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Montag, 20. Mai 2013

Katars Hochfinanz ist eine Gefahr für die Demokratie


Es wird nicht viele geben, die sich das Buch 'Das bösartige kleine Katar' kaufen und lesen werden. Aber man kann es sich ja vormerken. Es könnte ja sein, dass es auf Deutsch erscheinen wird. Das Video mit Bourget ist jedenfalls sehr aufschlußreich. Er macht einen sehr informierten Eindruck.
 
Rezension von Sami Kulaib des Buches 'Le vilain petit Qatar' von Jacques-Marie Bourget und Nicolas Beau


zusammengefasst von Hashim Al-Malki  
 عداد وترجمة
هاشم المالكي
19. Mai 2013


aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Das Buch wurde von den zwei untersuchenden französischen Journalisten Jaques-Marie Bourget und Nicolas Beau verfasst. Es zeigt die engen Beziehungen zwischen der Hochfinanz des Emirats Katar und den französischen Politikern. Die Journalisten enthüllen u. a., wie Katars Prinzessin Moza den gegenwärtigen Präsidenten François Hollande in seiner Wahlkampagne unterstützte und Katars und Frankreich gemeinsame Investitionen unter Sarkozy und Hollande.

Bourget und Beau behaupten, dass die Idee zur Gründung von Al Dschasira TV von den Brüdern David und Jean Friedman, zwei Mitgliedern von AIPAC (der größten Israel-Lobby in den USA), stammt. Diese beiden waren mit dem ermordeten Isaac Rabin und seinem Plan für Frieden zwischen Arabern und den Israelis verbunden.

Das Buch erläutert anhand von Fakten, dass der sogenannte arabische Frühling von Katar geplant wurde und auch in Zusammenhang steht mit den Farbrevolutionen. Katar rekrutierte Aktivisten für das
Albert Einstein Institut, das eng mit der CIA zusammenarbeitet. Gene Sharp, bekannt für seine Bücher zur Unterstützung der Farbrevolutionen, und der serbische Srdja Popović besorgten die Ausbildung der Aktivisten am Institut sowie der Ägypter Hisham Mursi, der Schwiegersohn von Scheich Yusif al-Qaradawi (Hofmufti des Emirs von Katar Hamad al-Khalifa), der auch Chef der 'Academy of Change' in Katar ist. Diese Akademie erhielt die Unterstützung von USAs ehemaligem Präsidenten Bill Clinton und Condoleezza Rice. Die Akademie ist der CIA angeschlossen. Laut den Verfassern unterstützt Katar auch Terrorgruppen in Mali.

GMO-Mammute greifen auf breiter Front an - und Pelzig Video


Einar Schlereth
20. Mai 2013


Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit und Arroganz die GMO-Giganten vorgehen. Vor ein paar Tagen kam die Meldung, dass MONSANTO/Nestlé sich die Muttermilch patentieren lassen will (Hier habe ich einen Artikel dazu auf Schwedisch veröffentlicht. Und hier gibt es eine gute Erläuterung über die Komplizenschaft von Obama mit MONSANTO & Co, für die er ja eigens das MONSANTO-Schutz-Gesetz geschaffen hat, womit es verboten ist, MONSANTO in irgendeiner Weise gerichtlich anzuklagen oder wegen Schäden haftbar zu machen.)

Auf Countercurrents hat nun David Bollier einen Artikel 'TheCorporate Enclosure of Seeds Intensifies' am 16. Mai 2013 veröffentlicht , in dem er zeigt, wie die Privatisierung von Saatgut unter dem Deckmantel von 'Intellektuellem Eigentum' vorangetrieben wird.

Der Oberste Gerichtshof hat einen Prozess gegen einen 75-jährigen Bauern gewonnen, der sein Saatgut, das er einst von Monsanto kaufte, immer wieder verwendet hat – wie er es mit Sicherheit sein langes Leben lang gemacht hat. Aber nun ist er auf seine alten Tage zum Kriminellen gestempelt worden.

Luftabwehrraketen S-300 bereits in Syrien

Stefan Lindgren

20. Mai 2013
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Fahrbare S-300-Batterie

Militärdiplomatiska Quellen bestätigen gegenüber der 'Nezavisimaja Gazeta' vom 16. Mai 2013, dass die russischen S-300 Luftabwehrraketen bereits in Syrien installiert sind. Die Lieferung fand unter strengster Geheimhaltung in den vergangenen zwei Jahren statt.

