Donnerstag, 24. Juli 2014

AUFRÄUMARBEIT - Brasilien - Äthiopien - Bangladesh - Naher Osten - USA

FÜNF TAGE war ich 'weg vom Schirm' und schon habe ich Schwierigkeiten, mich durch die Lawine von Nachrichten zu arbeiten. Außerdem liegen auf dem Desktop eine Menge Artikel - eine erste Auswahl - aus denen ich dann einige zur Übersetzung auswähle. Aber nun muss ich einfach tabula rasa machen, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen. Gestern fasste ich mehrere Artikel zur Ukraine zusammen und heute schnüre ich den Rest zu einem Paket mit Links und kurzen Kommentaren.


  • Mein Freund Jay Janson hat eine erwägenswerte Theorie über die Niederlage der Brasilianer gegen Deutschland niedergeschrieben: Warum Brasilien sein Spiel verlor! Der liegt zwar in seinem Feed auf meiner Seite, aber vielleicht haben sie viele übersehen. Jay fragt: "Hat das Erleben von massiven Protesten und gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierung, die Mega-Investitionen (manche schätzen sie auf 14 000 000 000 US $) prioritierte, um den Welt Cup mit Glanz abzuhalten, statt in die Gesundheit, das Wohlergehen und das Glück seiner leidenden arbeitenden Bevvölkerung zu investieren, am Ende ein subtiles Sinken der Moral, der Zuversicht, des Selbstbewusstseins, Mannschaftsgeistes, des Enthusiasmus unter den Mitgliedern der Nationalmannschaft bewirkt?" Ein kluger Gedanke, wie ich finde.  
  • Hierzu passt 'Brazil on Strike: Class Struggle and the Wold Cup' (Brasilien im Streik: Klassenkampf und der Welt Cup) von Sabrina Fernandes. Es streiken Regierungsbürokraten, Schullehrer, städtische Arbeiter, Uni-Angestellte sowie Transportarbeiter und jene, die nicht gerade streiken, verhandeln mit ihren Bossen um höhere Löhne. Wie üblich reagiert die Regierung mit Gewalt und die Justiz greift zugunsten der Kapitalisten ein.
  • Hier ist ein Artikel älteren Datums, der dennoch seine Aktualität nicht verloren hat. Es geht um Äthiopien und sein armes Volk, das seit Jahrzehnten unter dem Joch von Diktatoren steht und als Kanonenfutter für das US-Imperium dienen musste. Graham Peebles schreibt in 'When Enough is Enough - Rise up People of Ethiopia' (Wenn Genug genug ist - erhebt euch, Völker von Äthiopien): "Es gibt zögernde Anzeichen, dass die Völker Äthiopiens beginnen, sich zu organisieren und gegen die Regierung der 'Revolutionären Demokratischen Front der Völker Äthiopiens' (EPRDF), eine brutale Diktatur, wenngleich in einen demokratischen westlichen Mantel gehüllt, aufzustehen. Nach 23 Jahren der Unterdrückung durch die EPRDF scheint endlich die schwelende Unzufriedenheit und die Wut in die Straßen zu schwappen. Beraubt jeder Hoffnung hat das Volk genug, genug von den umfassenden Menschenrechtsverletzungen, genug  von verweigerten Verfassungsrechten, willkürlichen Verhaftungen und Folterungen, Gewalt und Vertreibung der Menschen von ihrem angestammten Land, der parteiischen Verteilung von Hilfe und den steigenden Lebenskosten."
  • Dieser Artikel hingegen ist von heute: 'Bangladesh: Sending Death Squads to Keep the UN's Peace' (Bangladesch schickt Todesschwadronen, um den Frieden für die UNO aufrechtzuerhalten). In der Armee von Bangladesh reisst man sich darum, Aufträge als 'Friedensbewahrer' zu bekommen. Kein Wunder, denn ein Offizier erhält 2000 $ im Monat und ein gemeiner Soldat 1000 $ - immer noch eine Menge Geld in dem völlig verarmten Land. Bei den entsendeten Truppen handelt es sich meist um Todesschwadronen, die sich im Kampf gegen indigene Völker oder Streikende durch besondere Brutalität, Folter und Vergewaltigungen hervorgetan haben. Wen wundert es, wenn die UNO zu fast 100 Prozent von den USA kontrolliert wird?
  • Ein Thema, das selten angeschnitten wird, aber nichtsdestoweniger immer mehr in den Vordergrung tritt, behandelt der kluge Garikai Chengu in 'US Wars in the Middle East: A New Age of Hydro-Imperialism' (US-Krieg im Nahen Osten: Ein neues Zeitalter von Hydro-Imperialismus). Er schreibt einleitend: "Wasser ist im 21. Jh. was Erdöl im 20. Jd war: der Stoff, der den Wohlstand und die Stabilität von Nationen bestimmt. Leute die glauben, dass sich die westlichen Interventionen im Irak, Libyen und Syrien nur um Erdöl drehten, sind im Irrtum. Westliche Interessen im Nahen Osten drehen sich zunehmend um den Stoff, wertvoller als Öl, nämlich Wasser. Laut dem Zentrum für Öffentliche Integrität in den USA machen westliche Länder fast 1 BILLION Dollar durch Privatisierung, Reinigung und Verteilung von Wasser in der Region, wo Wasser oft teurer als Öl verkauft wird." Sehr lesenswert.
  • Es geht weiter mit der arabischen Welt. 'Egypt's Lost Power' (Ägyptens verlorene Macht) ist ein Video-Dokumentarfilm auf Al Dschasira von Clayton Swisher, der untersucht, wie Ägypten in eine Energie-Krise getrieben wurde und nun völlig von Israel abhängig ist.
  • In Abwandlung des Roman-Titels von Emily Brontë 'Wuthering Heigts' hat Dr. Mahboob A. Khawaja den Essay 'Arab World's Withering Heights' (am besten vielleicht mit 'Die dahinsiechende Größe der arabischen Welt' übersetzt) geschrieben, den er mit einem wunderbaren Zitat von Alexis Carrel 'Man the Unknown' (Der unbekannte Mensch) von 1936 (!) einleitet : "Gewisse Formen des modernen Lebens führen direkt zur Degenerierung ... bei Armen wie Reichen erzeugt Muße Degenerierung. Kinos, Konzerte, Radios, Autos und Sport sind keine Substitute für intelligente Arbeit. Wir sind weit davon entfernt dies momentane Problem der Muße zu lösen, das durch Wohlstand, moderne Maschinen oder Arbeitslosigkeit geschaffen wird. Indem wir dem Menschen Muße aufzwingen hat die wissenschaftliche Zivilisation ihm großes Unglück verursacht. Wir sind unfähig, die Konsequenzen von Trägheit und von Verantwortungslosigkeit wie Krebs und geistigen Krankheiten zu bekämpfen ... schließlich ist die Absicht der Zivilisation nicht der Fortschritt der Wissenschaft und Maschinen, sondern der Fortschritt des Menschen." Es ist mir unmöglich, seine klugen Bemerkungen in wenigen Worten zusammenzufassen, zumal zu so später Stunde. Ich kann also nur eine Empfehlung aussprechen.
  • Ich muss also Schluss machen und zwar mit einem Artikel von Tom Engelhardt 'An Exceptional Decline for the Exceptional Country' (Ein außergewöhnlicher Niedergang für das außergewöhnliche Land) vom 14. Juli 2014. Er erzählt von einem Land, das zwar eine ungeheure Macht angehäuft hat, aber diese Macht nicht in effektive Macht umsetzen kann, "im traditionellen Sinne, weder daheim noch in Übersee". Und die Amerikaner spüren es. Wenn 2011 noch 38 % Amerikaner glaubten, dass die USA außergewöhnlich seien, sind es heute nur noch 28 % und bei den 18-29-jährigen nur noch 15 %.  Und das sei kein Wunder, sagt Engelhardt.
Es sind bei weitem nicht alle Artikel, die ich vorgesehen hatte, aber ich will euch und mich nicht überfordern. Außerdem gibt es noch etliche spannende Stories auf den Feeds.

