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Montag, 26. September 2016
Kann eine Decke das zweite Gesetz der Thermodynamik außer Kraft setzen?
Stefan Rahmstorf 21. September 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Eins der dümmsten Argumente der Klima-Leugner hört sich so an: Die Atmosphäre mit ihren Treibhausgasen kann nicht die Oberfläche der Erde erwärmen, weil sie kälter ist als die Oberfläche. Aber Hitze fließt immer von warm nach kalt und niemals umgekehrt, wie das zweite Gesetz der Thermodynamik erkärt.
Der frisch gebackene australische Senator Malcolm Roberts hat es kürzlich so in seiner Jungfernrede ausgedrückt:
„Es ist grundlegend. Die Sonne erwärmt die Oberfläche der Erde. Die Oberfläche wärmt durch Kontakt die sich bewegende, zirkulierende Atmosphäre. Das bedeutet, die Atmosphäre kühlt die Oberfläche. Wie kann dann die Atmosphäre sie wärmen? Kann sie nicht. Das ist es, weshal ihre Komputer-Modelle falsch sind."
Das stellt natürlich nicht nur den mensch-verursachten Treibhauseffekt in Frage, sondern allgemein unser Verständnis der Temperaturen auf allen Planeten, was auf Joseph Fourier zurückgeht, der 1824 der erste war, der die Bedeutung des Treibhauseffekts erkannte.
Die Atmosphäre wirkt wie eine Decke, die Wärmeverlust verhindert. Tatsächlich kann laut Roberts Logik eine Decke keinen wärmenden Effekt haben:
„Es ist grundlegend. Die Sonne erwärmt die Oberfläche der Erde. Die Oberfläche wärmt durch Kontakt die sich bewegende, zirkulierende Atmosphäre. Das bedeutet, die Atmosphäre kühlt die Oberfläche. Wie kann dann die Atmosphäre sie wärmen? Kann sie nicht!“
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