolsonaro gestimmt haben.
Seine erste Rede als Präsident verströmte das Gefühl eines trashigen Dschihad durch eine fundamentalistische Sekte, die von allgegenwärtiger Vulgarität durchzogen war, und die Ermahnung einer von Gott gegebenen Diktatur als Weg zu einem neuen brasilianischen Goldenen Zeitalter.
Der französisch-brasilianische Soziologe Michael Lowy hat das Phänomen Bolsonaro als "pathologische Politik im großen Stil" beschrieben.
Sein Aufstieg wurde durch eine beispiellose Verbindung von toxischen Faktoren wie die massiven sozialen Auswirkungen der Kriminalität in Brasilien erleichtert, die zu einem weit verbreiteten Glauben an gewalttätige Repression als einzige Lösung führte; die konzertierte Ablehnung der Arbeiterpartei, die durch Finanzkapital, Rentner, Agrobusiness und oligarchische Interessen katalysiert wird; einen evangelischen Tsunami; ein "Justizsystem", das historisch die Oberschicht begünstigt und in die vom Außenministerium finanzierte "Ausbildung" von Richtern und Staatsanwälten eingebettet ist, einschließlich des berüchtigten Sergio Moro, dessen zielstrebiges Ziel während der angeblichen Anti-Korruptionsuntersuchung gegen Car Wash darin bestand, Lula ins Gefängnis zu schicken; und die absolute Abneigung gegen die Demokratie durch große Teile der brasilianischen herrschenden Klassen.
Das ist im Begriff, sich zu einem radikal antipopulären, von Gott gegebenen, rollenden neoliberalen Schock zu verschmelzen; Lenin umschreibend, ein Fall von Faschismus, als höchste Stufe des Neoliberalismus zu umschreiben. Wenn ein Faschist schließlich die "freie Marktwirtschaft "Agenda verkauft, sind all seine Sünden vergeben.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Laos – China bauen auf, der Westen zerstört und verbreitet Nihilismus



Text & Fotos: André Vltchek
29. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Eisenbahnprojekt
Es ist eine dieser komplexen Stories, die so schwierig zu erzählen sind, aber man muss es tun, sie müssen geteilt werden.

Stellt euch den wunderbaren Mekong Fluss vor, wie er nicht weit von der alten Hauptstadt von Laos, Luang Prabang, dahinfließt. Der Fluss ist gewaltig, mit schlammigen Ufern, umgeben von bewaldeten Bergen. Stellt euch dann die armen Dörfer vor und die alten Fähren und auch die gebrochenen Plastiksandalen an den Füßen der Bewohner.

Dann plötzlich, in der Nähe des Dorfes Phonesai, kann man mehrere riesige Betonpfeiler sehen. Sie wachsen aus dem Wasser und aus beiden Flussufern heraus und verbinden buchstäblich zwei Berge.

Bald wird es eine Brücke für Hochgeschwindigkeitszüge sein. Sie wird von China gebaut, einer Nation mit der fortschrittlichsten Technologie für Hochgeschwindigkeits-Züge der Welt. Und etwas weiter flussabwärts wird es eine weitere Brücke geben, für Autos und Fußgänger. Beide Berge werden vorsichtig und sparsam durchbohrt für die beiden Tunnel.

Natürlich ist es viel einfacher, die Berge mit Dynamit wegzublasen. Aber früher in diesem Jahr hat China die «Ökologische Zivilisation» in seine Verfassung verankert, und was man zuhause prdigt, das wird auch im Ausland angewandt.


Eisenbahnprojekt
Dies ist das größte Bauprojekt in der Geschichte von Laos und wird oft als einen Mammut-Ingenieurs-Aufgabe beschrieben: mit 154 Brücken und 76 Tunneln sowie 31 Bahnstationen. Das laotische Terrain ist sehr vielfaältig, seine Natur noch weitgehend unberührt und man bemüht sich, dass es so bleibt. Die Eisenbahnlinie wird 414 km lang sein und wird Boten an der laotisch-chinesischen Grenze mit der laotischen Hauptstadt Vientiane verbinden. Es wird geschätzt, dass 20 000 chinesische Arbeite am Bau mitarbeiten und weitere zehntausende einheimische Arbeiter.

Die Eisenbahn soll 2021 in Betrieb genommen werden und wird Laos mit sowohl China im Norden und Thailand im Süden verbinden.

