Hier ein Beispiel, wie gut die Schweden in ihrer Kriecherei sind und dass sie sich von den Deutschen nicht übertrumpfen lassen wollen. Zumindest hat sich Reinfeldt nicht hingestellt und gesagt: Das Internet ist für uns alle Neuland. Und das mit dem "Mittler zwischen allen Lagern" ist auch großenteils immer nur ein Mythos gewesen.
In Brüssel wurden Indizien enthüllt, dass Schweden als fleißiger Zuträger für NSA und GCHQ wirkt
heise online
Hartwig Bögeholz
7. September 2013
Was hatte Barack Obama am 4. und 5. September doch für einen angenehmen
Aufenthalt in Stockholm. Schweden hat eine eher kleine Bevölkerung,
Schweden liegt am Rande Europas – und erfreut sich deshalb jeder
Anerkennung. Umso mehr, da Obamas Besuchs der erste wirklich bilaterale
eines amtierenden US-Präsidenten war. Deshalb war im Vorhinein klar,
dass die schwedische Regierung keinerlei kritische Töne anschlagen
würde. Ganz im Gegenteil. Die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter
titelte: "Willkommen in den Mini-USA, Mr. Präsident."
All die weltweit tobenden Debatten um den NSA und seine Five-Eye-Allianz mit dem Juniorpartner GCHQ sowie den Geheimdiensten in Kanada, Australien und Neuseeland haben in Schweden kaum Wellen geschlagen. Zwar geriet in die Schlagzeilen, dass der E-Mail-Verkehr der Reichstagsabgeordneten über US-Server läuft, was womöglich überdacht werden sollte – das war aber auch schon alles. Doch schlagartig endete die Ruhe, als am Donnerstag in Brüssel ein Ausschuss des Europaparlaments tagte. Beim Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE) stand eine Anhörung zur Massenüberwachung von EU-Bürgern auf der Tagesordnung – aber Hektik in Schweden löste der Journalist und Spionageexperte Duncan Campbell aus.
All die weltweit tobenden Debatten um den NSA und seine Five-Eye-Allianz mit dem Juniorpartner GCHQ sowie den Geheimdiensten in Kanada, Australien und Neuseeland haben in Schweden kaum Wellen geschlagen. Zwar geriet in die Schlagzeilen, dass der E-Mail-Verkehr der Reichstagsabgeordneten über US-Server läuft, was womöglich überdacht werden sollte – das war aber auch schon alles. Doch schlagartig endete die Ruhe, als am Donnerstag in Brüssel ein Ausschuss des Europaparlaments tagte. Beim Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE) stand eine Anhörung zur Massenüberwachung von EU-Bürgern auf der Tagesordnung – aber Hektik in Schweden löste der Journalist und Spionageexperte Duncan Campbell aus.