Dienstag, 18. Februar 2020

LARRY ROMANOFF Fortsetzungen I + II

Larrys Fortsetzungen über China, Coronavirus und Biowaffen werden heute am 18. Februar 2020 übersetzt und aufgelegt.

Sonntag, 16. Februar 2020

Die Krise in Syriens Idlib hat Türkei in die NATO-Sphäre zurückgebracht


Erdogan wedelt wie Trump wie ein Kuhschwanz hin und her. Auf solche Typen ist kein Verlass. Ihnen nachzugeben, deuten sie als Schwäche. Putin hätte ihm sofort nach Abschuss des Jets eine empfindliche Lektion erteilen müssen. Für ihn und sein Land wäre der Anschluss an den eurasischen Raum ohne Zweifel vorteilhaft gewesen. Aber seine Blödheit wird ihn teuer zu stehen kommen. Doch diese Misere geht auf Putins Konto, als er die enorm erfolgreiche Offensive nach Befreiung von Aleppo abbrach.


Paul Antonopoulos
13. Februar 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Syrien war der eigentliche Grund, weshalb die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA schelchter wurden, da letzere offen den syrischen Zweig der Kurdischen Arbeiter-Partei stützten, bekannt unter dem Namen Volksschutz-Einheiten (YPG), die von der Türkei als Terroristen gesehen werden. Obwohl die Türkei immer ein loyaler Alliierter und Mitglied der US-geführten NATO war, verbesserte der syrische Krieg die Beziehungen zwischen Ankara und Moskau, trotz einer anfänglichen Stockung, als die Türkei einen russischen Jet in Syrien 2015 abschossen, der zur Ermordung des Piloten durch einen türkisch-gestützten Terroristen führte. Russland verbesserte nicht nur die Beziehung durch den Verkauf des starken S-400 Raketen-Verteidigungssystems, sondern sympathisierte auch mit dem türkischen Sorgen mit der YOG und gesellten sich zur Türkei bei den Syrien-bezogenen Gesprächen im Astana und Sotschi-Format. Der S-400 Verkauf forderte den Zorn der NATO heraus und viele im politischen Establishment in Washington dachten daran, die Türkei aus dem Atlantik-Bündnis rauszuwerfen.

Es schien, dass durch die gestärkten Russisch-türkischen Beziehungen, die Türkei dem neuen multi-polaren Welt-System beitreten würden. Doch Ende Januar hatte Türkeis Präsident Erdogan einen Wutausbruch gegen Russland, weil er frustriert, dass angeblich «Russland sich nicht an Astana und Sotschi hält», da Moskau sich weigerte, seine syrischen Alliierten abzuhalten, die türkisch-gestützten Terroristen zu bekämpfen, die in Idlib im syrischen Nordwesten operierten.

Doch erlaubten die Astana- und Sotschi-Abkommen Operationen gegen Terror-Organisationen. Die syrische Armee kämpft gegen Al Qaida-Tochterorganisationen wie die turkistanische Islamische Partei und die Hayat Tahrir al-Sham.

Da Russland sich weigerte, seinen syrischen Alliierten im Stich zu lassen, eskalierte die Türkei die Situation in Idlib, indem sie tausende Soldaen mobilisierte, um illegal große Gebiete der Provinz zu besetzen. Der NATO-General-Sekretär Jens Stoltenberg vergeudete keine Zeit und verkündete nach der ersten Sitzung des Treffens der NATO- Verteidigungsminister auf der gestrigen Pressekonferenz, dass die NATO die Türkei in Idlib gegen Syrien unterstützen werde. Das geschah am selben Tag, als der US-Sonderbeauftragte für Syrien, James Jeffrey in einem Interview mit dem türkischen Nachrichtensender NTVsagte dass türkische Soldaten gegenwärtig in Idlib stationiert seien und das Recht hätten, sich zu verteidigen und dass Washington und Ankara ein gemeinsames geostrategisches Ziel in Syrien und Libyen hätten.

Da Russland und die Türkei tatsächliche sehr große unterschiedliche Auffassungen nicht nur in Idlib, sondern auch in Libyen haben, haben sowohl die NATO als auch die USA die Gelegenheit ergriffen, die Türkei fest zurück in ihr Lager und weg von Russland zu zerren und Ankara war überglücklich zu folgen. Denn die Türkei liegt in dem strategischen Raum in Eurasien, der als Brücke zwischen Ost und West dient, und kontrolliert gleichzeitig den Bosporus und die Dardanellen, wodurch sie einen großen Einfluss auf die Großmächte hat.

Samstag, 15. Februar 2020

Ansturm auf den Amazonas


Wir haben die Macht und ihr haltet das Maul!

Robert Hunziker
14. Februar 2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

So wird demnächst der endlose Regenwald assehen - gefressen von der USA.




In diesem Monat hat Brasiliens [selected D. Ü.] Präsident ein neues Gesetz erlassen zur Förderung von Bergbau, der Landwirtschaft und der Energie-Produktion im Land der Indigenen im Amazonas. Folglich wird private Entwickler und private hedge funds das Land besetzen und entwickeln, das die Heimat der indigenen Völker seit tausenden von Jahren war.

Unterdessen hat schon im ersten Jahr von Bolsonaro im Amt die Abholzung um 85% zugenommen. Und mehr wird noch folgen.
In jüngster Zeit hat es mehrere eingreifende Entwicklungen im Amazonas gegeben. Vor weniger als zwei Monaten haben die führenden Amazonas-Wissenschaftler Thomas Lovejoy (George Mason Universität) und Carlos Nobre (Universität von Sao Paulo) eine starke Warnung an die Völker der Welt herausgebracht: «Heute stehen wir vor einem Schicksals-Augenblick: Der Wendepunkt ist da. Und zwar jetzt.» (Quelle: Amazon Tipping Point: Last Chance vor Action, Science Advances, Vol. 5, no. 12, December 20, 2019).

Wendepunkte sind endgültige Ereignisse in der Natur, die für Ökosysteme keine Umkehr ermöglichen, da die Funktionalität gerinnt. Betrachtet man die Endlosigkeit des Amazonas Regenwaldes ist seine Funktionalität so weltlich mächtig, dass der Verlust unbegreiflich ist und
wahrscheinlich ein Hinweis auf eine bevorstehende Schlussakte für zivilisiertes und unzivilisiertes Leben auf dem Planeten.

Nichtsdestotrotz wird die "Kipp-Punkt-Warnung" führender Wissenschaftler rücksichtslos mit extrem starker Gefahr flirtend von Bolsonaros Regierung beiseite geschoben, da der Amazonas-Regenwald an allen Fronten direkt angegriffen wird; es ist wie ein Anti-Klimawandel-Kreuzzug, was bedeutet, dass der Planet von allen Lebensformen, mit Ausnahme der Menschen, befreit wird, aber das kann nur so lange dauern, bis "
das Stampfen der Menschen" auf dem ganzen Planeten widerhallen wird.

Schon jetzt hat die späte Auswirkung der anthropogenen (vom Menschen verursachten) globalen Erwärmung über die Jahrzehnte erst jetzt begonnen, den Amazonas mit drei 100-jährigen Rekord-Dürreperioden, die alle 5 Jahre aufeinander folgen, zu erschüttern. Es ist beispiellos, noch nie zuvor geschehen, bis sich übermäßige Mengen an CO2 in der Atmosphäre angesammelt haben. [Ich verstehe nicht, dass ausgerechnet Hunziker das CO2 Märchen erzählt und die wirklich entscheidenden Momene beiseite lässt. D. Ü.]


Laut NASA haben schwerwiegende, wahrscheinlich dauerhafte, schädliche Dürreperioden in den Jahren 2005, 2010 und 2015 den Amazonas buchstäblich verändert und seinen besonderen "Kohlenstoffsenken-Status" verloren: "So verwandelt sich die Einflusssphäre des Amazonas in verschiedenen Regionen des Regenwaldes von der Bewahrung der Menschheit durch ihre mächtige "Kohlenstoffsenke" in einen beschämenden "Kohlenstoff-Emittenten", wie Kohlekraftwerke, die CO2 ausstoßen, aber nicht so rußig.

Noch nie dagewesene Dürreperioden mit 100 Jahre-Hochs, die alle fünf Jahre auftreten, sind ein deutliches Signal an die Welt, dass etwas schrecklich falsch läuft.

Bedenken mal: Laut NASA hat der zeitliche Abstand zwischen den Dürreperioden das Nachwachsen behindert. Der Regenwald reagiert einfach nicht mehr so wie früher. Er hat nicht genug Zeit zwischen den Dürreperioden, um sich selbst zu heilen und wieder zu wachsen. In der gesamten aufgezeichneten Geschichte wurde dies noch nie zuvor beobachtet. Die Auswirkungen sind geradezu schrecklich. (Quelle: Die NASA stellt fest, dass die Dürre im Amazonasgebiet eine lange Reihe von Schäden hinterlässt, NASA Earth Science News Team, 9. August 2018)

Währenddessen und bedauerlicherweise hat laut Brasiliens Nationalem Institut für Weltraumforschung die Abholzung des Amazonas im Jahr 2019 um 85% zugenommen. Wall Street-Makler würden für eine Aktie töten, die in einem Jahr um 85% gestiegen ist, und sie würden nicht mit der Wimper zucken, wenn es nötig wäre, um solch spektakuläre Ergebnisse zu erzielen, die in gewisser Weise dem 85%igen Abholzungsszenario des Amazonas entsprechen. Was sich im Jahr 2020 wahrscheinlich noch verschlimmern wird.

