Jan Myrdal
13. Februar 2013
Kjell Albin Abrahamson ist
böse. Aber er diskutiert nicht. Er wird nur laut. Typisch für die
Jetztzeit.
Diderot schlug vor, dass
man in eine gewöhnliche Kneipe gehen solle, wenn man Zank studieren
will; in Schweden reicht es jetzt, ins Netz zu gehen und/oder die
üblichen Medien zu verfolgen. Aber es gibt Gründe, dass es wichtig
für einen sowohl intellektuellen und künstlerischen Leninpreis war.
(Ich schlug auch einen Robespierre-Preis vor. Den Anlass dafür
behandelte ich im Programmheft des Stadttheaters Göteborg im Herbst;
seine Menschenrechte kündigten die reformistischen Reformen nach dem
2.Weltkrieg an, die jetzt abgerissen werden.)
Zu Lenins Tod schrieb Hjalmar Branting* im Folkets Dagblad vom 22. Januar 1922:
Zu Lenins Tod schrieb Hjalmar Branting* im Folkets Dagblad vom 22. Januar 1922:
„Lenins Bedeutung für
die russische Revolution kann nicht überschätzt werden. Er hat
eine große historische Tat vollbracht durch seinen rücksichtslosen
Kampf, den alten Dreck auszumisten. Lenins Tat wird immer als eine
der bedeutendsten in diesen aufgewühlten Zeiten dastehen, bedeutend
in seiner Geradlinigkeit und seiner rücksichtslosen Liebe zur
sozialen Revolution.“