Mittwoch, 23. Juli 2014

ENDLICH REDET DIE RUSSISCHE ARMEE!

ENDLICH! Das kann man wohl sagen. Und was aus dem Wenigen deutlich wird, reicht wohl für jeden Analytiker, um die Wahrheit zu erkennen. Ein extrem brutaler, sowie äußerst hinterhältiger Anschlag Washingtons und Kiews, wobei man zwei Fliegen auf einen Schlag traf: einmal Rache an Malaysia wegen seines Prozesses gegen die großen US-Kriegsverbrecher und zweitens abermalige massive Verleumdung Russlands. Aber im Endeffekt wird der Schuss nach hinten losgehen.
Endlich spricht die russische Armee!

Vor dem Artikel von THE SAKER (siehe weiter unten. Vielleicht zuerst lesen.) hier noch einige interessante Artikel und Dokumente, da ich nicht in der Lage bin, das ganze Zeug zu übersetzen.
  • Mike Whitney schreibt in 'Putin weiß, was mit der MH17 geschehen ist, aber er sagt es nicht - noch nicht' über die haarsträubenden Lügen dieser üblen Figur Kerry. Gleichzeitig widerspricht Obama seinem Hampelmann. Und er schreibt auch über die Lügen der Kiew-Junta. Wahrscheinlich hatten die Verbrecher gehofft, dass mit einem Raketen-Volltreffer auch die Black Boxes verschwinden würden. Taten sie aber nicht. Diese sind ordnungsgemäß von dem ukrainischen Widerstand an die malaysischen Behörden übergeben worden. Whitney fragt: "Könnt ihr sehen, was vor sich geht? Washington kümmert sich nicht um Fakten. Was für Obama & Co wichtig ist,  das ist, die Europäer auf seine Seite zu ziehen, um mehr Sanktionen zu verhängen, das russische Gas zu stoppen, Putin einer wichtigen Einnahmequelle zu berauben und NATO-Basen in Eurasia zu bauen. Und er beschreibt auch die neuesten Angriffe auf Donetsk. Außerdem ist er sich sicher, dass wir auf die eine oder andere Weise die volle Wahrheit erfahren werden. "Und wenn es solide Beweise gibt, dass das Flugzeug von Poroschenkos Henkern runtergeholt wurde, dann wird die Hölle los sein. Das könnte Obamas Marionette sogar das Handwerk legen."

DAS ENDE ISRAELS

Gilad Atzmon
22. Juli 2014

In seiner Rede an die Nation sagte Premier Benjamin Netanyahu gestern, dass der Krieg gegen Gaza eine Schlacht für die Existenz des jüdischen Staates sei. Netanyahu hat Recht. Und Israel kann die Schlacht nicht gewinnen; es kann nicht einmal genau sagen, was ein Sieg mit sich bringt. Gewiss geht es in dieser Schlacht nicht um  die Tunnel oder die Untergrundoperationen der Kämpfer, denn die Tunnel sind nur eine Waffe des Widerstandes statt der Widerstand selbst. Die Kämpfer der Hamas und Gazas haben Israel in eine Schlachtzone gelockt, in der es niemals Erfolg haben kann und Hamas hat die Bedingunge vorgegeben, hat das Gelände gewählt und hat die Punkte beschrieben, die erfüllt werden müssen, um den Zyklus der Gewalt zu beenden.

Zehn Tage lang tat Netanyahu alles, um eine Bodenoperation der IDF zu vermeiden. Er sah sich mit der Tatsache konfrontiert, dass Israel keine militärische antwort auf den Widerstand der Palästinenser hat. Netanyahu wusste, dass eine Niederlage der Truppen das Wenige auslöschen würde, was von der Abschreckungs-Macht der IDF noch übrig ist.

Vor fünf Tagen hatte Israel, zumindest in den Augen seiner Anhänger, noch die Oberhand. Es sah seine Bürger einer endlosen Welle von Raketen ausgesetzt, doch es zeigte relative Zurückhaltung, indem es Palästinenser nur aus der Ferne tötete, was dazu diente, ein imaginäres Bild von Stärke zu vermitteln.