Freitag, 14. Februar 2020

Kurze Notiz - um euch den Appetit zu verderben

Einar Schlereth
14. Februar 2020

Eine kurze Notiz nur, die euch gründlich den Appetit verderben soll. Dann schaut erst einmal dieses herrlich bunte Bildlein an:


Von dieser Sorte Mammutläden gibt es mindestens zwei in Orten ab 10000 Einwohnern (in unserem kleinen Doppel-Dorf mit nur 1200 E. sind sie nur halb so groß). Diesen ganzen Dreck sehe ich prakisch nicht, sondern eile nur dran vorbei zu den Oasen, wo man 'un-processed food' - das heißt nicht verwurstete Lebensmittel findet. Ich habe meist nur eine relativ kleine Leinentasche bei mir, in die ich mein Gemüse, Obst, Mehl, Käse,1 l Milch für die Woche, 6 Eier für 2 Wochen u. dgl. reinwerfe. Dann an der Kasse sehe ich die hoch gehäuften Einkaufswagen mit all dem Dreck, den ihr hier auf dem Bild seht. Neban an stehen ja noch die Reihen mit Getränken, die den allergrößten Verdienst für die Supermärkte einbringen. Die ich auch niemals anrühre. Ich trinke Kaffee und eigene Säfte, meist ohne jede Zutaten. Und dann wundert es mich überhaupt nicht, wenn ich die Walrösser vor und hinter mir sehe. 
Für mich ist das eine planmäßig angelegte Vergiftungskampagne der Menschen und der armen Kinder, die mir ja wirklich leid tun, weil sie sich gar nicht gegen den Dreck wehren können. 

Und wie gesagt: GUTEN APPETIT!

Westliche, antti-chinesische Propaganda übertreibt und schafft Panik



André Vltchek
13. Februar 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Man hält sich strikt an die Vorschriften.
Jetzt wird deutlich, wer Chinas Freunde sind und wo Chinas Feinde stehen. Im Westen feiern viele Länder und Indivduen die kurzfristigen Schwierigkeiten, denen China gegenüber steht und streuen noch Salz in die Wunden, womit sie anti-chinesische Stimmung schaffen.

Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat gewarnt, kein Reiseverbot gegen Länder, die vom Virus befallen sind, einzuführen. Und es ist auch die WHO, die Beijing lobt, laut und wiederholt für seine Leistung im Kampf gegen den neuen Virus.

Aber egal, was die Ärzte und die objektiven Daten sagen, so bewerfen mehrere westliche Länder bösartig Chinas entschlossene und erfolgreichen Anstrengungen, um den Virus einzudämmen und die Epidemie zu bekämpfen, mit Dreck. Sie übertreiben die Gefahr, verbreiten Angst unter den Leuten der ganzen Welt. In einer verächtlichen, manipulativen und unlogischen Weise verbinden sie die Epidemie mit dem ganzen chinesischen System.

Während Russland, das ein enger Verbündeter Chinas ist, aber auch Japan, das oft politisch gegen Peking ist, es relativ kühl nehmen und fieberhaft an der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs arbeiten, verbreiten die Vereinigten Staaten und viele europäische Länder falsche Nachrichten, geben Reisewarnungen heraus und verbieten ihren Bürgern effektiv die Einreise nach Festlandchina, ja verbieten sogar Ausländern, die vor kurzem (innerhalb von 14 Tagen) China besucht haben, die Einreise in die Vereinigten Staaten.

Der bizarren Logik folgend, verteidigte der amerikanische Gesundheits- und Sozialminister Alex Azar kürzlich die Maßnahmen seiner Regierung:
"Die Ansteckungsgefahr für die Amerikaner ist nach wie vor gering, und mit diesen und unseren bisherigen Maßnahmen arbeiten wir daran, das Risiko gering zu halten.”

Die antichinesische Fremdenfeindlichkeit in den Vereinigten Staaten nimmt zu. Chinesen dürfen manche Restaurants nicht mehr betreten, und überall werden rassistische Schläge ausgeteilt.

Einige Aussagen sind so rassistisch, dass sie sogar in den Vereinigten Staaten selbst illegal sind. Einer der Leser (mit dem Decknamen @melpol) einer großen Medienseite Unz.com kommentierte kürzlich meinen neu gedruckten Aufsatz über den entschlossenen Kampf Chinas gegen die Krankheit:

"Die Chinesen sind Ekel erregende, seelenlose Betrüger. Ich hoffe, das Coronavirus löscht JEDEN Letzten aus".

Solche Erklärungen sind schockierend und nicht isoliert.

Sogar der weltbekannte slowenische Philosoph Slavoj Zizek, der nicht immer auf Chinas Seite steht, fauchte vor kurzem wütend gegen den Westen und seine rassistische Haltung gegen China in einem Essay auf RT:

"Das Coronavirus ist überall in den Nachrichten zu sehen, und ich gebe nicht vor, ein Facharzt zu sein, aber es gibt eine Frage, die ich gerne stellen möchte: Wo enden die Fakten und wo beginnt die Ideologie?

Das erste offensichtliche Rätsel: Es gibt weitaus schlimmere Epidemien, warum also eine solche Besessenheit, wenn täglich Tausende an anderen Infektionskrankheiten sterben?

Ein Extremfall war natürlich die Grippepandemie von 1918-1920, bekannt als Spanische Grippe, bei der die Zahl der Todesopfer auf mindestens 50 Millionen geschätzt wird. Etwa zu jener Zeit hatte die Grippe 15 Millionen Amerikaner infiziert: Mindestens 140.000 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, und allein in jener Saison starben mehr als 8.200 Menschen.

Donnerstag, 13. Februar 2020

Eine Kultur des Betrügens?


Es ist seltsam, dass Männer aus Prinzip oder auch aus Unwissenheit die Tatsache vergessen: Dass die Geschichte der menschlichen Spezies sich in zwei Epochen teilt a) das Matriarchat, das mit dem homo sapiens am Anfang stand und ein paar Millionen Jahre relativ friedlich verlief sowie  b) das Patriarchat, das erst vor ca. 30 000 Jahren begann, also ein paar Sekunden der Menscheitsgeschichte. Aus dem Matriarchat sind bisher Waffen, Befestigungsanlagen, Stadtmauern, Kriege u. dgl. unbekannt - was uns vermuten lässt, dass es keine großen Schätze und Reichtümer zu stehlen und zu erschleichen gab. Aber dieser Artikel über männliche Manieren von Lawrence Davidson, der unsere Zeit betrifft ist unbedingt lesens- und nachdenkenswert.

                     Eine Kultur des Betrügens?

Lawrence Davidson

12- Februar 2020

Reichtum gibt es nur durch Betrug.

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Betrug und die Lügen, die immer gemeinsam einherkommen, sind wahrscheinlich so alt wie die menschliche Spezies. Gleichzeitig wissen wir wahrscheinlich schon so lange, dass sie schädliche Eigenschaften sind. Das achte Gebot (von den berühmten zehn) sagt uns, dass wir kein falsches Zeugnis ablegen sollen, d.h. nicht lügen sollen. Die meisten älteren Gesellschaften hatten jemanden damit beauftragt, den Marktplatz auf verlässliche Gewichte und Maße zu überwachen - denn die meisten Kapitalisten aller Zeiten und Orte haben sich selbst überlassen, zu betrügen. Diese Realität wurde und wird noch immer durch die römische Warnung "caveat emptor" bestätigt, der Käufer sollte sich in Acht nehmen.

Dieses immerwährende Problem ist immer noch vorhanden und kann nur durch Bildung, Regulierung und Standards, die von Vorbildern und anderen würdigen Autoritätspersonen gesetzt werden, in Schach gehalten werden. Leider sind diese Standards im Falle der Vereinigten Staaten im Abrutschen begriffen, und daher erlebt unsere Neigung zum Betrug eine Wachstumsphase. Hier sind einige Beispiele aus jüngster Zeit:

(1) Die Astros-Baseballmannschaft hat betrogen, um die Weltmeisterschaft in der Saison 2017 zu gewinnen. Baseball ist der "Nationalsport" der Vereinigten Staaten und als solcher soll er einen ehrenvollen Platz in unserer Kultur einnehmen. Aber hat das das, was fast das gesamte Astros-Team gewesen sein muss (jeder Schlagmann muss an dem Plan beteiligt gewesen sein), davon abgehalten, sich in den "Spielplan" einzumischen, um die Pitching-Schilder ihrer Gegner zu stehlen? Ganz und gar nicht.

(2) Dann wurde uns gezeigt, wie zu allem bereit zahlreiche wohlhabende Amerikaner waren, den College-Aufnahmeprozess zu untergraben, indem sie ihre Kinder in Eliteschulen einkauften. Das Bildungssystem in den Vereinigten Staaten ist angeblich ein Zeichen von Nationalstolz, aber ebenso der Status des Reichtums. Warum also sollte letzteres nicht den Zugang zu ersterem sichern? Um dies zu erreichen, muss man nur betrügen (in diesen Fällen war Bestechung das Mittel dazu).

(3) Übrigens können sich auch Studenten an Hochschulen und Universitäten, an höheren Schulen oder in anderen Bereichen durch Plagiate an dem Betrugsprozess beteiligen. Semesterarbeiten und andere vorbereitete und illegale Arbeiten stehen online zum Verkauf.

Hier in den USA sind wir nicht mehr sicher, ob all dies wirklich so schlimm ist. Vielleicht ist es, wenn Sie damit durchkommen, einfach nur clever. Das ist die Botschaft, die die Öffentlichkeit von einer wachsenden Zahl traditioneller Rollenmodelle erhält - von denen, die heute auf den allerhöchsten Ebenen unserer Gesellschaft stehen und öffentlich Korruption zur Schau stellen.

Ich spreche hier über das Verhalten von Präsident Donald Trump (und seiner Entourage), dem es in weniger als drei Jahren im Amt gelungen ist, seine besondere ihm eigene Fahne der Verlogenheit (der Mann ist ein gewöhnlicher Lügner nach allen Maßstäben), Bestechung, Behinderung, Aufwiegelung und einfach nur Verachtung für alle möglichen Regeln zu schwingen. Und dieses Verhalten hat anderen die Lizenz gegeben, ihre eigene Missachtung sowohl der Ehrlichkeit als auch der Wahrheit auszuleben.

All dies sind sehr schlechte Nachrichten. Diese betrügerische Seite unseres Verhaltens ist, nachdem sie sich zunehmend durchgesetzt hat, zu einer echten Bedrohung für zwei Grundpfeiler unserer Gesellschaft geworden: die Integrität der Wissenschaft/Technik und die Praxis einer ehrlichen Regierung.


TEIL II – Betrügen als gesellschaftliche Bedrohung: Die Erosion der Wissenschaft

Beginnen wir mit Wissenschaft/Technik. Unsere Gesellschaft wäre nicht wiederzuerkennen, abgesehen von der Wissenschaft und Technologie, die allen materiellen Aspekten des modernen Lebens zugrunde liegt. Die wissenschaftliche Methode ist der sicherste Weg, den wir kennen, um die Wahrheit über Aspekte der materiellen Welt zu ermitteln. Doch heute besteht die Gefahr, dass diese Grundlage durch die Lügen und Fehldarstellungen, die unser tägliches Leben plagen, ausgehöhlt wird.

