Die üble Behandlung der 'Indianer' (wie sie ja immer noch selbst in offiziellem Zusammenhang in den USA genannt werden) ist wahrlich keine Neuigkeit. Sie existierte von allem Anfang an. Was hingegen mich immer aufs Neue verblüfft, ist, dass die USA von Anfang an als Demokratie sich selbst darstellte als auch von der Welt als solche begriffen wurde. Die 'Roten' wurden auf der sozialen Skala noch unter den 'Schwarzen' angesiedelt. Wobei prinzipiell gilt, dass alle 'Farbigen' prinzipiell keine vollwertigen Menschen sind. Wie kann ein Volk mit solche einem Weltbild als demokratisch angesehen werden? Die Wurzel dieser schludrigen Verwendung des Begriffes 'Demokratie' liegt in der griechischen Geschichte, wo ja die 'demokratische' Gemeinschaft der Athener Elite als umfassende Demokratie aufgefasst wurde, von der allerdings der Pöbel und natürlich die große Menge der Sklaven ausgeschlossen war. Also war es nicht einmal formell eine Demokratie. Jedenfalls gelang es den USA durch geschickte Propaganda ihr Land als Demokratie, gar als vollkommenste Demokratie darzustellen. Daran wird sich nach Lage der Dinge auch so bald nichts ändern. Doch wäre es an der Zeite, dass die Welt die Realität erkennt: dass die USA ein faschistisches Land sind und immer waren.
Carey L. BironIPS
20. September 2012
Ein UN-Spitzenbeamter hat die allererste internationale Untersuchung über die Situation der indigenen Völker in den USA präsentiert und verlangte die Einführung einer neuen Politik und von Mechanismen, „um die bestehenden, tief verwurzelten Probleme, die sich auf historisches Unrecht beziehen, falscher Politik in der Vergangenheit und bestehende systemimmanente Barrieren“ anzugehen.
Auf Grund der Forschung in den USA im vergangenen Frühjahr hat James Anaya, der UN-Sonderbeauftragte für die Rechte indigener Völker, seinen Abschlussbericht dem UN Menschenrechtsrat (UNHRC) am Dienstag in Genf vorgelegt. Dies ist das erste Mal, dass die USA einer außenstehenden Körperschaft erlaubte, förmliche Recherchen anzustellen über die indigenen Gemeinschaften, ein besonders empfindliches Thema.