Im ersten Absatz fehlt ein dritter Punkt: auch Franz Werfel war ein österreichischer Schriftsteller - habe ich glatt übersehen. Da hat Frau von Arndt also gerade mal einen deutschen Verfasser erwischt. Eine stramme Leistung. Zu meiner Zeit in der Schule hätte es geheißen: 100 mal schreiben - Es gibt mehr als einen deutschen Autor in der deutschen Zwischenkriegs-Literatur.
12. September 2016
Mit diesem Titel lockte Katarina von Arndt unter anderem auch mich heute (9.September 2016). Die deutsche Zwischenkriegs-Literatur ist ja riesengroß und man ist gespannt, wie sie das in ein paar Minuten packen will. Das Rätsel ist schnell gelöst. Sie spricht von drei deutschen Büchern, die in Schweden mit neuen Auflagen erschienen sind: Stefan Zweigs 'Memoiren', Franz Werfels 'die blassblaue Handschrift einer Frau' und Hans Falladas 'Tagebuch aus dem Gefängnis'. Alle drei Verfasser sind keine schlechten Autoren, aber erstens ist Stefan Zweig kein deutscher Schriftsteller sondern ein österreichischer Verfasser und zweitens kann man mit dem besten Willen der Welt sie nicht als repräsentativ für die deutsche Zwischenkriegs-Literatur ansehen.
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