Wie wird dies erreicht? Nach Angaben der Union Besorgter Wissenschaftler scheint die Trump-Administration in ihrer Eile, alle Arten von Vorschriften abzuschaffen, und wissenschaftliche Fakten als Hindernisse zu betrachten, die es zu überwinden gilt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es darum geht, "wissenschaftsbasierte Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen aktiv abzubauen, wissenschaftliche Beweise beiseite zu schieben und die jüngsten Fortschritte rückgängig zu machen", die auf wissenschaftlicher Forschung beruhen. Hier sind nur einige von Dutzenden Beispielen:

(1) Die von Trump ernannten Administratoren der Umweltschutzbehörde (EPA) haben der SACC [d.h. ihrem eigenen Wissenschaftlichen Beratungskomitee für Chemikalien] "verboten, sich zu Entscheidungen der EPA zu äußern", die z.B. den Arbeitnehmerschutz, Krebsrisiken und die (oft verdächtige) Qualität von Industriedaten betreffen.

(2) Das Innenministerium (Department of the Interior, DOI) "demontierte die Rolle der Wissenschaft", wenn es um den Schutz gefährdeter und bedrohter Arten ging.

(3) Das Landwirtschaftsministerium (USDA) verhinderte die Veröffentlichung eines Plans, wie die Behörde effektiv auf die Auswirkungen des Klimawandels reagieren kann.

(4) Präsident Trump erließ eine Executive Order, um "die Bundesbehörden von einem Drittel ihrer beratenden Ausschüsse zu befreien", von denen viele die Bundesbehörden wissenschaftlich beraten.

Ohne angemessene wissenschaftliche Standards für die Überprüfung und Regulierung erhalten wir das, was David Michaels, ehemaliger Assistant Secretary of Labor for the Occupational Safety and Health Administration (OSHA), als "Söldnerwissenschaft" bezeichnet. Dabei handelt es sich um "Science-for-hire, die von Chemie- und Pharmaunternehmen in Auftrag gegeben werden, um zu beweisen, dass ihre schädlichen Produkte nicht schädlich sind, indem sie ihnen das quantitative Imprimatur erteilen". Dies geschieht angesichts eines unzureichend überwachten Kapitalismus, in dem Wissenschaft und Wahrheit um des Profits willen getrennt werden. Vor einer ordnungsgemäßen Regulierung endete dieser Ansatz damit, dass viele Verbraucher getötet und verstümmelt wurden. Dies wird sich mit der Deregulierung von Trump wiederholen.


Teil III - Betrug als soziale Bedrohung: Die Erosion der ehrlichen Regierung

Die weit verbreitete Ansicht, dass diejenigen, die die US-Regierung führen, nicht vertrauenswürdig sind und die Regierung nicht im Interesse der Nation als Ganzes führen, ist nicht neu. Nach mehreren Umfragen, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs regelmäßig durchgeführt wurden, begann sich dieses Gefühl in den 1960er Jahren zu verbreiten und hat sich bis heute gehalten.

Mittwoch, 12. Februar 2020

OTAVA Yo


Einar Schlereth
12. Februar 2020

Was zum Teufel ist das? OTAVA Yo ? Das ist eine russische Musikgruppe, auf die ich im Blogg meines Freundes Stefan stieß. Schon die ersten Töne haben mich begeistert und aus der miserablen Stimmung gerissen, die ich täglich beim Lesen der Nachrichten bekomme. Und diesen Einstieg spiele ich euch auch gleich vor:


Wem das nicht gefällt, der kann gleich aufhören, weiter zu lesen und zu hören.
Diese Freude am Spielen, die Souveränitat, wie sie ihre alten Instrumente handhaben, das Zusammenspiel, die kleinen Gesten auf die Reaktionen des Publikums im Boot und am Ufer, die Begeisterung der Spaziergänger und die Schönheit der Stadt, die ich auf meiner Seite in mehreren Kurzreportagen beschrieben habe - das alles hat mich umgeworfen. Die Kommentare sind zu 99% auf Russisch - nur einen begeisterten deutschen fand ich auf den ersten Seiten und von einem Norweger einen auf English: Wonderful Russian folk! And Yulia, the violinist is gorgeous!
In der Tat!

Beilage: Eine reguläre Tourismus-Tour durch St. Petersburg mit 
Erläuterungen: https://www.youtube.com/watch?v=XO_QHJDaPXg

Seither habe ich fast jeden Tag ein paar Videos von dieser Gruppe angehört und -geschaut. Denn, was sie machen, das sind kleine Theater- oder Musical-Aufführungen, mit einer Leichtigkeit präsentiert, dass es eine wahre Freude ist und ohne jemals ins Banale, Schnulzige, Ordinäre abzugleiten. Schade ist nur, dass man nichts versteht. Vielleicht finde ich irgendwo die Texte, die man sich dann von Google notdürftig übersetzen lassen könnte. 
Hier nun noch einige Informationen, die mir Stefan zuschickte.   
Sie spielen seit 2000 zusammen, zuerst als Straßenmusikanten, seit 2003 als Band. Auf Wikipedia gibt es sogar einen kurzen und lobenden Abriss zu ihrer Geschichte. Die englische Version ist etwas ausführlicher. Dort werden die 22 Länder aufgeführt, wo sie schon aufgetreten sind, ihre Alben und ihre großen Preise. Auch ihr YouTube channel mit vielen ihrer Videos. 
Aber Stefan sagte auch, dass er die Gruppe für politisch radikal hält und dass sie freche Lieder zu brisanten Themen geschrieben hätten. Ihre Lieder fußen im übrigen nicht nur auf russischer, sondern auch auf irischer, finnischer etc. Musik Und Stefan hat auch noch den russischen link zu ihren 4000 Videos auf Yandex mitgeschickt (sicherheitshalber beide Varianten):

Zum Abschluss noch dieses herrliche Video:


Viel Spaß!

Coronavirus wird eine westliche Ausrede für Sinophobie und “China-Bashing”


Lucas Leiroz de Almeida

10. Februar 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der Coronavirus ist zweifellos eine der größten epidemischen Tragödien unserer Zeit [was ich entschieden bezweifle. D.Ü.] Hunderte Tote und tausende Kranke sind der Beweis. Für jeden Menschen guten Glaubens und Interesse an dem Wohlergehen des Volkes, ist er ein Grund der Sorge und des Mitleids gegenüber den Opfern. Jedoch wird diese gute Absicht mit den Menschen in einigen westlichen Ländern nicht befolgt.

Die Falschinformationen, die von westlichen Medien verbreitet werden verursacht bei einfachen Menschen eine große Verwirrung und lassen sie glauben, dass jeder Chinese vom tödlichen Virus angesteckt ist, was eine große Welle von Hass gegen alles und jedes, was mit China zu tun hat. Diese Epidemie wird eindeutig von westlichen Mächten als Mittel für einen Hybrid-Krieg angesehen.

Während der Virus mehr Opfer fordert, wachsen sinophobe Gefühle überall auf der Welt. In den asiatischen Ländern wird der antichinesische Rassismus von Tag zu Tag stärker, wie wir in Japan sehen können, wo der Twitter-Hashtag "#ChineseDontComeToJapan" einer der Top-Internet-Trends ist. Auch in Vietnam, Hongkong, das, wie wir uns erinnern, zu China gehört, und Südkorea verbreiten private Unternehmen antichinesische Propaganda und sagen, dass chinesische Kunden dort nicht willkommen seien.

Auch in Europa - einem Kontinent, der die Menschenrechte, politische Korrektheit und Demokratie als höchste Werte beansprucht - kann man Hass gegen China erleben, wie wir zum Beispiel in Frankreich sehen, wo Zeitungen und Zeitschriften Lügen über China und den Coronavirus verbreiten und so den Mythos einer "gelben Bedrohung" mitschüren. Auch in Großbritannien veröffentlichte The Herald Sun eine Ausgabe mit der berüchtigten Überschrift "Chinese Virus Pandemonium", und in Deutschland veröffentlichte der Spiegel eine Ausgabe mit "Coronavirus". Made in China" als Titel veröffentlicht.

Auf dem amerikanischen Kontinent werden die gleichen antichinesischen rassistischen Gefühle von den Medien geschürt. In einer kanadischen Schule in Toronto wurden Kinder, die China besuchten, durch die wütenden Familien der Schüler daran gehindert, die Schule zu besuchen. In Brasilien wurde eine junge Schülerin, die von einer japanischen Familie abstammt, von einer älteren Frau beleidigt, die sie mit einer Chinesin verwechselte. Während des rassistisch-kriminellen Angriffs wurde das Mädchen in der Metro von Rio de Janeiro öffentlich mit einem Schwein verglichen.

Offensichtlich gibt es ein weiteres epidemisches Problem am chinesischen Horizont, nämlich die Verwendung von gefälschten Nachrichten und Fehlinformationen als Instrumente zur Schürung von Hass gegen China, wodurch ein Szenario rassistischer Aggressionen gegen das chinesische Volk, die Kultur, die Sitten, die Traditionen und die Politik entsteht. Es handelt sich auch um einen Fall von Hybridkrieg oder, anders ausgedrückt, um einen lebenden Beweis dafür, dass auch nichtmilitärische Mittel in der Kriegsführung eingesetzt werden können.

Rekord-Temp in ANTARKTIS – TRUMP sagt: Gibt es nicht



Die Antarktis leidet unter Hitzerekord mit 18,3 ° C
Countercurrents Collective

11. Februar 2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Luftbild vom schmelzsenden Gletscher auf der King George Insel (UN Photo/Eskinder Debebe)

Die Meteorologische Organisation (WMO) hat bestätigt, dass die Antarktis wahrscheinlich einen neuen Rekord mit über 18 °C am Donneerstag erlebte.

Im Gespräch mit Journalisten hat die Sprecherin Clare Nullis von der WMO gesagt, dass der Rekord vom Norden des Kontinents ungewöhnlich sei, selbst während der aktuellen warmen Sommermonate.

