Martin Plaut
12. Oktober 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
| Sylvia Vollenhoven |
Die Geschichte ist in etwa diese. Während der Apartheid-Ära waren mehrere südafrikanische und ausländische Banken in Geschäfte verwickelt unter Umgehung der Sanktionen, die von der internationalen Gemeinschaft der Apartheid auferlegt wurden.
Einige – darunter eine, die jetzt ABSA heißt – gerieten in Schwierigkeiten und wurden von der Reserve Bank gerettet. So weit so gut.
1994 kommt der ANC an die Macht unter Nelson Mandela und beginnt, sich die Bücher anzusehen, nur um festzustellen, dass diese Geld immer noch aussteht.
Man fragt eine britische Nachforschungs-Firma, sich die Sache anzuschauen. Die Firma Ciex entdeckt, dass Abermillionen der südafrikanischen Regierung geschuldet sind.
Tatsächlich werden der Reserve Bank laut dem investigativen Magazin 'Noseweek' in Kapstadt folgende Summen geschuldet: