Man weiß wirklich nicht, wer schlimmer war: Madeleine Albright oder Hillary Clinton. Beide sind keine Frauen, sondern blutrünstige Ungeheuer. Und nun hat Hillary schon mit ihrem Wahlkampf begonnen, für den sie sich als super-Brutalo profiliert und sowohl Bush als auch Obama ausstechen will. Das traue ich der ohne weiteres zu. Lest im Original-Link unten auch die Kommentare. Es gibt viele Amerikaner, denen jetzt schon davor graust. Aber uns sollte es auch grausen.
Mark Weisbrot
30 September 2014
In einem neuen Leitartikel der Washington Post benutzt die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton eine Rezension von Henry Kissingers neuestem Buch "Welt-Ordnung", um ihre Vision für "die Aufrechterhaltung von Amerikas Führung in der Welt" darzulegen. Inmitten zahlreicher globaler Krisen forderte sie die Rückkehr zu einer Außenpolitik mit Zielsetzungen, Strategie und Pragmatismus. Sie verwies auch auf einige Beispiele ihrer politischen Wahl in ihren Memoiren "Hard Choices" (Schwere Wahl) und wie sie zu den Herausforderungen beitrugen, denen sich Barack Obama nun gegenübersieht.
Das Kapitel über Lateinamerika, insbesondere der Absatz über Honduras, ist eine starke Ursache für die Kindermigranten, die gegenwärtig in die USA strömen, ist jedoch weithin unbeachtet geblieben. In Briefen an Clinton und ihren Nachfolger, John Kerry, haben mehr als 100 Mitglieder des Kongress wiederholt vor der sich verschlechternden Sicherheitssituation in Honduras gewarnt, besonders seit dem Militärputsch 2009, der den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya stürzte. Wie der Honduras-Kenner Dana Frank in Foreign Affairs darlegt, hat die US-gestützte Regierung nach dem Coup "die Coup-Anhänger mit Spitzen-Ministerien belohnt", womit die Tür für noch mehr "Gewalt und Anarchie" geöffnet wurde.