Dienstag, 22. Juli 2014

Wie amerikanische Propaganda funktioniert: "Schuldig durch Unterstellung"

Zurück aus der Wildnis, finde ich hier viel wildere Stories vor. Ich frage mich nur immer wieder, wie irgendjemand den USA, die von Natur aus lügen und noch nie irgendeinen Vertrag eingehalten haben, überhaupt noch ein Wort glauben kann. Aber es gibt leider viel zu viele, die das tun, sogar Leute, die sich selbst für aufgeklärt und für informiert halten, weil sie die 'Bild' für die gehobenen Schichten, nämlich 'Spiegel', 'Zeit' oder 'Süddeutsche' lesen. Und viele sind obendrein noch Rassisten - vielleicht nicht gegen Schwarze, Gelbe oder Rote - dann zumindest gegen die Russen. Das sind die Deutschen ja schon seit Karl, dem sogenannten Großen (je mehr Gemetzel, umso größer sind sie). Das ist ein Hass, der viel tiefer geht, als jener gegen das Perfide Albion oder die französischen 'Fröschefresser'. Aber irrational wie alle Hass-Arten. Dabei würde ich sagen, dass es eine grössere seelische Affinität zwischen Deutschen und Russen als mit Engländern und Franzosen gibt. Nun gut, das ist hier nicht das Thema. Lest Paul Craig Roberts Betrachtung über Washingtons neuesten Streich.

Wie amerikanische Propaganda funktioniert: "Schuldig durch Unterstellung"

Paul Craig Roberts

21. Juli 2014


Warum hat Washington nicht dem russischen Präsidenten Putin beigepflichtet, der eine objektive, nicht-politisierte internationale Untersuchung von Experten über den Fall des malaysischen Flugzeuges forderte?


Die russische Regierung fährt fort, Fakten zu veröffentlichen, einschließlich Satellitenfotos, die die Anwesenheit von ukrainischen Buk-Flugabwehrraketen an den Orten zeigen, von denen das Flugzeug durch Raketen abgeschossen werden konnte, sowie Dokumentationen, dass ein ukrainischer SU-25 Kampfjet sich dem malaysischen Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit vor dem Abschuss näherte.

Der Chef des Operationsdirektoriums des russischen Armee - Hauptquartiers sagte auf einer Pressekonferenz in Moskau, dass im Augenblick der Zerstörung des MH-17 Flugzeuges ein US-Satellit über das Gebiet flog. Die russische Regierung fordert Washington auf, die Fotos und Daten des Satelliten zu veröffentlichen.

Donnerstag, 17. Juli 2014

URLAUB

 URLAUB

 Liebe Leser/innen,
ich nehme mir 5 Tage frei, um mit einer Freundin 300 km nordwärts nach Södra Kilsbergen, ein großes Naturreservat  in der kleinen Provinz NÄRKE zu fahren zum Zelten und Wandern. Das Laptop lasse ich zuhause, um mal ein paar Tage nicht all den Dreck lesen zu müssen. 
Wen es interessiert, der kann hier auf Wikipedia etwas über Närke lesen.  Und hier bekommt man eine ganze Seite mit Fotos über Landschaft, Tiere, Pflanzen, Menschen, Orte und Besonderheiten zu sehen. Ich hoffe, ihr werdet nicht gleich neidisch. 
Bis demnächst
Einar


Mittwoch, 16. Juli 2014

Die Ukraine im Fokus der NATO

Mit Dank an Sacha's Welt und an die Neue Rheinische Zeitung lege ich diesen wichtigen Hinweis auf eine Neuerscheinung auf.

Die Ukraine im Fokus der NATO

„Die Ukraine im Fokus der NATO. Rußland das eigentliche Ziel“ – von Brigitte Queck

Bekenntnis zu Rußland – ohne Wenn und Aber
Ein Buchtipp von Harry Popow
Sirenengeheul! Eine Bombe. Sie wurde im Nachbarhaus entdeckt. Die Zündschnur sei schon gelegt. Explosionsgefahr – Feuer, Rauch, Tote!! Sekundenentscheidung: Die Bombe muß weg, die Zündschnur gekappt, die Brandstifter ermittelt und festgenagelt werden. Wer schaut dabei weg, wer will sich mitschuldig machen an einer sich anbahnenden Katastrophe?


Ein Schreckensszenario? Mitnichten.

Zu dieser Erkenntnis muß man kommen, wenn man seit langem die Krise in der Ukraine verfolgt. Will man wissen, wo die Ursachen liegen, wer hier die Brandstifter sind? Da muß man sich halt an der richtigen Stelle schlau machen. So, wie ein halbes hundert politisch aufgeweckte Leute kürzlich im Musiksalon des Hauses der russischen Kultur in der Berliner Friedrichstraße. Eingeladen hatte Brigitte Queck. Sie ist Diplomstaatswissenschaftlerin Außenpolitik und Vorsitzende der Vereinigung „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“. Vor ihr ein Stapel Bücher, um die sich die anwesenden deutschen und russischen Gäste nahezu rissen: „Die Ukraine im Fokus der NATO. Rußland das eigentliche Ziel“.

Kuba, die USA und der Menschenhandel - die schändlichen Lügen der USA

Salim Lamrani

15. Juli 2014

Aus dem Französischen: Einar Schlereth

Die USA haben erneut Kuba auf die Liste der Länder gesetzt, die Menschenhandel betreiben. Nichtsdestoweniger widersprechen internationale Institutionen der Meinung Washingtons.

In seinem Bericht für 2014 über Länder, die Menschenhandel betreiben, hat das US-Außenministerium erneut Kuba aufgeführt und in die schlimmste Kategorie gesetzt. Laut Washington "sind Erwachsene und Kinder Opfer von Sex-Handel und Zwangsarbeit". "Die Kinder-Prostitution und der Sex-Tourismus sind auf Kuba eine Realität [...]. Es hat Behauptungen gegeben über Zwangsarbeit bei den von der kubanischen Regierung durchgeführten Auslandsmissionen [1]".

Doch Washington erkennt den Mangel an Glaubwürdigkeit der Quellen an:

"Gewisse Kubaner, die an diesen Arbeitsmissionen teilnehmen, haben erklärt, dass ihre Anwesenheit freiwillig sei und dass die Arbeit gut bezahlt werde im Vergleich zu Arbeiten, die auf Kuba angeboten werden. Andere versichern, dass die kubanischen Behörden sie gezwungen hätten, an den Missionen teilzunehmen und ihre Bewegug eingeschränkt hätten. Manche von dem Gesundheitspersonal, die an jenen Missionen teilnahmen, konnten von US-Visen und gewissen Migrations-Erleichterungen profitieren, um sich mit ihren Pässen in die USA zu begeben, was andeutet, dass gewisse Berufe im Gesundheitswesen ihre Pässe behalten. Die Berichte über die erzwungene Einschränkung durch die kubanischen Behörden scheinen nicht eine einheitliche Regierungspolitik wiederzugeben. Man muss anmerken, dass es zu diesem Thema keine Informationen gibt [2]".