"Die argentinische Forschungsbasis, die Esperanza genannt wird, liegt an der Nordspitze der antarktischen Halbinsel; sie hat gestern einen neuen Temperaturrekord aufgestellt: 18,3°C, eine Zahl, die man normalerweise selbst im Sommer nicht mit der Antarktis in Verbindung bringen würde. Damit wurde der frühere Rekord von 17,5°C, der 2015 aufgestellt wurde, übertroffen".

Experten der WMO werden nun überprüfen, ob das Temperaturextrem einen neuen Rekord für die antarktische Hauptlandmasse des Kontinents darstellt.

Er darf nicht mit der Antarktischen Region verwechselt werden, die sich überall südlich des 60. Breitengrades befindet und in der im Januar 1982 auf der Insel Signy eine Rekordtemperatur von 19,8°C gemessen wurde.



Das ‘Föhn’- Phänomen



Die WMO Experten werden die meteorologischen Bedingungen des Ereignisses untersuchen, insbesonder, ob es mit dem Wetter-Phänomen in Verbindung steht, das ‘Föhn’ genannt wird.

Dienstag, 11. Februar 2020

Mit welchem Recht invadiert Kanada und seine Gendarmerie das Wet’suwet’en – Territorium?


Kim Petersen
9. Februar 2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Besetzung der Vancouver-Hafeneinfahrt
Im 19. Jahrhundert schrieb Gilbert Sproat, ein Kolonialbeamter, einen Bericht über seine Zeit unter dem Volk der Nuu Chah Nulth an der Westküste von Vancouver Island. Er bemerkte, dass die ursprünglichen Bewohner "seit Tausenden von Jahren jeden Zentimeter der Westküste kennen". 1)

Trotz dieser Anerkennung der langfristigen Besiedlung war die Haltung der Siedler-Kolonialisten gegenüber den Urvölkern herablassend. Dies kommt in einem Gespräch zwischen Sproat und einem Tseshaht-Häuptling deutlich zum Ausdruck:

Häuptling: "Wir sehen Ihre Schiffe und hören Dinge, die unsere Herzen schwach werden lassen. Sie sagen, dass bald noch mehr Männer von König Georg hier sein werden, die unser Land, unser Brennholz und unsere Fischgründe an sich reißen werden; dass wir auf einen kleinen Fleck gesetzt werden und alles nach den Vorstellungen der König-Georg-Männer tun müssen.“

Sproat: “... Es stimmt, dass mehr König-Georg-Männer (wie sie die Engländer nennen) kommen werden: Sie werden bald hier sein. Aber euer Land wird zu einem gerechten Preis gekauft werden.»

Häuptling: «Wir wünschen nicht, unser Land noch unser Wasser zu verlaufen, lasst eure Freunde in ihrem Land bleiben.»

Sproat: «Mein großer Häuptling, der große Chef der König-Georg-Männer, sieht, dass ihr euer Land nicht bearbeitet, und hat befohlen, dass ihr es verkauft. Das Land hat für euch keinen Nutzen ... Der weiße Mann wird euch Arbeit geben und euren Fisch und euer Öl kaufen.»

Häuptling: «Aber wir werden nicht das tun, was die weißen Männer wünschen.»

Sproat: «Ob ihr wollt oder nicht ... Der weiße Mann wird kommen. Alle eure Leute wissen, dass sie eure Vorgesetzten sind. ...»

Häuptlling: «Wir wollen nicht den weißen Mann. Er wird stehlen, was wir haben. Wir wünschen zu leben, wie wir wollen.» 2)

Sproat war mit dem Ergebnis zufrieden. Er und andere Siedler-Kolonialisten sprachen oft über unser Rechte als Fremde, den Bezirk [von Alberni] in Besitz zu nehmen. Wir hatten das Recht auf einen ‘bona fidepurchase’ (Kauf in gutem Glauben), denn ich hatte das Land von der Regierung gekauft und es ein zweites Mal von den Einheimischen erworben. Da die Indianer jedoch jegliche Kenntnis der Kolonialbehörden in Victoria bestritten und das Land an uns verkauft hatten, vielleicht aus Angst vor geladenen Kanonen, die auf das Dorf gerichtet waren, war es offensichtlich, dass wir den Distrikt gewaltsam in Besitz genommen hatten. 3) In einem Lobgesang auf die weiße Vorherrschaft 4) wurde Kleecoot, ein großer See auf Vancouver Island 5) , zu Ehren von Sproat umbenannt.

Mexicos Präsident AMLO zeigt, wie man’s macht


Ellen Brown
9. Februar 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


AMLO tritt sein Amt an

Während sich US-Fürsprecher und lokale Politiker um die Gründung ihrer ersten öffentlichen Banken bemühen, hat der neue Präsident Mexikos mit dem Bau von 2.700 Filialen einer staatlichen Bank begonnen, die 2021 fertiggestellt werden sollen, wenn sie die größte Bank des Landes sein wird. Auf einer Pressekonferenz am 6. Januar sagte er, das neoliberale Modell sei gescheitert; private Banken würden nicht den Armen und den Menschen außerhalb der Städte dienen, so dass die Regierung einschreiten müsse.

Andrés Manuel López Obrador (bekannt als AMLO) wurde mit dem linken britischen Oppositionsführer Jeremy Corbyn verglichen, mit einem bemerkenswerten Unterschied: AMLO ist jetzt an der Macht. Er und seine linke Koalition gewannen die mexikanischen Parlamentswahlen 2018 mit einem Erdrutschsieg und stürzten damit die Partei der Institutionellen Revolution (PRI), die das Land über weite Teile des vergangenen Jahrhunderts regiert hatte. Die Wahl von AMLO, die als "erstes vollwertiges linkes Experiment" Mexikos bezeichnet wurde, markiert einen dramatischen Wandel in der politischen Richtung des Landes. AMLO schrieb 2018 in seinem Buch "Eine neue Hoffnung für Mexiko": "In Mexiko stellt die regierende Klasse eine Plünderbande dar.... Mexiko wird nicht stark werden, wenn unsere öffentlichen Institutionen weiterhin im Dienste der reichen Eliten stehen".

Der neue Präsident hat seine Wahlversprechen eingehalten. Im Jahr 2019, seinem ersten Jahr im Amt, hat er das getan, was Donald Trump versprochen hatte - "den Sumpf trockenzulegen" - und die Regierung von Technokraten und Institutionen zu befreien, die er nach 36 Jahren gescheiterter marktorientierter neoliberaler Politik als korrupt, verschwenderisch oder die Transformation Mexikos behindernd ansah. Zu den weiteren Errungenschaften gehören die erhebliche Anhebung des Mindestlohns bei gleichzeitiger Kürzung der staatlichen Spitzengehälter und überdimensionierten Renten, die Vergabe von Kleinkrediten und Zuschüssen direkt an die Bauern, die Garantie der Preise für die wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen, die Einführung von Programmen zugunsten von Jugendlichen, Behinderten und älteren Menschen sowie die Einführung eines Infrastrukturplans in Höhe von 44 Milliarden Dollar. López Obradors Ziel sei es, ein "neues Paradigma" in der Wirtschaftspolitik zu schaffen, das das Wohlergehen der Menschen verbessert und nicht nur das Bruttoinlandsprodukt erhöht.


Das Ende der neoliberalen Ära


Um dieses Versprechen einzulösen, wandelte AMLO im Juli 2019 die staatliche Bundessparkasse Bansefi in eine "Bank der Armen" (Banco del Bienestar oder "Wohlfahrtsbank") um. Er sagte am 6. Januar, dass die neoliberale Ära alle staatlichen Banken bis auf eine, für deren Ausbau er die Genehmigung für 2.700 neue Filialen erhalten habe, beseitigt habe. Zusammen mit den 538 bestehenden Filialen der ehemaligen Bansefi wird sich die Zahl der Filialen in zwei Jahren auf 3.238 erhöhen und damit jede andere Bank des Landes bei weitem übertreffen. (Die Banco Azteca, die derzeit nach der Zahl der Filialen die größte ist, hat 1.860.) Das digitale Bankwesen wird ebenfalls entwickelt werden. In einem Gespräch mit einer lokalen Gruppe im Dezember sagte AMLO, sein Ziel sei es, dass die Bank der Armen 13.000 Filialen erreicht, mehr als alle Privatbanken des Landes zusammen.

Auf einer Pressekonferenz am 8. Januar erklärte er, warum diese neue Bank notwendig sei:
«Es gibt mehr als 1.000 Gemeinden, die keine Bankfiliale haben. Wir verteilen [Wohlfahrts-]Ressourcen, aber wir haben keine Möglichkeit, dies zu tun. . . . Die Menschen müssen zu Zweigstellen gehen, die zwei, drei Stunden entfernt sind. Wenn wir diese Dienstleistungen nicht nahe an die Menschen bringen, werden wir den Menschen keine Entwicklung bringen. …
Sie sind bereits im Bau. Ich lade Sie innerhalb von zwei, höchstens drei Monaten zur Einweihung der ersten Filialen ein, denn sie arbeiten bereits, sie bekommen das Land ... denn wir müssen es schnell machen.»

Der Präsident sagte, dass die 10 Milliarden Pesos (530,4 Millionen Dollar), die für den Bau der neuen Zweigstellen benötigt werden, aus den Ersparnissen der Regierung stammen würden; und dass 5 Millionen bereits an die Banco del Bienestar überwiesen worden seien, die die Mittel an das Verteidigungsministerium weiterleiten würde, dessen Ingenieure für den Bau verantwortlich seien. Das Militär wird auch für den Transport der materiellen Mittel zu den Zweigstellen für die Sozialhilfezahlungen eingesetzt werden. AMLO fügte hinzu: "Sie helfen mir. Sie unterstützen mich. Das Militär hat sich sehr gut verhalten, und es macht keinen Rückzieher. Sie sagen mir immer: "Ja, ihr könnt, ja, wir tun es. Weiter. ”

Der Befürchtung, dass die staatseigene Bank Einlagen von den Geschäftsbanken abziehen und auf andere Weise konkurrieren könnte, wie z.B. durch zinslose Kredite an kleine Unternehmen, trat AMLO entgegen:
«Es gibt keinen Grund, sich über den Aufbau dieser Filialen zu beklagen. ... Wenn Privatbanken Zweigstellen bauen wollen, haben sie jedes Recht, in die Städte zu gehen und ihre Zweigstellen zu bauen, aber da sie es nicht tun werden, weil sie glauben, dass es kein [gutes] Geschäft ist, müssen wir es tun ... es ist unsere soziale Verantwortung, der Staat kann sich seiner sozialen Verantwortung nicht entziehen.»


