Ézili Dantó schickte ein Update zu den gestrigen Ereignissen: Es sind dreihundert Demonstranten verletzt worden, davon 26 schwer verletzt, die auf drei Hospitäler in der Nähe verteilt wurden. Einer jungen Studentin wurde beinahe der halbe Arm abgeschossen, der wahrscheinlich amputiert werden muss. Über die unglaubliche Brutalität der Polizei wird so gut wie nichts berichtet. Wenn, dann verharmlosend und beschönigend. 16 Menschen sind verhaftet worden. Keine Polizisten, sondern Demonstranten natürlich, weil die so ungeheuer gefährlich sind. Das Video von dem Polizei-Interview liegt bei mir auf Google+.
Aber hier noch eine gute Nachricht: US-Armee-Veteranen aller Waffengattungen wollen eine "militärische Einheit" aufstellen und vom 4.- 7. Dezember die Demonstranten vor der "militarisierten Polizei zu schützen", wie es auf der Facebook Seite 'Veterans Stand for Standing Rock' heißt. Die Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard wird an der Aktion teilnehmen.
Aber hier noch eine gute Nachricht: US-Armee-Veteranen aller Waffengattungen wollen eine "militärische Einheit" aufstellen und vom 4.- 7. Dezember die Demonstranten vor der "militarisierten Polizei zu schützen", wie es auf der Facebook Seite 'Veterans Stand for Standing Rock' heißt. Die Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard wird an der Aktion teilnehmen.
Stephen Lendman
22. November 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
![]() |
| Schaut euch die grinsenden Fressen der tapferen Bullen an. |
Sie gewinnen immer auf Kosten des Friedens, der Gleichheit und der Gerechtigkeit – die imperialen Kriege, die korporative Günstlingswirtschaft und die Polizeistaats-Boshaftigkeit sorgen dafür.
Die Ölpipelines lecken immer, verschmutzen die Landschaft und das Trinkwasser, schaden der öffentlichen Gesundheit und Wohlfahrt.
Gerechte Gesellschaften würden sie verbieten, würden auf fossile Treibstoffe und die extrem gefährliche Atomenergie verzichten und sie mit sauberer, grüner, erneuerbarer Energie ersetzen.
Im vergangenen Frühjahr begannen die Standing Rock Sioux-Völker und ihre Anhänger heroisch gegen die Energie-Partner der Dakota Access Pipeline (DAPL) zu protestieren, die das heilige Land der Vorfahren, das Wasser und das Habitat der Wildtiere gefährdet sowie die dort lebenden Gemeinden, das Ackerland und andere empfindliche Gebiete.

