Stefan Lindgren
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
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| 'Samarkand'-Komplexe in Kaliningrad |
Russland rüstet für elektronische Kriegsführung
Russland hat neue
Installationen für elektronische Kriegführung (REB) getätigt, die
Samarkand heißen u. a. in Kaliningrad und Weißrussland, um
der wachsenden Bedrohung seitens der NATO zu begegnen.
16 Samarkand-Komplexe mit unterschiedlichen Typ-Bezeichnungen (U, SU-PRD-K2, PU-PRD-D) sind bereits in Archangelsk, Kaliningrad, Moskau, Murmansk, Nischni Novgorod, Primorsk sowie im Judischen Autonomen Oblast installiert worden.
Im vorigen Jahr wurde das REB-System ‘Samarkand’ und ‘Sver’ bei Russlands Nordflotte (mit Heimathafen u.a. Murmansk und St. Petersburg) eingeführt. Das System soll im November des nächsten Jahres voll ausgebaut sein.
Samarkand gibt radikal verbesserte Möglichkeiten, Radiosignale zu orten, aber nicht nur das, sondern kann auch taktische Kommunikationen im Fall einer Aggression stören. «Alles, was Signale sendet, wird gestört.» sagt der Experte der Webzeitung Vzgljad. Laut Viktor Murachovski Mitglied des Expertenrates für Russlands Militärindustriellen Komplex, dedeuten die neuen russischen Systeme, dass die führerlosen Flugzeuge, die Drohnen ihre Bedeutung verlieren, besonders auf den Frequenzen, wo sie nicht via Satellit gelenkt werden können.
Dass Russland fortgeschrittene Ressourcen für die radio-elektronische Kriegsführung hat, musste die US-Armee u. a. In Syrien und im Schwarzen Meer erfahren.
16 Samarkand-Komplexe mit unterschiedlichen Typ-Bezeichnungen (U, SU-PRD-K2, PU-PRD-D) sind bereits in Archangelsk, Kaliningrad, Moskau, Murmansk, Nischni Novgorod, Primorsk sowie im Judischen Autonomen Oblast installiert worden.
Im vorigen Jahr wurde das REB-System ‘Samarkand’ und ‘Sver’ bei Russlands Nordflotte (mit Heimathafen u.a. Murmansk und St. Petersburg) eingeführt. Das System soll im November des nächsten Jahres voll ausgebaut sein.
Samarkand gibt radikal verbesserte Möglichkeiten, Radiosignale zu orten, aber nicht nur das, sondern kann auch taktische Kommunikationen im Fall einer Aggression stören. «Alles, was Signale sendet, wird gestört.» sagt der Experte der Webzeitung Vzgljad. Laut Viktor Murachovski Mitglied des Expertenrates für Russlands Militärindustriellen Komplex, dedeuten die neuen russischen Systeme, dass die führerlosen Flugzeuge, die Drohnen ihre Bedeutung verlieren, besonders auf den Frequenzen, wo sie nicht via Satellit gelenkt werden können.
Dass Russland fortgeschrittene Ressourcen für die radio-elektronische Kriegsführung hat, musste die US-Armee u. a. In Syrien und im Schwarzen Meer erfahren.
Vzgljad.ru 28/10
Das Kvartett in Istanbul
Am 27. Oktober hatte
Präsident Putin Gespräche über Syrien in Istanbul. Das Treffen
fand in einem neuen Format staat – mit den Führern der Türkei,
Deutschlands und Frankreichs.
Das Gespräch dauerte drei Stunden und mündete in eine Resolution, die festlegt, dass die syrische Krise nur auf politischem Weg gelöst werden kann. Ein Weg dazu muss sein, dass laut den Vieren ein Verfassungsrat gebildet wird vor dem Jahreswechsel, um eine neue Verfassung auszuarbeiten. Frankreichs Emmanuel Macron betonte jedoch, dass nur das syrische Volk selbst entscheiden kann, wie die künftige Führung des Landes aussehen soll. Die Frage über die Zukunft von Präsident Assad wurde gar nicht diskutiert.
Die Flüchtlingsfrage wurde jedoch diskutiert. Die Türkei hat 4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen und Deutschland eine Million. Aber jetzt hat die Rückkehr eingesetzt. Ein Beispiel ist Idlib – ca. 80 000 Menschen sind heimgekehrt, seit die demilitarisierte Zone eingerichtet wurde.
