Montag, 18. Juni 2018

Neue Post aus Russland vom 18. Juni 2018

Stefan Lindgren

Die Neue Post wird bis zum 6. August 2018 Ferien machen.

Aus dem Schwedischen: Einar Schlererth

Willkommen zur FIFA 2018


Der Startschuss zur FIFA fiel im Luzjnikistadion am Donnerstag. Die Spiele finden in 12 Arenen in 11 Städten statt: Moskau, St. Peteresburg, Sotschi, Kazan, Saransk, Kaliningrad, Wolgograd, Rostov am Don, Nitschni Nowgorod, Jekaterinenburg und Samara. Die Nationale-Mannschaften aus 32 Ländern werden an den Spielen teilnehmen.

Gleichzeitig hieß Russland 400 000 ausländische Touristen willkommen. Kremls Sprecher Dmitrij Peskow erklärte am Tag zuvor, dass alle Staatsmänner der Welt willkommen seien zu dem Ereignis, einschließlich Donald Trump. Unter den ausländischen Führern werden erwartet Abchasiens Präsident  Raul Chadschimba, Präsident Ilham Alijew von Aserbaidschan, Präsident Nikol Pasjinjan von Armenien, Alexander Lukaschenko von Weißrussland, Kasachstans Präsident Nur Sultan Nasarbajew, Kirgisistans Präsident Sooronbai Dscheenbekow, Libanons Premierminister Saad  Al Hariri, Moldawiens Präsident Igor Dodon, Panamas Präsident Juan Carlos Varela,  Paraguays Präsident Mario Abdo Benitez, Saudiarabiens Kronprinz Mohammad bin Salman bin Abdulaziz Al Saud, Tadschikistans Emomalij Rahmon, Usbekistans Präsident shavkat Mirziyoyev und Südossetiens Präsident Anatolij Bibilov.


Niederlage gegen Mexico - aus der Balance
Russland hat mindestens 12 Milliarden Dollar für neue Arenen, neu Transport-Möglichkeiten, Hotels und sonstige Infrastruktur ausgegeben. Die meisten Bauwerke sind fertig geworden und trotz gewisser Kontroversen über Korruption, konnten die Kosten unter Kontrolle gehalten werden. *

Der Kreml betont, dass die Investitionen sich langfristig lohnen werden [das traf ja auch auf Sotschi zu. D. Ü.]. Drohungen von Fußball-Huligans, Angriffe von Terroristen oder Störungen von politischen Aktivisten sind in großem Maße neutralisiert worden durch die Einführung besonderer Sicherheitssysteme in den meisten Städten, berichtet Fred Weir vom Christian Science Monitor.

Csm 13/6; tass 14/6



Trump: die Krim ist russisch


Donald Trump hat korrekt die Krim als russisches Territorium bezeichnet und hat die Ukraine den korruptesten Staat der Welt genannt.

Die Aussagen waren inoffiziell, aber haben bereits Hysterie in der Ukraine ausgelöst. Für Putin geben diese Worte einen guten Start für kommende Gespräche mit Trump, berichtet die Tageszeitung Vzgljad.

Diese Aussagen wurden kürzlich bei einem Mittagessen des G7 Treffens in Kanada gemacht und wurden von BuzzFeed wiedergegeben. Bereits 2016 gab Trump im übrigen seine Ansicht bekannt, dass die Krimbewohner es besser haben in Russland als in der Urkaine.

Vzgljad 15/6



Das russische Selbstbild


Das staatliche Meinungsforschungsinstitut VtsIOM  hat das Resultat einer Studie veröffentlicht, wie die Russen sich selbst sehen, ihre positiven und negativen Eigenschaften.

Sonntag, 17. Juni 2018

Freidenker-Schriftsteller und Politiker in Bangla Desh erschossen

Das ist dieselbe Situation, wie sie bei uns in der Weimarer Republik herrschte. Linke, Freidenker und vor allem Kommunisten wurden straffrei umgenietet. Das Programm hat der Sozialdemokrat Ebert mit Eifer verfolgt. Vielleicht ist es bei uns auch bald wieder so weit.


International Humanist and Ethical Union

12. Juni 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Shahzahan Bachchu war lokal und innerhalb der säkularen Bewegung Bangladeschs als freimütiger, manchmal feuriger Aktivist für den Säkularismus bekannt. Über seinen Verlag Bishaka Prakashani (Star Publishers) druckte er Gedichte und Bücher zum Thema Humanismus und Freidenkertum. Er war auch ein politischer Aktivist und diente als ehemaliger Generalsekretär der Munshiganj Bezirkseinheit der Kommunistischen Partei.

Er soll heute Abend in der Nähe seines Hauses im Dorf Kakaldi im Bezirk Munshiganj nahe der Hauptstadt Dhaka erschossen worden sein.


Berichten zufolge stürzten vier Männer, die mit zwei Motorrädern ankamen, in das Teehaus in Kakaldi, wo Shahzahan gegen 18:30 Uhr Ortszeit saß, eröffneten das Feuer auf ihn und fuhren mit ihren Fahrzeugen davon. Shahzahan war auf der Stelle tot. Die Polizei sagte: "Wir erfuhren, dass er ein Online-Aktivist und frei denkender Schriftsteller war und einen Verlag hatte. Wir müssen noch feststellen, ob es sich um einen extremistischen Angriff handelt. Aber wir behalten alle Möglichkeiten im Auge."

Shahzahans Tochter, ebenfalls Atheistin, sagte vorhin auf ihrer Facebook-Seite:"Mein Vater Shahzahan Bachchu ist tot. Er wurde In unserem Dorf von zwei Leuten ermordet."

IHEU-Präsident Andrew Copson sagte:

«Wir sind untröstlich, dass das Gespenst der Gewalt in die freidenkerische Gemeinschaft in Bangladesch zurückgekehrt ist. Jeder humanistische Schriftsteller und weltliche Aktivist und freidenkerische Verleger, der in den vergangenen Jahren getötet wurde, war ein Verteidiger der Rechte anderer, ein Verfechter der Menschlichkeit und der Vernunft und der Gerechtigkeit. Ihre Morde stehen gegen all diese universellen Werte. Wir fordern die Regierung von Bangladesch erneut auf,die Dschihadnetzwerke , die diese Verbrechen verüben, auszulöschen, und die internationale Gemeinschaft, Druck auf Bangladesch auszuüben, damit es seine Humanisten und Aktivisten der Menschenrechte schützt und verteidigt".

Freitag, 15. Juni 2018

Eine Meile in ihren Schuhen



Auch wenn Gandhi eine sehr zwielichtige Figur war, hat er gleichwohl bei vielen Menschen den Wunsch nach Frieden und guten Werken entfacht. Ich bezweifle keineswegs den guten Willen dieser jungen Menschen.

