Gestern schickte mir Stefan Lindgren seine neue 'Ryska Posten Nr.31' mit einer Reihe interessanter Artikel. Erwartungsgemäß sind die Nachrichten überwiegend nicht so gut
wegen der Krise in China. Positiv finde ich, dass trotzdem die
Allianz mit China weiter gestärkt wird und dass Griechenland
ausnahmsweise sich auf die Hinterfüße gestellt hat und den USA
trotzte, den Luftraum für russische Flugzeuge mit Hilfsgütern für
die notleidende syrische Bevölkerung zu schicken. Aber die USA
können die ekelhaftesten Maßnahmen ergreifen, sie sind und bleiben
unsere besten Freunde, nicht wahr?
Absolut unverständlich ist mir,
weshalb Putin Freihandelszonen an der Ostküste gefördert und
zugelassen hat, noch dazu mit den unten genannten Bedingungen. Wäre
es im Rahmen der BRICS geschehen, wäre es begreiflich. Aber so ist
das doch auch nur eine goldene Gelegenheit für die Imperialisten,
Agenten und finstere Elemente ins Land zu schleusen.
![]() |
| Freihafen Wladiwostok |
Stefan Lindgren
7. September 2015
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
PUTIN IN CHINA
Russlands Präsident Putin besuchte am Donnerstag Beijing, um bei der großen Militärparade aus Anlass des 70. Jahrestages des Weltkriegendes in China. Für Putin war dies eine weitere Gelegenheit, Moskaus östliche Achse vorzuweisen und seine trotzige Haltung gegenüber den Sanktionen des Westens und die westliche Unterstützung der Faschistischen Regierung in der Ukraine.
Aber jetzt ist Putins wichtigstes Ziel, die Situation zu stabilisieren, seit die chinesischen Börsen von einem starken Fall getroffen wurden. Dies zusammen mit der Rezession in Russland har zeitweilig zu einem verringerten Handel zwischen den beiden Riesen geführt. Die russischen Hoffnungen über große chinesische Investitionen sind zeitweise auf Eis gelegt worden.