Deutschland hob Idlib hervor als Vorbild durch die Abwesenheit der syrischen Regierungstruppen. Russland behält sich aber das Recht vor, die syrische Regierung zu unterstützen, wenn Terroristen aus der Idlib-Zone Provokationen verüben. In den vergangenen zwei Monaten hat das russische Militär 50 bewaffnete Drohnen nahe der Basis Hmeomim abgeschossen.
Der UN-Gesandte für Syrien, Stefan de Mistura, erklärte nach dem Treffen, dass das Treffen sehr nützlich war.
Das Gespräch dauerte drei Stunden und mündete in eine Resolution, die festlegt, dass die syrische Krise nur auf politischem Weg gelöst werden kann. Ein Weg dazu muss sein, dass laut den Vieren ein Verfassungsrat gebildet wird vor dem Jahreswechsel, um eine neue Verfassung auszuarbeiten. Frankreichs Emmanuel Macron betonte jedoch, dass nur das syrische Volk selbst entscheiden kann, wie die künftige Führung des Landes aussehen soll. Die Frage über die Zukunft von Präsident Assad wurde gar nicht diskutiert.
Die Flüchtlingsfrage wurde jedoch diskutiert. Die Türkei hat 4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen und Deutschland eine Million. Aber jetzt hat die Rückkehr eingesetzt. Ein Beispiel ist Idlib – ca. 80 000 Menschen sind heimgekehrt, seit die demilitarisierte Zone eingerichtet wurde.
Deutschland hob Idlib hervor als Vorbild durch die Abwesenheit der syrischen Regierungstruppen. Russland behält sich aber das Recht vor, die syrische Regierung zu unterstützen, wenn Terroristen aus der Idlib-Zone Provokationen verüben. In den vergangenen zwei Monaten hat das russische Militär 50 bewaffnete Drohnen nahe der Basis Hmeomim abgeschossen.
Der UN-Gesandte für Syrien, Stefan de Mistura, erklärte nach dem Treffen, dass das Treffen sehr nützlich war.
Vesti nedeli 28/10
Ein toter Lauf in Georgien
Bei der georgischen
Präsidentenwahl hat sich das Ergebnis der beiden führenden
Kandidaten um weniger als 1 % unterschieden und daher muss es eine
zweite Wahl geben. Die Wahlteilnahme betrug nur 46,7 Prozent.
Gegeneinander sind zwei frühere Außenminister angetreten aus der Zeit von Mechail Saakasjvili an der Macht – der jatzt «unabhängige» Salome Surabisjvili gegen Grigol Vasjadze von der Oppositionspartei «Vereinte nationale Bewegung». Surasbisjvili, der in Frankreich geboren ist, wird von der Partei «der Georgische Traum – ein demokratisches Georgien» unteerstützt, sowie vom Milliardär Bidzina Ivanisjili (von Forbes auf 4,8 Mrd. $ geschätzt).
Der «Georgische Traum» gewann 2012 zum ersten Mal die Parlamentswahl, 2013 gewann ihr Präsidentenkandidat Georgij Margvelasjvili und 2016 gewann sie abermals die Parlamentswahlen.
Aber die Opposition hat nicht aufgegeben. Vasjadze wird von dem Block «Stärle in der Einheit» gestützt, die aus 10 Oppositionsparteien besteht.
Gegeneinander sind zwei frühere Außenminister angetreten aus der Zeit von Mechail Saakasjvili an der Macht – der jatzt «unabhängige» Salome Surabisjvili gegen Grigol Vasjadze von der Oppositionspartei «Vereinte nationale Bewegung». Surasbisjvili, der in Frankreich geboren ist, wird von der Partei «der Georgische Traum – ein demokratisches Georgien» unteerstützt, sowie vom Milliardär Bidzina Ivanisjili (von Forbes auf 4,8 Mrd. $ geschätzt).
Der «Georgische Traum» gewann 2012 zum ersten Mal die Parlamentswahl, 2013 gewann ihr Präsidentenkandidat Georgij Margvelasjvili und 2016 gewann sie abermals die Parlamentswahlen.
Aber die Opposition hat nicht aufgegeben. Vasjadze wird von dem Block «Stärle in der Einheit» gestützt, die aus 10 Oppositionsparteien besteht.
Rbc.ru 27. und 29./10
Atomwaffenabkommen zerrissen
Aber dazu habe ich schon
mehrere Sachen auf meinem Blog liegen.