Sonntag, 19. Mai 2013

Update zur Globalen Kampagne für Frieden, nicht Krieg auf der Koreanischen Halbinsel und der Nordostasiatischen Region - Endgültiger Entwurf

Am 6. Mai 2013 hatte ich den ersten Entwurf von Prof. Kiyul Chung für diese Initiative hier veröffentlicht. Nun liegt der endgültige Entwurf vor mit etlichen Verbesserungen stilistischer und inhaltlicher Natur. Diesen Entwurf kann man 
Außer mir selbst hatte noch jemand einen der vier Punkte kritisiert. Der Leser hatte ihn als nicht annehmbar für Nordkorea angesehen. Und ich hatte einen alternativen Vorschlag in einem Komentar vorgeschlagen. Aber  nun ist er völlig gestrichen worden.
Ich will hier wenigstens die vier Punkte in ihrer aktuellen Fassung übersetzen:

Ehemaliger Präsident und Nobelpreisträger Kim Dae-jung und Kim Jong-il

Daher stellen WIR, die unterzeichneten MENSCHEN von überall, nicht nur von der koreanischen Halbinsel und der nordostasiatischen Region, sondern aus der ganzen Welt, schließen uns den Dutzenden Millionen des koreanischen Volkes im Norden, Süden und Übersee an, feierlich die folgenden Forderungen:

Neues Attentat auf Afrika: die bargeldlose Gesellschaft soll Nigeria heimsuchen



Die 'Mehrzweck'-biometrische Nationale ID-Karte soll eingeführt werden.

 Timothy Alexander Guzman
16. Mai 2013


Kürzlich wurde auf dem Weltwirtschaftsforum in Kapstadt, Südafrika angekündigt, dass MasterCard und die nigerianische nationale IdentitätsManagement Kommission (NIMC) eine Partnerschaft eingehen würden, um allen nigerianischen Bürgern neue ID-Karten zuzuteilen. Zweck der Sache ist, alle Nigerianer an den Finanzdienstleistungen unter Kontrolle von MasterCard, ein multinationales Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in New York, teilnehmen zu lassen. MasterCard sagte auf einer Presse-Erklärung:

„Als Teil des Programms werden aller Nigerianer, die 16 Jahre und älter sind, auf zwei Jahre die Multizweck ID-Karte erhalten mit 13 Anwendungen, einschließlich der vorausbezahlten Bezahlungstechnologie mit der Sicherheit, Bequemlichkeit und Verlässlichkeit elektronischer Bezahlungen. Dies wird eine bedeutende und positive Auswirkung auf das Leben der Nigerianer haben, die nicht früher schon Zugang zu Finanzdienstleistungen hatten.

Samstag, 18. Mai 2013

Russlands Plan für die BRICS, das Dollar-System zu killen


Valentin Mândrăşescu


15. Mai 2013


Der Status des US-Dollars als Weltreserve-Währung gibt den USA eine Reihe von Vorteilen über andere Länder. Die wichtigsten Güter der Welt werden in Dollar ausgezeichnet und gehandelt, obwohl die meisten dieser Güter nicht in den USA produziert werden. Die Tatsache, dass das Weltfinanzsystem auf dem Dollar basiert, erlaubt der Federal Reserve Bank (Verein von privatbanken = FED), Inflation in andere Länder zu exportieren, während die Bundesregierung straflos mit einem riesigen Defizit operiert.

Bisher ist nur China aktiv gewesen, die Dollar-Suprematie herauszufordern. Die Internationalisierung des Yuan ist eine offizielle Priorität der chinesischen Führung. Abkommen zum Devisenaustausch sind mit größeren Handelspartnern wie Brasilien, Frankreich und Australien geschlossen worden. Das sind kleine, aber wichtige Schritte in der chinesischen Strategie. Die Veränderung des Weltfinanzsystems ist keine leichte Aufgabe und mit Sicherheit für China eine große Herausforderung. Jetzt, so scheint es, hat China einen Alliierten im Kreml gefunden. Und es scheint in den BRICS-Ländern einen Konsens zu geben über die dringende Notwendigkeit, das Dollarsysetm ab zuschaffen.

Totaler Kollaps mit garantiertem 3. Weltkrieg - Russland warnt den Westen

Warnung!
Ich bin hier tatsächlich einer Ente aufgesessen. Sie/er hat eine lange Liste von Hoaxes zustandegebracht und nun einen sehr frechen hinzugefügt. Agent provocateur? Das glaube ich nicht, dafür ist sie/er zu sehr diskreditiert. Aber peinlich. Was meint ihr, soll ich dies alles löschen oder als Monument meines Leichtsinns stehenlassen? Danke jedenfalls für alle Hinweise und Kritik.

Sorcha Faal
17. Mai 2013


Ein düsterer Bericht vom russischen Außenministerium (MFA :Der Originalbericht auf Englisch) für Präsident Putin zur eben beendeten Konferenz des Arktik-Rates zwischen Außenminister Segej Lawrow und seinem US-Kollegen John Kerry warnt heute, dass Präsident Putin der russischen Armee befohlen hat, „sofort überzugehen“ vom Operationsstatus für lokal begrenzte Kriege zum Status für regionale Kriege und „vollständig vorbereitet zu sein“ für einen umfassenden Krieg, sollten die USA oder die EU in den syrischen Bürgerkrieg eingreifen.