Probleme mit der Zentralbank

Während das Parlament die neue Bank genehmigt hat, kann die mexikanische Zentralbank sie immer noch blockieren, wenn gegen die Bankvorschriften verstoßen wird. Ricardo Delfín, der bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG arbeitet, sagte der Zeitung La Razón, wenn das Geld zur Finanzierung der Bank nicht aus Kapital, sondern aus einem Darlehen der Bundesregierung stammt, wird sich dies nachteilig auf die "Kapitalisierungsquote" der Bank auswirken. Aber AMLO behauptet, dass die Bank autark sein wird. Die Finanzierung des Baus wird aus den Ersparnissen des Bundes aus anderen Programmen stammen, und die Betriebskosten der Bank werden durch kleine Provisionen gedeckt, die bei jeder Transaktion von den Kunden, die zumeist Sozialhilfeempfänger sind, gezahlt werden. Die Filialen werden auf staatseigenem oder gestiftetem Land errichtet, und Softwarefirmen haben angeboten, kostenlos zu beraten.

Über die Zentralbank sagte er:

«Wir werden mit denen von der Bank von Mexiko sprechen und dabei die Autonomie der Bank von Mexiko respektieren. Wir müssen sie erziehen, denn für sie ist dies ein Anachronismus, ja sogar ein Sakrileg, denn sie haben andere Vorstellungen. Aber jetzt sind wir hier [in der Regierung],, nachdem wir den Menschen gesagt haben, dass sich die neoliberale Wirtschaftspolitik ändern wird. . . .
Es sollte keine Hindernisse geben. Wie will die Bank von Mexiko verhindern, dass wir eine [Bank]-Filiale haben, die Ressourcen zugunsten des Volkes verteilt? Welchen Schaden verursacht das? Wem schadet es?»

AMLO hat wiederholt versprochen, sich nicht in die Geschäfte der Zentralbank einzumischen, die seit einem Vierteljahrhundert autonom ist. Aber er hat auch gesagt, dass er möchte, dass ihr Mandat von der reinen Werterhaltung des Pesos durch die Bekämpfung der Inflation auf die Förderung des Wachstums ausgedehnt wird. Die Sorge ist laut der Financial Times, dass er die Zentralbank zur Finanzierung von Regierungsprogrammen nutzen könnte, in Anlehnung an die Fußstapfen der ehemaligen argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, "deren heterodoxe Politik zu hoher Inflation und, wie viele Ökonomen glauben, zur aktuellen Krise des Landes führte".

Montag, 10. Februar 2020

Prof. Boyle:Der Coronavirus ist eine offensive biologische Waffe (Update)

Prof. Boyle:Der Coronavirus ist eine offensive biologische Waffe

Einar Schlereth

10. Februar 2020

Prof. Boyle, der das Gesetz zum Verbot von Biowaffen geschrieben hat, das von beiden Häusern in den USA gebilligt und von Präsident Bush unterzeichnet   1989 wurde, bezeichnet den Coronavirus als offensive Biowaffe und meint, dass sie in den USA gestohlen worden sei und in Wuhan entwichen sein könnte. Er berichtet auch, wie die USA nach der Unterzeichnung des Verbots sofort mit der Produktion von Biowaffen begann, was er klar als "kriminelles Vorhaben" bezeichnet. Daraufhin haben auch andere Länder mit Erforschung und Erzeugung der Waffen begonnen. Das Biosicherheits -Labor in Wuhan der Stufe 4 (BSL-4) ist speziell von der Weltgesundheitsorganisation konzipiert worden. 
Dr. Boyle beschuldigt direkt  “die chinesische Regierung unter Xi und Genossen der Vertuschung und Verzögerung der Bekanntgabe". Er ist offensichtlich voll auf die Linie des offiziellen bashing 

gegen China eingeschwenkt.

Meine Übersetzung von Larry Romanoffs Artikel wurde von mehreren Seiten übernommen und als seriös angesehen (Hartmut Barth-Engelbarth, Blauer Bote, UncutNews, Die Linke Zeitung etc.) Der Blaue Bote verweist außerdem auf diese Nchricht:

"Der Westen testet derweil fleißig (verbotene) Biowaffen, beispielsweise Anthrax bei Manövern in Europa, wie selbst Spiegel, BILD und Focus 2015 einräumen mussten: Die Biowaffe Anthrax wurde versehentlich per Post durch Deutschland an alle US-Standorte verschickt (Was dann wohl auch die Berichterstattung der genannten Medien darüber erklärt, die dieses Fiasko abmilderten und dem Skandal via veröffentlichter Meinung den Wind aus den Segeln nahmen). Das ist schon atemberaubend: Anthrax galt über Jahrzehnte als die grausame Super-Biowaffe schlechthin, als absolutes Horrorszenario."

UND WARUM STEHEN DORT NICHT MINDESTENS EINE MILLION LEUTE SPALIER, UMDAS "HORRORSZENARIO" ZU VERHINDERN?

Der Zorn des Volkes verbreitet sich in Lateinamerika


Mit Dank an ‘Folket i Bild’ und Dick Emanuelsson übersetzte ich diesen Artikel, was durch die Digitalisierung der Zeitschrift ermöglicht, bzw. sehr erleichtert wurde.
Der Zorn des Volkes verbreitet sich in Lateinamerika
Aufruhr gegen den Neoliberalismus


Dick Emanuelsson
16. Januar 2020

Der Zorn des Volkes verbreitet sich in Lateinamerika

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


In den ersten Tagen des Oktober 2019 wurde ein Funke entzündet, der buchstäblich zu einem Volksaufstand in Ecuador führte. Der Funke verbreitete sich wie ein Lauf-feuer über große Teile des lateinamerikanischen Kontinents, einschließlich Haiti in Karibien, wo die Proteste seit Juni 2019 anhalten.




Die Explosion des echten Volkszornes gegen das Schock-Paket mit erhöhten Brennstoffpreisen, Strom- und Wasser-Tarife, Wegezölle, erhöhte Kosten im Bildungs- und Gesundheitssektor, wo die Mehrheit des Volkes keinen Zugang mehr hat oder sie nicht bezahlen kann, sowie bei den Pensionen, die die Hälfte der Bevölkerung ins Elend stürzen, haben Millionen Lateinamerikaner in Bewegung gesetzt. Sie sandten Schocksignale an Lateinamerikas politische Rechte und an die Regierung in Washington.


Dies wurde Ende 2019 geschrieben und nun können wir nach drei Monaten rasender Klassenkämpfe in Chile, Ecuador, Kolumbien, Haiti, Panama, Brasilien, Bolivien und Honduras ein paar konkrete Schlussfolgerungen ziehen aus dem, was diese kontinentale Konfrontation ausgelöst hat.

Als das neoliberale Laboratorium in Chile am 11. September 1973 nur ein Jahr nach dem blutigen Militärputsch gestartet wurde, da zog der Nobelpreisträger für Ökonomie, Milton Friedman, mit seinen “Chicago-Boys” in Santiago deChile ein und setzte das neoliberale Experiment in Gang, das juristisch legitimiert wurde durch die faschistische Verfassung von 1980.

Es sei einfacher, eine private Universität-Fakultät in der eigenen Garage zu starten, als dem Staat die Erlaubnis zu geben, eine produktive Tätigkeit im Dienst des eigenen Volkes zu erteilen, sagte Carlos Arue, Verfassungsexperte der chilenischen kommunistischen Partei und des vormaligen Präsidenten Michel Bachelet.
Als ich mit Andres Lagos sprach, Mitglied des Exekutiv-Komités der Chilenischen Kommunistischen Partei und ihn fragte, ob es Zufall sei, dass José Piñera, Bruder des heutigen Präsidenten Chiles, als «Ideologe der faschistischen Verfassung von 1980» betrachtet wird und von dem Diktator Pinochet zum Arbeitsminister und “Pate” des verabscheuten Pensionssystems AFP ernannt wurde, sagte er:

«José Piñera verfocht noch vor kurzem, dass das neoliberale System für Pensionen eher ein akkumulierendes als ein soziales System sei. Es ist ein System, das stiehlt und plündert.
Aber Piñera sagt, das System müsse verfeinert werden. «Das System ist wie ein Mercedes Benz, der verbessert werden kann zu mehr, als er ist.»

Deshalb ist der tägliche Kontrast so gewalttätig in Chile. Wer nicht sehen will, sieht nichts. Chile ist laut Weltbank das siebte meist ungleiche Land der Welt. Wie sieht das in der Wirklichkeit aus? Besuche die Krankenhäuser, sprich mit den Pensionären oder mit den Arbeitern, wie ihre Löhne aussehen und auf welchem Niveau sie stehen und dann wirst du die chilenische Ungleichheit verstehen.

Das ist eine kurze konkrete Beschreibung der Kämpfe in den Ländern, die ich oben aufzählte – einKampf um elementare Menschenrechte.

Der Neoliberalismus hat gnadenlos zugeschlagen. Um die Privatisierung und den Ausverkauf des ganzen staatlichen Besitzes und der öffentlichen Dienste zu realisieren, wurde eine Zerschlagung des Arbeitsrechtes und der Gesetze des Arbeitsmarktes durchgeführt. Die Gewerkschaften verloren sukzessive in Lateinamerika an Bedeutung. Einer Gewerkschaft anzugehören, bedeutete früher oder später den Rauswurf, wenn man sie nicht freiwillig verlies. Die Initiative zu ergreifen, eine Gewerkschaft zu gründen war wie eine Garantie, auf die Schwarze Liste zu kommen und in Kolumbien konnte es im schlimmsten Fall den Tod bedeuten.

Mit anderen Worten hat der gewerkschaftliche Organisations-Grad in Kolumbien für die ökonomisch aktive Bevölkerung die 5 %-Grenze erreicht und die übrigen Mitglieder sind zu 90% öffentlich Angestellte, vor allem unter den organisierten Lehrern.