China Daily berichtete:
"Die laotische Regierung hofft, dass die Fertigstellung der China-Laos-Eisenbahn der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung einen starken Impuls verleihen wird, während der Bau der Eisenbahn in vielen Bereichen der Strecke bereits große Veränderungen gebracht hat.

Auf der Eisenbahnbaustelle von Sinohydro Bureau 3 Co Ltd. zwischen den Städten Luang Prabang und Vangvieng sind die lokalen Mitarbeiter zahlreicher als chinesische Arbeiter. Die nahegelegenen hügeligen Dörfer haben über 300 Einwohner, während etwa 20 von ihnen für Sinohydro 3 arbeiten. Die laotischen Mitarbeiter lernen die Spitzentechnologie und das Management von ihren chinesischen Kollegen.
Chinesische Bauunternehmen spenden auch Geld für lokale Dörfer für den Bau von Brücken und Straßen."
Internationales Krankenhaus Laos-China



Und nicht nur Straßen, ich sah und fotografierte neue Werkstätten, Hotels, kleine Fabriken und Krankenhäuser, entlang der Straße von Luang Prabang nach Phonesai Village. chinesische Baufirmen spenden auch Geld an lokale Dörfer für den Bau von Brücken und Straßen."

Dies alles ist Teil der ‘Belt and Road Initiative’, einem optimistischen, internationalistischen Plan Chinas und seiner Führung, der darauf abzielt, den Aufstieg einer großen Anzahl von Ländern aus der Armut zu erreichen, darunter verschiedene zuvor kolonisierte und (vom Westen) geplünderte Länder in allen Ecken der Welt.

*

Während die chinesischen Arbeiter schwitzen und die Zukunft Laos aufbauen, trinken mehrere französischsprachige Touristen auf der Hauptstraße von Luang Prabang Bier.
1995 hat die UNESCO diese alte Hauptstadt Laos in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Es folgte der Massentourismus, hauptsächlich aus dem Westen.
Schön, aber touristisch sentimentales Luang Prabang.
Streng auf "französische Weise" zu einem sentimentalen, kolonialistischen Nostalgie- "lebenden Museum" restauriert, bedient Luang Prabang hauptsächlich europäische Geschmäcker. Die Einheimischen sind hier vor allem dazu da, um zu dienen, "einfach da zu sein", um dekorativ zu dienen; arm und "einheimisch", bescheiden, Handwerk zu verkaufen, auf dem Asphalt zu sitzen und dafür zu sorgen, dass sie angemessen mittellos, aber "freundlich" aussehen.

Es gibt einige elegante Boutiquen und Edel-Hotels in der Stadt. Keine laotische Person könnte sich jemals ein Glas belgisches Bier oder ein Essen in einem der identischen "traditionellen" Restaurants leisten können.

Die Schilder sind auf Englisch, manchmal auf Französisch oder Laotisch, aber sehr selten auf Chinesisch.

Offizielle kommunistische Flaggen von Laos sind fast vollständig aus den Hauptstraßen von Luang Prabang verschwunden.

In einer lokalen Bibliothek wird mir von Herrn Seng Dao, der Chefbibliothekar, erzählt:

"Ausländer, hauptsächlich Europäer, sprachen Einheimische an und fragten sarkastisch, sogar aggressiv: "Warum zeigen Sie hier kommunistische Fahnen?» Oder: "Warum hast du kommunistische Geschichte in deinen Büchern?"

Innerhalb weniger Jahre, wurde im Zentrum der Stadt das stolze kommunistische Erbe und die Identität von Laos fast vollständig durch massenproduzierte minderwertige Seide, banales Spielzeug und anderen Kitsch ersetzt, der die westlichen Kulturfundamentalisten, hauptsächlich aus Europa, bedient.

Aber Laos ist ein kommunistisches Land und die Fahnen wehen rebellisch im Wind von verschiedenen tuk-tuks und von Häusern.

*

Montag, 29. Oktober 2018

Neue Post aus Russland vom 29. Oktober 2018


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

'Samarkand'-Komplexe in Kaliningrad

Russland rüstet für elektronische Kriegsführung

Russland hat neue Installationen für elektronische Kriegführung (REB) getätigt, die Samarkand heißen u. a. in Kaliningrad und Weißrussland, um der wachsenden Bedrohung seitens der NATO zu begegnen.

16 Samarkand-Komplexe mit unterschiedlichen Typ-Bezeichnungen (U, SU-PRD-K2, PU-PRD-D) sind bereits in Archangelsk, Kaliningrad, Moskau, Murmansk, Nischni Novgorod, Primorsk sowie im Judischen Autonomen Oblast installiert worden.

Im vorigen Jahr wurde das REB-System ‘Samarkand’ und ‘Sver’ bei Russlands Nordflotte (mit Heimathafen u.a. Murmansk und St. Petersburg) eingeführt. Das System soll im November des nächsten Jahres voll ausgebaut sein.

Samarkand gibt radikal verbesserte Möglichkeiten, Radiosignale zu orten, aber nicht nur das, sondern kann auch taktische Kommunikationen im Fall einer Aggression stören. «Alles, was Signale sendet, wird gestört.» sagt der Experte der Webzeitung Vzgljad. Laut Viktor Murachovski Mitglied des Expertenrates für Russlands Militärindustriellen Komplex, dedeuten die neuen russischen Systeme, dass die führerlosen Flugzeuge, die Drohnen ihre Bedeutung verlieren, besonders auf den Frequenzen, wo sie nicht via Satellit gelenkt werden können.

Dass Russland fortgeschrittene Ressourcen für die radio-elektronische Kriegsführung hat, musste die US-Armee u. a. In Syrien und im Schwarzen Meer erfahren.

Vzgljad.ru 28/10


Das Kvartett in Istanbul

Am 27. Oktober hatte Präsident Putin Gespräche über Syrien in Istanbul. Das Treffen fand in einem neuen Format staat – mit den Führern der Türkei, Deutschlands und Frankreichs.

Das Gespräch dauerte drei Stunden und mündete in eine Resolution, die festlegt, dass die syrische Krise nur auf politischem Weg gelöst werden kann. Ein Weg dazu muss sein, dass laut den Vieren ein Verfassungsrat gebildet wird vor dem Jahreswechsel, um eine neue Verfassung auszuarbeiten. Frankreichs Emmanuel Macron betonte jedoch, dass nur das syrische Volk selbst entscheiden kann, wie die künftige Führung des Landes aussehen soll. Die Frage über die Zukunft von Präsident Assad wurde gar nicht diskutiert.

Die Flüchtlingsfrage wurde jedoch diskutiert. Die Türkei hat 4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen und Deutschland eine Million. Aber jetzt hat die Rückkehr eingesetzt. Ein Beispiel ist Idlib – ca. 80 000 Menschen sind heimgekehrt, seit die demilitarisierte Zone eingerichtet wurde.

Deutschland hob Idlib hervor als Vorbild durch die Abwesenheit der syrischen Regierungstruppen. Russland behält sich aber das Recht vor, die syrische Regierung zu unterstützen, wenn Terroristen aus der Idlib-Zone Provokationen verüben. In den vergangenen zwei Monaten hat das russische Militär 50 bewaffnete Drohnen nahe der Basis Hmeomim abgeschossen.

Der UN-Gesandte für Syrien, Stefan de Mistura, erklärte nach dem Treffen, dass das Treffen sehr nützlich war.

Vesti nedeli 28/10


Ein toter Lauf in Georgien


Bei der georgischen Präsidentenwahl hat sich das Ergebnis der beiden führenden Kandidaten um weniger als 1 % unterschieden und daher muss es eine zweite Wahl geben. Die Wahlteilnahme betrug nur 46,7 Prozent.

Gegeneinander sind zwei frühere Außenminister angetreten aus der Zeit von Mechail Saakasjvili an der Macht – der jatzt «unabhängige» Salome Surabisjvili gegen Grigol Vasjadze von der Oppositionspartei «Vereinte nationale Bewegung». Surasbisjvili, der in Frankreich geboren ist, wird von der Partei «der Georgische Traum – ein demokratisches Georgien» unteerstützt, sowie vom Milliardär Bidzina Ivanisjili (von Forbes auf 4,8 Mrd. $ geschätzt).

Der «Georgische Traum» gewann 2012 zum ersten Mal die Parlamentswahl, 2013 gewann ihr Präsidentenkandidat Georgij Margvelasjvili und 2016 gewann sie abermals die Parlamentswahlen.

Aber die Opposition hat nicht aufgegeben. Vasjadze wird von dem Block «Stärle in der Einheit» gestützt, die aus 10 Oppositionsparteien besteht.

Rbc.ru 27. und 29./10


Atomwaffenabkommen zerrissen

Aber dazu habe ich schon mehrere Sachen auf meinem Blog liegen.