Kathy Kelly

11. Juni 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Eine von mehreren Wandmalereien von Kabuls ‘Art Lords’ Künstlern, um die Friedensläufer aus Helmand in Kabul willkommen zu heißen.
Am vergangenen Freitag in der afghanischen Provinz Ghazni sangen Hazara-Mädchen zusammen mit jungen Pashtunen die Nationalhymne Afghanistans als Willkommensgruß für die Pashtunen-Männer, die 800 km von Helmand nach Kabul gingen. Die Wanderer rufen die Kriegsparteien in Afghanistan auf, den Krieg zu beenden. Die meisten Männer auf der Reise tragen Sandalen. An Rastplätzen müssen sie ihre rissigen, mit Blasen bedeckten Füße pflegen. Aber ihre Mission wächst immer mehr, je weiter sie gehen.
Sie singen gemeinsam die Nationalhymne und schließen sich Pashtunen Friedensaktivisten an.
In Ghazni zeigten Hunderte von Einwohnern zusammen mit religiösen Führern eine bemerkenswerte Bereitschaft, den Mut und die Vision der Teilnehmer des Helmand-nach-Kabul-Friedensmarsches zu übernehmen. Es scheint, dass gewöhnliche Afghanen, unabhängig von ihrem Stamm, den tiefen Wunsch teilen, vierzig Jahre Krieg zu beenden. Der 17-jährige US-Krieg in Afghanistan übertrifft die Lebensalter der Jugendlichen in Ghazni, die die Friedenswanderer begrüßten.


Viele Menschen begrüßen diese Initiative.
Am 7. Juni erklärte der afghanische Präsident Ashraf Ghani einen einwöchigen Stopp der Angriffe auf die Taliban, Sprecher einer unbestimmten Anzahl von Taliban-Mitgliedern akzeptierten den Waffenstillstand am 9. Juni, wobei die USA ebenfalls zustimmten, die Angriffe auf Taliban-Kämpfer einzustellen.

Kann der erklärte Waffenstillstand zu Verhandlungen und einem Ende des Krieges führen? Angesichts der verzweifelten Umstände, die ich bei einem Besuch in Kabul Anfang Juni gesehen habe, scheint es klar zu sein, dass es für einen dauerhaften Frieden notwendig sein wird, Wege zu finden, den Menschen Arbeit zu geben, um ihnen zu ermöglichen, ihren Familien Nahrung und Wasser geben zu können.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Wie die Mainstream-Medien alles in den falschen Hals bekommen haben


Dies erklärt einige Fragen, die ich noch heute Mittag in einem Kommentar zum  Trump-Kim Treffen äußerte. Gareth Porter ist eindeutig besser informiert als die übrige Meute. Kim scheint sich doch ganz gut abgesichert zu haben. Und er wird obendrein mit Sicherheit auch Garantien von China und Russland bekommen haben, was die Amerikaner wohl nicht für möglich halten. Das bestätigt im übrigen auch der Artikel von Pepe Escobar "The key word in the Trump-Kim show" (Das Schlüsselwort in der Trump-Kim Show).
Gareth Porter

12. Juni 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Beide sehen sehr zufrieden aus!
Seit Wochen sagen die MSMedien, dass der Trump-Kim-Gipfel nur zwei mögliche Ergebnisse haben könnte: Entweder wird Trump wütend abreisen oder Kim Jong Un wird ihn zu einem Deal verleiten, bei dem Trump Zugeständnisse abringenwird, sich aber nie zur vollständigen Entnuklearisierung verpflichtet.

Der Gedanke, dass Nordkorea nicht zustimmen könnte, seine Atomwaffen oder seine Interkontinentalraketen (ICBMs) aufzugeben, ist zu einem Glaubensartikel unter den Journalisten geworden, die über das Thema für die großen Medien berichten. Zwei Themen, die immer wieder in ihrer Berichterstattung auftauchen, sind, dass die gerissenen Nordkoreaner Trumpf "spielen" und dass frühere Regierungen auch von Nordkorea nach der Unterzeichnung von Abkommen in gutem Glauben übers Ohr gehauen wurden.

Aber die Medien haben alles falsch verstanden. Sie sind davon ausgegangen, dass Nordkorea nicht ohne Atomwaffen leben kann - ohne die Strategie Nordkoreas in Bezug auf Atomwaffen zu verstehen - und haben immer wieder "Experten" zitiert, die das nordkoreanische Denken nicht genau verfolgt haben, die aber die erforderliche Feindseligkeit gegenüber dem Gipfel und der Aushandlung eines Abkommens mit dem Kim-Regime zum Ausdruck bringen.

Einer der wenigen Amerikaner, die mit Autorität über Nordkoreas Kalkül bezüglich Atomwaffen sprechen können, ist Joel S. Wit, der von 1993 bis 1995 leitender Berater des US-Verhandlungsführers mit Nordkorea war, Botschafter Robert L. Gallucci, und der von 1995 bis 1999 Koordinator des "Rahmenabkommens» von 1994 mit Nordkorea war. Noch wichtiger ist, dass Wit auch an einer Reihe von informellen Treffen mit nordkoreanischen Beamten im Jahr 2013 über die Überlegungen Nordkoreas zu seinen Atomwaffen teilgenommen hat.

Bei einer Anhörung über den Trump-Kim-Gipfel vergangene Woche, der von der ‘Website 38 North’ gesponsert wurde, die er gründete und immer noch leitet, machte Wit deutlich, dass dieser Unglaube von Nordkoreas Bereitschaft, der Entnuklearisierung zuzustimmen, falsch ist. "Jeder unterschätzt die Dynamik hinter dem, was Nordkorea tut", sagte er. "Es ist keine Charmeoffensive oder ein taktischer Trick."

Dienstag, 12. Juni 2018

Schlüssel zur Vereinbarung zwischen Donald Trump und Kim Jong-un



TeleSUR
12 Juni 2018
Aus dem Spanischen: Einar Schlereth

Trump und Kim Jong-un versprachen, die diplomatischen Beziehungen zu normalisieren. Foto: Reuters

Zu den vereinbarten Punkten gehört die Verpflichtung, die Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel voranzutreiben.

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Führer Kim Jong-un haben am Dienstag nach einem historischen Gipfel in Singapur ein gemeinsames Dokument unterzeichnet.

Der US-Präsident sagte, dies sei ein "historisches Abkommen" und "die Welt werde sich daran erinnern", während er sagte, das Treffen sei "viel besser als erwartet".

Donald Trump und Kim Jong-un haben sich verpflichtet, die Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel voranzutreiben und Schritte in Richtung Frieden und Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu unternehmen.

Zu den wichtigsten Punkten gehört die Verpflichtung zur Aufnahme neuer Beziehungen im Einklang mit dem Wunsch nach Frieden und Wohlstand iher Völker.
Zusammenarbeit zur Schaffung eines "dauerhaften und stabilen Friedenszustandes» auf der koreanischen Halbinsel. Diese Verpflichtung beruht auf der Notwendigkeit, einen Vertrag zur endgültigen Beendigung des Krieges von 1953 durch die Paraphierung eines Waffenstillstands zu unterzeichnen.

Nordkoreas Akzeptanz eines Denuklearisierungsverifikationsprozesses. Es ist noch nicht bekannt, woaus er besteht und wer sich darum kümmern wird.