Samstag, 8. Februar 2020

Biologische Waffen: Ein nützlicher und zeitgemässer Faktenüberblick


Einige unter euch in dem notwendigen Alter werden sich noch an Meldungen entsinnen, die regelmäßig auftauchten, dass die Russen oder die Chinesen behaupten, die Amerikaner hätten wieder einmal Infektionskrankheiten per Flugzeug bei ihnen verbreitet. «Höhöhö, die sind doch total bekloppt. Die sind doch schizophren.» Oder wie eisern sie abstritten, in Nordkorea Bio-Waffen eingesetzt zu haben und wie Prof. Joseph Needham, einer der größten Wissenschaftler des 20. Jhd., oder die schwedische Ärztin Dr. Andrea Adreen zum Affen gemacht wurden, als sie klare BEWEISE vorlegten. Auch die Kubaner wurden der Lächerlichkeit preisgegeben, wenn sie von vernichteten Ernten und Tieren erzählten. All diese Millionen Menschen waren Idioten, nur die Amerikaner waren die Guten, die immer die Wahrheit sagten. Auch die geheime Fabrik in Georgien, gegen die Russland protestierte, wurde bestritten.




Biologische Waffen: Ein nützlicher und zeitgemässer
                         Faktenüberblick (Teil I)
Larry Romanoff

7. Februar 2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die US-Regierung und ihre vielen Behörden und Erziehungs- und Gesundheits-Einrichtungen haben seit Jahrzehnten intensive Forschung über biologische Kriegs-führung durchgeführt, in vielen Fällen auch mit starkem Fokus auf rassenspezifische Krankheitserreger.

In einem Bericht an den US-Kongress enthüllte das Verteidigungsministerium, dass sein Programm zur Schaffung künstlicher biologischer Wirkstoffe die Modifizierung nicht-tödlicher Viren umfasst, um sie tödlich zu machen, sowie die Gentechnik, um die Immunologie biologischer Wirkstoffe so zu verändern, dass Behandlung und Impfungen unmöglich werden. Der Militärbericht räumte ein, dass es zu dieser Zeit etwa 130 Forschungseinrichtungen für biologische Waffen betrieb, Dutzende an US-Universitäten und andere an vielen internationalen Standorten, die außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des US-Kongresses und der Gerichtsbarkeit der Gerichte lagen.

Dieses Wissen ist seit langem kein Geheimnis mehr. In einem klassifizierten Bericht des Ausschusses für biologische Kriegsführung des Pentagon aus dem Jahr 1948 war dies das wichtigste Verkaufsargument:

"Eine Waffe oder eine Bombe lässt keinen Zweifel daran, dass ein absichtlicher Angriff stattgefunden hat. Aber wenn ... eine Epidemie in einer überfüllten Stadt ausbricht, gibt es keine Möglichkeit zu wissen, ob jemand einen Angriff durchführte, geschweige denn wer", und fügte v voller Hoffnung hinzu, dass "ein bedeutender Teil der menschlichen Bevölkerung in ausgewählten Zielgebieten mit nur sehr geringen Mengen eines Erregers getötet oder unfähig gemacht werden kann". (1) (2)

In einem Betriebshandbuch der US-Armee aus dem Jahr 1956 hieß es ausdrücklich, dass die biologische und chemische Kriegsführung ein integraler Bestandteil der US-Militärstrategie sei, in keiner Weise eingeschränkt werde und dass der Kongress dem militärischen "Erstschlag" die Autorität über ihren Einsatz gegeben habe. Im Jahr 1959 wurde ein Versuch des Kongresses, diese Erstschlag-Autorität zu beseitigen, vom Weißen Haus vereitelt, und Kennedy erhöhte die Ausgaben für bchemische Waffen von 75 Millionen Dollar auf fast 350 Millionen Dollar. Das war 1959 eine enorme Summe Geldes. (3)
US-Verteidigungsminister Robert McNamara (Bild rechts) führte in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren 150 streng geheime Biowaffenprogramme durch, wobei er Biowaffenexperimente und Feldversuche an einer ahnungslosen Öffentlichkeit durchführte, manchmal im Ausland, aber am häufigsten gegen amerikanische Bürger. McNamara befahl dem Vereinigten Generalstab, "alle möglichen Anwendungen" dieser Mittel gegen feindliche Nationen in einem kohärenten Plan für eine vollständige "biologische und chemische Abschreckungsfähigkeit" zu erwägen, wobei der Plan auch Kostenschätzungen und eine "Abschätzung der internationalen politischen Konsequenzen" enthalten sollte. (4) (5)
Robert McNamara official portrait.jpg
Im Jahr 2000 legte das Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert (6) (7) einen Bericht mit dem Titel "Rebuilding America's Defenses" vor, der eine radikale und kriegerische rechte politische Ambition für Amerika enthielt. Ihr Bericht bezeichnete sich selbst als "Blaupause für die Aufrechterhaltung der globalen Vormachtstellung der USA ... und die Gestaltung der internationalen Sicherheitsordnung in Übereinstimmung mit den amerikanischen Prinzipien und Interessen". Die Autoren, deren völkermörderische Mentalität offensichtlich war, erklärten:
"Fortgeschrittene Formen der biologischen Kriegsführung, die auf bestimmte Genotypen 'zielen' können, können die biologische Kriegsführung ... zu einem politisch nützlichen Werkzeug machen."

Forschungseinrichtungen für Bio-Waffen
Image result for Medical Research Institute of Infectious Diseases at Fort Detrick, Maryland"
Das medizinische Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten in ”Fort Detrick, Maryland".

Das medizinische Forschungsinstitut für ansteckende Krankheiten der US-Armee in Fort Detrick, Maryland, das die wichtigste Einrichtung des Militärs zur Erforschung der biologischen Kriegsführung ist. Es umfasst 80.000 m². Mitte der 1980er Jahre erhielt diese Bio-Waffen-Abteilung von Fort Detrick fast 100 Millionen Dollar pro Jahr, und dies war nur eine von vielen Abteilungen.

Als Japan in China einmarschierte, war einer der großen Erfolge von Dr. Ishii (Einheit 731) die Entwicklung von Methoden zur Massenproduktion von Flöhen und Zecken, die mit der Pest und anderen tödlichen Krankheitserregern infiziert waren, zur Verteilung unter der Zivilbevölkerung - so lernten auch die Amerikaner, Insekten zur Waffe zu machen, indem sie mit Borreliose befallene Zecken in ihrem geheimen Plum Island Germ Laboratory im Staat New York züchteten und verbreiteten. Dies war auch die Quelle für die US-Programme zur Zucht und Verbreitung von mit Cholera und Gelbfieber infizierten Mücken und Flöhen in China und Nordkorea, ganz zu schweigen von den einheimischen Mückenprogrammen, die die USA ihrem eigenen Volk auferlegten.Auf der Grundlage von Ishiis Forschung am Menschen entwickelte das US-Militär eine entomologische (Insekten-)Kriegsführungsanlage und bereitete zunächst Pläne vor, Russland und die Sowjetstaaten mit entomologischen Bio-Waffen anzugreifen. Die Anlage war so konzipiert, dass sie monatlich 100 Millionen Gelbfiebermücken produzieren konnte, die dann an völlig ahnungslosen amerikanischen Zivilisten getestet wurden, indem infizierte Moskitos und andere Insekten in großen Teilen der USA abgeworfen wurden. Wie das beim US-Militär so typisch ist, wurden diese Projekte ab den 1950er und 1960er Jahren mit kindischen Ausdrücken wie "Project Big Buzz" oder "Project Big Itch"& „Operation Mayday" (8) (9) (10) versehen, waren aber ernst machbare Tests, die Milliarden von Insekten produzierten, mit tödlichen Krankheitserregern infiziert wurden, die dann in Munition gepackt und über Russland aus Flugzeugen oder sogar mit Raketen verbreitet wurden.

In einem Bericht der US-Armee vom März 1981 bemerkte ein Schriftsteller, dass "man sich wundern kann, wie viel (oder wie wenig) es gekostet hätte, einen mit Gelbfieber infizierten Mückenangriff auf eine Stadt durchzuführen - mit einer handlichen "Kosten pro Tod"-Tabelle! Auch der Vorfall mit dem Dugway-Schaf ist der Aufmerksamkeit wert. (11)

Dann gab es die "Operation Drop Kick" (12), mit der verschiedene Möglichkeiten der Verbreitung infizierter Insekten über große geographische Gebiete getestet werden sollten, wobei die Tests in verschiedenen Teilen des amerikanischen Festlands, einschließlich des größten Teils der Ostküste, durchgeführt wurden. Wir hatten das "Projekt SHAD (Shipboard Hazard and Defense)". Noch im Jahr 2000 hatten wir das "Projekt Bacchus", mit dem die Machbarkeit des Baus einer Milzbrand-Produktionsanlage in einem fremden Land ermittelt werden sollte, ohne dass diese entdeckt wird. Es gab natürlich noch andere dieser Programme, die alle dämliche Namen trugen und alle dazu dienten, die Verbreitung infizierter Insekten und anderer tödlicher Krankheitserreger in der Zivilbevölkerung zu erproben. Sie wurden sehr geheim gehalten, da sie nach innerstaatlichem Recht illegal waren und gegen internationales Recht und viele Waffenverträge verstießen, die andere Nationen in gutem Glauben mit den USA unterzeichnet hatten.

Zusätzlich zu Fort Detrick verfügt das US-Militär über ein Biowaffen-Munitionswerk in Vigo, Indiana, eine auf biologische Krankheitserreger auf Massenproduktion spezialisiert, die in der Lage ist, 275.000 Bomben mit Botulinum oder eine Million Anthrax-Bomben pro Monat herzustellen. Die Fermentiertanks in Vigo enthielten 250.000 Gallonen oder etwa eine Million Liter, was die Anlage Berichten zufolge zur bei weitem größten bakteriellen Massenproduktionsanlage der Welt macht.

