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Donnerstag, 7. August 2014

ITALIENISCHE INTELLEKTUELLE FORDERN NÜRNBERGER TRIBUNAL FÜR ISRAEL


Endlich kommt zumindest in Italien Bewegung in die Intellektuellen. Diese Gruppe tut, was seit Jahren tausende Intellektuelle in ganz Europa sich selbst, der Welt und dem unschuldigen palästinensischen Volk schuldig gewesen wären: sie fordert, die Verbrecher in Tel Aviv, die von heute und gestern, und den Staat insgesamt, vor einem internationalen Tribunal anzuklagen und entsprechend zu verurteilen. Es ist hiermit ein Anfang gemacht, der vielleicht den Stein ins Rollen bringt. 60 Jahre Vertreibung, Unterdrückung, Mord, Totschlag, ethnische Säuberung hätte es niemals gegeben, wenn die Mitmenschen der Palästinenser ihr Rechtsempfinden vor der imperialen Gehirnwäsche bewahrt hätten.

WIR KLAGEN AN

Wir, die Unterzeichneten dieses Appells, erschüttert durch die laufenden Ereignisse im "Gaza-Streifen",

klagen die gegenwärtigen in Israel Herrschenden an, dass sie in der Konfrontation mit dem palästinensischen Volk eine Politik führen im Zeichen des kolonialen Expansionismus, der ethnischen Reinigung, der Massaker;

klagen die vorigen in Israel Herrschenden an, ein Volk des Bodens, der Güter und der Erinnerung beraubt zu haben, das seit Jahrtausenden in Palästina lebt;

wir klagen die israelische Armee an und alle hohen Offiziere der bewaffneten Kräfte des Staates, zu infamsten Methoden des Kolonialismus gegriffen zu haben (die nicht von ungefähr vom Dritten Reich geerbt wurden) und verbotene Waffen einzusetzen, die durch internationale Abkommen verboten sind, und sich aufzuführen wie eine koloniale Besatzungsmacht, die Palästinenser wie Untermenschen behandelt, sie vertreibt und aus geringstem Anlass zu eliminiert;