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Freitag, 3. Februar 2012

SYRIEN – Der durchgesickerte Report der Beobachter der Arabischen Liga, der die Lügen der Medien in Bezug auf Syrien offenbart


Global Research ist ein Exemplar des Berichtes der Beobachter-Mission der Arabischen Liga zugespielt worden. Der umfangsreiche Report mit den Kommentaren von Michel Chossudovsky findet sich am Ende der von mir übersetzten Anmerkungen der Herausgeber von Global Research auf Englisch. Global Research konstatiert, dass die unabhängigen Medien "im großen und ganzen Recht" hatten. Ich will hinzufügen, dass wir in einem Punkt nicht ganz Recht hatten. Wir befürchteten, dass die Beobachter ihre im voraus gefertigten Berichte schon in der Tasche hätten. Gewiss, es gab Kreaturen, die "ihren Eid brachen" - nebenbei sei bemerkt, das Meineidige normalerweise auch nach bürgerlichem Recht hart bestraft werden - aber die Mehrheit der Beobachter ist ihrem Auftrag - unvoreingenommen die Fakten zu berichten - nachgekommen. Davon legt der Bericht Zeugnis ab.

Anmerkung der Herausgeber von Global Research


am 1. Februar 2012

Wir möchten unsere Lesern mit dem Bericht der Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien bekannt machen.
Der Bericht gibt die Existenz von „bewaffneten Einheiten“ zu, die am Töten von Zivilisten und Polizisten beteiligt sind und an der Durchführung von Terrorakten, die zu Aktionen der Regierungstruppen führten.
Der Bericht bezieht sich sowohl auf „bewaffnete Oppositionsgruppen“ als auch auf die „Freie Syrische Armee“, die beide, laut AL Mission an der willkürlichen Tötung von unschuldigen Zivilisten beteiligt sind.
In einigen Zonen haben diese bewaffneten Einheiten die syrischen Sicherheitskräfte und Bürger angegriffen, worauf die Regierung mit weiterer Gewalt antwortete. Am Ende bezahlen die Bürger den Preis für diese Aktionen mit Leib und Leben.
„In Homs, Idlib und Hama wurde die Mission Zeuge von Gewalttaten, die gegen die Armee der Regierung und Zivilisten begangen wurden, was zu mehreren Toten und Verletzten führte. Bespiele für solche Akte sind das Bomben eines zivilen Buses, wobei acht Personen getötet und mehrere verwundet wurden, sowohl Kinder als auch Frauen, sowie die Bombardierung eines Zuges, der Dieselöl transportierte. Bei einem anderen Vorfall in Homs wurde eine Polizeistation in die Luft gesprengt, wobei zwei Beamte getötet wurden. Eine Ölpipeline und einige kleinere Brücken wurden ebenfalls gesprengt.“
„Derlei Vorfälle umfassen das Sprengen von Gebäuden, Zügen mit Brennstoff, Fahrzeugen, die Dieselöl transportieren und Sprengattentate auf die Polizei, Mitglieder der Medien und Ölpipelines. Manche dieser Angriffe werden von der Freien Syrischen Armee und manche von den bewaffneten Oppositionsgruppen begangen.“
Die Mission bemerkte auch, dass laut ihrer Teams vor Ort, die Natur dieser Vorfälle und die Zahl der getöteten Personen und die Anzahl der Demonstranten von den Medien übertrieben würden.“
Der Bericht hob auch die Versuche hervor, die Mission und ihre Befunde zu diskreditieren:
„Arabische und ausländische Besuchergruppen bestimmter Medienorganisationen haben die Glaubwürdigkeit der Mission in Frage gestellt, weil diese Organisationen die Medien benutzen, um die Fakten zu verfälschen. Es wird schwierig sein, dieses Problem zu bewältigen, wenn es keine politische und mediale Unterstützung für die Mission und ihr Mandat gibt. Es ist nur natürlich, dass einige negative Vorkommnisse auftreten bei der Durchführung ihrer Aktivitäten, das genschieht nun mal bei solchen Missionen.
Von Bedeutung waren auch die Versuche von Beamten einiger AL Regierungen, verschiedene der Beobachter unter Druck zu setzen, damit sie „übertriebene Berichte der Ereignisse“ lieferten.
Einige Beobachter verstießen gegen ihre Pflichten und brachen den Eid, den sie geschworen hatten. Sie nahmen Kontakt mit Beamten ihrer Regierungen auf und gaben ihnen übertriebene Berichte von den Ereignissen. Jene Beobachter lieferten folglich ein trübes und unbegründetes Bild der Situation.
Von Bedeutung ist auch die Tatsache, dass die Mission bemerkte, dass friedliche Proteste von unbewaffneten Zivilisten gegen die Regierung nicht Ziel von Regierungsangriffen sind:
Führer von Gruppen [von Beobachtern] wurden Zeuge von friedlichen Demonstrationen sowohl von Regierungsanhängern als auch der Opposition an mehreren Orten. Keine dieser Demonstrationen wurden gestört, abgesehen von ein paar geringen Konflikten mit der Mission und zwischen Loyalisten und Oppositionellen. Dies führte nicht zu Opfern seit der letzten Berichterstattung vor dem Arabischen Minister-Komitee über die Situation in Syrien am 8. Januar 2012.“

Auch wenn die Mission nicht die ausländischen Mächte hinter den „bewaffneten Einheiten“ identifiziert, so zerstreut doch der Bericht die Lügen und Erfindungen der Mainstreammedien. Er bestätigt im großen und ganzen die Berichte unabhängiger Medien wie etwa die Berichterstattung von Global Research über den bewaffneten Aufstand in Syrien seit April 2011.

Hier folgen die Kommentare von Michel Chossudovsky (so weit ich sehen kann, bestehen die Kommentare von Chossudovsky aus Hervorhebungen wichtiger Textstellen. Die sind allerdings bei der Übertragung auf meinen Blog verloren gegangen. Wer sie sehen will, sollte zu dem Original gehen):