Dies war keine neue Entwicklung; Vigo war während des Zweiten Weltkrieges voll betriebsfähig, im Wesentlichen eine Bio-Anthrax-Fabrik, wobei einer der ersten Aufträge von Winston Churchill im Jahr 1944 kam über 500.000 Anthrax-Bomben, die laut Churchill als "erste Anzahlung" betrachtet werden sollte. Vigo wurde schließlich an Pfizer zur "Herstellung von Antibiotika" übergeben und Mitte der 1950er Jahre durch eine neue, hochmoderne Anlage im Pine Bluff Arsenal ersetzt. (13) (14) (15)

Die Daily News veröffentlichte am 24. September 2005 einen Artikel, in dem sie die Pläne der US-Armee für den Großeinkauf von Anthrax im Detail darlegte und sich dabei auf eine Reihe von Verträgen bezog, die von Edward Hammond, dem Direktor des Sunshine Project, entdeckt worden waren und die vom militärischen Testgelände Dugway Proving Ground in Utah ausgingen. In diesen Bekanntmachungen wurden verschiedene Unternehmen aufgefordert, Angebote für die Produktion von großen Mengen von Anthrax sowie für die Herstellung "bedeutender Mengen" anderer biologischer Wirkstoffe abzugeben. In einem Vertrag wurde festgelegt, dass die ausschreibende Firma "in der Lage und bereit sein muss, Anthrax in 1.500-Liter-Mengen zu erzeugen" und "auch in der Lage sein muss, 3.000-Liter-Chargen" von nicht näher spezifizierten anderen biologischen Wirkstoffen zu produzieren. (16) (17)

Wenn das Militär eines Landes tödliche biologische Krankheitserreger in Mengen von Millionen von Litern produziert, ist es an der Zeit, nicht mehr so zu tun, als ob wir nicht in der biologischen Kriegsführung tätig wären. Es ist kein Trost, dass das Militär behaupten könnte, es handele sich um "harmlose" Erregerstämme, da (1) jede Einrichtung, die in der Lage ist, gutartige Erreger zu produzieren, leicht tödliche Sorten produzieren kann und (2) es so etwas wie "harmlosen" Milzbrand nicht gibt.

Es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen einem defensiven und einem offensiven Biokriegsprogramm, und selbst Dummköpfe können nicht auf "Selbstverteidigung" plädieren, wenn sie Millionen Liter Anthrax produzieren. Sogar das US Government Accountability Office stellte in seinem Bericht von 1994 über diese Programme fest, dass das biologische Verteidigungsprogramm des US-Militärs "eine Vielzahl von Abteilungen, Abteilungen, Forschungsgruppen, Bio-Intelligenz und mehr enthielt, die keineswegs alle in irgendeiner Weise mit "'Verteidigung' in Verbindung stehen" und von Natur aus kriegerische und offensive militärische Programme sind. Dennoch wird uns versichert, dass die USA "nie biologische Waffen eingesetzt haben", und zwar von denselben Personen, die gleichzeitig Aufträge für die Produktion von Anthrax und anderen "Krankheitserregern" in mehreren Chargen von 3.000 Litern ausgeschrieben haben. Die Verbreitung von Propaganda ist in Amerika nicht zu vermeiden, selbst in offiziellen militärischen medizinischen Lehrbüchern.

Neben Fort Detrick gab es noch andere Standorte und Einrichtungen, die vom US-Militär ausschließlich für die Entwicklung von Biowaffen errichtet wurden, darunter die Horn Island Testing Station in Mississippi, die als primäres Biowaffen-Testgelände gedacht war, und das Plum Island Germ Laboratory im Bundesstaat New York, von dem aus das Militär die Lyme-Krankheit auf die Hälfte der Bevölkerung des Gebiets verbreitete.

Ein Teil der Anlage auf Plum Island war ausschließlich dazu bestimmt, tödliche Tierpathogene zu entwickeln und zu testen, die die Nahrungsversorgung einer feindlichen Nation zerstören könnten - wie es die USA in Nordkorea versuchten. Tödliche Stämme der Maul- und Klauenseuche waren ein Ergebnis dieser Forschung, das die Amerikaner später mit ihren Kollegen aus Porton Down in Großbritannien teilten, die es gut nutzten. Ein weiterer Teil war die Entwicklung, Erprobung und Herstellung von Bomben, die eine so genannte "Gemüse-Killersäure" enthielten und Getreide, Körner und die meisten Gemüsekulturen zerstören konnten. Ich habe den starken Verdacht, dass viele der jüngsten Vogelgrippe- und Schweinegrippe-Epidemien ihren Ursprung in Krankheitserregern haben, die auf Plum Island entstanden sind.

Das Lehrbuch mit dem Titel "Medical Aspects of Biological Warfare" (2007), das vom Surgeon-General des US-Militärs veröffentlicht wurde, räumt die Errichtung "einer groß angelegten Produktionsanlage in Pine Bluff, Arkansas" ein, wobei die neue Anlage "fortschrittliche Labor ... Maßnahmen zur groß angelegten Fermentation, Konzentration, Lagerung und Verwandlung in Waffen von Mikroorganismen" vorsieht.

Und sie gibt auch zu, dass die USA bis 1951 ihre ersten biologischen Waffen, Anti-Kulturpflanzen-Bomben und "Anti-Personen"-Munition hergestellt und all dies "bewaffnet und gehortet" hatten. Sie fügt hinzu, dass die CIA unabhängig voneinander "Waffen unter Verwendung von Giftstoffen wie Kobragift und Saxitoxin für verdeckte Operationen entwickelt" habe, dass aber leider "alle Aufzeichnungen über ihre Entwicklung und ihren Einsatz 1972 vernichtet wurden", als die Informationen öffentlich wurden. (18)

Und das US-Militär hat versucht, Geschlechtskrankheiten zur Waffe zu machen, was zu Travestien wie dem Guatemala-Syphilis-Projekt führte, bei dem sie Tausende infizierten und dann zum Sterben zurückließen. Der offizielle Bericht räumt zwar die Kriminalität ein, hält aber hartnäckig an der Geschichte eines wohltätigen Zwecks fest, bei dem Medikamente getestet werden - für Tausende, denen ausdrücklich die Medikamente verweigert wurden, die ihnen das Leben gerettet hätten. (19)

Die USA scheint verzweifelt nicht nur nach biologischen Wegen zu suchen, um ganze Länder zu töten, sondern ist auch an Methoden interessiert, deren Nahrungsmittel-Versorgung zu zerstören. Im Jahr 2012 enthüllten die japanischen Medien, dass die Regierung der Vereinigten Staaten in den 1960er und frühen 1970er Jahren in Okinawa und Taiwan spezifische, durch DNA-Technologie hergestellte pflanzenvernichtende Biowaffen getestet hatte, und dass das US-Militär einige davon auch innerhalb der kontinentalen USA getestet hatte. Sie wurden auch in Vietnam eingesetzt. Der Zweck von Agent Orange war nie so ein Entlaubungsmittel, wie behauptet, sondern wurde vielmehr entwickelt, um die gesamte vietnamesische Reisernte zu zerstören und den Boden ausreichend zu kontaminieren, um ein erneutes Wachstum zu verhindern.
Dieser Text ist Teil I eines 3-teiligen Artikels.
Teil II Die Geopolitik der biologischen Waffen
Teil III Genetisch verändertes Saatgut: Konzipiert als Waffe*

Larry Romanoff ist ein Unternehmensberater und Geschäftsmann im Ruhestand. Er hatte leitende Positionen in internationalen Beratungsfirmen inne und besaß ein internationales Import-Export-Geschäft. Er war Gastprofessor an der Fudan-Universität in Shanghai und präsentierte Fallstudien zu internationalen Angelegenheiten für leitende EMBA-Klassen. Herr Romanoff lebt in Shanghai und schreibt derzeit eine Reihe von zehn Büchern, die sich allgemein auf China und den Westen beziehen. Er kann unter folgender Adresse kontaktiert werden: 2186604556@qq.com. Er ist ein häufiger Mitarbeiter der globalen Forschung.

Fußnoten

(1) www.nasonline.org/about-nas/history/archives/collections/cbw-1941-1948.html

(2) https://www.baltimoresun.com/news/bs-xpm-2004-08-01-0408010004-story.html

(3) https://usacac.army.mil/sites/default/files/misc/doctrine/CDG/cdg_resources/manuals/fm/fm27_10.pdf

(4) http://archive.vva.org/archive/TheVeteran/2006_03/featureSHAD.htm

(5) https://rielpolitik.com/2016/08/07/cover-up-project-shad-deception-in-open-waters/

(6) https://www.loc.gov/item/lcwa00010308

(7) https://www.sourcewatch.org/index.php/Project_for_the_New_American_Century

(8) https://blackthen.com/operation-big-itch-operation-drop-kick-fleas-infected-mosquitoes-dropped-black-towns/

(9) https://military.wikia.org/wiki/Operation_Big_Itch

(10) http://self.gutenberg.org/articles/operation_may_day

(11) https://military.wikia.org/wiki/Dugway_sheep_incident (This article has many useful references)

(12) https://military.wikia.org/wiki/Operation_Drop_Kick

(13) https://www.thenation.com/article/bioterrorism-hits-home/

(14) https://libcom.org/files/Churchill%20and%20Poison%20Gas.pdf

(15) https://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=232989

(16) https://www.newscientist.com/article/dn8044-us-army-plans-to-bulk-buy-anthrax/

(17) https://www.newscientist.com/article/mg18725184-800-us-army-plans-to-bulk-buy-anthrax/

(18) Medical Aspects of Biological Warfare; https://repository.netecweb.org/items/show/325

(19) https://www.cbsnews.com/news/guatemala-syphilis-experiments-in-1940s-called-chillingly-egregious/

Mit Hilfe von DeepLtranslator übersetzt.

Freitag, 7. Februar 2020

Den Krieg zu bekämpfen, ist unsere Pflicht




Einar Schlereth
7. Februar 2020
Kommentar zum Buch «La Gauche et la Guerre» (Die Linke und der Krieg) von Saïd Bouamama und Michel Collon
Am nächsten Tag ist der Spuk vorbei ...
Auf die Vorstellung dieses Buches war ich sehr gespannt, da mir Michel Collon seit langem bekannt ist und ich einige Artikel von ihm übersetzt habe. Die Autoren stellen wichtige Fragen: Warum haben jene, die gegen den Krieg in Irak demonstrierten, den Bomben-Abwürfen auf Libyen Beifall geklatscht? Die Autoren wollen analysieren, warum die Leute solch eine Kehrtwendung gemacht haben. Und mit ihrem Buch wollen sie dazu beitragen, die pazifistische Bewegung zu erneuern, damit sie ihren Namen verdient. Sie beabsichtigen, das Rätsel der kriegerischen Linken zu lüften und die Propaganda zu analysieren, die uns Konflikte aus noblen Gründen verkaufen will.

