Hier ein Update von der algerischen Regierung: Beim Sturm auf Amenas sind 32 Terroristen und 23 Geiseln ums Leben gekommen. 685 Algerier und 107 ausländische Arbeiter sind befreit worden. Unter den 32 Terroristen befanden sich auch drei Algerier. Es wurden Maschinengewehre, Granatwerfer und Raketen beschlagnahmt.
Eine empfehlenswerte Lektüre ist dieser Artikel von John R. Schindler
über die prinzipienlose Innen- und Außenpolitik der algerischen Regierung. Einerseits kungelt sie mit Washington und CIA, hat jede Menge ausländische Berater sowie Unternehmen im Lande, andererseits versucht sie, eine unabhängigere Politik zu führen. Gleichzeitig ist sie unfähig, die außerordentliche Armut und die gewaltige Korruption zu bekämpfen. Das sind die besten Vorraussetzungen für islamistische Gruppen, Fuß zu fassen. Hier wird auch angedeutet, dass die AQIM - eine der Terrorgruppen, die jetzt in Mali aktiv ist - eine Schöpfung des gefürchteten algerischen Geheimdienstes DRS sei.
-->Eine empfehlenswerte Lektüre ist dieser Artikel von John R. Schindler
über die prinzipienlose Innen- und Außenpolitik der algerischen Regierung. Einerseits kungelt sie mit Washington und CIA, hat jede Menge ausländische Berater sowie Unternehmen im Lande, andererseits versucht sie, eine unabhängigere Politik zu führen. Gleichzeitig ist sie unfähig, die außerordentliche Armut und die gewaltige Korruption zu bekämpfen. Das sind die besten Vorraussetzungen für islamistische Gruppen, Fuß zu fassen. Hier wird auch angedeutet, dass die AQIM - eine der Terrorgruppen, die jetzt in Mali aktiv ist - eine Schöpfung des gefürchteten algerischen Geheimdienstes DRS sei.
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| Flugbild von der Amenas-Gasanlage |
Einar Schlereth
19. Januar 2013
Laut neuesten Nachrichten der BBC haben die Algerier die Gasanlage in Amenas nahe der libyschen Grenze gestürmt, wodurch über 400 Algerier und 100 Ausländer aus den Händen der Terroristen befreit wurden. Alle 11 Terroristen seien tot und 7 Ausländer, deren Nationalität aber noch nicht festgestellt sei. Über 20 Ausländer herrscht noch Ungewissheit.
Im Westen ist man empört über den Tod „unschuldiger Menschen“ und versucht, den Algeriern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Aber das ist natürlich wieder einmal eine erbärmliche Heuchelei. Es ist, wie Robert Fisk schreibt: „Wir sind nicht wegen des Massakers an sich empört, sondern weil sich unter den Geiseln Weiße, blauäugige Burschen statt die dunklen, braunäugigen Kerle befinden.“
Die Algerier haben die Aktion genauso durchgeführt, wie sie hunderte Male von den Westmächten und Israel durchgeführt wurden – ohne Rücksicht darauf, ob Geiseln dabei draufgingen oder nicht.