Diesen Brief muss ich einfach auflegen und zwar als leuchtendes Beispiel für Mut, den Mut, den man von jedem einzelnen Bürger eines jeden einzelnen Landes auf der Welt erwarten sollte. Besonders erfreulich ist es, dass dieser Brief von einem anglikanischen Geistlichen geschrieben wurde: Canon Barney Pityana, Professor, Vorsitzender der südafrikanischen Menschenrechtsorganisation, ehemaliger Mitarbeiter von Steve Biko. Wo haben wir einen Intellektuellen oder Priester oder was auch immer, der den Finger auf alle offenen Wunden des Landes legt, so dass es richtig weh tut? Abbau der Bürger- und Menschenrechte; Abwesenheit von einem Minimum an Empathie für die unteren Klassen, ob hier, in Südeuropa oder der Dritten Welt; Arschkriecherei bei den Mächtigen der Welt und Wegbereiter für Rassismus, Faschismus, Kriegshetze und Diktatur. Dieselbe Agenda wie in Südafrika. Die, die auf dem Boden liegen, müssen noch tiefer in den Dreck gestampft werden. Pityanas Brief wurde mit Begeisterung aufgenommen, wie man an den Reaktionen ablesen kann und an dem langen Artikel, den ich unten auch noch beifüge. Wie ihr sehen könnt, handelt es sich um sehr lange Texte, die ich beim besten Willen nicht übersetzen kann. Aber es lohnt sich, den Artikel notfalls mit Hilfe des Übersetzer- Werkzeugs durchzuarbeiten, um die Wahrheit darüber herauszufinden, was die "Hausneger"-Führung (wie sie im Brief genannt wird) aus Südafrika gemacht hat.
Letter to President JG Zuma by Revd Canon Barney Pityana
| Revd Canon Barney Pityana (Photo: Financial Mail) |
20 February 2013
Dear Mr Zuma
AN OPEN LETTER ON THE STATE OF THE NATION
I write this letter with a simple request: that you resign from all public office, especially that of President and Head of State of the Republic of South Africa.
I am, of course, aware that you have been re-elected President of the African National Congress, the majority party in our National Assembly. I am also aware that, in terms of our electoral system, that allows the ANC to present you as a candidate to the National Assembly and use their majority therein to put you in office, without much ado. It would also appear that by its recent vote the African National Congress has expressed confidence in your leadership. You can then understand that I am taking an extraordinary step, and I can assure you one that has been carefully considered, in asking for your resignation.