Einar Schlereth
28. September 2015
In der Tat erschallt schon dieser
Ruf, der sofort im Netz aufgegriffen wurde. Eigentlich kein
Wunder nach Putins
geschicktem Schachzug, der dazu führte, dass die Leute in Moskau
schon Schlange stehen, um mit dem ach so isolierten Putin zu reden.
Selbst Steinmeier und Merkel wollen mit ihm reden, Gabriel und CSU
machen Knickse, nur Washington erkennt nicht die Zeichen an der Wand,
denn dort scheint es rein gar niemanden mehr zu geben, der noch eines
vernünftigen Gedankens fähig ist. Obama will zwar auch mit Putin
reden, aber vorerst sind ihm nur ein
paar Pöbeleien eingefallen, was deutlich zeigt, auf welchem
Niveau seine „Gedanken“ sich bewegen. Nachdem der Westen die
Karre in Syrien gründlich in den Dreck gefahren hat, mit Hilfe der
reaktionärsten Fundamentalisten-Regime im Nahen Osten, hat Putin
einen vernünftigen Ausweg gezeigt, der tatsächlich in manchen
Hirnen etwas bewegt hat.
Dass die Kanaillen Netanyahu, Abbas und – Erdogan, ja der auch – schnurstracks nach Moskau flitzten, ist verständlich, denn die sehen ihre Felle davonschwimmen. Abbas und Erdogan hatten außerdem einen legitimen Anlass – die Neu-Einweihung der größen Moschee Russlands und Europas. Danach kamen Erdogan und Putin zur Sache. Offenbar ist es Putin gelungen, Erdogan mit seinen Argumenten auf bessere Gedanken zu bringen, als Assad stürzen zu wollen. Vielleicht ist er ja auch selber auf die Idee gekommen, dass noch mehr Millionen Flüchtlinge im eigenen Land nicht vorteilhaft wären. Und seine Idee von einer no-fly-Zone über Nordsyrien konnte er auch schnell begraben, angesichts der russischen Flieger auf der anderen Seite. Seine Retour-Kutsche an die Europäer, die Tore der Lager mit zwei Millionen Flüchtlingen aus dem gesamten Nahen Osten zu öffnen, für die er von den Europäern nicht einen Pfennig Hilfe erhielt, kann er nicht auf Dauer fahren. Ich kann mir sogar denken, dass Putin innerlich schmunzelte über diesen Geniestreich, der immerhin auch dazu beigetragen hat, dass die Dummköpfe im Deutschen Paradies plötzlich zum Nachdenken angeregt wurden. (Ähnlich sieht das im übrigen auch Israel Shamir in 'Russia Returns to the Middle East'.)
Dass die Kanaillen Netanyahu, Abbas und – Erdogan, ja der auch – schnurstracks nach Moskau flitzten, ist verständlich, denn die sehen ihre Felle davonschwimmen. Abbas und Erdogan hatten außerdem einen legitimen Anlass – die Neu-Einweihung der größen Moschee Russlands und Europas. Danach kamen Erdogan und Putin zur Sache. Offenbar ist es Putin gelungen, Erdogan mit seinen Argumenten auf bessere Gedanken zu bringen, als Assad stürzen zu wollen. Vielleicht ist er ja auch selber auf die Idee gekommen, dass noch mehr Millionen Flüchtlinge im eigenen Land nicht vorteilhaft wären. Und seine Idee von einer no-fly-Zone über Nordsyrien konnte er auch schnell begraben, angesichts der russischen Flieger auf der anderen Seite. Seine Retour-Kutsche an die Europäer, die Tore der Lager mit zwei Millionen Flüchtlingen aus dem gesamten Nahen Osten zu öffnen, für die er von den Europäern nicht einen Pfennig Hilfe erhielt, kann er nicht auf Dauer fahren. Ich kann mir sogar denken, dass Putin innerlich schmunzelte über diesen Geniestreich, der immerhin auch dazu beigetragen hat, dass die Dummköpfe im Deutschen Paradies plötzlich zum Nachdenken angeregt wurden. (Ähnlich sieht das im übrigen auch Israel Shamir in 'Russia Returns to the Middle East'.)