Dienstag, 15. Juli 2014

Die geheime Geschichte, wie Sklaverei beim Aufbau von Amerikas Elite-Universitäten half

Es ist alles so unglaublich: Könnt ihr euch vorstellen, dass Universitätsrektoren, die gleichzeitig Missionare der Indianer waren, Bettelbriefe nach Europa schickten, um 'arme Indianerkinder zu guten Christen zu machen', aber gleichzeitig Sklavenhalter waren?  Wilder schreibt: "Der amerikanische Campus ist ein schweigendes Monument der Sklaverei." Ebenso wie ein Großteil der Wirtschaft und des Reichtums der USA.
Das Interview dauert eine Stunde, was ich nicht übersetzen kann. Ihr werdet die 'Blüten' gewiss selber finden.

Die geheime Geschichte, wie Sklaverei beim Aufbau von Amerikas Elite-Universitäten half

Amy Goodman
1. Dezember 2013

Prof. Craig Steven Wilder

Amy Goodman interviewt eine Stunde lang Prof. Craig Steven Wilder über sein neues Buch, an dem er 10 Jahre gearbeitet hat, wo er untersucht, wie viele große US-Unis - Harvard, Yale, Princeton, Brown, Dartmouth, Rutgers, Williams und die Universität von North Carolina u. a.  - in Schweiß und manchmal Blut der Afrikaner getränkt sind, die als Sklaven in die USA gebracht wurden.

In diesem Buch 'Ebony & Ivy: Race, Slavery, and the Troubled History of America's Universities' (Ebenholz & Efeu: Rasse, Sklaverei und die unruhige Geschichte von Amerikas Universitäten) hat der Professor für Geschichte am Massachusetts Institute of Technology (MIT) Craig Steven Wilder enthüllt, wie die Sklaven-Wirtschaft und höhere Erziehung gemeinsam entstanden. "Wenn man an die koloniale Welt denkt bis zur amerikanischen Revolution, dann gibt es im Süden nur die eine Uni William & Mary ... Alle anderen Unis lagen im Nordn und tatsächlich an Schlüsselpunkten der Handels-Ökonomie, wo die Sklavenhändler zu Macht kamen und sich zu finanziellen und intellektuellen Unterstützern der neuen Kultur der Kolonien  entwickelten," sagt Wilder.



Hier folgt das Transkript des Interviews.

Nie wieder Faschismus!? Wir stecken doch mitten drin!

Auf vielfältigen Wunsch habe ich diesen 5 Jahre alten Artikel mal von Tlaxcala rübergeholt. Der ist ja mit der Zeit immer aktueller geworden. In einem Punkt hatte ich wohl unrecht: Ich schrieb, die Linke warte wie hynotisiert auf das Auftauchen von Hakenkreuzen und nationalsozialistischen Schlagworten, um zu reagieren. Und nun, wo diese tatsächlich aufgetaucht sind, ist diese famose Linke entweder in den Tiefschlaf verfallen oder sie verteidigt verbissen die neuen Freunde unserer Regierung in der Ukraine. Man muss halt immer das Schlimmste annehmen.

Nie wieder Faschismus!? Wir stecken doch mitten drin!






Einar Schlereth, 30. Oktober 2009

AUTOR:  Einar SCHLERETH

Angesichts des national-sozialistischen und faschistischen Phänomens waren sich Intellektuelle des linken, aber auch des linksliberalen Spektrums nicht nur darüber im klaren, dass es so oder in ähnlicher Form auch in anderen Ländern hätte auftreten können, sondern auch – bei Bedarf – wieder auftreten könnte. Bei Bedarf bedeutet, wenn die herrschende monopolkapitalistisch-imperialistische Klasse sich und ihre Privilegien hinlänglich bedroht fühlt, um auf diese oder ähnliche Methoden glaubt zurückgreifen zu müssen. Der ständig gehörte Warnruf ”Nie mehr Faschismus!” hatte allerdings zur Folge, dass man wie hypnotisiert auf das Auftauchen von Hakenkreuzen, nationalsozialistischen Schlagworten und skinheads starrte und dabei nicht bemerkte, wie sich de facto der ”Faschismus” abermals breitmachte und mittlerweile mitten unter uns fest etabliert ist. Und mit ”mitten unter uns” meine ich den ”freien” Westen bzw. die hochindustrialisierten Länder unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). [1]

Um Irrtümer auszuschließen, möchte ich die gängige bürgerliche Definition von Faschismus nach Meyers Großes Taschenlexikon von 1987  zitieren: ”Die Ideologie war  gekennzeichnet durch Antimarxismus, Antiliberalismus, Militarismus und übersteigerten Nationalismus.” Laut derselben Quelle ”bildet der Faschismus nach marxistischer Auffassung eine in bürgerlichen Demokratien in ökonomischen oder politischen Krisenlagen angewandte neuartige Form politischer Herrschaft. Der Faschismus ermöglicht die Zerschlagung der Arbeiterparteien und der Gewerkschaften, Senkung der Lohnkosten und Erhöhung der Rentabilität”. Ein weiteres Kennzeichen von Faschismus seien Führerprinzip, Massenpartei, Einparteienstaat. Doch ist dies, wie sich zeigen wird, von sekundärer Bedeutung. Es geht durchaus auch ohne, und die USA sind dafür das beste Beispiel. Nicht umsonst sah Hitler in den USA in vieler Hinsicht ein Vorbild.

Montag, 14. Juli 2014

Der irakische ISIS und was sich in Wahrheit dahinter verbirgt

Am 24. Juni habe ich diesen Artikel  aufgelegt mit der Frage, wer an der ISIS- Offensive Schuld habe. Inzwischen sind drei Wochen vergangen und meine Meinung, dass sich Maliki mit Händen und Füßen wehren wird, vom Thron gestoßen zu werden, ist eingetreten. Hier lege ich nun einen Artikel von der lesenwerten Webseite aus der Schweiz politonline auf, der nochmals einen Gesamtüberblick über das Wirrwarr im heutigen Irak liefert. Fakt ist also, dass die USA und die Saudis hinter allen Terror- Organisationen und dem Kalifat-Projekt stecken, um Maliki zu beseitigen und nach Möglichkeit den Iran in das organisierte Chaos mit hineinzuziehen. Sollten wider Erwarten die Shiiten Malik und Iran die Oberhand über das 'Kalifat' gewinnen, kann die USA eine erneute Kehrtwende vollziehen - Gründe findet sie ja wie bekannt zu jeder Gelegenheit - und den Iran vielleicht direkt konfrontieren. Aber man wird wohl die Balance wahren - Kalifat/ISIS insgeheim ausrüsten und anstacheln und den Iran auch - so dass sich so viele wie möglich gegenseitig umbringen, was das eigentliche Hauptanliegen der USA ist.