Ein weiterer relevanter Punkt betrifft der Einstellung der militärischen Übungen und Manöver der USA mit Südkorea.

Über die Möglichkeit eines zweiten Trump-Kim-Gipfels, der in den kommenden Monaten stattfinden könnte, erklärte sich der US-Präsident bereit, nach Piongyang zu gehen oder Kim im Weißen Haus zu empfangen.


Schließlich werden die USA die Sanktionen gegen die nordkoreanische Regierung zurückziehen, wenn es Fortschritte im Entnuklearisierungsprozess  gibt.
 Mit Hilfe von Deepl übersetzt.

Quelle - källa - source

Montag, 11. Juni 2018

Neue Post aus Russland vom 11. Juni 2018



Stefan Lindgren


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Die «Sieben Großen» trafen sich in Quebec
Auf dem G7 Treffen in Quebec schlug USAs Präsident Trump vor, dass Russland wieder zu diesem Treffen eingeladen werden sollt, aber das war offenbar nicht die allgemeine Auffassung.

Xi Jinping und Putin auf dem SCO Gipfel

Die «Acht Großen» trafen sich in Qingdao

Am 10. Juni wurde das zwei-tägige Spitzentreffen der Shanghai cooperation Organization (SCO) in der chinesischen Stadt Qingdao beendet. Am Treffen nahmen die Führer von Russland, China, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und zum ersten Mal als neue Mitglieder Indien und Pakistan teil .....

Hier weiterlesen.



Der Handel China-Russland


Der Handel China-Russland ist dieses Jahr um 31 Prozent gewachsen und wird erwartungsgemäß das Ziel 100 Mrd. $ erreichen, sagte Putin auf einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Beijing. Gewiss ist das nur ein Bruchteil von dem Handel USA-China mit 636 Mrd. $, aber
für Russland ist China bereits der größte Handelspartner. Energie ist der wichtigste Sektor für die Zusammenarbeit der beiden Länder, sagte Putin. «Russland ist immer noch der größte Lieferant vo Brennstoff für den chinesischen Markt.Im vorigen Jahr lieferten wir mehr als 50 Millionen Tonnen Erdöl. Im April stieg das Volumen um weitere 26 %,» sagte der russische Präsident.
Eine neue Pipeline ist im Bau und Unternehmen beider Länder nehmen Teil an dem Projekt einer LNG-Anlage in Yamal, Russland, das 27 Mrd. $ kostet. Die Länder arbeiten auch in der Kernkraft zusammen.
Russland und China haben gerade ein Abkommen über 2 weitere Einheiten unterzeichnet und Rosatom baut bereits dasTianwan-AKW. Für China ist Russlands Kompetenz bezüglich Brüterreaktoren wichtig. Der Typ von Kraftwerk kann die totale Radiotoxizität beim Kernkraftabfall verringern und dramatisch die Lebenszeit des Abfalls vermindern.
«Wir haben mit niemandem sonst diesen Typ der Kooperation. Wir sprechen von einer empfindlichen und einzigartigen Technik, die von russischen Forschern entwickelt wurde,» sagte Putin.
Wir erleichtern das Projekt durch Investitionen, Energie, Transportinfrastruktur, Flugindustrie und Flugzeugherstellung, sagte der chinesiche Präsident Xi. Die Länder arbeiten gemeinsam an der Seidenstraßen-Initiative und haben konkrte Resultate bei der Zusammenarbeit mit der von Russland geführten eurasischen ökonomischen Union erreicht, die mit China mehrere Abkommen geschlossen hat, fügte er hinzu. Beide Länder sind daran interessiert, die nördliche Meeresroute Russlands zu entwickeln sowie die Transsibirien- und Baikal-Amur-Eisenbahnlinien.

rt.com 8/6

Hören wir auf mit dem ‘Gequatsche’ und gehen wir lieber wieder an die echte Arbeit: Putin gibt contra zur Kritik der G7 an Russland


Putin hat halt immer das rechte Wort zur rechten Zeit. Ich denke auch immer an das dumme Gequatsche der Politiker und die Milliarden, die das kostet. Das ist das Brot, dass den Armen in der Welt aus dem Mund genommen wird.

RussiaToday
10. Juni 2018


Der russische Präsident Wladimir Putin hat contra gegeben an der neuesten Kritik der G7 an Russland auf einer Presse- Konferenz in China nach dem SCO Gipfel in Qingdao.


Xi Jinping und Putin auf dem SCO Gipfel
Das kontroverse Treffen der G7-Führer in Kanada, das von starken Differenzen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinen Verbündeten unter anderem über die US-Zolltarifpolitik geprägt war, endete dennoch mit einem gemeinsamen Kommuniqué.

Die Erklärung, die laut Trump nicht von den USA gebilligt wird, gab die Solidarität der Gruppe gegenüber Russlands angeblich «destabilisierenden Verhalens» zum Ausdruck. Man lastete Moskau auch die Vergiftung des Doppelagenten Sergei Skripal in Salisbury an. Russland hat wiederholt jede Verbindung zu dem Fall geleugnet.

«Nichts Konkretes ist wieder gesagt worden, es wird immer noch gesagt, dass dieses Ereignis sehr wahrscheinlich war. Solidarität in dieser Hinsicht findet auf einer sehr wackeligen Grundlage statt. Es scheint mir, dass wir mit diesem kreativen Geschwätz aufhören und zu konkreten Fragen der echten Zusammenarbeit übergehen sollten", sagte der russische Präsident auf einer Pressekonferenz in Qingdao, China, wo der SCO-Gipfel stattfand.

Samstag, 9. Juni 2018

Die «demokratische» USA sagt, Syriens Land gehört nicht Syrien


Die «demokratische» USA sagt, Syriens Land gehört nicht Syrien


Anders Romelsjö
8. Juni 2018


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Der US-Angriffskrieg gegen Syrien geht jetzt in das 7. Jahr. Er wird geführt, was gut dokumentiert ist, mit Hilfe von Terroristen und sogar von der kurdischen SDF. Außerdem hat die USA ein Dutzend Militärbasen in Syrien, das keine Militärbasen in den USA unterhält. Die UNO? Die schweigt wie gewöhnlich. Sie höhlt ihr Ansehen aus und zerstört es.
Ich gebe einen Artikel wieder des US-amerikanischen Historikers Eric Zuesse, der von einem Leser für mich übersetzt wurde.
Strategische Kulturerzeugnisse
«Jetzt, wo die USA (in Zusammenarbeit mit ihren NATO-Partnern) die früheren Staaten der Sowjetunion (ohne Russland) in NAT-Alliierte verwandelt hat und auch die Alliierten des Warschau-Paktes zu seinen eigenen Alliierten in der NATO gemacht hat, beginnt die USA die Daumenschrauben gegen Syriens Alliierte Russland und Iran anzuziehen.

