Diesen Artikel hat ein Freund aus Namibia mir zugeschickt und ich lege ihn auf, auch wenn er erhebliche Mängel aufweist. Andererseits deckt er die trostlose Situation in Angola auf, das in ferner Vergangenheit mal einen hoffnungsvollen Befreiungskampf begann, der am Ende in den Sumpf der Petrodollars führte. Die Idee des Autors ist natürlich schön und gut, nur reichlich blauäugig. Kann er mir ein Beispiel nennen, wo die Amis ein fettes Steak loslassen, an dem sie gerade nagen? Sie haben sich die Ölreserven in Nigeria zusammen mit Engländern und anderen unter den Nagel gerissen, sie haben Libyen zerschmettert, um das Öl klauen zu können, sie sind dabei, einen größeren Krieg in Uganda, Burundi, Kongo um die dort entdeckten riesigen Ölreserven zu starten usw. Cabinda werden sie also nicht eher loslassen, bis alle Quellen erschöpft sind und das Land total versaut ist.
Und übrigens - in Schweden betragen die Steuern auf das Benzin gut 65 %. Das hat sich Angola also abgeguckt.
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| Oben links liegt Cabinda, wo auch das Öl liegt. |
9. September 2013
Welchen logischen Grund gibt es, der Angola daran hindert, das ganze südliche Afrika mit Rohöl und auch mit einigen raffinierten Produkten zu versorgen? Und welche Vorteile würde Angolas Öl für die Südafrikanische Entwicklungs- Gemeinschaft bringen, wenn es der Region mit Kooperation Integration, Handel zwischen den Mitgliedern, Infrastruktur Entwicklung und all dem anderen Bla-bla-bla, mit dem wir ständig gefüttert werden, wenn die Politiker nicht gerade irgendeinen anderen Schmarrn haben, den sie uns vorsetzen können, wirklich ernst wäre.
