Einar Schlereth
25. Januar 2016
Diese US-trainierte Figur Guy Philippe ist nicht nur entschieden gegen den Abgang von Martelly und gegen den Kampf des Volkes für saubere Wahlen, sondern droht obendrein den Norden Haitis abzutrennen. Ézili schreibt: „Dies ist keine zufällige Augenblicksidee, sondern passt genau in die Pläne der US/EU, die Haitis Reichtümer, die vor allem in der Gebirgskette im Norden konzentriert sind, an sich reißen wollen. Zu dem Zweck haben die USA in der vergangenen 6 Monaten etwa 129 000 Flüchtlinge aus der Dominikanischen Republik in den Norden zusammengedrängt.“ Dort liegen z. B. auch die Goldgruben, für die Hillarys Filius die Abbaurechte erhielt, als sie Außenministerin war.
Diese rassistische Politik der Dominikanischen Republik (DR) wurde, wenn nicht direkt 'erfunden', so doch von den USA unterstützt und in keiner Weise verurteilt, obwohl es sich um Menschen handelte, die ursprünglich vom Imperium in die DR als Platagenarbeiter eingeschleppt wurden und seit Jahrzehnten dort lebten.
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| Präsident Aristide |
Das Problem ist allerdings, dass Guy sich auf der Flucht befindet und unauffindbar ist. Doch das soll glauben, wer will, aber ich nicht. Wenn er diese offenbar echte Erklärung veröffentlicht hat, dann ist er wohl am Leben.