Mikroben der Welt, vereinigt euch!


Satya Sagar

18. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
"Web of Life" By Max D. Standley
http://www.maxdstandley.com/paintings/web_of_life.hmll

Vorbemerkung: Dieser Artikel basiert auf einer Vorlesung auf einer Konferenz der ‘Volksgesundheits-Bewegung’ in Cochabamba, Bolivien am 24. September 2014.

Liebe Freunde,

ich habe die Ehre, hier zu euch zu sprechen über Gesundheit und die Umweltbewegungen aus ganz Lateinamerika.

Zuallererst will ich, als jemand, der aus Indien kommt, mich zutiefst entschuldigen für etwas, was eurem Kontinent vor über 500 Jahren zugestoßen ist – die Ankunft von Christopher Columbus. Die Legende lautet, dass er nach meinem Land Indien gesucht hat, sich verlaufen hat und hier oben gelandet ist! Es tut mir wirklich leid, dass Indien in sehr tangentialer Weise in diese schmutzige Geschichte verwickelt wurde, denn das Ergebnis seiner Ankunft war natürlich ein Völkermord an den indigenen Völkern Süd- und Nordamerikas und die koloniale Ausplünderung seiner Ressourcen, die auch heute noch in vielerlei Hinsicht andauert.

Manchmal wünschte ich mir, Kolumbus hätte wirklich den Weg nach Indien gefunden, denn dann hätte er erkannt, dass er zu spät kam und der Subkontinent bereits viel früher von einem seiner Urgroßväter "entdeckt" wurde. Denn in Indien begann vor rund 3500 Jahren die Ausrottung der indigenen Bevölkerung, ihre Verteufelung und ihr Abstieg in den Abgrund – durch einen Prozess, der dem sehr ähnlich ist, was in Amerika in der jüngeren Geschichte geschehen ist.

Die Geschichte der indischen Kolumbus-Erfahrung ist in den offen rassistischen Epen Indiens gut dokumentiert, die den Status von "religiösen Texten" für die wandernde oder eindringende Bevölkerung erworben haben, die sowohl Ressourcen als auch Energie von der indigenen Bevölkerung übernahm. Die indische Gesellschaft ist heute ein komplexes soziales Ökosystem, das aus der Eroberung, dem Kompromiss und der Kooptierung der wandernden/eindringenden Menschengattungen resultiert, die vor mehreren Jahrtausenden in den Subkontinent eingedrungen sind. Sowohl in Indien als auch in Lateinamerika wurden die indigenen Völker durch Gewalt, Intrigen und Marginalisierung als "unbedeutende" Menschen unsichtbar gemacht.

Die Geschichte von Kolumbus ist jedoch in gewisser Weise die Geschichte der Interaktion der menschlichen Rasse mit Mutter Erde selbst. Der Ausbeutung des Menschen durch andere Menschen ging schließlich die menschliche Herrschaft über andere lebende Arten voraus, die wie die Ureinwohner über Jahrtausende domestiziert oder "unsichtbar" gemacht wurden.

Samstag, 27. Oktober 2018

Ist das höchste Gericht der Vasall der Großen Bank von Spanien?


Ihr braucht für Finanz-Unternehmens-Eliten nur den Washington-Konsens zu setzen, dann wisst ihr auch, wie es bei uns zugeht.

Ist das höchste Gericht der Vasall der Großen Bank 
von Spanien?

Germán Gorraiz López
22. Oktober 2018

Aus dem Spanischen: Einar Schlereth

Die Gründung des spanischen Staates sei von den Eliten des Finanzwesens, der Politik, des Militärs, der katholischen Hierarchie, der Universitäten und der Massenmedien gebildet, die die natürlichen Erben des Erbes von General Franco wären und alle Bereiche der Entscheidungsfindung verschlungen haben (laut dem Buch "Finanzielle Oligarchie und politische Macht in Spanien", geschrieben vom Ex-Banker Manuel Puerto Ducet), wodurch eine autoritäre Strömung eingeleitet wurde, die als ultimatives Ziel hat, die Einsetzung des spät-franquistischen Staates durchzusetzen.