Die USA warnt die Regierung Syriens, dass ein Teil von Syriens Territorium (das von den USA und anti-Regierungs -Streitkräften besetzt ist, die von den USA in Syrien beschützt werden) eigentlich nicht mehr Sriens Territorium ist. Die USA sagen, dass es zu einem direkten Krieg zwischen Syriens Streitkräften und US-Streitkräften kommen wird, wenn Syrien versuchen wird, die Kontrolle über das Land wiederherzustellen. Die USA warnt Syrien, eine Offensive gegen die Terroristenpositionen in SüdSyrien zu starten und behauptet, dass die amerikanische Armee reagieren wird, wenn die Syrische Armee beabsichtigt, die Kontrolle der legitimen Regierung über die Rebellengebiete im südwestlichen Syrien zwischen Daraa und den von Israel besetzten Golanhöhen wiederherzustellen.
Gebiet, das USA abzweigen will
Washington erlässt Befehle gegen ein Land, dessen Führung nie Amerika eingeladen hat. Schon der Gedanke, dass ein anderes Land der international anerkannten syrishen Regierung erzählt, dass sie keine Maßnahmen ergreifen darf, die Kontrolle über Teile seines Landes wiederherzustellen, ist reichlich verrückt und verwirrend. Die USA haben keine rechtliche Autorität, der Regierung Syriens zu sagen, was sie in ihrem eigenen Land zu tun oder zu lassen hat.

Der Plan ist, irakisches Öl nach dem Hafen Haifa (Israel) am Mittelmeer über Deir Ezzor und Tanf zu transportieren.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Die UNO veröffentliche eine vernichtende Anklage gegen die US-Armut


Jeremy Slevin

4. Juni 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die UNO gab eine vernichtende Anklage gegen die Armut und Ungleichheit in den USA heraus. Die Befunde, die dem UN-Menschenrechtsrat am 21.Juni unterbreitet werden, folgen auf einen offiziellen Besuch von Philip Alston in den Vereinigten Staaten, dem UN-Sonderberichterstatter über extreme Armut und Menschenrechte, um zu erforschen, wie ökonomische Unsicherheit im Land die Menschenrechte unterminiert.

Skid Row Viertel in Los Angeles

Die Schlussfolgerungen sind vernichtend. «Die USA ist bereits führend in der entwickelten Welt bei der Einkommens- und Reichtumungleichheit, und jetzt ist sie mit Volldampf dabei, noch ungleicher zu werden,» schließt der Bericht. «Hohe Kinder- und Jugend-Armutsraten verewigen die Übertragung von einer Generation auf die nächste sehr effektiv und stellen sicher, dass der amerikanische Traum rapide zu einer amerikanischen Illusion wird.»

Die UNO legt die Schuld explizit auf die Trump-Verwaltung wegen einer Politik, die aktiv die Armut und Ungleicheit im Land vergrößert. «Die 1.5 Billionen an Steuererleichterungen im Dezember 2017 haben in überwältigender Weise die Reichen begünstigt und die Ungleichheit verschlimmert. Die Konsequenzen der Vernachlässigung der Armut und der Förderung der Ungleichheit sind deutlich,» heißt es abschließend. «Die im vergangenen Jahr verfolgte Politik schein bewusst zu bezwecken, die elementarsten Schutz der Ärmsten zu beseitigen, die Arbeitslosen zu bestrafen und selbst die elementarste Gesundheitsversorgung in ein Privileg zu verwandeln, statt in ein Recht der Bürger.»

Dienstag, 5. Juni 2018

Syrische Volksstämme bilden Widerstandseinheit gegen die USA


TeleSUR


3. Juni 2018


Die Vertreter debattierten ihre Haltung auf einem Treffen unter dem Titel «Syrische Stämme gegen die ausländische Intervention und die amerikanische Anwesenheit auf syrischem Boden».
Die verschiedenen Volksgruppen sind der Auffassung, dass jedweder Staat, der militärisch en Syrien eingreift, als Feind anzusehen ist.

Circa 70 Stämme aus dem Norden Syrien beschlossen an diesem Samstag, eine Völker-Einheit zu bilden, um gemeinsam mit der syrischen Armee gegen die Anwesenhei der USA in diesem arabischen Land zu kämpfen.

Die Stammensführer von Aleppo, Al-Raqqa und Al-Hasaka kamen überein, ein Widerstandseinheit zu bilden, die mit der syrischen Armee gemeinsam kämpfen wird, um die Gebiete zu befreien, wo sich amerikanische Truppen befinden.

Die Entscheidung wurde auf einem kürzlichen Treffen  in der Stadt Deir Hafer vereinbart, im Nordosten von Aleppo. Die Vertreter debattierten ihre Haltung auf einem Treffen unter dem Motto «Syrische Stämme gegen die ausländische Intervention und die amerikanische Anwesenheit auf syrischem Boden».

Nach ihrer erneuten Bestätigung, dass jeder Staat, der militärisch in Syrien interveniert, als Feind betrachtet wird, erklärten diese Einheiten, dass sie gegen den Aggressor mit allen ihren Kräften und verfügbaren Mitteln kämpfen würden, bis zu deren Vertreibung.

Das von den Gruppen präsentierte Dokument betonte den Willen, Syrien als Einheit zu bewahren in den international anerkannten Grenzen und erkannte die nationale Fahne, die am 22. Februar 1958 gebilligt wurde, als einziges Abzeichen der Arabischen Republik Syrien an.

Von höchster Instanz in Syrien wurde bei zahlreichen Gelegenheiten von der UNO verlangt, dass die Anwesenheit der Amerikaner beendet werde. Laut Anklage der syrischen Staats-Kanzlei, ist das Ziel der militärischen US-Besatzung, den Terroristen und Milizen in den Provinzen Al-Hasaka und Al-Raqqa Unterstützung zu geben und die Krise in diesem arabischen Land zu verlängern.

Quelle - källa - source

Montag, 4. Juni 2018

Neue Post aus Russland vom 4. Juni 2018 inkl. ein Lebensbild von Präsident Xi Jinping


Stefan Lindgren


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Eine neue Lage

Eine Reihe Ereignisse in letzter Zeit zeigen die schnellen Veränderungen in der Weltlage, die für Russlands Möglichkeiten, die Sanktionspolitik zu brechen und eine multipolare Weltordnung zu befördern.

Als die Finanzminister der G7-Länder sich zu einem drei Tage langen Treffen in Kanada trafen, wurde der Finanzminister der USA Steve Mnuchin scharfer Kritik ausgesetzt von den sechs Kolllegen, die ihr Missfallen mit Washingtons Maßnahmen ausdrückten, die Importzölle für Stahl und Alumnium zu erhöhen.

Am kommenden Wochenende versammeln sich die Staatschefs der G7-Länder in Quebec. Mnuchin versprach, dass Trump ihre Unruhe stillen würde.

Laut der Tageszeitung Vzgljad gibt es sechs Faktoren, dke heute für eine Annäherung zwischen Russland und der EU sprechen.

Erstens das Missttrauen der atlantischen europäischen Elite gegen Trump. Man glaubt nicht, dass er die westliche Einheit stärken wird.

