Thierry Meyssan
15. September 2012
Die Verbreitung im Internet des Trailers eines Films, Die Unschuld der Moslems, hat Demonstrationen in der ganzen Welt verursacht und zum Mord des US- Botschafters in Libyen und drei seiner Mitarbeiter in Bengasi geführt.
Auf den ersten Blick können diese Ereignisse in die lange Linie gefügt werden, die von Salman Rushdies Satanischen Versen zu den Koran-Verbrennungen von Pastor Terry Jones führen. Nichtsdestoweniger unterscheiden sich diese neuen Angriffe von anderen Zwischenfällen dadurch, dass der Film sich nicht an ein westliches Publikum wandte, sondern allein als Instrument der Provokation von Moslems gedacht war.
In politischen Begriffen kann die Affäre von zwei Seiten analysiert werden: aus der taktischen Perspektive als eine anti-US-Manipulation oder aus der strategischen Perspektive als ein psychologischer anti-Moslem Angriff.
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Sonntag, 16. September 2012
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