«Pas de guerre pour le pétrole!» (Kein Krieg um Öl!) so lauteten die Parolen 2003 von Millionen Menschen auf den Straßen, um den Krieg der USA gegen den Irak zu vermeiden. Aber 2011 zur Verhinderung der Bombardements in Libyen trat kein Mensch an. Schlimmer noch: dieselben Organisationen forderten den Krieg. Woher kam diese Kehrtwende?

Wer hat sich geändert zwischen 2003 und 2011? Die USA oder die Pazifisten? Rückblickend zählen B & C die größten Demonstrationen in der Geschichte der anti-Kriegsbewegung auf: 3 Mill. in Rom, 2 Mill. in Madrid, 1 Mill. in Barcelona und hunderttausende in Berlin, Paris, Brüssel und Athen. In Frankreich nahmen außerdem in 80 Städten noch Millionen Menschen aller großen Linksparteien, aller Gewerkschaften und einem Dutzend anderer Organisationen an den Demos teil.

Es war außerdem eine gemeinsame vorbildliche Plattform zustandegebracht worden, wie man sie besser nicht schreiben konnte, meinen B & C. Sie notieren:  «Ohne jegliche Selbstgefälligkeit gegenüber der Diktatur Saddam Husseins lehnen die Unterzeichner den Krieg ab, der die Situation im gesamten Nahen Osten nur noch verschlimmern wird. Warum also werden all die Unterzeichner von gestern genau das Gegenteil sagen, wenn acht Jahre später die Bomben auf Libyen fallen?« Es würde alles nur noch schlimmer für alle Völker des Nahen Ostens machen – für die irakischen und kurdischen Völker, die schon unter dem Embargo und der blutigen Diktatur Saddam Husseins leiden: Und alle zusammen werden wir diesen Krieg verhindern können.


Und alle zusammen haben sie den Krieg nicht 
verhindern können. 

Mittwoch, 5. Februar 2020

Coronavirus-Hysterie: Wirtschaftliche Unterbrechung und China-Bashing


Drei Tage lebte die Wahrheit in der WHO, dann bekam sie von Trump & Co einen gewaltigen Tritt und jetzt spurt sie wieder. Alle die Schurken, Halunken, Folterer und Diebe, die über 100 Jahre in China gewütet und vergewaltigt haben, bekommen jetzt gelbe Visagen vor Neid, weil China wie eine Rakete in fast allen Bereichen an die Weltspitze vorgedrungen ist, OHNE DIEBSTAHL, PLÜNDERUNG, TOTSCHLAG, MORD, OHNE AGGRESSIONEN UND AUSBEUTUNG. Und nicht nur in Wissenschaft, Forschung, Technik und Spitzentechnologie, sondern auch in Ökologie, Klima-Verbesserung, Hilfe für unterdrückte und ausgebeutete Völker, um die sich das heuchlerische Christenpack mit Kanonenboot-Politik & imperialistischer Gesellschafts-Ordnung einen Dreck gekümmert hat. Diese Herablassung und Arroganz spiegelt sich in allen Äußerungen und Handlungen. Gift und Galle speien und wild um sich schlagen und haarsträubende Lügen von sich geben – darin sind die Wessis wahrhafte Weltmeister. Ich weiß sehr wohl, dass es löbliche Ausnahmen gibt; man muss sie nur mit der Lupe suchen. 



globalresearch.ca
Coronavirus-Pandemie: Wirtschaftliche Unterbrechung. China-Bashing und Hass-Kampagne gegen US-Chinesen


Von Prof. Michel Chossudovsky
4. Februar 2020


DIE GELBE GEFAHR - oh ja!

Die WHO hat die Weichen gestellt. Nach einer dreistündigen Ausschusssitzung in Genf wurde am 30. Januar ein globaler Notstand eingeleitet.
Zum Zeitpunkt dieser weitreichenden WHO-Entscheidung lag die Zahl der gemeldeten Infektionen außerhalb des chinesischen Festlands in der Größenordnung von 150 und in den USA nur bei 5 (3. Januar).


Die WHO wies die Mitgliedsregierungen an, ab dem 31. Januar sofort einen Gesundheitsratgeber herauszugeben, der von Flugpassagieren weltweit ausgefüllt werden sollte. Die Standardberatung richtet sich an alle, die China oder ein Land mit gemeldeten Coronavirusinfektionen besucht haben.


Darüber hinaus haben die nationalen Regierungen Gesundheitswarnungen und Reisehinweise der Stufe 4 herausgegeben: "Stufe 4 - nicht in das gesamte chinesische Festland reisen".

Selbstverständlich werden Geschäftsleute, die mit Waren "Made in China" handeln oder Partner in einem Joint-Venture, einer Untervertragsvergabe, einem Seehandelsgeschäft usw. sind, daran gehindert, hin und her zu reisen.


Was sind die Folgen? Wirtschaftliche Unterbrechung.


Trotz des angespannten geopolitischen Kontextes sind chinesische und US-amerikanische Unternehmen Partner. Andernfalls würde die US-Wirtschaft einfach nicht funktionieren.

Seit September 2001 sind westliche Finanzinstitutionen nach einem bilateralen Abkommen zwischen den USA und China (das den Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation voraussetzt) in Chinas Banken- und Finanzlandschaft eingebettet, einschließlich des Privatkundengeschäfts.

Und nun ist Schanghai's lebhafte Finanzlandschaft eine leere Wüste. Westliche und chinesische Unternehmen haben "vorübergehend" geschlossen.


Banken und Geschäfte mussten schließen.

Einige der größten Seehandelsgesellschaften der Welt sind chinesisch. Und chinesische Geschäftsleute sind in zahlreichen Häfen in allen wichtigen Regionen der Welt tätig. Die beiden größten Containerhäfen auf beiden Seiten des Panamakanals sind im Besitz und werden von chinesischen Geschäftsleuten betrieben. Und ein großer Teil des internationalen Handels wird durch den Panamakanal abgewickelt.

China kauft größten Hafen in Panama

Bericht vom 22. Juni 2016


Gemäß den nationalen Gesundheitsberatungen wird es dem Personal von Containerschiffen, die aus chinesischen Häfen auslaufen, nicht erlaubt sein, von Bord zu gehen.

Der Fluss von Handels- und Finanztransaktionen ist enorm. Ein großer Teil dessen, was wir konsumieren, ist "Made in China". Diese Ratschläge sind letztlich störend.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sowohl in China als auch im Westen sind potenziell verheerend. Die Importe aus China werden sich wahrscheinlich verzögern. Der Einzelhandel in ganz Amerika könnte betroffen sein.


Rassismus in den USA gegen Chinesisch-Amerikaner

Die Syrische Armee und ihre Alliierten kämpfen den wahren «Krieg gegen den Terror»


Es ist großartig, dass eine Reihe Frauen, wie Vanessa Beeley, Karin Leukefeld, Carla Ortiz u. a. ihr Leben und ihre Ehre aufs Spiel setzen, um für die Freiheit unterdrückter Völker einzutreten. Die Liste gefallener Journalisten ist lang und die Anwürfe und Verleumdungen unserer feigen, dreckigen Medien gegen mutige Journalisten sind nicht zu überschauen. Mir wird täglich kotzübel, wenn ich die Visagen unserer Volksvertreter in den Medien sehe, von denen nicht eine(r) für Recht und Freiheit eintritt.
Vanessa Beeley
3. Februar 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Wieder ein Stück der Heimat befreit!
Die wahrscheinlich abscheulichste Propaganda, die vom Medienkartell des Establishments im Westen verbreitet wird, ist die, die die syrisch-arabische Armee als eine Art Miliz, "Assads Bande", darstellt, die diese Verteidiger des Heimatlandes von den Menschen, für die sie kämpfen und für die sie täglich sterben, trennt.
Ich bin vor ein paar Tagen mit dem Pullman-Bus nach Aleppo gefahren, der voller junger Soldaten war, die an die Frontlinien in West-Aleppo und Idlib fuhren. Junge Männer aus allen Gebieten Syriens, aus allen Gemeinschaften, vereint in der gemeinsamen Sache - ihr Land von der Plage des Extremismus und des sektiererischen Terrorismus zu befreien, den Frieden in ein Land zurückzubringen, das jeder in Syrien als "der sicherste Ort im Nahen Osten vor 2011" bezeichnet.

Die meisten von ihnen schliefen, zusammengerollt auf ihren Sitzen, erschöpft... andere sprangen aus dem Bus, als wir anhielten, um einen Kaffee oder eine Zigarette zu trinken. Alle waren höflich, freundlich und müde.
Völlig ermüdete Soldaten

Ich war vor zwei Tagen in Layramoun, einem Industriegebiet nördlich von Aleppo, als sich die SAA-Soldaten auf die Militärkampagne zur Befreiung der Gebiete um die Fabriken vorbereiteten, die von den "Gemäßigten" des Westens - die Al Qaida in Syrien - besetzt sind. Es war eiskalt, ein beißender Wind, der bis auf die Knochen fuhr und nicht einer der Soldaten hatte wirklich warme Kleidung oder Stiefel. Sie kamen einer nach dem anderen an, ihre Gesichter voller Entschlossenheit, ihre Waffen über die Schulter geschleudert, und grüßten sich mit grimmiger Kameradschaft, bevor die Schlacht beginnt. Panzer in offenen Garagen versteckt, Artillerie-LKWs mit Raketenwerfern am Straßenrand, Gruppen von Soldaten, die Pläne besprechen ... vor dem Sturm herrschte ein Gefühl der Ruhe.

Diese Soldaten verfügen nicht über die Ausrüstung oder die Nahrungsmittel, die die terroristischen Gruppen haben. Die Türkei stellt sicher, dass ihre Stellvertreter über alles verfügen, was sie brauchen, einschließlich in den USA hergestellter TOW-Raketen (Panzerabwehrraketen). Die SAA-Soldaten haben oft wochen- oder monatelang keine Nahrung, sie überleben buchstäblich von dem, was sie füttern können, außer wenn die Einheimischen ihr eigenes Leben riskieren, um ihnen Sandwiches und Tee zu bringen. Die illegalen US/EU-Sanktionen sind ein wesentlicher Teil des Krieges, der gegen diese Soldaten geführt wird, die all diese Härte herausfordern, bis der Sieg der süßeste Geschmack im Mund ist.