Der irakische ISIS und was sich in Wahrheit dahinter verbirgt



d.a. Das Dunkel lichtet sich. Sicherlich dürfte es bis zum letzten Zeitungsleser durchgedrungen sein, wie die Tagespresse immer wieder einmal mit Halbwahrheiten operiert, so dass uns wesentliche Kriterien vorenthalten blieben, gäbe es nicht Autoren wie Chomsky, Hersh, Pilger, Tarpley, Meyssan, Eggert, Roth, Wisnewski und viele weitere, die bestrebt sind, uns ins Bild zu setzen. Zu diesen zählt auch der an der Universität Ottawa lehrende Wirtschaftsprofessor Michel Chossudovsky. Von all diesen Autoren haben wir profunde Beiträge auf politonline veröffentlicht. Was nun Chossudovskys neuesten Artikel betrifft, dieser trägt die Überschrift »Inszenierte Zerstörung und politische Zersplitterung des Iraks: Die USA sponsert die Schaffung eines islamistischen Kalifats«, so ergibt sich daraus das nachfolgende Szenarium, das buchstäblich alles in den Schatten stellt, was uns bezüglich des ISIS von der Presse bisher »geliefert« wurde:

Grundlegendes zum Verständnis des ISIS

Wie Chossudovsky ausführt, ist der ISIS keine eigenständige Organisation. Er ist ein Geschöpf der US-Geheimdienste und wird als deren Instrument zur verdeckten Kriegsführung eingesetzt. Er ist somit als Teil eines Plans der US-Geheimdienste ein Projekt zur Schaffung eines sunnitischen islamistischen Kalifats. Das eigentliche Ziel des jetzigen von der USA und der NATO inszenierten Konflikts zwischen der al-Maliki-Regierung und den ISIS-Rebellen ist die Destabilisierung und Zerschlagung des irakischen Nationalstaats. Dieser Prozess ist Teil einer von Geheimdiensten gesteuerten Operation, durch die Staaten in frei verfügbare Territorien verwandelt werden sollen. Diese Zerschlagung des Iraks entlang konfessioneller und ethnischer Trennlinien ist ein langfristig angelegter fester Bestandteil der Politik der USA und ihrer Verbündeten.

Wie hierbei vorzugehen beabsichtigt ist, haben wir bereits am 21. 10. 2005 im Detail dargelegt:
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=248
 -  Wird der Irak geteilt?
Die Entscheidung zur Bildung des ISIS wurde in Washington getroffen, weil dadurch die verdeckte Unterstützung der in Syrien und im Irak operierenden Terroristen über logistische Basen in beiden Ländern besser koordiniert werden konnte. Das vom ISIS verfolgte Projekt eines Kalifats kommt der seit langem bestehenden Absicht der USA entgegen, den Irak und Syrien in drei Einzelstaaten aufzuspalten: ein sunnitisches islamistisches Kalifat, eine schiitische arabische Republik und eine Republik Kurdistan. Der Chor der westlichen Medien, führt Chossudovsky aus, beschreibt den sich entwickelnden Konflikt im Irak als einen Bürgerkrieg zwischen dem ISIS und den Streitkräften der al-Maliki-Regierung. Die Auseinandersetzung wird als Konfessionskrieg zwischen radikalen Sunniten und Schiiten dargelegt, wobei nicht untersucht wird, wer hinter den verschiedenen Lagern steckt. In Wirklichkeit beruht der Konflikt aber auf einem sorgfältig inszenierten Plan des Militärs und der Geheimdienste der USA. Es ist bekannt und dokumentiert, dass die USA und die NATO seit dem Krieg gegen die Rote Armee in Afghanistan daraus hervorgegangene Gruppierungen in zahlreichen Konflikten als von Geheimdiensten gelenkte Hilfstruppen eingesetzt haben und immer noch einsetzen. In Syrien sind es die Terroristen der al-Nusra und des ISIS, die als Fussoldaten der westlichen Militärallianz unter deren Kontrolle rekrutiert und zu paramilitärischen Kämpfern ausgebildet wurden

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Sonntag, 13. Juli 2014

Der ukrainische Präsident geht in der Ostukraine nach einem Plan der RAND Corporation vor

Diesen Artikel bekam ich gerade zugeschickt und fand ihn auch auf Gegenmeinung . Ein Plan, der jeder Verbrecher-Mafia alle Ehre macht. Es ist einfach ungeheuerlich. Versucht, es überall unterzubringen, wo es nur geht. Das muss unter die Leute kommen. Hier noch ein umfassender Bericht über die Ereignisse in der Ostukraine.


Sonntag, 13. Juli 2014

Der ukrainische Präsident geht in der Ostukraine nach einem Plan der RAND Corporation vor


Bild: Rainer Ostendorf,
Freidenker Galerie
Erfolgt der von dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko angeordnete Militäreinsatz in der Ostukraine nach einem von der US-amerikanischen RAND Corporation erstellten Stufenplan?

Geheimdokument der RAND-Corporation über das weitere Vorgehen in der Ukraine durchgesickert. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko befolgt einen von RAND-Analysten vorgeschlagenen Aktionsplan.

Above Top Secret.com, 04.07.14

"Die RAND Corporation („Research ANd Development“, deutsch: Forschung und Entwicklung) ist eine Denkfabrik in den USA, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde, um die Streitkräfte der USA zu beraten." (Eingefügtes Zitat aus Wikipedia)

Dieser Memorandum über einen "empfohlenen Aktionsplan" bedeutet automatisch, dass der von dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko akzeptierte Friedensplan hinfällig ist.

Das Dokument empfiehlt drei Stufen für die Durchführung eines Militäreinsatzes in der Ostukraine.

In der ersten Stufe soll die ganze Region total isoliert werden, und ihre sämtlichen Bewohner sollen als Terroristen oder Sympathisanten behandelt werden.

Das Gebiet soll von Truppen eingekreist und von jedem Güter- und Personenverkehr abgeschnitten werden. Radio- und Fernsehsendungen sollen unterbunden, die Kommunikation über das Internet und über mobile und stationäre Telefonverbindungen sollen unterbrochen werden.