Der Spätfranquismus wäre der Sohn des Tejerazo oder der sanfte Staatsstreich von 1981, bei dem die auf den Kongress beschränkten politischen Führer "eingeladen" wurden, eine stillschweigende Vereinbarung zu akzeptieren, die das Establishment, seinerseits mit dem monarchischen System, dem politischen zwei-Parteien-System und der "unauflöslichen Einheit der spanischen Nation" eng verbunden, als unantastbar erklärt und in die noch gültige Verfassung von 1978 verankert wurde, die Magna Carta, die vor jedem institutionellen Wandel im spanischen Staat geschützt wäre, womit sich erneut die Prophezeiung erfüllen würde: "Alles ist gebunden und gut gefesselt".

Die Große Bank ist der Führer des Establishments

Traditionell war der Zweck des Bankwesens, private Ersparnisse in Richtung Investitionen zu lenken, aber da es keine Kultur des inländischen und öffentlichen Sparens gibt, hat es den Geldgeber veranlasst, die Wirtschaft in Form von Investitionen zu dynamisieren, die in einen hämatopoetischen Parasiten umgewandelt werden, der alle Euter des Staates aussaugt, um den unstillbaren Appetit seiner Aktionäre und leitenden Angestellten zu stillen. Die herrschende Bankenkaste wäre damit in eine Machtklique verwandelt worden (die einem Mini-Staat im Staat entspricht), die sich mit Hilfe von Vetternwirtschaft ein Leben lang an der Macht halten und auf so genannte "gepanzerte Verträge" zurückgreifen könnte, um einen goldenen Ruhestand zu gewährleisten.

So würde sich die Kartierung der Korruption auf alle Autonomen Gemeinschaften erstrecken, wobei die Politiker angeblich in Fälle von Korruption, Vetternwirtschaft und Einflussnahme involviert sind, die in der ersten Phase durch den "aforated" (besagten) Status und in der zweiten Phase durch die Gutartigkeit der Richter des Obersten Gerichtshofs bei der Verurteilung geschützt sind, was das Paradigma des so genannten "Casado Master" oder der jüngsten Rechtsirrtümer wäre, in der das Oberste Gericht sein eigenes Urteil aufhebt, das die Bank zur Zahlung der Hypothekensteuern verpflichtet hat und das für die Big Bank einen von Moddy´s auf 4 Mrd. € geschätzten Aderlass bedeutet hätte. Wir würden also die Inszenierung eines erbitterten Kampfes zwischen einem Obersten Gerichtshof, der zum Garanten und zur Lebensader der politisch-finanziellen Eliten des Establishments geworden ist, das in die Top Ten der Korruption, des Vetternwirtschaft und des Einflusshandels eingetaucht ist, und dem Verfassungsgericht, das zum einzigen Schutz der primitiven Werte formaler Demokratien geworden ist, erleben.

Mit Hilfe von Deepl übersetzt.

Quelle - källa - source

Spendenaufruf für William Blum


Gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung

Spendenaufruf für William Blum


William Blum ist einer der hartnäckigsten Verfolger und Aufdecker 

der Verbrechen des US-Imperialismus. Seine Bücher kann ich nur 

wärmstens empfehlen, einige seiner Artikel finden Sie im Archiv 

dieser Website. Hier das Schreiben seiner Freundin und Ex-Frau, 

das ich (Klaus) heute bekommen habe:

Ich schreibe Ihnen anstelle von William Blum.

Ich bin seine Freundin, seine Ex-Frau und die Mutter seines 

Sohnes, die in Deutschland lebt.

Er wird nicht in der Lage sein, seinen Anti-Empire-Report zu 

schreiben.


Er hatte einen sehr schweren Sturz in seiner Wohnung. Dort lag er 

viele Stunden, vielleicht bis zu zwei Tage, bewegungsunfähig, bis 

ein Freund ihn fand.

Er wurde auf die Intensivstation gebracht. Er ist nicht mehr in 

einem kritischen Zustand, aber er ist immer noch verwirrt, extrem 

schwach und kann seinen rechten Arm nicht bewegen.

Er ist jetzt seit mehr als zwei Wochen im Krankenhaus, und es ist 

unmöglich zu sagen, wie lange er noch dort bleiben muss, und er 

wird sicherlich eine Langzeitpflege benötigen.

Wie Sie vielleicht vermuten, hat er nicht die bestenVersicherungen. 

Das bedeutet: Er braucht Ihre Hilfe!

Wenn Sie möchten, können Sie über den Button auf seiner Website 

(>LINK) an Bill spenden.


Adelheid Zöfel

Übersetzerin

Auf seiner Webseite geht es rechts zum Knopf 'DONATE' (SPENDEN). AUCH KLEINE  SUMMEN HELFEN!  Einar

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Um HIMMELS willen, was hat uns denn der gute SALMAN getan?






