Posts mit dem Label Überleben der Menschheit - Jay Janson - Strafverfolgung - sinnvoll oder nicht - was sonst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Überleben der Menschheit - Jay Janson - Strafverfolgung - sinnvoll oder nicht - was sonst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 21. März 2014

Wenn die Menschheit überleben will, muss sie die US-Nato Genozide strafrechtlich verfolgen


Einar Schlereth
21. März 2014

Jay Janson erforscht die Geschichte der Völker, vor allem in Hinsicht auf das Elend, die Zerstörung ihrer Kultur, Ermordung ihrer Bewohner und Plünderung ihrer Reichtümer. Er hat mit Howard Zinn, Noam Chomsky und Ramsey Clark zusammen gearbeitet und in unzähligen Zeitschriften und alternativen Medien seine Sachen veröffentlicht (die Liste findet ihr hier unten in dem englischen Text).

Nun hat er eine Reihe von den übelsten Verbrechen in einer Reihe von Ländern zusammengestellt, die sehr lang ist. Ich empfehle euch, diese Liste aufzubewahren, um schnell darauf zugreifen zu können. Das ist nützlich, wenn man Kommentare, Flugblätter oder Artikel schreiben will. Ihr findet sie, wenn ihr weiter unten auf den Permalink klickt.

Jay Janson ist der Meinung, dass die Menschheit nicht überleben kann, wenn sie nicht dafür sorgt, dass alle diesen großen Gauner und Verbrecher vor Gericht gestellt werden. Das ist natürlich ein Traum der meisten von uns. Aber es ist ein Traum und noch dazu ein utopischer. Denn wie die Welt aussieht, lachen die Mächtigen sich einen Ast.

Ich habe dieses Problem mit meinem Freund Klaus Madersbacher, der die sehr lesenswerte Seite antikrieg.com (Gegen Krieg) macht. Und er anwortete: "Klagen sind äußerst beliebt bei Anwälten usw., bringen tun sie meistens gar nichts außer einem gewaltigen Zeitverlust, da sie teilweise sogar Aktivisten davon abhalten, selbst etwas zu tun (außer Geld für die Prozesse zu sammeln). Ich für meinen Teil halte absolut nix davon, auch nicht von den Prozessspektakeln, die von Zeit zu Zeit veranstaltet werden und vielleicht in "linken" Kreisen bejubelt werden, aber sonst null Wirkung bei niemandem erzielen." Da hat er wohl auch an den großen Prozess gedacht, der von dem früheren Präsidenten Malaysias Mahathir veranstaltet wurde. Die Reden von Mahathir waren eine einzige Philippika gegen Krieg von großer Schärfe, aber gebracht haben sie nichts. Da hat der Klaus Recht. Allerdings will ich gerne glauben, dass die Reden doch dem einen oder anderen die Augen einen Spaltbreit geöffnet haben. Denn es ist natürlich etwas anders, wenn angesehene Staatsmänner, Juristen, Intellektuelle den Krieg entschieden verurteilen, als wenn Hinz oder Kunz es tut.