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Mittwoch, 3. April 2019

«Wie USA ‘Scheißloch’-Länder schafft», erklären Cynthia McKinney und Abby Martin

Einar Schlereth

3. April 2019

Diese beiden Frauen hat Amerika nicht verdient. Dabei hatten die Amerikaner 2008 die Chance gehabt, eine von ihnen - Cynthia McKinney –  als Vertreterin der Grünen zur Präsidentin zu wählen. Aber das Volk ging Obama auf den Leim und Cynthia bekam 0,25 % der Stimmen. Es hat wie immer ins Klo gegriffen. Es bekam einen Kriegspräsidenten, der nicht nur indirekt Blut an den Händen hatte, sondern auch direkt als Drohnen-Killer sich mit Blut besudelte und noch stolz darauf war. 

Im Vergleich könnt ihr hier mal einen Blick auf die Wikipedia werfen, um die Leistungen dieser Frau würdigen zu können. Sie saß mehrfach im Parlament und im Senat und kämpfte entschlossen gegen jeden der ungerechtfertigten Kriege, die von Washington permanent losgetreten wurden. Cynthia hat Verfahren zur Amtsenthebung von George W. Bush, Dick Cheney und Condoleezza Rice eingeleitet. Sie trat ständig für die Menschenrechte ein, für die Beendigung der Irak- und Afghanistankriege und den Abzug der Truppen. Sie forderte auch eine unabhängige Untersuchung von 9/11.

Zweimal hat McKinney mit den Schiffen «Dignity» und «Spirit of Humanity» und in Begleitung sehr bekannter Persönlichkeiten, versucht, den im größten KZ der Welt eingekerkerten Palästinensern in Gaza Hilfe zu bringen, was mit Gewalt von dem Zionistenpack verhindert wurde.


Nun hat Cynthia McKinney ein Buch veröffentlicht: «Wie die USA ‘Scheißloch’-Länder schafft». Durch Verwendung des ordinären Begriffes hat Trump uns die Gelegenheit geboten, dem Volk die Realität der amerikanischen Außenpolitik zu erklären. Danny Haiphong hat für InformationClearingHouse eine ausführliche Rezension geschrieben, womit sie versucht, «die anti-Kriegs-Ideen in eine anti-Kriegs-Bewegung zu verwandeln».