Es ist doch ganz einfach: Wenn sämtliche Regierungen des Westens
mitsamt ihren Presstitutes wie getretene Straßenpinscher aufjaulen,
dann wird die richtige Politik verfolgt. Ist das so schwer zu lernen?
Das Ganze erinnert mich an das bürgerliche schwedische Recht,
demzufolge man sich strafbar macht, wenn man einem Dieb, der deine
Wohnung leergeräumt hat, die Sachen wieder abnimmt.
Von Nil Nikandrov
3. Mai 2012
Es war schon im vorhinein klar, dass Cristina Fernández de Kirchners Entscheidung, 51% der Yacimientos Petroliferos Fiscales (YPF), in der Spaniens Ölproduzenten-Flaggschiff Repsol die Majorität hatte, eine Flut von Verurteilungen im Westen hervorrufen würde.
Der Schritt wurde von ihr am 16. April angekündigt und darüberhinaus wurde auch innerhalb von Tagen bekannt, dass die Regierung Argentiniens es auch auf die YPF-Gas abgesehen hat.
Spanien und der Westen insgesamt sahen sofort Argentiniens Re- Nationalisierung als direkte Herausforderung an, zumal das Land ungestraft mit seinen Plänen fortfährt und andere Länder diesem Beispiel folgen könnten.
Man sollte daran denken, dass Lateinamerika das Epizentrum der neoliberalen Reformen gewesen ist, die in den 80-er Jahren über die Welt hinwegfegten.
