Zur Abwechslung eine andere Stimme als immer nur meine. Hier etwa
Peter Koenig, aber Mike Whitney schreibt in etwa dasselbe in „Kerry's
Debacle in Vienna“ - wobei er im Gegensatz zu Koenig, der von
einem Erfolg Kerrys spricht, es ein Debakel nennt. Und er geht auch
auf die merkwürdige Entsendung von Obamas Spezialeinheiten in dem
Moment, wo Kerry in Wien verhandelt, ein. Was kein Zufall war, wie er
meint, sondern eine Drohung gegen Russland, sich nicht einzumischen, wenn
Obama längs der türkischen Grenze eine Sicherheitszone einrichten
will.
Außerdem kann man sich fragen, wieso Russland, China und Iran
sich mit 16 Gegnern (USA und alle Lakeien) an einen Tisch setzen. Sie
könnten doch auch alle ihre Freunde einladen.
Von einem Erfolg der Wahlen in der Türkei zu sprechen, halte ich
auch für problematisch. Der wurde durch einen Hitler ähnlichen
Terror wie 1933 erzielt. Das hätte er nicht übersehen dürfen.
Wie absolut uninteressiert am Frieden die USA ist, zeigt auch, wie
sie jetzt die Friedensgespräche zwischen China, Japan und Südkorea,
die auf Chinas Initiative zurückgehen, zu torpedieren versucht. Sie
sind einfach friedensunfähig, wie Rolf Winter in seinem Buch 'Ami go
home' schrieb.
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| Abby Martin über False Flag Operationen |
Peter Koenig
3. November 2015
Washington ist ziemlich erfolgreich in den vergangenen Wochen gewesen in seiner böswilligen Umarmung Syriens. Denkt nur, wie Kerry in einer von der Propaganda ausgemalten Goodwill-Geste am vergangenen Freitag, den 30. Oktober die Wiener Friedenskonferenz ankurbelte. Die Ergebnisse sind nicht eindeutig bis auf weitere Gespräche in Genf, aber es gibt kein „Assad muss gehen“ mehr, sondern das Zugeständnis, dass „Assad Teil einer Übergangsregierung“ sein wird“. Wieso eine ausländisch erzwungene Übergangsregierung? Übergang scheint ein Propaganda-getränktes fait accompli zu werden.
