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Dienstag, 21. Juli 2015

Das sozialistische Argentinien hilft dem Volk im faschistischen Paraguay


Zwischendurch muss ich einfach einen positiven Artikel auflegen, bevor ich völlig durchdrehe. Die Geschichte wird von André Vltchek erzählt. Ihr müsst euch nicht daran stören, wenn er mit dem Begriff  'sozialistisch' sehr großzügig umgeht, aber er nennt halt jedes menschliche Verhalten sozialistisch, was andere schlicht als human bezeichnen würden; aber es ist ja nicht direkt falsch. Alle Sozialisten und auch alle Kommunisten sollten so handeln, wenn sie echt in der Wolle sind. Deswegen schaue auch ich mir lieber an, wie die Leute handeln, statt mir große Worte anzuhören.


André Vltchek
18. Juli 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Slum in Asunción
Einer der mächtigsten südamerikanischen Wasserwege – Fluss Paraguay – bildet die Grenze zwischen Argentinien und Paraguay, zwei Länder mit ähnlicher Kultur, aber diametral verschiedenen politischen Systemen. Argentinien ist sozialistisch mit freier Gesundheitsfürsorge und im wesentlichen freier Ausbildung. Es hat eine progressive Regierung. Es hat seine Gläubiger, die Weltbank und den IWF nachhause geschickt. Es hat seine Schulden nicht bezahlt, die von rechten und pro-westlichen Regierungen angehäuft wurden (Griechenland sollte Argentiniens Beispiel studieren und folgen). Es nähert sich zunehmend anderen sozialistischen lateinamerikanischene Ländern an und auch den nicht-westlichen Mächten wie Russland und China.