Zweitens Rückzug von dem Kerntechnik-Abkommen mit dem Iran und die Drohung mit Sanktionen gegen europäische Länder, die im Iran tätig sind.

Drittens die neuen US-Zölle ab 1. Juni auf Stahl und Aluminium von der EU, Kanada und Mexiko. Die EU hat bereits zu Gegenmaßnahmen gegriffen und hat die USA wegen Vertragsbruch bei der Welthandelsorganisation angeklagt.
Die EU wird reziproke Zollerhöhungen auf amerikanische Waren einführen. In Frage kommen höhere Zölle für Autos, die gegenwärtig 40 Mrd. In den EU einbringen.

Viertens: Der wachsende US-Druck auf die EU, Nord-Stream 2 zu stoppen, obwohl Europa der Meinung ist, dass die Frage erledigt ist und sich gerade darauf vorbereitet, den South Stream in Gang zu bringen, der zuvor von den USA-Eingriffen gestoppt wurde. Das Projekt wurde in den «Türkischen Strom» umgewandelt, aber die EU kann die Leitung in die EU verlängern und sogar den bulgarischen Zweig dieses Gasprojektes wiederbeleben. Es war kein Zufall, dass der Vorsitzende der EU-Kommission Jean-Claude Juncker in einer Rede vom 31. Mai in Brüssel erklärte, «dass wir die Bande mit Russland wiederherstelle müssen ... die Dämonisierung von Russland muss aufhören.»

Fünftens besteht die neue Regierung in Italien aus zwei offen anti-europäischen Parteien, die beide für die Wiederherstellung der vollen Zusammenarbeit mit Russland arbeiten wollen.

Sechstens naht das Brexit. Wenn es nicht gelingt, die Verhandlungen zu Ende zu führen und einen geordneten Austritt zu regeln, kommt es zu einer politischen Krise. Glückt Brexit, wird der transatlantische Link geschwächt, weil er seiner anglo-sächsischen Komponente beraubt wird.

vzgljad.ru 3 och 4/6

Sonntag, 3. Juni 2018

Nicaragua: Erpressung, Dialog und Sehnsucht nach Frieden


Wie immer sind es Washington und die Kirche, die Terror organisieren und für Krawalle sorgen. Und auf keinen Fall Abkommen einhalten, resp. nur so lange, wie sie ihnen nutzen. Seit hunderten Jahren leiden vor allem die Karibik und die mittelamerikanischen Länder unter dem Terror, der Ausbeutung und Plünderung der US-Oligarchen. Gleichzeitig sind sie das perfekte Beispiel, das enorme  Interesse zu verstehen, das die USA immer an kleinen Ländern hatte. Je kleiner, desto besser, weil so schön machtlos.

Tortilla Con Sal


02. Juni 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Hier sieht man mal wieder friedlische Demonstranten in Aktion.
Die jüngsten Erfahrungen bestätigen, dass der lateinamerikanischen und karibischen Rechten, wie auch der US-Regierung, nicht getraut werden kann, Vereinbarungen einzuhalten. Das gilt für die revolutionäre Regierung Kubas in ihren direkten Gesprächen mit den US-Behörden, für die ehemaligen Guerillas der FARC in Kolumbien über die Umsetzung des Friedensabkommens durch die Regierung und für die Regierung Venezuelas im nationalen Dialog mit der politischen Opposition. Ebenso herrschen Bedenken hinsichtlich der Integrität des Nationalen Friedensdialogs in Nicaragua, der von der Bischofskonferenz der Katholischen Kirche als Zeuge des Prozesses vermittelt wird.

Seit dem 23. April haben gewalttätige Rechtsextreme Regierungsanhänger und Unbeteiligte ermordet, sowie kommunale Ämter und Polizeieinrichtungen angegriffen, Gewerbeimmobilien verwüstet und geplündert sowie zahlreiche Polizisten erschossen und verwundet. Aber die Bischofskonferenz schließt sich offen der Opposition an, indem sie fälschlicherweise behauptet, die gewalttätige Opposition sei Opfer. Der Dialog wurde nur fortgeführt, dank der Geduld der nicaraguanischen Behörden unter Leitung von Präsident Daniel Ortega und ihrer Entschlossenheit, den Provokationen nicht zu erlauben, die Chance auf Frieden zu sabotieren.


Dialog ohne Bedingungen


Am 22. April bat Präsident Ortega die katholischen Bischöfe, einen Dialog ohne Bedingungen zu vermitteln. Die Bischöfe, angeführt von Kardinal Leopoldo Brenes, nahmen an. Aber sie brauchten fast drei Wochen, um dem Dialog mit einer Opposition aus Wirtschaftsorganisationen, Studenten und Oppositionspolitikern zuzustimmen. Alles deutete darauf hin, dass die Opposition einfach keinen Dialog wollte. Das wurde am 11. Mai bestätigt, als die Bischöfe vier aggressive Voraussetzungen stellten, die einen grundlegenden Widerspruch darstellten. Die Bischöfe behaupteten, die Rechte aller Nicaraguaner zu verteidigen, und bestanden darauf, die Polizei von der Straße abzurufen, womit sie den gewalttätigen Oppositionsbanden implizit die Freiheit ließen, ihre Angriffe fortzusetzen.

Präsident Ortega akzeptierte die vier Vorbedingungen des provokativen Ultimatums der Bischöfe, den Selbstwiderspruch und all das und stellte diplomatisch fest, dass seine Regierung der Notwendigkeit, jeglicher Gewalt, Einschüchterung und Aggression Einhalt zu gebieten, zustimmt. Er äußerte auch "unsere große Besorgnis über das Klima der Angst in den Gemeinden, wo sich Gewalttaten ausbreiten, die die Lebensqualität der Nicaraguaner jeden Alters zerstören und schädigen, die zu Gott nach einer Rückkehr zur Normalität rufen". Am selben Wochenende griffen bewaffnete Banden Menschen in ganz Nicaragua an und schüchterten sie ein, brannten einen berühmten Handwerksmarkt in Masaya nieder und errichteten Straßensperren, wobei die meisten von maskierten Schlägern errichtet wurden, die die Bewegungsfreiheit verhinderten.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Iran wappnet sich für den totalen Wirtschaftskrieg



Pepe Escobar

29. Mai 2018


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Während die Hunde des Krieges bellen, besteht die alte Seidenstraße ewig weiter und eine Zivilisation mit einer langen und stolzen Geschichte führt ihr Lebenfort ...
Mashdad - by Sonia Sevilla - Own work, CC0,


Sobald man die Straßen von Mashhad betritt, wo die Luft nach Safran riech und eine leichte Brise aus den Bergen herabweht, packt es einen; man befindet sich im Herzen der Alten Seidenstraße und der Neuen Gürtel und Straßen Initiative (BRI).

Im Osten liegt die afghanische Grenze nur drei Stunden entfernt über eine ausgezeichnete Autobahn. Im Norden ist die turkmenische Grenze weniger als vier Stunden entfernt. Im Nordwesten liegt das Kaspische Meer. Im Süden liegt der Indische Ozean und der Hafen von Chabahar, der Ausgangspunkt für die indische Version der Seidenstraße. Die Teheran-Maschhad-Bahn wird von den Chinesen gebaut.