Um HIMMELS willen, was hat uns denn der gute 

SALMAN getan?

Einar Schlereth

25. Oktober 2018

Ich verstehe diese ganze Aufregung nicht. Er ist doch noch so jung und ist doch noch am Lernen. Warum mischen sich alle in seine kleinen Privatangelegenheiten ein? Ja, stimmt ja, der liebe Salman hat die Geschichte ein bisschen plump angepackt. Er hätte das etwas diskreter einfädeln können. Warum hat er nicht die Kollegen von der CIA angerufen? Die haben ein wunderbares Arsenal für solche Fälle. Autos, mit Fernsteuerung zum Beispiel. Hätte man in Kashoggis Limousine einbauen können. Oder halt komplett mit einem identischen Wagen austauschen können. Wäre er dann über eine der drei Bosporus-Brücken gefahren, hätte die Kutsche schön über das Geländer in das Marmarameer plumsen können.

Solche Unfälle passieren öfters, als man denkt. Ich habe ja einem Pärchen in Jugoslawien quasi das Leben gerettet, als wir mitten in der Nacht in eine S-Kurve fuhren und ich mit Mühe die Karre vor einem großen Porsche zum Halten brachte, der halb über dem Geländer einer Eisenbahnbrücke hing. Eine junge Frau und Begleiter standen wie gelähmt mitten auf der Fahrbahn. Ich raus, mein Warndreieck hinter mir in die Kurve gestellt, während meine Freundin auf den anderen Seite der S-Kurve sich aufbaute. Sie konnte einen LKW abfangen und mein Dreieck brachte einen heranrasenden Sportwagen zum Stehen. Die wären glatt in den Schlamassel gedonnert.

Der Kaschoggi, frisch verheiratet und verliebt, verliert für ein paar Sekunden die Kontrolle über das Steuer. Alles schon vorgekommen. Da hätte es dann halt ein bisschen Gemeckere gegeben, aber doch nicht so wie das, was wir hier jetzt erleben. Oder ein Flugzeug, ja, das wäre besser gewesen. Der Kaschoggi wird doch wohl ein Rückflugticket gehabt haben. Also bitte, wäre Zeit genug gewesen, um den Flieger zu präparieren. Hätte man irgendwo auf der Reise abstürzen lassen können. Über Serbien, ja, genau. Hätte man den verdammten Serben wieder mal eins auswischen können.

Aber nun mal zum Kern der Sache. Was habt ihr gegen den armen Salman. Naja, die haben halt so ein bisschen veraltete Sitten und Gebräuche da unten. Aber sie haben halt auch das Öl, Leute, vergesst doch nicht das ÖÖÖÖÖL! Wenn der uns das Öl abdrehen würde, na das Gejaule möchte ich nicht hören. Wenn sie alle mit ihren blank geputzten Autos rumstehen und haben keinen Sprit. Also bitte. Man muss immer das Ganze im Auge behalten. Und mal im Ernst. Ist denn Salman schlimmer, als unsere al-Qaida, IS- und alten Taliban-Genossen? Die haben viel bessere Zahlen geliefert. Stimmt, aber Salman bombt ja auch erst seit zwei Jahren. Man muss ihm schon ein bisschen Zeit lassen.

Wir haben aber noch viel mehr gute Freunde (die Amerikaner lassen wir aber mal beiseite, die bilden eine Sonderklasse mit ihren unzählbaren Kriegen und Millionen Toten) gehabt. Wie den Mobuto und den Suharto, sehr teure Freunde, jeder mit ein paar Millionen Toten im Geheimkabinett, aber ihre Länder mit enormen Ressourcen. Da muss man dann schon mal ein paar lobende Worte verlieren. Ach ja die Franzosen in Algerien und Vietnam, die haben sich ebenfalls große Mühe gegeben, die Sandnigger auszurotten. Brachten es aber nur auf schlappe 200 000 Mann, obwohl wir ihnen treu zur Seite standen. 
 
