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Samstag, 30. November 2019

Der Bollvianische Coup und die Indianischen Krieg am Thanksgiving Day


Schaut euch das an – vor allem ihr alle dort in ‘Latein’ - Amerika, die immer noch unter dem Joch der weißen ultra-rechten christlichen Faschisten leben (mit vielen waschechten NAZIS darunter), meine Freunde in Ecuador, Venezuela, in Bolivien, Peru, Chile, Brasilien, Argentinien und Paraguay, seht es euch genau an, was diese Lumpen alle unter Demokratie verstehen: Mord und Totschlag, weil ihr keine Menschen für sie seid, weil sie euch in die Hölle wünschen, hört nicht auf sie, wenn sie mit ihrem falschen Lächeln und dem lieben Jesulein kommen. Jagt sie aus eurem Haus, aus eurem Land, denn sie sind es, die ihr Menschsein in den Jahrhunderten der Unterdrückung, der Willkür, der Gewalt, des Stehlens, Plünderns und Raubes, des Mordens und Folterns längst verloren haben. Seht Evo an, der versuchte, eure Würde, eure Kultur, eure Sprache, eure Lieder, eure Geschichte zurückzugeben, der glaubte, friedlich und mit guten Worten eine echte Gemeinschaft aller Bürger herstellen zu können. Sie haben darauf gepfiffen, diese elenden Rassisten, und sie werden immer darauf pfeifen.Sie wollen euren Reichtum und eure Arbeitskraft und sonst nichts. Ihre Gier ist nicht zu sättigen, sie wollen euren Reichtum, alles, nicht einen Teil – sie wollen alles.



Der Bolivianische Coup und die Indianischen Kriege
                         am Thanksgiving Day


Von Finian Cunningham

28./29. November 2019, 2019



Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Trauer um die Toten

In abscheulicher Weise ist es passend, während die USA in dieser Woche ihren jährlichen Erntedankfesttag feiert, die indigene Bevölkerung Boliviens, durch einen von den USA unterstützten Putsch in der Andennation abgeschlachtet wird.

Als der ehemalige Präsident Evo Morales am 10. November durch orchestrierte, massive Straßengewalt aus dem Amt gejagt wurde, begrüßte US-Präsident Donald Trump es als "einen großen Tag für die Demokratie". Was Trump meinte, war "ein großer Tag für die Plutokratie". Das neue Regime in Laz Paz besteht aus den alten weißen Kolonialisten, das wieder an der Macht ist und die Gewinne, die nach 14 Jahren progressivem Sozialismus und Demokratie für die indigene Mehrheit der Bolivianer erzielt wurden, wieder abschafft.

Der Putsch wurde durch Washingtons Verleumdung von Morales' Wiederwahl am 20. Oktober und durch faschistische Paramilitärs unter der Leitung von bolivianischen Oligarchen, die in Washington gut vernetzt sind, begünstigt, wie Max Blumenthal und Ben Norton belegen.

Die bolivianischen Oligarchen und ihre Anhänger sind für einen ultra-rechten christlichen Fundamentalismus, der die indigene Kultur als heidnisch herabsetzt. Der gewalttätige Rassismus gegenüber der indigenen Mehrheit kam zu Ausdrcuk durch die selbsternannte "Interimspräsidentin" Jeannie Anez, die wie andere Oligarchen auch die indigene Persönlichkeiten die einheimische und weitgehend arme Bevölkerung als "satanisch" verteufelte.

Die Übernahme Boliviens dreht sich sowohl darum, die Kontrolle über den Reichtum des Landes - Erdgas und Mineralien – an sich zu reißen wie auch um rassistische Rache an der einheimischen indischen Bevölkerung, die es wagte, das Land unter Morales' Führung zum Wohle der armen Mehrheit zu regieren.

Morales wurde gewarnt, dass er, wenn er aus dem Exil in Mexiko zurückkehrt, wegen Terrorismus inhaftiert wird.