Die Lage ist so gefährlich, dass ich noch einen
zweiten Bericht zu Venezuela auflege über eine Konferenz, die Mitte
September stattfand mit 200 Delegierten aus 60 Ländern, worüber man
hier natürlich keinen Pieps hörte. Ganz klar, weil es ein
„Weltweiter Dialog über Frieden, Souveränität und
Bolivarianische Demokratie“ war, wovon man ja hier absolut NICHTS
hören WILL.
Venezuela
will Frieden, Souveränität und die Bolivarianische Demokratie
Nino
Pagliccia
10.
Oktober 2017
Aus
dem Englischen: Einar Schlereth
Es gab Delegierte, die politische, soziale, religiöse und gewerkschaftliche Organisationen vertraten. Ich vertrat die ‚Kanadische Organisationsfront zur Verteidigung der Völker‘. Ich war einer von 7 Kanadiern.
Wir hatten die Gelegenheit, Leute der venezolanischen Verwaltung zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Darunter Nicolas Maduro, Jorge Arreaza, Minister für Auslands-Beziehungen und gegenwärtig Präsident der Nationalen Verfassungsversammlung und Adan Chávez, Bruder von Hugo Chávez, Internationaler Koordinator der Vereinigten Venezolanischen Sozialistischen Partei (PSUV).
Unter den internationalen Delegierten befanden sich Evo Morales, Präsident von Bolivien, der seines Landes aufrechte Solidarität mit Maduro teilte. Andere Delegierte waren Fernando Gonzlez, ehemaliger „Cuban Five“ Gefangener in den USA und Präsident von Kubas Institut für Völker-Freundschaft, Maria do Socorro Gomes, Präsidentin des Welt-Friedens-Rates, der Sohn des ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba aus dem Kongo und ein palästinensischer Delegierter, dessen Worte uns alle zu einer stehenden Ovation der Solidarität brachte.
Warum die Dringlichkeit und dieser weltweite Aufruf zu einem internationalen Treffen in Caracas?
