20. März 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| USA baut das THAAD-Raketen-System in Südkorea auf. |
Der US-Außenminister Rex Tillerson besuchte den chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Wochenende, und versprach mehr Kooperation, um die Spannungen zu reduzieren, die auf der koreanischen Halbinsel hochkochen. Nur einen Tag zuvor jedoch drohte Tillerson, dass die USA präventive Militärschläge gegen Chinas Alliierten Nordkorea führen würden, wenn „wir glauben“, dass es eine Gefahr für uns darstellt.
Was soll also gelten? Kooperation oder präventiver Krieg?
Gleichzeitig, als Tillerson scheinbar in Beijing einen freundlichen Ton anschlug, ließ Trump zuhause verlauten, dass „Nord-Korea sich schlecht benehme“ und dass China nicht genug getan habe, um ihm Zügel anzulegen.
Trumps Kommentare verärgerten China. Es antwortete, dass man in Wirklichkeit in den vergangenen Jahren sehr weit gegangen sei, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zwischen Nordkorea und dem amerikanischen Alliierten im Süden zu beruhigen, indem man ständig zum Dialog aufrief, was regelmäßig von den USA zurückgewiesen wurde und sie lieber rücksichtslos vorging.
