Die zweite gute Nachricht kommt von Lizzie Phelan, die integre und tapfere englische Journalistin, die auch bis zum Ende in Tripolis im Hotel Rixos mit wenigen anderen unabhängigen Kollegen durchgehalten hat, bis sie von den Gaddafi-treuen Soldaten zu einem Rot Kreuz-Fahrzeug und in Sicherheit gebracht wurden. Ihre Webseite wurde im übrigen aus dem Internet entfernt. Von wem wohl? Sie hat ein Interview mit einem Mann des Grünen Widerstands in Libyen geführt (ich hänge es unten an, obwohl es von sehr schlechter Qualität ist), der ihr einige Einzelheiten erzählte. Er bestätigte, dass am 11.11.11 der Widerstand überall im Westen des Landes zugeschlagen habe. Die größten Kämpfe habe es in Zawiya, 45 km westlich von Tripolis gegeben, wo auch 3000 Gefangene der Rebellen befreit wurden. Überall seien wieder grüne Fahnen und Bilder von Gaddafi aufgetaucht.
Außerdem hat der Präsident von Niger, Mahamadou Issoufou, erklärt, dass man selbstverständlich den verfolgten Flüchtlingen aus Libyen Asyl gewähre, auch einem Sohn von Gaddafi. Daraufhin wurde er von dem Gangster Jibril beschimpft, der die Chutzpah hatte, Gaddafis Sohn einen Kriminellen zu nennen.