Den Pinochet sollten wir nicht vergessen und auch nicht die alten Kameraden in der Ukraine mit ihren Superdemokraten, die so tapfer gegen den Super-Diktator Janukovitsch kämpften, mit der neo-Fascho-Swoboda unterm Hakenkreuz, den Kameraden Jazenjuk und Klitschko. So wunderbare Menschen, dass sie von unseren Superdemokraten Merkel und John McCain abgeknutscht wurden. Es ging ja hauptsächlich um diese so fruchtbare schwarze Erde in der Ukraine und um die Industrie im Donezk auch ein bisschen, auf die der alte Ludendorff und unser Adolf schon scharf gewesen waren. Ach wieviele von unseren tapferen Volksgenossen ließen da im Kampf gegen die Bolschewiken ihr teures Leben.

Alle diese Freunde sollten wir doch nicht vergessen. Und zu denen gehört auch der Salman. Was haben wir mit dem Kaschoggi zu tun? Hat der etwa hundert Millionen Fass Öl? Na bitte. Und zwischen allen diesen Freunden gibt es nun mal Affinitäten. Die gemeinsamen Erfahrungen und vertraulichen Deals schaffen Freunde für’s Leben. Lasst uns das bitte nicht vergessen.






Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der Westen ist am Verlieren und drum haut er auf China und Russland ‘links und rechts’ rein



André Vltchek

22. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

So kommen jetzt die Amerikaner sich wohl vor.
Der Irrsinn und die Bosheit der westlichen anti-chinesischen Propaganda hat manche meiner chinesischen Freunde des Nachts zum Weinen gebracht. Aber die Dinge ändern sich. Der Schwachsin von dem, was über China (und Russland natürlich auch) gesagt und geschrieben wird in den USA und Europa, spiegelt jetzt deutlich die Frustration und die schlechten Manieren des verwundeten Verlierers wider. Man wäre beinahe geneigt, Mitleid mit dem westlichen Imperium zu empfinden, wenn er nicht so gewaltsam mörderisch wäre.

Die Propagandisten des Imperiums haben keinerlei Mitleid mit niemandem – sie schießen jetzt wie Wahnsinnige um sich, ohne jeden Plan.

Verschiedene westliche ‘Experten’ und Journalisten können sich einfach nicht auf die Grundlagen einigen: ‘Was ist wirklich falsch an China’. Aber sie werden extrem gut bezahlt, um neu und noch neuere Leichen in den riesigen Kammern Chinas zu finden, und so wetteifeern sie ständig miteinander, suchen nach den saftigsten und skandalösesten Stories. Oft scheint es, das es sich bezahlt macht, anzunehmen, dass einfach alles fehlerhaft ist in dem bevölkerungsreichsten und obendrein kommunistischen (mit ‘chinesischen Vorzeichen’ natürlich) Land auf Erden ist!

China wird 2020 die extreme Armut beseitigt haben, aber ihr braucht gar nicht nach Glückwünschen und Beifall zu suchen in Berlin, Paris, London oder e einer sogenannten ‘ökologischen Zivilisation’, aber wer will das überhaupt wissen? China baut öffentliche Parks, Gehwege und Spielplätze, die größten der Welt, aber wen kümmert es? Die chinesische Regierung führt weireichende erzieherische Reformen durch, während sie gleichzeitig das ganze Land mit Konzertsälen, Museen und Theatern überflutet. Aber das ist offensichtlich nicht der Erwähnung wert!

Die westliche Propaganda versucht, China buchstäblich von ‘recht und links’ zu diskreditieren, indem es zuweile angeklagt wird, zu kommunistisch zu sein, aber wenn es passt, dann ist es zu wenig kommunistisch.

Die New York Times hatte am 5. Oktober 2018 einen Artikel auf der Umschlagseite «Unwahrscheinlicher Feind der Führer Chinas: Marxisten». Für die reichlich sarkastische Story besuchte ein Reporter die chinesische Stadt Huishou, von wo er über eine Gruppe von über-eifrigen jungen Marxisten schrieb, die Dinge verlangten, als wären sie in der Zeit von Mao:
«Aber die Huishou Aktivisten stellen eine Bedrohung dar, was die Autoritäten nicht erwarteten.»

Dienstag, 23. Oktober 2018

Petition für die kanadische Ehrenbürgerschaft für Arundhati Roy gestartet


Ich lege diese Petition auf, nicht nur weil ich schon viele Artikel zur furchtbaren Lage in Indien geschrieben habe, wo sich unter dem Präsidenten Modi ein hindu-faschistisches Regime entwickelt hat, sondern auch, weil ich bereits eins ihrer Bücher (Wandern mit den Genossen, Zambon-Verlag) herausgegeben, mit Vorwort versehen und übersetzt habe. Und auch, weil ich weiß, wieviele prominente Persönlichkeiten, Frauen und Männer, bereits feigen Morden zum Opfer gefallen sind.