Eine Gruppe von uns - darunter amerikanische Freunde, deren Visa auf höchster Ebene der iranischen Regierung genehmigt wurden - hat sich in Mashhad zur New Horizon-Konferenz unabhängiger Denker versammelt. Gleich nach einem Sturm bin ich in einem Van auf dem Weg zum spektakulären Imam Reza-Schrein mit Alexander Dugin, den die üblichen Verdächtigen gerne als "den gefährlichsten Philosophen der Welt" oder Putins Rasputin bezeichnen.

Diskussion und Diskussionszeit

Wir diskutieren nicht über Geopolitik, sondern ... über Bossa Nova. Nicht Sun Tzu und Machiavelli, sondern Tom Jobim und Joao Gilberto sind gefragt.

Persien ist traditionell ein Land der ernsthaften intellektuellen Diskussion. Auf der Konferenz, nach einer Mittagspause, beschließen einige von uns, unsere eigene geopolitische Debatte zu beginnen, keine Kameras, keine Mikrofone. Dugin entwickelt, was Multipolarität sein könnte; keine Universalität; pluriversal; ein Reich pluralistischer Anthropologie; alle Zentren souverän. Wir diskutieren die Fallstricke der eurasischen Identität, der islamischen Identität, der Subzentren Indien, Europa und Afrika.

Dienstag, 29. Mai 2018

Eine andere Sicht auf das 'China von heute'


Zu den in der Roten Fahne, dem kommunistischen Organ der KPD,
erschienenen Beiträgen über China
Brigitte Queck 
10.5.2018
Notwendig finde ich, dass Die Rote Fahne, das Organ der Kommunistischen Partei Deutschlands, diese, bei Linken und auch teilweise auch Kommunisten, schon seit langem diskutierte Frage: „Geht China wirklich auf dem Weg des Sozialismus voran?“ in den Mittelpunkt der Diskussion stellt.
Befremdet hat mich allerdings die Form dieser notwendigen Diskussion, bei der sofort und ohne gegenteilige Einschätzung eines anderen Genossen der KPD, der Beitrag der DKP-Zeitung „Theorie und Praxis“ abgedruckt wurde, in dem kategorisch in Frage gestellt wird, dass China den sozialistischen Entwicklungsweg eingeschlagen hat. Stattdessen wurde parallel dazu der Beitrag des Gen. Blessing veröffentlicht, der das ebenso verneint!!
Der Autor von Theorie und Praxis stammt aus einem Teil Deutschlands, in dem noch nie Sozialismus herrschte und Gen. Blessing hatte, nebenbei gesagt, eine nicht unwichtige Position in der sogen. Nachwendezeit inne, in der er den Sozialismus der DDR damals nicht verteidigt hatte, als diese von der Konterrevolution beseitigt wurde.
Zu den beiden Beiträgen ist folgendes zu sagen:
1. China ist mit derzeit 1,4 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt.
Nach der sogenannten Geheimrede des damaligen Generalsekretärs der KPdSU, Nikita Chrustschow auf dem XX. Parteitag in der Sowjetunion und der daraufhin einsetzenden Verunglimpfung, bzw. dem Verschweigen der Verdienste des KPdSU Vorsitzenden Josif W.. Stalin, der an der Spitze des größten sozialistischen Staates der Welt den Faschismus in Europa siegreich geschlagen hat, erwies China diesem großen Arbeiterführer auch weiterhin seine Ehre!
2. China ist nach dem selbst verschuldeten Zusammenbruch des sozialistischen Weltsystems auf dem antikapitalistischem Weg weiter vorangeschritten!
Und nun zu den gegenüber China angeführten Vorwürfen:
Es wird dort gesagt, dass China ein angeblich kapitalistischer, bzw. sogar imperialistischer Staat sei. Das ist falsch.
Das nenne ich echte Modernisierung - 50:50 Frauen und Männer, mit Namensschild auf der Brust, nicht bis an die Zähne bewaffnet, schnell präsent und als Menschen ansprechbar.
Wer bei Zitaten unserer kommunistischen Vordenker Karl Marx, Friedrich Engels, Wladimir Lenin, Klara Zetkin, Rosa Luxemburg, Karl Liebnecht, Georgi Dimitroff u.a. nachschaut, der findet bei der Beschreibung des Imperialismus oft Folgendes: ‚Der Imperialismus ist „die letzte Etappe des Kapitalismus“, er trägt “absterbenden“ , „faulenden Charakter“ und verhält sich gegenüber anderen Staaten, vor allem den Entwicklungsländern gegenüber, als „aggressiv und neokolonialistisch“. Wo bitte schön ist China ein „faulender“, „absterbender“, bzw. aggressiver Staat, der, wie die USA/NATO, andere schwächere Staaten, die einen anderen Entwicklungsweg, als den kapitalistischen, eingeschlagen haben, militärisch angreift, Millionen Menschen tötet, oder sie ihrer Existenz beraubt?
Ganz im Gegenteil. China ist ein blühendes und ökonomisch hoch entwickeltes Land, das anderen, wenig entwickelten Staaten, beim Aufbau ihrer Länder und der Entwicklung einer eigenen Infrastruktur hilft, ohne an diese, wie es die imperialen Zusammenschlüsse von IWF und Weltbank in Ruanda, in Jugoslawien u.a. getan haben und tun, Kredite an politische und wirtschaftliche Forderungen zu knüpfen! Wer dies nicht sieht, ist entweder blind, oder böswillig!

Montag, 28. Mai 2018

Neue Post aus Russland vom 28. Mai 2015


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth




Diplomatische Erfolge


Russland hat große diplomatische Erfolge in den vergangenen Wochen erzielt, so dass man das Ende ahnt der Isolering, die von den USA und anderen Westmächten durchzusetzen versucht wurde, besonders seit 2014.

Als die Türen zum 22. Mal für das Ökonomische Forum in St. Petersburg am 24. Mai bis 26. Mai, waren die Erfolge durchschlagend: 14 000 Teilnehmer, darunter viele führend westliche Unternehmensführer und selbst Repräsentanten der britischen Oligarchie. Außerdem waren eine Reihe von wichtigen Führern der Welt anwesend: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Japans Premierminister Shinzo Abe, die IWF Chefin Christine Lagarde und Chinas Vizepräsident Wang Qishan. Deutschlands Bundeskanzleri Merkel und Indiens Premierminister Narendra Modi hatten Tage zuvor Putin in Sotschi besucht. Sogar eine Reihe amerikanischer Geschäftsleute und der Bortschafter Jon Huntsman tauchten in St. Petersburg auf, obwohl sie Schwierigkeiten hatte, den Personen aus dem Weg zu gehen, die von der US-Regierung willkürlich auf die schwarze Liste gesetzt wurden beim bloßen Verdacht, dass sie Putin nahe stehen könnten.