Die zweite Stufe wird Aufwischen (Säuberung) genannt.

Der Einsatz von Bodentruppen soll durch die Luftangriffe auf strategische Ziele vorbereitet werden. Dabei soll auch der Einsatz nichtkonventioneller Waffen erlaubt sein.

Das Dokument sieht auch Internierungslager außerhalb der gesäuberten Siedlungen vor. Menschen, die Spuren der Beteiligung an Kämpfen aufweisen, sollen als Terroristen vor Gericht gestellt werden.

In der dritten Stufe, die als Rückkehr zur Normalität bezeichnet wird, sollen Versorgungs- und Kommunikationseinrichtungen wieder funktionsfähig gemacht werden. Die Grenzen sollen gesichert werden, um mögliche Provokationen zu vermeiden. Alle Flüchtlinge sollen zunächst in Internierungslagern daraufhin überprüft werden, ob sie die Separatisten unterstützt haben.

Besondere Aufmerksamkeit soll auf die Informationssicherheit gerichtet werden. Allen ausländischen Medien soll der Zugang verwehrt werden.

(Nach der vollständig übersetzten Einleitung folgt eine vollständige Übersetzung des kopierten RAND-Memorandums, das Sie seitlich des englischen Originaltextes finden.)

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Amerikas kreative Erpressung iranischer Gelder

Tja, nicht nur die Iraner waren so dumm, Gelder in den USA anzulegen, mit denen die Amis spielen und spekulieren können und gelegentlich in die eigene Tasche stecken. Siehe den deutschen Staatsschatz. Futsch putz weg. Hoffentlich hat nun jede Einzelperson und jedes Land die Lektion gelernt: Lege NIE nur einen Dollar in der USA an. Passend zu diesem Artikel ist mein voriger Post über die 'Europäischen Bananenrepubliken'. Da geht es auch um Geld, um sehr viel Geld.

Amerikas kreative Erpressung iranischer Gelder

Soraya Sepahpour-Ulrich

11. Juli 2014

Zugegeben, Amerika hat immer kreative Mittel gefunden, um seine große Palette von Verbrechen gegen andere Länder durchzuführen - Staatsstreiche, Kriege, Besetzung, Ausbeutung, Terrorismus, Genozid usw. Ein Verbrechen wird oft übersehen, und zwar Amerikas kreative Erpressung. Amerika hat eine legales Urteil gesprochen, um dem Iran 1.75 Mrd. $ zu rauben.

Laut 'Courthouse News Service' hat ein US-Gericht dieses Geld den Familien der Opfer zugesprochen, die 1983 durch die Bombardierung einer Marine-Kaserne ums Leben kamen. Dieses Urteil hat eine teuflische Absicht; es ist nicht nur eine ausgeklügelte Methode, um Erpressung zu rechtfertigen, sondern es schiebt auch die Schuld an dem, was 1983 in Beirut geschah, der Hisbollah und Iran in die Schuhe. Amerika kann Diebstahl als Recht verkleiden, aber es kann nicht die Wahrheit dessen, was in Beirut geschah verbergen. Die lautet so:

Nach seinem Amtsantritt beschloss Ronald Reagan, einen "zweiten Kalten Krieg" im Nahen Osten zu beginnen. Er verlegte Streitkräfte in die Region und bewaffnete Alliierte und begann eine strategische Kooperation mit Israel. Die sowjetische Invasion von Afghanistan, die iranische Revolution und die Ermordung von Ägyptens Anwar Sadat hatten die USA nervös gemacht und veranlassten Reagan, jene Nahost-Regierungen zu belohnen, die sich dem 'Strategischen Konsens' gegen die Sowjetunion anschlossen.

Es ist immer noch Europa von 1945 - nach Washingtons Ansicht


Europas Bananenrepubliken
Eric Margolis
12. Juli 2014


Wie unabhängig ist die Europäische Union? Angesichts der jüngsten Ereignisse zwischen den USA und ihren Alliierten kann man sich das wirklich fragen.
Die neue Staatsflagge
Erstens war da die US-Nationale Sicherheitsbehörde (NSA), die frech das private Handy der deutschen Kanzlerin Angela Merkel abhörte und, sehr wahrscheinlich, von weiteren bedeutenden Personen in Deutschland, der wichtigste US-Alliierte und Europas bedeutendstes Land.

Washington und die NSA zuckten nur die Achseln über diesen ungeheuer peinlichen Vorfall mit einem üblichen "na und, alle machen es".

Stimmt nicht. Stellt euch den Skandal vor, wenn Deutschland Präsident Barack Obamas Blackberry abhörte. Kanzlerin Merkel war erniedrigt, aber sie spielte den Skandal herunter, unfähig oder nicht gewillt, die USA mit einer echten Strafe zu belegen - wie etwa eine ihrer 69 alten Basen in Deutschland zu schließen.

Samstag, 12. Juli 2014

Humanitäre Krise gerät außer Kontrolle, da Hilfe ausbleibt

Südsudan - das USRAEL-Kind, das dem größten Land Afrikas Sudan herausgerissen wurde und schon bei der Geburt halb tot war - ist ein neuer 'failed state' nach dem Gusto der Imperialisten. Sie können - während die Bewohner sich gegenseitig massakrieren - mit den Worten Michael Parentis 'die Sahne abschöpfen', d.h. in diesem Fall das Erdöl. Für humanitäre Hilfe sind die Ölmultis natürlich keineswegs zuständig. Darum sollen sich die humanitären Fuzzies und Schwafler kümmern. Damit sind selbstverständlich wir gemeint, die für Frieden eintreten, für soziale Gerechtigkeit und Bestrafung unserer kriminellen Regierungen.

Humanitäre Krise gerät außer Kontrolle, da Hilfe ausbleibt

Countercurrents

10. Juli 2014
Stima, 18 and her baby Moses. Photo: Keiran Doherty/Oxfam
Sudsüdan ist gegenwärtig Afrikas größte Krise mit beinahe 4 Millionen Menschen, einem Drittel der Bewohner des Landes, die von großem Hunger bedroht sind. Hilfe hat bisher nur die Hälfte von denen erreicht, die sie brauchen. (1)

Die UNO warnte, dass 50000 Kinder an Unterernährung sterben könnten, wenn die Hilfe nicht verstärkt wird. Seit die Krise im Dezember 2013 begann, haben die Kämpfe 1.5 Millionen Menschen gezwungen, ihr Heim zu verlassen und die Zahl steigt weiterhin an.

