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Sonntag, 24. Juli 2016

Washington erschwert den Disput um das südchinesische Meer (Update)


Hier reicht Christian noch ein update nach. Die Canaille Hollande kann es partout nicht lassen, dem Onkel Tom der Wallstreet die Stiefel zu lecken. Sie schicken ihren 'Charles de Gaulle'-Flugzeugträger ins Südchinesische Meer. Na, da haben die Chinesen ein prima Mittelchen gegen.

Mahdi Darius Nazemroaya
20 Juli 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die braune Linie entspricht den alten chinesischen Karten.
Eine Verhandlungslösung zwischen der Volksrepublik China und den Philippinen über den sino-philippinischen Streit bez. der Eigentumsrechte der Spratley Inseln (in China als Nansha Inseln bekannt) erscheint möglich mit dem Wechsel der Regierung in Manila. Die Amtszeit von Benigno Aquino III und dem Außenminister Albert de Rosario, die beide Gespräche mit Beijing ablehnten, endete am 30. Juni. Sie wurden ersetzt durch Rodrigo Duterte als Präsident und Perfecto Yasay Jr. Als Außenminister. Die neue Regierung machte mehrere Annäherungsversuche für Gespräche und Yasay erklärte, dass ein Sondergesandter für Verhandlungen mit China ernannt wurde.

Die Beziehungen zu China wurden unter Aquino III gespannt. Er griff den Territorial-Disput mit China wieder auf und begann eifrig die US-Militärpräsenz in Südostasien zu begrüßen. 2011 wurde unter Benigno Aquino eine politische Entscheidung getroffen, das Südchinesische Meer als West-Philippinen-Meer zu bezeichnen, um die Ansprüche deutlich zu machen. Die Aquino III Verwaltung erhob 2012 den Namen sogar zum Gesetz. Obendrein wurden die Beziehung verschärft, indem der Disput mit China dem Permanenten Schiedsgericht in Den Haag am 29. Oktober 2015 vorgelegt wurde.