Vesti nedeli 27/5


Veränderung Putin – Macron
Am 25. Mai beschrieb die Nachrichten-Chronik Vetsi Nedeli die Beziehungen zwischen Russland und Frankreich als einen gefühlsmäßigen Wendepunkt. Präsident Macron schien angesichts des Publikums aufzutauen, begann Tolstoi und Puschkin zu zitieren und erinnerte daran, wie französische Kinder mit «Peter und der Wolf» (Sergej Prokofiew) aufwuchsen, während russische Kinder «Die drei Musketiere» von Dumas d. Ä. Lasen. Was er aus Tolstois «Krieg und Frieden» zitierte, handelt davon, wie der junge Fürst Pierre Bezuchow, dem Selbstvertrauen fehlt, von dem Optimismus und dem Selbstvertrauen des einfachen Bauernsoldaten Platon Karatajev angesteckt wird.

«Es ist notwendig, die eigentliche Struktur in unseren Beziehungen, unseren gemeinsamen Interessen zu revidieren,» sagte Macron. «So lasst uns also an den Verhandlungstisch setzen und zusammen arbeiten. Ich bin dazu bereit. Jetzt haben wir die Gelegenheit weiterzugehen. Wenn wir diesen Augenblick verpassen, können wir ihn für immer verlieren.»

­Während des Forums wurde ein russisch-französiches Kernkraft-Abkommen für 7 Milliarden $ abgeschlossen. Als Macron sagte, dass Frankreich nach Deutschland der zweitgrößte Investor in Russland sei, war Putin gezwungen ihn zu korrigieren. Der größte ist China. Derlei Aussagen zeugen von dem neuen Wind in Europa, seit die EU mit den USA angeeckt ist. (Italien war dabei, eine Regierung zu bekommen, die alle Russlandsanktionen aufheben wollte, wenn sie an die Macht komme.)

Weitere Anzeichen eines Tauwetters war, dass das Treffen Putin-Macron zwei Stunden länger als berechnet dauerte, dass Macron mit seiner Frau Brigitte kan und dass er versprach, zur Fußball-WM im Juni wiederzukommen.

Freitag, 25. Mai 2018

Edlef Ter Haar Romeny

Edlef Ter Haar Romeny

Einar Schlereth
25. Mai 2018
Meinem Freund Edlef zum Gedenken
Erst gestern habe ich aus dem Internet erfahren, dass mein lieber Freund und großartiger Maler Edlef vor genau fünf Monaten in seiner Wahlheimat Provence verstorben ist. Auch wenn es immer traurig ist, wieder einen guten Freund zu verlieren, war es doch keine Überraschung. Denn Edlef wurde im Februar 1926 in den Niederlanden geboren und erreichte somit ein stolzes Alter von 91 Jahren.

Ich lernte ihn 1965 in Grenchen/Schweiz in der Galerie Brechbühl kennen, die ich damals führte, wo er eines Tages auftauchte und mir seine Bilder vorstellte. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Mir gefiel die Kraft seiner Farben, sein entschiedener Pinselstrich und mir gefiel auch seine damalige abstrakte Phase, die einige Jahre später wieder in die Gegenständlichkeit überging. Außerdem verstanden wir uns gut und mochten einander. Ich machte eine Ausstellung, die einigermaßen erfolgreich für einen unbekannten Maler verlief - mit 3 verkauften Bildern. Ich bezahlte sie ihm auch gleich, weil ich spürte, dass er das Geld noch nötiger als ich brauchte.

Edlef studierte zuerst Glasmalerei, unterbrochen von drei Jahren Dienst in der englischen Armee in Indonesien und nach dem Krieg studierte er weiter an der Kunstakademie Antwerpen. 1955 zog er nach Schweden und heiratete dort eine schwedische Lehrerin. Dort trafen wir uns 1967 wieder, als ich mit Linda zwei Jahre in Stockholm verbrachte. Linda war gerade schwanger und da nahm sie Edlef als Modell "Die Werdende Mutter" für ein Wandgemälde.

Von dieser Litho habe ich eine Kopie
1980 traf Edlef in Paris seine Jugendliebe Lise wieder, was zu einer dauerhaften großen Affaire d'amour führte. Sie zogen hinunter in die Provence in ein altes Bauernhaus mit Blick auf den Mt. Ventoux. Beide verband vor allem auch die Musik, denn Lise war in ihrer Jugend eine bekannte Sängerin und Edlef spielte hervorragend Orgel und Klavier. Als ich sie vor 14 Jahren mit einer Freundin besuchte, gaben sie uns ein kleines Privatkonzert. Lise sang so hinreißend, dass uns beiden die Tränen kamen.

Edlef hatte sich ein großes Atelier bauen lassen, das später auch als Museum dienen sollte. Dort verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens. Er malte mit einer Besessenseit und Hingabe, die fast unbegreiflich ist. Bilder von dieser irren Landschaft dort unten mit uralten verzwurbelten Olivenbäumen, Hügeln mit Wein bewachsen, kleinen weißen  Städtchen wie Villars auf ihrem Hügel. Mit wachsendem Alter wurden die Farben immer wilder, abstrakter und dennoch gegenständlich. Und sein Ruhm wuchs in der ganzen Welt.
Die Periode in der Provence
Unsere Verbindungen wurden naturgemäß rar durch Alter und Entfernung. Es gab gelegentliche Telefongespräche und beim letzten vor ca. 14 Monaten spürte ich, dass er nicht recht wusste, wer telefonierte. Er legte das Telefon hin und sagte, ich spiele dir was vor. Eine anrührende Form der Alzheimer.

Einband der Monographie
Aber nun muss ich noch was sagen zum Eintrag über Romeny in Wikipedia, auf Schwedisch und Holländisch, beide identisch. Der ist sozusagen eine Schande. Dort ist er bereits 1980, als er nach Frankreich zog, vergessen und gestorben. In der schwedischen Fassung steht nicht einmal der Satz aus der holländischen, dass er mit seine Jugendliebe nach Frankreich gezogen ist. Von seinen endlos vielen Ausstellungen werden eine Handvoll genannt, die in Schweden, aber nicht die internationalen in Frankreich, Schweiz, USA, Japan, Deutschland etc. Auch der Prachtband von der EdiSud, die 1997 in Aix-en-Provence herausgebracht wurde, wird nicht einmal erwähnt. Edlef hat ihn mir 2001 bei einem Besuch in Villars mit einer schönen Widmung geschenkt. Es gab auch noch ein Buch über ihn, dessen Titel mir aber entfallen ist. Man hat ihm also nicht verziehen, dass er seine Frau in Schweden verlassen hat, die ihm so viele Kinder geboren hat. Was für eine miese Kleinlichkeit.

Die Diktatur der Europäischen Union

Ich lege das hier auf, ohne zu begreifen, was der ganze Quatsch soll und weil es ein Diktat der EU ist, dem wir unter Androhung von Strafen Folge leisten müssen. Es wird mir auch nicht klarer, wenn ich die Hinweise lese (wie die unten), weil am Ende weitere Hinweise zu den Hinweisen kommen und dann noch mehr, so dass ich den ganzen Tag damit beschäftigt wäre. Warum kann man nicht klipp und klar sagen, was man zu tun hat.