Freitag, 11. Juli 2014

Michael Parenti: Gegen das Imperium

'Imperium' und 'Imperialismus' wird häufig benutzt, wobei den meisten Leuten unklar sein dürfte, worum es da eigentlich geht. Weil Michael Parenti ihn sehr einfach und einleuchtend erklärt -  er hat seinen Marx/Engels gelesen - übersetze ich das erste Kapitel seines Buches, das just "Gegen das Imperium" heißt.


Michael Parenti: Gegen das Imperium

22. Juni 2011

Michael Parenti
Imperialismus ist die mächtigste Kraft in der Welt-Geschichte der vergangenen vier oder fünf Jahrhunderte, die ganze Kontinente zerstückelten [oder vollständig an sich rissen wie Nordamerika und Australien. D. Ü.], wobei die einheimischen Völker unterdrückt und ganze Zivilisationen ausgelöscht wurden. Dennoch wird ihm selten ernste Aufmerksamkeit von unseren Akademikern, Medien-Kommentatoren und politischen Führern gewidmet. Wenn er nicht direkt ignoriert wird, dann wird der Begriff des Imperialismus gesäubert, so dass aus Imperien "Commonwealths" [=gemeinsamer Reichtum, kein Witz, so heißt das. D. Ü.] aus Kolonien "Territorien" oder "Dominions" (oder wie im Fall Puerto Rico ebenfalls "Commonwealths") werden. Imperialistische militärische Interventionen werden zu Fragen "nationaler Verteidigung", "Nationaler Sicherheit" und Aufrechterhaltung von "Stabilität" in der einen oder anderen Region. In diesem Buch will ich Imperialismus als das betrachten, was er wirklich ist.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Neuer Artikel von Michael Parenti ...

Einar Schlereth
10. Juli 2014

Neuer Artikel von Michael Parenti ...

ist leider noch nicht fertig. Ein phantastische einfache Zusammenfassung von dem, was 'Imperialismus' ausmacht. Leider sehr lang, weshalb er erst morgen kommt.

Ich will euch aber auf ein paar Artikel aufmerksam machen. Wie ihr ja wisst, ist Israel wieder bei seiner Lieblingsbeschäftigung: das weltgrößte Gefängnis Gaza mit seiner wehrlosen Bevölkerung zu bombardieren. Dutzende Menschen - darunter wie immer Frauen und Kinder - sind schon tot. Und wie immer, wird wieder gelogen, was das Zeug hält.
Meine Freundin Gabi Weber hat dazu auf ihrer Seite 'The other Site" immer sehr gutes Material. Ihr Feed liegt auf meiner Seite rechts ziemlich weit unten.

Eine andere Freundin, die russianmoscowlady, hat gestern ein wahrhaft empörendes Dokument aufgelegt: die Korrespondenz des Anwaltes von der kriminellen Freundin Merkels, ihr wisst schon, die Timoshenko, ist gehackt worden. Und was fand man: eine umfassende Korrespondenz dieses sauberen Herrn mit einer deutschen Ärztin, in der es um einen florierenden Organhandel geht. Und die Organe werden verwundeten, aber noch lebenden ukrainischen Soldaten entnommen. Aus reiner Menschenliebe natürlich.  Ob sie nur faschistische Herzen und Nieren stehlen, war den Mails jedoch nicht zu entnehmen.

Einen weiteren interessanten Hinweis gibt Freund Sascha auf seinem Blog 'Ohne Armut leben' zu einem Video von ARTE, das ich in Schweden nicht sehen kann:

Überleben nach dem Spanischen Bürgerkrieg

Dienstag, 08. Juli um 23:15 Uhr (55 Min.)

Wiederholung am Montag, 28.07. um 3:10 Uhr
30 Jahre lang versteckt sich Manuel Cortés in einem Wandverschlag im eigenen Heim. Sein Leben im Untergrund beginnt, als die Faschisten 1939 im Spanischen Bürgerkrieg siegen. Vor Francos faschistischer Diktatur war Manuel Cortés republikanischer Bürgermeister von Mijas. Nach dem Krieg muss er Angst haben, von Francos Truppen gefoltert und getötet zu werden.

Einen schönen Abend allerseits.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Der US-nationale Sicherheitsstaat ermordet zwei Amerikaner - vor 40 Jahren

Einar Schlereth
Mittwoch, der 9. Juli 2014
Bombardement des Regierungspalastes

Vor einer Woche hat Jacob G. Hornberger den Artikel 'The US National-Security State's Murder of Two Americans' aufgelegt. Es wurde ja als große Überraschung gehandelt, als vor einigen Jahren Obama ein paar amerikanische Bürger im Jemen per Drohne liquidierte. Nun ja, zum einen waren es eben US-Bürger und zum anderen wurde das als rechtens angesehen und als Privileg eines amerikanischen Präsidenten. Dass Obama in seiner 'Change'-Laufbahn schon hunderte Menschen nach Belieben mit Drohnen gekillt hat, wurden seelenruhig hingenommen, da es sich bei denen doch nur um Braune und Schwarze handelte.

Aber es ist doch wirklich nichts Neues, dass der US-Staat seit seiner Gründung nicht nur einzelne, sondern massenhaft Menschen beseitigte, die ihm missliebig waren. Als erstes waren die vielen indianischen Völker zwischen Atlantik und Pazifik dran, die die Frechheit besaßen, nicht von ihrem eigenen Land zu verschwinden, da es von Gott den Weißen zugedacht war. Als nächstes kamen die Mexikaner dran, die nicht freiwillig Texas und Kalifornien herausrücken wollten. Tja und wer nicht hören will, muss fühlen. Sie wurden mit Gewalt rausgeworfen.

Dienstag, 8. Juli 2014

MONSANTO FÄLSCHT DOKUMENTE

In Anbetracht der Tatsache, dass es mittlerweile hunderttausende, wenn nicht Millionen Opfer des GMO-Industrie-Komplexes gibt, schreibt Colin Todhunter sehr zurückhaltend und vorsichtig. Das betrifft uns doch alle. Und wem das eigene Leben und die eigene Gesundheit scheißegal ist, der könnte vielleicht an seine oder alle Kinder denken. Und was ist mit den hunderttausenden Anwälten? Glauben sie, sie würden von dem Gift nicht betroffen? Warum werden nicht pausenlos Prozesse gegen diese Verbrecher anhängig gemacht? Es gibt ja sogar inzwischen Präzedenzfälle. Also da weitermachen und auch die Regierungen zwingen zur Herausgabe ihrer geheimen Papiere.
Seht auch das kurze VIDEO am Ende des Artikels.