Petition für die kanadische Ehrenbürgerschaft für 

Arundhati Roy gestartet


23. Oktober 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth




Indians Abroad for Pluralist India (IAPI) hat eine Online-Petition gestartet, in der das kanadische Parlament gebeten wird, der indischen Autorin Arundhati Roy die Ehrenbürgerschaft zu verleihen.

Als Booker-Preisträgerin und international bekannte Autorin ist Roy bekannt für ihreentschiedene Haltung zu den Themen Menschenrechte, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie.

Roy mit Sitz in Indien hat sich Todesdrohungen und Einschüchterungen ausgesetzt, als sie die Macht in Frage stellte und sich für Außenseiter einsetzte. Sie hat ständig ihre Stimme erhoben, schriftlich und in öffentlichen Vorträgen, für religiöse Minderheiten und unterdrückte Gemeinschaften, wobei sie sich persönlicher Gefahr aussetzte. Sie hat nicht nur unermüdlich versucht, durch ihre Essays und Geschichten das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen, sondern ist auch immer wieder an der Basis gegen Vertreibung und staatliche Repression armer und indigener Völker aufgetreten.

Sie hat eine große Fangemeinde nicht nur in Indien, sondern auf der ganzen Welt. Sie besuchte Vancouver mindestens zweimal, einmal während des Indian Summer Festivals und einmal, um ihren neuesten Roman Ministry of Utmost Happiness (Ministerium für höchstes Glück) vorzustellen.

IAPI wurde 2017 von Mitgliedern der indischen Diaspora in BC als Reaktion auf wachsende Angriffe auf religiöse Minderheiten und Aktivisten der sozialen Gerechtigkeit unter einer rechtsgerichteten hindu-nationalistischen Bhartiya Janata Party-Regierung in Neu-Delhi gegründet.

IAPI ist der Ansicht, dass Roy eine solche Ehre verdient, die zuvor mehreren angesehenen Personen wie Nelson Mandela, Dalai Lama und Malala Yousafzai für ihr Engagement für die Menschenrechte zuteil wurde. Anfang Oktober wurde Aung San Suu Kyi unter internationalem und nationalem Druck wegen ihres Schweigens über die Verfolgung der Rohingya-Muslime die Ehrenbürgerschaft entzogen.

Randeep Singh Sarai hat die Petition mit der Nummer E-1896 gesponsert, die auf der Website des kanadischen Unterhauses zu finden ist unter folgendem Link petitions.ourcommons.ca.

Wenn die Petition erfolgreich ist, wird Roy die erste Person indischer Herkunft sein, die die kanadische Ehrenbürgerschaft in Anerkennung ihrer Arbeit für die Menschenrechte in der größten Demokratie der Welt erhält.

[Leider kann die Petition nur von Kanadiern unterzeichnet werden.]

Brandaktuell: Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Salman auch zu dir ...


mit dem kleinen Hackebeilchen, macht er Hackefleisch aus dir ...



Entschuldigung, ist das falsche Foto, hier kommt das richtige



(1. und 3. Strophe)
„Warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Saalman auch zu dir,
mit dem kleinen Hackebeilchen,
macht er Hackefleisch aus dir.

(2. Strophe)
In Riad gleich neben Mekka
 Im Palast der Nummer 8,
wohnt der Massenmörder Saalman,
der schon manchen umgebracht.

Und hier noch ein guter Text:

'Mohammad bin Salman Must Go’


By Federico Pieraccini
October 20, 2018 "Information Clearing House" - Mohammad bin Salman is fully aware of the Western elite’s understanding of its own values. While he may be given a pass to bomb Yemen and kill thousands of innocent civilians, he should know better than to dare touch a Washington Post columnist – “one of ours”, as one MSNBC host said. Did he not realize there would be consequences?
 (Mohammad bin Salman muss gehen
Mohammad bin Salman kennt genau das Verständnis der westlichen Eliten von ihren eigenen Werten. Man hat ihm zwar grünes Licht gegeben, Jemen zu bombardieren und tausende unschuldige Zivilisten zu töten, aber er hätte schlau genug sein müssen, nicht einen Kolumnisten von der Washington Post anzurühren - "einen der unseren" - wie es MSNBC Moderator ausdrückte. Konnte er sich nicht denken, dass dies Folgen haben würde?)

Hier weiterlesen