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Dienstag, 24. Juli 2012

BBC: Nigerias billiger Tablet-Computer



Dieser Artikel ist in zweifacher Hinsicht interessant. Zum einen zeigt er, wie high-tech-Geräte immer zu wahnsinnig überhöhtem Preis in Afrika angeboten werden. Ich habe mal kurz gegoogelt und gefunden, dass hier in Schweden der iPad für 400$ verkauft wird. Die Afrikaner sollen bluten und am besten gar nicht an high-tech herankommen. Zum anderen wird  der Erfindungsreichtum gezeigt, der überall in Afrika entwickelt wird. In Ostafrika z. B. hat ein noch jüngerer Mann Lampen entwickelt, die über Solarzellen betrieben werden, die er aus Abfällen von Solarzellen-Fabriken herstellt. Oder ein anderer hat ein kleines Gerät entwickelt, das am Fahrrad, dem Hauptverkehrsmittel in Afrika, montiert wird, und beim Fahren die Batterien von Handys auflädt. Doch nicht nur in Afrika, sondern etwa auch in Indien werden Dinge gebastelt, die das Leben etwas leichter machen und auch der Umwelt zugute kommen.

Oluwatoyin Adepoju
22. Juli 2012

Nigerias Saheed Adepoju ist ein junger Mann mit einem großen Traum. Er ist der Erfinder von Inye, ein Tablet-Computer, der für den afrikanischen Markt konzipiert ist.
Laut Aussage des 29-jährigen Unternehmers ist das Hauptverkaufsargument für sein Gerät der Preis: 350$ (225£) statt 700 $ für einen iPad. Er glaubt, dass es von daher in Nigeria und im übrigen Afrika einen großen Markt geben kann, besonders unter Studenten.
Er hofft auch, dass er sein Tablet – das mit dem Operativsystem Google Android  läuft – auch an die nigerianische Regierung verkaufen kann und plant, dass es mindestens einen Computer in jedem örtlichen Regierungsgebäude geben soll.