Stefan Lindgren
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Putin zum Syrienangriff
Am 14. April richtete die USA zusammen mit ihren Alliierten einen Raketenangriff gegen die Streitkräfte und die zivile Infrastruktur der Arabischen Republik Syrien. Ohne Erlaubnis des UN-Sicherheitsrates, im Widerspruch zur UN-Satzung und ihren Normen und Prinzipien wurde eine Aggressionshandlung gegen einen souveränen Staat begangen, der an der Spitze des Kampfes gegen den Terrorismus steht.
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| Die Syrer feiern ihren Sieg über die US-Attacke |
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat ihre Spezialisten geschickt, um alle Umstände zu untersuchen. Aber eine Gruppe von westlichen Ländern nonchalierten dies in zynischer Weise und griffen zu militärischen Maßnahmen, ohne das Resultat der Untersuchung abzuwarten.
Russland verurteilt ernsthaft den Angriff auf Syrien, wo russische Soldaten der legitimen Regierung im Kampf gegen den Terrorismus helfen. Durch ihre Maßnahmen verschlechtert die USA noch mehr die humanitäre Katastrophe, verursacht noch mehr die Leiden der Zivilbevölkerung, schaut bei den Terroristen zwischen den Fingern, die seit sieben Jahren das syrische Volk plagt und verursacht eine neue Flüchtlingswelle aus der Region und dem Land.
Die gegenwärtige Eskalation der Situation in und um Syrien ist verheerend für das ganze System der internationalen Beziehungen. Die Geschichte wird Washington das blutige Eingreifen in Jugoslawien, Irak und Libyen auf das Schuldkonto legen.
Russland hat eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, um die Maßnahmen der USA und ihrer Alliierten zu diskutieren. Die Westmächte haben dieses Mal sorgfältig vermieden, ihre Volksvertreter zu befragen. Nur 28 % der Briten unterstützen in Untersuchungen den Angriff.
Donald Trump hat effektiv den Kongress umgangen, obwohl das zu einem Punkt in einem Bundesprozess gegen ihn werden kann.
Bereits im Herbst zeigten Gallup-Untersuchungen, dass die Völker der Welt weitaus größeres Vertrauen in Putin als in Trump setzen. Der Vorsprung wird sich nicht verringern nach dem amerikanisch-britisch-französischen Schauspiel am Wochenende.
«Die Hoffnung liegt jetzt bei Putins Vernunft», erklärte die deutsche Fernseh-Station ZDF nach dem Angriff der drei Westlichen Länder.
Kremlin.ru 14/4, gallup-international.com
Schweden stimmte für den Angriff
Die
Abstimmung über den russischen Vorschlag, das Verbrechen der USA,
Frankreichs und Englands gegen die UN-Satzung zu verurteilen, wurde
von den drei Angreifer-Ländern und fünf Mitläuferstaaten –
Elfenbeinküste, Kuwait, Holland, Polen und Schweden –
niedergestimmt.
[Das
sog. Neutrale Schweden in feinster Gesellschaft. Kotz. D. Ü.]
ria-novosti,
regeringen.se 14/4
Der
massive Raketenangriff der USA, Frankreichs und Englands gegen Syrien
am Sonnabend Morgen wird von der russischen Militärführung als
Versagen bezeichnet.
Über 70 % der abgefeuerten Marschflugkörper wurden glücklicherweise von der syrischen Luftverteidigung abgeschossen, gab Generaloberst Sergej Rudskoj bekannt.
Die ihr Ziel erreichten – einige Flugplätze und ein Forschungszentrum, das nach israelischen Flugangriffen vor mehreren Jahren evakuiert worden war – verursachten minimale Schäden. Rudskoj gab auf seiner Pressekonferenz detailierte Angaben.
Von vier Raketen gegen die Flugbasis Duvali wurden alle abgeschossen, gegen Dumeir alle 12, gegen Blei alle 18, Shairat alle 12, Mezze 5 von 9, Homs 13 von 16, während nur 7 von 30 Raketen gegen die Siedlungen Barza und Zjermani gestoppt werden konnten.
Laut dem Pentagon kamen alle Raketen ins Ziel. Die französischen Flugzeuge, eingesetzt in Macrons erstem Aggressionskrieg, hoben von Basen in Frankreich ab, aber erreichten nicht ihr vorgesehenes Ziel. Sie wurden vielleicht müde von dem langen Flug?
Über 70 % der abgefeuerten Marschflugkörper wurden glücklicherweise von der syrischen Luftverteidigung abgeschossen, gab Generaloberst Sergej Rudskoj bekannt.
Die ihr Ziel erreichten – einige Flugplätze und ein Forschungszentrum, das nach israelischen Flugangriffen vor mehreren Jahren evakuiert worden war – verursachten minimale Schäden. Rudskoj gab auf seiner Pressekonferenz detailierte Angaben.
Von vier Raketen gegen die Flugbasis Duvali wurden alle abgeschossen, gegen Dumeir alle 12, gegen Blei alle 18, Shairat alle 12, Mezze 5 von 9, Homs 13 von 16, während nur 7 von 30 Raketen gegen die Siedlungen Barza und Zjermani gestoppt werden konnten.
Laut dem Pentagon kamen alle Raketen ins Ziel. Die französischen Flugzeuge, eingesetzt in Macrons erstem Aggressionskrieg, hoben von Basen in Frankreich ab, aber erreichten nicht ihr vorgesehenes Ziel. Sie wurden vielleicht müde von dem langen Flug?