Laut der Mission und den Zielen der Bewaffneten Russischen Streitkräfte bedeutet eine Umfassender Krieg:
„Ein Krieg zwischen Koalitionen von Ländern oder großen Weltmächten. Er kann ausgelöst werden durch die Eskalation eines bewaffneten Konfliktes, eines lokalen oder regionalen Krieges, an dem eine bedeutende Zahl von Ländern aus verschiedenen Regionen der Welt beteiligt sind. In einem umfassenden Krieg verfolgen die kriegenden Parteien radikale militärische und politische Ziele. Er würde erfordern, dass die teilnehmenden Länder alle ihre zur Verfügung stehenden materiellen Ressourcen und moralischen Mut mobilisieren.“

Freitag, 17. Mai 2013

Pakistan: Die Elite bleibt an der Macht

Einar Schlereth
17. Mai 2013

 Nawaz Sharif, leader of political party Pakistan Muslim League-N (PMLN), addresses supporters during an election campaign rally on May 03, 2013 in Multan, Pakistan.
Großes Maul und große Gesten - ob das reicht?
Nun muss ich doch wenigstens einen kurzen Kommentar zu den Wahlen in Pakistan abgeben. Dass Nawaz Sharif ca. 114 Sitze gewonnen hat, haben die Spatzen ja von den Dächern gepfiffen. Sein Lob haben sie auch gesungen, denn die USA sind SEHR ZUFRIEDEN mit dem Ergebnis. Er ist einer der reichsten - wenn nicht der reichste - Männer in Pakistan, dreimal am Ruder gewesen, in dicke Korruptionsskandale verwickelt und - ganz wichtig - ein dicker Freund der Saudis. Kurz und gut - er gehört zum inner circle und solche Leute liebt die USA.

Man kann sich nur wundern, dass so eine Figur vom Volk gewählt wird. Je ärmer es ist, desto mehr wird es wohl vom Duft des Geldes angezogen. Indem man den allerreichsten wählt, wird man ja quasi sein Kumpel, der einem helfen kann, ja muss,
wenn man tief im Schlamassel steckt. Nur das hat er ja schon dreimal bewiesen, dass ihm danach nicht der Sinn steht.

Filmprojekt 'WER RETTET WEN?'


Dies ist ein Aufruf der Gruppe, die den Film 'Wasser macht Geld' gedreht hat und an zahlreichen Orten auch in Deutschland vorgeführt hat. Dabei geht es darum, die Privatisierung der Wasserversorgung zu verhindern mit dem Schlagwort 'Wasser ist ein Grundrecht'. Nun arbeitet die Gruppe an einem neuen Film über unseren Kasino-Kapitalismus. Dafür müssen sie natürlich Geld sammeln, denn die Multis finanzieren dieses Projekt bestimmt nicht.

Zu dem Prozess gegen WATER MAKES MONEY und den Nachwirkungen des verheerenden Hackerangriffs auf uns gibt es gute und schlechte Neuigkeiten. Wunderbar ist, dass WATER MAKES MONEY in den letzten 4 Monaten erneut landauf landab in ca. 200 Veranstaltungen aufgeführt wurde. Demnächst wird die
Europaabgeordnete Heide Rühle den Film in Ausschnitten sogar im Europäischen Parlament zeigen, um die Folgen der drohenden EU-Konzessionsrichtlinie zur Wasserversorgung zu diskutieren. Das EU-weite Volksbegehren gegen diesen
Versuch der Privatisierung unseres Lebenselixiers (www.right2water.eu) ist erfolgreich. Das Quorum wurde in acht Ländern erreicht!!!


Internationaler Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts
Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen

Donnerstag, 16. Mai 2013

Weniger Staaten unterstützen Syrienkritik

Stefan Lingren

15. Mai 2013

aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Die UN-Generalversammlung verurteilte am Mittwoch die "Verschärfung" des Krieges durch die syrische Regierung und sprach ihre Unterstützung für die bewaffnete Opposition aus. Aber Russland widersetzte sich entschieden der Resolution und brandmarkte sie als potentielles Hindernis für die Pläne, in Genf im nächsten Monat Friedensverhandlungen durchzuführen.

Die Resolution  wurde vor allem von jenen Ländern unterstützt, die Waffen und Geld schicken, um Syriens Regierung zu stürzen: USA, England, Frankreich und die untertänigen arabischen Länder. Der Text war von Katar zusammen mit weiteren Kriegsanstiftern ausgearbeitet worden, die über die "steigenden Todeszahlen" heucheln, die sie selbst verursacht haben.

Die Abstimmung wurde zu einer tragischen Erinnerung darab, wir die Welt auf Biegen und Brechen lenkt.