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Der Fluch der Antibiotika - Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber


Ich habe den Eindruck, dass Herr René Gräber auf seiner Webseite und in seinem kostenlosen Gesundheitsbrief sehr nützliche und sinnvolle Hinweise für unsere Gesundheit gibt. Mit seiner Genehmigung veröffentliche ich daher auch diesen Artikel.

René Gräber


An den Antibiotika scheiden sich die Geister: die einen halten diese für einen Segen, andere meinen, dass diese viel zu häufig verordnet werden und selbst Krankheiten produzieren.

In diesem Beitrag stelle ich unbequeme Fragen und gehe auf Fakten und Nebenwirkungen zu Antibiotika, sowie auf einige Alternativen.

Eigentlich ist das Penizillin ein richtiges "Naturheilmittel", weil es aus den Wirkstoffen eines Pilzes gewonnen wird. Leider wurde dieses "Wundermedikament" in den letzten 60 Jahren zu einem der am meisten "missbrauchten" Mittel.

 Abb1: Selbst der Bundesgesundheitsminister Gröhe erklärte im Mai 2015 in der ARD, dass die Todesfallzahlen aufgrund nicht mehr wirkender Antibiotika einen "Rückfall ins Vor-Penicillin-Zeitalter" bedeuten würden. Wir sind also sehr weit gekommen!

Hier weiterlesen.

Und hier noch ein Artikel zum Thema Metformin, aus dem ich nicht richtig schlau geworden bin.

Here’s Why Doctors Have Stopped Prescribing Metformin

Hier weiterlesen.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Hundert französische Frauen stellen den Neu-Puritanismus in Frage



Stefan Lindgren
14. Januar 2018


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Einhundert bekannte Französinnen, u. a. die Schauspielerin Catherine Deneuve brachten am Dienstag einen Artikel in der Le Monde heraus, in dem sie die «puritanische» Welle anklagen, die ihrer Meinung in Folge der #metoo-Bewegung entstanden ist.

Die Bewegung ist zu weit gegangen, meinen sie, und denken da in erster Linie an die USA und Großbritannien, da in Frankreich keine Köpfe rollten. Sie infantilisiert die Frauen und verneint deren sexuella Kraft.

«Als Frauen kennen wir uns in diesem Feminismus nicht wieder, der weiter geht, als den Machtmissbrauch zu verurteilen und sich verwandelt hat in einen Hass gegen Männer und die Sexualität», schreiben sie. «Vergewaltigung ist ein Verbrechen, aber es ist keins, jemanden zu verführen versuchen, auch wenn es plump geschieht.» Sie fuhren fort: «Das ist der Charakter des Puritanismus, unter dem Namen des vermuteten kollektiven Guten, die Frauen zu schützen und ihre Befreiung, aber sie stattdessen an ihren Status als ewige Opfer zu ketten, die von dämonischen Phallokraten kontrolliert werden ...»

Sie fuhren fort: «Wir verteidigen das Recht zu verführen, als unentbehrlich für die sexuelle Freiheit. Wir sind uns heute hinreichend bewusst, um zu erkennen, dass der Geschlechtstrieb natürlich offensiv und wild ist, aber wir sind auch deutlich, plumpe Anmache nicht mit sexueller Aggression zu verwechseln.»

Weitere Unterzeichnerinnen des Artikels sind Catherine Millet, die Verfasserin des Bestseller-Romans «Catherine M’s sexuelles Leben»; Sarah Chiche, Verfassrin und Psycho-Analytikerin; Catherine Robbe-Grillet, Schauspielerin und Verfasserin; Peggy Sastre, Verfasserin und Journalistin und Abnousse Shalmanim, Verfasserin und Journalistin.

Der Artikel polemisiert gegen etwas, was sie glauben sei eine Gesetzesvorlage in Schweden, die verlange, dass eventuelle Sexpartner im vorhinein schriftlich festlegen sollten, was sie wollten, was «an das Lächerliche grenze».

Der Artikel meint, dass die «Bekenntnisse», die Männer nach den Anklagen wegen 30 Jahre alter alter Sünden ablegten, an verschiedene autoritäre Systeme und Gedankenkontrolle erinnere, und dass damit riskiert werde, eine totalitäre Stimmung in der Gesellschaft zu schaffen.

Quelle: Le Monde 9/1

Der Artikel auf Englisch ist hier zu finden.
Am 15. Januar 2018 wandte sich Catherine Deneuve in der Libération an die vergewaltigten Frauen, die den Artikel der 100 Frauen über genommen hatten und eine Entschuldigung verlangten. Sie hat auch die Gelegenheit ergriffen, ihren Standpunkt zu präzisieren und verteidigte insgesamt den Artikel in Le Monde.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Venezuelas CNE aktualisiert Präsidentschaftswahlen


Selbstverständlich wird von Seiten des US-Imperialismus und allen seinen Lakaien im Westen wieder kübelweise Dreck gegen dieses Ergebnis geschleudert,  obwohl seit Carter immer wieder von vielen Experten darauf verwiesen wird, dass die Wahlen in Venezuela die "modernsten und saubersten Wahlen" der Welt sind.
teleSUR
21. Mai 2018


Aus dem Spanischen: Einar Schlereth

Nach dem Sieg forderte Präsident Nicolás Maduro die Oppositionsführung auf, den Dialog wieder aufzunehmen.

Freude über den Sieg Maduros (Foto: Reuters)
In einem zweiten offiziellen Bulletin gab das Wahlgremium an, dass 9,2 Millionen Venezolaner am Sonntag gewählt haben.

Der Nationale Wahlrat (CNE) von Venezuela gab am Montag ein zweites Bulletin heraus über die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen am Sonntag mit einer Auszählung von 98,78 Prozent der Stimmen.

Dem Bericht zufolge betrug die Wahlbeteiligung 46,02 Prozent, davon 9 Millionen 132.655 gültige Stimmen.

Von den Gesamtstimmen stimmten 6 Millionen 190.612 für den siegreichen Präsidentschaftskandidaten der Frente Amplio de la Patria (Breite Front des Vaterlandes), Nicolás Maduro.

Der Kandidat der Avanzada Progresista, Movimiento al Socialismo (MAS) und des Comité de Organización Política Electoral Independiente (Copei), Henri Falcón, wurde mit 1 Million 909.172 Zweiter.

Mehr als 20 Millionen Venezuelaner wurden zu den Wahlen aufgerufen, um den Präsidenten der Nation unter vier Kandidaten auszuwählen.

Die Wahlen fanden im Rahmen eines Aufrufs zur Stimmenthaltung seitens der Führer der Koalition Mesa de la Unidad Democrática (MUD) statt, die sich, nachdem sie den politischen Dialog mit der venezolanischen Regierung in der Dominikanischen Republik verlassen hatten, nicht an der demokratischen Wahl beteiligten.

Mit Hilfe von Deepl übersetzt.

Quelle - källa - source