Colin Todhunter

6. Juli 2014

2011 sagte 'Earth Open Source', dass die offizielle Billigung von Glyphosate (der wichtigste Bestandteil des Unkraut-Vernichters Roundup) übereilt, problematisch und voller Fehler ist [1]. Der umfassende Überblick von bestehenden Daten deutete an, dass die Industrie-Aufsichtsbehörden in Europa seit Jahren gewusst hatten, dass Glyphosat Geburts-Defekte bei Embryos von Tieren bei Labor-Versuchen erzeugen. Diese Zusammenfassung weckte Fragen über die Rolle der mächtigen Agro-Industrie bei der Fälschung von Daten betreffend Produktsicherheit und ihren unzulässigen Einfluss auf die Aufsichtsbehörden.

Trotz seiner weit verbreiteten Anwendung gibt es aktuell wenig Überprüfung von Glyphosat in der Nahrung, dem Wasser und der Umwelt allgemein. Im vergangenen Jahr  haben die 'Friends of the Earth (FoE)' und 'GM Freeze' eine Studie in Auftrag gegeben zu Urin-Proben von Freiwilligen in 18 Ländern Europas [2]. Sie fand heraus, dass im Schnitt 44 % der Proben Glyphosat enthielten. Die Proportion der positiven Beispiele waren unterschiedlich in den Ländern; Malta, Deutschland, England und Polen hatten die meisten positiven Tests während Mazedonien und die Schweiz die niedrigtsten hatten. Alle Freiwilligen, die Proben lieferten, lebten in Städten und keiner hatte mit Glyphosat-Produkten zu tun gehabt oder sie angewandt vor den Tests. Es war die erste Studie dieser Art Europa-weit über die Anwesenheit des Unkraut-Vernichters in menschlichen Körpern.

Montag, 7. Juli 2014

Genozid in der Ukraine: Augenzeuge berichtet


Blutbad droht! Gerade kommt die Nachricht rein, dass die Faschisten Slavjansk und Kramatorsk erneut eingenommen haben. Hier ist der Link.
 
Vera Graziadei ist eine britisch-ukrainisch-russische Schauspielerin und Schriftstellerin und interviewt hier einen US-Fotografen, der mit der vorgefassten Meinung kam, die Verbrechen der Russen zu dokumentieren. Nun, die Russen, die es angeblich geben soll, hat er nicht gefunden. Stattdessen werden er und sein italienischer Kollege reichlich mit Bomben und Granaten seitens der Kiewer Faschisten eingedeckt. Kam für ihn sehr überraschend und auch, dass sie feststellen mussten, dass die Faschisten ganz gezielt die riesigen Wohnblocks der Zivilisten angreifen und nicht die Stellungen der Verteidiger. Patrick versucht, sein Material an den Mann zu bringen, aber nur RT ist bisher interessiert. Den Westen interessiert es weniger.

Nun das Interview ist sehr lang und ich habe einen sehr anstrengenden Tag mit großer Hitze gehabt. Ihr werdet verstehen, dass ich das also nicht übersetzen kann. Dafür ist der Text aber SEHR einfach. Patrick schildert mit schlichten Worten, was er sieht. Und ihr könnt versuchen, derlei Berichte möglichst breit zu streuen.


Genozid in der Ukraine: Augenzeuge berichtet


Vera Graziadei


6. Juli 2014


ICH INTERVIEWE EINEN AMERIKANISCHEN fOTOGRAFEN ÜBER SEIN LEBEN UNTERM BOMBENHAGEL

Ich rufe heute morgen den italienischen Schriftsteller Christian Malaparte an, der in Kramatorsk mit dem amerikanischen Fotografen Patrick Lancaster ist. In den vergangenen fünf Tagen leben sie unter den schweren Bomben- und Artillerieangriffen seitens der ukrainischen Armee. Patrick hat eine Menge Beweise, dass die Kiew-Armee zivile Ziele wie Wohnhäuser bewusst aufs Korn nimmt, wodurch grobe Verbrechen begangen werden.

Vera: Wie geht es dir und Christian dort?

Sonntag, 6. Juli 2014

Südafrikas massiver Streik in Bildern


Ihsaan Haffejee
5. Juli 2014


Etwa 220 000 Technik- und Metallarbeiter von Südafrikas größter Gewerkschaft haben einen unbegrenzten Streik um Löhne begonnen, der größte in der Geschichte des Landes.

Mitglieder der Nationalen Union der Metallarbeiter Südafrikas (NUMSA) sagten, sie würden nicht von ihrer 15 % Lohnerhöhung abweichen. Am Dienstag marschierten die NUMSA und mehrere kleinere Gewerkschaften durch verschiedene Städte, darunter Cape Town, Johannesburg und Durban. Es gab keine Berichte von Gewalt, nur über Zwischenfälle von Vandalismus und Klagen über Drohungen.
NUMSA, einst ein fester Alliierter der AMC herrschenden Partei, hat bei den Wahlen im Mai ihre Unterstützung für Jacob Zumas Partei zurückgezogen und für eine neue Partei plädiert, die für die Armen da ist. Der Streik begann nur Tage, nachdem die Arbeiter im Platin-Gürtel ihren 5-monatigen Streik beendeten, denen die NUMSA eine Glückwunschbotschaft schickte "den mutigen Bergarbeitern für die Gewinnung einer entscheidenden und historischen Beilegung im Platin-Gürtel".

Dieser Erfolg "ist nicht nur ein Sieg für die Bergarbeiter, sondern für die Arbeiter in Südafrika als Ganzes", hieß es in der Erklärung.
 
Der größte Streik in der Geschchte des Landes

Der Streik ist unbefristet

Hunderttausende auf den Straßen

Technik- und Metallarbeiter


Es gab keine Gewalt


Arbeiter wollen nicht weniger als 12-15 % akzeptieren

Die Arbeiter versammelten sich in den Stadtzentren


Die Streikenden legten Johannesburg still

NUMSA nannte den Streik der Platin-Arbeiter ein Vorbild für alle Arbeiter
NUMSA - einst der stärkste Verbündete des ANC

 Quelle - källa - source

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